Mittwoch, 29. Oktober 2014
29.10.14:
Ich bin gegenüber dem letztem Jahr rollenmäßg noch ein klein wenig im Hintertreffen. Die Rolle habe ich drei Tage später aufgebaut, und meine Leistung ist noch einiges schlechter als letztes Jahr. Gut, es sind jetzt erst drei Fahrten gewesen, aber ich merke die kleinere Zahl an Trainingskilometern dieses Jahr. Ich versuche jetzt, alle zwei Tage zu fahren, dann sollte ich mich langsam wieder verbessern.
Dienstag, 28. Oktober 2014
28.10.14:
Habe mir vier Mignon Akkus für meinen Blitz gekauft. Polarcell mit 2900mAh, sollen angeblich ganz gut sein, und waren mit rund 13 EUR auch nicht ganz günstig. Warum Canon überhaupt noch Mignon bei den Blitzen verwendet, das würde ich gerne mal wissen. Aber egal.
Samstag, 25. Oktober 2014
24.10.14:
Die billigen Stahlkurbeln auf dem blauen Klapprad setzen Rost an! Das guck ich mir jetzt noch eine zeitlang an, und wenn sie noch weiter rosten, werde ich auch hier einen Satz GXP-Kurbeln montieren. Da an das Müsing ja jetzt die EC90-Kurbeln dran sollen, und ich dadurch keine Verwendung mehr für die derzeit montierten SRAM Force habe, und ich noch die erste Version der Lagerschalen hier rumliegen habe, die nur in 80mm-Gehäuse passen, wäre das eigentlich eine gute Option. Einzig die Optik wird ein wenig gebrochen durch die Kurbeln. Vielleicht fällt mir ja noch was besseres ein,
Donnerstag, 23. Oktober 2014
23.10.14:
Die Fahrt durch das Scherbenfeld vor etwas mehr als einer Woche hatte zur Folge, dass sich auch im Vorderrad eine kleine Scherbe langsam durch den Mantel in den Schlauch gearbeitet hat. Pfffff... Auch hier habe ich nur einen Flicken und ein paar Minuten Arbeit gebraucht, damit alles wieder schön ist. Mal sehen, vielleicht ist damit die Pannenserie abgerissen.
Frisch aus dem CenterParc zurückgekehrt habe ich diesen "gesättigten" Zustand mal wieder zum Anlass genommen, auf Kaffee, Alkohol, Fast Food, Süßigkeiten und Fleisch zu verzichten. Die ersten vier Tage gingen relativ gut. Als Zeitraum habe ich mal ganz optimistisch 150 Tage angesetzt, beim letzten Mal habe ich es 110 Tage gemacht, wobei die letzten Wochen doch etwas diszplinlos wurden. Die Strafpunkte werde ich wieder 1,3,5,10,20 staffeln, und für Sport gibt es einen Punkt für 5km Laufen, 1,5km Schwimmen, 15km Radfahren oder für 12km Schlittschuh.
Frisch aus dem CenterParc zurückgekehrt habe ich diesen "gesättigten" Zustand mal wieder zum Anlass genommen, auf Kaffee, Alkohol, Fast Food, Süßigkeiten und Fleisch zu verzichten. Die ersten vier Tage gingen relativ gut. Als Zeitraum habe ich mal ganz optimistisch 150 Tage angesetzt, beim letzten Mal habe ich es 110 Tage gemacht, wobei die letzten Wochen doch etwas diszplinlos wurden. Die Strafpunkte werde ich wieder 1,3,5,10,20 staffeln, und für Sport gibt es einen Punkt für 5km Laufen, 1,5km Schwimmen, 15km Radfahren oder für 12km Schlittschuh.
