Dienstag, 9. Oktober 2018
9.10.2018:
Nachdem mein neues HiFi-Rack eingerichtet ist habe ich heute mal die "4630 Bochum" von Grönemeyer digitalisiert. Zuvor habe ich alle Geräte bis auf den Verstärker in das neue Rack gebaut. Beim alten IKEA-Rack mussten der HTPC und der LD-Player wegen ihrer Tiefe draußen bleiben, ebenso der Plattenspieler. Das neue Rack ist nicht nur tiefer, sondern auch breiter und höher, sodass alle rein konnte. Einzig der Volumio Player blieb zunächst außen vor, aber benutzt habe ich ihn auch ehrlich gesagt sehr selten. Ein weiterer Wehrmutstropfen ist der LD-Player. Er war ja schon mal defekt und dann plötzlich wieder fit, keine Ahnung warum. Jetzt allerdings bleibt die Power-LED dunkel, und ich fürchte, ich muss mir einen neuen LD-Player besorgen. Naja, vielleicht wird es dann ja ein Modell mit Auto Reverse...
Mittwoch, 3. Oktober 2018
3.10.18: kurzer Review des Sigam BC14.12
Weil ich bei Rose einen Ersatzgummi für den Pumpenkopf meines Rennkompressors bestellt haben, und ich nur wegen den 60 ct nicht die horrenden Versandkosten bezahlen wollte, habe ich minutenlanf hin und her überlegt, was ich aktuell für's Fahrrad brauchen könnte.
Entschieden habe ich mich dann für einen neuen Sigma-Tacho für das Brompton. Das hat den Vorteil, dass ich den alten Tacho an Catrins blaues Klapprad stecken kann, ihrer wurde nämlich damals in Wiesbaden im Hausflur gemopst.
Der neue Sigma kam jetzt und ist ein nettes Gerät: Der BC14.12 ALTI kann - wie der Name suggeriert - die Höhe messen. Das macht er mangels GPS natürlich barometrisch und sehr exakt. Er hat eine Einstellmöglichkeit für die "Heimhöhe", sodass man ihn in Sekundenschnelle von zu Hause aus abgleichen kann. Dadurch beschränkt sich der Fehler auf Wetteränderungen während der Fahrt. Meine Testfahrt heute morgen zum Bäcker attestierte ähnliche Höhenmeter wie meine Garmin-Geräte, scheint also recht genau zu sein.
Entschieden habe ich mich dann für einen neuen Sigma-Tacho für das Brompton. Das hat den Vorteil, dass ich den alten Tacho an Catrins blaues Klapprad stecken kann, ihrer wurde nämlich damals in Wiesbaden im Hausflur gemopst.
Der neue Sigma kam jetzt und ist ein nettes Gerät: Der BC14.12 ALTI kann - wie der Name suggeriert - die Höhe messen. Das macht er mangels GPS natürlich barometrisch und sehr exakt. Er hat eine Einstellmöglichkeit für die "Heimhöhe", sodass man ihn in Sekundenschnelle von zu Hause aus abgleichen kann. Dadurch beschränkt sich der Fehler auf Wetteränderungen während der Fahrt. Meine Testfahrt heute morgen zum Bäcker attestierte ähnliche Höhenmeter wie meine Garmin-Geräte, scheint also recht genau zu sein.
Montag, 1. Oktober 2018
1.10.2018
Krass, wie warm der Daunenschlafsack und die selbstaufblasende Isomatte sein können. Die Kälte des 3°C kalten Betonbodens in der Grillhütte bei Dirks Geburtstag konnte mir nicht anhaben. Das Packmaß ist dabei so genial klein, eigentlich hat mein Kissen fast mehr Platz verbraucht als der Schlafsack und die Matte.
