Sonntag, 4. August 2024

4.8.24:

 

gestern habe ich auf dem Flohmarkt einen Vorbau zur Realisierung einer Idee, die mir schon länger im Kopf herumschwirrt, gefunden. Mit Hilfe des Vorbaus kann ich meine Sitzposition um gut 10 cm (!) nach vorne bringen, was wirklich gut ist bei dem gelben Klapprad. Die Idee ist noch nicht final umgesetzt, aber schon mal in einem fahrbaren Zwischenstadium.

Was habe ich gemacht: Der Sattel ist jetzt an der Lenkerklemmung befestigt und dort auch im Winkel einstellbar. Der "konventionelle" Vorbau steckt im frisch abgeschnittenen Sattelrohr. Passt irgendwie sogar, ich dachte, ich würde hier ggf. eine Zwischenhülse genötigen. 

Als Herausforderung bleibt noch die Klemmung des Sattels: Hier habe ich das Mittelstück eines alten Lenkers genommen und zwei mit dem Durchmesser der Sattelgestellrohre gebohrt. Dann habe ich dieses Lenkerstück mit der Flex mittig halbiert, sodass ich eine Klemmung in der Art der alten Van Nicholas Sattelstützen hatte. Leider lässt sich das Ganze noch nicht so fest zu schrauben, dass ich das Gefühl habe, dass der Sattel sich während der Fahrt nicht neigt. Hier werde ich mal noch ein bisschen weiter überlegen. Die erste Version war ein Drehteil, welches aber nicht funktioniert hatte. Ich wollte es mit Teilen eines klassischen Sattelkloben kombinieren, aber das war noch "flexibler". Ich werde mir jetzt noch mal 30mm-Rundmaterial besorgen und einen zweiten Versuch an der Drehbank unternehmen, das Teil heute hatte ich von 50mm aus abgedreht, was mit zu mühsam und zu verschwenderisch war.

Die Sitzposition fühlt sich jetzt wesentlich besser an, und ich denke, ich kann jetzt auch noch den Lenker ein bisschen nach vorne drehen, um ein bisschen weiter runter zu kommen. Ziel ist, beim Rockieman-Triathlon, ein Sprint (0,3-15-3) im September, möglichst schnell zu sein.

Montag, 29. Juli 2024

29.7.2024:

Einzelzeitfahren im Rahmen des Frankfurt City Triathlon. 80 km über eine topfebene Strecke, die paar Höhenmeter - Garmin übertreibt hier mit 130 - entstehen an den Brücken, wo der Main 7 mal überquert wird. Ansonsten gab es ein paar enge Kurven und eine winzige Kopfsteinpflaster-Stelle. Insgesamt also eine sehr schnelle Strecke. Ich habe dann mal untrainiert eine 2:18 h angepeilt und im Laufe der Radeinheiten in den letzten 2 Monaten festgestellt, dass diese Zielsetzung ambitioniert sein könnte. Dann hatte ich aber zwei recht hoffnungsvolle Einheiten in Schopp auf der Bahn, wo ich die notwendige Pace immerhin für gut 45 km halten konnte. Die Radausfahrt mit Tobi und co über 108 km hat mich dann zwar gut geplättet, mit Hungerast und so, aber auch da konnte ich auf den ersten 80 km eigentlich recht ordentlich fahren. Die 2:18 fühlten sich jetzt etwas realistischer an. Dann knappe 2 Wochen Urlaub in Dänemark mit nur dem Brompton. Ich entschied mich dafür, dem Körper alle zwei bis drei Tage zu zeigen, dass es Fahrradfahren für ihn noch gibt. Also rauf auf's Brompton und dann Mikroeinheiten gefahren: 10, 13, 16 und 20 km, jeweils mit ein bisschen Druck auf den Pedalen. Das hat offensichtlich gereicht, um die Form zu konservieren. 


Gestern dann kam unsere Schwimmerin planmäßg nach 31 Minuten aus dem Wasser, und ich schon mein Bike durch den endlosen Weg der Wechselzone bis zum Radstart. Auf den ersten km vom See weg war es mein Ziel, den Puls vom Schieben runterzubringen, es stellte sich auf dem Tacho trotzdem schnell eine Pace von 32/33 km/h ein. Trotzdem wollte ich mir erstmal anschauen, wie nach dem kurzen Zubringer dann die Runde wird, die 4 mal zu absolvieren ist. Die erste Hälfte der Runde ging es richtung Schwanheim, mit leichtem Gegenwind und entsprechend etwas mehr Watt für die ~33 km/h. 

Nach der Hungerasttour mit Tobi war klar, dass ich regelmäßig trinken muss, also war mein Ziel, die eigene Flasche bis zur Flaschenstation in Schwanheim leer zu bekommen. Dann immer eine Flasche pro Runde trinken. In der ersten Runde lernt ich dann, dass man sein Tempo am besten ein bisschen drosselt, wenn man während der Fahrt eine Trinkflasche greifen will. Die Iso habe ich nicht greifen können, aber es gab Wasser. Egal, gegessen hatte ich morgens genug. 

Getrunken habe ich dann immer an den beiden Brücken, weil man dort eh langsamer wird und nicht in der Position auf dem Auflieger sein muss. Diese Position konnte man aber ansonsten zu 99% beibehalten, genau wie ich eigentlich auch mit einen Gang ausgekommen wäre. Ich war auf der Strecke also mit insgesamt über 2 Liter Flüssigkeit bestens hydriert.

Die Rückfahrt mit Rückenwind in der ersten Runde war dann definitiv zu langsam, weil ich eigentlich gleich schnell blieb, statt die gleiche Leistung zu treten. 

Für die kommenden Runden konnte ich dann langsam schneller werden, und so schraubt sich meine Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Tacho bis auf 34,3 km/h hoch. Ich hatte den Edge auf Autolap gestellt, sodass er alle 5 km eine Rundenzeit angezeigt hat. Ziel war hierfür eigentlich eine 8:24, aber ich war dann immer froh über eine Zeit unter 9 Minuten, was für die meisten "Runden" gepasst hat. 

Nachdem ich die Runde kannte und im Kopf ausrechnen konnte, wie lang die Gesamtstrecke sein würde, nämlich eher 78 als 80, war klar, dass die 2:18 eigentlich machbar sind. Jetzt kam es noch ein bisschen drauf an, wie weit der Zubringer in die Wechselzone ist, und ob die Zeitnahme vorm Schieben kommt. 

Am Ende hat die Zeitnahme mit 2:16:59 attestiert. Ich war super zufrieden, auch wenn man mit dieser Zeit maximal im Mittelfeld landet. Die schnellesten war nich wie ich mit 34,2 km/h unterwegs, sondern mit 45. Noch mal eine andere Welt. 


Gerade in der ersten Runde war das erwartungsgemäßg frustrierend. Wir waren ja wirklich bei den schnellsten Schwimmern, und dementsprechend schnelle Leute haben mich in der ersten Runde überholt. Wie Raumschiffe flogen diese Athleten mit ihrem Zeitfahrmaschinen an mir vorbei, es fühlte sich an, als würde man und keine 34 km/h fahren. Es war mir zum Glück klar, genauso war mir auch bewußt, dass es mit jeder weiteren Runde mehr "normale" Radler geben wird. Und so konnte ich dann auch einige Fahrer einsammeln, hauptsächlich in Runde 3 und 4. Da waren teilweise auch ziemliche Maschinen dabei, ich mit meinem fast 20 Jahre alten Cervelo kam mir da ein bisschen underequipped vor. Wobei man mit Trispoke und Scheibenrad eigentlich schon mal ganz gut vorbereitet ist, auch wenn das Zeug 20 Jahre alt ist.

Daten:

Trittfrequenz für meine Verhältnisse gute 75 UPM

Leistung: 210W links/rechts beides 50% (maximal 593W)

 78 km / 2:16:59


Donnerstag, 25. Juli 2024

25.7.24:

Wohnwagen sind was Tolles! Ich liebe die Autarkie und dieses überall zu Hause zu sein mit dem Wohnwagen. Man fährt einfach irgend wo hin und hat sein kleines Haus dabei, mit eigentlich allem, was man braucht. Es gibt eine Heizung für den Winter, es gibt fließendes Wasser, es gibt einen Kühlschrank. Man hat einen Herd und kann sich etwas kochen. Auch einen kleinen Omina-Ofen haben wir seit diesem Urlaub. Es gibt Licht und Strom, wenn man will auch Satelliten-TV. Für jeden ein Bettchen und warme Decken. Internet, Radio. Ja, sogar eine Toilette und eine Dusche gibt es. Wenn man länger irgendwo stehen bleibt, dann kann man sich noch ein passendes Vorzelt aufbauen.

Mittwoch, 17. Juli 2024

17.7.24: Erster Eindruck des Omnia Camping Ofens

Ist möglicherweise ein Bild von Zeltplatz und Text

Heute haben wir die ersten beiden Versuche mit dem Omnia unternommen: Morgens haben wir wie auf dem Bild zu sehen Blätterteigteilchen gebacken, was aufgrund des Windes durchaus sehr lange gedauert hat. Im Ergebnis waren es aber essbare Teilchen. Auf dem spartanischen Kartuschenkocher steht der Ofen etwas wackelig. Abends gab es dann einen Nudelauflauf, den wir mit dem Omnia auf dem Herd stehend im Wohnwagen zubereiteten. Der Auflauf war schnell fertig und durchaus lecker. Die Luftführung des Ofens ist so einfach wie genial: Direkte Hitze hält die Edelstahlplatte ab, die zu unterst steht. Dann kommt die Aluschale, die wir in der hohen, beschichteten Version haben. Die Form, die an eine Kugelhupfform erinnert, leitet die heiße Luft nach oben, wo sie vom Deckel aufgehalten wird und sich im Garraum verteilen kann. So kann man mühelos Temperaturen über 200 °C erreichen, ohne das am Boden des Ofens etwas anbrennen kann. Sinnvoll ist es - gerade für 4 Personen - die hohe, beschichtete Form zu haben, ansonsten braucht man eigentlich kein Zubehör. Ein Thermometer ist höchstens nice to have aber wohl nicht notwendig, und auch das Infrarotthermometer habe ich eher aus Spaß verwendet heute. Ein zusätzlicher Gareinsatz ist denke ich mal auch nicht zwingend erforderlich. Wir haben dem Omnia noch eine extra Tasche spendiert, die etwas komfortabler ist als der Beutel, der im Set dabei ist. Aber auch diese Tasche wäre prinzipiell nicht notwendig.