Donnerstag, 16. Oktober 2014
16.10.14:
Fast scheint es so, als müsse ich das gute Karma mit Gewalt in mein blaues Klapprad einprügeln. Die Serie von Ausfällen reißt einfach nicht ab. Gestern bin ich durch ein Glasscherbenfeld gerollt, konnt nicht mehr ausweichen, und habe mir dabei einen platten Reifen eingefangen. Beim Ausrollen auf der Felge habe ich dann auch noch die Karkasse vom Reifen leicht angekratzt. Der Reifen ist aber noch nutzbar. Den Schlauch habe ich geflickt, also eher nur Arbeit als Kosten. Ebenfalls gestern habe ich ein Leck in der Isolation meiner Frontlampe festgestellt, mit dem Ergebis, das die Lampe im ausgeschalteten Zustand flackert. Irgendwie hat sich der Kontakt von der LED durch die Panzertapeschicht gebohrt. A pro pos LED: Die habe ich vorhin inspiziert, und festgestellt, dass sich eine der SMD-LEDs gelöst hat. Super! Sie funktioniert aber noch, und eine Mail an den Verkäufer zwecks Ersatzlieferung habe ich bereits verfasst. Das ist aber noch nicht alles. Die Rücklampe ist auch noch oder schon wieder kaputt, weil ich es einfach nicht gebacken bekomme, den Strom für die hochsensiblen roten LEDs zu begrenzen. Habe zu diesem Zweck jetzt eine Konstantstromquelle bestellt.
Sonntag, 12. Oktober 2014
Coole Retro-Fahrradlampe mit Standlicht im Eigenbau für unter 15 EUR
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| aufgeräumtes Innenleben |
- Spannungsregler ~2 EUR
- Brückengleichrichter ~1 EUR
- LiPo Akku 7,4V / 250mAh ~6 EUR
- Schalter ~ 1 EUR
- LED-Birne E10 ~ 3 EUR
- UNION Fahrradlampe (gebraucht) ~ 1 EUR
Aktuell habe ich sogar noch die 2,4W-Glühbirne drin, und ich finde das warme Retrolicht irgendwie sogar ansprechend. Sollte ich das drin lassen? Immerhin hält der Akku hier noch rund eine halbe Stunde, das reicht doch auch locker aus als Standlicht. Der Nachteil ist halt nur die größere Gefahr einer Tiefentladung. Neben des Leuchtmittels bedarf es an der Lampe aber noch definitiv einer weiteren Modifikation: Akutell entlädt die Platine den Akku, ich muss also mit einer weiteren Diode das Rückfließen von Akkustrom in die Platine verhindern, und natürlich die Ausgangsspannung der Vorwärtsspannung der Diode entsprechend erhöhen. Und wie ich mich so kenne, werde ich jetzt keine passende Diode in meinen Kisten finden :-(
Mittwoch, 8. Oktober 2014
8.10.14:
Mal eine ganze andere Strategie habe ich bei meinem neuen Vorderrad verfolgt: Als ich bei aliexpress eine chinesische Vollcarbon-Clincher-Felge für 26 Zoll gefunden habe wurde meine Neugierde geweckt, und ich habe mir so ein Teil für 128$ bestellt. Eingespeicht habe ich sie dann heute in die alte Zipp-Nabe von meinem 340er Laufradsatz, den ich vor ein paar Jahren geschrottet habe. Ich habe mich für Messerspeichen und innenliegende Nippel entschieden. Rausgekommen ist ein ca. 555g schwere Vorderrad. Ich bin echt gespannt, wie es sich fährt...
Freitag, 3. Oktober 2014
3.10.14:
Endlich habe ich auch ein 8mm Fischauge in meinem Objektiv-Pool. Die Perspektive mit einem 180°-Blickwinkel ist sehr beeindruckend, und ich kann sofort dem Spruch des Verkäufers zustimmen: "Never leave the house without your fisheye". Das Sigma 8mm F3.5 EX DG FISHEYE ist extrem klein und leicht, und auch ich bin der Meinung, dass man es immer mal dabei haben sollte.