Samstag, 29. September 2018
Sous-vide im Thermomix
Mal abgesehen davon, dass der Mixtopf des Thermomix sehr klein ist: Das Gerät eignet sich auch sehr gut für das Garen im sous-vide-Verfahren. Ich habe es mit einem tiefgekühlten Rumpsteak von Aldi ausprobiert, das zu meiner Freude sogar schon eingeschweißt ist.
Zubereitung:
Der Gareinsatz kommt in den Mixtopf rein und dann füllt man den Topf mit (am besten schon warmem) Wasser, und zwar so hoch wie es geht, wobei ja noch die Steaks reinpassen müssen. Bei mir kamen dann noch zwei Steak à 200g dazu, das hat gerade so noch in den Topf gepasst. Die Temperatureinstellung nimmt man dann an Hand seines präferierten Gargrades vor, in meinem Fall habe ich 55°C für medium eingestellt. Der Mixer sollte jetzt mindestens eine Stunde laufen, je nach Fleischsorte kann das aber auch mehrere Stunden betragen. Hier sollte man im Netz im Zweifelsfall nach einer Gartabelle suchen.
Nach dem Garen habe ich das Fleisch dann noch mal beidseitig 45 Sekunden auf den Beefer gepackt und fertig war ein leckeres Rumpsteak.
Zutaten / Ausrüstung:
- Thermomix (bei mir TM21)
- Infrarotthermometer (zum Überprüfen der Temperatur, aber der Thermomix hat das sehr gut gemacht)
- Vakuumierer (falls man kein TK-Fleisch nimmt)
- Grill (wenn man z.B. Rumpsteak macht)
Zubereitung:
Der Gareinsatz kommt in den Mixtopf rein und dann füllt man den Topf mit (am besten schon warmem) Wasser, und zwar so hoch wie es geht, wobei ja noch die Steaks reinpassen müssen. Bei mir kamen dann noch zwei Steak à 200g dazu, das hat gerade so noch in den Topf gepasst. Die Temperatureinstellung nimmt man dann an Hand seines präferierten Gargrades vor, in meinem Fall habe ich 55°C für medium eingestellt. Der Mixer sollte jetzt mindestens eine Stunde laufen, je nach Fleischsorte kann das aber auch mehrere Stunden betragen. Hier sollte man im Netz im Zweifelsfall nach einer Gartabelle suchen.
Nach dem Garen habe ich das Fleisch dann noch mal beidseitig 45 Sekunden auf den Beefer gepackt und fertig war ein leckeres Rumpsteak.
Zutaten / Ausrüstung:
- Thermomix (bei mir TM21)
- Infrarotthermometer (zum Überprüfen der Temperatur, aber der Thermomix hat das sehr gut gemacht)
- Vakuumierer (falls man kein TK-Fleisch nimmt)
- Grill (wenn man z.B. Rumpsteak macht)
Mittwoch, 19. September 2018
19.8.18:
Einen fairen Meter Birke gekauft. Meter-Scheite für 65 EUR. Brennen mit sehr schöner Flamme. Es wird Zeit, dass der Winter kommt...
Montag, 17. September 2018
17.9.2018:
Zeitversetztes Finden. Auf der Suche nach meinem Widerstands-Sortiment habe ich heute den HDMI>>DVI-Adapter gefunden, den ich vor ein paar Tagen vermisst habe. Dabei ist mir auch eine Computermaus in die Hände gefallen, die ich gut am Werkstattrechner gebrauchen kann. Es wird langsam. Aber wo könnte nur dieses verflixte Widerstands-Sortiment sein...
Montag, 10. September 2018
10.9.2018:
So wie es aussieht läuft das Röhrenradio jetzt wieder halbwegs. Ich habe bisher allerdings nur einen Kondensator getauscht und einen weiteren "rausrestauriert". In der Hoffnung, einen 10 nF-Kondensator auszulöten, den ich als Ersatz da hatte, habe ich einen 100 pF ausgelötet. Der scheint irgendwie an der Klangregelung zu hängen und ist scheinbar nicht systemrelevant. Das Radio läuft jetzt also schon mal wieder, jetzt muss ich es glaube ich mal der Catrin vorspielen, sie kann vielleicht objektiver entscheiden, ob es noch so klingt wie früher.