Samstag, 13. Juli 2024

12.7.24:

 

Nachdem mir jetzt mein zweiter und letzter Schaltknopf verloren gegangen ist, musste ich mir für mein Schlumpf Drive einen Schaltknopf drehen. Alternativ hätte ich auch für 11 EUR einen bestellen können, aber selbstgemacht auf der Drehbank ist halt auch individueller. Den einzigen Nachteil den ich in meiner eigenen Lösung sehe, ist, dass der Knopf nach außen hin sehr kantig ist und man ggf. dran hängen bleiben kann. Eine erst Probefahrt über 18 km verlief jedoch erst mal ganz gut. Damit die Arbeit, rund 20 Minuten, nicht umsonst ist, habe ich den Knopf direkt mit Schraubensicherung montiert.

Sonntag, 7. Juli 2024

7.7.24:

Brompton läuft wieder gut, zusätzlich habe ich noch ein bisschen Lagerspiel im Steuerkopf beseitigt. Dann 7 km um den Block gefahren und versucht, möglichst viel im "Speed"-Gang vom Schlumpf Drive zu sein, um das neue Fett im Getriebe zu verteilen.

7.7.24:

Heute dann doch zwei neue Reifen auf dem Brompton montiert. Eigentlich war ja das Ziel, den Hinterreifen so lange zu fahren, bis der grüne Pannenschutzstreifen über die komplette Lauffläche herausguckt, nicht nur an ca. 10 kleinen Stellen wie jetzt. Aber der vorder Reifen war an der Karkasse defekt und musste getauscht werden, also habe ich gleich zwei neue Reifen bestellt und montiert. 

Ausserdem habe ich die Achsmutter innen ein bisschen abgedreht, weil nur noch gefühlt ein Gewindegang für die Befestigung des Kettenspanners übrig war. Mal wieder war ich froh, dank der Drehbank eine schnelle Lösung für das Problem gefunden zu haben.

Zu guter Letzt habe ich dann auch noch das Schlumpf Drive gefettet. Das war jetzt nach 1059 km, eigentlich schreibt die Anleitung einen 500km-Intervall vor. Naja, streng genommen bin ich ja wahrscheinlich mehr als die Hälfte der Strecke im "ausgekuppelten" Zustand gefahren.

Freitag, 5. Juli 2024

5.7.2024

An zwei auf einanderfolgenden Donnerstagen habe ich noch mal eine Ausfahrt auf der Radrennbahn in Schopp unternommen. Bin jeweils ca. 45 km gefahren in jeweils rund 78 Minuten. Die roten Punkte waren vor einer Woche bei rund 28 °C Außentemperatur, die blauen waren gestern, bei gemütlichen 16 °C. Gestern habe ich ein wenig variiert, und so kann man die Fahrt in drei Phasen einteilen. 1. Phase etwas langsamer, 2. Phase kam Hugo dazu, von dessen Windschatten ich teilweise profitierte, wir wechselten uns mit der Führung ab. Die letzte Phase war dann recht schnell ohne Hugo. Ich denke, man kann die Abhängigkeit der Leistung und Geschwindigkeit in zwei verschiedene Funktionen linearisieren. Einmal die Runden mit Windschatten (untere Gerade) und einmal die Runden ohne Windschatten (obere Gerade). Dass der Zusammenhang nicht linear sondern eher quadratisch ist, vernachlässige ich hier der Einfachheit halber: Dafür bewege ich mich ja in einem recht kleinen Band zwischen 31 und 39 km/h. Zwischen 0 und 60 km/h sollte man dann glaube ich nicht mehr einfach linearisieren. 

Wäre aber mal ein interessanter Test: Einfach immer 2 Runden fahren und die Leistung dann um sagen wir mal 10 W steigern. Erfordert sicher eine gewisse Disziplin und ist mit Sicherheit schwieriger als auf dem Rollentrainer, dem man einfach die Wattzahl vorgeben kann. 

Was man in der hier abgebildeten Grafik schön sieht: Der Vorteil im Windschatten ist enorm: Geschwindigkeiten von 34 bis 35 km/h werdem hier mit einer Leistung um die 170 W erreicht, während im Wind für das gleiche Tempo rund 240 W aufgebracht werden müssen. 

Bei der früheren Fahrt mit 12 K mehr Außentemperatur wurde weniger Leistung gebraucht, allerdings vielleicht nicht ganz so viel weniger als es hier erscheint. Die Berechnung von Kreuzotter.de gibt hier nur ca. 7 W Unterschied bei 34,5 km/h an, während es in meiner Grafik eher nach 17 W aussieht.


Sonntag, 30. Juni 2024

30.6.2024: Stromausfall #17 seit wir hier wohnen

Heute 17. Stromausfall, seit wir in Bärstadt wohnen. Knapp eine Stunde, die USV hat gehalten, und weil es umkurz nach 8 Uhr war haben wir es eigentlich nur daran gemerkt, dass die Uhr am Backofen geblinkt hat. Achja, und die Füllstandsüberwachung der Zisterne hat sich aufgehängt, obwohl die separat an 24V DC angeschlossen ist.

Donnerstag, 27. Juni 2024

26.6.24:

Ich habe heute mal die Bluetooth-Funktion des SONR auf der 50m-Bahn ausprobiert. Dafür habe ich das iPhone gekoppelt und Spotify abgespielt. Das Handy habe ich dann am Rad der Bahn etwa in Bahnmitte platziert. Wenig überraschend für mich, dass es nicht geklappt hat. Ich denke, der nächste Versuch findet mit einer Schwimmuhr statt, die Bluetooth und LTE hat.

Samstag, 22. Juni 2024

22.6.2024:

Ich lege mich fest: Jura baut die nachhaltigsten Haushaltsgeräte. Heute habe ich nach 18740 Bezügen die Brühgruppe der Impressa "revidiert". Das geht wirklich kinderleicht. Die Maschine ist so aufgebaut, dass man auch als ungeübter Schrauber mühelos alle notwendigen Schritte durchführen kann. Im Gegensatz zur letzten Öffnung hatte ich auch den notwendigen Ovalbit für die vier rückseitigen Schrauben zur Hand. Das ist aber wirklich schon der einzige Fallstrick. So ging es fast unfallfrei weiter, einzig der Sprengring von der Welle des Kolben in der Brühgruppe sprang auf Nimmerwiedersehen beim lösen in den Garten. Zum Glück habe ich ein Sprengring-Sortiment und seit letztem Schwedenurlaub sogar eine Sprengringzange von Biltema. Besser haben als brauchen, habe ich mir damals gesagt, und zack, ein Jahr später kommt sie schon zum Einsatz.

Jetzt kann ich endlich wieder Kaffee ziehen ohne Error 8. Ich freue mich sehr.

Donnerstag, 20. Juni 2024

18.6.24:

Heute war ich mal mit dem Cervelo P3 in Schopp und bin 75 Runden gefahren. Dank der Garmin-Pedale konnte ich mir anschauen, wie sich meine Leistung auf die Rundengeschwindigkeit auswirkt. Die Daten von Connect habe ich per Copy und Paste ins Excel reingeschoben und diese kleine XY-Diagramm erstellt: Hier sieht man schön, dass bei steigender Leistung die Geschwindigkeit zunimmt: Bei 190 W waren es 30,86 km/h, bei 256 W waren es 35,84 km/h. Dazwischen sieht es fast linear aus, nach der Formel: 

V = 30,86 km/h + (P-190 W) * 0,075 km/hW. 

Wenn ich jetzt überprüfe, ob die Formel für meine komplette Einheit von 75 Runden passt, nehme ich meine Durchschnittsleistung von 222 W und setze ein: 

V = 30,86 km/h + 32*0,075 km/h = 33,26 km/h

oha, das passt ja ganz gut, die Uhr hat mir eine Geschwindigkeit von 33,28 km/h

Für die Staffel beim Frankfurt City Triathlon, wo ich mir einen Durchschnitt von 35,1 km/h anpeile, müsste ich über die Zeit von 137 Minuten folgende Leistung erbringen, basierend auf der Formel:

P = 190 W + 4,24 / 0,075 * 32 = 246 W

Ich glaube, ich gucke jetzt erst mal nach einem Aerohelm...





Dienstag, 18. Juni 2024

17.6.24:

Ich habe mir nach ich weiß gar nicht wie lange mal wieder einen neuen Helm gegönnt. Nach zwei Cratonis habe ich mich dieses Mal für einen roten Rudy Project entschieden, den ich heute zum ersten Mal Probe gefahren bin. Für rund 50 EUR macht der Helm einen gut tragbaren Eindruck. Ich war ja überrascht, wie viel Geld man in einen Helm reinstecken kann, auf der anderen Seite hätte ich aber auch für 20 EUR schon eine Art Radhelm bekommen. Zur Überraschung von Catrin habe ich den alten Helm auch direkt in die gelbe Tonne geworfen. Irgendwie war ich diese Woche wegwerf-freudig.

Montag, 10. Juni 2024

9.6.24:

So wie es aussieht, machen die Bypass Dioden in den PV-Modulen genau das, was sie sollen. Die Module liegen suboptimal auf dem Dach des Holzunterstandes und sind früher verschattet als die Module auf der Terasse. Bei Sonneneinstrahlung heben die den Strang um fast 100V an, und wenn sie verschattet sind scheinen die Bypassdioden den Strom an den Panels vorbeizuleiten. Mir ist jetzt kein Leistungsverlust aufgefallen. Damit scheint sich meine Idee "PV statt Dachpappe" zu bestätigen, auch wenn ich mit den zwei Panels vielleicht nur 2 kWh Ertrag habe, und das vielleicht auch nur im Sommer. Die 126 EUR amortisieren sich also nach gut 400 kWh, die eigentlich nach spätestens drei Jahren erreicht werden sollten. Bei idealer Lage wären die 400 kWh eigentlich schon nach einem halben Jahr erreicht.

Generell ist meine PV-Anlage aktuell zu 24,14% amortisiert. Vor dem Kauf der Module waren es sogar 25,3% - naja, jetzt muss ich noch ein paar Klemmen kaufen, weil die Panels derzeit nur auf Dachlatten aufliegen. Profile habe ich, aber die Klemmen muss ich noch besorgen. 

