Donnerstag, 26. Juli 2012
Viel zu heiß
Ja, es wäre wohl besser gewesen auch heute wieder alibimäßig ein paar Bahnen im Schwimmbad zu schwimmen und danach schön im Schatten ein bisschen iPod zu hören und Zeitung zu lesen. Stattdessen habe ich mich heute, pünktlich um kurz vor 12 zu einer kleinen Radausfahrt mit dem Holger getroffen. Es war viel zu heiß für mich. Mein Garmin attestierte mir 75% Leistung bei gleichem Puls. Wow. Aber die Beine merken sich ja jeden Kilometer heißt es, also auch diese mißglückten 65. Gut an der Sache war zumindest, dass ich jetzt den super geilen Radweg Richtung Kornsand (ein Vorort von Trebur, kannte ich ebenfall noch nicht) kenngelernt habe.
Mittwoch, 25. Juli 2012
Smart-TV?
Warum? Was soll ich mit einem Fernseher, der mehr kann als ein bewegtes Bild anzuzeigen? Meinetwegen könnten die bei Fernsehern so gut wie alles weglassen, dass zum Schluß ein Bildschirm mit drei bis fünf HDMI-Eingängen und vielleicht noch ein paar veralteter Anschlussmöglichkeiten bleibt. Gerne darf dieser TV ohne Ton ausgeliefert werden, da sich die Akkustik von modernen Fernseh-Apparaten mit dem Dünnerwerden der Geräte stetig verschlechtert. Also raus damit. Alles weitere kann dann wahlweise der Satreceiver oder ein HTPC oder eine Spielekonsole erledigen. Das Fernsehen heute mehr ist als ein passiver Datenstrom aus dem All oder aus der Wand ist klar: Einige Sachen guckt man besser online oder von der Festplatte aus. Aber benötigt man dafür einen Smart-TV? Nein. Mit so einem Quatsch wird man nur unnötig eingeschränkt. Zu viele verschiedene Formate und Standarts werden einen Smart-TV nie so vielseitig aufstellen können wie ein einfacher PC aufgestellt ist.
Also liebe Industrie: Mich kriegt ihr derzeit nicht zu fassen: Ich bin mit 42" zufrieden, die Qualität ist dank Plasma hervorragend. Ich brauche kein 3D, weil ich nicht weiß, was ich da drauf anschauen will. Ich brauche keinen Internet am TV und auch keine Apps. Ihr könnt mich vielleicht mal irgendwann mit einer 4K-Auflösung kriegen, und mit einem Gerät, dass nur 40 Watt verbraucht, aber nicht mit Features, die für mich keinen Nutzen haben.
Wow, ich bin nicht anfällig für Trends. Ein Galaxy S3 sieht zwar schick aus, aber das intensivste Gefühl, was dieses Handy bei mir auslöst ist Mitleid. Das Gerät ist einfach zu flach und zu groß, dass es lange halten kann. Wenn der Neptun von der "nächsten Generation des Gorilla Glas" spricht dann hallt vor allem eine Warnung seinen Worten nach: Drück nicht zu fest drauf, sonst steckt Dein Daumen im Akku. Quad-Core im Handy, um Pinguine möglichst "smooth" über die Eisscholle springen zu lassen, oder um noch rasanter durch's Web zu rennen. Auch flashbasierte Werbebanner laufen jetzt richtig flüssig. Das macht einfach mehr Spaß. Raketentechnik für's Volk. 2100mAh für drei Tage Standby. Mit dieser Energie würde sich ein einfaches Handy vielleicht ein Monat im Netz halten. Eine Million Pixel auf einer Diagonale von nur 4,8", wobei nur grün in jedem Pixel vorkommt und sich rot und blau dagegen abwechseln. (Hinweis für den Neptun: Ausgefranste Schriften sollte man dann wohl am ehesten bei weißer Schrift auf schwarzem Grund feststellen könne, glaube ich)
So, genug über Technik hergezogen, hier meine unvollständige Liste sinnvoller Innovationen:
- Solid State Disc (sie löst demnächst die klassische, rotierende Festplatte ab)
- Fortschritte in der GPS-Empfangstechnik (immer kleiner werdende Fahrradtachos)
- Elektro-Fahrrad (natürlich nicht für mich aber z.B. für meine Mutti)
- Nabendynamo für's Fahrrad (Es gibt keine Argumente mehr für Batterielicht)
- Sensorik in Handy und anderen Kleingeräten (G-Sensor, Kompass, etc)
- LED-Technik (Lumenrekorde am laufenden Band)
- Akku-Technik (LiPo und co)
- "Gorilla"-Glas und kapazitiver Touchscreen (Grundrezept von jedem Smartphone)
weitere Vorschläge?
Also liebe Industrie: Mich kriegt ihr derzeit nicht zu fassen: Ich bin mit 42" zufrieden, die Qualität ist dank Plasma hervorragend. Ich brauche kein 3D, weil ich nicht weiß, was ich da drauf anschauen will. Ich brauche keinen Internet am TV und auch keine Apps. Ihr könnt mich vielleicht mal irgendwann mit einer 4K-Auflösung kriegen, und mit einem Gerät, dass nur 40 Watt verbraucht, aber nicht mit Features, die für mich keinen Nutzen haben.
Wow, ich bin nicht anfällig für Trends. Ein Galaxy S3 sieht zwar schick aus, aber das intensivste Gefühl, was dieses Handy bei mir auslöst ist Mitleid. Das Gerät ist einfach zu flach und zu groß, dass es lange halten kann. Wenn der Neptun von der "nächsten Generation des Gorilla Glas" spricht dann hallt vor allem eine Warnung seinen Worten nach: Drück nicht zu fest drauf, sonst steckt Dein Daumen im Akku. Quad-Core im Handy, um Pinguine möglichst "smooth" über die Eisscholle springen zu lassen, oder um noch rasanter durch's Web zu rennen. Auch flashbasierte Werbebanner laufen jetzt richtig flüssig. Das macht einfach mehr Spaß. Raketentechnik für's Volk. 2100mAh für drei Tage Standby. Mit dieser Energie würde sich ein einfaches Handy vielleicht ein Monat im Netz halten. Eine Million Pixel auf einer Diagonale von nur 4,8", wobei nur grün in jedem Pixel vorkommt und sich rot und blau dagegen abwechseln. (Hinweis für den Neptun: Ausgefranste Schriften sollte man dann wohl am ehesten bei weißer Schrift auf schwarzem Grund feststellen könne, glaube ich)
So, genug über Technik hergezogen, hier meine unvollständige Liste sinnvoller Innovationen:
- Solid State Disc (sie löst demnächst die klassische, rotierende Festplatte ab)
- Fortschritte in der GPS-Empfangstechnik (immer kleiner werdende Fahrradtachos)
- Elektro-Fahrrad (natürlich nicht für mich aber z.B. für meine Mutti)
- Nabendynamo für's Fahrrad (Es gibt keine Argumente mehr für Batterielicht)
- Sensorik in Handy und anderen Kleingeräten (G-Sensor, Kompass, etc)
- LED-Technik (Lumenrekorde am laufenden Band)
- Akku-Technik (LiPo und co)
- "Gorilla"-Glas und kapazitiver Touchscreen (Grundrezept von jedem Smartphone)
weitere Vorschläge?
25.7.12:
Gestern mal die 1,9km geschwommen, um zu sehen, wo ich derzeit stehe: Ich habe mich leider verzählt und bin nur 1,7km geschwommen, und habe dafür 32:02 gebraucht. Hochgerechnet wäre das also eine Zeit von knapp unter 36 Minuten geworden. Dazu kommt dann beim 70.3 noch der Vorteil des Neoprenanzuges und des bis dahin absolvierten weiteren Trainings.
Montag, 23. Juli 2012
23.7.12:
Happy Birthday Blacky
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Heute bin ich zum ersten Mal in dieser Saison nach Frankfurt mit einem Schnitt >30 km/h gefahren. Es war ziemlich windstill, und an die neue Sitzposition auf dem P3 scheine ich mich langsam zu gewöhnen. Bin gestern schon mit dem Gedanken an den 30er Schnitt ins Bett gegangen und morgens gleich richtig losgefahren. Den zwischenzeitlichen Schnitt von 31,5 km/h konnte ich durch Höchst und das Museumsufer auf 31,04 km/h halten. Damit ist das P3 aktuell das Fahrrad, mit dem ich am schnellsten war. Da ich mit konventionellen Laufrädern gefahren bin, ginge da wohl noch was:
P3(2012): 1:23:03 (31,04km/h) - zweiter Versuch, dieses Mal windstill
Müsing(2010): 1:24:50 (30,7km/h) - ich müsste das Müsing viel häufiger fahren
Viliger(2010): 1:25:01 (30,7km/h) - das lila Fahrrad ist mitlerweile verschrottet :-(
Hunter(2011): 1.29:03 (29,14 km/h) - der Hunter wird nur noch auf der Rolle bewegt
RockHopper(2012): 1:32:16 (28,12 km/h) - nicht schlecht für nur einen Gang
Titan-MTB(2009): 1:45:42 (24,9 km/h) - Regenfahrt, bäh!
Ich will nächste Woche sowohl das Müsing mit den HED3 als auch das Softride mit Scheibe/HED3 mal nach FFM fahren. Ich könnte mir vorstellen, dass mit den beiden auch gute Zeiten möglich sind...
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Heute bin ich zum ersten Mal in dieser Saison nach Frankfurt mit einem Schnitt >30 km/h gefahren. Es war ziemlich windstill, und an die neue Sitzposition auf dem P3 scheine ich mich langsam zu gewöhnen. Bin gestern schon mit dem Gedanken an den 30er Schnitt ins Bett gegangen und morgens gleich richtig losgefahren. Den zwischenzeitlichen Schnitt von 31,5 km/h konnte ich durch Höchst und das Museumsufer auf 31,04 km/h halten. Damit ist das P3 aktuell das Fahrrad, mit dem ich am schnellsten war. Da ich mit konventionellen Laufrädern gefahren bin, ginge da wohl noch was:
P3(2012): 1:23:03 (31,04km/h) - zweiter Versuch, dieses Mal windstill
Müsing(2010): 1:24:50 (30,7km/h) - ich müsste das Müsing viel häufiger fahren
Viliger(2010): 1:25:01 (30,7km/h) - das lila Fahrrad ist mitlerweile verschrottet :-(
Hunter(2011): 1.29:03 (29,14 km/h) - der Hunter wird nur noch auf der Rolle bewegt
RockHopper(2012): 1:32:16 (28,12 km/h) - nicht schlecht für nur einen Gang
Titan-MTB(2009): 1:45:42 (24,9 km/h) - Regenfahrt, bäh!
Ich will nächste Woche sowohl das Müsing mit den HED3 als auch das Softride mit Scheibe/HED3 mal nach FFM fahren. Ich könnte mir vorstellen, dass mit den beiden auch gute Zeiten möglich sind...
Samstag, 21. Juli 2012
21.7.12:
Geil! Hab mir heute auf dem Flohmarkt in Biebrich eine Fritzbox für 4 EUR gekauft, ist zwar nur eine 3170, Baujahr 2008, aber sie läuft besser als mein etwas fehleranfälliger Speedport, der mir, seit dass Netzteil letztens den Geist aufgegeben hat immer mal wieder Verbindungsabbrüche im WLAN beschert hat. Ausserdem habe ich jetzt endlich einen Volumenzähler, nicht dass ich den bei einer Flatrate bräuchte, aber es ist doch ganz nett mal zu sehen, wie viel Gig man so im Monat verbraucht. Ausserdem habe ich eine tolle 4W-Neonlampe gekauft für 50ct, vielleicht für's VW-Busjen oder als Leselampe am Bett. Und eine Eumex-Telefonanlage, die die Edith schon die ganze Zeit gesucht hat, für 2,5 EUR. Also rundum ein erfolgreicher Besuch des Flohmarkts...
21.7.12: Was ist das beste Live Album Ever ?
