Montag, 4. Juli 2022

4.7.22: Fönen und Tee Kochen wie ein Nerd

Am Wochenende stand ich mit dem Smartphone neben der Catrin, und warf einen Blick auf die Leistungsbilanz. DIe Sonne schien, und meine Frau fönte sich die Haare mit dem Ferrari-Fön von Babyliss. Zu meinem Erstaunen zieht der Fön nur 1000W, und mit der restlichen Grundlast, und so konnt ich meiner Frau signalisieren, dass sie sich doch gerne so lange föne, wie sie mag. Also eigentlich so lange, wie die Sonne scheint. Jetzt kam von ihr die Idee, den Wohnwagen ebenfalls mit PV-Anlage auszustatten, sodass wir im Urlaub nicht die 3 EUR pro Tag Strom bezahlen müssen. Fand ich eine gute Idee, auch wenn ich ihr direkt einschränkend sagen musste, dass Fönen nicht drin ist. Aber halt Handy laden, Licht, Wasserpumpe, etc...

Tee kochen wir ein Nerd: Wenn man seine PV-Anlage ideal nutzen will, dann muss man möglichst dauerhaft so viel Strom verbrauchen wie man erzeugt. Beim Teekochen geht das wie folgt: kaltes Wasser in den Kessel. Kessel auf's Induktionsfeld. Langsam hochschrauben mit Blick auf's Janitza. Wenn die Leistung ganz knapp ins Positive geht, hat man die ideale Stufe gefunden, mit der man sein Teewasser kostenneutral kochen kann. Gestern Mittag waren das so um die 800W (Stufe 7), dann dauert es natürlich Minuten, während auf Stufe "P" mit heißem Wasser im Kessel das Teewasser bereits nach Sekunden fertig ist.

Freitag, 1. Juli 2022

1.7.22:

Im Juni, in dem die PV-Anlage bei mir 12,5 Tage lief, hat sie bis jetzt 162 kWh Energie gefördert. Davon habe ich 78 kWh selbst genutzt und den Rest ins Netz eingespeist. Die Kunst besteht in der Zukunft also darin, den Anteil der Eigennutzung zu erhöhen. Im Winter wird das recht easy, weil die Anlage vermutlich nicht mehr so weit über meine Grundlast drüber kommt. Im Sommer muss ich mehr Verbrauch ins Tageslicht ziehen. 

Hochgerechnet auf den vollen Monat hätte ich 389 kWh gefördert, was sich relativ gut deckt mit dem Erwartungswert für den Juni. Dieser liegt für den Juni laut einem Diagramm von der Hochschule Birkenfeld bei 135 kWh/kWp. Das wären also bei meiner Anlage mit 2,94 kWp rund 397 kWh. 

Bei meinem aktuellen Stromtarif hat das dazu geführt, dass sich die Anlage im Juni schon mal zu 0,85% armotisiert hat :-) Wenn ich die Leistung jetzt auf's Jahr hochrechnen - man muss dazu sagen, dass im Winter der Ertrag nur 27% des Jahresertrags erbracht wird - dann käme ich auf einen Ertrag von 3100 kWh im Jahr. Bei angenommenen 50% Eigennutzung würde ich also rund 1550 kWh selbst verbrauchen und hier rund 440 EUR Stromkosten einsparen. Bei meiner Investition für die Anlagen (2613 EUR) wären das 17% "Rendite" im Jahr, oder anders gesagt, wäre die Anlage nach 6 Jahren amortisiert.

An Hand dieser Zahlen sieht man, dass es keine schlechte Idee ist, eine relativ kleine Anlage zu kaufen. Bei mehr Leistung müsste man sich tatsächlich überlegen, wie man den Energie-Überschuss zwecks Eigennutzung sinnvoll zwischenspeichert. Bei meiner kleinen Anlage hätte ich bereits einen Speicher von ~10 kWh benötigt, um den Tagesertrag in die Nacht zu verschieben.

Donnerstag, 30. Juni 2022

30.06.22:


Bringt es was, seine PV-Panels zu kühlen? Wie man auf dem Diagramm sieht, steigt die Leistung schon ein wenig an, wenn man - wie hier in meinem Fall - die Panels mit dem Wasserschlauch berieselt. Über den Daumen gepeilt ist die Leistung um ~8% bzw knapp 200 Watt gestiegen. Die Hersteller geben bei ihren Panels auch einen Temperatur-Koeffizient an: In meinem Fall haben die Module einen Leistungsabfall von 0,43% pro K

Dienstag, 28. Juni 2022

28.6.22:

Mit 18,18 kWh heute den bisher höchsten Solarertrag gehabt. Das entspricht 6,18 Stunden der Peakleistung der Anlage. So weit ich es recherchiert habe, sind Werte über 6 hier gute Werte. Ich kann also mit der Anlage ganz zufrieden sein. Auf dem Screenshot sieht man den usage graph vom Janitza-Gerät. Das Gerät geht von einem Verbrauch aus, tatsächlich ist es aber die Energie, die vom Wechselrichter aus ins Netz fließt. Man sieht einen fast perfekten Tagesverlauf mit einem kleinen Einbruch zwischen 14 und 15 Uhr. Von 7 bis 18 Uhr konnte die Anlage unsere Grundlast abdecken. Hier gilt es also, den hauptsächlichen Strom zu verbrauchen. Heute waren die neuen Shelly Schalter in der Post, sodass ich einen von ihnen jetzt mal probehalber an den unteren Kühlschrank hänge und versuche, diesen überwiegend tagsüber laufen zu lassen. Neben dem Minipom wäre das dann das zweite auf die Solaranlage optimierte Gerät. Zum Glück sind hauptsächlich Getränke drin, die nicht so super kritisch auf Temperaturschwankungen reagieren, ich werde die Temperaturen trotzdem im Auge behalten. Sinn machte das nur, wenn der Kühlschrank dauerhaft unter 7 °C im Kühlfach und unter -18 °C im Eisfach bleibt.