Meine Eigennutzung liegt derzeit übrigens bei knapp 58%: von den fast 4MWh produzierter Energie habe ich 2,25 MWh selbst verbraucht. Aktiv lege ich hier eigentlich nur die Laufzeit des Cola-Automat in die Zeit den Sonnenscheins, und wenn möglich versuchen wir bei Sonnenschein Wäsche zu waschen und Geschirr abspülen zu lassen, aber selbstverständlich lassen wir uns hier nicht geißeln.

Freitag, 7. Juni 2024

7.6.24

PV Anlage von 2,94 kWp auf 3,79 kWp erweitert. Allerdings kommen die 2 neuen Module nicht in idealer Positionierung. Ich habe sie vielmehr gekauft, um mir eine Eindeckung des Holzunterstands mit Dachpappe zu sparen. Morgen erster Testlauf, dann muss eventuell noch ein Optimierer rein oder die Stringzuordnung überdacht werden.

Sonntag, 2. Juni 2024

2.6.24:

Heute zum ersten Mal mit den Sockenschuhen mehr als 5km gegangen, auch über Waldwege. Hat durchaus gut funktioniert, aber auch bei den heutigen 15 °C Außentemperatur muss ich sagen, dass die Füße doch recht wenig atmen können in den Strümpfen: Der Stoff ist recht dick und die Sohle ist durch die direkt anliegende, dicke Gummierung sehr dicht. Spaß macht es trotzdem, mit den Dingern zu laufen. Es macht Spaß, die verschiedenen Untergründe zu ertasten.

Freitag, 17. Mai 2024

16.5.2024

Heute bin ich zum ersten Mal Urban Arrow gefahren. Ich wollte die Leni vom Kindergarten abholen und musste feststellen, dass der Chariot im Kofferraum unterwegs ist. Da zu Fuß keine Option war, habe ich kurzerhand meinen Nachbarn Ronny gefragt, ob das Lastenrad frei ist. 

Ich muss zugeben, dass es einen gewissen Charme hat, mit dem einspurigen Urban Arrow rumzufahren. Das Lenken fühlt sich aufgrund des sehr langen Radstandes etwas merkwürdig an, und auch der Wendekreis ist unglaublich groß. Aber der Bosch-Antrieb unterstütz gut beim Beschleunigen des rund 50 kg schweren Transporters. Die Nuvinci-Schaltung ist stufenlos und passt hier gut rein, weil sie auch schwer ist und noch dazu einen etwas schlechteren Wirkungsgrad hat als eine "normale" Schaltung. Die Nuvinci ist eine stufenlose Schaltung. 

Leni war auch sehr begeistert und hat noch ein paar Extrarunden eingefordert, mit Blick auf den Akku habe ich dann viermal die Runde Wambach und zurück absolviert und dabei ein klein wenig mit den verschiedenen Fahrstufen experimentiert. 

Wie es immer so ist, wenn sie mit Fahrrad durch die Gegen geschoben wird - so war es auch schon früher bei ihrer Schwester - wird sie recht schnell müde und neigt zum Einschlafen. Hier muss ich dem Urban Arrow einen Punkt abziehen. Die Kiste, in der bis zu drei Kinder Platz finden geht halt nur etwa bis zu Schulter, sodass es keine sinnvolle Ablage für das Köpfchen gibt, wenn die Kinder müde werden. Das hat Leni dann auch immer wieder aus dem Dämmerzustand gerissen und ihr das Vergnügen ein wenig eingetrübt. 

Trotz allem, eine lustige Erfahrung. Ich selbst brauche schon alleine aufgrund des Platzbedarfs so ein Fahrzeug nicht, habe die Fahrt über insgesamt 18 km sehr genossen.

Donnerstag, 16. Mai 2024

15.5.24

Neues XT Schaltwerk für Neles Rad und ein neuer Schraubkranz. Aus 14/28 wurde 13/34, jetzt sollte sie jeden Berg hochkommen... früher habe ich diese seltsamen "Megarange"-Kränze nicht ernst genommen, aber jetzt halte ich es für ideal an dem Kinderrad. So kommen wir denke ich mal weiterhin ohne Mehrfachkettenblatt aus und kommen trotzdem jeden Berg hinauf. 

Tatsächlich hab ich noch zwei kleinere Umbaupläne für das Specialized: Zum einen würde ich gerne neue Bremsschuhe montieren, und zum anderen denke ich darüber nach, den Drehgriffschalter gegen einen Rapidfire-Schalter zu ersetzen. 


Samstag, 11. Mai 2024

11.5.24:

Heute mit der Nele eine kleine Radausfahrt über 19 km und über 400 Hm gemacht. Das Specialized Rad passt ihr endlich gut und die Modifikationen sind auch sinnvoll: zB. die exklusiv für Puky produzierten 1,5"-Stollenreifen von Kenda machen einen guten Eindruck.

Heute habe ich dann einen Schraubkranz mit größerem Übersetzungsband bestellt, als Konsequenz, dass wir an manchen Bergen schieben mussten: Aus 14-28 (200%) wird 13-34 (261%), und damit sollten dann alle Berge bis ~10% möglich sein. Aus rein optischen Gründen habe ich noch ein gebrauchtes XT-Schaltwerk bestellt, das dann das einfach "SIS" Schaltwerk ablösen soll. Generell denke ich mal, dass 7 Gänge ausreichend sein sollten. Die schäbige Drehgriffschaltung funktioniert auch noch recht leichtgängig, was bei Kinderrädern manchmal kritisch ist. 

Ich bin wegen der Wegbeschaffenheit heute nicht mit dem Brompton gefahren, sondern mit Hans' Trekkingbike, was ich ein wenig umgebaut habe und jetzt "Dark Hans" nenne, weil es eigentlich nur noch aus schwarzen Anbauteilen besteht. Das Brompton hat dafür heute einen neuen Spritzabweiser am vorderen Schutzblech bekommen: An Stelle des Original-"Lappens" habe ich ein Stücken rote LKW-
Plane zurechtgeschnitten und angeschraubt. Ergebnis gefällt mir ganz gut, und wenn das Läppchen mal kaputt geht, habe ich noch weiter 2,4 m² davon. Vielleicht sollte ich in Massenproduktion gehen?

Das Brompton bekommt denke ich mal als nächstes einen neuen Hinterreifen. Beim jetzigen kommen immer mehr grüne Stellen durch. Die grünen Stellen sind der Pannenindikator. Eigentlich der Pannenschutzstreifen, aber wenn er sichtbar wird, sollte man langsam einen Austausch einplanen.

 


Mittwoch, 1. Mai 2024

1.5.2024: Erster Eindruck des SONR Music Knochenschall-MP3-Players zum Schwimmen

An Land wirkt das Gerät wenig beeindruckend. Schaltet man es ein, spielt es hörbar Musik ab: Auf der Rückseite befindet sich eine Membran, die quasi ein Teil des Lautsprechers ist. Sehr unspektakulär, und es wird auch nicht besser, wenn man das Teil im Trockenen anzieht. Das Anziehen geht übrigens gut zusammen mit der Brille: Man kann nämlich die Gummibänder der Brille durch einen Aussenring am SONR fädeln. Die Gummibänder sorgen dann für außreichend Anpressdruck auf dem Schädel. 

Steigt man nun ins Wasser, kann der SONR sofort seine Kernkompetenz ausspielen. Der Klang ist zwar  nicht berauschend, aber dafür gut hörbar und laut genug, um deutlich über den Geräuschen der Umgebung zu bleiben. Ein viel besseres Erlebnis als mit den Sony-Wasserkopfhören, die ich auch habe. Dem SONR ist das Wasser eher zuträglich, während die Sony durch Wasser in den Hörern ausgebremst wurden. 

Ich muss sagen, dass ich nach der ersten Schwimmeinheit - zugegeben heute nur 1,4 km - recht begeistert bin von dem Gerät.

Was ich noch nicht getestet habe sind die zwei verschiedenen Lautstärkepegel. Keine Ahnung, ob das heute auf Laut oder Leise eingestellt war. Auch die Bluetooth-Funktion könnte interessant sein, auch wenn ich mir befürchte, dass sich die nasse Umgebung negativ auf den Empfang auswirken könnte. Ggf. über recht kurze Strecke, z.B. mit einer Bluetooth-Uhr. Handy am Beckenrand könnte dagegen vielleicht teilweise zu weit entfernt sein.

 Weitere Eindrücke folgen... 

Falls jemand auf die Idee kommt, sich so ein Gerät zu kaufen: mit dem Gutscheincode FERDINAND15 kann man den SONR mit 15$ Rabatt kaufen


Mittwoch, 10. April 2024

9.4.24:

Heute 89km mit dem Brompton gefahren. Zum einen beruhigend, dass eine solche Strecke mit dem kleinen Klapprad machbar ist, zum anderen zeigt sich aber schon, dass die kleinen Laufräder es einem nicht gerade einfach machen. Gerade bei nicht perfektem Untergrund leidet man sehr unter dem Fahrverhalten. Trotzdem will ich nicht meckern, und auch heute war ich wieder sehr froh über die sechs Gänge, die aus der 3-Gang-Nabe und dem Schumpfdrive entstehen. So waren immerhin rund 700 Hm mit dabei.

Montag, 8. April 2024

8.4.2024:

 Fazit zu meiner Jaeger LeCoultre Atmos: Sie läuft immer noch, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass die Druckdose noch funktioniert. Letzte Woche habe ich sie auf Sommerzeit umgestellt.

Montag, 1. April 2024

31.3.24:

fast 2 Jahre war jetzt mein kleines Beil von Grensfors verschwunden. Kurz vor dem Urlaub war ich dann total begeistert, dass ich es zufällig in dem Fahrradkurier-Rucksack gefunden habe. Dieser Rucksack ist so ein bisschen ein Bermuda-Dreieick für verschiedenste Werkzeuge. Er ist einfach so groß, und durch die parallelen Fächer hat man eigentlich nur eine Chance alles zu finden, wenn man ihn komplett ausleert. Tatsächlich war ich wie so oft eigentlich auf der Suche nach etwas anderem. 

