Dienstag, 8. Januar 2013

7.1.12: Curriculum Walkman

März 1985: Der kleine, siebenjährige Max liegt im Bett und schläft noch nicht, weil er Musik auf seinem ersten tragbaren Musikabspielgerät hört. Umgangssprachlich nennt man diese Geräte "Walkman", aber es ist kein echter Walkman von Sony, sondern ein wesentlich größeres Gerät, wesentlich günstiger. Dafür hat er aber auch ein eingebautes UKW-Radio, und dort hört der kleine Max das erstes Lied, an das er sich noch heute erinnern kann: "When we all give the power, we all give the best, Every minute of an hour. Don't think about the rest. Then you all get the power, You all get the best. And everyone gives everything and every song everybody sings. Live is Life." Der Abspieler hatte zwei LEDs, das weiß ich noch. Die rote LED war die Betriebsleuchte und die grüne LED hat den Stereo-Empfang signalisiert. Die Kopfhörer waren klassische, kleine Bügelkopfhörer mit sehr dickem Anschlusskabel, an dessen Ende ein 3,5mm-Klinkenstecker in biblischem Ausmaß tronte. Damals gab es noch keine abgewinkelten Stecker. Danach wird die Erinnerung etwas diffuser. Ich hatte sehr sehr sehr sehr viele Cassettenplaye. Mein erstes Tapedeck habe ich zusammen mit der alten Stereoanlage von meinem Bruder wohl so um 1990 geerbt. Nix besonderes, aber ich habe die Anlage geliebt! Endlich konnte ich meine Tapes selbst aufnehmen und laut Musik hören in einem annähernden HiFi-Niveau. Bei den Cassettenplayern gab es hauptsächlich zwei große Spieler für mich: Die original Sony Walkman(s) und die Kassettenspieler von Aiwa. Sonys erster großer Wurf waren die DD-Geräte, die allerdings etwas vor meiner Zeit waren. Ich bin dann glaube ich mit einem Aiwa eingestiegen. Mein erster Aiwa hatte zwar schon Auto-Reverse, aber noch keine Fernbedienung. Und wie bei fast allen guten Playern hatte auch mein erster Aiwa bereits das angedockte Batteriepack. Wahlweise konnte man einen Flachakku reinstecken oder zwei Micro-Batterien. Dann kamen diverse weitere Aiwas, die ich alle gebraucht erworben habe, entweder beim W&W, beim Mischa oder einem anderen der in den frühen 90er zahlreichen Second Hand Shops. Bei den Kopfhörern ging der Trend zu den In-Ohr-Hörern. Hier galten Gesetze, die teilweise noch immer für Kopfhörer gelten: Für 5DM hast Du nur Schrott bekommen, und die gefälschten Aiwa-Kopfhörer sahen den echten zwar ähnlich, wurde aber schon nach wenigen Takten Musik enttarnt. Also musst man schon so 15DM aufwärts in ein paar ordentliche Kopfhörer investieren. Die Stecker waren endlich abgewinkelt und kompakter. Zur sicheren Aufbewarung gab es häßliche, kleine "Kabeltrommeln" für die Ohrhörer. Von 1990 an verkaufte Nintendo seinen Gameboy in Europa und lieferte diesen mit Ohrhörern aus, die blau und rot codiert waren für links und rechts. Für die Hintergrundmusik von Tetris hat aber eigentlich niemand Kopfhörer gebraucht, sodass die Hörer auch hin und wieder an Walkmännern benutzt wurden.
Auto Reverse, Dolby B, Dolby C, Bandwahlschalter, Fernbedienung, immer kleiner. PLL Synthesizer Tuner. Technik kehrt in die kleinen Geräte ein, sie wurden filigraner, edler und empfindlicher. In der Jeanshose wurde der Player natürlich schön gequetscht und gestaucht, und so haben bei mir fast alle Walkman ihre Schräubchen verloren und sind langsam auseinandergefallen. Zum Glück hatte ich immer ein paar Ersatzschräbchen parat. Kleine Kreuzschlitzschrauben, die ich mit der Spitze meines Schweizer Messers in die Geräte einschrauben konnte. Was nicht exakt gepasst hat wurde passend gemacht. Meine Mitstreiter in Sachen Walkman waren der Comaschlumpf, mein Tischnachbar Thomas und ab 1993 auch der Neptun. Comaschlumpf hatte lange einen Sony Walkman, der an Stelle der oben erwähnten Flachakkus mit einer Mignon auskam, die den Walkman allerdings keilförmig machte. Thomas hatte diverse Aiwas und war mir immer ein Schritt voraus. Neptuns Topmodell war ein ganz flacher, aber großflächiger Sony Walkman mit Display neben dem Kassettenfach. Und dann kamen sie irgendwann: Die tragbaren CD-Player. Groß, schwer, nicht schüttelresistent aber mit zwei entscheidenden Vorteilen: 1. Perfekter Klang 2. Man kann in Sekundenbruchteilen zu jedem beliebigen Lied auf der CD springen. Einfach nur geil. Der Walkman hatte einen harten Gegner bekommen. Ausserdem wurden die tragbaren CD-Player flacher und leichter, bekamen irgendwann ESP, die