Sonntag, 16. Januar 2022

16.1.2022: Erster Eindruck von Aldi's Technisat VIOLA 2

 

Bei Aldi haben sie letztens ein kleines DAB+ Radio für 9,99 EUR abverkauft, war wohl am Anfang für 19,99 EUR drin und als ich dann zufällig in diesem Discounter stand, nahm ich es mal auf Verdacht mit. 

Es ist ein feines, kleines Gerät, das man sowohl mit vier Batterien (AA) als auch mit Akkus betreiben kann, außerdem ist ein kleines Netzteil mit 6V dabei.

Ich habe es ins Wohnzimmer gestellt und zum sunshinelive hören verwendet. Mit NIMH-Akku läuft es gut, aber ein wenig hellhörig wurde ich bei der Akku-Laufzeit. Irgendwann fängt das Display, ein von blauer LED hintergrundbeleuchtetes LCD, an zu flackern. Gefühlt fängt das viel zu früh an, also ab mit dem Gerät ans Labornetzteil und mal den Stromverbrauch messen. 

140 mA, egal bei welcher Spannung

Interessanterweise nimmt das Radio (auf mittlerer Lautstärke) immer 140 mA auf, egal ob es mit 3,8V betrieben wird oder mit 7,2V. Der Stromverbrauch ist also geringer, wenn man Akkus (4,8V) an Stelle von Batterien (6V) verwendet und beträgt

bei minimaler Spannung von 3,8V 532 mW und geht dann bei 7,2V auf 1,008W hoch. Mit guten Akkus kann man also von einer Laufzeit von ca. 20 Stunden rechnen, ebenso mit guten Batterien. 

Sparsam ist das Gerät damit auf keinen Fall, aber in den meisten Fällen wird man das Gerät wohl eh mit dem Netzteil betreiben können. Wenn man Batterien und Akkus verwendet, dann muss man sich halt bewusst sein, dass nach spätestens 20 Stunden Schluß ist. Der Stromverbrauch ist übrigens im FM genauso hoch wie im DAB+ Betrieb.

Empfang ist gut. Ich kann bei mir im Haus außer im Erdgeschoss überall sehr viele Sender empfangen. Den Klang habe ich tatsächlich noch nicht bewertet, das Gerät hat einen Kopfhörerausgang, den ich aber noch nicht benutzt habe. Die Kombinatiom DAB+ und Klang sehe ich wegen der meist sehr geringen Bitrate ohnehin skeptisch.


Samstag, 8. Januar 2022

8.1.2022: Stromausfall #13 seit wir in Bärstadt wohnen

mit dem Schnee ging der Strom, und zwar genau für 61 Minuten. Die USV hat selbstverständlich durchgehalten, und mein Janitza Gerät auch. Wir haben aber friedlich geschlafen, denn der Strom war zwischen 4:03 und 5:04 weg.


 

Freitag, 7. Januar 2022

7.1.2022:

"Neues" Handy bei e*** gekauft, Samsung Galaxy S9. Im Jahr 2022 nimmt man so was mit einem Schulterzucken hin, ist es doch gefühlt das 75. Handy, seit es Handys gibt. Es kann auch nix mehr als das alte, außer, dass das Display halt noch keine Risse hat.

Dienstag, 4. Januar 2022

4.1.2022

Heute hatte ich nach sieben Jahren Nele endlich so weit, dass sie meine Pacemakerin beim Joggen war. Das war ne schön Kombo, wenn auch nur über 4 km. Da ihr aktuelles Puky nur ein Gang hat, und ich auch nicht inbedingt die steilsten Berge hochkomme, kann man von zu Hause aus eigentlich nur nach Wambach laufen und zurück. 

Dienstag, 7. Dezember 2021

Triggerausgang mit dem USB-Port realisieren

Neuer Beamer. Von einem Epson 3LCD zu einem Acer DLP. Ich hasse den Regenbogeneffekt jetzt schon, liebe aber die Helligkeit, die fast zu hell für den Multimediaraum ist, und ich bin auch sehr überzeugt von der Bildschärfe, die leider bei meinem Epson aufgrund der (wahrscheinlich) defekten Polfilter in den Rändern sehr schlecht wurde. 

Der neue Beamer war schnell an der Decke an die alte Halterung adaptiert, und ich habe auch im Vorfeld die Brennweiten und Projektionsgröße mit einander verglichen, um hier keine böse Überraschung zu erleben. Ein Problem war dann aber noch übrig: Der fehlende Trigger-Ausgang.

Offensichtlich wird dieser Ausgang, mit dem man die Leinwand kabelferngesteuert mit dem Einschalten des Beamers absenken kann, bei neuen Modellen gerne mal weggelassen. 