3.10.14:
Dreifach verbessertes Hinterrad für sorgenfreie 1000km. So weit der Plan. Wie angekündigt habe ich bessere Speichen (1) häufiger gekreuzt (2) und am Flansch mit Unterlegscheiben (3) montiert. Jetzt bin ich wirklich gespannt. Viele der alten Speichen hatten kleine Kerben in der Biegung hinterm Kopf, ich bin echt gespannt, ob ich mit den Scheiben jetzt länger Freude an dem Laufrad haben werde. Die 1000km setze ich jetzt einfach mal als optimistisches Ziel, und die vier Ersatzspeichen erkläre ich zum pessimistischen Backup. Flaschenhals könnten jetzt übrigens die Alunippel sein, die ich einfach noch einmal verwendet habe. Die sahen teilweise schon ein wenig mitgenommen aus, aber eigentlich hauptsächlich bezogen auf ihre Eloxierung. Ich habe beschlossen hier auch erst mal abzuwarten, wie die sich halten, und notfalls ausfallende Nippel zu ersetzen. Mittwoch, 1. Oktober 2014
1.10.2014
Heute habe ich wieder etwas über meine beiden EUROPA-Klappräder gelernt, nämlich dass das blaue ein 80mm breites Tretlagergehäuse hat und das gelbe ein 70er. Die Lagerschalen habe ich für 80mm geplant, und jetzt ist die ganze Sache 1cm zu schmal. Dirk hat sich zum Glück bereit erklärt, die Schalen noch mal zu drehen, und die anderen kann man ja zum Glück im blauen Klappi verwenden. Also so weit wieder alles gut, und gut, dass das Konzept mit der Anpassung von GXP an Thompson aufzugehen scheint.
Dienstag, 30. September 2014
30.9.14:
Drei Baustellen an meinem blauen Klapprad: Die erste Baustelle sehen wir hier rechts: Wie ich bereits erwartet habe, war es nicht ratsam, den LiPo-Akku ungeregelt an den Dynamo zu hängen. So lang er nicht voll ist stellt das kein Problem dar. Gestern und heute bin ich dann aber jeweils knapp 30km mit dem Klapprad gefahren, und der LiPo muss wohl die 8,4V Maximalspannung überschritten haben. Kurz vor Sindlingen zischte es kurz, und eine Rauchsäule stieg aus der UNION-Lampe auf. Bis ich das Handy draußen hatte für ein Foto, war nur noch sehr wenig Qualm übrig und das innere Feuer wohl schon wieder verloschen. 250mAh stellen scheinbar keine große Brandlast dar, und meine Befürchtung, dass ich das halbe Klapprad verliere bestätigte sich dann zum Glück nicht. Lediglich eine neue Frontlampe muss her und deren gepimptes Innenleben. Dieses mal werde ich wohl den Spannungsregler mit einbauen, der bereits fix und fertig daheim liegt. Tja, Faulheit soll bestraft werden.
Eine weitere Baustelle ist das Hinterrad, das treibt mich mit ständigen Speichenbrüchen in den Wahnsinn. Ich habe hierzu drei Maßnahmen ergriffen: 1. Ich habe vermeintlich bessere, nämlich Markenspeichen bestellt. 2. Ich werde die Speichenköpfe mit Unterlegscheiben montieren. 3. Ich werde die neuen Speichen zweifach und nicht einfach kreuzen. Wenn das immernoch nicht reicht, nehme ich 3mm Mofa-Speichen.
Der an und für sich sehr gute Tacho hat auch noch ein kleines Problem: Der Speichenmagnet scheint viel zu schwach zu sein. Da muss ich mal gucken, dass ich einen der Neodym-Magnete vom Kühlschrank dranbasteln kann.
Eine weitere Baustelle ist das Hinterrad, das treibt mich mit ständigen Speichenbrüchen in den Wahnsinn. Ich habe hierzu drei Maßnahmen ergriffen: 1. Ich habe vermeintlich bessere, nämlich Markenspeichen bestellt. 2. Ich werde die Speichenköpfe mit Unterlegscheiben montieren. 3. Ich werde die neuen Speichen zweifach und nicht einfach kreuzen. Wenn das immernoch nicht reicht, nehme ich 3mm Mofa-Speichen.
Der an und für sich sehr gute Tacho hat auch noch ein kleines Problem: Der Speichenmagnet scheint viel zu schwach zu sein. Da muss ich mal gucken, dass ich einen der Neodym-Magnete vom Kühlschrank dranbasteln kann.
