Sonntag, 31. Dezember 2023

Fazit: Rapha Festive 500 Challenge

 

Mein Klappradkumpel Axel hat jetzt schon mehrfach bei der Challenge mitgemacht, und ich habe es zum einen immer bewundert, zum anderen aber für mich kategorisch ausgeschlossen, weil ich Fahrradfahren im Winter einfach doof finde. Viel zu kalt draußen. Weil er in dieser Zeit aber immer so arg viele Punkte in unserem Winterpokal sammelt und uneinholbar davoneilt, spielte ich mit dem Gedanken, das ganze in einem Format auszutragen, was meiner Einstellung zu winterlichem Radsport zuträglich ist. Auf der Rolle. Dort fahre ich aber eigentlich gerne 40 Minuten intensiv und keinesfalls lange Strecken. Also habe ich mir mal im Kopf ausgerechnet, was 500 km in 8 Tagen bedeuten: Wenn man am ersten Tag, dem 24.12. bereits nachts anfängt, dann kann man - die letzte Fahrt vor 23:59 endent am 31.12. - neun Fahrten machen. Also rund 56 km pro Fahrt. Das ist mehr als das Doppelte von dem, was mir täglich auf der Rolle Freude bereitet. Egal, man kann es ja mal unauffällig anfangen, und wenn man nach zwei Tagen keine Lust mehr hat, dann beendet man es einfach und redet mit keinem über den gescheiterten Versuch. 

Und so habe ich am ersten Tag knapp über 70 km anvisiert und bin dann püntklich zu Mitternacht losgestrampelt. Aus Respekt vor der Strecke mit moderaten 146 Watt, aber dann zuviel getrunken und kurz vorm Ziel bei 65,6 km entnervt abgebrochen. Egal, ich liege im Soll.

Es folgten zwei Einheite à 51 bzw. 52 km, bei denen ich meine Leistung besser einschätzen konnte, und auch meine Flüssigkeitszufuhr etwas verringert hatte. 

Um nicht unter den Schnitt von ~56km pro Tag zu kommen habe ich denn als Nächstes 60 km absolviert, und diese vierte Etappe war dann mit 188 W deutlich stärker.

Bei der fünften Etappe habe ich dann bei der eigentlichen Fahrt über 200 W erreicht, und nur wegen des Ausfahrens diese Durchschnittsleistung nicht über die gesamte Etappe halten können. 

Die sechste Etappe war dann auch wieder neu für den Kopf, mit 76 km und über 2 Stunden schwer im Kopf zu verarbeiten. Drei mal die gleiche Videoetappe durch Italien. Ich bin das mit 158 W entsprechend defensiv angegangen und war eher froh, diese Etappe überstanden zu haben, ohne entnervt aufgegeben zu haben. Jetzt war mit knapp 360 km aber auch schon relativ klar, dass ich die Challenge schaffen kann.

Die siebte Etappe war dann in etwa wie die fünfte, und jetzt blieben für die letzten 2 Etappen noch 89 km übrig.

Was tun? Eine etwas längere Etappe am 30.12. fahren, damit man am Silvesterabend nicht mehr so viel machen muss? Ja, oder gleich die ganzen fehlenden 89 km fahren. Aber nicht als Video, sondern auf einer topfebenen Strecke mit dauerhaft 0% Steigung, und auch mit dickerem Gang. So bin ich dann am 30.12. um 22 Uhr die letzte Etappe gefahren, mit rund 62 (statt ~76) Umdrehungen und nur 161 W, dafür aber fast drei Stunden auf dem für einen Rollentrainer viel zu harten Carbonsattel.

Geschafft. Der Lohn ist ein kleines Strava Badge und das gute Gefühl, dass man doch länger auf der Rolle trainieren kann, als man denkt.

Sonntag, 17. Dezember 2023

17.12.2023: Shelly Pro4


Der Shelly Pro4, der jetzt seit Kurzem die Wohnzimmerbeleuchtung schaltet, hat jetzt noch "actions" bekommen für lange gedrückte Taster an den Eingängen: Damit schaltet er die Beleuchtung vom Billy-Regal, die Balkonbeleuchtung und eine Steckdose hinter dem Kamin. Einen "Kill Switch" habe ich auch realisiert, in dem man den untersten der drei Taster schnell dreimal drückt. Dann gehen die drei Deckenleuchten, das Billy und die Steckdose hinter dem Kamin aus. Leider begrenzt der Shelly das auf 5 Actions. Eine sechste Aktion zum Ausschalten des Balkons wäre noch interessant gewesen.