Was tun also? Ich habe schnell im Internet einen USB-zu-12V-Adapter gefunden. Bestellt und zack eine 3,5mm-Klinkenkupplung angelötet. Jetzt fährt die Leinwand noch schneller runter als beim Epson, und ich bin äußerst zufrieden. Mal schauen, ich glaube ich baue noch einen zweiten Adapter und schaue mal auf e***, ob noch andere Leute dieses Problem gelöst bekommen wollen und dafür bereit sind, ein paar Euro zu investieren.

Mittwoch, 17. November 2021

CO2-Bilanz: eBike versus klassisches Fahrrad

Wie sieht denn so die CO2-Bilanz beim Fahrradfahren aus? Hierzu habe ich mal versucht, den mittleren Ausstoss pro km zu ermitteln.

Wenn ich so die Daten meines Powermeters betrachte, dann komme ich auf mittlere Werte von 90 bis 130 kWs pro gefahrenen Kilometer. Beispiel: Ich fahre eine Strecke mit durchschnittlich 240W, benötige dabei im Schnitt 100s für einen Kilometer. Einen Wirkungsgrad von 25% angenommen, komme ich dann auf

W = 240 W * 4 * 100 s = 96 kWs

Anderes Beispiel: Wellige Strecke mit 176 W, durchschnittlich 180 s pro km:

W = 176 W * 4 * 180 s = 127 kWs

Ich habe jetzt mal den Luftverbrauch bei hoher Belastung recherchiert, keine Ahnung, ob ich hier richtig liege, aber ich komme auf einen Verbrauch von 50 Litern pro Minute, den ich jetzt mal für die Fahrt mit 240 W ansetze. Der CO2-Anteil in der ausgeatmeten Luft liegt bei ca. 4%, und ein Liter CO2 wiegt bei Normaldruck 1,96 g. Dadurch komme ich auf einen CO2-Ausstoss pro km:

m = 1,96 g/l * 4% * 50 l/60s * 100s = 6,533 g

jetzt kommen wir mal zu dem eBike und unterstellen zunächst die volle Leistung aus dem Akku. In der Praxis wird der Fahrer wohl rund die Hälfte der Antriebsleistung selbst erbringen.

Pro km benötigen wir also 96 kWs, das entspricht 0,0266 kWh. Der C02-Ausstoss des bundesdeutschen Strommix liegt im Jahr 2021 (laut Statista) bei 366g pro kWh. Für die 96 kWs werden also 

m = 366 g / kWh * 0,0266 kWh = 9,76 g 

Wenn ich hier jetzt noch den Wirkungsgrad des Ladegeräts und des Fahrtenreglers mit einrechner - ich nehme mal für beide Werte 95% an - dann kommen wir auf einen CO2-Ausstoss von:

m = 9,76 g / (0,95²) = 10,8 g

Beim  eBike muss ich also mit einem CO2-Ausstoss von 6,5 bis 10,8 g pro km rechnen.

Fazit:

CO2-neutraler fährst Du, wenn Du kein eBike benutzt, oder wenn Du es mit einem autarken Stromnetz aus CO2-neutraler Energie auflädst. Beides ist aber besser als Autofahren, hier kommt man selten auf Emmissionswerte unter 100g / km. Beispiele von Spritmonitor:

Renault Twizzy: 42 g / km

Tesla Model S: 100 g / km

Skoda Superb TDI: 147 g / km

VW Lupo 3L: 78 g / km

Chrysler Voyager 3,3L: 271 g / km

 

 



Montag, 8. November 2021

8.11.2021:

Fairer Deal mit meiner Tochter: Sie muss mir abends die Überschriften der einzelnen Kapitel im Buch vorlesen, und "schaltet" damit dann jeweils ein Kapitel frei, dass ich ihr vorlese. Klappt mittlerweile richtig gut, auch wenn es sie teilweise ganz schön stresst.

8.11.2021: PoE-Notlicht für unter 15 EUR

 

Neues Bastelprojekt. Weil ich bei einem Netzausfall jetzt mindestens 12 Stunden Autonomiezeit für das Heimnetzwerk habe, liegt es nahe, auch eine Not-Beleuchtung über den PoE-Switch laufen zu lassen: Hierzu habe ich einen Preisgünstigen LED-Fluter mit einem PoE-Splitter verheiratet. Der LED-Fluter wird mit 10W angegeben und nimmt bei 12V ca. 600 mA auf, hat also nur 7,2W. Gut für den Splitter, der von den Chinesen mit 1-2 Ampere angegeben wird, also locker 0,6 A liefern können sollte. Für vier Stück habe ich dafür Sets gekauft, sodass ich im Fall eines Blackouts Ausreichend Licht haben sollte. Der Lichtstrom des Fluters wird mit 800 lm angegeben, was ich in Anbetracht der Leistung für realistisch halte. 