Donnerstag, 25. September 2014
km/h-Suppe aus dem Thermomix (Kartoffel-Mören-Hokaido-Suppe)
Auch die km/h-Suppe ist denkbar einfach. Wir schnibbeln ca. 1100g Möhren, Kartoffeln und einen kleinen Hokaido-Kürbis klein, und packen alles in den Mixer. Dazu geben wir 750ml Wasser und drei Teelöffel Gemüsebrühepulver. Wir häxeln grob vor der Zugabe des Wassers und fahren dann 23 Minuten mit 95°C und ca. Rührstufe 3. Es sollte sich beim Kochen ein leichter Rotationstrichter ergeben, nicht mehr und nicht weniger. Während des Kochvorgangs - kurz vor Ende der Zeit - kann mit Pfeffer und anderen Gewürzen abgeschmeckt werden. 30 Sekunden vor Ablauf der Zeit geben wir nach Belieben noch etwas Sahne oder Olivenöl hinzu. Fertig, Guten Appetit.
-1100g Kürbis, Kartoffeln und Möhren
-750g Wasser
-3 TL Gemüsebrühe
-Pfeffer, etc
-1100g Kürbis, Kartoffeln und Möhren
-750g Wasser
-3 TL Gemüsebrühe
-Pfeffer, etc
Mittwoch, 24. September 2014
23.9.14:
Habe in China eine 650C-Carbonfelge bestellt, und bin schon ein bisschen gespannt. Ich will die alte Zipp-Nabe wiederverwenden, deren Sinn ich vor Jahren am Niederwalddenkmal entzogen habe, als ich das Vorderrad durchgebremst und zerstört habe. Ausserdem will ich mal Messerspeichen verwenden, und wenn es klappt die Speichennippel innerhalb der Felge montieren. Aktuell liegt die Felge bei der GDSK, die mal wieder Geld mit ihrem Durchlauferhitzer-Serivce verdienen will. Ich habe mich aber dazu entschlossen, selbst zu verzollen und die knapp 30 EUR zu sparen. Ich bin der detailierten Anleitung von http://www.blog.oscg.eu/2011/02/selbstverzollung-bei-der-gdsk/ sehr dankbar und kann diese Anleitung nur wärmstens empfehlen. Die GDSK jedenfalls genießt bei mir genau das gleiche Ansehen wie eine Politesse oder ein Fahrkartenkontrolleur.
Dienstag, 23. September 2014
23.9.14:
SSD-Wette, es wird wieder knapper. Derzeit liegt der günstigste Preis bei 33ct und müsste laut Plan bei <34,1ct liegen, wenn also die Preise bald nicht wieder fallen, verliere ich meine Führung an den Neptun. Uargh! Dabei habe ich mich doch schon so auf meine Titanklingel gefreut...
Montag, 22. September 2014
Peperoncino Macinato Quitten Gelee aus dem Thermomix
Für diesen leckeren Brotaufstrich benötigen wir Quitten, Gelierzucker, Wasser und das scharfe italienische Chili-Pulver. Neben dem Thermomix benötigen wir ausserdem ein Sieb und ein Tuch. Zunächst nehmen wir ca 6 Quitten, die wir vierteln und entkernen und in den Thermomix geben. Auf Stufe "TURBO" wird alles schön kleingehäxelt. Wir geben ca. 500ml Wasser hinzu, und schon kann es losgehen. Den Brei kochen wir auf 100°C ca. 20 Minuten, die Rührstufe sollte man so wählen, dass die Masse ein wenig durch gerührt wird. Nach 20 Minuten lassen wir die Masse ein bisschen abkühlen, um uns bei der weiteren Verarbeitung nicht die Finger zu verbrennen. Jetzt legen wir ein Sieb, z.B. ein Nudelsieb, auf einen ausreichen großen Topf, und legen in das Sieb ein Tuch. Gut geeignet sind Windeln aus Baumwolle. Jetzt geben wir die Masse ins Tuch und schlagen dieses oben zu. Wir greifen die vier Ecken des Tuchs und beginnen diese zu verdrillen, mit dem Ziel, möglichst viel Saft aus dem Matsch herauszupressen. Je nach Engagement haben wir nun rund 500ml Saft. Wer weniger gewonnen hat, der möge noch eine kleine Menge Wasser hinzufügen. Wir schütten den Saft in den frisch ausgespülten Mixtopf und messen die Menge mit der vorher eingeschalteten Waage. Zu den ~500g Saft geben wir nun die gleiche Menge Gelierzucker 1:1 sowie das Peperoncinopulver und mischen das ganze 10s bei Stufe >5 durch. Bei dem Peperoncino sollte man sich experimentell herantasten. Mir schmeckt das Gelee mit ca. einem Teelöffel, anderen könnte das bereits zu scharf sein. Die Mischung wird nun 9 Minuten bei 100°C gekocht, und danach sofort in bereitgestellte Marmeladengläser gefüllt. Diese füllen wir bis zum Rand und verschließen sie sofort. Man sagt, wenn man sie auf den Kopf stellt dann kann das durchaus von Vorteil sein.