Bin zur Zeit mit einer interessanten Recherche beschäftigt: Ich versuche das beste Live-Album zu ermitteln. Eine sehr subjektive Sache, klar. Laut Rolling Stone Magazin, von denen habe ich ein Buch über die besten 500 Alben aller Zeiten rangiert Live at Leeds von The Who am höchsten in der Rangliste. Produktionstechnisch eines der besten könnte Hugh Masekelas "Hope" sein, davon habe ich die SACD, die wirklich faszinierend dynamisch ist. Seit Jahren für mich ein absoluter Klassiker ist die Doors in Concert, die so weit ich weiß eine erweiterte, neuere Auflage der "Absolutely Live" der Doors ist. Lange war ich auch sehr begeistert von der Fanta4 MTV unplugged, die in so einem Stollen aufgenommen wurde. Leider habe ich mich mitlerweile daran sattgehört :-( Zum Anlass von Jon Lord's Tod diese Woche sollte auch nicht die "Deep Purple - Made in Japan" unerwähnt bleiben. Diese wollte ich mir mit der Sicherheit, dass er sie sein Eigen nennt vom Messersammler ausleihen. Dieser verneint jedoch und empfahl mir stattdessen sein Lieblings-Live-Album: Uriah Heep Live vom Januar 1972. Ich hab mal reingehört, und nicht nur Lady in Black vermisst sondern auch einen Grund, warum der Messersammler dieser Meinung ist. Ein anderer Tipp von ihm in Sachen Live gefällt mir hingegen relativ gut: UFO. Die haben so Lieder wieder Doctor, Doctor gemacht und sind eigentlich nur Live gut. Bei meiner Recherche bin ich auch über die mir bis dato völlig unbekannte Carolyn Mas gestolpert, deren als Promo-LP produziertes Album "Mas Hysteria" sehr hörenswert ist. Ich werde weiter recherchieren.
Freitag, 20. Juli 2012
20.7.12: ihr könnt mir gar nix ich bin macgyver
Endlich mal wieder einen Platten auf dem Rad. So hat man wenigstens nicht das Gefühl, dass man den Schlauch und das Werkzeug umsonst im Rucksack mitführt. Den letzten eigenen Platten hatte ich in Italien dieses Jahr mit dem MTB, dazwischen war noch mal Catrins HED Hinterrad bei einem RTF platt. So war ich beim Auspacken meines Rucksacks natürlich sehr gespannt, ob auch alles drin ist: Der richtige Schlauch, Reifenheber, Pumpe, Adapter. War zum Glück alles da, und die zwangsläufige Pause tat nach 110km eigentlich auch ganz gut. Eine mini-kleine Scherbe hat sich durch den mitlerweile schon sehr verschlissenen Rubino-Reifen gearbeitet. Ich muss ehrlich sagen, dass mir platte Reifen eigentlich überhaupt nix mehr ausmachen, seit ich so gut wie keine Schlauchreifen mehr fahre. Reifenwechseln geht schnell und gibt einem während der Tour eine Art "Ihr-könnt-mir-gar-nix-ich-bin-macgyver"-Gefühl...
Donnerstag, 19. Juli 2012
19.7.12:
Zum Glück den inneren Schweinehund überwunden und doch noch mal eine kleine Runde laufen gewesen. Muss meinen Beinen jetzt unmissverständlich klarmachen, dass nicht Laufen keine Option ist. Wenn die Pulsdaten heute richtig waren dann konnte ich meine Leistung auch noch mal um ein paar Prozent steigern. So oder so fiel es jedenfalls schon bedeutend leichter.
Dienstag, 17. Juli 2012
17.7.12:
Zack. Schleck. Weg. Ihr seid alle gedopt sonst würdet ihr die Tour de France gar nicht so fahren können!
Montag, 16. Juli 2012
16.7.12:
Eine Ausfahrt mit dem Börner verläuft meist nach dem selben Schema: Börner tritt an, um mich mit Maximalleistung aus den Schuhen zu fahren. Ich versuche, ebenfalls am Limit, in seinem Windschatten zu überleben. Pulswerte: Börner knapp 200, Ich knapp 190. In dieser Phase ist es eine Art Lotteriespiel, ob der Börner micg kaputt kriegt oder ob ich seinen Windschatten halten kann. Nach Aussagen wie "Meine Beine machen zu" folgt meist der nächste Angriff, aber dann schon etwas kürzer. Auch hier kommts jetzt drauf an, wie kaputt mich der Börner schon gemacht hat. An einem guten Tag kann ich vielleicht mal selbst ein bisschen Windschatten geben oder mal ein Ortsschild gewinnen, aber meistens erst kurz vor Ende. Dass man nach 3500 Radkilometern von einem verrückten Schreiner mit dieses Jahr knapp 100 Radkilometern vernichtet wird darf man sich auf keinen Fall zu herzen nehmen...Und dass man am nächsten Tag so was ähnliches wie Muskelkater empfindet, ok. Besser als unterwegs vom Rad zu fallen...
Sonntag, 15. Juli 2012
15.7.12:
Ich liege sehr gut im Zeitplan mit meinem Lauftraining. Ich habe genau wie letztes Jahr ja wieder das Ziel, den Brüssel Halbmarathon zu laufen, und im Gegensatz zu letztem Jahr habe ich bereits vier Wochen früher mit dem Lauftraining angefangen. Das ist doch schon mal super, und auch die Laufleistung ist in etwa gleich wie beim Trainingsbeging 2011.
Heute haben wir endlich die Habaneros umgetopft, die armen kleinen Pflänzchen haben dicht an dicht in der kleinen Plastikschale gestanden und sich gegenseitig die Fläche zum Wurzeln streitig gemacht. Jetzt haben alle ihren eigenen Topf mit frischer Erde, die Catrin und ich vorher aufwändig in der Mikrowelle erhitzt haben. Das war ein Tipp vom Thurn, den ich dann noch mal im Internet recherchiert habe. Ziel der Übung war es, nicht wieder so häßliche Würmer in der Erde zu haben. Jetzt warten wir gespannt auf die Erntezeit. Ob das dieses Jahr noch was wird?
Heute haben wir endlich die Habaneros umgetopft, die armen kleinen Pflänzchen haben dicht an dicht in der kleinen Plastikschale gestanden und sich gegenseitig die Fläche zum Wurzeln streitig gemacht. Jetzt haben alle ihren eigenen Topf mit frischer Erde, die Catrin und ich vorher aufwändig in der Mikrowelle erhitzt haben. Das war ein Tipp vom Thurn, den ich dann noch mal im Internet recherchiert habe. Ziel der Übung war es, nicht wieder so häßliche Würmer in der Erde zu haben. Jetzt warten wir gespannt auf die Erntezeit. Ob das dieses Jahr noch was wird?
Samstag, 14. Juli 2012
14.7.12:
Mit der neuen Kamera kam auch mein Experimentierdrang ein bisschen zurück, und zum Beispiel auch wegen der höheren ISO-Geschwindigkeit habe ich mal wieder eine Lochkamera aus der Kamera gemacht. Dazu habe ich einen M42-Adapter mit schwarzer Pappe verschlossen und in deren Mitte ein großes Loch appliziert. Dieses große Loch habe ich dann mit Alufolie verschlossen, die Ich vorher mittig mit einer Nadel gelocht habe. Die Schärfe hält sich leider in Grenzen, aber dafür hat man einen fixen Fokus, es ist also überall gleich (un)scharf. Faszinierend ist es allemal, dass man ohne Linse Bilder erzeugen kann, und dass man sogar die Brennweite durch den Abstand des Loches zum Sensor festlegen kann. Durch ISO 25600 kann man sogar halbwegs aus der Hand heraus fotografieren.
Mittwoch, 11. Juli 2012
11.7.12:
Die Wettervorhersage für das kommende Wochenende ist meinem Projekt sehr zuträglich. Mal schauen, ob alles nach Plan läuft.
Dienstag, 10. Juli 2012
10.7.12
Heute habe ich erst mal Mudder's eBike-Reifen auf 6 bar aufgepumpt. Ich vermute, dass ihr Akku jetzt mindestens 30km länger hält. Vorher war gerade so viel Luft in den Reifen, dass die Felgen nicht direkt auf dem Boden auflagen. 6 bar war dann aber auch schon so gut wie die Grenze des Machbaren ihrer 3EUR-Pumpe. Aber hier muss man ein gutes Preis/Leistungsverhältnis attestieren. Allein der mitgelieferte Adapter von Autoventil auf normales Ventil kostet im Fachhandel bereits zwei bis drei Euro. Schade nur, dass solche Pumpen nicht ein bisschen hochwertiger gebaut werden und dann vielleicht knapp 10 EUR kosten. Für einen Gelegenheitsfahrer muss es ja keine super teure Pumpe sein...
Montag, 9. Juli 2012
Sonntag, 8. Juli 2012
Softride Powerwing 650 vs. Cervélo P3


Hab jetzt mal das Softride mit den Laufrädern bestückt, die ich aus
jetziger Sicht beim Mainz Triathlon fahren würde. Ausserdem habe ich
versucht, das P3 und das Softride aus dem selben Blickwinkel zu
fotografieren und so deren Geometrien zu vergleichen. Fazit: Man sitzt
steiler auf dem Softride, ist vom Lenker her aber auch ein klein
bisschen höher. Ich muss da wohl noch ein bisschen herumexperimentieren.
Ich denke der Sitzwinkel ist für so ein flaches Zeitfahren wie in Mainz
bereits ideal, aber ggf. kann ich mit dem Lenker noch ein paar mm
runter gehen. Bei der Zipp Scheibe sollte ich den Reifen neu aufkleben,
und das HED DEEP Vorderrad sollte ich zwingend vorher Probe gefahren
sein, weil 12 Speichen doch eher wenig sind und ich wissen muss, ob das
stabil genug für mich ist. Im Zweifelsfall nehme ich dann doch lieber
ein anderes Vorderrad. Prinzipiell würde ich jedoch gerne sowohl hinten
als auch vorne Schlauchreifen fahren. Dann bräuchte ich auch noch ein
Paar Carbon-Bremsbelege für's Hinterrad, vorne ist ja zum Glück eine
Alufelge drin. Mit den Schlauchreifen gibt es zum Glück ja auch keine
Probleme mit den engen Maguras, da hat der Reifen genug Platz. Fehlen
noch die Pedale. Da werde ich wie fast immer bei Sprints mit
Schlaufenpedalen fahren. Ich freu mich schon.
Samstag, 7. Juli 2012
8.7.12: SSD Preise wieder dramatisch gefallen!
Naja, dramatisch wäre ein bisschen übertrieben, aber nach wochenlanger Stagnation ging es gestern wieder um 0,1ct runter :-) Aber egal, es ging runter und ich freue mich immer noch auf die 100 EUR vom Neptun!
7.7.12:
Nach einigen Umbaumaßnahmen bin ich jetzt mit dem P3 fast zufrieden: Die am Reifen schleifende TRP Bremse habe ich gegen die KCNC Bremsen getauscht. Diese quietschen immer noch, auch die Bremsleistung ist im Verhältnis zur Handkraft eher gering. Aber im Gegensatz zu den Berichten über die Bremse im Internet fühle ich mich trotzdem nicht unwohl bei Abfahrten. Als Laufräder fahre ich derzeit vorne das DP18, das radial in einen Ultegra-Nabendynamo eingespeicht ist. So lange kein Verbraucher an dem Dynamo angeschlossen ist hält sich der Rollwiderstand in Grenzen. Hinten habe ich jetzt eine bergtaugliche Kassette auf das Powertap-Hinterrad montiert und komme nun endlich in den Genuß meiner selbst handverlöteten Speichen(kreuzungen). Eine auch im Wiegetritt steife Kombination. Den Sattel hatte ich vor ein paar Tagen um ca. 1,5cm höher gestellt, das ist jetzt auch besser. Einzig der Sattel selbst, ein SLR135 von Selle Italia, ist mir in der Triathlonposition zu unbequem. Hier wird wohl ein mehr als doppelt so schwerer und wohl auch mehr als doppelt so bequemer klassicher Flite montiert werden. Es sind jetzt alle neun Gänge fahrbar, und auch der Umwerfer wirft die Kette nicht mehr am großen Blatt vorbei. Der Flaschenhalter hinterm Sattel ist ständig im Weg, entweder ich sitze halb drauf oder ich trete ihn beim Auf- und Absteigen fast ab. Auf jeden Fall habe ich ihn so gut es ging festgeschraubt. Nicht das beste Produkt der Firma Tacx. Wenn ich mal Zeit und Lust habe, dann werde ich noch die neuen Carbonrohre für den Aufsatz montieren, dafür muss ich aber nich die ergonomisch sinnvollste Länge ermitteln und sie entsprechend kürzen. Bei meiner heutigen Ausfahrt habe ich mich übrigens für den Edge800 entschieden, der 10 Tachodaten gleichzeitig anzeigen kann. Ich habe mich entschieden für 1. Fahrzeit, 2. Distanz, 3. Leistung 10s, 4. Trittfrequenz, 5. Durchschnittsgeschwindigkeit, 6. Geschwindigkeit, 7. Vertikalgeschwindigkeit, 8. Neigung, 9. Höhe und 10. Herzfrequenz. Das ist schon ganz cool, dass man das alles gleichzeitig auf dem Bildschirm hat, ohne blättern zu müssen. Schade, dass man bei dem 705er nicht auch schon 10 Felder sondern nur 8 einstellen konnte. Die Auflösungen beider Geräte sind nahezu identisch: Der 705 hat mit 176x220 im Gegensatz zu dem 800 mit 160x240 sogar 320 Pixel mehr. Aber wie so viele Hersteller will auch Garmin nicht, dass wir ewig die alte Technik weiterverwenden sondern, dass wir uns alle zwei Jahre ein viel besseres Gerät kaufen...