Der PoE-Switch zeigt eine Ausgangsleistung des Ports von 9,3 W an, was bedeuten würde, dass der Splitter 2,1 W Eigenverbrauch hätte. Das wäre aus meiner Sicht enorm und würde einem Wirkungsgrad von gerade mal 77% entsprechen. Vielleicht ist hier auch eine gewisse Ungenuigkeit bei der Messung vorhanden.

9,3 Watt Leistung am Switch



















Update: Wegen der kleineren Leistung als beim Artikel angegeben habe ich jetzt noch mal 5 EUR für die LED-Scheinwerfer erstattet bekommen und habe also jetzt pro Stück 4,14 EUR bezahlt. Der Splitter hat 9,50 EUR  pro Stück gekostet, sodass ich pro Lampe auf einen Preis von 13,64 EUR komme.

Mittwoch, 3. November 2021

Minipom. Kosten für 0,5 Liter Wasser aus dem Automaten.

Hier sieht man mal schön den Lastgang des Minipom. Die Flanke am Anfang ist der Einschaltvorgang mit ca. 440W, dann sieht man den Kompressor und den Grundverbrauch des Automaten mit um die 100W. Die Pumpe und das Auslassventil packen dann noch mal so ca. 260W drauf. 

Wenn ich also ein Getränk ziehe, dann verbrauche ich ca. 100W für 12 Minuten, also in etwa 20 Wh oder 0,02 kWh. Bei 27,1ct pro kWh sind das also in etwa 0,6 ct Strom. Geht fast, oder?


Gesamtkosten in ct pro 0,5 Liter:

Wasser 0,0005 0,2545
Strom 0,02 0,5418
CO2 0,004 0,8
Summe
1,5963



Dienstag, 2. November 2021

2.11.2021: Minipom goes Shelly

Nachdem wir im Oktober einen Stromverbrauch von 530 kWh hatten, habe ich einfach mal den Minipom-Automaten als einen Verursacher ausgemacht. Diesen hatte ich Anfang Oktober wieder in Betrieb genommen, und ich könnte mir vorstellen, dass er einen Teil des Mehrverbrauchs verantwortet. So habe ich jetzt wieder eine Zeitschaltung eingebaut, diese Mal aber nicht mit einem Eltako, sondern mit einem Shelly Schalter. Einmal am Tag läuft der Automat jetzt eine Stunde, um den Eispanzer aufrecht zu erhalten, und auf Knopfdruck geht er für jeweils für 720 Sekunden an. Mal sehen, vielleicht variiere ich die beiden Einstellwerte noch ein bisschen, damals hatte ich 2 Stunden Eispanzerlaufzeit sowie 10 Minuten Laufzeit pro Entnahme.

Dienstag, 19. Oktober 2021

19.10.2021:

Am Wochenende habe ich einige Platten erstanden, und heute habe ich endlich Zeit, ein paar von ihnen abzuspielen. Gerade läuft die "True Blue" von Madonna, die ich für 50 ct gekauft habe. Absolut ihr Geld wert.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

13.10.2021:

Schönen Tages-Ausflug ins Saarland gemacht. Ziel war eigentlich nur die Abholung eines kleine Stromerzeugers, wurde dann aber ergänzt durch Alpaka-Gucken, Wandern, Besuch eines Spielzeuggeschäfts, Plattenladens und eines Lebensmittelretter-Ladens. Außerdem waren wir noch im Baumwipfelpfad bei Cloef und haben Drei Fragezeichen im Auto gehört und dabei Pizza gegessen. Die Kinder waren danach schwuppdiwupp im Bett nach 12 Stunden Urlaub.


Dienstag, 12. Oktober 2021

12.10.2021

Der Minipom-Automat ist wieder am Netz und produziert wieder kaltes Wasser mit Kohlensäure. Preislich gibt sich das nicht viel mit dem Nassauer Land aus der Glasflasche, aber es ist bequem. Der Automat war jetzt am Wochenende mit im Centerparc, und zu diesem Zweck musste ich noch das Auslassventil tauschen, weil das alte Ventil nicht mehr zugemacht hat. Jetzt muss ich mal schauen, ob ich das kaputte Ventil irgendwie revidieren kann, weil es langsam knapp wird mit Ersatzteilen.

