Perfektes Wetter dieses Jahr bei der Duiburg Steel, und von den drei Starts bisher habe ich das bequemste Rad ausgewählt. Im ersten Jahr war ich mit dem gelben Klapprad unterwegs und bin dann auch nur 58 km gefahren, weil die Sitzposition einfach zu weit hinter dem Tretlager war und ich das Gefühl hatte, dass mir der Rücken durchbricht.
Letztes Jahr dann mit Herr Sauer auf dem Klapptandem. Da habe ich den Fehler gemacht, einen ungetesteten Sattel zu montieren. Was sollte da schon schiefgehen? Auch hier wieder Rücken und auch mächtige Probleme mit dem Sitzen. Die 112 km sind wir dann aber trotzdem gefahren. Nicht besonders schnell, aber angekommen und stolz.
Dieses Jahr war dann das Brompton dran: 6 Gänge, also konnte ich auch bequem die 72 Hm zur Halde hoch, und in der Ebene standen mir zwei schnelle Gänge zur Verfügung. Alles an dem Rad ist über 4000 km eingefahren und erprobt, so auch der vegane Brooks-Sattel. Einziges Manko ist die Wegbeschaffenheit, die nicht immer mit den auf 7,5 bar aufpumpten 35 mm breiten Reifen kompatibel war. Besonders der kleine Raddurchmesser von nur 16 Zoll verhindert hier den idealen Fahrkomfort, da kann auch die Feder im der Schwinge vom Hinterrad nix ausrichten.
Trotzdem habe ich gut durchgehalten, auch mit der Hilfe des Präsidenten vom Pfälzer Klappvereins, bei dem ich einige Kilometer im Windschatten "gelutscht" habe.
Defekte gab es eigentlich keine, wenn man mal davon absieht, dass mir auf einer dieser Schotter-Passagen der linke Schaltknopf vom Schlumpfdrive weggeflogen ist. Der war damals noch aufwendig handgedreht auf meiner heimischen Drehbank. Mittlerweile haben wir ja einen 3D-Drucker, sodass der nächste Schaltknopf einfach gedruckt wird, und wenn er wegfliegt, wird erneut einer gedruckt.
Nächste Jahr könnte man dann mal mit dem 28"-Tandem antreten, oder mit dem Singelspeeder, oder was neues bauen? Eigentlich nicht, 30 Fahrräder sind definitiv genug.
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| Am Start auch das Original Fahrzeug aus der Serie Schimanski mit einem Papp-Schimi zum Selfie machen |
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| Die Medaille ist übrigens nicht aus "Steel" - der Thomas hat den Megnettest gemacht später |
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| Mehrfachteilnehmer bekommen einen Lorbeerkranz um die Startnummer herum |
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| Das Rad hat an dem Tag viel Staub gefressen und steht erschöpft im Zielbereich. |
| Hier ging es lang |
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| Das Team: Präsident, Sauer, Anette, Franz, Frank, Axel, ich, Michi. Thomas |
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kurzes Bad im Rhein, während wir auf die Fährt warten
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