Jetzt, wo das Beilchen wieder da ist habe ich diesen Umstand für eine kurze Session mit dem kleinen Quechua-Ofen genutzt. Nele hat ein Püppchen geschnitzt und ich habe ein wenig Feuer gemacht. Wir waren am Ende beide sehr stolz auf unser Werk.  

Freitag, 29. März 2024

29.03.24:

Gestern im Hallenbad gewesen und heute im Deutschen Pferdemuseum. Nach dem Pferdemuseum haben wir noch eine kleine Wanderung rund um die Hügelgräber-Heide gemacht. Dort lernt man an der Gedenkstätte die Geschichte der Eheleute Reh, die den Ort Kirchlinteln vor der Zerstörung bewahrt haben. 

Vom Camper aus habe ich jetzt die Brocken für Neles Rad bestellt, um es STVZO-konform zu bekommen. Leider habe ich zu spät gemerkt, dass mittlerweile auch Batteriebeleuchtung ausreichend ist, welche tagsüber nicht mitgeführt werden muss. Naja, Dynamolicht kann nicht schaden. 

Donnerstag, 28. März 2024

27.3.2024:

Gestern haben wir das super Wetter mit bis zu 24 °C ausgenutzt und eine Radtour zum Abenteuerspielplatz gemacht. Neue auf dem 24" Specialized, Catrin auf dem weißen 20" Klapprad, ich auf dem 16" Brompton und Leni wahlweise im Chariot oder auf dem 12" Specialized Laufrad. Hat gut geklappt, und es ist immer wieder faszinierend, wie viel Zeug man in den Chariot reinpacken kann.

Heute Nacht hatte es dann geregnet. Unser Platz ist zum Glück nicht abgesoffen, und dank des Vorzelts ist alles trocken geblieben. Jetzt habe ich mir einen Kaffee mit der CERA+ gezogen. Die kleine USB-Kaffeemaschine haben wir dieses Mal an Stelle der großen Jura mitgenommen, weil die Jura normal in der Lücke im Gaskasten steht, wo die zweite Gasflasche reinkommt. Da wir aber beide Gasflaschen dabei haben, muss die kleine Maschine reichen. Aber sie schafft genau zwei verlängerte Espressi mit einer Akkuladung, und bevor man dann den nächsten Kaffee haben will, ist der Akku auch schon wieder voll.

Zum Aufladen kann ich - bis auf die Makita Akkus - alles mit dem Anker Netzteil machen. Laptop, iPhone, Android, ReMarkable, Garmin-Uhr, Kaffeemaschine, JBL-Box. 

Mal sehen, was wir heute machen. Nele ist noch ein bisschen schlecht gelaunt, weil wir gestern bis 22 Uhr Skip-Bo gespielt haben und es ihr gerade noch zu früh und zu kalt ist. 

Dienstag, 26. März 2024

26.3.2024:

Die erste Nacht war ein bisschen kalt aber durchaus gemütlich. Als ich heute früh zum Brötchenholen auf's Klapprad gestiegen bin, zeigte der Tacho 2,1 °C an, und Rauhreif auf den Wiesen deutete auf Nachttemperaturen knapp unter Null. Tagsüber blieb es trocken, und wir unternahmen einen Ausflug mit Rädern, Chariot und Laufrad zum schiefen Haus und einem Labyrinth. Beides direkt um die Ecke. Nachmittags haben wir mit Nile noch ein wenig Fahrradfahren geübt, und Leni hat ihre Abfahrtechnik auf dem Laufrad verbessert.  

Montag, 25. März 2024

25.3.24:

Ankunft auf dem Campingplatz Brunautal, auf dem wir vor 7 Jahren schon einmal waren. Das Vorzelt steht, und die erste positive Erkenntnis: Jeder von uns hat 36 Minuten auf der "Duschkarte", und die Zeit hält an, wenn man zwischendurch auf Stopp drückt. So hatte ich heute nur knapp 3 Minuten benötigt, eine allerdings als Wartezeit, bis das Wasser die gewünschte Temperatur hatte. Mal sehen, wie die Nacht wird. Es wird wohl so gegen 0 Grad gehen, und zum Glück haben wir zwei Gasflaschen an Bord.

Sonntag, 24. März 2024

Mad Saturday - erster Wettkampf für das Brompton

Der Langsamste gewinnt! Direkt nach der Bekanntgabe des Mottos wurde klar, warum der Präsident des PKV mit einer Bergübersetzung zum Mad Saturday in Schopp angereist ist. Hier lag offenkundig Insiderwissen vor. Ich hatte zum Glück außer dem gelben Europa, was eher auf Geschwindigkeiten über 30 km/h getrimmt ist, auch noch das Brompton dabei. Dank Schlumpfdrive und der 3Gang-Nabe konnte ich einen leichten Gang einstellen und hatte so mehr Kontrolle über den "Rennverlauf". Im Vorlauf reichte ein dritter Platz für die Final-Qualifikation. Im Finale dann wurde ein wenig rumgenölt, mein Rad hätte zu kleine Räder (16 Zoll) und außerdem eine Gangschaltung. 

Ich entschied, direkt nach dem Startschuss nach vorne zu brechen und mich ganz rechts einzusortieren. Ich glaube, ich bin zu weit vorne gewesen, und so konnte ich nur hören, was hinter mir geschah: Schnell schieden zwei Fahrer aus, und ich war schon mal Vierter. Ich versuchte so langsam wie möglich zu fahren, ohne komplett stehen zu bleiben, was verboten war. Dann, nach ca. 180 m - die Bahn hat insgesamt 450m Streckenlänge - kam ich ein wenig aus dem Gleichgewicht und musst an die Band greifen. Das war es dann. 

Ich nutzte die Chance des frühen Ausscheidens und filmte das spannende Ende des Finales.

Die Versorgung durch den RV Schopp war übrigens auch sehr gut. Kuchen, Mettbrötchen und Bier und alles zu sehr bürgerlichen Preisen. Das hat die Sache noch mal abgerundet.

Dienstag, 19. März 2024

19.3.2024:

Gestern ist mein Spriegel für den kleinen Anhänger geliefert worden und abends habe ich ihn montiert. Jetzt kann ich auch mal wettergeschützt Sachen im Hänger transportieren. Wenn ich ihn abbauen will, dann muss ich 8 Schrauben lösen und kann ihn dann abheben 

Montag, 18. März 2024

18.3.2024:

Ich habe ja schon zwei oder drei von diesen SMSL Verstärken, und bisher war ich auch immer schwer begeistert. Als mich der Neptun auf ein besonderes Schnäppchen im Netz aufmerksam gemacht hat, war ich auch sofort begeistert: Ein ähnlicher Verstärker, unr dass er neben einem Line-In auch noch USB, Bluetooth und SPDIF-Eingänge hat. Zusammen mit dem erschreckend niedrigen Preis unter 20 EUR ein No-Brainer. Jetzt lag das Ding wochenlang rum, bis ich es am Wochenende endlich mal ausprobieren konnte.

Das Gerät funktioniert, kam mir aber ein wenig schwach vor. Ich hatte zwei einfache 6-Ohm-Boxen von Sony dran. Der Klang war ganz OK, aber von der Leistung wirkte der Amp ein bisschen schwach. Also habe ich das Originalnetzteil abgestöpselt und das Labornetzteil angeschlossen. Bei voll aufgdrehtem Lautstärkeregler dann ein sehr ernüchterndes Bild: maximal 9 Watt zieht der Versärker bei 24 V aus dem Netzteil, also wohl so knapp 2x 4W an den Boxen. Das ist auf jeden Fall zu wenig. 

Mir stellt sich nun die Frage, ob das eine Art Fake-Version von einem potenteren Verstärker ist? Interessanterweise ist die Front beschriftet, und an der Stelle, wo normalerweise "60W" aufgedruckt ist befindet sich an Stelle der Schrift ein weißes Rechteck. Gut möglich also, dass man hier eine alternative Platine reingesteckt hat, die nur einen sehr kleinen Versärker an Bord hat.

Donnerstag, 14. März 2024

14.3.2024:

Heute habe ich auf der Fahrt in der Mittagspause zum Dönerladen mit dem Brompton die 3000-km-Marke überschritten. Mal von den ersten 322 km mit dem Schwalbe Kojak hinten habe ich die gesamte Strecke mit einem Hinterreifen Schwalbe Marathon absolviert, wo jetzt aber an einigen Stellen die grüne Pannenschutzeinlage herausschimmert. Bin gespannt, was mit dem Reifen noch geht. Vom Verschleiß her - die meisten Austauschteile waren eher kosmetisch - war das Brompton eigentlich sparsam:

- Schwalbe Kojak kaputt bei km 322

- Verschlussschraube für Scharnier defekt bei km 2329

- neue Kette und Austausch defektes Ritzel bei km 2542

- Führungshülse Sattelstütze defekt bei km 2737

- Neuer Schlauch hinten bei km 2869

Alles in allem bin ich immer noch sehr zufrieden mit dem Brompton, insbesondere seit ich das Schlumpf Drive habe und das Rad dadurch mit der Topographie des Rheingau-Taunus-Kreises kompatibel ist.

Samstag, 9. März 2024

9.3.24:

Ich habe in den letzten Tagen zwei Entladetests mit meinr USV gemacht. Der erste ca. 7 Stunden, dann in der darauffolgenden Nacht noch mal so ca. 11 Stunden. Leider habe ich nicht gemessen, sodass ich nicht mitbekommen habe, dass die Batterie leer war. Die USV lädt wohl nur mit recht kleinem Strom, sodass ich ohne zusätzlichem Ladegerät vermutlich weit über 24 Stunden für eine Vollladung brauche.

9.3.24:

Ojee, im September muss die Nele den Fahrradführerschein machen! Bin gerade am überlegen, ob ich das Specialized legalisieren soll. Eine Klingel ist schon dran, Rest muss noch:

1. Pedalreflektoren

2. Speichenreflektoren

3. (Naben)dynamo

4. Lichtanlage inkl. Reflektoren

Hab ich was vergessen? Ein kurzer Blicks ins e**y attestiert mir, dass ich die Umwandlung zu einem StVO-konformen Fahrrad unter 100 EUR realisieren kann, vielleicht sogar unter 50 EUR. Immer noch viel Geld, weil Nele hat wirklich so gut wie gar nicht mit dem Rad fährt.