Mittwoch, 6. Oktober 2021

6.10.2021:

Das Kubta Aggregat ist jetzt komplett, heute habe ich die Betriebsleuchte getauscht, den Luftfilter montiert, die Gehäuseteile drangeschraubt und einen letzten Probelauf gemacht, bevor ich es an seinen Ehrenplatz in der Werkstatt gestellt habe. Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich es im Fall eines Blackouts einspeise, und vor allem, was ich im Fall eines Blackouts mit Strom versorgen will. Sinnvoll wäe sicherlich ein Kühlschrank, die Beleuchtung und die USV. Als nächstes sollte ich einen Probelauf mit dem Kühlschrank machen, ich könnte mir nämlich vorstellen, dass der kleine Stromerzeuger den Anlaufstrom des Kompressors nicht gestemmt bekommt. 



Montag, 4. Oktober 2021

erste Eindrücke des SMSL M300 MkII - Billo DAC aus China

Naja, "billo" muss man zunächst relativ sehen, denn mein bisheriger Cambridge DACmagic war gebraucht eigentlich nur halb so teuer wie SMSL, der bei Amazon für rund 240 EUR in meinen Besitz überging. Aber dieses Gerät konkurriert ja mit Geräten, für die die Goldohren-Hörerschaft vierstellige Beträge zu zahlen bereit ist. 

Die nackten Daten sprechen für das Gerät:

XLR-Ausgänge, PCM bis 768 kHz, DSD bis 512 und außerdem einen Bluetooth Empfänger. Geräte können per Coax, per Toslink und per USB angeschlossen werden. Regelbarer Line-Ausgang mit 40 Stufen, diverse Filterfunktionen.

optisch sieht das kleine Teil eher mickrig aus auf der Hörsinsel, und vor allem im Größenvergleich mit dem STAX-Röhrenverstärker geht es optisch schon ins Lächerliche. 

Klanglich konnte ich jetzt noch nix sagen, aber der erste Eindruck ist OK. KODI hat DSD-Material in PCM mit 352 kHz ausgegeben, da muss ich noch mal schauen, ob auch irgend ein Passthrough möglich ist. 

Die Bluetooth Funktion, die eigentlich nur ein nützliches Gimmick sein soll, hat mir einen neuen Anwendungszweck für die Hörinsel eröffnet. Der FireTV Stick im Plasma TV spricht ja auch BT und so kann ich beim Fernsehgucken jetzt spontan auch die STAX Kopfhörer nehmen. Der Empfang über 2,5 Meter und an zwei fetten Baumstämmen vorbei scheint stabil zu sein, ich hatte zumindest keine Probleme mit dem Ton. Wie dieser auf dem Funkweg umgesetzt wird weiß ich leider nicht, außer dass er im SMSL als 48 kHz Stream ankommt. 



Samstag, 2. Oktober 2021

2.10.2021

 Heute habe ich mir mal schnell bei e*** kleinanzeigen eine "Load Bank" gekauft. In Form eines 400W Halogenfluters. So was kauft man auf gar keinen Fall als Beleuchtung, wenn man nebenbei nicht auch noch die Bude damit heizen will. Für mich war es einfach eine praktische Lösung, den kleinen Stromerzeuger unter Volllast laufen zu lassen. 

Fast.

Da der Geno nur 220V ausgibt, und diese Spannung auch noch bei niedriger Frequenz abfällt, konnte ich mit dem Halogenfluter nur so etwa 350W Last erzeugen. Ich habe dann noch den Schleifstein dazugeschaltet, der aber im Leerlauf so gut wie gar nix zieht. Dafür war es lustig, den Start des Schleifsteins zu beobachten. Zusammen mit dem Fluter wurde der kleine Kubota erst mal in die Knie gezwungen. Ein Schutzschalter trennt die Ausgangspannung, wenn es zu "häßlich" wird. Ohne Fluter ließ sich der Schleifstein dann ganz gut starten, jedoch auch nicht ohne einbrechende Drehzahl für ein paar Sekunden.

Mit den knapp 400W habe ich den Apparat dann knapp über eine Stunde laufen lassen, und das hat der gut mitgemacht. Gerät scheint gut zu sein, und mit der 60er Hauptdüse habe ich scheinbar ganz gut gelegen. Vielleicht komme ich ja noch an Originalinformationen ran, die mir Aufschluss zur korrekt(er)en Bedüsung geben.

Bleibt nur die Frage, was ich mit dem Gerät mache. Ich könnte ja theoretisch mal ausprobieren, ob der Stromerzeuger genug Power hat, das Hauswasserwerk zu befeuern. Könnte vielleicht gerade so gehen. 