Dank dieses neuen Features fange ich an, darüber nachzudenken, den Multimediaraum ebenfalls von Eltako auf Shelly Pro umzurüsten. Ein Switch ist ja zum Glück schon in der Verteilung drin :-)

Mittwoch, 29. November 2023

29.11.23:

Zwei kleine Elektro-Updates im Haus: für das Wohnzimmer habe ich die drei Eltakos der Lichtstromkreise ausgebaut und einen Shelly 4 PRO eingebaut. Gleichzeitig habe ich die Zuleitung aus der Unterverteilung heraus auf die USV gelegt, sodass ich beim nächsten Stromausfall im Wohnzimmer weiter Licht habe. Ich freue mich jetzt schon so sehr auf den nächsten Stromausfall, das kann ich gar nicht richtig in Wort fassen.

Für die neue Geweihlampe im Flur habe ich einen Eltako Universaldimmer eingebaut, sodass man jetzt zum Putzen auf 100% stellen kann und den Rest der Zeit von angenehmem, sanftem Licht angestrahlt wird. Die Filament-LEDs passen in niedriger Dimmstufe sehr gut zur Lampe, insgesamt ein gelungenes Projekt.

Dem Shelly muss ich jetzt noch einen Netzwerkanschluss spendieren. Ich lege aber kein separates Kabel zum Netzwerkschrank, sondern baue noch einen kleinen (5er) Switch ein und schließe dort dann das Jantitza und den Shelly an. Vorteil: Es ist dann noch Platz für zwei weitere Netzwerkgeräte in der Verteilung.

Mittwoch, 22. November 2023

22.11.23:

 

China-Kettensäge, die Zweite. Wer billig kauft, kauft zweimal. Hoffentlich nur zweimal, aber dieses Mal hat die Akkusäge einen brushless-Motor, sodass er zumindest nicht wieder durch übermäßiges Bürstenfeuer abfackeln kann. Auf die Säge wartet ein großer Haufen Äste, der über den Winter kleingesägt werden soll.

Dienstag, 21. November 2023

21.11.23:

Eine Freundin hat uns ein Geweih geschenkt, das jetzt als Deckenlampe im Flur hängt. Ich hoffe, meine Befestigung mit Spax an einem Edelstahl-Blechstreifen funktioniert. Zur Sicherheit habe ich die Bohrlöcher im Schädel mit Epoxy geflutet. Die beiden LED-Lampen werden noch mit einem Eltako-Hutschienen-Dimmer auf ein erträgliches Maß abgedunkelt, was man auf dem Bild sieht ist die maximale Helligkeit, also der Putz-Modus. Zusammen mit der Birkenstammgarderobe und dem Kindergarderobenzaun hat sich einiges getan im Flur, sogar das Bild haben wir aufgehängt.

Samstag, 18. November 2023

18.11.23:

Der Minipom war kaputt. Kompressor hat nicht mehr gekühlt. Wie gut, dass ich über zahlreiche Ersatzteile verfüge. Habe den weißen Automat fit gemacht, in dem ich die Umwälzpumpe vom kaputten Automaten rübergebaut habe. Ebenso das Auslassventil. Das RC-Glied - dient am Kompressor wohl zur Funkentstörung - war auch geplatzt in beiden Automaten, das habe ich dann auch noch neu gemacht. Jetzt scheint alles wieder gut zu laufen, vielleicht ergreife ich in dem Zusammenhang noch die Gelegenheit, und monitore die Laufzeit des Auslassventils mit der SPS der Zisternenüberwachung. Dann würde ich die Ausgabe menge auf dem IO-Broker sehen und könnte abschätzen, wie lange die Kohlensäure noch hält. Programmiert habe ich das schon, ich muss eigentlich nur einen DI in der SPS nachrüsten und ein Koppelrelais am Auslassventil.

Donnerstag, 9. November 2023

9.11.2023: Erster Eindruck des audio-technica SOUND BURGER AT-SB727

Letzte Woche war ich ganz entzückt, dass Audio-Technica den SOUND BURGER nach dem Erfolg des letzten Jahres, wo die Neuauflage des tragbaren Plattenspielers innerhalb weniger Tage ausverkauft war, diesen erneut aufgelegt hat. Dieses Mal in schwarz, weiß und gelb. 