- ca. 6 Quitten
- 500g Gelierzucker
- 1 TL Peperoncino Macinato
- Wasser
- ca. 6 Quitten
- 500g Gelierzucker
- 1 TL Peperoncino Macinato
- Wasser
22.9.14:
Alte Regel für Messies: Behalte Dinge ewig und lagere sie sicher ein, und Du kannst Dir sicher sein, dass Du sie nie wieder gebrauchen wirst. Entscheide Dich, aufzuräumen und Dich von ein paar dieser Altlasten zu befreien, und Du wirst kurz darauf genau das brauchen, was Du kurz vorher entsorgt hast.
So ist es mir mit meinem kaputten Thermomix ergangen, von dem ich nur ein paar Kleinteile aufgehoben habe. Heute fing nämlich das Lager der Antriebswelle zu Quietschen an, und ich habe so das Gefühl, dass ich hier bald tätig werden muss. Hier wäre es sinnvoll gewesen, den Lagertausch am alten Chassis zu testen, oder sogar die Welle aus dem Chassis in den anderen TM einzubauen. Aber: Pustekuchen. Ich habe mir beim Wegwerfen noch gedacht: "Scheißegal, der Mixer hat 100 EUR gekostet, wenn ich irgendein Problem habe kaufe ich mir einfach noch einen..." Prinzipiell habe ich damit recht, aber ärgen tut es mich jetzt trotzdem ein klein wenig...
So ist es mir mit meinem kaputten Thermomix ergangen, von dem ich nur ein paar Kleinteile aufgehoben habe. Heute fing nämlich das Lager der Antriebswelle zu Quietschen an, und ich habe so das Gefühl, dass ich hier bald tätig werden muss. Hier wäre es sinnvoll gewesen, den Lagertausch am alten Chassis zu testen, oder sogar die Welle aus dem Chassis in den anderen TM einzubauen. Aber: Pustekuchen. Ich habe mir beim Wegwerfen noch gedacht: "Scheißegal, der Mixer hat 100 EUR gekostet, wenn ich irgendein Problem habe kaufe ich mir einfach noch einen..." Prinzipiell habe ich damit recht, aber ärgen tut es mich jetzt trotzdem ein klein wenig...
Mittwoch, 10. September 2014
Easy Ebbelbrei aus dem Thermomix
Heute habe ich meine Mutter im Garten abgeholt, und zum Dank hat sie mir einen Eimer voll Äpfel in die Hand gedrückt. "Des is mir zu viel, den Eimer kannst Du nehmen, die Ebbel kochste schön und dann drehste se durch die Minna" - Am Arsch die Minna, habe ich mir gedacht und war am rotieren. Ob ich die auch im Thermomix zu Apfelbrei verarbeiten kann? Meine Mutter warf ein, dann müsse ich sie schälen, aber die Catrin signalisierte mir, ich solle es einfach mal mit Schale probieren. Also habe ich
-850g Äpfel
-200ml Wasser
-und ca. 80g Zucker
in den Thermomix geballert und ca. 20 min auf 90°C erhitzt. Am Anfang und am Ende habe ich jeweils auf "Turbo" alles schön sämig gehäxelt, und zwischenzeitlich war die Maschine so auf Stufe 1 am Rühren. Das Ergenis kann sich sehen lassen. Kein lästiger Schalengeschmack beim Essen, kein Schälen beim Kochen. Und die ganzen Vitaminchen die ja angeblich in der Schale sein sollen sind auch noch da...
-850g Äpfel
-200ml Wasser
-und ca. 80g Zucker
in den Thermomix geballert und ca. 20 min auf 90°C erhitzt. Am Anfang und am Ende habe ich jeweils auf "Turbo" alles schön sämig gehäxelt, und zwischenzeitlich war die Maschine so auf Stufe 1 am Rühren. Das Ergenis kann sich sehen lassen. Kein lästiger Schalengeschmack beim Essen, kein Schälen beim Kochen. Und die ganzen Vitaminchen die ja angeblich in der Schale sein sollen sind auch noch da...