electronic shock protection. Der PCM-Strom wurde zwischengepuffert. Doch war diese Entwicklung bereits zu spät. Ein neue Stern am tragaren Playerhimmel war aufgegangen. Die Minidisk war eine brutale Kampfansage an die beiden existierenden Medien: kleiner als eine Kassette, kleiner als eine CD. Gleiche Kapazität wie beider CD. Und: BESPIELBAR. Die MD war eine magneto-optische Scheibe, die mittels LASER erhitze wurde und dann magnetisiert wurde wie ein Tonband. Durch Abkühlen war die Scheibe wieder fixiert und man hatte ein komprimierte Abbild seiner CD. Dazu konnte man noch den Titel eingeben, eine Technik, die bei der CD als CD TEXT auch kurz darauf eingeführt wurde. Mein erster MD-Player war ein cooles Gerät, ich glaube von Sanyo oder so. 1994 hatte ich bereitsüber 50 bespielte Minidisks mit im Urlaub und zusammen mit Comaschlumpfs Harman Kardon Verstärker haben wir echt gute Stimmung in unserem Zelt gehabt. Juli 1995: Der vom Fraunhofer Institut bereits 1982 entwickelte Kompressionsalgorithmus bekommt seinen Namen als Datei-Endung: Zu diesem Zeitpunkt können nur wenige Menschen etwas mit dem Begriff MP3 anfangen. Eine meiner ersten MP3-Files habe ich wohl so im Jahr 1999 auf dem Rechner gehabt. Damals wurde sie auf MD überspielt. Es war "Out of Space" von Prodigy. Zu diesem Zeitpunkt hätten Sony und die Mitbewerber im Minidisk-Markt reagieren müssen, denn in Cupertino wurde ein Siegeszug vorbereitet, dessen Beben heute noch zu spüren ist. Die Geschichte wäre anders geschrieben worden, wenn 1. Minidisk früh für MP3s-Wiedergabe freigegeben worden wären und wenn 2. die Minidisk kein so ein einschränkendes Kopierschutzsystem gehabt hätte. Ein anderes System hat mit einer digitalen Version der Compact Kassette auf ein falsche Pferd gesetzt: Die DCC von Phillips war technisch aufwendig und kein großer Erfolg.
So machte es im Oktober 2001 "Bumm" und schon war der erste iPod am Markt. In weiß, mit weißen Kopfhörern, ohne abgewinkelten Klinkensteckern. 5000 Megabyte, also Platz für über 1000 Lieder. Und das ohne ein Speichermedium zu wechseln. Mit dem Scrollrad war das Navigieren durch sehr große Musiksammlungen superleicht, und nur der Preis konnte den krassen Erfolg des iPod noch dämpfen. Mir war der iPod viel zu teuer, und so habe ich mir einen Archos MP3-Player mit 20GB-Festplatte gekauft, das war glaube ich 2003. Der konnte zusätzlich noch DivX-Videos abspielen und sogar auf dem Fernseher ausgeben. Wahnsinn. Leider war der Audioteil nicht ordentlich geschirmt, und man konnte die Festplatte in den Kopfhörern hören. Als Zubehör habe ich dem Archos Player dann später noch eine Kabelfernbedienung spendiert, in die auch ein kleiner UKW-Radio integriert war. 
Dann kam mein Arbeitskollege Daniel und hat mir seinen "alten" iPod der 5. Generation mit 80GB verkauft. Ein Quantensprung.  Während der Archos eher zweckmäßig aufgebaut war war der iPod kleiner, stylischer und besser zu bedienen. Neben MP3s kann er auch Apple Lossless abspielen und diverse MP4-Videos. Das Format Podcast entstand 2003 und fand auf den iPods eine rasche Verbreitung. Der ab der 6. Generation "classic" genannte iPod mit seiner magnetischen Festplatte sollte aber auch wieder Konkurenz von zwei Seiten bekommen: Von der einen Seite wurden die HDDs vom Flash-Speicher angegriffen und von der anderen Seite zogen dunkle "Wolken" über die Nutzer mobilen Audios: Das Ergebnis sind Geräte, die online sind und keinen großen Speicher mehr brauchen. Eine 1,8" große Festplatte wie in dem iPod nimmt mehr als die Hälfte des Volumens des Players ein, Platz, den man eigentlich für ein gigantisches Display bräuchte. So wird der Platzhirsch, der selbst den Fall der Minidisk eingeleitet hat von einer neuen Geräteklasse abgelöst: Dem Smartphone. Sei es ein iPhone oder ein Android, Musik abspielen können sie mitlerweilse alle, wobei es hier deutliche Unterschiede im Klang gibt. Da ist aber scheißegal, weil die nutzende Generation gerne Musik über kostenlose Angebote im Netz hört. Das kann z.B. Youtube sein. 
Ich bleibe noch bei meinem iPod 5G und habe mir parallel dazu noch einen Colorfly C3 gekauft, den ich morgen endlich bekomme. Seit ich meine Ultimate Ears Kopfhörer habe ist es mir noch wichtiger, einen Player zuhaben, der guten Sound liefert. Der iPod ist passabel und von dem Colorfly erwarte ich, dass er mich vom Hocker haut. Ich bin gespannt.