Donnerstag, 7. März 2024

7.3.24:

 Hab mir ein olles MacBook Air gekauft. Erstes Fazit: Ziemlich nervig, dieses MacOS.

Mittwoch, 21. Februar 2024

21.2.24:

Dienstreise von Bonn nach Hamburg nach Berlin, und ich bin froh, dass ich das Brompton im Kofferraum habe. Montag noch im Regen durch Bonn gefahren, heute bei milden Temperaturen und trockenem Wetter eine schöne Feierabendrunde rund um Teltow. Mit dieser kleinen 20km-Runde durch die Nacht habe ich zumindest Teile des umfangreichen Essens beim Griechen kompensiert. 

Samstag, 10. Februar 2024

9.2.24:

 

Sehr erfreuliches Resultat nach der ersten Probefahrt mit den neuen Akkus von amazon: Nicht nur, dass sie nach ~250 Hm noch fast halb voll waren. Auch der gleiche Ladezustand von jeweils 41% spricht sehr für die Akkus. 

Das EUROPA-Bafang-Klapprad hat mir die lange Standzeit in der Werkstatt allerdings nicht verziehen und aus Trotz hat sich der Gepäckträger und das Schutzblech hinten gelöst. Ich muss mir hier eine neue Befestigung überlegen.

Mittwoch, 7. Februar 2024

7.2.24:

Gestern seit Langem mal wieder in der Sneak Preview gewesen: Dream Scenario mit Nicholas Cage als langweiliger Professor, der mysteriöserweise plötzlich in den Träumen hunderter Menschen erscheint. Er wird zunächst zum Star, doch dann dreht sich der Wind. IMDB sagt 7,0. Vom Genre her schwer einzuordnen, teils sehr komische Momente, teils ein leichter Black Mirror Spin, teils mit subtilen Splatter-Elementen. Ich fand den Film durchaus sehenswert, Maik war auch ganz zufrieden. Für Kay war das nix. Aber ich denke, wir gehen nächsten Monat wieder in die Sneak.

Montag, 5. Februar 2024

Neuen Chinaakku gefunden (Makita)

 

Diesen schicken "Makita"-Akku habe ich bei amazon entdeckt. Erstaunlicherweise kommt der als "5,5Ah" deklarierte Akku auf rund 4,8 Ah. Mehr als die Akku, die ich bis dato bei e*** gefunden habe, die immer nur auf ca. 1,5 Ah pro Zelle kommen, also im Falle des abgebildeten Akkus (5S2P) 3 Ah. Besonders schick macht diesen Akku die Ladestandanzeige in Prozent. Diese funktioniert wohl auf Basis der Spannung.

5.2.24:

Heute wieder mit Neli eine Runde Brompton/Chariot gefahren. Sie hat die Fahrt sichtlich genossen, und nach 2 km ist sie direkt eingeschlafen. Zuhause angekommen habe ich sie in die untergehende Sonne gestellt, natürlich so, dass sie nicht geblendet wird und weiterschlafen kann. Wie schön das sein muss, als Kind gemütlich in einem schaukelnden Wagen durch die Gegen gezogen zu werden, eingepackt in einen kuscheligen Wintersack. Kein Wunder, dass man da nach einem anstrengenden Kindergartentag direkt einschläft.

Samstag, 3. Februar 2024

3.2.24: Review des chinesischen Akkuirgendwasaufsatz für Makita mit USB, 12V-Ausgang und LED

 

Ein Aufsatz für einen Makita-Akku oder ein Plagiat von einem Makita-Akku. Das Ding hat einen USB-C und einen USB3.0. Auf der anderen Seite befindet sich eine Hohlsteckerbuchse mit 12V/3A, und auf der Stirnseite eine ziemlich nützliche 3 stufige LED. Das Teil macht für 15,90 EUR einen sehr ordentlichen Eindruck. Ich habe die LED heute mehrere Stunden angehabt, der kleine 1,5er Akku war danach immer noch bei 20,4V. Also so gut wie voll. Mit dem USB-C konnte ich sogar - wenn auch recht langsam - mein Laptop laden. Den 12V-Anschluss habe ich jetzt noch nicht probiert.

Donnerstag, 1. Februar 2024

1.2.24:

Heute habe ich die Leni mit dem Brompton und dem Chariot vom Kindergarten abgeholt, und zu meiner Freude hat sie die Heimfahrt genossen. So sehr, dass sie vor der Haustür noch weiter fahren wollte. Also noch mal eine kleine Extrarunde nach Wambach und über den Hackerweg zurück. Das würde ohne dem neuen Schlumpf Drive im Brompton nicht funktionieren. Mal sehen, vielleicht bringe ich sie morgen früh mit dem Rad in den Kindergarten.

Dienstag, 30. Januar 2024

30.1.24:

 

Es scheint immer noch so zu sein, dass die gefakten Makita-Akkus aus 1,5Ah-Zellen bestehen. Im 5S2P-Arrangement kommt der Akku auf 18V / 2,9 Ah - ich muss wirklich glaube ich mal einen Originalakku kaufen, um einen Vergleich zu haben.

Der zweite Akku, der heute mit dem Entladetest fertig wurde, war mit 3005 mAh ein bisschen besser. Der Verkäufer auf e*** hat mir in der Zwischenzeit geantwortet und bietet mir einen Discount von 50% an, sodass die Akkus dann noch 10,16 EUR pro Stück gekostet haben. Das sind sie aus meiner Sicht alle mal wert.

Montag, 29. Januar 2024

29.1.2024:

Neue gefälschte Makita-Akkus im Test. Mal sehen, wie viel von den 6 Ah sie haben. Ich tippe so auf 3,8 bis 4,2. Der Fairness halber habe ich sie am Labornetzteil auf glatte 21,0V aufgeladen, sodass sie mit 100% Ladezustand getestet werden. Später weiß ich mehr, Entladung dauert so was um die 10 Stunden.

Samstag, 20. Januar 2024

20.1.24: Reolink Doorbell

 

Letzte Woche hat sich die Türkamera verabschiedet. Ein paar Jahre hat sie durchgehalten, und das, obwohl sie eigentlich eine Rückfahrkamera ist, die jetzt einige Zeit im "Rückwärtsgang" war. Als Ersatz habe ich mich für die kompakte PoE-Kamera von Reolink entschieden, die leider auch eine Türklingelfunktion hat, die ich eigentlich nicht mit benutzen möchte. 

Für die Installation wurde mir wieder ein breites Spektrum handwerklicher Fertigkeiten abverlangt: Zunächst musste die Klingelleitung zu einer Netzwerkleitung umgebaut werden. Also auf beide Seiten einen Keystone gesetzt, mit der Challenge, bei dem unverdrillten Kabel die drei weißen Leitungen irgendwie zu unterscheiden. Ich habe das unter Zuhilfename meines Voltcraft-Kabeltesters und einem aufgeschnittenen Patchkabel gut hinbekommen. Nun musste der Keystone ein kurzes Patchkabel bekommen, was aufgrund der engen Verhältnisse in der Unterputzdose kein leichtes Spiel war. Ich musste das Patchkabel nach unten in die Nachbardose legen. Von dort läuft es unter meiner neuen Edelstahlblende wieder nach oben in die Kamera. Das 3 mm Edelstahlblech war dann auch erst mal zu bearbeiten: Erst mal 17 cm kürzen und dann die Ausschnitte rein für die beiden Taster (Licht und Klingel) sowie für die Montageplatte der Reolink. Hierbei kam ein weiteres Mal meine Akkuflex von Makita zum Einsatz. Leider nicht ohne einen der Chinaakkus dabei zu killen: Eines der 5 Zellenpäärchen hatte leider nur noch 0,3 V, was ich mal als Totalschaden deklarieren würde. Schade, aber zum Glück konnte ich auf einen meiner anderen Akkus zufrückgreifen und die Ausschnitte fertigstellen. Dann noch zwei 3,2er Löcher und mit dem letztes Jahr neu erstandenen Gewinderschneiderset zwei M4er Gewinde zur Befestigung des Keils unter der Montagplatte in die Edelstahlplatte geschnitten. Nach grobem Entgraten der Edelstahlplatte habe ich diese bei unangenehmen -8 °C mit Hilfe der beiden Taster an die Wand geschraubt. Für eine Feinjustage war es mit definitiv zu kalt, aber die Kamera macht schon mal, was sie tut. Jetzt muss sie noch in die Surveillance Station eingebunden werden.

Mittlerweile habe ich 12 PoE-Geräte in unserem Netzwerk, sodass man eigentlich schon sagen kann, dass sich der große PoE-Switch lohnt. Die Gesamtleistung von unter 60W lässt jedoch theoretisch noch viel mehr zu, schließlich könnte er bis zu 384 W liefern.

Mittwoch, 17. Januar 2024

17.1.2024: Erster Eindruck der CERA+ USB Espressomaschine

Catrin hat zu Weihnachten eine kleine, akkubetriebene Espressomaschine bekommen. Die CERA+. Es gibt solche Maschinen in den unterschiedlichsten Ausführungen: Oft sind es recht einfache, passive Teile, die man mit heißem Wasser befüllt und bei denen man den notwendigen Brühdruck mit einer Handpumpe erzeugt. Nicht so bei der CERA: Sie erhitzt das Wasser selbst und hat für den Brühdruck eine kleine Pumpe an Bord. So kann man mit etwas Geduld aus einem Schluck kaltem Wasser einen leckeren Espresso zubereiten. Die Größe ist auf maximal 70 ml limitiert. Der integrierte Akku kann bis zu drei Tassen "brühen", wenn man die Maschine mit heißem Wasser befüllt, sind es laut Hersteller bis zu 50 Portionen. Es können sowohl gemahlene Bohnen als auch Kaffee in Kapseln verwendet werden. Zweiteres ist zwar doof für die Umwelt, aber während einer Autofahrt gut zu handhaben. Die Maschine hat den Durchmesser eines normalen Thermobechers und passt gut in die Getränkehalter im Kfz, sodass man es während der Fahrt gut hinbekommt, einen Espresso zuzubereiten. Eine Vollladung des Akkus dauert mit 5V/3A mindestens 3,5 Stunden, sodass man kein Kaffeejunkie sein sollte. Aber auf der Fahrt nach Nürnberg war ich mit 2 Espressi sehr zufrieden. Wie man im Video sieht, wird bei einem Pumpvorgang nicht die vollständige Menge Wasser duch die Brühgruppe gepresst, sodass man noch ein weiteres Mal starten kann, in dem man den einzigen Knopf am Gerät 4 Sekunden gedrückt hält. Ab und an muss das auch noch ein drittes Mal wiederholt werden. Ändert sich das Pumpgeräusch wie im Video, kann man den Vorgang abbrechen. 