Ich habe mich für die gelbe Version entschieden. Das Gerät kommt mit Li-Ion Akku (3,6V / 2400 mAh) mit dem es wohl so um die 12 Stunden Laufzeit erreicht. Die Musik kann entweder vis Bluetooth oder Line-Out übertragen werden. Ein erstes Koppeln mit der JBL Charge 3 hat auf Anhieb funktioniert. Das Gerät ist bezüglich der Anzeigen sehr spartanisch, was ich aber irgendwie gut finde. Ein Display würde an so einem Retro-Objekt stören. So gibt es lediglich 2 LEDs, die über den Bluetooth-Status informieren, die Ladung anzeigen sowie die gewählte Drehzahl. Der Akku ist erfreulicherweise ein 18650er, sodass man ihn mit ein bisschen Basteln wohl recht einfach austauschen kann gegen einen beliebigen 18650er. Hierzu muss man nur den Temperatursensor des Originalakkus anbauen und das dreipolige Kabel. Mal sehen, vielleicht pimpe ich den SOUND BURGER auf 3400 mAh und damit rund 17 Stunden Laufzeit.

Der Klang des Spielers ist nach dem ersten Anhören unauffällig, sowohl über Line-Out als auch über Bluetooth. Bei Letzterem stört allerdings der zeitliche Versatz zwischen Audioausgabe und dem Nadelgeräusch. Da wirkt die Verpackungsaufschrift "Always analog" fast schon ein wenig zynisch. 

Die Verarbeitung des Geräts ist zweckmäßig und wirkt gegen meinen 1210er doch recht schlicht. Plastik so weit das Auge reicht. Aber auch mit ein paar pfiffigen Details: So ist z.B. der Adapter für Singles aus Gummi, und dient während des Transport der sicheren Befestigung des Tonarms. Wer komplett auf Nummer sicher gehen will, der kann aber noch zusätzlich eine Transportsicherung einschrauben. 

Geladen wird der SOUND BURGER via USB-C Buchse mit weniger als 500 mA - ein Kabel ist dabei, ein Netzteil nicht. Finde ich OK.

Die Nadel ist austauschbar und sollte alle 400 Stunden getauscht werden, kostet wohl so um die 17 EUR.

Was fängt man mit so einem Teil an? Naja, zum Einen war ich jetzt ein paar mal im Campingurlaub und habe mir Schallplatten gekauft. In Zukunft kann ich den SOUND BURGER mitnehmen und die Platten direkt im Urlaub schon hören. Ob man viel mehr damit macht? Vielleicht mal im Bad aufbauen und während man in der Badewanne liegt mal eine Schallplatte hören? Man wird sehen. Ist auf jeden Fall ein witziges Teil, und nimmt nicht viel Platz weg.



Sonntag, 29. Oktober 2023

29.10.2023:

Kaum ist das neue Radio in Betrieb, verabschiedet sich die SD-Karte im Server. Gut, dass ich zwei dieser Industrial-Karten bestellt habe, also habe ich heute den halben Tag damit verbracht, den Rapsi neu aufzusetzen: PiHole, LogitechMediaServer und KODI für den Waschraum. 

Freitag, 27. Oktober 2023

Fostex Monitor goes PiCore Player

Innenansicht des Radios
Dieses kleine Projekt hat wirklich sehr viel Spaß gemacht: Ein kleines Huckepack-Radio für den Studio-Monitor. Auf ein kleines Kunststoff-Bord habe ich einen Raspi Zero, eine USB-Soundkarte und einen 6,3er Klinkenstecker geschraubt. In den Monitor habe ich ein 5V / 3W Netzteil integriert, das zusammen mit Monitor selbst eingeschaltet wird. Die Stromversorgung läuft einmal über den GND des Klinkensteckers und aus dem Gewinde für die Halterung heraus. 

Als Software habe ich PiCore-Player auf eine Industrial SanDisk installiert. PiCore ist ein System, was sich in die Welt von Logitech Media Server (ehemals Squeezebox) integriert. Als Soundkarte habe ich einen USB-Stick genommen, der über 3,5mm Klinke sowohl einen Line-Out als auch einen Mikorofonanschluss zur Verfügung stellt. Ich habe die Karte aus ihrem Gehäuse befreit, beide Klinkenbuchsen und den USB-Stecker ausgelötet und die Karte in Richtung Raspi und Klinke fest verdrahtet. Das bordeigene Audio des Raspi wäre hier nicht gut genug, aber die Qualität der knapp 4 EUR teuren Soundkarte ist ordentlich. 