Die USV ist ja jetzt mit ihrer Laufzeit ganz gut aufgestellt, sodass ich zumindest die vergangenen Stromausfälle alle locker überbrückt hätte, auch mit weiteren Verbrauchern drauf. 

Theoretisch könnte man hier noch die Beleuchtung aufschalten, aber ich habe noch keine konkrete Idee, wie ich das am geschicktesten mache. Vielleicht nur ein Stockwerk (mitte), sodass ich zumindest schon mal nicht mehr mit mehreren FIs zu tun zu haben.

Freitag, 1. Oktober 2021

1.10.2021:

Notstrom-Tag. Heute habe ich die neuen USV-Batterien eingebaut. Die 18Ah-Akkus raus, die 86 Ah-Akkus rein. Bei 5A Entladestrom auf der Batterie kann ich das Netzwerk jetzt so um die 16 Stunden laufen lassen. Ob das auch in der Realität geht, teste ich gerade. Zwei Fragen müssen hier geklärt werden:

1. Kann die USV die Leistung für diesen Zeitraum bereitsstellen? Normalerweise muss sie ja nur Minuten halten, als wird der Wechselrichter hier über Gebühr beansprucht...

2. Kann die USV die Batterie laden? Der Ladestrom scheint nur so bei 2,5 Ampere zu liegen, sodass man davon ausgehen muss, dass eine vollständige Ladung fast zwei Tage dauert.

_______

Nach erfolgreichem Akkutausch habe ich dann noch eine neue Hauptdüse in das kleine Kubota Aggregat eingebaut. 50, 40 , 60, und mit der 60er läuft der Stromerzeuger am besten. Es wuselt mit knapp über 50 Hz und rund 220 V vor sich hin, leider hatte ich keine nennenswerte Last zur Verfügung, sodass ich nur mit Leerlauf plus zwei LED-Lampen testen konnte. Ich will jetzt noch mal mit Nennlast - ca. 450 Watt - testen und das Aggregat auf diesen Zustand stabil einstellen. Man kann, so wie ich es verstanden habe, an zwei Schrauben rumschrauben: Es gibt eine Art "Standgas" und eine Schraube, die glaube ich eine Art Düse zu sein scheint. Im Detail habe ich ja leider keine Ahnung von Vergasern, aber der hier eingebaute Vergaser scheint wenigstens weniger komplex zu sein als die Vergaser in Kettensägen.

Montag, 27. September 2021

27.9.21:

 

Das Trekkingrad von Hans ist jetzt so gut wie fertig. Neben seiner dezenten Optik fährt es sich auch ganz ok, und wenn man ehrlich ist, steht es ja einem Gravel Bike in nichts nach. Wahrscheinlich sind die Marathon-Reifen vom Rollwiderstand her sogar besser als so ein Gravel-Stollenreifen. 

Einzig die Pedale möchte ich jetzt noch tauschen, gegen irgend etwas Dezentes in schwarz. Mal sehen...

Sonntag, 26. September 2021

26.9.2021:

Habe von Joachim einen kleinen Stromerzeuger von Kubota bekommen, den ich jetzt wieder lauffähig machen will. Leider hat er jahrelang in der Ecke gestanden, und im Vergaser hat sich jetzt irgend eine harzige Substanz abgesetzt. Als Fehler habe ich als erstes jetzt mal die Hauptdüse festgelegt, die vollständig zu war. Nach Aufbohren lief das Teil dann mal kurz, ehe der Motor dann abgesoffen ist. Klar, Loch viel zu groß. Als nächstes werde ich jetzt mal die Hauptdüse ersetzen, für diesen Zweck habe ich mir ein Sortiment mit diversen Größen bestellt, die ich so lange durchtauschen werde, bis ich eine passende gefunden habe, die das Gerät mit Nennleistung betreiben kann. Nennleistung ist bei dem kleinen Baby gerade mal 450 VA, also eher was für Kleinstverbraucher. Aber wer weiß, vielleicht kann ich ja damit bei dem nächsten Blackout meine USV und ein bisschen Licht im Haus betreiben...

Samstag, 25. September 2021

25.9.21:

Gestern habe ich die frisch lackierte Gabel wieder in das Trekkingbike eingebaut, und bin mit dem optischen Gesamteindruck recht zufrieden. Man muss zwar sagen, dass ich unheimlich schlecht lackiert habe, aber von Weitem sieht man nur noch schwarz, und das passt zu dem Rad auch wesentlich besser als das Silbergrau der Gabel im Originalzustand.