Freitag, 6. Juli 2012
6.7.12:
Wie zu erwarten war das zweite Laufen wesentlich besser als das erste. Gefühlt. Ich war auch ein bisschen schneller, aber der Puls war auch ein bisschen höher. Unterm Strich zwar ein schlechteres Ergebnis aber ein wesentlich besseres Gefühl, und im Gegensatz zum ersten Mal laufen gehen werde ich dieses Mal keinen Muskelkater davon tragen.
Donnerstag, 5. Juli 2012
5.7.12:
Ein großes Lob an Eurosport für ihre hervorragende Berichterstattung über die Tour de France. Ich brauche keine halbherzige Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Moderatoren Migels, Leclercq, Leinauer und Ringguth machen ihren Job wirklich gut und sympatisch. Endlich haben wir abends mal wieder ein TV Programm, auf das man sich freuen kann und müssen uns nicht den Schrott aus dem restlichen Fernsehen reinziehen. ARD und ZDF kann da gerne weiter bei der Tour draußen bleiben. Ich gönne es Eurosport, auch dann noch die meisten Zuschauer zu haben, wenn die öffentlich-rechtlichen gemerkt haben, dass Fahrer wie Greipel, Klöden, Martin vielleicht doch interessant sind für das Publikum und den Sendebetrieb wieder aufnehmen.
Mittwoch, 4. Juli 2012
4.7.12: Erster Eindruck von der KCNC C6 Bremse
Die neuen Bremsen sind ganz in Ordnung. Mir ist aufgefallen, dass sie ein bisschen quietschen, und dass die Rückstellfeder extrem hart ist, sodass man unnötig hohe Handkräfte braucht, um zu bremsen. Trotzdem machen sie einen zuverlässigen Eindruck. Was ich ein bisschen verwirrend finde ist, dass laut Anleitung sowohl die Schrauben an den Padhaltern als auch die Befestigungshülsenmuttern der Bremsen mit einem 4,5mm-Inbus angeschraubt werden sollen, also einem Werkzeug, das der Fahrradschrauber erst mal nicht hat. Es gibt hier für drei Lösungen: Entweder man nimmt einen 4er Inbus und riskiert, den Schraubenkopf rund zu drehen. Oder man besorgt sich einen 4,5mm Inbus. Ich habe mich für die dritte Variante entschieden: Ich habe einen Torx 25 verwendet, der minimal größer ist als ein 4er Inbus. Es könnte sich jedoch auch um einen Druckfehler in der ziemlich traurigen Anleitung handeln. Die Bremsen kommen ja ganz edel in einer Verpackung, die auch jedem Butterfahrt-Präsent gerecht würde. Passend dazu ist die Anleitung ein fotokopiertes DIN-A4-Blatt. Da reißt auch der KCNC-Aufkleber nix mehr raus, der der Verpackung beiliegt. Ich will hier aber nicht anfangen zu meckern, die Bremsen haben pro Gramm gerade mal 50ct gekostet, also deutlich billiger als diverses High End Material der Mitbewerber. Ich werde an ein paar kritischen Stellen an den Bremsen noch ein bisschen Fett applizieren, um die Aluteile ein bisschen vor Korrosion zu schützen. Und dann schauen wir mal, wie die Bremsen sich in nächster Zeit bewähren...
Dienstag, 3. Juli 2012
3.7.12:
Laufschuhe an. Los geht's. Der Wiedereinstieg fällt wie immer schwer. Die ersten Schritte fühlen sich noch so an, als ob man nie damit aufgehört hat, doch noch bevor 1km auf dem Tacho stehen glaubt man, dass man keine Muskulatur mehr hat, bzw dass keine der in den Beinen befindlichen Muskeln dafür zuständig ist. "L" wie laufen? Ich bin nur "R" und "S"... Diesen Umständen entsprechend bin ich stolz wie Bolle auf eine grandiose Gesamtleistung von 2,5km heute, dazu sei noch meine kleine Radtour heute morgen über 41km erwähnt. Den Beinen gönne ich jetzt drei Tage Laufpause, dann geht's weiter. Im August muss ich nur 5km am Stück schaffen, aber schnell, und bis Oktober beim Halbmarathon in Brüssel ist ja zum Glück noch ein bisschen Zeit. Der Anfang ist gemacht, und aller Anfang ist ja bekanntlich schwer.
Sonntag, 1. Juli 2012
2.7.12:
Le Grand Depart in Lüttich hat sich
als bestes Testfeld für meine neue Kamera erwiesen. Ich habe mich
nur mit dem 35-350 ausgestattet und habe rund 780 Fotos geschossen.
Der Akku hat also so lange gehalten, wie es in der Anleitung
beschrieben wird. Am Ende hatte ich noch rund 18% Restenergie, sodass
man von über 900 Fotos ausgehen kann. Nach kurzer Suche hatte ich
eine gute Position auf einer Brücke gefunden, wo ich so etwa mit 130
bis 170 mm die Fahrer optimal fotografieren konnte. Die ISO
Geschwindigkeit hatte ich an diesem meist sonnigen Tag manuell immer
zwischen 250 und 500 eingestellt, das Objektiv war so meist bei
Blende 8. Nach ein paar hundert Fotos hatte ich ein kurioses
Erlebnis, was ich auf jeden Fall beobachten muss: Die Kamera hat den
Fokus nicht getroffen. Der Fehler trat nicht reproduzierbar auf und
verschwand auch so wieder. Ich weiß nicht, ob Aus- und
Wiedereinschalten den Fehler behoben hat oder das kurzzeitige
Abschrauben des Objektivs. Theoretisch müsste der Fehler in der
Kamera liegen, nicht im Objektiv, aber ich glaube ich muss mehr
fotografieren um den Fehler etwas eingrenzen zu können. Ein erstes
Googeln hat übrigens ergeben, dass das wohl ein bekannter Fehler
meiner neuen Kamera zu sein scheint.
Hier in Lüttich hatte ich nur das eine
Objektiv dabei. Ein bisschen Weitwinkel wäre sicherlich nicht
schlecht gewesen, aber ich hatte keine Lust, mehrere Objektive
einzupacken. Vielleicht sollte ich mir mal das 28-300 kaufen...
Die 6 Frames sind bei so einem
Zeitfahren schon ein Vorteil gegenüber den 3 Frames der alten
Kamera. Mehr Fotos erhöhen die absolute Zahl guter Fotos. Die
fotografierten 10GB, ich habe anfangs nur JPG fotografiert und dann
zum Schluß auch mit RAW, passen ja heutzutage locker auf eine
SD-Karte. Die Preise werden immer günstiger, leider nicht so krass
im CF-Bereich. Hier muss ich mich noch immer mit den 8GB-Karten
zufrieden geben, die ich schon seit mehr als 2 Jahren habe. Den
SD-Kartenschacht wollte ich an der neuen Kamera zunächst ignorieren,
aber die Bequemlichkeit hat dann doch gesiegt: Der Laptop hat
beispielsweise einen Slot onboard, sodass ich hier im Kurzurlaub
keinen Cardreader mitnehmen muss. Ausserdem kann ich die Karte direkt
in meinen Fernseher stecken, oder beispielsweise auch in meine Sigma
DP1. Ich denke, ich werde mir zu meiner 16GB-Karte demnächst wohl
noch eine 32er kaufen.
Ausserdem werde ich wohl mal so ~25 EUR
in die Hand nehmen und mir einen zweiten Akku zulegen. Ich denke zwei
Akkus sind ausreichend, dann hätte ich schließlich heute gut 1900
Fotos machen können. Einen Batteriegriff wiederum brauche ich
definitiv nicht. Die Kamera ist ohnehin schon viel zu schwer. Vor
allem mit dem 35-350, da habe ich für heute übrigens erst mal
Stativschelle und Gegenlichtblende abmontiert.
>>>Hier kann man ein paar Fotos vom Tour de France Prolog in Lüttich aka Liège aka Luik sehen...<<<
1.7.12: Magura's Hydro Stop Bremse ist wieder auf der Straße!
Aus der Magura HS77, die so etwa bis 2000 verkauft wurde ist nun, 12 Jahre später, die RT8TT geworden, Maguras Neuentdeckung der hydraulischen Rennradbremse. In Kooperation mit Cervélo wird diese UCI-konforme Bremse bei der Tour de France bei drei Etappen gefahren werden: Beim Prolog gestern und bei den beiden Einzelzeitfahren. Die 500g schwere und rund 600 EUR teure Bremsanlage wurde laut Presseinfo von Magura auch in aerodynamischer Zusammenarbeit mit den Kanadiern entwickelt. Wer einmal die HS77 gefahren ist und den Unterschied zu einer herkömmlichen Rennradbremse kennt, der kann sich in Etwa ein Bild von der Leistung der neuen Bremse machen. Die Kombination mit einer Zeitfahrmaschine ist hierbei natürlich die beste Lösung, man schaltet hier nicht an einer STI sondern an Endschaltern, sodass man freie Wahl bei den Bremsgriffen hat und so auch die hydraulischen Geber der neuen Magura montieren kann. Magura will die Bremse wohl aber auch mit einem Konverter für STIs verkaufen, auch das hatten wir bereits in den 90ern. Interssanterweise bezeichnet Magura die Bremse einerseits als die leichteste hyraulische Rennradbremse am Markt, andererseits aber auch als die erste. Wie man auf meinem Foto sehen kann, ist die hintere Bremse bezüglich Schmutz und Aerodynamik optimal unterm Tretlager eingebaut. Dank der schmalen Bauweise konnte man bereits die HS77 unterm Tretlager verbauen, allerdings war die Mechanik bei ihr damals einer enormen Verschmutzung ausgesetzt. Bei der vorderen Bremse fällt die Hydraulikleitung negativ auf: Die von ihr verursachte Luftverwirbelung dürfte enorm sein und alle aerodynamischen Ansätze des dahiner folgenden Rahmens ad absurdum führen. Intelligenter wäre wohl eine Leitungsführung durch's Steuerrohr. Das hier soll aber keine Kritik an der "neuen" Magura sein. Ich freue mich sehr, dass eine der besten Rennradbremsen eine Renaissance erleben darf. Sie bietet gegenüber der Seilzugbremse viele Vorteile: Sie ist in der Regel wesentlich besser dosierbar, hat eine sehr gute Bremskraft und ist wesentlich weniger Wartungsintensiv. Darüberhinaus kann man problemlos mehrere Bremsgriffe pro Bremse einsetzen. Unvergessen sind die Profile S.T.O.P.S. Zusatzbremsknöpfe für Triathlonaufsätze, heute leider rarer als rar und bei eb** kaum zu bekommen. Ich bin gespannt auf weitere Details zu der Bremse: Sind die neuen Carbon-Griffe kompatibel zur HS77? Wahrscheinlich ja. Sie die Bremsen im Gegensatz zu den HS77 auch vollständig kompatibel mit 23mm-Reifen? In den 90er Jahren hat man Reifen mit 18-20mm gefahren, und dementsprechend sind die Bremsen auch gebaut gewesen. Die Montage von 23mm-Reifen ist grenzwertig.
Donnerstag, 28. Juni 2012
28.6.12: Endlich: Garmin hat mir einen neuen Edge 500 geschickt.