Da der Monitor komplett magnetisch geschirmt ist, kam ein Einbau ins Gehäuse nicht in Frage, weil ein guter WLAN-Empfang nicht sichergestellt wäre. 

Die Kuststoffplatte, graues Polypropylen, habe ich zugesägt und wollte dann eigentlich relativ akkurate Rechtecke ausfräsen. Hat nicht funktioniert, also habe ich umgeschwenkt auf den Forstnerbohrer, was die Sache vom Ergebnis her doch recht grob wirken lässt. Aber wer guckt schon ins Innere des Players? Wenn er als Rucksack an der Box hängt, liegt das Innenleben verdeckt.

Wenn man den Fostex Monitor einschaltet, dann dauert es ca. 43 Sekunden, bis der PiCore-Player Musik abspielt. Bei meinem ersten Projekt mit einem PiCore-Player war diese Zeit in etwa deckungsgleich mit der Vorglüzeit des Röhrenradios, sodass es gut gepasst hat. Jetzt ist es halt so. Im Gegensatz zu einem Squeezebox-Radio ist mein Radio aber auch vollständig aus, wenn es aus ist. Das spart Strom und reduziert die WLAN-Strahlung.  

Der Player (Raspberry und Soundkarte) verbraucht deutlich weniger als 1 Watt, an meinem Labornetzteil waren es so zwischen 0,6 und 0,8 Watt. Mit dem Netzteil ist es denke ich mal über 1 Watt. Der Monitor selbst hat 33 Watt Angabe auf dem Typenschild, gemessen habe ich die Leistungsaufnahme jedoch nicht. Aufgrund des Aufbaus mit richtigem, gewickelten Trafo, denke ich mal, dass das realistisch ist.

Übersicht Projektkosten:

- Fostex 6301B Flohmarktfund    10 EUR

- Raspberry Pi Zero 1W                18 EUR

- Netzteil 5 V / 600 mA                6 EUR

- Soundkarte                                4 EUR

- Klinkenstecker                            hatte ich noch

- Kunststoffplatte PP                    4 EUR

- Schrauben                                    < 1 EUR

- Sandisk 8GB Industrial                13 EUR

für unter 60 EUR habe ich also ein sehr schönes Radio gebaut 


die "entkernte" USB Soundkarte

Raspberry mit Speicherkarte

Klinkenstecker und Befestigung zugleich

5V-Zuleitung über das Gewinde im Boden geführt

aufgesteckt im dezenten Rechteckdesign

 

Mittwoch, 18. Oktober 2023

18.10.2023:

Gestern wollte ich mir Wasser aus meinem geliebten Minipom rausziehen, da kam nur leicht karbonisiertes Wasser in Raumtemperatur raus. Erste Erkenntnis: Der Kompressor läuft nicht. Frustriert habe ich das Eingrenzen des Fehlers auf heute verschoben, wo ich zunächst mal die Ersatzsteuerung eingebaut habe. Jetzt läuft er und ich warte noch so eine halbe Stunde, um festzustellen, ob der Kompressor läuft. Im Gegensatz zu so manch einem Kühlschrank ist der Kompressor vom Minipom recht laufruhig, sodass ich bei geschlossenem Gehäuse tatsächlich nicht unterscheiden kann, ob der Kompressor an ist oder aus. 

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Die Platine war leider nicht die Ursache, sodass ich den Automaten jetzt wohl doch mal aufschrauben muss...

Montag, 16. Oktober 2023

16.10.23:

Die Rohrschelle, die ich als Befestigung für die Drehmomentstütze montiert habe, konnte ich heute gegen einen Kunststoffhalter ersetzen. Ich habe mir bei e*** ein paar verschiedene Kunstoffreste gekauft, und von den Dimensionen und der Haptik her habe ich mich für das PP-Stück entschieden. Mit dem Forstnerbohrer 25er Loch rein, so aufgesägt, dass es eine Art Schelle wurde. Auf Maß gesägt, 8er Gewinde rein und fertig ist die Lösung für das Schlumpf Drive. Wenn ich Zeit habe, dann werde ich den Aluarm noch ein bisschen formschöner gestalten, aktuell ist er auch ein wenig scharfkantig.