Sonntag, 26. Juni 2022

World Klapp 2022 - mit 44 km/h über die Sandbahn

Nach ein fünf Jahren endlich wieder World Klapp. Nach Ludwighafen, Schopp, Mannheim und Berlin ging es dieses Jahr nach Herxheim bei Landau, wo wir auf der Speedwaybahn zum ersten Mal auf ziemlich alternativem Terrain unterwegs waren. Allen Befürchtungen zum Trotz war die Bahn zu Rennbeginn fast vollständig trocken und viel schneller als erwartet. Sowohl meine Übersetzung (54/13) als auch die Reifen (Maxxis 28mm BMX Reifen mit leichtem Profil) waren eine gute Wahl. Schnell war klar, dass im Vorlauf ein Renntempo über 30 km/h gefahren würde, und ich prognostizierte früh, dass bei dem 20-Minuten-Lauf wohl eher 11 Runden als die vom Veranstalter geschätzten 7 Runden gefahren würde. Also 11 km, denn eine Runde hat exakt 1000 m. 

Für die Quali reichten mir dann 34 km/h und besagte 11 Runden, wobei ich zu früh aufgehört hatte. Die Uhr an der Start-Ziel-Geraden stand schon auf Null, ging aber nicht richtig. Die Garmin zeigte dann nur 17:XX an, also ging es noch mal los. Zum Glück hatte ich nur 40 Sekunden verloren und meine Qualifikation war nicht in Gefahr.

Das Finale sollte dann mit 99 Fahren absolviert werden, und zwar ein Rennen über 40 Minuten. Es ging los mit einem nervösen Start eines sich sortierenden Feldes und mit Geschwindigkeiten von über 40 km/h. In der zweiten Runde kam es dann leider zum Crash: Mike von Team Klapp Sabbath ist schwer gestürzt. Was genau passiert ist, weiß ich nicht, obwohl es 2 Meter hinter mir statt fand. Es war an einer Stelle, wo der Sand wegen des Regens am Vortag uneben war. Das Rennen wurde zunächst unterbrochen.

Nachdem klar war, dass Mike zwar ins Krankenhaus musste, es ihm aber den Umständen entsprechend gut ging, wurde das Rennen mit einem spontanen, neuen Modus fortgesetzt. Um weitere Risiken zu vermeiden, aber trotzdem einen Sieger zu ermitteln, hat man sich dazu entschieden, ein Einzelzeitfahren über 5 Runden zu machen.

Es haben sich natürlich auch vereinzelt kleinere Züge gebildet, was auch erlaubt war, was aber natürlich das Ergebnis ein wenig verzerrt hat. Wir als Team klABBA hatten auch vor zu kreiseln, aber nach einer halben Runde waren nur noch der Blaue Reiter und ich übrig. Wir haben dann aber zumindest als Zweier bis ins Ziel so weiter gemacht, und wurden mit Platz 28 und Platz 30 belohnt. 8:15 Minuten für 5 km war dann deutlich schneller, als ich noch einen Tag vorher erwartet hätte.

Neben dem Rennen an sich gab es natürlich auch rund herum viel Geiles. Angefangen von den netten und bunten Menschen, die einem an dem Wochenende begegnet sind, über die Fachgespräche rund um das Themenfeld "Klapprad", bis hin zur Party mit DJ Hering, wo Nele und ich mal richtig schön abgetanzt haben. Und das ein oder andere Bierchen mit Leuten, die ich immer nur beim World Klapp und auf der Kalmit treffe, durfte auch nicht fehlen.

Die genialen Fotos sind (mal wieder) von Ute Herzog

Der SWR war vor Ort und hat zahlreiche Stimmen vor Ort eingeholt und diesen schönen Bericht daraus erstellt, in dem ich leider überhaupt nicht vorkam. Beim Interview haben sich Ton- und Kameramann weggeworfen vor Lachen, aber die Interviewerin war irgendwie nicht auf meiner Wellenlänge. Schade, aber der Bericht ist auch ohne mein Statement sehr sehenswert:


Donnerstag, 23. Juni 2022

22.6.22:

Heute noch mal 20 km auf dem gelben Klapprad getestet. Die Übersetzung 54/13 lass ich jetzt mal drauf, auch wenn die für die hässliche Sandbahn in Herxheim vielleicht ein bisschen zu lang ist. Aber bei dem 30er Schnitt heute hatte ich nicht das Gefühl, dass ich zu langsam getreten haben, und in Herxe geht es ja zumindest nicht bergauf :-) 

Die Solaranlage hat ihre erstn 58 kWh erzeugt, wovon ich 31 kWh selbst verbraucht habe. Das sind schon mal die ersten 9 EUR gesparter Strom :-)


Dienstag, 21. Juni 2022

21.6.2022:

Heute haben meine PV-Module mit 3048 Wp ihre Nennleistung von 2940 Wp knapp überschritten. Der höchste 15-Minuten-Wert lag bei 2,34 kW

Montag, 20. Juni 2022

20.06.22:

Heute bei dem Regenwetter eher Regenwasser als Sonnenenergie geharvestet. Aber auch hier waren es nur rund 200 Liter, was aber immerhin wieder 30 Klospülungen sind.