Ausserdem hatten wir gestern eine feierliche Runde rund um den Heizpilz. Joachim hat das Aggregat vorbei gebracht und wir haben zu viert versucht, die Kiste wieder ans Laufen zu bringen. Keine Chance, die Hauptdüse war zu. Da muss jetzt eine neue rein, und ich muss irgendwie rausfinden, was für eine Bohrung und welches Gewinde die Düse hat. Der Heizpilz hatte bei dieser unterhaltsamen Runde mit Kaffee jedenfalls für ein angenehmes Ambiente im immer herbstlicher werdenden Bärstadt gesorgt, und ich denke mal 3kg Gas sind wohl durch den Pilz durchgelaufen. Umweltschutz geht anders, aber schön war es trotzdem.

Freitag, 24. September 2021

24.9.21:

Heizpilz gepimpt - neue Griffe dran gebastelt - Die Tragegriffe bestanden eigentlich nur aus Langlöchern im Blechkorpus. Mit einem längs aufgeschnittenen Kupferrohr habe ich jetzt Griffe realisiert, die nicht in die Hand einschneiden.

Hänger gepimpt: den 7-Pol-Stecker gegen einen 13-Pol-Stecker ersetzt. Vorher hatte ich ihn schon "entbranded" (Praktiker Aufkleber entfernt), jetzt bekommt er noch ein Schloss und eine Flachplane.

Hans' Fahrrad gepimpt: Die silberne Stahlgabel gesandstrahlt und dann schwarz lackiert. Jetzt gefällt mir das Rad glaube ich ganz gut, auch wenn meine Lackierung eher dilletantisch geworden ist.

Samstag, 18. September 2021

16.9.2021:

 Heizpilz gekauft

Anhänger fürs Auto gekauft

neuen Sattel für Hans' Fahrrad gekauft

bin mit Allem sehr zufrieden.

Freitag, 3. September 2021

3.9.21:

Heute die Bremsleitung gekürzt, hinten Bremsflüssigkeit nachgefüllt und entlüftet und die Bremsscheiben gereinigt. Dann eine Probefahrt mit 570 Hm und alle 27 Gänge ausgefahren. Hans' Offenbacher Stadtwaldübersetzung ist hier im Rheingau-Taunus-Kreis nicht ideal, aber mit drei Kettenblättern ist es gerade so noch machbar...

2.9.21:

Verbrauch August:

Gas 54,07 m³ - Wasser 8,79 m³ - Strom 0,39 MWh

alle drei Verbräuche höher als im Juli, aber wir waren ja auch dauerhaft anwesend.

Donnerstag, 2. September 2021

2.9.21:

 

Ach wie schön, mittlerweile bekommt man Drittanbieter-Bänder für das Brother P-Touch Beschriftungsgerät. Mit 2,50 EUR pro Band (12mm weiß mit schwarzer Schrift) deutlich preisgünstiger als das Original. Der Druck sieht eigentlich ganz gut aus, wie gut das Band im Vergleich zum Original klebt und wie widerstandsfähig das Band ist weiß ich aktuell nicht. Dazu fehlen mir die Langzeiterfahrungen.

Mittwoch, 1. September 2021

1.9.21:

Hans' Trekkingrad hat seine ersten Umbauten bekommen: Heute habe ich die Gabel eingebaut. Den Steuersatz habe ich wieder mit dem Beefer montiert, das Erhitzen des Steuersatzteils für den Gabelschaft hat sich bewährt, und auch hier fiel dieser Ring von alleine auf seine Endposition auf der Gabel. Mit der Flex musste ich dann nur noch den Gabelschaft kürzen und fertig. Auf eine Kralle und die Ahead-Set-Kappe habe ich wie so oft verzichtet: Ich habe mir dieses Mal mit einer langen Schraubzwinge geholfen, um den Steuersatz einzustellen. Ein verstellbarer Vorbau gehört genau wie eine Federgabel nicht an das Bike, und so wurde dieser durch einen Syntace F99 aus dem Sammelsurium ersetzt. Ich denke mit diesen beiden Teilen habe ich dem Bike schon knapp 2 kg abgenommen. Weiter ging es im Cockpit: Tacho weg, Batterie war eh leer. Ich habe ja viele gute Änderungen an dem Bike vorgenommen, und so hat Hans auch eine gute Sattelstütze bekommen. Aber mit seiner Länge von 40 cm konnte ich auch hier mit Hilfe der Flex ein paar Gramm und Zentimeter reduzieren. Der Rahmen ist eh so groß, da reicht eine relativ kurze Sattelstütze. Im Heck fielen mir direkt die beiden Canti-Sockel ins Auge, die zum Glück geschraubt sind und ebenfalls dran glauben mussten. Jetzt noch schnell Luft auf die Reifen, 5,5 bar sollten hier für's erste reichen. Licht dran, und ab geht es auf die erste Runde um den Block. Wow, rollt gut und fühlt sich gut an. Alu-Rahmen und jetzt auch Gabel aus Alu, das fühlt sich steif an. Die Schwalbe Marathon sind schön leise und wirken keinesfalls zu klobig, ohne einem Unsicherheit auf Schotter zu vermitteln. So häßlich sie auch sind, die Reifen bleiben drauf. 