Freitag, 13. Oktober 2023

13.10.23:

Für den Fostex Monitor, den ich letztens sehr preiswert auf dem Flohmarkt erstanden habe, habe ich jetzt einen Raspberry Pi Zero mit PiCore-Player bespielt, um aus dem Monitor ein kleines Webradio zu basteln. Genau wie beim Röhrenradio im Wohnzimmer habe ich wieder eine USB-Soundkarte für 3,50 EUR angelötet. Für die Stromversorgung habe ich ein sehr kleines 3W Netzteil gefunden, welches ich vermutlich im Gehäuse des Fostex unterbringen kann, und das dann mit Einschalten des Monitors mit eingeschaltet wird. Die Leistungsaufnahme inkl. Soundkarte des PiCorePlayers beträgt gerade mal 0,8W, sodass das Netzteil ausreichend groß ist. Weil der Monitor vollständig magnetisch geschirmt ist, muss der Raspi außerhalb angebracht werden, um stabilen WLAN-Empfang zu haben. Ich docke ihn wahrscheinlich am 6,3er Klinkenanschluss an. Die zwei Leitungen für die 5V könnte ich dann durch die (zölligen) Befestigungsgewinde der Box führen, so müsste ich keine Veränderungen an dem Gerät vornehmen.

Samstag, 30. September 2023

30.9.2023

Habe meine neue USV in Betrieb genommen. Die APC Smart UPS 1000 musste für eine 2200er weichen, und die beiden Yuasa SWL2250 wurden gegen 4 Exide XP12V3000 ausgetauscht. Sind jetzt rund 4 kWh und kann die angeschlossenen Verbraucher über Stunden versorgen. Neben dem Netzwerk kommt jetzt noch die Zisternenpumpe dazu, ausserdem soll langfristig die Schranke mit drauf und kurzfristig vielleicht noch der ein oder andere Beleuchtungsstromkreis. Ausserdem will ich noch eine Netzwerkkarte für die APC kaufen.

Die USV habe ich jetzt mal über Nacht laufen lassen mit ungefähr 130 W Verbrauch. Batterie hatte dann nach ca 8 Stunden noch über 48 V. Die Aufladung erfolgte dann mit ca. 2,5 A, was hoffentlich daran liegt, dass die Batterie noch recht voll war. Heute Nacht fahre ich sie glaube ich mal etwas tiefer. In der Anleitung sind ca. 240 W Ladeleistung angegeben, was rund 5 Ampere wären. So oder so, vollständige Aufladung dauert bei den Exide ewig.



Freitag, 22. September 2023

22.9.23:

Ha! Was ich natürlich nicht getestet habe nach dem Umbau des Brompton auf Schlumpf Drive: Ob man es noch zuklappen kann. Leider nein, denn die provisorische Schelle von der Drehmomentstütze ist leider im Weg. Gut, dass sie nur provisorisch ist und ich sie demnächst gegen etwas Dezenteres austausche, sobald ich Lust dazu habe.

Donnerstag, 21. September 2023

21.9.23:

Der Anteil der Regenwasserzisterne an unserem Gesamtwasserverbrauch beträgt 17,4% - oder um es anders zu formulieren: 17,4% des im Haushalt verbrauchten Wasser wird für die Klospülung verwendet.

Sonntag, 17. September 2023

Fazit nach den ersten 150 km mit dem Schlumpf im Brompton

Die ersten 150 km sind absolviert, und mittlerweile funktioniert das Schlumpf Drive gut, weil ich ihm noch eine Drehmomentstütze spendiert habe. Der Umstand, dass ich auf diesen ersten Kilometern 2200 Höhenmeter absolviert habe zeigt auf, dass das Brompton durchaus bergtauglich ist in der 6-Gang-Version. Heute morgen den 12%-Anstieg nach Rauenthal hochgefahren im ersten Gang, und wenn der Anstieg flacher ist, kann man auch mal den zweiten Gang nehmen. Der Vorteil vom zweiten Gang ist dann sogar, dass es der "Direktgang" ist, wo die Verluste der Nabenschaltung am niedrigsten sein sollten. 