Sonntag, 19. Juni 2022

19.6.22:


Erster Tag mit voll ausgebauter PV-Anlage. Die Anlage hat am Ausgang des Wechselrichters eine maximale Leistung von 2,04 kW gehabt und diesen Spitzenwert so gegen 13 Uhr erreicht. Über den Tag hat sie knapp über 16 kWh erzeugt, was wohl auch dem Umstand geschuldet ist, dass heute ein sehr gutes Wetter herrschte und außerdem so ziemlich der längste Tag im Jahr war. Ich bin echt gespannt, wie die Leistung bei schlechterem Wetter und kürzeren Tagen aussieht. Fürs Erste bin ich aber erst mal zufrieden. Ich habe am Ausgang jetzt ein Power Analyser eingebaut, der alle möglichen Werte anzeigen kann, zusammen mit dem Analyser an der Hauseinspeisung kann ich herausfinden, wann es sinnvoll ist, bestimmte Verbraucher einzuschalten: Beispiel Nudeln kochen. Auf der Powerstufe zum Erwärmen des Wassers liegt der Verbrauch deutlich über der PV-Leistung, der Kochvorgang selbst auf Stufe 7 wird komplett vom Sonnenschein abgedeckt. Konsequenterweise würde man das Wasser also nicht auf "P" kochen, sondern langsamer auf 7 oder 8 - zumindest theoretisch. Praktisch sollte man es glaube ich eher vermeiden, sich derartig selbst zu gängeln.

 


19.6.22:

12x 245 Wp Solaranlage auf das Terrassendach geschraubt. Zwei Stränge à 6 Module. Solax Wechselrichter mit 4 kW, heute die ersten kWh produziert und so sinnlose Maschinen wie die Eiswürfelmaschine ans Netz gebracht.

Aber auch sinnvolle Dinge: Der Minipom lief bisher immer früh morgens für zwei Stunden zur Aufrechterhaltung des Eispanzers. Diese Zeit ist jetzt in den Mittag gelegt, an dem der meiste Sonnenschein zu erwarten ist.

Ich habe mich gegen einen konventionellen Batteriespeicher entschieden, also muss man die großen Verbraucher auf die Sonnenstunden aufteilen, um den größten Nutzen aus der Solaranlage zu ziehen. 

Warum kein Batteriespeicher? Nunja, die aktuelle Batterietechnik, z.B. Lithium-Eisen, habt eine hohe Zahl an Ladezyklen, z.B. so um die 4000. Aber auf der anderen Seite haben diese Speicher einen recht hohen Preis pro kWh, so dass es tatsächlich sehr lange dauert, bis sich der Speicher amortisiert haben wird.  

Speichern ist trotzdem eine Option. Einmal könnte man die Energie der Solaranlage als warmes Wasser speichern, zum anderen wäre es möglich, "Kälte" zu speichern. Beispielsweise könnte man den Kühlschrank in Zeiten des fehlenden Sonnenscheins abschalten, und ihn bei Sonnenschein kälter stellen.

Naja, die Anlage läuft erst seit 24 Stunden, und das auch nur auf 6 Modulen. Ich werde mal beobachten, was die Anlage so liefert, vor allem der Winter und die Tage mit schlechterem Wetter sind hier interessant. Wenn ich das Einspeiseprofil der Anlage kenne, dann werde ich mir ein paar intelligente Maßnahmen der Energienutzung überlegen...



Sonntag, 5. Juni 2022

5.6.22:

Bin jetzt schon länger nicht mehr mein selbstgebautes Elektroklapprad gefahren, und war dann heute mal wieder begeistert. Bin zum Milchholen an die Tanke in Martinsthal, und das Rad hat den Anstieg auf dem Rückweg souverän weggebügelt. Das Ergebnis war ein 27er Schnitt, was ich bei 17km / 220 Hm ganz OK finde. Die Akkus, die nicht 100% voll waren, lagen bei Fahrtende noch bei deutlich über 18V. Den Verbrauch schätze ich mal so auf 75 Wh, was einem 100km-Verbrauch von 0,44 kWh entspräche. Mit dem Super-B hätte ich wohl so um die 0,6 Liter Diesel verbraucht.

Montag, 30. Mai 2022

30.5.2022:

So, jetzt ist die Zisterne nicht nur in echt, sondern auch im Quelltext der Wago "rund". Die Challenge lag darin, die Fläche eines Kreisabschnitts zu ermitteln, der dann wiederum, multipliziert mit der Länge der Zisterne das Volumen ergibt. Nach ein bisschen Trial-And-Error hat es funktioniert.