10.9.14:
Zu große Speichenlöcher im Flansch
Zu wenige Speichen
Fahrer zu schwer
Gepäck zu schwer
Vier Faktoren, die nicht zuträglich sind für die Haltbarkeit der Speichen. Im Hinterrad ist jetzt nach rund 100km die erste Speiche gerissen. Ich habe jetzt noch mal bei allen 28 Speichen die Spannung überprüft und alle eine viertel Umdrehung nachgezogen. Mal sehen, ob es jetzt ein bisschen länger hält.
Zu wenige Speichen
Fahrer zu schwer
Gepäck zu schwer
Vier Faktoren, die nicht zuträglich sind für die Haltbarkeit der Speichen. Im Hinterrad ist jetzt nach rund 100km die erste Speiche gerissen. Ich habe jetzt noch mal bei allen 28 Speichen die Spannung überprüft und alle eine viertel Umdrehung nachgezogen. Mal sehen, ob es jetzt ein bisschen länger hält.
Sonntag, 7. September 2014
Blaues Klapprad fast fertig
| Abbildung in der eba*-Auktion |
![]() |
| Fotoshooting nach fast fertigem Umbau |
Rahmen und Gabel: Den Rahmen, die Gabel und den Steuersatz habe ich beibehalten, ebenso die Befestigungsschraube des Steckmechanismus. Diese wird jedoch bald ausgetauscht werden, weil das Plastikmaterial spröde geworden ist und zu brechen droht. Die Kabelführung im Hinterrahmen habe ich gegen blaue H05-Leitung getauscht, und die Kontaktbuchse nach vorn habe ich neu eingesetzt. Hier kam eine Bastellösung aus Iso-Band und einem Stück PVC-Bodenbelag zum Éinsatz.
Vorbau: Beim Originalvorbau ist der Plastikknauf der Befestigungsschraube gebrochen, den Vorbau wollte ich aber sowieso tauschen. Hier habe ich mich für einen schwarzen Humpert entschieden, der auf einem MTB fürchterlich hoch aussehen würde, aber beim Klapprad zu einer etwas sportlicheren Sitzposition führt. Auf der Abbildung ist er bis zur Grenzmarkierung ausgefahren.
Sattelstütze & Sattel: Die Kerzensattelstütze war viel zu kurz, hier habe ich mich für eine lange Alu-Sattelstütze (400mm x 30mm) entschieden, die ebenfalls bis zur maximalen Grenze ausgefahren wurde. Der Originalsattel war recht plump, sodass ich diesen gar nicht von der Stütze montiert habe, sondern gleich einen neuen draufgemacht habe. Mit dem "Conard" Sattel bin ich jedoch nicht ganz zufrieden, ich glaube ich hätte viel lieber einen Brook's.
Licht: Sollte erst abmontiert werden, weil ich eine Chromfronleuchte und eine kleinere Alu-Rückleuchte bevorzugt hätte. Jetzt bin ich aber sehr zufrieden mit der Union-Lichtanlage: Vorne war genug Platz für einen 7,4V/250mAh-LiPo-Akku, einen Gleichrichter und einen Schalter. Diese Kombination versorgt die LED-Birne, die ich gegen die Original 2,4W-Birne ersetzt habe. Die LED ist mit ihren ~0,6W nix besonderes, aber dank des großzügigen Reflektors der Union ausreichend hell, um gesehen zu werden. Hinten habe ich 5 rote LEDs eingebaut: 4 dienen als lebender Brückengleichrichter, die fünfte LED wird mit dem so erzeugten Gleichstrom versorgt. Diese fünfte LED fungiert auch als Standlicht, denn parallel habe ich noch einen 5,5F-Goldcap geschaltet. Das reicht für einige Minuten, und selbst nach mehr als einer Stunde glimmt die LED noch ein wenig nach. Den Seitenläuferdynamo habe ich auch sofort demontiert, und gegen einen schwarzen Nabendynamo ersetzt.