Die Potis für Höhen und Bässe sind auch ein wenig "kratzig", ich tendiere dazu, sie entweder zu ersetzen oder zu brücken
Als nächstes brauche ich glaube ich eine helle Beleuchtung für meinen Schreibtisch in der Werkstatt: Ich musste mit Handytaschenlampe und ner ollen Stehlampe improvisieren. Nicht schön, auch wenn es am Ende geklappt hat.
Die Potis für Höhen und Bässe sind auch ein wenig "kratzig", ich tendiere dazu, sie entweder zu ersetzen oder zu brücken
Als nächstes brauche ich glaube ich eine helle Beleuchtung für meinen Schreibtisch in der Werkstatt: Ich musste mit Handytaschenlampe und ner ollen Stehlampe improvisieren. Nicht schön, auch wenn es am Ende geklappt hat.
Freitag, 7. September 2018
7.9.2018:
Die neue Hörinsel ist provisorisch aufgebaut und gefällt mir schon ganz gut. Heute will ich das USB- und das Netzteilkabel vom Raspi durch den Stamm verlegen, damit die Fläche hinter dem Raspi, wo der Kopfhörerständer platziert ist, sauber aussieht. An die Rückseite kommt dann eine Steckdosenleiste, sodass die Kabel auch alle hinter dem Baumstamm versteckt werden können. Die XLR-Kabel vom DAC zum Kopfhörerverstärker werden dann noch auf Maß gekürzt, ebenso das Netzteilkabel vom DAC. Beim Anschlusskabel vom Kopfhörerverstärker werde ich mir was kurzes suchen, und dann sieht die Hörinsel bestimmt schon recht stylisch aus.
Montag, 3. September 2018
3.9.18:
![]() |
| kleine Ausbeute aber scharf und ergiebig! |
Samstag, 1. September 2018
1.9.18:
Das Projekt Hörinsel 2 geht weiter. Heute habe ich mit der neuen Sägekette die Ausschnitte links und rechts am Baumstamm gemacht, wo die Böden für den DAC (links) und den Kopfhörerverstärker (rechts) angebracht werden. Außerdem habe ich zu diesem Zweck auch schon zwei Edelstahlbleche bestellt.
Die Feuchte des Stamms beträgt aktuell rund 26%, ist also eigentlich noch ein bissche zu feucht. Aber ich denke, ich kann ihn trotzdem schon weiterverarbeiten, ich werde ihn nur noch nicht ölen. Bin echt gespannt, ob das Teil zum Schluß gut aussieht. Man kann sich das vorher zwar alles schön überlegen, aber bei diesem Projekt ist die Chance hoch, dass es zum Schluß doof aussieht. Dann wird der Stamm vermutlich zu Brennholz verarbeitet...
Die Feuchte des Stamms beträgt aktuell rund 26%, ist also eigentlich noch ein bissche zu feucht. Aber ich denke, ich kann ihn trotzdem schon weiterverarbeiten, ich werde ihn nur noch nicht ölen. Bin echt gespannt, ob das Teil zum Schluß gut aussieht. Man kann sich das vorher zwar alles schön überlegen, aber bei diesem Projekt ist die Chance hoch, dass es zum Schluß doof aussieht. Dann wird der Stamm vermutlich zu Brennholz verarbeitet...