bisherige Fazit nach 10 Kapseln: Ein witziges Gadget, was man sich auch gut im Wanderrucksack vorstellen kann. Wenn möglich, sollte man dazu heißes Wasser in der Thermoskanne mitführen. Jedes Grad Celsius wärmeres Wasser spart bei dem Akku überschlägig 0,1 Wh

Sonntag, 14. Januar 2024

14.1.24: Smart Home Scheiße

Umso komplexer die Haustechnik, umso mehr kann kaputt gehen. Am Wochenende hat es (temporär) meine Zisternen-Füllstandsmessung außer Gefecht gesetzt, gleichzeitig hat sich die Lizenz von Gridvis verabschiedet. Mit Gridvis werte ich Stromverbrauch, PV-Ertrag und Zisternenbilanz aus. Damit nicht genug, es hat sich auch die Türkamera, eine umgewidmete Rückfahrkamera aus dem Kfz-Bereich verabschiedet. Immerhin, sie war jetzt ein paar Jahre "im Rückwärtsgang" :-) Jetzt kommt eine PoE Türklingel von Reolink, ich bin schon ganz gespannt. Mit ihr kommt eine fancy Gegensprechfunktion, also eine  Erhöhung der Komplexität ;-)


Samstag, 13. Januar 2024

13.1.24:

Den Schwalbe Marathon im Brompton Hinterrad fahre ich jetzt bis nix mehr geht. Er ist glaube ich kurz vor diesem Zustand, immerhin scheint an drei Stellen schon die grüne Pannenschutzeinlage durch. Lustig war auch die Beule, die er letztens durch de Karkasse geschlagen hat. Was zunächst nach einem Totalausfall aussah, entpuppte sich nach ein wenig Überlegen als etas harmloses: Der Schlauch hatte ein Loch und hat die entweichende Luft gegen die Karkasse gedrückt. Das hat ein Ablösen der Gummierung geführt, sodass sich dort eine Blase bildet. Die habe ich dann einfach von außen mit einer Nadel eingestochen und jetzt - mit neuem Schlauch - ist alles wieder OK. 

Erstaunlich ist, dass der Reifen bereits nach knapp über 2500 km in solch einem erbärmlichen Zustand ist. Das hat drei Ursachen:

1. Ich bin relativ schwer

2. Der Reifen ist mit 16 Zoll recht klein, sodass die geringere Fläche von der Laufleistung mehr abgenutzt wird.

3. Er ist hinten montiert, wo der Verschleiß generell höher ist als vorne.

Trotzdem finde ich 2500 k für das Haltbarkeits-Flagschiff von Schwalbe zu wenig.

Mittwoch, 10. Januar 2024

10.1.24:

Diese Woche musste ich das Glasfasermodem zum ersten mal rebooten. Meine dienstliche VPN dümpelte bei 1,3 Mbps herum, und ein Speedtest ergab, dass das Internet mit 150/150 lief, statt wie bestellt mit 300/150. Nach dem Neustart war alles wieder OK. Die Ping ist tagsüber zweistellig und geht dann abends/nachts auf ~2ms runter. Das sollte ich auch mal im Auge behalten. Aber eigentlich mache ich ja nichts zeitkritisches...

Montag, 8. Januar 2024

8.1.24: Remarkable2 + Staedtler Noris Digital Jumbo + Titanspitzen - erste Eindrücke dieser Kombination

Der Staedtler Noris Digital Jumbo hat sich als preiswerte Alternative zu dem Originalstift des Remarkable2 herausgestellt. Ein kleines Manko war das Schreibgefühl, welches er vermittelt hat. Während der Originalstift eine recht harte Spitze mit einem rauhen Schreibgefühl vermittelt, ist die Spitze des Noris unangenehm weich und gummihaft, und der Schreibfluss wirkt manchmal ein wenig gebremst. Mein Chef hat mich dann auf die Existenz von Metallspitzen aufmerksam gemacht, und ich habe in einer Titanspitze für den Noris investiert. Der erste Eindruck ist gut, auch meine Tochter, die viele Matheübungen auf dem Remarkable2 macht, hat einen ersten positiven Eindruck. War jetzt aber auch für 14 EUR fürs Päärchen nicht ganz billig. Andererseits sollen die Spitzen sich auch so gut wie gar nicht abnutzen. Hoffen wir, dass sie auch nicht den Bildschirm "abnutzen"...

Mittwoch, 3. Januar 2024

3.1.24: Zwischenstand Jaeger le Coultre Atmos

 Sie läuft immer noch! Also ich sie Im Herbst 22 gekauft habe, konnte ich noch nicht wissen, ob die Druckdose wirklich funktioniert, weil die Uhr eine Gangreserve von ca. 9 Monaten hat. Jetzt läuft sie aber immer noch und ich kann davon ausgehen, dass auch die Druckdose funktioniert. Und wenn ich mir vergleichbare Modelle bei eba* anschaue, dann muss ich erneut feststellen, dass die Uhr damals alles andere als teuer war. Ich freue mich auch immer, wenn ich sie im Plattenregal stehen und rotieren sehe...

Sonntag, 31. Dezember 2023

Fazit: Rapha Festive 500 Challenge

 

Mein Klappradkumpel Axel hat jetzt schon mehrfach bei der Challenge mitgemacht, und ich habe es zum einen immer bewundert, zum anderen aber für mich kategorisch ausgeschlossen, weil ich Fahrradfahren im Winter einfach doof finde. Viel zu kalt draußen. Weil er in dieser Zeit aber immer so arg viele Punkte in unserem Winterpokal sammelt und uneinholbar davoneilt, spielte ich mit dem Gedanken, das ganze in einem Format auszutragen, was meiner Einstellung zu winterlichem Radsport zuträglich ist. Auf der Rolle. Dort fahre ich aber eigentlich gerne 40 Minuten intensiv und keinesfalls lange Strecken. Also habe ich mir mal im Kopf ausgerechnet, was 500 km in 8 Tagen bedeuten: Wenn man am ersten Tag, dem 24.12. bereits nachts anfängt, dann kann man - die letzte Fahrt vor 23:59 endent am 31.12. - neun Fahrten machen. Also rund 56 km pro Fahrt. Das ist mehr als das Doppelte von dem, was mir täglich auf der Rolle Freude bereitet. Egal, man kann es ja mal unauffällig anfangen, und wenn man nach zwei Tagen keine Lust mehr hat, dann beendet man es einfach und redet mit keinem über den gescheiterten Versuch. 

Und so habe ich am ersten Tag knapp über 70 km anvisiert und bin dann püntklich zu Mitternacht losgestrampelt. Aus Respekt vor der Strecke mit moderaten 146 Watt, aber dann zuviel getrunken und kurz vorm Ziel bei 65,6 km entnervt abgebrochen. Egal, ich liege im Soll.

Es folgten zwei Einheite à 51 bzw. 52 km, bei denen ich meine Leistung besser einschätzen konnte, und auch meine Flüssigkeitszufuhr etwas verringert hatte. 

Um nicht unter den Schnitt von ~56km pro Tag zu kommen habe ich denn als Nächstes 60 km absolviert, und diese vierte Etappe war dann mit 188 W deutlich stärker.

Bei der fünften Etappe habe ich dann bei der eigentlichen Fahrt über 200 W erreicht, und nur wegen des Ausfahrens diese Durchschnittsleistung nicht über die gesamte Etappe halten können. 

Die sechste Etappe war dann auch wieder neu für den Kopf, mit 76 km und über 2 Stunden schwer im Kopf zu verarbeiten. Drei mal die gleiche Videoetappe durch Italien. Ich bin das mit 158 W entsprechend defensiv angegangen und war eher froh, diese Etappe überstanden zu haben, ohne entnervt aufgegeben zu haben. Jetzt war mit knapp 360 km aber auch schon relativ klar, dass ich die Challenge schaffen kann.

Die siebte Etappe war dann in etwa wie die fünfte, und jetzt blieben für die letzten 2 Etappen noch 89 km übrig.

Was tun? Eine etwas längere Etappe am 30.12. fahren, damit man am Silvesterabend nicht mehr so viel machen muss? Ja, oder gleich die ganzen fehlenden 89 km fahren. Aber nicht als Video, sondern auf einer topfebenen Strecke mit dauerhaft 0% Steigung, und auch mit dickerem Gang. So bin ich dann am 30.12. um 22 Uhr die letzte Etappe gefahren, mit rund 62 (statt ~76) Umdrehungen und nur 161 W, dafür aber fast drei Stunden auf dem für einen Rollentrainer viel zu harten Carbonsattel.

Geschafft. Der Lohn ist ein kleines Strava Badge und das gute Gefühl, dass man doch länger auf der Rolle trainieren kann, als man denkt.

Sonntag, 17. Dezember 2023

17.12.2023: Shelly Pro4


Der Shelly Pro4, der jetzt seit Kurzem die Wohnzimmerbeleuchtung schaltet, hat jetzt noch "actions" bekommen für lange gedrückte Taster an den Eingängen: Damit schaltet er die Beleuchtung vom Billy-Regal, die Balkonbeleuchtung und eine Steckdose hinter dem Kamin. Einen "Kill Switch" habe ich auch realisiert, in dem man den untersten der drei Taster schnell dreimal drückt. Dann gehen die drei Deckenleuchten, das Billy und die Steckdose hinter dem Kamin aus. Leider begrenzt der Shelly das auf 5 Actions. Eine sechste Aktion zum Ausschalten des Balkons wäre noch interessant gewesen.

Dank dieses neuen Features fange ich an, darüber nachzudenken, den Multimediaraum ebenfalls von Eltako auf Shelly Pro umzurüsten. Ein Switch ist ja zum Glück schon in der Verteilung drin :-)

Mittwoch, 29. November 2023

29.11.23:

Zwei kleine Elektro-Updates im Haus: für das Wohnzimmer habe ich die drei Eltakos der Lichtstromkreise ausgebaut und einen Shelly 4 PRO eingebaut. Gleichzeitig habe ich die Zuleitung aus der Unterverteilung heraus auf die USV gelegt, sodass ich beim nächsten Stromausfall im Wohnzimmer weiter Licht habe. Ich freue mich jetzt schon so sehr auf den nächsten Stromausfall, das kann ich gar nicht richtig in Wort fassen.