Montag, 7. Januar 2013

6.1.12:

Heute war ich mit fünf Weibern im Technik-Museum in Speyer. Melissa will nämlich im Kindergarten ein U-Boot bauen, und da haben wir gedacht, dass es ein guter Einstieg in ein solch komplexes Projekt wäre, ein echtes U-Boot anzuschauen. So kann man nämlich ein paar Fehler bei der Montage vermeiden. Gegebenenfalls ist z.B. Holz nicht die optimale Materialwahl.  
Obwohl die Catrin und ich schon einmal in Speyer im Technikmuseum waren, war es trotzdem wieder sehr faszinierend und schön anzusehen. Besonders beieindruckend ist die Boeing 747, die auf ihren Pfählen auch das höchstgelegendste Ausstellungsstück ist. Aber 100 andere Sachen sind auch klasse, z.B. der Mercedes Benz 500 K mit der seltenen Erdmann & Rossi Karosserie. Ein Besuch lohnt sich meiner Meinung nach immer. Ich hatte aus Gründen der Bequemlichkeit übrigens nur das 40mm-Pancake Objetiv dabei und konnte so leider nicht zoomen. Das ist aber eigentlich ein ganz passables Objektiv, und mit 2,8er Lichtstärke sogar noch recht gut für drinnen geeignet. 
Was man im Museum auch anschauen kann ist das ehemalige Boot der Kelly Family, und ich muss immer schmunzelt, wenn ich das Boot sehe, denn Joey Kelly hat in einem Interview mal erzählt, dass sie früher damit auf dem Rhein gefahren sind, und um unter den Brücken durchzukommen haben sie Ballast in Form von Geldmünzen auf dem Boot gehabt: Mehr als eine Million D-Mark in Postkisten! Das gefällt mir.

Donnerstag, 3. Januar 2013

3.1.13:

So, die neue Sporttabelle ist angelegt und die erste Einheit auf der Rolle ist gefahren.