Laufräder: Hier habe ich bis auf die Torpedo Duomatic alles neu gemacht: Die vordere Felge ist aus dem World Klapp Laufradsatz, die hintere musste ich wegen 28-Loch neu kaufen. Beide Felgen sind Alexrims DA22. Das ETRTO-Maß 451 kompensiert die schmaleren Reifen. Ich wollte hier das blaue Farbthema mit einbringen und habe mich gegen blauen Speichen entschieden weil ich es dann doch etwas zu kitschig gefunden hätte. Und zu teuer. Stattdessen habe ich blaue Nippel verwendet. Die blauen Rollstuhlreifen Schwalbe Rightrun habe ich schon etwas länger im Keller liegen gehabt, sie passen natürlich super zu dem Rad. Die Duomatic habe ich einfach gekreuzt eingespeicht, den Nabendynamo radial. Bei den Schläuchen gibt es so gut wie keine Auswahl. Da habe ich nur die Schwalbe 7B gefunden, das sind eigentlich die einzigsten mir bekannten 20"-Schläuche für Reifendurchmesser von < 1 Zoll. Am Felgenband spare ich gerne, und so habe ich auch hier trotz 9 bar Reifendruck auf das gute, alte Gewebeklebeband gesetzt. Ein bisschen "too much" fand ich die blauen Ventilkappen. Eigentlich teuer und sinnfrei.
Antrieb: Dank der Duomatic kann man schon viel mehr machen als mit einem Singlespeeder. Man kann z.B. vorne ein "normales" Kettenblatt montieren und hat trotzdem einen langen Gang. Der zweite Gang der Duomatic ist 1,38x länger. Mit hinten 14 Zähnen könnte man vorne sogar die 42 Zähne drauflassen. Wegen der lächerlichen Länge von 150mm habe ich allerdings die Original-Kurbeln gegen ein paar 170er Stahlkurbeln getauscht, die gleich ein Stahlkettenblatt mit 46 Zähnen integriert hatten. Hinten werde ich dann noch auf 15 Zähne erhöhen, und schon hat man ein halbwegs bergtaugliches Gefährt. Die Abrollänge liegt dann bei 4,75m im ersten Gang und 6,56m im zweiten Gang. Ggf. kann man hier vielleicht noch auf 16 Zähne gehen. Die Stahlkurbeln sind jetzt an einem Vierkant-Thompson montiert, und der Kettenschutz passt zum Glück noch. Die Kette habe ich um ca. 4 Glieder verlängert.
Schutzbleche: Was für ein Akt. Die Alubleche waren eigentlich ganz schön, aber da die Reifen ja von 50mm auf 25mm verschmälert wurden musste ich auch Schutzbleche finden, die nicht zu breit aussehen. Mit den SKS Blümels wurde ich relativ schnell fündig: 45mm ist immer noch breit, aber scheinbar das Schmalste im Bereich 20"-Schutzblechen. Die Schutzbleche kamen dann leider anders als erwartet: Das hintere Schutzblech war zu kurz und endete bereits auf "Elf Uhr", viel zu früh für die Montage der Heckleuchte. SKS war nach einer E-Mail von mir allerdings super kulant und hat ganz unbürokratisch und kostenlos eine Langversion zugesendet. Zur Montage der neuen Schutzbleche habe ich allerdings nicht die Streben von SKS verwendet, sondern mich für die alten Streben entschieden. Diese sind optimal für die Gegebenheiten am Klappradrahmen. Die Kontaktierung für die Heckleuchte habe ich auch über diese Streben realisiert. Die SKS-Bleche sind aus Kunststoff, und so musste ich eine Brücke reinlegen von der Befestigungsschraube der Strebe zur Befestigungsschraube der Rückleuchte.