Dienstag, 24. Mai 2022

24.5.2022:

Die Wago habe ich jetzt mal in ein Gehäuse gepackt und an die Wand geschraubt. Beim Sensor habe ich jetzt noch festgestellt, dass der Wasserpegel bei voller Zisterne innerhalb der Blocking Distanz des Sensors liegt. Dieser kann erst ab 40 cm zuverlässig messen, also habe ich den Sensor um ca. 20 cm nach oben versetzt. Jetzt ist eigentlich erst mal alles zu meiner vollsten Zufriedenheit, und ich bin gespannt, wie sich die Messung in der Praxis bewährt, also z.B., ob die Steuerung stabil durchläuft, oder ob sie sich ab und an aufhängt. Aktuell habe ich das Gefühl, dass der Sensor hin und wieder Probleme macht, vorhin hat er im Display "9999" angezeigt und am Ausgang mehr als 20 mA ausgeworfen.

Sonntag, 22. Mai 2022

22.5.22: online Zisternen-Füllstandsmessung für rund 100 EUR

Füllstandsmessung mit Ultraschallsensor, Wago und Webvisu läuft. Bis jetzt noch linear, also ungenau, weil die Zisterne ja kreisrund ist, aber ich kann die gemessenen Höhe, die mir per 4-20 mA übermittelt wird, in Liter umrechnen. 

Jetzt lass ich das erst mal sacken und mache mir dann Gedanken, wie ich die ganze Sache noch ein klein wenig "pimpen" kann. Denkbar wäre:

Eine Wasserverbrauchs- und eine Ernteuhr, die die Deltas der An- und Abstiege des Füllstands addiert. 

Cool wäre eine Trendanzeige, aktuell scheint die Trend-Funktion nicht mit dem HTML-Workarround für Codesys 2.3 zu funktionieren. Original wird in einer uralten JAVA-Version visualisiert, und scheinbar kann bei dieser HTML-Lösung nicht alles realisiert werden.

Denkbar wäre auch eine Signal-LED für die Anzeige eines kritischen Füllstands, dafür müsste ich der Wago aber noch eine digitale Ausgangskarte spendieren. Praktisch wäre es allemal, denn wie häufig schaut man sich denn die Visu an?

so sieht die Visu derzeit aus
wie man sieht, ist die Visu eher schlicht: Ich zeige Uhrzeit und Datum an, darunter den Füllstand auf 100 Liter gerundet. Links gibt es noch eine Balkenanzeige, die sich auch bei dem gerundeten Wert bedient. 

Jetzt bin ich natürlich mal gespannt, wie sich der Füllstand in den kommenden Tagen reduziert bzw. nach einem Regen erhöht. Ich weiß immer noch nicht ganz genau, ob ich den Sensor jetzt schon 100% richtig eingestellt habe.

Tricky war übrigens für mich das Verständnis des Loop Powered Anschlussverfahrens des Sensors. Dieser wird mit 24V gespeist und über den Innenwiderstand (ca. 200 Ohm) des Analogeingangs der Wago geführt. Die Stromaufnahme ist also das Analogsignal 4 bis 20 mA. Vorher war ich immer an einem Prüfanschluss nebendran, dieser hatte aber nur 0,6 V Spannung, sodass er den Widerstand der Wago nicht mit Nennstrom speisen konnte. Dachte schon, der Sensor wäre defekt, bis ich die Aufschrift "Loop Powered" gelesen habe.

Eingesetztes Material:

- Endres und Hauser Prosonic FMU231 (70 EUR gebraucht, Schnäppchen)

- Wago 750-841 SPS (geschenkt bekommen)

- Wago 750-452 Analogeingangskarte (25 EUR gebraucht)

- Wago 750-600 Endbaustein (6 EUR gebraucht)

Da kommt jetzt noch ein Hutschienengehäuse dazu und fertig. Stromversorgung - derzeit noch aus dem Labornetzteil - bekommt die Wago dann aus dem Janitza-Netzteil, welches sogar Batteriegestützt ist. Also habe ich diese Netzwerk-Füllstandsmessung für schlanke ~100 EUR realisiert.

Bin ein bisschen stolz


Sonntag, 15. Mai 2022

15.5.2022: Erste Eindrücke des Cozze 13

480°C - das sollte für die meisten Pizzen reichen. Um ehrlich zu sein, ist das sogar für die meisten Pizzen zu heißt. Die 8 kleinen Pizzen, die ich heute mit Nele gebacken habe, haben wir eher so auf der mittleren Stufe gebacken. Direkt auf dem Stein, ohne Blech. Erste Erkenntnis: Der relativ kleine Backraum ist recht niedrig, und wenn der Teig allzu sehr Blasen schlägt, dann kommt es mitunter vor, dass die Pizza nicht mehr so ohne weiteres aus dem Ofen raus will ==> neues Teigrezept organisieren mit weniger Blasenwurfpotential, evtl. mit weniger Hefe?

Die Pizzen waren tatsächlich nach spätestens 2 Minuten fertig, also unglaublich schnell. 

Der Ofen wird - im Gegensatz zum Beefer - komfortabel mit einer batteriebetriebenen Piezo-Zündung gestartet. Das klappt gut.