Dienstag, 1. Januar 2013

1.1.13:

Welcome 2013. Das Jahr, in dem die Strompreise steigen. Mit dem Nachstrom von der ESWE sind wir wohl bisher ganz gut aufgestellt und kommen derzeit auf einen durchschnittlichen Arbeitspreis von rund 24ct. Wenn man in den gängigen Preisprotalen im Netz diesen Tarif als Vergleich eingibt, gehen die Portale einfach mal rotzfrech von einem Arbeitpreis von 33ct aus. Ja glauben die denn, dass man seinen kompletten Strom nur werktags und tagsüber verbraucht? Folglich wird man im Netz auf der Suche nach einem günstigen Tarif nicht auf diesen Tarif stoßen. Stattdessen bekommt man relativ günstige Angebote für Strom-Pakete, z.B. à 3200kWh. Hier hat man die Wahl, entweder knapp zu kalkulieren und mit dem Paket auszukommen bzw Teile des Kontingents nicht zu verbrauchen oder mehr zu verbrauchen als im Paket gekauft und dann für weitere kWh'en um die 40ct zu bezahlen. Verrückt, und man sieht, dass der Strom-Markt sehr unübersichtlich und absolut weggerichtet vom Kunden ist. Kein Wunder, dass konservative Anbieter wie die ESWE so große Kundenzuwächse verzeichnen können, sogar überregional.

1.1.13:

Zu den SSD-Preisen und der Wette mit dem Neptun gibt es zur Zeit nicht viel zu sagen: Ich liege noch in Führung, aber die SSDs sind derzeit weit von ihrem bisherigen Tief (46ct) entfernt und kosten derzeit rund 53ct. Eine Gewinnmitnahme vor dem nächsten massiven Preisrutsch? Ich hoffe es, und stelle erfreut fest, dass meine Führung noch (ganz knapp) besteht. Der Sollpreis, um die Wette zu gewinnen liegt derzeit bei 59,2ct. Es ist aber wesentlich knapper als im Sommer, als ich schon klar wie der Sieger ausgesehen habe...

Montag, 31. Dezember 2012

LÖSUNG:


31.12.12:

Gestern war ich entgegen der Jahreszeit und dem damit verbundenen kalten, schlechten Wetter draußen Fahrradfahren. Am MTB habe ich dann auch zum ersten Mal meine neue Titan-Trinkflasche mitgeführt und musste erfreut konstatieren, dass sie im Flaschenhalter nicht klappert. Das hat mich wirklich überrascht und erfreut, auch wenn ich bei 4,5°C keine Lust hatte zu trinken, zumal wir ziemlich gemütlich unterwegs waren.

31.12.12:

Heute E-Mail an Holger Kreymeyer von Fernsehkritik.tv geschrieben, weil ich mich ein bisschen über die Folge 105 aufgeregt habe:

Hallo Holger,
zu Deinem Selbstversuch mit den singenden Saxophonen muss ich Dir leider zum einen attestieren, dass der Beitrag sehr langweilig war, und dass ich es nicht ok finde, eine Musikrichtung in dieser Weise zu diskriminieren. Ich bin jetzt absolut kein Fan von Saxophonmusik, aber Schlager finde ich toll, und als die Titel liefen fand ich es sogar witzig zu raten, was da gerade läuft. Ich finde die Captain Hook Werbung auch nervig, aber bitteschön, wer das mag, soll es auch kaufen können. Vielleicht solltest Du Dich nicht unter Druck gesetzt fühlen, der Community neue Folgen zu liefern sondern nur dann eine neue Folge veröffentlichen, wenn Du genug sehenswerten Content hast.

Ich will hier betonen, dass ich Deine Sendung sehr gerne schaue, habe aber noch einen zweiten (kleinen) Kritikpunkt: Die Videosequenzen mit den gecrashten TV-Apparaten sind jetzt nicht unbedingt umweltfreundlich. Den Zuschauer zum Einsenden solcher Filmchen (und damit auch zur Produktion dieser) zu animieren halte ich für kritisch. Überdenke das bitte.

Gruß

Max


Bin auf das Feedback gespannt...