Ende gut, alles gut. Am 4.6. im Urlaub ist mein Edge 500 kaputt gegangen. Aus einer Bootschleife war er nicht mehr hochgefahren und hat mir den Urlaub versaut. Zumindest ein bisschen. Dann ist ja nach meiner Anfrage bei Garmin erst mal gar nichts passiert. Und zwar bis zum 15.6., und ich habe mich ziemlich darüber aufgeregt. Ob denn das Problem weiterhin bestünde, wurde dort lapidar nachgefragt, mit dem Hinweis, dass ich mich dann noch mal melden solle, ansonsten würde man das Ticket nun schließen. Ich antwortete kurz, dass das Problem weiterhin bestünde und umriss noch einmal die Problematik: Bootschleife, neu geflasht, formatiert, etc. Nix geht mehr. Die nächste Anwort folgte dann bereits am 18.6.12. Man teilte mir eine RMA-Nummer mit, eine Material-Rücksendeautorisierungs-Nummer. Nun investierte ich 6,9EUR für ein DHL Paket und schickte meinen Edge500 auf die Reise zum Garmin Reparaturservice. Der Onlinehändler, bei dem ich den Edge damals gekauft hatte war so freundlich, mir noch mal eine Rechnung vom Kauf zu schicken. Das Original dieser von Garmin angeforderten Kopie hatte ich verloren. Dann ging's wirklich schnell: Das Edge500 traf am nächsten Tag bei Garmin an, in deren FAQs ist zu lesen, dass die Artikel in der Regel 24h im Werk sind und dann wieder versendet werden. Und so war es dann auch. Der Edge wäre gestern bei mir eingetroffen, heute konnte ich ihn dann auf der Post abholen. Das Mehrgewicht des zurückgeschickten Pakets machte mich stutzig. Auf dem Hinweg hatte ich den Edge schön zwischen Polsterfolie in einen Karton gelegt, das zugeklebte Paket war so leicht, dass man meinen konnte, ich würde Luft verschicken. Jetzt hat ich ein deutlich schwereres Päckchen abgeholt. Noch auf dem Weg vom Postamt zum Auto malte ich mir aus, was für tolle Geschenke mir Garmin hier vielleicht als Wiedergutmachung in das Paket gepackt hat... Als ich das Paket dann im Auto öffnete, freute ich mich sehr über ein komplettes Bundle: Ich habe jetzt einen weiteren Trittfrequenzsensor, einen dritten Pulsgurt, zwei neue Halterungen, was mich übrigens am meisten freut, sowie ein weiteres Ladegerät und diverse Kleinteile, die man so im Bundle hat. Ich bin letzten Endes doch zufrieden, habe auch gleich ein Firmware Update gemacht und bin jetzt GPS-mäßig wieder gut ausgestattet.
Mein Fazit: Trotz der marktbeherrschenden Position Garmin wurde hier nach kleinen Anlaufschwierigkeiten sehr kulant vorgegangen. Dass ich ein defektes Gerät hinschicke und ein komplettes Bundle mit allem Zubehör bekomme tröstet mich ein bisschen über mein pulsloses Fahren im Urlaub hinweg. Garmin hat meine Wut damit vorerst resettet und ich bin ab sofort ein bisschen entspannter im Hinblick auf den nächsten Defekt...
Mein Fazit: Trotz der marktbeherrschenden Position Garmin wurde hier nach kleinen Anlaufschwierigkeiten sehr kulant vorgegangen. Dass ich ein defektes Gerät hinschicke und ein komplettes Bundle mit allem Zubehör bekomme tröstet mich ein bisschen über mein pulsloses Fahren im Urlaub hinweg. Garmin hat meine Wut damit vorerst resettet und ich bin ab sofort ein bisschen entspannter im Hinblick auf den nächsten Defekt...
Mittwoch, 27. Juni 2012
27.6.12:
Mein neues Trainingsziel auf dem Rad ist es, eine Steigungsgeschwindigkeit von 1000 Hm/h zu erreichen. Derzeit komme ich so auf 660, was sehr wenig ist. Top-Fahrer wie Contador oder Bjarne Riis haben in ihrer aktiven Zeit Werte von mehr als 1800 erreicht, Lance Armstrong kam laut eigener Aussage auf Wert um die 1700.
26.6.12:
9,6°C, Da habe ich heute morgen ein bisschen mehr erwartet. Sonst wäre ich wohl auch nicht in "kurz/kurz" auf meines Strecke "Wiesbaden>>>Frankfurt" gegangen. Aber egal, die Fahrt war auch in "kurz/kurz" ziemlich cool, weil ich auf der Höchster Farbenstraße trotz Singlespeeder zeigen konnte, was ich so drauf habe. Dritbeste Zeit dieses Jahr, von nunmehr 18 Fahrten nach Frankfurt bzw. von Frankfurt heim. Noch drei weiere Fahrten bis zum neuen Jahresrekord. Ich bin auf dem besten Wegm vor allem, weil gerade mal Juni ist.
Montag, 25. Juni 2012
25.6.12: Heute: Makro-Video
Habe meinen alten m42-Adapter ausgegraben und ein Makrovideo gedreht. Sinn(los). Bei der 1080p-Version kann man sogar die Bewegung des Minutenzeigers sehen, finde ich witzig. 1080p ist irgendwie mitlerweile Standart, schließlich hat Canon ja auch schon die erste Kamera mit 4k-Auflösung rausgebracht. Genauso wird 4k wohl pünktlich dann in die weltweiten Wohnzimmer einziehen, wenn alle Nutzer einen 1080er Fernseher haben, der auch schon 3D und Multiview kann. Letzteres finde ich extrem witzig und ich persönlich habe mir das schon vor Jahren überlegt: "Warum nicht einfach zwei Bilder mit Shuttertechnik abwechselnd schalten, sodass zwei oder noch mehr Leute jeweils ein eigenes Bild auf dem Bildschirm sehen. Phillips hat das jetzt mit Polfiltern realisiert, noch besser, weil man so keine aktive sondern nur eine passive Brille braucht. Im Gegensatz zur 3D-Technik wäre das Multiview für mich übrigens eher ein Kaufanreiz.
24.6.12: Ein paar Testfotos in der Fasanerie
Auf dem Weg zur Fasanerie erst mal über die Biohazard-Warnschild-beworbenen (1) Eichenprozessionsspinner gestolpert. Hier wurde mir gleich mal die Naheinstellgrenze des EF 35-350 bewußt. Catrins Makro-Funktion der Fuji hatte dort ein besseres Ergebnis erzielt als das Bild hier.
(2) In der Vogel-Voliere gabs dann neben tausenden Spatzen, die scheinbar freies Geleit durch eine Art Spatzenklappe genießen, Tauben, Fasana und irgendwelche Vögel, die ich nicht kenne, ich wollte mir auch nicht die Mühe machen die Schilder zu lesen auf denen sie erklärt werden.
(3) Der Fasan und im Vordergrund eine Taube beim Start
(5) Rehe. Teilweise konnte ich von den hohen ISO-Geschwindigkeiten der Kamera profitieren, hier ISO2000
(10) ungecropt
ISO800
Fazit des heutigen Nachmittags: Die Kamera ist mit dem 35-350 sau schwer, und auf der Wanderung zur Fasanerie hin hat man ihr Gewicht bereits deutlich gespürt. Man muss ganz definitiv zu einer DSLR noch eine Kompaktkamera haben, weil man zwar tolle Fotos machen kann, das Teil aber manchmal einfach viel zu schwer ist.
(2) In der Vogel-Voliere gabs dann neben tausenden Spatzen, die scheinbar freies Geleit durch eine Art Spatzenklappe genießen, Tauben, Fasana und irgendwelche Vögel, die ich nicht kenne, ich wollte mir auch nicht die Mühe machen die Schilder zu lesen auf denen sie erklärt werden.
(3) Der Fasan und im Vordergrund eine Taube beim Start
(5) Rehe. Teilweise konnte ich von den hohen ISO-Geschwindigkeiten der Kamera profitieren, hier ISO2000
(10) ungecropt
ISO800
Fazit des heutigen Nachmittags: Die Kamera ist mit dem 35-350 sau schwer, und auf der Wanderung zur Fasanerie hin hat man ihr Gewicht bereits deutlich gespürt. Man muss ganz definitiv zu einer DSLR noch eine Kompaktkamera haben, weil man zwar tolle Fotos machen kann, das Teil aber manchmal einfach viel zu schwer ist.
Samstag, 23. Juni 2012
23.6.12:
Die ersten 100km mit dem Edge 800. Ernüchtert muss ich feststellen, dass das Fahrrad fahren mit dem neuen GPS-Gerät nicht weniger anstrengend geworden ist. Auch feststellen musste ich, dass sich meine Fitness im Urlaub nicht verbessert hat, aber auch nicht verschlechtert. Aber zurück zum Garmin: Das Touchpanel ist resistiv und damit auch mit Handschuhen bedienbar. Gut, auch wenn kapazitive Touchdinger cooler sind. Die Neigungswerte - das habe ich glaube ich bereits erwähnt - sind genauer. Das Edge 500 hat gerne mal was von 70% Steigung erzählt, wenn es gerade den Höhenmesswert korrigiert hat. Das Edge 800 leistet sich dagegen bei nicht allzu steilen Anstiegen noch eine Nachkommastelle bei der Anzeige. Für die Vertikalgeschwindigkeit gibt es jetzt eine 30s-Wertung. Sehr gut. Hier meine Lieblings-Anzeigewerte bei dem Gerät:
1. Distanz
2. Puls
3. Höhe
4. Neigung
5. Geschwindigkeit
6. Leisung (3s)
7. Vertikalgeschwindigkeit (30s)
8. Fahrzeit
9. Sonnenuntergang
10. Sonnenaufgang
11. Temperatur
12. Fahrtrichtung
13. Gesamtanstieg
14. Gesamtkilometer
15. Durchschnittsgeschwindigkeit
16. Maximalgeschwindigkeit
Neben diesen Werten habe ich "Auto Lap" eingestellt, dass nach jedem gefahrenen Kilometer die Zeit anzeigt. Diese Funktion verschafft einem einen relativ guten Überblick über die aktuelle Geschwindigkeit. Unter 3 Minuten entspricht >20km/h, unter 2 Minuten entspricht >30km/h, usw. Da kann man sich während der Fahrt wirklich gut orientieren. Eigentlich hatte ich mir diese Funktion zum ersten Mal auf dem 500er für einen Volkslauf eingerichtet, aber das hat mir dann so gut gefallen, dass ich es beim Radfahren drin gelassen habe.
1. Distanz
2. Puls
3. Höhe
4. Neigung
5. Geschwindigkeit
6. Leisung (3s)
7. Vertikalgeschwindigkeit (30s)
8. Fahrzeit
9. Sonnenuntergang
10. Sonnenaufgang
11. Temperatur
12. Fahrtrichtung
13. Gesamtanstieg
14. Gesamtkilometer
15. Durchschnittsgeschwindigkeit
16. Maximalgeschwindigkeit
Neben diesen Werten habe ich "Auto Lap" eingestellt, dass nach jedem gefahrenen Kilometer die Zeit anzeigt. Diese Funktion verschafft einem einen relativ guten Überblick über die aktuelle Geschwindigkeit. Unter 3 Minuten entspricht >20km/h, unter 2 Minuten entspricht >30km/h, usw. Da kann man sich während der Fahrt wirklich gut orientieren. Eigentlich hatte ich mir diese Funktion zum ersten Mal auf dem 500er für einen Volkslauf eingerichtet, aber das hat mir dann so gut gefallen, dass ich es beim Radfahren drin gelassen habe.