Während im Inneren Temperaturen von knapp 500°C herrschen, kann der Ofen bedenkenlos auf dem Holztisch stehen. Es entsteht keine signifikante Wärme nach untern.

15.5.22: Bewässerungs-System für's Gewächshaus

kleine Tauchpumpe, Shelly-Schalter und ein bisschen Schlauch: fertig ist das Bewässerungssystem für das Gewächshaus. Natürlich kam auch hier wieder ein Drehteil zum Einsatz: Wenn man schon eine Drehbank in der Werkstatt hat, dann kann man den Adapter von 12mm-Schlauch auf 6mm-Schlauch natürlich auch selbst herstellen. 

Der Adapter ist noch nicht ganz dicht, sodass ich ihn ggf noch mal neu drehen muss. Außerdem muss ich die Schlauchlängen noch mal an die Position der Töpfe anpassen. 

Bilder folgen...

Freitag, 6. Mai 2022

erster Eindruck des Audio Technica AT-VM95E

erster Eindruck ist gut. Habe ihn relativ schnell installiert bekommen. Antiskate wie üblich mit einer Laserdisc eingestellt, Nadelgewicht mit Bodos Waage auf 2g eingestellt. Fertig. Für 44 EUR bekommt man einen ausgewogenen Klang, Pegel scheint ein bisschen geringer zu sein als bei meinem Trackmaster, den ich bis gestern drauf hatte.
 

Montag, 2. Mai 2022

2.5.22:

Heute schön das Brompton aus dem Kofferraum geholt und eine Runde durch Bayern gecruist. Da habe ich mich direkt mal wieder gefreut, dass ich damals das Geld in Hand genommen habe und mir dieses geile, kleine Klapprad gekauft habe. Mittlerweile hat es auch schon rund 1500 km auf der Uhr und könnte eigentlich mal wieder ein bisschen Wartung gebrauchen:

- Der Seitenläuferdynamo ist derzeit kaputt und müsste getauscht werden

- Der vordere Reifen (Schwalbe Kojak) hat einige Cuts und sollte wohl mal gegen einen Schwalbe Marathon getauscht werden. 

- Das Faltpedal sollte mal gegen was solideres getauscht werden. Vielleicht gibt es so was ja auch in Ganzmetall?

- und sauber gemacht werden müsste es demnächst mal :-(


Dienstag, 26. April 2022

26.4.2022:

Als die Zisterne dann voll war gestern, hat das Messgerät 22 mA angezeigt. Also 110%. Also noch mal Deckel auf und die Parameter überprüft. Jetzt ist die Zisterne immer noch voll und am Ausgang fließen jetzt 20,02 mA. Wenn wir im Sommer eine längere Dürre haben sollten, werde ich vielleicht auch den unteren Punkt der Zisterne einstellen können, falls ich hier noch ein Problem haben sollte. 


Montag, 25. April 2022

25.4.2022: Die Zisterne geht online

 

Wenn der Wohnwagen schon mal nicht auf der Zisterne steht, sollte man die Gunst der Stunden nutzen. Dieses Mal nicht nur, um das Einlaufsieb zu reinigen, sondern auch, um endlich den Füllstands-Sensor zu installieren. Dieser hat jetzt Monate sinnlos in der Werkstatt gelegen und freut sich jetzt endlich auf seinen Einsatz. Die mechanische Installation ging recht leicht von der Hand: Loch in Fichtenbrett, Sensor dran befestigen. Dann Fichtenbrett an eine Rohrschelle, die wiederum am Bypassrohr der Zisterne angeschlossen ist. 

Mittels Cat6-Kabel wird der Sensor mit 24V versorgt, und über ein weiteres Adernpäärchen wird der Füllstand mittels 4-20 mA Signal zurück geschickt ins Haus. 

Hier wartet aktuell noch mein Multimeter auf den Messwert, hier soll dann aber eine Visualisierung mit einer kleinen SPS stattfinden. Ziel ist es, eine Webseite im Heimnetzwerk zu haben, die über den aktuellen Füllstand berichtet, im idealen Fall sogar mit der Möglichkeit einer kleinen Statistik. Dazu muss ich mir jetzt noch eine Analogkarte für meine Wago organisieren und mir Codesys beibringen. Alles in allem glaube ich, dass es kein zu komplexes Projekt werden sollte.

Zu dem Sensor: Ein Ultraschallsensor, der den Abstand des Messkopfes zur Wasseroberfläche berechnet. Man kann dann den unteren und den oberen Füllstand eintragen, sodass sich ein Füllstand ergibt. Einfach gesagt: ganz leer wird als 4 mA angegeben, ganz voll als 20 mA.

Mittwoch, 20. April 2022

erster Eindruck des Quechua (Decathlon) Mini Holzofens MH500 (updated)

Die Zombie-Apokalypse kann kommen, wir haben den MH500 von Quechua. Der kleine Miniofen kommt im praktischen Transportbeutel und einem praktischen Metallstab, den man zum Öffnen und Schließen der Ofenklappe oder zum Bewegen des ganzen Ofens verwenden kann, ohne sich dabei die Finger zu verbrennen. Wir haben den Ofen heute zur Zubereitung unseres Abendessens verwendet, und dafür haben wir auf ein paar Zweige des Tannenbaums zurückgegriffen. Auch ein paar Stöcke, die sich auf die Schnelle im Garten fanden dienten als Brennstoff, sowie die Karton-Umverpackung der Camembers, die wir angebraten haben. 