Das Schalten ist je nach Schuhwerk noch ein bisschen hakelig: Ich muss nach Unten schauen, ob ich den Schaltknopf an der Tretlagerwelle treffe, und es gibt zwischen Normalgang und Speedgang noch einen "Leerlauf", also muss man drauf achten, komplett durchzuschalten.

Fett zum Nachschmieren, was ca. alle 1000 km empfohlen wird, habe ich mir auch schon besorgt.

Freitag, 8. September 2023

8.9.2023:

Es ist ein absoluter Genuß, an diesen letzten warmen Sommertagen nachts mit dem Rad zu fahren. Es ist noch angenehm warm, und man ist eine Einheit mit seinem Rad, mit dem zusammen man sich eine leuchtende Schneise durch die Dunkelheit schlägt. Immer in Bewegung, denn nur dann liefert der Dynamo die erforderliche Leistung, den Scheinwerfer und das Rücklicht mit Spannung zu versorgen. Mit nur zwei birefmarkengroßen Stellen haben die Reifen Kontakt zu der Außenwelt, durch die man fährt. So kommt man mühelos von A nach B, weil Anstiege sich in der Dunkelheit so gut verstecken, dass sie eigentlich nicht wahrgenommen werden. Die Nacht kühlt Dich angenehm, so dass Du nicht so heiß läufst wie tagsüber. Es ist ein großer Genuß. Wenn Du dann zu Hause angekommen bist. Dann stellst Du das Rad ab, die Rückleuchte glimmt noch nach, und Du freust Dich schon auf den nächsten Ritt durch die Nacht. Welch ein Genuß.

Montag, 4. September 2023

4.9.2023:

Heute mal den Anstieg vom Wispertal nach Langenseifen probiert mit dem Brompton, hat ganz gut geklappt mit der neuen Übersetzung, wenn man mal davon absieht, dass die letzten Wochen relativ wenig gefahren bin und nicht mehr an längere Anstiege gewohnt war. Man kann aber recht bequem im ersten Gang hoch.

Sonntag, 3. September 2023

3.9.2023:

An den selbstgedrehten Ring zwischen Schlumpfdrive ud Tretlagergehäuse habe ich jetzt noch eine Drehmomentstütze angeschraubt, die ich am Rahmenrohr befestigt habe. Im ersten Wurf noch mit einer relativ hässlichen, aber zweckmäßigen Rohrschelle, aber hier werde ich noch eine richtige Befestigung erstellen. Die Funktion ist aber schon mal gegeben, vermute ich nach einer ersten kurzen Testfahrt, in der alle 6 Gänge zum Einsatz kamen. 

Im Rahmen dieser Bastelsession habe ich auch noch das (mittlerweile defekte) 13er Ritzel gegen ein 14er getauscht, und das Stahlkettenblatt mit 38 Zähnen gegen ein Alublatt mit 36 Zähnen. Die Entfaltung liegt jetzt bei 2,54m bis 7,20m, vorher waren es 2,89m bis 8,19m


Freitag, 1. September 2023

1.9.2023:

Nachdem ich die beiden Stahlflaschen durch eine Alu-Gas und eine Composite-Flasche getauscht habe, nehme ich mir als nächstes die Stromleitung vor: Aktuell nutzen wir eine Schuko-Kabeltrommel mit 50m, und diese soll gegen eine Anschlusskabel mit beidseitigem CEE-Stecker ersetzt werden. Statt 2,5mm² habe ich mich für 1mm² entschieden, die maximale Leistung überschreitet im Wohnwagen ohnehin nie die 2000W-Marke, und das auch nur kurzseitig (Jura-Automat). Oft bieten Campingplätze ja auch nur 4A an. Bei der Länge war ich mir unsicher, ich habe mich für 22 Meter entschieden. Das sollte in 95% aller Fälle ausreichend sein, und wenn nicht, dann könnte man noch eine dreifach-Steckdose dazwischen frickeln. Die Adapter von CEE auf Schuko und umgekehrt behalte ich erst mal, vielleicht kann man sie als nächstes ggen Adapter ohne Kabel ersetzen. Neben dem Gewichtsvorteil erhoffe ich mir auch ein bessere Handling: Die Trommel ist nicht nur schwer und sperrig, sie verliert auch gerne die aufgewickelte Leitung, was sich schnell in Richtung Kabelsalat entwickeln kann.