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Samstag, 31. Oktober 2015

Ein paar Glühbirnen-Makros


Das ist übrigens eine der fünf Birnchen, die ich für den Frontscheinwerfer im blauen Klapprad bestellt habe. Mit 12V und 3W sind sie bisher die beste Wahl was die Haltbarkeit angeht. Sie sind - das habe ich getestet - kurzeitig in der Lage mit 10W zu leuchten, und sie machen insgesamt ein schön helles Licht mit dem Nabendynamo. Hier auf den Bildern habe ich allerdings eine andere Idee umgesetzt. Ich wollte schon immer mal eine Glühbirne fotografieren, die freigestellt ist und trotzdem leuchtet. Die entstandenen Bilder sind dabei nicht gephotoshoppt oder ähnliches. Es existiert eine Anschlussleitung, bzw es existieren zwei Anschlussleitungen. Aber man sieht sie nicht auf den Bildern. Ich habe hierfür extrem dünnen lackisolierten Draht verwendet, den ich von der Kamera aus gesehen nach hinten geführt habe. Am anderen Ende des Drahtes befindet sich eine 3,7V-Li-Ion-Zelle, die die eigentliche 3W-Birne mit sanften 160mW "befeuert".

Beim Klappi will ich jetzt eine Stufe weiter gehen und als nächstes eine 24V-5W-Birne ausprobieren. Der Dynamo ist offensichtlich in der Lage, mehr als 3W in die jetzige Birne reinzuschieben, das sieht man deutlich an dem Rußbeschlag am Glaskolben, der zusammen mit der Birne bisher keine 100km absolviert hat. Also gehe ich mit der Spannung und der Leistung höher, während der dazu gehörige Strom sogar ein klein wenig niedriger wird. Mal sehen, ob es immer noch so hell sein wird...







Donnerstag, 13. August 2015

13.8.15:

F/2.2 ISO5000 1s 20mm
f/5.6 ISO50 887s 12mm
 Perseiden am Nachthimmel. Kein besonders dankbares Motiv für den Fotoapparat. Immerhin ein Bild habe ich hinbekommen, auf dem man so eine Sternschnuppe gut sehen kann. Insgesamt ist so ein Nachthimmel dann doch wesentlich dunkler als man es erwartet, und die Kamera bräuchte eigentlich viel mehr Licht. So muss man die ISO hochschrauben, um nicht ewig zu belichten, denn in diesem Fall würde die Sternschnuppe, die ja nur eine Sekunde oder so da ist nicht belichtet werden. Aus lauter Frust über das schwache Resultat meiner gut zweistündigen Session habe ich dann noch mal eine Langzeitbelichtung vom Nachthimmel gemacht. Man sieht schön, wie die Erde sich in gut 15 Minuten weiterdreht. Als Objektive hatte ich alle Festbrennweiten so wie das Fischauge-Zoom dabei. Interessanterweise gehen manche Objektive beim manuellen Fokus über den Unendlichkeitsbereich hinaus und werden dann wieder unscharf. Ein Blick auf die Skala lohnt sich bei diesen Linsen. Die 20mm stellten letzten Endes einen guten Kompromiss zwischen Blickwinkel und Details dar.