1.9.18:
Die letzten Holzstämme sind gespalten. Oder gespaltet? Egal, ich habe jetzt knapp 7 Raummeter Holz komplett ohne maschinellen Spalter gemacht. Nur zwei Spaltäxte und zwei Keile haben mich bei dieser Energieleistung unterstützt. Jetzt kann das Material in Ruhe trocknen, und für diesen Winter werde ich wohl noch einen Meter trockenes Holz einkaufen müssen. Mit jedem Meter kam mehr Erfahrung und Routine in die Arbeit, und mehr und mehr fühlte es sich an wie ein angenehmer Sport und nicht wie ein notwendiges Übel. Schöner Luxus, kein Holz zu brauchen und das nur zum Spaß bzw. für ein gemütliches Wohnambiente zu machen. Schön auch, wie die Arbeit, die man damit hat eine Identifikation mit dem Material und der in ihm vorhandenen Energie erzeugt. Ich glaube, nach der anfänglichen Euphorie werde ich bewußt heizen und die Energie "dosiert" einsetzen. Schließlich haben die Bäume, die man hier verbrennt Jahrzehnte gebraucht, so groß zu werden.
Sonntag, 19. August 2018
19.8.2018:
Wir haben ein tolles Geburtstagswochenende mit Nele gehabt. Am Samstag hat sie mit ihren Freunden aus KiTa und Kindergarten auf der Dreispitz gefeiert. Catrin hat eine tolle Schnitzeljagd vorbereitet und es gab Kuchen und Burger. Das Wetter war großartig, Nele ist den ganzen Tag rumgeflitzt und dann abends beim Zähneputzen eingeschlafen. Heute ging es dann weiter: Beide Omis sowie Tante und Onkel kamen und auch drei ihrer Cousinen waren dabei. Es gab Kuchen und Pizza und natürlich noch mehr tolle Geschenke für Nele.
Freitag, 17. August 2018
17.8.18:
Meine vor gut 4 Wochen in China bestellt Funkfernbedienung für mein KODI-System ist gestern endlich gekommen. Gut investierte 4,07 EUR, wie ich finde. Sie ist sofort funktionsfähig gewesen, sowohl am PC als auch am Raspi. Einzig die "VOL-"-Funktion musste remapped werden. Jetzt funktioniert der Baumstamm-TV wirklich gut. Einschalten am Netzschalter, dann ist er dank der Hotel-Mode-Einstellungen direkt richtig laut und auf dem richtigen HDMI. Ab da kann man dann das KODI-System mit der neuen Fernbedienung nutzen. Es funktioniert wirklich gut und steht einem Sat-Receiver vom Komfort her in nichts nach.
Montag, 13. August 2018
13.8.18:
Heute erster Beefer-Versuch mit Grillthermometer. Habe es auf 55°C gestellt und das Ergebnis war sehr lecker. Eventuell kann man den eigentlichen Grillvorgang noch etwas intensivieren, derzeit habe ich angst, dass ich das Fleisch außen verbrenne.
Sonntag, 12. August 2018
12.8.2018: Erste Eindrücke vom Beefer
Habe mir einen Beefer gekauft und schon mal versucht, erste Erfahrungen mit dem Gerät zu sammeln.
Die erst "erhellende" Erfahrung ist das Anzünden. Direkt in den Garraum schauen, während man das Streichholz reinhält ist definitiv eine schlechte Idee. Irgendwie zündet er meistens mit einer kleinen Verpuffung, und so habe ich schnell gelernt, das Streichholz in den Griff des Beefers zu stecken und so weit genug weg zu sein.
Zweiter Lerneffekt: Der Rost ist verstellbar, und in aller Regel stellt man ihn so hoch, dass das Stück Rindfleisch gerade so noch ins Gerät zu schieben geht. Die 800°C hat er hauptsächlich direkt unter dem Keramikbrenner.
Heute habe ich dann mal Burger-Patties probiert, die dann aufgrund ihres tiefgefrorenen Zustands etwas weiter unten eingeschoben wurden. 2 Stück gehen gerade so gleichzeitig rein, und nach ca. 4 Minuten waren die im heutigen Versuch gut. Aussen schön gegrillt und innen gar aber saftig. Der große Vorteil beim Beefer ist, dass alle Flüssigkeiten aus dem Fleisch nach unten tropfen und nicht in die Flamme fallen, wo sie verbrennen würden.