Donnerstag, 21. Juni 2012
21.6.12: Erster Eindruck vom Edge800
Ich bin jetzt zwei Mal kurz mit dem neuen GPS-Ding gefahren und stelle folgendes fest: Man kann bis zum 5 Infoseiten einstellen, auf der pro Seite bis zu 10 Parameter angezeigt werden können. Endlich kann man auch wieder den Sonnenauf- und Untergang angezeigt bekommen. Ausserdem wird die Neigung bei kleinen Anstiegen mit einer Nachkommastelle, also sehr genau angezeigt. Die Auflösung beträgt übrignes 240x160 Pixel und wirkt an vielen Stellen äußerst unscharf. Mitlerweile sind wir halt von 1280x720-Handybildschirmen verwöhnt, aber das Edge ist ja ein Tacho und hat nur Vorteile in Sachen Performance und Akkulaufzeit, wenn es keine so hohen Auflösungen fahren muss. Die Kartenansicht wirkt etwas moderner als auf dem Vorgänger, dem 705, und die Bedienung über Touch funktioniert zumindest ohne Handschuh ganz gut. Gut gefällt mir auch z.B. die Anzeige des Gesamt-Kilometerstandes. Der Powerknopf, der auch z.B. auch für die Tastensperre benötigt wird ist schwer zu drücken, und beim Betätigen meldet sich das Plastikgehäuse unter leichtem Knarxen. Nicht untypisch für Garmin, und wenn der Knopf erst mal zwei Jahre benutzt wurde dann wird der Druckpunkt wohl so weit verschwunden sein, dass man den Knopf evtl. nicht mehr drücken kann. Egal, noch ist das Gerät ja noch taufrisch. Genau wie den 500er kann ich den 800er auch als Uhr zusammen mit meinem eigens für den 500 angeschafften Armbandes tragen, wobei der 800er für diesen Einsatz doch sehr wuchtig am Handgelenk wirkt. Gut ist aber auch, dass ich nun weitere zwei Halterungen mein Eigen nennen darf, seit der 800er im Haushalt ist.
Dienstag, 19. Juni 2012
19.6.12:
So. Das Edge 500 ist erst mal eingeschickt zu GARM**, und ich bin mal gespannt was die so mit dem Ding machen. Da ich keine Lust habe, in den nächsten Wochen blind durch die Gegend zu fahren, habe ich mir ein Übergangs-GPS geholt, und zwar einen Edge 800. Naja, eigentlich habe ich beim 500 manchmal die Kartenfunktionen vermisst. Da die Catrin das 705 mehr oder weniger anektiert hat, und ich das Prozedere mit den Halterungen zu nervig finde ist das 800 eine gute Wahl, das immerhin mal mit der selben Halterung wie das 500 befestigt werden kann.
Montag, 18. Juni 2012
wie sind denn so die Autogas-Preise in Frankreich?
Heutzutage muss man sich das ja schon zwei mal überlegen, ob man mit dem Auto in den Urlaub fahren kann. Die Spritpreise steigen und mit ihnen selbstverständlich auch die Preise für LPG, oder GPL, wie die Franzosen das nennen. Haben wir bei unserem letzten Urlaub in Frankreich noch rund 83ct pro Liter Autogas bezahlt, so waren es jetzt auf der Autobahn meistens zwischen 94 und 97ct. Unser Verbrauch ist seit der Anschaffung des Heckträgers für die Räder auch noch mal leicht gestiegen: Das Busjen verbraucht jetzt ungefähr 15 Liter auf 100km. Wir sind also mit rund 14ct pro km vorwärts gekommen. Geht wohl grad noch so...
Sonntag, 17. Juni 2012
17.6.12:
Zurück aus dem Urlaub. Neben dem GPS habe ich am Fahrrad auch das Hinterrad und das linke Pedal geschrottet. Es hat sich also gelohnt. Am Hinterrad ist Mavic-typisch die Felge innen gerissen, sodass es die Flanke nach außen gedrückt hat und ein kontrolliertes Bremsen nun nicht mehr möglich war. Zum Glück gab's beim Decathlon um die Ecke ein Not-Hinterrad für 39 EUR. Das kann man im Urlaub ruhig mal bezahlen... Noch mehr Glück hatte ich bei dem Pedal. Bei km 30 auf einer unserer Touren fiel mir plötzlich der Pedalkörper ab, und ich schaute verdutzt auf die leere Achse, die noch an der Kurbel befestigt war. Ich entfernte die Kügelchen, die sich aus dem Lager gelöst hatten und "montierte" den Pedalkörper auf der nun freigelegten Achse. "Jetzt auf dem schnellsten Weg zurück auf den Campingplatz, denn diese Konstruktion ist nicht für die Ewigkeit gemacht..." war mein Gedanke, und ich rollte zunächst gemütlich vom Ort des Geschehens bergab in den nächsten Ort. Kaum 800m gerollt, erschien uns plötzlich ein Radgeschäft, und ich nutzte die Gunst der Stunde und betrat das Geschäft mit dem losen Pedal in der Hand. Der junge Verkäufer konnte mir direkt einen Satz neue Pedale montieren, und das ganze dauerte keine 5 Minuten und kostete 12 EUR. Ich war total geflasht von so viel Glück, und so haben wir an dem Tag insgesamt noch über 1000Hm gemacht. Wie schön...
Samstag, 9. Juni 2012
9.6.12:
Heute die 1000km auf dem MTB vollgemacht. Wie in den letzten Jahren scheint auch dieses Jahr das MTB das von mir meistegfahrene Fahrrad zu werden.
Donnerstag, 7. Juni 2012
8.6.12:
Lese gerade - nach dem ich schon den zweiten und dritten Teil gelesen habe - den ersten Teil von Jussi Alder-Olsens Morck-Reihe. Spannend wie die anderen beiden Bücher, und ich freue mich schon jetzt auf den September, wenn endlich der vierte Band erscheint. Den werde ich mir dann ganz oldschool als Hardcover kaufen, scheiß auf ebooks...
7.6.12:
Ganz ARme MInderwertige Navigationsgeräte. 72 Stunden sind rum und immer noch kein Lebenszeichen von dem Hersteller meines Edge500. Da kommt Freude auf, wenn man Fahrrad fahren geht und nicht die hunderte von Daten angezeigt bekommt, an die man sich mitlerweile so gewöhnt hat...
Dienstag, 5. Juni 2012
Montag, 4. Juni 2012
4.6.12: Alle meine Garmins gehen kaputt!
Bis auf das Edge 705. Aber egal: Forerunner 201: Bei einer Abfahrt in 2 Teile zerfallen! Forerunner 305: Nach Regenfahrt löste sich der Deckel, ausserdem ist die Gummiabdeckung von den Knlpfen so labberig geworden, dass man die Knöpfe nur noch gerade so drücken konnte. Und jetzt, heute ganz aktuell passiert: Der Edge 500 befindet sich in einer Reboot Loop, er pipst alle 10 Sekunden und ich hoffe, dass der Akku bald leer ist. Wie gesagt, der Edge 705 ist der Firma Garmin in Sachen geplanter Obsoleszens wohl etwas mislungen, denn er ist nicht totzukriegen. Gut, eine Zeit lang wollte er nach USB-Verbindung keinen Satelliten mehr finden, und auch an den Gummiknöpfen kann man die schwachen Versuche erkennen zu verschleißen, aber bisher ohne Chance. Im Fall von Garmin muss man mal ganz klar die Nachteile eines Marktmonopols für den Kunden aufzeigen: Die Geräte sind sehr teuer und von einer verbesserungswürdigen Qualität. Dieses Mal habe ich den Support von Garmin kontaktiert, ich bin gespannt, ob die mir helfen können. Die bisherige Laufzeit des Edge ist im Übrigen ein Witz: Ich habe den jetzt keine zwei Jahre gehabt. Und ich muss auch sagen, dass ich das Gerät nicht behandle als sei es Dreck: Eigentlich benutze ich es ganz normal und stecke es hin und wieder an den PC, um es aufzuladen und die Daten auszulesen. Das war übrigens auch die letzte Aktion im Leben meine Edge: Ich habe eine Tour für Morgen aufgespielt und es danach getrennt und in den Halter am Lenker meines MTB gesteckt, wo es dann direkt mit der Reboot Loop angefangen hat. Ich rege mich jetzt nicht weiter auf. Ich kauf mir meine Garmins einfach immer mit der Einstellung: "Hey, in zwei Jahren ist die Kiste nicht nur kaputt, sondern es gibt auch attraktive Nachfolgemodelle" Im aktuellen Fall wäre das ggf. der Forerunner 910XT, ich werde aber vermutlich eher einen Edge800 anschaffen. Gesetz den Fall, Garmin zuckt bei meinem geschilderten Problem auch nur mit den Schultern...
Samstag, 2. Juni 2012
2.6.12:
So gut die Idee mit dieser Squeezebox auch ist: Die Kombination Squeezebox Touch und Netgear ReadyNAS bringt mich um den Verstand und raubt mir die letzten Nerven. Ein einfaches Update hat mich jetzt mal gut und gerne zwei Stunden aufgehalten und die Kiste ist immer noch nicht wieder ganz funktionsfähig. Ich habe einen Hals, das kann ich gar nicht in Worte fassen. Die Kiste ist so lahm und träge, das geht gar nicht.
Donnerstag, 31. Mai 2012
31.5.12: Neptun unter Schock: SSD-Preise fangen bei 50,8ct an
Herber Rückschlag für den bisher so optimistischen Neptun. Gleich mehrere Anbieter haben die OCZ Petrol für 129,99 EUR im Angebot, was zu einem GB-Preis von 50,8ct führt. Die Trend geht eindeutig nach unten und die Kurve wird immer steiler. Bald ist das Warten auf den Stichtag wohl nur noch eine Farce, und man muss Neptuns Ausharren dann als reine Provokation sehen. Aber so weit ist es ja noch nicht. Noch habe ich erst den halben Weg gepackt: Von 74,4ct auf 50,8ct sind 23,6ct, bei weiteren 23,6ct Preisverfall bin ich wohl dann so gut wie der klare Gewinner.
31.5.12: über 1000 km Rad gefahren im Mai
1045km. Das habe ich ja schon lang nicht mehr in einem Monat gemacht. Der letzte Monat im einem ähnlichen Umfang war der Juni 2010 mit 989km. 970km habe ich im März des Jahres 2007 geschafft, da waren wir im Trainingslager auf Malle und außerdem in der Vorbereitung auf die Vätternrundan in Schweden. 2006 war der April ein Monat, in dem ich immerhin auf 938 Radkilometer gekommen bin. In meinen Ironman-Jahr 2005 bin ich in keinem Monat auf mehr als 799km (Mai) gekommen, allerdings bin ich damals auch wesentlich mehr gelaufen. 2005 war da bisher einzige Jahr, in dem ich 1000km gelaufen bin. Vor 2005 habe ich keine Aufzeichnungen, ich vermute aber, dass ich ausser in meiner Zeit als Fahrradkurier (ca. 1996/1997) nie über 1000km in einem Monat gefahren haben dürfte.
Übrigens waren jetzt im Mai 618km Strecken, die ich normalerweise mit dem Auto zurückgelegt hätte. Damit habe ich anstelle des Autos (196,5g/km) nur von mir berechnete 8,63g/km an CO2 ausgestoßen und damit insgesamt 116kg CO2 eingespart. Toll. Wie ich auf den Wert gekommen bin? Ich habe mir meine Leistungsdaten angesehen und einen "Verbrauch" pro km von 93,9kJ ermittelt. Das ergibt in Kohlenhydrate umgerechnet rund 5,59g Zucker, der wiederum - ab hier wird's wissenschaftlich extrem unsicher - zu 8,63g CO2 umgesetzt werden MÜSSTE.
Übrigens waren jetzt im Mai 618km Strecken, die ich normalerweise mit dem Auto zurückgelegt hätte. Damit habe ich anstelle des Autos (196,5g/km) nur von mir berechnete 8,63g/km an CO2 ausgestoßen und damit insgesamt 116kg CO2 eingespart. Toll. Wie ich auf den Wert gekommen bin? Ich habe mir meine Leistungsdaten angesehen und einen "Verbrauch" pro km von 93,9kJ ermittelt. Das ergibt in Kohlenhydrate umgerechnet rund 5,59g Zucker, der wiederum - ab hier wird's wissenschaftlich extrem unsicher - zu 8,63g CO2 umgesetzt werden MÜSSTE.
Mittwoch, 30. Mai 2012
Aufgepasst: Ab Juli braucht man in Frankreich einen Alko-Schnelltester im Auto
Ab Juli muss man in Frankreich einen Einweg-Alkohol-Schnelltest im Auto und auf dem Motorrad mitführen. Ab 0,25 °/oo gibt's in Frankreich Geldbußen, und ab 0,4 °/oo kann man den Führerschein entzogen bekommen. AUch Touristen benötigen diesen rund 2EUR teuren Tester, andernfalls kann eine Strafe von 11 EUR fällig werden.
Prost und schönen Urlaub in Frankreich...
Prost und schönen Urlaub in Frankreich...