Für die neue Geweihlampe im Flur habe ich einen Eltako Universaldimmer eingebaut, sodass man jetzt zum Putzen auf 100% stellen kann und den Rest der Zeit von angenehmem, sanftem Licht angestrahlt wird. Die Filament-LEDs passen in niedriger Dimmstufe sehr gut zur Lampe, insgesamt ein gelungenes Projekt.

Dem Shelly muss ich jetzt noch einen Netzwerkanschluss spendieren. Ich lege aber kein separates Kabel zum Netzwerkschrank, sondern baue noch einen kleinen (5er) Switch ein und schließe dort dann das Jantitza und den Shelly an. Vorteil: Es ist dann noch Platz für zwei weitere Netzwerkgeräte in der Verteilung.

Mittwoch, 22. November 2023

22.11.23:

 

China-Kettensäge, die Zweite. Wer billig kauft, kauft zweimal. Hoffentlich nur zweimal, aber dieses Mal hat die Akkusäge einen brushless-Motor, sodass er zumindest nicht wieder durch übermäßiges Bürstenfeuer abfackeln kann. Auf die Säge wartet ein großer Haufen Äste, der über den Winter kleingesägt werden soll.

Dienstag, 21. November 2023

21.11.23:

Eine Freundin hat uns ein Geweih geschenkt, das jetzt als Deckenlampe im Flur hängt. Ich hoffe, meine Befestigung mit Spax an einem Edelstahl-Blechstreifen funktioniert. Zur Sicherheit habe ich die Bohrlöcher im Schädel mit Epoxy geflutet. Die beiden LED-Lampen werden noch mit einem Eltako-Hutschienen-Dimmer auf ein erträgliches Maß abgedunkelt, was man auf dem Bild sieht ist die maximale Helligkeit, also der Putz-Modus. Zusammen mit der Birkenstammgarderobe und dem Kindergarderobenzaun hat sich einiges getan im Flur, sogar das Bild haben wir aufgehängt.

Samstag, 18. November 2023

18.11.23:

Der Minipom war kaputt. Kompressor hat nicht mehr gekühlt. Wie gut, dass ich über zahlreiche Ersatzteile verfüge. Habe den weißen Automat fit gemacht, in dem ich die Umwälzpumpe vom kaputten Automaten rübergebaut habe. Ebenso das Auslassventil. Das RC-Glied - dient am Kompressor wohl zur Funkentstörung - war auch geplatzt in beiden Automaten, das habe ich dann auch noch neu gemacht. Jetzt scheint alles wieder gut zu laufen, vielleicht ergreife ich in dem Zusammenhang noch die Gelegenheit, und monitore die Laufzeit des Auslassventils mit der SPS der Zisternenüberwachung. Dann würde ich die Ausgabe menge auf dem IO-Broker sehen und könnte abschätzen, wie lange die Kohlensäure noch hält. Programmiert habe ich das schon, ich muss eigentlich nur einen DI in der SPS nachrüsten und ein Koppelrelais am Auslassventil.

Donnerstag, 9. November 2023

9.11.2023: Erster Eindruck des audio-technica SOUND BURGER AT-SB727

Letzte Woche war ich ganz entzückt, dass Audio-Technica den SOUND BURGER nach dem Erfolg des letzten Jahres, wo die Neuauflage des tragbaren Plattenspielers innerhalb weniger Tage ausverkauft war, diesen erneut aufgelegt hat. Dieses Mal in schwarz, weiß und gelb. 

Ich habe mich für die gelbe Version entschieden. Das Gerät kommt mit Li-Ion Akku (3,6V / 2400 mAh) mit dem es wohl so um die 12 Stunden Laufzeit erreicht. Die Musik kann entweder vis Bluetooth oder Line-Out übertragen werden. Ein erstes Koppeln mit der JBL Charge 3 hat auf Anhieb funktioniert. Das Gerät ist bezüglich der Anzeigen sehr spartanisch, was ich aber irgendwie gut finde. Ein Display würde an so einem Retro-Objekt stören. So gibt es lediglich 2 LEDs, die über den Bluetooth-Status informieren, die Ladung anzeigen sowie die gewählte Drehzahl. Der Akku ist erfreulicherweise ein 18650er, sodass man ihn mit ein bisschen Basteln wohl recht einfach austauschen kann gegen einen beliebigen 18650er. Hierzu muss man nur den Temperatursensor des Originalakkus anbauen und das dreipolige Kabel. Mal sehen, vielleicht pimpe ich den SOUND BURGER auf 3400 mAh und damit rund 17 Stunden Laufzeit.

Der Klang des Spielers ist nach dem ersten Anhören unauffällig, sowohl über Line-Out als auch über Bluetooth. Bei Letzterem stört allerdings der zeitliche Versatz zwischen Audioausgabe und dem Nadelgeräusch. Da wirkt die Verpackungsaufschrift "Always analog" fast schon ein wenig zynisch. 

Die Verarbeitung des Geräts ist zweckmäßig und wirkt gegen meinen 1210er doch recht schlicht. Plastik so weit das Auge reicht. Aber auch mit ein paar pfiffigen Details: So ist z.B. der Adapter für Singles aus Gummi, und dient während des Transport der sicheren Befestigung des Tonarms. Wer komplett auf Nummer sicher gehen will, der kann aber noch zusätzlich eine Transportsicherung einschrauben. 

Geladen wird der SOUND BURGER via USB-C Buchse mit weniger als 500 mA - ein Kabel ist dabei, ein Netzteil nicht. Finde ich OK.

Die Nadel ist austauschbar und sollte alle 400 Stunden getauscht werden, kostet wohl so um die 17 EUR.

Was fängt man mit so einem Teil an? Naja, zum Einen war ich jetzt ein paar mal im Campingurlaub und habe mir Schallplatten gekauft. In Zukunft kann ich den SOUND BURGER mitnehmen und die Platten direkt im Urlaub schon hören. Ob man viel mehr damit macht? Vielleicht mal im Bad aufbauen und während man in der Badewanne liegt mal eine Schallplatte hören? Man wird sehen. Ist auf jeden Fall ein witziges Teil, und nimmt nicht viel Platz weg.



Sonntag, 29. Oktober 2023

29.10.2023:

Kaum ist das neue Radio in Betrieb, verabschiedet sich die SD-Karte im Server. Gut, dass ich zwei dieser Industrial-Karten bestellt habe, also habe ich heute den halben Tag damit verbracht, den Rapsi neu aufzusetzen: PiHole, LogitechMediaServer und KODI für den Waschraum. 

Freitag, 27. Oktober 2023

Fostex Monitor goes PiCore Player

Innenansicht des Radios
Dieses kleine Projekt hat wirklich sehr viel Spaß gemacht: Ein kleines Huckepack-Radio für den Studio-Monitor. Auf ein kleines Kunststoff-Bord habe ich einen Raspi Zero, eine USB-Soundkarte und einen 6,3er Klinkenstecker geschraubt. In den Monitor habe ich ein 5V / 3W Netzteil integriert, das zusammen mit Monitor selbst eingeschaltet wird. Die Stromversorgung läuft einmal über den GND des Klinkensteckers und aus dem Gewinde für die Halterung heraus. 

Als Software habe ich PiCore-Player auf eine Industrial SanDisk installiert. PiCore ist ein System, was sich in die Welt von Logitech Media Server (ehemals Squeezebox) integriert. Als Soundkarte habe ich einen USB-Stick genommen, der über 3,5mm Klinke sowohl einen Line-Out als auch einen Mikorofonanschluss zur Verfügung stellt. Ich habe die Karte aus ihrem Gehäuse befreit, beide Klinkenbuchsen und den USB-Stecker ausgelötet und die Karte in Richtung Raspi und Klinke fest verdrahtet. Das bordeigene Audio des Raspi wäre hier nicht gut genug, aber die Qualität der knapp 4 EUR teuren Soundkarte ist ordentlich. 

Da der Monitor komplett magnetisch geschirmt ist, kam ein Einbau ins Gehäuse nicht in Frage, weil ein guter WLAN-Empfang nicht sichergestellt wäre. 

Die Kuststoffplatte, graues Polypropylen, habe ich zugesägt und wollte dann eigentlich relativ akkurate Rechtecke ausfräsen. Hat nicht funktioniert, also habe ich umgeschwenkt auf den Forstnerbohrer, was die Sache vom Ergebnis her doch recht grob wirken lässt. Aber wer guckt schon ins Innere des Players? Wenn er als Rucksack an der Box hängt, liegt das Innenleben verdeckt.

Wenn man den Fostex Monitor einschaltet, dann dauert es ca. 43 Sekunden, bis der PiCore-Player Musik abspielt. Bei meinem ersten Projekt mit einem PiCore-Player war diese Zeit in etwa deckungsgleich mit der Vorglüzeit des Röhrenradios, sodass es gut gepasst hat. Jetzt ist es halt so. Im Gegensatz zu einem Squeezebox-Radio ist mein Radio aber auch vollständig aus, wenn es aus ist. Das spart Strom und reduziert die WLAN-Strahlung.  

Der Player (Raspberry und Soundkarte) verbraucht deutlich weniger als 1 Watt, an meinem Labornetzteil waren es so zwischen 0,6 und 0,8 Watt. Mit dem Netzteil ist es denke ich mal über 1 Watt. Der Monitor selbst hat 33 Watt Angabe auf dem Typenschild, gemessen habe ich die Leistungsaufnahme jedoch nicht. Aufgrund des Aufbaus mit richtigem, gewickelten Trafo, denke ich mal, dass das realistisch ist.