Ich war gegenüber des sehr kleinen Brennraums doch ein wenig skeptisch und konnte mir nicht vorstellen, dass man hier ein ernstzunehmendes Feuer entfachen kann, dass zum Kochen reicht. Aber: Wir wurden eines Besseren belehrt, und schon nach ein paar Minuten konnten wir die fertigen Camembers von der Flamme nehmen. Weil es so viel Spaß machte, fanden wir immer mehr Brennmaterial, um den Brand im Ofen am Leben zu erhalten. 

Man kann ihn wahlweise von oben oder über die Klappe "füttern", die Holzstücke sollten halt so ca. 7 cm Länge nicht überschreiten. Ab und an mussten wir dann mal ein wenig pusten, um die Verbrennung zu beschleunigen, aber insgesamt war es doch beindruckend, wie man hier auf kleiner Fläche ein ordentliches, kleines Feuerchen zaubern kann. 

Der Brennraum selbst ist von einem doppelwandigen Gehäuse umgeben, nach oben ist der Brennraum offen, und selbst wenn eine Pfanne oder ein Topf auf dem Ofen steht, gibt es unterhalb Löcher, die den Zug sicherstellen. Tatsächlich hält sich die Rauchentwicklung in Grenzen, wenn man zu nasse Hölzer vermeidet. Am besten sucht man sich totes Holz, welches schon irgendwo auf dem Boden liegt.

Unterhalb der Brennkammer befindet sich eine Art Gitter, und darunter wiederum eine kleine Asche-Schublade, die im Zweifelsfall auch mit der Bedienstange herausgenommen werden kann.

Braucht man so etwas denn? Ehrlich gesagt eher nein, es gibt hervorragende Gas- und Benzinkocher, die nicht nur kleiner, sondern auch einfacher und schneller zu bedienen sind. Man darf ja auch nicht außer Acht lassen, dass der Holzofen nach dem Kochen noch eine gewisse Zeit zum Abkühlen braucht, bevor man ihn wieder in seiner Tasche packen kann. Aber er ist natürlich unabhängig von kommerziellen Brennstoffen und deshalb vielleicht dann eine gute Sache, wenn es mal richtig eskaliert. 

Man weiß ja nie...

hier noch zwei Videos in Betrieb. Die Glut ist zu diesem Zeitpunkt sehr gut, Verbrennung findet mit realtiv wenig Rauch statt:

Freitag, 8. April 2022

8.4.2022:

Heute extra für den Urlaub das Brompton repariert. Also ich haben den Schlauch geflickt, den ich mir vor rund zwei Monaten in Berlin kaputtgefahren habe. Hab mich auch gleich mal um die Lichtanlage gekümmert, leider scheint der Seitenläufer-Dynamo defekt zu sein. Was tun? Neuen Seitenläufer oder auf Nabendynamo umstellen? Ich sitze es erst mal aus...

Sonntag, 20. März 2022

20.3.2022:

Bis 21V laden bringt scheinbar wirklich einiges bei den Akkus. Heute Abend habe ich noch mal die gleiche Fahrt wie letzte Woche gemacht. Bei ersten Versuch war bei ca. 280 Hm der Akku leer, heute ging es über die kompletten 370 Hm und mit 2x 18,6V Restspannung. Bin relativ zufrieden und werde noch mal einen Kapazitätstest mit komplett vollem Akku machen. Könnte mir vorstellen, dass er dann auf 5,5 Ah kommt.

20.3.22:

Heute mal mit den bis 21V geladenen Akkus eine Probefahrt zum Bäcker und zurück unternommen. Bei 250 Hm hatten die Akkus bei Ankunft noch jeweils rund 19V, das fand ich dann erst mal ganz gut. Auch gut, dass beide Akkus fast die gleiche Spannung hatten. Ich hab die Probefahrt mit der Wärmeschutzhaube unternommen, sodass die Akkus bei meiner Ankunft handwarm waren, und das obwohl wir draußen wohl nur so 7°C hatten. 

Ich glaube, ich teste die Kapazität der Akkus noch mal im auf 21V aufgeladenen Zustand.

Mittwoch, 16. März 2022

Test des Vanon 18V 9Ah Makita Akkus BL1890B

für knapp unter 40 EUR bekommt man bei e*** einen 18V Akku mit einer Kapazitätsangabe von 9 Ah. Was kann der Akku?

Ich habe mir zwei dieser Akkus gekauft und sie ein paar Tests unterzogen.

Wenn man ihn aufschraubt, sieht man einen relativ sauberen Aufbau mit 15 Zellen des Typs 18650 - meistens tragen die Zellen eine Aufschrift mit Vanon, ohne aber direkt irgendwelche Ableitungen auf eine Nennkapazität machen zu können.