Was ist jetzt noch zu tun? Der Hydraulikschlauch der vorderen Bremse muss gekürzt werden, klar. Fehlt ja jetzt sowohl der Federweg der alten Gabel und der Lenker ist deutlich tiefer. Aber immernoch sitzt man auf dem Bike sehr bequem. Hinten muss die Bremse wohl mal entlüftet werden, ggf. müssen hier auch neue Beläge spendiert werden. Für die Optik wäre es sicher vorteilhaft, die fragwürdigen "Cyctec"-Aufkleber zu entfernen. Eine richtige Marke ist es ja ohnehin glaube ich nicht, zumindest keine Marke, die ich kenne. Dem Brooks Sattel werde ich wohl auf mal ein bisschen Sattelwixe spendieren.

Schaltung? Hier erinnerte ich mich mit Blick auf die Rennradkassette wieder daran, dass Hans auf seiner Runde durch den Offenbacher Stadtwald nicht mehr als 20 Hm zu bewältigen hatte, die sich als Brücken darstellten und mit zwei bis vier kräftigen Tritten in die Pedale absolviert waren. Durch die MTB-Kurbelgarnitur vorne werde ich auch hier für Bärstadt bei der Übersetzung bleiben.


Sonntag, 29. August 2021

29.8.21:

 drei Sensoren an der Garmin-Uhr:

- Powertap Leistungsmessgerät vom Rennrad

- Laufsensor in meinen Nike Laufschuhen

- Brust-Pulsgurt

Das Koppeln war in allen drei Fällen sehr einfach. Mittlerweile hat die Uhr 5000 Hm aufgezeichnet und funktioniert eigentlich ganz gut.

29.8.2021: Ein Rad mit gutem Karma kommt bei mir an

Ja, das waren schon schöne Zeiten. Nach der Arbeit mit dem Messersammler durch den Offenbacher Stadtwald fahren. 37 km mit sehr ordentlichem Tempo. Ich auf meinem MTB und Hans auf seinem schwarzen Trekkingbike. 17 Jahre später - Hans fährt seit seinem Fahrradunfall nicht mehr - schenkt er mir das Rad und ich freue mich wie ein Schnitzel darüber, obwohl ich weißgott genug Fahrräder habe. Aber das Rad ist was besonderes, weil es immer an die schöne Zeit damals erinnert. Jetzt, wo es in meiner Obhut  ist, wird es moderat modifiziert: Die Federgabel kommt raus, der verstellbare Vorbau kommt raus. Die Aufkleber kommen ab. Fertig. Ein paar Modifikationen sind ja damals schon eingeflossen. So hat Hans einen schönen Brook's Sattel bekommen, der bleibt natürlich drauf. Und das Ritzel haben wir der Topografie des Offenbacher Standwalds angepasst. Die Kassette 11-23 ist eher ungewöhlich für ein Trekkingbike, aber für diese Strecke ideal. Und Hans ist ausschließlich diese eine Strecke gefahren. Wahrscheinlich so um die 20000 km mit diesem Rad. Ich glaube, ich werde es genießen, dieses Fahrrad ab und zu auszuführen... Und ich habe Hans auch gesagt, dass er es jederzeit zurück haben kann, wenn er doch noch mal auf's Rad steigen will.

Montag, 9. August 2021

9.8.21:

Toll, unser Kräutergarten. Zur Zeit besteht er allerdings nur aus Rosmarin, Salbei, Levendel und wildem Dost, aber ich denke, mit der Zeit kommen neue Pflanzen dazu. Die von mir ausgebrachten kleinen Rosmarin- und Lavendel-Pflänzchen entwickelten sich prächtig und sind deutlich größer geworden. Der Rosmarin, den ich von Kay übernommen habe war schon sehr groß und hält sich tapfer. Ab und an muss ich mal den ganzen Kram wegsensen, der in direkter Nähe wächst und dem Rosmarin Licht und Nährstoffe klaut. 

Heute gabe es Tortellinis mit Butter und Salbei, das war lecker.