Aufgrund seiner kompakten Abmasse kann man den Beefer auch mal mitnehmen. Dagegen spricht, dass er halt wesentlich weniger kann als ein richtiger Grill.
Die erst "erhellende" Erfahrung ist das Anzünden. Direkt in den Garraum schauen, während man das Streichholz reinhält ist definitiv eine schlechte Idee. Irgendwie zündet er meistens mit einer kleinen Verpuffung, und so habe ich schnell gelernt, das Streichholz in den Griff des Beefers zu stecken und so weit genug weg zu sein.
Zweiter Lerneffekt: Der Rost ist verstellbar, und in aller Regel stellt man ihn so hoch, dass das Stück Rindfleisch gerade so noch ins Gerät zu schieben geht. Die 800°C hat er hauptsächlich direkt unter dem Keramikbrenner.
Heute habe ich dann mal Burger-Patties probiert, die dann aufgrund ihres tiefgefrorenen Zustands etwas weiter unten eingeschoben wurden. 2 Stück gehen gerade so gleichzeitig rein, und nach ca. 4 Minuten waren die im heutigen Versuch gut. Aussen schön gegrillt und innen gar aber saftig. Der große Vorteil beim Beefer ist, dass alle Flüssigkeiten aus dem Fleisch nach unten tropfen und nicht in die Flamme fallen, wo sie verbrennen würden.
Aufgrund seiner kompakten Abmasse kann man den Beefer auch mal mitnehmen. Dagegen spricht, dass er halt wesentlich weniger kann als ein richtiger Grill.
12.8.2018:
- Fitzek-Buch fertig gelesen
- Fahrradträger für die Deichsel montiert
- Außensteckdose für den Wohnwagen montiert
- Endlich: Rücklampe vom Brompton ordentlich montiert
- Fahrradträger für die Deichsel montiert
- Außensteckdose für den Wohnwagen montiert
- Endlich: Rücklampe vom Brompton ordentlich montiert
Sonntag, 29. Juli 2018
Freitag, 27. Juli 2018
27.7.2018:
Die Kodi-Box am Baumstamm-TV hängt jetzt zwangsläufig an einem PLC-Adapter, weil der WLAN-Durchsatz nicht dauerhaft hoch genug ist. So habe ich eine Verbindung zur Netzwerkdose über'm Kühlschrank hergestellt und die Fritz Box attestiert mir 68 MBit/s. Das reicht für die zu übertragenden Inhalte. Wenn das Sofa kommt wandert der TV ggf. rüber zur LAN-Dose im Wohnzimmer, dann könnte man das Powerline wieder abbauen. Während dessen bin ich immer noch unentschlossen, ob ich an dem Raspi als Hardware festhalten soll oder doch lieber ein paar Euro in einer Android-Box investieren soll. Aber so lange ich mich nicht entscheiden kann bleibt die Android-Box erst mal im Laden stehen.
Dienstag, 24. Juli 2018
24.7.2018:
Zur Zeit fallen unsere Gas-, Strom- und Wasserkosten, und ich bin gespannt, welche Auswirkung der neue Ofen auf die Heizkosten im Winter haben wird. Ich denke, dass man mit 2K weniger Raumtemperatur fahren kann und dann das Wohnzimmer bei Bedarf mit dem Ofen warm macht.