30.5.12:
Wirklich eine sehr gute Fernsehserie "Sherlock". Der moderne Sherlock in der Serie ist eine Mischung aus "Prof. Dr. Dr. Augustus van Dusen", Sheldon Cooper aus "The Big Bang Theory" und Shawn Spencer aus "Psych". Da zahl ich doch mal ausnahmsweise gerne die GEZ Zwangssteuer für. Leider hab ich die letzte Folge der zweiten Season, die am Montag gesendet wurde verpasst, naja, ich denke irgend ein Bekannter wird das wohl aufgenommen haben, so einfach wie das heute mit diesen Festplattenreceviern ist.
29.5.12:
Neues Projekt: Ich will eines meiner Triathlonräder annähernd StVZO-konform machen, ohne das es danach aussieht wie Müll. Allerdings will ich an Stelle von zugelassenen Reflektoren Reflexfolien verwenden, sodass ich zwar von der StVZO abweiche, man mich aber nach menschlichem Ermessen nicht mehr dafür belagen kann. Natürlich werde ich auch eine riesige Fahrradlampe verwenden sondern entsprechendes LED-Leuchtmittel. Man darf gespannt sein...
Montag, 28. Mai 2012
28.5.12:
Habe am Wochenende das P3 eingefahren, bin freitags, sonntags und heute zusammen auf 200km gekommen und habe auch schon ein paar Baustellen an dem Rad ausgemacht: Die Sattelstütze garxt, ausserdem muss ich die Bremsen tauschen, die gehen mir kräftig auf die Nerven. Ansonsten habe ich für die 1000Hm heute die 11-21-Kassette gegen eine vernünftige, ich glaube 12-25 oder so ausgetauscht. Damit wäre es dann wohl ganz gut hochgegangen nach Presberg, wenn ich fitter gewesen wäre und wenn ich den ersten Gang hätte schalten können.
Aus meiner Zeit, in der ich mehr Teile bei E*** gekauft habe als ich fahren konnte stammt auch mein zweites HED DEEP Hinterrad, das ich dann heute auch im P3 drin hatte. Fährt gut, und sieht auch zusammen mit dem HED3 sehr passend aus. Evtl. kaufe ich mir doch noch eine 24-Loch-Powertap und speiche das DEEP darin ein.
Richtig Schrott ist derzeit der Tacx-Sattel-Flaschenhalter, was mich wundert, weil die Tacx-Sachen normal ganz gut sind: Die stellen sehr gute Trinkflaschen her, der Rollentrainer ist meines Erachtens auch ne tolle Sache... Vielleicht kann ich den noch ein bisschen besser montieren, mal sehen...
Aus meiner Zeit, in der ich mehr Teile bei E*** gekauft habe als ich fahren konnte stammt auch mein zweites HED DEEP Hinterrad, das ich dann heute auch im P3 drin hatte. Fährt gut, und sieht auch zusammen mit dem HED3 sehr passend aus. Evtl. kaufe ich mir doch noch eine 24-Loch-Powertap und speiche das DEEP darin ein.
Richtig Schrott ist derzeit der Tacx-Sattel-Flaschenhalter, was mich wundert, weil die Tacx-Sachen normal ganz gut sind: Die stellen sehr gute Trinkflaschen her, der Rollentrainer ist meines Erachtens auch ne tolle Sache... Vielleicht kann ich den noch ein bisschen besser montieren, mal sehen...
Samstag, 26. Mai 2012
Liebe wiesbadener Eisdiele...
Ich bin wirklich kein Verfechter der "Geiz-ist-geil"-Bewegung, aber ich finde Wucher ist unsozial. Ich kann mich noch erinnern, da hat das Bällchen 70ct gekostet, das war glaube ich vor 2 Jahren. In der Zeit ist mein Gehalt leider nicht um 42% gestiegen. Also ist es nur konsequent, dass ich ab sofort das Eis an der Eisdiele als Luxusgut deklariere und mir das in Zukunft gar nicht mehr oder nur noch in speziellen Ausnahmefällen leisten werde.
Freitag, 25. Mai 2012
25.5.12:
Natürlich hat DPD nicht auf meine E-Mail geantwortet, zumindest nicht per E-Mail. Stattdessen haben die eben gerade, so um 16:32, mein Paket zugestellt. Komisch, dass sie auf einmal tatsächlich meinen Briefkasten gefunden haben.
Donnerstag, 24. Mai 2012
64GB Stick bei Saturn gekauft
Habe mir heute einen 64GB USB-Stick für unglaubliche 25 EUR gekauft. An dieser Stelle stellt sich mir die Frage, ob man solch einen Stick eventuell auch als SSD werten kann? Das wäre dann nämlich ein weiterer Meilenstein für meine Wette mit dem Neptun: Auf's GB gerechnet kommt das Saturn-Angebot nämlich auf Schlanke 39,1ct. Aber wie auch immer haben wir hier einen eindeutigen Wegweiser in Sachen Preisentwicklung. Klar, bei den SSDs kann müssen schnellere Flash-Speicher eingebaut werden, der 64-Gig-Stick schreibt mich lächerlichen 3,5MB/s.
Bei dem Kauf hatte ich übrigens wieder ein bisschen Glück gehabt, so wie ich den ganzen heutigen Tag viel Glück hatte: Als ich nämlich in der Mittagspause beim Saturn reinkam waren die Stick natürlich schon restlos ausverkauft, wie es bei den Saturn-Lockangeboten halt so üblich ist. Glücklicherweise habe ich aber noch eine Packung in einer anderen Ecke des Ladens gefunden, die ein potentieller Kunde dort falsch abgelegt haben muss. Cool.
64GB ist viel Zeug, da kann ich jetzt ultra viele Daten mit mir rumschleppen. Ich freu mich, auch wenn das Bespielen Stunden dauert...
Bei dem Kauf hatte ich übrigens wieder ein bisschen Glück gehabt, so wie ich den ganzen heutigen Tag viel Glück hatte: Als ich nämlich in der Mittagspause beim Saturn reinkam waren die Stick natürlich schon restlos ausverkauft, wie es bei den Saturn-Lockangeboten halt so üblich ist. Glücklicherweise habe ich aber noch eine Packung in einer anderen Ecke des Ladens gefunden, die ein potentieller Kunde dort falsch abgelegt haben muss. Cool.
64GB ist viel Zeug, da kann ich jetzt ultra viele Daten mit mir rumschleppen. Ich freu mich, auch wenn das Bespielen Stunden dauert...
24.5.12: Meine heutige Mail an DPD:
Hallo,
ich erwarte eine Sendung mit der Trackingnummer xxxxxxxxxxxxxxxx und muss erneut feststellen, dass im Tracking "Adresse falsch" steht. Können Sie mir sagen, ob die Sendung an
Max Ferdinand
xxxxxxxxxxxxxxxx
65xxx Wiesbaden
adressiert ist?
Ich kann nicht verstehen, warum vier von fünf Sendungen von DPD angeblich eine falsche Adresse haben sollen. Bitte versuchen Sie, die Sendung zuzustellen. Es handelt sich um einen Gegenstand mit einem Wert von 11 EUR, für den ich mit Sicherheit nicht nach Raunheim fahren werde, um ihn persönlich abzuholen, wie bei den letzten fünf DPD-Sendungen.
GERNE KANN DER FAHRER DIE SENDUNG AUCH BEI EINEM NACHBARN ABGEBEN, BEISPIELSWEISE BEI DEM xxxxx LADEN IM HAUS ODER IM NAGELSTUDIO ODER BEI EINER DER ANDEREN SIEBEN PARTEIEN IM HAUS.
BITTE ABER UNBEDINGT EINEN ZETTEL IN DEN BRIEFKASTEN WERFEN. MEIN BRIEFKASTEN IST DER MIT DER AUFSCHRIFT "FERDINAND", ER IST VON AUSSEN ZUGÄNGLICH.
Ich bin mitlerweile sehr genervt von Ihrem Service, warum hat DPD die schlechteste Erfolgsquote beim Zustellen meiner Pakete? Sogar Hermes ist derzeit besser...
MfG
Max Ferdinand
________________
Mal sehen, ob diese Menschen auf mich reagieren...
ich erwarte eine Sendung mit der Trackingnummer xxxxxxxxxxxxxxxx und muss erneut feststellen, dass im Tracking "Adresse falsch" steht. Können Sie mir sagen, ob die Sendung an
Max Ferdinand
xxxxxxxxxxxxxxxx
65xxx Wiesbaden
adressiert ist?
Ich kann nicht verstehen, warum vier von fünf Sendungen von DPD angeblich eine falsche Adresse haben sollen. Bitte versuchen Sie, die Sendung zuzustellen. Es handelt sich um einen Gegenstand mit einem Wert von 11 EUR, für den ich mit Sicherheit nicht nach Raunheim fahren werde, um ihn persönlich abzuholen, wie bei den letzten fünf DPD-Sendungen.
GERNE KANN DER FAHRER DIE SENDUNG AUCH BEI EINEM NACHBARN ABGEBEN, BEISPIELSWEISE BEI DEM xxxxx LADEN IM HAUS ODER IM NAGELSTUDIO ODER BEI EINER DER ANDEREN SIEBEN PARTEIEN IM HAUS.
BITTE ABER UNBEDINGT EINEN ZETTEL IN DEN BRIEFKASTEN WERFEN. MEIN BRIEFKASTEN IST DER MIT DER AUFSCHRIFT "FERDINAND", ER IST VON AUSSEN ZUGÄNGLICH.
Ich bin mitlerweile sehr genervt von Ihrem Service, warum hat DPD die schlechteste Erfolgsquote beim Zustellen meiner Pakete? Sogar Hermes ist derzeit besser...
MfG
Max Ferdinand
________________
Mal sehen, ob diese Menschen auf mich reagieren...
Mittwoch, 23. Mai 2012
23.5.12: Mein Singlespeeder ist doch schneller als ich dachte
Heute lief's gut auf dem Weg nach Frankfurt: Meine bisherigen Fahrzeiten habe ich heute um mehr als 8 Minuten verbessert, ich konnte einen 28,1er Schnitt fahren. Damit ist das Specialized nicht viel langsamer als die anderen Räder:
Müsing(2010): 1:24:50 (30,7km/h) - ich müsste das Müsing viel häufiger fahren
Viliger(2010): 1:25:01 (30,7km/h) - das lila Fahrrad ist mitlerweile verschrottet :-(
P3(2012): 1:29:00 (29,10km/h) - wie unten beschrieben freitags morgens gefahren bei Gegenwind
Hunter(2011): 1.29:03 (29,14 km/h) - der Hunter wird nur noch auf der Rolle bewegt
RockHopper(2012): 1:32:16 (28,12 km/h) - nicht schlecht für nur einen Gang
Titan-MTB(2009): 1:45:42 (24,9 km/h) - Regenfahrt, bäh!
Ich bin natürlich gespannt, wie schnell ich mit meinem P3 bin, vielleicht am Freitag...
Müsing(2010): 1:24:50 (30,7km/h) - ich müsste das Müsing viel häufiger fahren
Viliger(2010): 1:25:01 (30,7km/h) - das lila Fahrrad ist mitlerweile verschrottet :-(
P3(2012): 1:29:00 (29,10km/h) - wie unten beschrieben freitags morgens gefahren bei Gegenwind
Hunter(2011): 1.29:03 (29,14 km/h) - der Hunter wird nur noch auf der Rolle bewegt
RockHopper(2012): 1:32:16 (28,12 km/h) - nicht schlecht für nur einen Gang
Titan-MTB(2009): 1:45:42 (24,9 km/h) - Regenfahrt, bäh!
22.5.12: SSD-Preise fallen weiter
Ein nächster Schritt ist erreicht: Mitlerweile gehören oft die 240GB bzw die 256GB Platten immer häufiger zu den günstigsten Platten. Bei Geizhals sind derzeit fünf Platten unter 70ct/GB verfügbar. Es wird immer wahrscheinlicher, dass der Neptun mit seiner Wette untergehen wird. Es ist zwar noch ein langer Weg, aber ich bin sehr optimistisch. Allerdings glaube ich auch, dass die Entwicklung im Bereich der magnetischen Festplatten einen großen Einfluss auf den Preis haben wird. Nur wenn diese Platten größer und billiger werden kann weiter Druck auf den Preis für SSDs ausgeübt werden, denke ich.
Montag, 21. Mai 2012
21.5.12: Schwimme ich bald wieder?