Donnerstag, 5. August 2021

5.8.21:

1584 Kilometer mit einer Tankfüllung. Der Super-B ist ein recht sparsames Auto, wenn man ihn nicht tritt und man keinen Hänger dran hat. Im Urlaub waren es ja mit dem Wohnwagen hintendran auch mal 10,7 Liter pro 100 km. Der Verbrauch hat übrigens bei den 1584 km ca. 4,4 Liter betragen und war damit 0,4 Liter höher als die Anzeige am Bordcomputer.

Montag, 2. August 2021

2.8.21:

Im Juli, in dem wir zugegebenermaßen nicht jeden Tag zu Hause waren, war unser Verbrauch laut meinem Janitza-Gerät wie folgt:

Gas: 43,72 m³

Wasser: 7,09 m³

Strom 0,3 MWh

Mit diesen Werten hochgerechnet aufs Jahr wäre ich äußerst zufrieden, aber ich denke, dass alle drei Werte normal etwas höher ausfallen dürften. Bin gespannt, habe mir auf jeden Fall jetzt mal eine neue XLS angelegt und werden die Verbräuche im Auge behalten.

2.8.21:

 Gestern ist die Nele 30m am Stück geschwommen und hat einen Ring hochgeholt. Ausserdem ist sie vom Beckenrand ins Wasser gesprungen. Wenn wir ihr jetzt noch ein klein wenig die Baderegeln draufschaffen, dann können wir sie zum Seepferdchen anmelden :-)


Samstag, 31. Juli 2021

31.7.2021:

Wie schön. Ich habe heute meine letzte fehlende Klausur des Studiums geschrieben. Regelungstechnik. Ich durfte diese so oft schreiben, wie ich will, und so habe ich es tatsächlich im fünften (!) Versuch geschafft, diese Klausur auch zu bestehen. Und wie, glatte 2 und beste Note unter den immerhin 5 Leuten, die diese Klausur heute als Studienleistung geschrieben haben. 

Einen kleinen Teil zu der Note hat sicherlich mein neues ReMarkable-Gerät beigetragen. Mit ihm konnte ich nämlich die Vorgabe, nur eine handgeschriebene Formelsammlung zu verwenden, perfekt umsetzen: Eigentlich ist dieser Anwendungsfall wie für das Gerät gemacht: Man schreibt seine Formeln zusammen und kann die einzelnen Blöcke dann nach Belieben Vergrößern, verkleinern, verschieben, etc... Die fertige PDF war dann 4 Seiten lang und knapp 5 MB groß. Ich hatte alles drauf was ich brauchte und hätte sogar noch weitere 2 Seiten füllen dürfen.

Die Aufgaben waren zum Glück heute für mich machbar:

1. Eine Zustandraumdarstellung an Hand eines Blockschaltbilds aufstellen. Ausserdem noch eine Variable so einstellen, dass das System asymptotisch stabil ist.

2. Die Funktion eines Reglers an Hand seiner Sprungantwort bestimmen und die Funktion im Zeit- und Bildbereich aufschreiben.

3. Eine Wurzelortskurve zeichnen und den mit der Kurve skizzierten Regelkreis so einstellen, dass bestimmte Regelungsziele erreicht werden.

Vor allem bei der letzten Aufgabe war mir auch mein Taschenrechner eine große Hilfe, der mich in die Lage versetzt, viele Dinge nicht mehr selbst rechnen zu müssen. So habe ich z.B. für die WOK eine Tabelle mit verschiedenen K und den entsprechenden Polstellen aufgestellt, um zu verifizieren, ob die Kurve tatsächlich so verläuft wie von mir skizziert. Den Texas Instruments nspire CAS musste ich dann für dieses Semester erst wieder fit machen. Irgendwie hing er zunächst in einem komischen Testmodus fest, den ich dann mit Hilfe des Support und einer komischen Steuerdatei, beenden konnte. Gestern meldete sich dann der Akku zu Wort, dass er leer sei. Die zusätzlichen Batterien, die man auch in den Rechner einlegen kann halfen da auch nicht. Ich habe dann sicherheitshalber die AAA-Batterien getauscht und den LiPo-Akku ausgebaut. Sicher ist sicher, dachte ich mir, und nahm noch einen Casio als Backup mit.

An Schreibutensilien kamen vier Kugelschreiber, ein Gelstift, ein Bleistift so wie ein paar von Nele geborgte Buntstifte ins Mäppchen. Ausserdem Radiergummi und Geodreieck. Und natürlich: Ersatz AAA-Batterien für den Rechner :-)

Viel Aufwand für die letzte Klausur. Aber es hat sich gelohnt. Genau wie die Vorlesungen, an denen ich aus dem Urlaub in Schweden teilgenommen habe.