Um auf die 18V zu kommen, sind die Zellen "3P5S" organisiert, also 5 mal 3 parallele Zellen in Reihe geschaltet. So müsste also eine Zelle 3,6V und 3000 mAh haben, was schon mal sehr ambitioniert wäre. Zellen des Typs 18650 erreichen bis zu 3,4 Ah, aber vor allem im Bereich hoher Ströme, die bei Makita-Werkzeugen zu erwarten sind, haben solche Zellen meistens kleinere Kapazitäten zu gunsten einer besseren Hochstromfähigkeit.

Mein erster Test an einem LiPo-Charger hat den Akkus eine Kapazität von jeweils 3,1 Ah attestiert. Das kam mir dann doch ein bisschen frech vor, also habe ich noch einen zweiten Test durchgeführt, an einem 7,6W-LED-Fluter. Dieser nimmt zwischen 12 und 21 Volt eine konstante Leistung ab, sodass ich nach dem Test eine Energie in Wh ermitteln konnte, die sich dann beispielsweise auf 18V normiert in mAh angeben lässt. 

Bei diesem Test kam ich auf ungefähr 70 Wh bzw knapp 4 Ah - Der Akku hat also ganze 45% seiner Nennkapazität. Da mein Ladegerät nur bis ca. 20,4 V lädt, könnte der Akku noch etwas mehr Kapazität haben, ich tippe mal auf 1,5 Ah pro Zelle, also 4,5Ah für den Akku. Das bestätigt auch ein weiterer Versuch an meinem Opus, wo ich Zellen aus einem anderen Vanon-Akku rausgelöst und im Opus geladen habe. Bei vier Zellen kam für alle Zellen eine Kapazität von rund 1500 mAh heraus.

Taugt der Akku also? Ist er sein Geld wert? Eigentlich ja, weil ein 18V 5Ah Akku von Makita 66 EUR kostet und damit deutlich teurer ist. Gleichzeitig ist der Innenwiderstand der verbauten Zellen mit ca. 6,5 mOhm pro 3P-Einheit relativ gleichmäßig und unauffällig. Der Gesamtwiderstand des Akkus von 32 mOhm läßt auf einen sehr hohen Kurzschlussstrom schließen, rein rechnerisch über 500A. Oder anders gesagt: Bei einem Strom von 60A kann man mit einem Spannungsabfall von weniger als 2V rechnen. 

Im Gegensatz zu dem Original-Makita-Akku, der 2P5S organisiert ist, ist der Vanon allerdings deutlich größer und schwerer. Alleine die 5 Zellen zusätzlich bringen schon mehr als 200g auf die Waage, und das Gehäuse ist auch größer und schwerer. Ob der Vanon genauso zyklenfest ist wie der Makita ist fraglich. 

Ich werde jetzt noch mal testen, wie die Kapazität des Akkus ist, wenn ich ihn bis 21V, also 4,2V pro Zelle lade. Ausserdem werde ich mal die kleinen Akkus von Vanon ausprobieren, vielleicht sind da ja bessere Zellen drin.

Als Resüme kann man wohl feststellen, dass Qualität ihren Preis hat, und dass man eventuell zweimal kauft, wenn man billig kauft.

Das Bild zeigt übrigens das Ladesetup am Labornetzteil. Auch wenn ich davon ausgehe, dass das BMS im Akku die Zellenspannung ausbalanciert, habe ich mich für eine Ladung vor der Haustür entschieden. Wenn er anfängt zu brennen, dann werden nur ein paar Pflastersteine kontaminiert.


Montag, 14. März 2022

14.3.2022:

erste Testfahrt mit den neuen Akkus auf dem eKlapprad etwas ernüchternd: Nach 250 Hm auf relativ hoher Stufe war die Akku-Kombi leer. Dann habe ich auf Stufe 0 gestellt, sodass nur noch das Licht an war. Die zwei Balken der Akkuanzeige sind dann auf der weiteren Fahrt verschwunden, und ich war ganz neugierig, wie die Spannung der beiden Akkus daheim war:

1. Akku 17,7V - alles OK

2. Akku 12,4V - das ist ein bisschen wenig

jetzt mal beide Akkus aufladen und dann morgen noch mal eine Testfahrt. Ich würde nicht ausschließen, dass die Akkus nach ein paar Zyklen noch etwas besser werden.

Sonntag, 13. März 2022

13.3.22: Vanon fake Makita Akku 9 Ah für das Elektro-Klapprad ?

 Letzte Woche ist mir einer der Vanon-Akku kaputt gegangen, eine kurze Untersuchung ergab, dass ein 3er-Block komplett auf 0 V runter ist, eventuell dem Verweilen im Freien bei Temperaturen deutlich unter Null Grad geschuldet. 

Jetzt habe ich e*** angeworfen und mir neue Akkus dieses Typs bestellt, sodass das Klapprad wieder einsatzbereit ist. Für rund 45 EUR pro Stück bekommt man hier einen 3P5S-organisierten Akku, der sehr wahrscheinlich keine 9 Ah hat. So eine 18650er Zelle kann über 3000 mAh haben, aber wenn auch ein gewisser Entladestrom zur Verfügung stehen soll, dann haben diese Zellen eher zwischen 2000 und 2500 Ah. Aber 7,5 Ah wären für den Akku OK, und das Klapprad hätte dann W=7,5Ah*36V=240Wh- das ist auf jeden Fall ausreichend für den Einsatzzweck des Klapprads.