Acht Jahre nach meinem glorreichen Sieg beim 24h-Schwimmen in Spremberg bin ich heute durch Zufall auf ein 12h-Schwimmen in Höfen im Schwarzwald gestoßen. Auf einer 35m-Bahn könnte ich hier im Juli endlich mal wieder gemütlich schwimmen gehen. Die Ergebnisliste des Jahres 2011 läßt mir keinen Platz für Siegchancen, aber darum geht es ja auch nicht primär. Mal sehen, vielleicht gehe ich die Tage mal locker schwimmen und guck mal, ob mir das Spaß bringt...
Sonntag, 20. Mai 2012
20.5.12:
ich glaube, dass die Akkulaufzeit meines Laptops sich dank der SSD ein wenig zum Positiven hin verbessert hat. Laut Herstellerangabe liegt der Stromverbrauch in der Ruhe bei 0,3W und im Betrieb bei 1,5W, ich denke, dass so eine magnetische Festplatte so bei knapp unter 2,5W liegen dürfte. Naja, eigentlich ist das ja kein soooo großer Unterschied, bei einem System-Verbrauch von rund 20W sind das vielleicht so 5% weniger Leistung, bei 4 Stunden Akkulaufzeit kann man also vielleicht mit zehn, zwölf Minuten mehr Laufzeit rechnen. Ob ich das merke?
Samstag, 19. Mai 2012
19.5.12:
Habe bei meiner SSD im Laptop jetzt doch einen Eintrag bei den SMART-Daten gefunden, der die Gesamtschreibmenge anzeigt: Dieser Wert hat die HEX-ID E8 und wird als Gesamtzahl der Schreibsektoren angegeben. Die Größe eines solchen "Schreibsektors" scheint in etwa der Cache-Größe der Platte, nämlich 32MB zu entsprechen, das ergab mein Feldversuch mit einem 7GB großen Ordner, den ich von c:\ nach c:\ kopiert habe.
[19.5.12: 64.5ct][20.5.12.:68.8ct]
[19.5.12: 64.5ct][20.5.12.:68.8ct]
Freitag, 18. Mai 2012
18.5.12:
diese Sache mit den SSDs und der Wette mit dem Neptun hat einen großen Nachteil: Seitdem beschäftige ich mich SSDs, und so kam es dann auch, dass ich im KM-Elektronik in Frankfurt in der Gutleutstraße stand, um eigentlich nur einen Displayport2HDMI-Adapter zu kaufen. Sofort fiel mir das Angebot für eine OCZ Vertex 2+ für 89 EUR ins Auge, und schwupp, schon habe ich sie geshoppt und jetzt läuft sie geräuschlos in meinem Laptop. Dieser startet jetzt ultraflott und wenn ich suspend to disc mache dann ist er 15 Sekunden nach Betätigung des Power-Knopfes voll einsatzklar. Damit ist natürlich mein Plan, die Vertex3 aus dem Desktop in den Laptop zu verfrachten und für den Desktop eine 256er oder größer zu kaufen ad acta gelegt. Egal, die Preise fallen und in ein paar Monaten spricht kein Mensch mehr von magnetischen Festplatten: "Stell Dir mal vor, früher haben Harddiscs Geräusche gemacht, kannst Du dir das vorstellen?"
Aber das ist echt ne coole Sache: Der Laptop an dem ich hier gerade sitze und diesen Eintrag mache gibt keine Geräusche von sich, mal abgesehen von dem Klang der Tasten, wenn ich schreibe. Genial. Leider ist die Vertex 2+ eine ziemlich arme Platte, die mir wenig SMART-Daten anzeigen kann, so weiß ich z.B. nicht, wie viele Daten bereits über die SSD gelesen und geschrieben wurden, nur einen Lebenszustand kann die Platte anzeigen. Ich gehe aber mal generell davon aus, dass die Platte in meinem Laptop relativ alt werden kann, da ich den Laptop als solchen a) selten benutze und b) manchmal auch auf XP laufen lasse, dass wiederum auf der magnetischen Festplatte im zweiten Schacht montiert ist.
Ich habe also tatsächlich schon die vierte SSD in meiner Laufbahn als Computerbenutzer: die ersten beiden SSD - auch OCZ - habe ich mir definitiv zu früh gekauft, die waren nicht das Gelbe vom Ei und haben meinen HTPC damals unnötig ausgebremst. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie die hießen, ich weiß nur noch, dass mir XP damals teilweise verheerend langdame Transferraten unter 1MB/s attestiert hat. Die konnten einfach noch gar nix, und das obwohl ich sogar zwei von diesen Monstern im RAID Level 0 laufen hatte.
Die beiden jetzigen OCZs die ich habe sind eigentlich ganz ok: Mein Ziel ist es sie an die Grenzen ihrer Lebenszeit zu bringen. Ich will sie ins Lifetime Throtteling bringen und ich will tote Zellen sehen. Aber: Ich will keinen Datenverlust.
Aber das ist echt ne coole Sache: Der Laptop an dem ich hier gerade sitze und diesen Eintrag mache gibt keine Geräusche von sich, mal abgesehen von dem Klang der Tasten, wenn ich schreibe. Genial. Leider ist die Vertex 2+ eine ziemlich arme Platte, die mir wenig SMART-Daten anzeigen kann, so weiß ich z.B. nicht, wie viele Daten bereits über die SSD gelesen und geschrieben wurden, nur einen Lebenszustand kann die Platte anzeigen. Ich gehe aber mal generell davon aus, dass die Platte in meinem Laptop relativ alt werden kann, da ich den Laptop als solchen a) selten benutze und b) manchmal auch auf XP laufen lasse, dass wiederum auf der magnetischen Festplatte im zweiten Schacht montiert ist.
Ich habe also tatsächlich schon die vierte SSD in meiner Laufbahn als Computerbenutzer: die ersten beiden SSD - auch OCZ - habe ich mir definitiv zu früh gekauft, die waren nicht das Gelbe vom Ei und haben meinen HTPC damals unnötig ausgebremst. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie die hießen, ich weiß nur noch, dass mir XP damals teilweise verheerend langdame Transferraten unter 1MB/s attestiert hat. Die konnten einfach noch gar nix, und das obwohl ich sogar zwei von diesen Monstern im RAID Level 0 laufen hatte.
Die beiden jetzigen OCZs die ich habe sind eigentlich ganz ok: Mein Ziel ist es sie an die Grenzen ihrer Lebenszeit zu bringen. Ich will sie ins Lifetime Throtteling bringen und ich will tote Zellen sehen. Aber: Ich will keinen Datenverlust.
Donnerstag, 17. Mai 2012
17.5.12:
Ich habe jetzt endlich den Hunter aus dem Rollentrainer ausgebaut und zusammen mit seiner leichten Salzschicht in den Keller verfrachtet. Die Rollentrainer-Saison ist damit für die nächsten 20 Wochen beendet und es wird draußen geradelt. So ging es heute beispielsweise auf eine gemütliche 100km-Tour mit den MTBs, und auch am Wochenende wollen wir noch ein paar Kilometer fahren.
Meine Fahrten von der Arbeit heim bzw. morgens hin mache ich derzeit mit dem Specialized Rock Hopper, der ein Singlespeeder ist, in der Hoffnung dadurch vielleicht meine Trittfrequenz zu steigern. Ein 30er Schnitt ist mit dem Specialized leider derzeit utopisch, aber immerhin bin ich schon auf knapp 26km/h.
Neben den beiden Rädern und dem Hunter kommen derzeit nur das Klapprad (~40km) und das P3 (~55km) auf Einsatzzeiten. Das Bahnrad, das Softride, das Müsing und die anderen Bikes sind bisher noch nicht bewegt worden, zumindest nicht bestimmungsgemäß...
Meine Fahrten von der Arbeit heim bzw. morgens hin mache ich derzeit mit dem Specialized Rock Hopper, der ein Singlespeeder ist, in der Hoffnung dadurch vielleicht meine Trittfrequenz zu steigern. Ein 30er Schnitt ist mit dem Specialized leider derzeit utopisch, aber immerhin bin ich schon auf knapp 26km/h.
Neben den beiden Rädern und dem Hunter kommen derzeit nur das Klapprad (~40km) und das P3 (~55km) auf Einsatzzeiten. Das Bahnrad, das Softride, das Müsing und die anderen Bikes sind bisher noch nicht bewegt worden, zumindest nicht bestimmungsgemäß...
Montag, 14. Mai 2012
Klaus Pechstein war der erste...
Mein Held des Tages ist Klaus Pechstein, der im September 1969 im Alter von 28 Jahren den Rhein komplett von oben nach unten durchschwommen hat. Wenn ich von oben nach unten sage, meine ich nicht etwa eine geografische Richtung, sondern viel mehr die Strömungsrichtung.
Diesen Versuch unternimmt seit ein paar Tagen ebenfalls der Schweizer Ernst Bromeis, der jedoch ein bisschen zu früh in der Saison gestartet ist und jetzt wohl teilweise mit dem Kajak fährt statt selbst zu schwimmen.
Die Frage, die sich mir stellt: Wann probiert der erste Mensch, den Rhein komplett stromaufwärts zu schwimmen?
Diesen Versuch unternimmt seit ein paar Tagen ebenfalls der Schweizer Ernst Bromeis, der jedoch ein bisschen zu früh in der Saison gestartet ist und jetzt wohl teilweise mit dem Kajak fährt statt selbst zu schwimmen.
Die Frage, die sich mir stellt: Wann probiert der erste Mensch, den Rhein komplett stromaufwärts zu schwimmen?
Sonntag, 13. Mai 2012
13.5.12: Titan MTB renoviert und durch den Wald gefahren
Was so ein neues Tretlager und ein paar neue Bremszüge doch für eine großartige Wirkung auf den Fahrkomfort haben! Das Rad fühlt sich ja wieder an wie neu. Die Lager des alten GXP Innenlagers waren total ausgeleihert und die Kurbel hat extremes Spiel in dem maroden Lager. Ausserdem hat der Winter den Bremszügen stark zugesetzt, diese wurden durch Rost und Ablagerungen von Streusalz extrem gebremst in ihren Hüllen, sodass kaum noch Bremskraft da war und man beim Bremsen das Gefühl hatte, man müsse den halben Bremshebel abreißen, um noch ein bisschen verzögern zu können. Dem entsprechend defensiv bin ich die letzten Male auch immer die Abfahrten gefahren. Immer schön vorbremsen, damit man bloß nie zu schnell wird und nicht mehr stoppen kann.
Jetzt muss ich nur noch Moritz' Fahrrad instandsetzen, habe immerhin schon die Züge gekauft. Sie müssen nur noch eingebaut werden...
Jetzt muss ich nur noch Moritz' Fahrrad instandsetzen, habe immerhin schon die Züge gekauft. Sie müssen nur noch eingebaut werden...
Samstag, 12. Mai 2012
12.5.12: HTC Desire wird langsam zu meinem Lieblingshandy
Nach einem kleinen Crash auf dem Fahrrad hat sich der optische Zustand meines HTC Desire von "leichte Gebrauchsspuren" zu "starke Gebrauchsspuren" verwandelt. Es ist nun schon gut fünf mal aus einer Höhe von mehr als einem Meter auf harten Untergrund aufgeknallt, und so wie bei den Stürzen zuvor hat es sich auch dieses Mal wieder in drei Teile zerlegt: Akkudeckel, Akku, Rest vom Handy. Dieses mal jedoch hat es den metallenen Rahmen übelst verbogen, und das was man auf dem Bild rechts sieht ist bereits das Ergebnis nach meiner kosmetischen Behandlung mit der Rohrzange. Die ursprünglichen Spaltmaße konnte ich leider trotz meiner Sorgfalt und meiner langjährigen Berufserfahrung im Umgang mit der Rohrzange leider nicht mehr herstellen, aber ich bin irgendwie stolz auf das Gerät, dass es rein technisch gesehen alle Stürze so gut wegstecken konnte. Es ist auf dem besten Weg mein Lieblingshandy zu werden.
Donnerstag, 10. Mai 2012
10.5.12: Preis pro GB fällt auf 64,8ct
Das sind ja mal gute Nachrichten. Heute hat der niedirgste Geizhals-Preis bei SSDs den Pro-GB-Wert von 65ct unterschritten, und der Sollwert bei gleichmäßigem Fallen des SSD Preises liegt gut 8ct höher, ich habe also meine Führung vor dem Neptun noch mal ordentlich ausbauen können.