Übersicht Projektkosten:

- Fostex 6301B Flohmarktfund    10 EUR

- Raspberry Pi Zero 1W                18 EUR

- Netzteil 5 V / 600 mA                6 EUR

- Soundkarte                                4 EUR

- Klinkenstecker                            hatte ich noch

- Kunststoffplatte PP                    4 EUR

- Schrauben                                    < 1 EUR

- Sandisk 8GB Industrial                13 EUR

für unter 60 EUR habe ich also ein sehr schönes Radio gebaut 


die "entkernte" USB Soundkarte

Raspberry mit Speicherkarte

Klinkenstecker und Befestigung zugleich

5V-Zuleitung über das Gewinde im Boden geführt

aufgesteckt im dezenten Rechteckdesign

 

Mittwoch, 18. Oktober 2023

18.10.2023:

Gestern wollte ich mir Wasser aus meinem geliebten Minipom rausziehen, da kam nur leicht karbonisiertes Wasser in Raumtemperatur raus. Erste Erkenntnis: Der Kompressor läuft nicht. Frustriert habe ich das Eingrenzen des Fehlers auf heute verschoben, wo ich zunächst mal die Ersatzsteuerung eingebaut habe. Jetzt läuft er und ich warte noch so eine halbe Stunde, um festzustellen, ob der Kompressor läuft. Im Gegensatz zu so manch einem Kühlschrank ist der Kompressor vom Minipom recht laufruhig, sodass ich bei geschlossenem Gehäuse tatsächlich nicht unterscheiden kann, ob der Kompressor an ist oder aus. 

____

Die Platine war leider nicht die Ursache, sodass ich den Automaten jetzt wohl doch mal aufschrauben muss...

Montag, 16. Oktober 2023

16.10.23:

Die Rohrschelle, die ich als Befestigung für die Drehmomentstütze montiert habe, konnte ich heute gegen einen Kunststoffhalter ersetzen. Ich habe mir bei e*** ein paar verschiedene Kunstoffreste gekauft, und von den Dimensionen und der Haptik her habe ich mich für das PP-Stück entschieden. Mit dem Forstnerbohrer 25er Loch rein, so aufgesägt, dass es eine Art Schelle wurde. Auf Maß gesägt, 8er Gewinde rein und fertig ist die Lösung für das Schlumpf Drive. Wenn ich Zeit habe, dann werde ich den Aluarm noch ein bisschen formschöner gestalten, aktuell ist er auch ein wenig scharfkantig.

Freitag, 13. Oktober 2023

13.10.23:

Für den Fostex Monitor, den ich letztens sehr preiswert auf dem Flohmarkt erstanden habe, habe ich jetzt einen Raspberry Pi Zero mit PiCore-Player bespielt, um aus dem Monitor ein kleines Webradio zu basteln. Genau wie beim Röhrenradio im Wohnzimmer habe ich wieder eine USB-Soundkarte für 3,50 EUR angelötet. Für die Stromversorgung habe ich ein sehr kleines 3W Netzteil gefunden, welches ich vermutlich im Gehäuse des Fostex unterbringen kann, und das dann mit Einschalten des Monitors mit eingeschaltet wird. Die Leistungsaufnahme inkl. Soundkarte des PiCorePlayers beträgt gerade mal 0,8W, sodass das Netzteil ausreichend groß ist. Weil der Monitor vollständig magnetisch geschirmt ist, muss der Raspi außerhalb angebracht werden, um stabilen WLAN-Empfang zu haben. Ich docke ihn wahrscheinlich am 6,3er Klinkenanschluss an. Die zwei Leitungen für die 5V könnte ich dann durch die (zölligen) Befestigungsgewinde der Box führen, so müsste ich keine Veränderungen an dem Gerät vornehmen.

Samstag, 30. September 2023

30.9.2023

Habe meine neue USV in Betrieb genommen. Die APC Smart UPS 1000 musste für eine 2200er weichen, und die beiden Yuasa SWL2250 wurden gegen 4 Exide XP12V3000 ausgetauscht. Sind jetzt rund 4 kWh und kann die angeschlossenen Verbraucher über Stunden versorgen. Neben dem Netzwerk kommt jetzt noch die Zisternenpumpe dazu, ausserdem soll langfristig die Schranke mit drauf und kurzfristig vielleicht noch der ein oder andere Beleuchtungsstromkreis. Ausserdem will ich noch eine Netzwerkkarte für die APC kaufen.

Die USV habe ich jetzt mal über Nacht laufen lassen mit ungefähr 130 W Verbrauch. Batterie hatte dann nach ca 8 Stunden noch über 48 V. Die Aufladung erfolgte dann mit ca. 2,5 A, was hoffentlich daran liegt, dass die Batterie noch recht voll war. Heute Nacht fahre ich sie glaube ich mal etwas tiefer. In der Anleitung sind ca. 240 W Ladeleistung angegeben, was rund 5 Ampere wären. So oder so, vollständige Aufladung dauert bei den Exide ewig.



Freitag, 22. September 2023

22.9.23:

Ha! Was ich natürlich nicht getestet habe nach dem Umbau des Brompton auf Schlumpf Drive: Ob man es noch zuklappen kann. Leider nein, denn die provisorische Schelle von der Drehmomentstütze ist leider im Weg. Gut, dass sie nur provisorisch ist und ich sie demnächst gegen etwas Dezenteres austausche, sobald ich Lust dazu habe.

Donnerstag, 21. September 2023

21.9.23:

Der Anteil der Regenwasserzisterne an unserem Gesamtwasserverbrauch beträgt 17,4% - oder um es anders zu formulieren: 17,4% des im Haushalt verbrauchten Wasser wird für die Klospülung verwendet.

Sonntag, 17. September 2023

Fazit nach den ersten 150 km mit dem Schlumpf im Brompton

Die ersten 150 km sind absolviert, und mittlerweile funktioniert das Schlumpf Drive gut, weil ich ihm noch eine Drehmomentstütze spendiert habe. Der Umstand, dass ich auf diesen ersten Kilometern 2200 Höhenmeter absolviert habe zeigt auf, dass das Brompton durchaus bergtauglich ist in der 6-Gang-Version. Heute morgen den 12%-Anstieg nach Rauenthal hochgefahren im ersten Gang, und wenn der Anstieg flacher ist, kann man auch mal den zweiten Gang nehmen. Der Vorteil vom zweiten Gang ist dann sogar, dass es der "Direktgang" ist, wo die Verluste der Nabenschaltung am niedrigsten sein sollten. 

Das Schalten ist je nach Schuhwerk noch ein bisschen hakelig: Ich muss nach Unten schauen, ob ich den Schaltknopf an der Tretlagerwelle treffe, und es gibt zwischen Normalgang und Speedgang noch einen "Leerlauf", also muss man drauf achten, komplett durchzuschalten.

Fett zum Nachschmieren, was ca. alle 1000 km empfohlen wird, habe ich mir auch schon besorgt.

Freitag, 8. September 2023

8.9.2023:

Es ist ein absoluter Genuß, an diesen letzten warmen Sommertagen nachts mit dem Rad zu fahren. Es ist noch angenehm warm, und man ist eine Einheit mit seinem Rad, mit dem zusammen man sich eine leuchtende Schneise durch die Dunkelheit schlägt. Immer in Bewegung, denn nur dann liefert der Dynamo die erforderliche Leistung, den Scheinwerfer und das Rücklicht mit Spannung zu versorgen. Mit nur zwei birefmarkengroßen Stellen haben die Reifen Kontakt zu der Außenwelt, durch die man fährt. So kommt man mühelos von A nach B, weil Anstiege sich in der Dunkelheit so gut verstecken, dass sie eigentlich nicht wahrgenommen werden. Die Nacht kühlt Dich angenehm, so dass Du nicht so heiß läufst wie tagsüber. Es ist ein großer Genuß. Wenn Du dann zu Hause angekommen bist. Dann stellst Du das Rad ab, die Rückleuchte glimmt noch nach, und Du freust Dich schon auf den nächsten Ritt durch die Nacht. Welch ein Genuß.

Montag, 4. September 2023

4.9.2023:

Heute mal den Anstieg vom Wispertal nach Langenseifen probiert mit dem Brompton, hat ganz gut geklappt mit der neuen Übersetzung, wenn man mal davon absieht, dass die letzten Wochen relativ wenig gefahren bin und nicht mehr an längere Anstiege gewohnt war. Man kann aber recht bequem im ersten Gang hoch.

Sonntag, 3. September 2023

3.9.2023:

An den selbstgedrehten Ring zwischen Schlumpfdrive ud Tretlagergehäuse habe ich jetzt noch eine Drehmomentstütze angeschraubt, die ich am Rahmenrohr befestigt habe. Im ersten Wurf noch mit einer relativ hässlichen, aber zweckmäßigen Rohrschelle, aber hier werde ich noch eine richtige Befestigung erstellen. Die Funktion ist aber schon mal gegeben, vermute ich nach einer ersten kurzen Testfahrt, in der alle 6 Gänge zum Einsatz kamen. 

Im Rahmen dieser Bastelsession habe ich auch noch das (mittlerweile defekte) 13er Ritzel gegen ein 14er getauscht, und das Stahlkettenblatt mit 38 Zähnen gegen ein Alublatt mit 36 Zähnen. Die Entfaltung liegt jetzt bei 2,54m bis 7,20m, vorher waren es 2,89m bis 8,19m


Freitag, 1. September 2023

1.9.2023:

Nachdem ich die beiden Stahlflaschen durch eine Alu-Gas und eine Composite-Flasche getauscht habe, nehme ich mir als nächstes die Stromleitung vor: Aktuell nutzen wir eine Schuko-Kabeltrommel mit 50m, und diese soll gegen eine Anschlusskabel mit beidseitigem CEE-Stecker ersetzt werden. Statt 2,5mm² habe ich mich für 1mm² entschieden, die maximale Leistung überschreitet im Wohnwagen ohnehin nie die 2000W-Marke, und das auch nur kurzseitig (Jura-Automat). Oft bieten Campingplätze ja auch nur 4A an. Bei der Länge war ich mir unsicher, ich habe mich für 22 Meter entschieden. Das sollte in 95% aller Fälle ausreichend sein, und wenn nicht, dann könnte man noch eine dreifach-Steckdose dazwischen frickeln. Die Adapter von CEE auf Schuko und umgekehrt behalte ich erst mal, vielleicht kann man sie als nächstes ggen Adapter ohne Kabel ersetzen. Neben dem Gewichtsvorteil erhoffe ich mir auch ein bessere Handling: Die Trommel ist nicht nur schwer und sperrig, sie verliert auch gerne die aufgewickelte Leitung, was sich schnell in Richtung Kabelsalat entwickeln kann.