Um die Kapazität der Akkus zu ermitteln, brauche ich jetzt erst mal einen aussagekräftigen Messaufbau: Mein erster Versuch mit dem LiPo-Charger hat mich nicht ünberzeugt. Dieser hat mir für beide Batterien ca. 3100 mAh attestiert, was ich aber für unrealistisch halte. Ich werde wohl noch mal mit einer konstanten Last, z.B. mit einem meiner LED-Strahler testen und das Logging-Multimeter parallel schalten.

Sonntag, 6. März 2022

6.3.2022: Puky vs. Specialized 4:2

Neles Fahrzeuge bis jetzt:

- Dreirad: Puky

- Rutschfahrzeug: Puky

- Laufrad: Specialized

- erstes Fahrrad: Puky

- zweites Fahrrad Puky

- drittes Fahrrad: Specialized

 

 


Samstag, 26. Februar 2022

26.2.2022:

Ich denke ersthaft über die Montage einer kleinen PV-Anlage nach. Idee: ca. 3kW PV-Leistung auf dem Dach, kleine Batterie dran und kleinen Wechselrichter dran und dann geht es los. Zum einen wäre man dann nicht mehr so anhängig vom Netz, und zum anderen könnte man tatsächlich auch (tagsüber) ein bisschen Strom sparen. Strom über die Batterie zu beziehen ist wahrscheinlich eine Milchmädchenrechnung, aber das müsste man sich auch mal ausrechnen. Mal sehen, was sich so ergibt...

Sonntag, 16. Januar 2022

16.1.2022: Erster Eindruck von Aldi's Technisat VIOLA 2

 

Bei Aldi haben sie letztens ein kleines DAB+ Radio für 9,99 EUR abverkauft, war wohl am Anfang für 19,99 EUR drin und als ich dann zufällig in diesem Discounter stand, nahm ich es mal auf Verdacht mit. 

Es ist ein feines, kleines Gerät, das man sowohl mit vier Batterien (AA) als auch mit Akkus betreiben kann, außerdem ist ein kleines Netzteil mit 6V dabei.

Ich habe es ins Wohnzimmer gestellt und zum sunshinelive hören verwendet. Mit NIMH-Akku läuft es gut, aber ein wenig hellhörig wurde ich bei der Akku-Laufzeit. Irgendwann fängt das Display, ein von blauer LED hintergrundbeleuchtetes LCD, an zu flackern. Gefühlt fängt das viel zu früh an, also ab mit dem Gerät ans Labornetzteil und mal den Stromverbrauch messen. 

140 mA, egal bei welcher Spannung

Interessanterweise nimmt das Radio (auf mittlerer Lautstärke) immer 140 mA auf, egal ob es mit 3,8V betrieben wird oder mit 7,2V. Der Stromverbrauch ist also geringer, wenn man Akkus (4,8V) an Stelle von Batterien (6V) verwendet und beträgt

bei minimaler Spannung von 3,8V 532 mW und geht dann bei 7,2V auf 1,008W hoch. Mit guten Akkus kann man also von einer Laufzeit von ca. 20 Stunden rechnen, ebenso mit guten Batterien. 

Sparsam ist das Gerät damit auf keinen Fall, aber in den meisten Fällen wird man das Gerät wohl eh mit dem Netzteil betreiben können. Wenn man Batterien und Akkus verwendet, dann muss man sich halt bewusst sein, dass nach spätestens 20 Stunden Schluß ist. Der Stromverbrauch ist übrigens im FM genauso hoch wie im DAB+ Betrieb.

Empfang ist gut. Ich kann bei mir im Haus außer im Erdgeschoss überall sehr viele Sender empfangen. Den Klang habe ich tatsächlich noch nicht bewertet, das Gerät hat einen Kopfhörerausgang, den ich aber noch nicht benutzt habe. Die Kombinatiom DAB+ und Klang sehe ich wegen der meist sehr geringen Bitrate ohnehin skeptisch.


Samstag, 8. Januar 2022

8.1.2022: Stromausfall #13 seit wir in Bärstadt wohnen

mit dem Schnee ging der Strom, und zwar genau für 61 Minuten. Die USV hat selbstverständlich durchgehalten, und mein Janitza Gerät auch. Wir haben aber friedlich geschlafen, denn der Strom war zwischen 4:03 und 5:04 weg.


 

Freitag, 7. Januar 2022

7.1.2022:

"Neues" Handy bei e*** gekauft, Samsung Galaxy S9. Im Jahr 2022 nimmt man so was mit einem Schulterzucken hin, ist es doch gefühlt das 75. Handy, seit es Handys gibt. Es kann auch nix mehr als das alte, außer, dass das Display halt noch keine Risse hat.

Dienstag, 4. Januar 2022

4.1.2022

Heute hatte ich nach sieben Jahren Nele endlich so weit, dass sie meine Pacemakerin beim Joggen war. Das war ne schön Kombo, wenn auch nur über 4 km. Da ihr aktuelles Puky nur ein Gang hat, und ich auch nicht inbedingt die steilsten Berge hochkomme, kann man von zu Hause aus eigentlich nur nach Wambach laufen und zurück.