Seit Beginn der Wette ist der Preis übrigens bereits um 12,9% gefallen, das finde ich schon enorm.

Seit Beginn der Wette ist der Preis übrigens bereits um 12,9% gefallen, das finde ich schon enorm.
Mittwoch, 9. Mai 2012
9.5.12:
gestern ffm=>wi mit dem singlespeeder gefahren. gar nicht mal so schlecht, wenn man 48/17 fährt und dadurch an dem fahren zu dicker gänge gehindert wird. die fahrzeit ist noch ausbaufähig aber für die erste fahrt von der arbeit heim dieses jahr war es ganz ok.
Montag, 7. Mai 2012
7.5.12:
Unglaublich, aber war. Bereits im zweiten Jahr meiner Teilnahme am kicker Manager Pro Spiel in der Liga Vikings Wiesbaden habe ich den ersten Platz gemacht. Nach meinem Dritten Platz im Vorjahr habe ich aus meinen Fehlern gelernt und nicht so sehr auf eine Mannschaft so wie letztes Jahr Schalke gesetzt. Mit Reus und Kagawa hatte ich zwei extreme Punktegaranten in meinem Team. Auch Raul war bei den Redakteuren vom kicker sehr beliebt, und zusammen haben diese Drei fast die Hälfte meiner Gesamtpunktzahl ausgemacht.
Interessanterweise habe ich nur vier Tagessiege eingefahren, bin aber sechs mal letzter geworden. Genauso wie im Vorjahr habe ich mich neben dem Gesamtergebnis auch auf einen hohen Kaderwert konzentriert, und so konnte ich die magische Grenze von 100 Mio EUR knapp überbieten. Mit 100,2 Mio schloß mein Team am 34. Spieltag ab, und auf der Bank hatte ich weitere 1,08 Mio.
Hier meine Anmerkungen für's nächste Jahr:
1. Von keiner Mannschaft mehr als zwei Spieler kaufen
2. Mindestens drei Topp-Spieler sicher von Anfang an haben
3. Immer viele Spieler in der Mannschaft
4. Immer zwei Torhüter, die im jeweiligen Verein auch aufgestellt werden.
5. Wichtige Transfers "snipern"
6. torgefährliche Abwehrspieler kaufen, im Zweifel einfach Spieler >1,90m kaufen
7. torgefährliche Mittelfeldspieler sind wichtiger als Stürmer
8. Keine Panikverkäufe, auch wenn's mehrere Spieltage nicht gut läuft
Interessanterweise habe ich nur vier Tagessiege eingefahren, bin aber sechs mal letzter geworden. Genauso wie im Vorjahr habe ich mich neben dem Gesamtergebnis auch auf einen hohen Kaderwert konzentriert, und so konnte ich die magische Grenze von 100 Mio EUR knapp überbieten. Mit 100,2 Mio schloß mein Team am 34. Spieltag ab, und auf der Bank hatte ich weitere 1,08 Mio.
Hier meine Anmerkungen für's nächste Jahr:
1. Von keiner Mannschaft mehr als zwei Spieler kaufen
2. Mindestens drei Topp-Spieler sicher von Anfang an haben
3. Immer viele Spieler in der Mannschaft
4. Immer zwei Torhüter, die im jeweiligen Verein auch aufgestellt werden.
5. Wichtige Transfers "snipern"
6. torgefährliche Abwehrspieler kaufen, im Zweifel einfach Spieler >1,90m kaufen
7. torgefährliche Mittelfeldspieler sind wichtiger als Stürmer
8. Keine Panikverkäufe, auch wenn's mehrere Spieltage nicht gut läuft
Sonntag, 6. Mai 2012
6.5.2012: World Klapp 2054, äh 2012
World Klapp war eine tolle Sache, obwohl ich in der Qualifikation rausgeflogen bin. Habe wohl nicht damit gerechnet, dass hier richtig viele Könner vor Ort waren, die brutalst hohe Geschwindigkeiten auf dem Klapprad fahren können. Vor allem in meiner Qualigruppe ging die Post schon ab, als ich noch nicht richtig in die Pedale eingeklickt war. Die Folge war, dass ich voll im Wind mit 36km/h hinter dem Hauptfeld hergefahren bin, während das Hauptfeld peut à peut Vorsprung auf mich rausfährt und wohl so mit 38km/h unterwegs ist. Mein Puls war dann auch schnell über 180, und da ich dann auch so schwarz gefahren war, dass ich die Ansagen des Bahnrichters nicht mehr gehört habe, bin ich kurz nach der Überrundung freiwillig raus.
Ab da konnte ich mich voll auf meine Rolle als Zuschauer konzentrieren und war begeistert von dem Finale. Imponiert hat mir Udo Bölts, der auf einem nicht modifizierten Klapprad lange mit dem Spitzenfeld mithalten konnte: Die bewegten ihre Klappräder teilweise mit 40 km/h über den Beton von Friesenheim, und Udo Bölts sah aus wie eine Nähmaschine, blieb immer schön dran. Leider hat das blaue Klapprad den Udo nicht lange ausgehalten, nach 40 Minuten hatte er einen Defekt. Nach zwei Radwechseln hatte er ein 24er Klapprad und mischte damit dann richtig das Feld auf, zwar ohne Siegchance, aber dafür seine ganze Klasse ausspielend. Ich traf Udo bei der Siegerehrung, wo er gesagt hat, er wäre wohl so mit 140 Umdrehungen gefahren, und dass durch die Schwingungen der Rahmen gebrochen wäre. Ich teilte ihm meine Begeisterung über seine Trittfrequenz mit, worauf hin er entgegnete: "Ja, dafür muss man früher viel Fahrrad gefahren sein."
Das Rennen war ohnehin von 24"-Klapprädern geprägt, weil der Veranstalter vergessen hatte, alles außer 20" zu verbieten. Ein Klapprad mit 18mm breiten Reifen in 24" rollt halt schon besser als ein 20er Laufrad mit 28mm-Reifen. Und so war für mich der Sieger der Herzen auch der Drittplatzierte, der der schnellste auf 20" war.
Man muss schon sagen, in dem Aufbau der meisten teilnehmender Klappräder steckt meist sehr viel Liebe für's Detail, und ich schämte mich fast ein bisschen dafür, dass mein Rad hauptsächlich mit Zweckmäßigkeit glänzt. Sollte es den World Klapp nächstes Jahr wieder geben, habe ich schon ein paar Pläne für's Rad: Es scheint wohl im Tretlagerbereich Lösungen für Vierkant zu geben, da könnte ich mich meiner selbstgebastelten Lösung entledigen, bevor diese auseinanderfliegt. Eine Fixed Nabe wäre sicherlich auch eine Lösung, und je nach Reglement könnte ich ggf. eine 22"-Felge einspeichen, die mit dünnen reifen locker in den Rahmen passen müsste.
Weitere Bilder gibt hier
Ab da konnte ich mich voll auf meine Rolle als Zuschauer konzentrieren und war begeistert von dem Finale. Imponiert hat mir Udo Bölts, der auf einem nicht modifizierten Klapprad lange mit dem Spitzenfeld mithalten konnte: Die bewegten ihre Klappräder teilweise mit 40 km/h über den Beton von Friesenheim, und Udo Bölts sah aus wie eine Nähmaschine, blieb immer schön dran. Leider hat das blaue Klapprad den Udo nicht lange ausgehalten, nach 40 Minuten hatte er einen Defekt. Nach zwei Radwechseln hatte er ein 24er Klapprad und mischte damit dann richtig das Feld auf, zwar ohne Siegchance, aber dafür seine ganze Klasse ausspielend. Ich traf Udo bei der Siegerehrung, wo er gesagt hat, er wäre wohl so mit 140 Umdrehungen gefahren, und dass durch die Schwingungen der Rahmen gebrochen wäre. Ich teilte ihm meine Begeisterung über seine Trittfrequenz mit, worauf hin er entgegnete: "Ja, dafür muss man früher viel Fahrrad gefahren sein."
Das Rennen war ohnehin von 24"-Klapprädern geprägt, weil der Veranstalter vergessen hatte, alles außer 20" zu verbieten. Ein Klapprad mit 18mm breiten Reifen in 24" rollt halt schon besser als ein 20er Laufrad mit 28mm-Reifen. Und so war für mich der Sieger der Herzen auch der Drittplatzierte, der der schnellste auf 20" war.
Man muss schon sagen, in dem Aufbau der meisten teilnehmender Klappräder steckt meist sehr viel Liebe für's Detail, und ich schämte mich fast ein bisschen dafür, dass mein Rad hauptsächlich mit Zweckmäßigkeit glänzt. Sollte es den World Klapp nächstes Jahr wieder geben, habe ich schon ein paar Pläne für's Rad: Es scheint wohl im Tretlagerbereich Lösungen für Vierkant zu geben, da könnte ich mich meiner selbstgebastelten Lösung entledigen, bevor diese auseinanderfliegt. Eine Fixed Nabe wäre sicherlich auch eine Lösung, und je nach Reglement könnte ich ggf. eine 22"-Felge einspeichen, die mit dünnen reifen locker in den Rahmen passen müsste.
Weitere Bilder gibt hier
Samstag, 5. Mai 2012
5.5.12: Jetzt geht's lo-os!
Während ich auf dem Weg nach Ludwigshafen bin und dann dort angekommen meine Runden im "Klappodrom" drehe, findet der letzte Spieltag der Bundesliga statt, und obwohl die Meisterschaft schon längst entschieden ist bleibt es für den Blacky und mich weiterhin spannend: Im kicker Manager Pro liegen wir dicht zusammen auf Platz 2 (Blacky) und Platz 1 (Ich), und obwohl ich eine etwas besser Ausgangsposition habe, ist für beide noch der "Meistertitel" drin. Für meine Nerven ist es also gut, dass ich mich auf dem Klapprad ablenken kann und nicht 90 Minuten am Radio hänge und parallel dazu die Ereignisse im Internet verfolge. Ich werde mir einfach ganz entspannt am Montag die Bewertung im kicker reinziehen und dann werden wir ja sehen. Das Wochenende gehört dem "World Klapp"...
Donnerstag, 3. Mai 2012
3.5.12:
Heute noch mal auf der Rolle trainiert, ich muss das Scheißding jetzt endlich mal abbauen, wir haben Mai! Die Sonne scheint. Heute war es dann aber doch noch mal irgendwie praktisch, weil ich gar keine Zeit gehabt hätte draußen zu fahren.
Mittwoch, 2. Mai 2012
2.5.12: Udo Bölts ist auch dabei
Mit Udo Bölts ist jetzt ein sehr prominenter Kanditat für den Sieg beim World Klapp in der Teilnehmerliste aufgetaucht, sodass ich mich jetzt nicht mehr so sehr auf das Gesamtergebnis konzentrieren muss und mich mehr um mein Outfit kümmern kann. In der engeren Auswahl sind mein erster Zeitfahrhelm, den ich zum Glück noch nicht weggeworfen habe, und meine Bomberjacke, die ich zum Glück noch nicht weggeworfen habe. Dazu Badeschlappen, und ggf. mein Once-Trikot, dass ich zum Glück noch nicht weggeworfen habe. Unter den defekten Reisverschluss könnte ich ggf. Brusthaarimitat à la Diether Thomas Kuhn kleben. Mal schauen...
Dienstag, 1. Mai 2012
1.5.12: Klappradtour am Tag der Arbeit
Mit 7,5m Entfaltung machen die kleinsten Anstiege keinen Spaß mehr, und so sind die Catrin und Ich - ich konnte sie zu einem Mitfahren überreden, als ich gesagt habe, keinen Zeitfahrhelm anzuziehen - über die Mainzer Straße nach Biebrich gefahren, um von dort nach Eltville und zurück zu fahren. Ein 30er Schnitt ist bei idealen Bedingungen durchaus fahrbar, und für die Bahn ist die Übersetzung wohl ziemlich gut gewählt. Um den Lenker kommt noch ein bisschen Lenkerband und dann kann es los gehen. Dass mehr als eine Stunde auf diesem Rad gehen weiß ich jetzt, jetzt blicke ich voller Vorfreude auf den Tag des World-Klapp am 5.5. in Ludwigshafen. Wird bestimmt sehr sehr witzig...
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