Bremse: Die Vorderradbremsen von Klapprädern sind mehr oder weniger ein Alibi für die Straßenverkehrsordnung. Richtiges Bremsen findet hier nicht statt, was aber nicht weiter schlimm ist, denn man hat ja noch den zuverlässigen Rücktritt und fährt mit dem Klapprad per se nicht schnell. Also musste ich zumindest die Bremse tauschen. Hier habe ich einfach eine günstige Point Bremse gekauft. Diese habe ich dann noch mit Rennrad-Bremsschuhen ausgestattet. Bremszug und -Hebel waren dann eher eine Optikentscheidung, da hätte es auch das alte Material noch getan. Die blaue Jagwire-Bremshülle sieht aber cool aus, und der auf retro getrimmte Bremshebel von Tektro auch. Kostet ja alles nicht die Welt. Die Bremsleistung ist leider noch nicht so berauschend, was wohl auch daran liegt, dass die Bremsschuhe noch nicht plan auf der Felge aufliegen. Das muss sich vielleicht noch ein bisschen einbremsen. Bei der Wahl des Bremskörpers muss man auch auf den Abstand von Felge zur Befestigungsachse der Bremse achten. Durch die höheren Felgen ist dieser Abstand ja auch kleiner als bei der alten Kombination
Pedale: Blaue Pedale von XLC, die eine Aufnahme für die vorgeschriebenen Pedalreflektoren haben. Sehen besser aus als sie sind: Die Lagerung der Achsen ist recht schwergägnig, ich hoffe, dass sich das noch ein wenig einfährt.
Verkehrssicherheit: Bis auf Front- und Rückfeflektoren ist das Fahrrad verkehrssicher: Ich habe eine Klingel, zwei unabhängige Bremsen, Front- und Rücklicht, sowie Pedal- und Speichenreflektoren.
| blauer Tacho hat nur 7 EUR gekostet |
| Rennglocke und Bremsgriff rechts |
| 35 Jahre alte Kette |
| Duomatic mit schwarzen Speichen verheiratet |
| völlig überflüssiger integrierter Kurbelabzieher |
| blau und sicher |
| blaue Ventilkappe ist zu viel des Guten |
| EUROPA |
| LED LiPo Standlicht |
| uargh, hier fehlen noch (blaue) Endkappen auf dem Zug |
| Phase über H05-Leitung, Masse über den Rahmen |
| Die Rändelschraube wird bald kaputt sein :-( |
| Sattelstütze am Limit |
| Leitungsführung über die Schutzblechstrebe |
| Der Kettenschutz schützt das Hosenbein |
| Radial |
| Alte Strebe am neuen Blech |
| Schwalbe Rightrun - eigentlich für den Rollstuhlsport entwickelt |
| Gähnende Leere am Dynamohalter |
| blaue Jagwire mit Tachokabel umwickelt |
| Stahlzähne |
| Der Conard-Sattel ist nicht gerade ein Traum |
| Auch hier macht es bald "knack" :-( |
| Der Gepäckspanner scheppert leider während der Fahrt |
| Praktisch: Der Lichtindikator im Deckel des Frontscheinwerfers |
| LUXUS Made in W.-Germany |
Freitag, 5. September 2014
5.9.14:
Multimediale Platzangst. Der Tuner ist da, und man ist begeistert. Zum einen von der guten Qualität, die dieses HiFi-Gerät aus den 90ern vermittelt, und zum anderen von der schieren Größe, die dieses Gerät hat. Bei dieser Größe ist man heutzutage verwundert, dass dieses Gerät nur Radio empfangen kann. Auf der Größe könnte man wohl auch einen kompletten PC einbauen, inklusive Class-D-Verstärker.Da sitzt man dann schon ein wenig verstört davor und fühlt sich eingeängt. Man kann nur Radio hören. Nur Echtzeit. Kein USB, keine Festplatte, überhaupt kein Schnickschnack. Ausser halt Radioschnickschnack. So zeigt er beispielsweise die Empfangsstärke in dB an, zeigt über RDS so gut wie alles an, was RDS kann, so z.B. auch das weitgehend unbekannte CT (Clock Time) Feature. Nach einem ersten Suchlauf mit der Wurfantenne habe ich 27 Sender gefunden und den Speicherplatz von 30 Sendern so gut wie voll ausgeschöpft. Ich war dann auch interessiert an der Mittelwelle und habe mir flux eine MW-Antenne gewickelt. Professionell ist anders, aber ich konnte Deutschlandfunk auf 1422kHz empfangen, der dieses Jahr noch aus dem Saarland ausgestrahlt wird. Qualität: Schlecht, aber es hat funktioniert. Der UKW-Empfang ist hingegen ganz gut, wenn auch nicht immer ganz frei von den Radio-typischen Störgeräuschen.
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