Montag, 16. Juli 2018
Baumstamm-TV
Was für einen Fernseher stellt man sich in ein Baumstammhaus? Am besten gar keinen, aber wenn man doch mal etwas Audiovisuelles konsumieren möchte, dann sollte es schon irgendwie zum Haus passen. Also habe ich einen schönen 37"-Plasma-TV besorgt. Der war zwischenzeitlich die Anzeige meiner Hörinsel, dort aber ein bisschen zu groß. Also habe ich mir bei eba* einen Hackklotz aus Eiche gekauft und ihn umfunktioniert. Zuerst habe ich ihn von seiner Rinde befreit und dann mit der Kettensäge von oben reingesägt. Ein zweiter waagerechter Schnitt erreichte ziemlich genau das Ende meines ersten Schnittes, ich war bis dato sehr zufrieden mit meinem handwerklichen Geschick. Die Kettensäge ist ja knapp 20 Jahre nach meinem Kettensägenlehrgang in der Feuerwehr quasi wieder Neuland für mich.
Als nächstes sollte der Stamm trocknen. Er war mit einer Dichte von knapp 1 kg pro Liter deutlich feucht für drin. Also improvisierte ich eine Art Trockenkammer und brachte den Stamm dazu, in drei Wochen rund 9 Liter Wasser zu verlieren und eine Dichte von rund 750 g pro Liter zu erreichen. Wie viel Prozent Restfeuchte das jetzt ist weiß ich nicht genau, aber es ist gut. Er hat dabei einige Risse bekommen, die sich aber genau so in unseren Hauswänden wiederfinden.
Nachdem ich Nele davon überzeugen konnte, dass wir aus dem TV-Halter keinen Stuhl für sie machen - naja eigentlich war es ein gestelltes Foto - habe ich die Fächerscheibe mit 40er Körnung auf die Flex gezogen und den Stamm erst mal grob abgeschliffen. Danach feucht abgewicht und mit 120er Körnung noch einmal nachgeschliffen. Einen dritten Schliff kriegt der Stamm jetzt noch mal von Hand, und dann wird er vermutlich schon geölt. Fertig. Als Halterung für den TV dienen zwei Stahlbänder, die ich ebenfalls bei dem großen Internetauktionshaus mit den vier Buchstaben erworben habe. Diese werden so montiert, dass ich den TV an der 300x400er Vesa-Halterung festschrauben kann.
Da der Plasma alt ist ist er natürlich auch noch nicht mit so segensreichen Funktionen wie SAT>IP oder Netflix gesegnet, sodass ich einen Raspi als Zuspieler verwenden werde. Dieser wird per WLAN (Pfui!) angebunden und macht den TV bis auf seinen 230V-Stromanschluss quasi wireless. Auf dem Raspi soll dann Kodi laufen und idealerweise mit einer Wiimote als Fernbedienung bedient werden.
Bisherige Projektkosten:
Plasma TV Panasonic 37" 60 EUR
Hackklotz Eiche 20 EUR
Stahlbänder 2x500x30x3 11,60 EUR
Stahlbänder 2x500x40x2 gefunden
3 Fächerscheiben 3,30 EUR
Schrauben ca. 1,50 EUR
Wiimote und Raspi und Schrauben hab ich eh schon
So sieht das jetzt fertig aus. Die VA-Bänder habe ich leider nicht mit dem Akkuschrauber gebohrt bekommen, also habe ich nach neuen Bändern gesucht und diese auch gefunden. Gebohrt habe ich dann mit der Tischbohrmaschine. Vorher wurde der Stamm nach fertigem Abschleifen und Waschen geölt. Der Raspi soll noch irgendwie mit an die Vesa-Halterung, und dann wäre es cool, wenn ich seine 5V irgendwie aus dem TV bekommen könnte. Der Panasonic hat leider noch keinen USB-Anschluss, sodass diese Option nicht existiert. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meinem Projekt, auch wenn ich es schade finde, dass die größte Fläche des Stamms vom Fernseher verdeckt wird.
"Ich habe diesen TV-Ständer aus seiner Gefangenschaft in einem Hackklotz befreit..."
Warum Plasma-TV?
Plasma-Fernseher sind mit ihrem hohen Stromverbrauch eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Dieses mit 37" recht kleine Gerät kommt auf ~250 Watt. Mit einem LCD-Fernseher kann man 80% dieser Energie einsparen. Aber Plasmas sind von der Bildqualität her sehr gut und die einzige Alternative wäre für mich ein OLED-TV. Diese sind aber noch sehr teuer und werden derzeit nur in Größen ab 55" angeboten. Definitiv zu wuchtig für das Baumtammhaus...
Als nächstes sollte der Stamm trocknen. Er war mit einer Dichte von knapp 1 kg pro Liter deutlich feucht für drin. Also improvisierte ich eine Art Trockenkammer und brachte den Stamm dazu, in drei Wochen rund 9 Liter Wasser zu verlieren und eine Dichte von rund 750 g pro Liter zu erreichen. Wie viel Prozent Restfeuchte das jetzt ist weiß ich nicht genau, aber es ist gut. Er hat dabei einige Risse bekommen, die sich aber genau so in unseren Hauswänden wiederfinden.Nachdem ich Nele davon überzeugen konnte, dass wir aus dem TV-Halter keinen Stuhl für sie machen - naja eigentlich war es ein gestelltes Foto - habe ich die Fächerscheibe mit 40er Körnung auf die Flex gezogen und den Stamm erst mal grob abgeschliffen. Danach feucht abgewicht und mit 120er Körnung noch einmal nachgeschliffen. Einen dritten Schliff kriegt der Stamm jetzt noch mal von Hand, und dann wird er vermutlich schon geölt. Fertig. Als Halterung für den TV dienen zwei Stahlbänder, die ich ebenfalls bei dem großen Internetauktionshaus mit den vier Buchstaben erworben habe. Diese werden so montiert, dass ich den TV an der 300x400er Vesa-Halterung festschrauben kann.
Da der Plasma alt ist ist er natürlich auch noch nicht mit so segensreichen Funktionen wie SAT>IP oder Netflix gesegnet, sodass ich einen Raspi als Zuspieler verwenden werde. Dieser wird per WLAN (Pfui!) angebunden und macht den TV bis auf seinen 230V-Stromanschluss quasi wireless. Auf dem Raspi soll dann Kodi laufen und idealerweise mit einer Wiimote als Fernbedienung bedient werden.
Bisherige Projektkosten:
Plasma TV Panasonic 37" 60 EUR
Hackklotz Eiche 20 EUR
Stahlbänder 2x500x40x2 gefunden
3 Fächerscheiben 3,30 EUR
Schrauben ca. 1,50 EUR
Wiimote und Raspi und Schrauben hab ich eh schon
So sieht das jetzt fertig aus. Die VA-Bänder habe ich leider nicht mit dem Akkuschrauber gebohrt bekommen, also habe ich nach neuen Bändern gesucht und diese auch gefunden. Gebohrt habe ich dann mit der Tischbohrmaschine. Vorher wurde der Stamm nach fertigem Abschleifen und Waschen geölt. Der Raspi soll noch irgendwie mit an die Vesa-Halterung, und dann wäre es cool, wenn ich seine 5V irgendwie aus dem TV bekommen könnte. Der Panasonic hat leider noch keinen USB-Anschluss, sodass diese Option nicht existiert. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meinem Projekt, auch wenn ich es schade finde, dass die größte Fläche des Stamms vom Fernseher verdeckt wird."Ich habe diesen TV-Ständer aus seiner Gefangenschaft in einem Hackklotz befreit..."
Warum Plasma-TV?
Plasma-Fernseher sind mit ihrem hohen Stromverbrauch eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Dieses mit 37" recht kleine Gerät kommt auf ~250 Watt. Mit einem LCD-Fernseher kann man 80% dieser Energie einsparen. Aber Plasmas sind von der Bildqualität her sehr gut und die einzige Alternative wäre für mich ein OLED-TV. Diese sind aber noch sehr teuer und werden derzeit nur in Größen ab 55" angeboten. Definitiv zu wuchtig für das Baumtammhaus...
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