Sonntag, 30. Dezember 2012

Meine meistgenutzten Fahrräder 2012:

Platz1: Wheeler Titan MTB - 1395km

Platz 2: Cervelo P3 650C - 1169km
Platz 3: Specialized Rock Hopper Singlespeeder - 1001km

















Platz 4: Independent Hunter (auf der Rolle) - 952km


bokitoproof

Cool. In den Niederlanden wurde 2007 das Wort "Bokitoproof" zum Wort des Jahres gewählt. Hintergrund war die erneute Flucht des Gorillas Bokito aus seinem Gehege im Zoo. Das war ihm bereits 2004 im Berliner Zoo gelungen, und dann noch mal 2007 im Rotterdamer Zoo. Dort hat er daraufhin eine Frau angegriffen und schwer verletzt. In der Folge wurde das Gehege dann "bokitoproof" umgebaut, und so kann nichts mehr passieren. Um die Gorillas durch direkten Augenkontakt nicht zu provozieren - sie interpretieren menschliche Gesten oft als Provokation - hat eine Versicherungsgesellschaft nach dem Angriff spezielle Brillen produziert, mit denen man die Tiere nicht direkt anguckt. Sieht zwar scheiße aus, aber hilft.

Samstag, 29. Dezember 2012

28.12.12:

Heute waren wir, nachdem wir oft nur bis kurz davor kamen, IM Opel-Zoo. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt, endlich mal wieder meine Kamera und den Objektivpark zu benutzen. So hatte ich fast alle Objektive dabei, wobei ich dann effektiv nur mit drei Linsen gearbeitet habe: Das 24-70 hatte ich anfangs drauf, dann habe ich auf das 35-350 und das (relativ) neue 17-35er gewechselt. Der Nachteil vom Zoo sind ja immer die Glasscheiben und die Zäune, sodass man immer wieder von Tieren angezogen wird, die sich nahe an einem nach oben offenen Zaun befinden. Die Elefanten im ersten Bild standen leider so unfotogen an einem häßlichen, grünen Stahlzaun, dass überhaupt keine schönen Fotos möglich waren. Das Alpaca auf dem nächsten Bild war voll goldig, als es sich an dem Zaun  festgebissen hat, aber leider auch wieder ein Motiv mit Zaun :-( Bei den Lamas hatten wir dagegen viel mehr Erfolg: Der Zaun war nach oben hin offen, und die Lamas waren sowohl neugierig als auch gefräßig, sodass die Catrin sie durch Nesteln an der Handtasche anlocken konnte und ich sie mit 17mm abschießen konnte. Dabei musste ich natürlich aufpassen, dass sie meinem Objektiv nicht zu Nahe kommen, denn das Leck-Objektiv hatte ich leider im Wohnzimmer vergessen. Für diese Art von Naheinsatz habe ich mir nämlich letztens auf dem Flohmarkt ein EF 28-80 für 10EUR gekauft, quasi das Nachfolge-Objetiv von "Quietschi". Der Vogel auf dem nächsten Bild wurde beschrieben mit "Vorsicht, Vogel kann hacken", was er auch permanent an seinem Zaun demonstriert hat. Traurige Gefangenschaft, zumal nicht so viele seiner Art im Gehege waren, mit denen er sich hätte vergnügen können. Auf dem nächsten Bild sehen wir einen gegen das Licht fotografierten Rotpanda, der spielend in die Baumkrone klettern konnte. Dabei sahen die Äste alles andere als tragend aus, aber er saß kurz nach dieser Aufnahme fast ganz oben im Baum und konnte so wohl den halben Opelzoo überblicken. Dann kamen die geilen Säue: Die wurden extra auf Beton gehalten, weil sie in Schlamm sofort aufschwimmen würden mit ihren dicken Bäuchen. Man konnte gar nicht ihre Augen sehen, dafür aber diese geilen Säbelzähne, die sie zu irgendwas aus der Vergangenheit gemacht haben. Und dann die Erdmännchen, eine meiner Lieblingstiere! Sie stehen immer so schön in der Gegend rum und halten Ausschau. Nach was? Man weiß es nicht, aber dank der winterlichen Temperaturen haben sie sich unter einem 500W-Baustellenstrahler versammelt, was zu einem schönen Licht geführt hat. Hier gibt es eine kleine Keilerei, das Säugene Weibchen schreit einem Kollegen was zu, während das Kind Deckung sucht an der Mutter. Dann die Kolosse, die Nilpferde. Können minutenlang tauchen, um dann prustend wieder hochzukommen und die Besucher zu erschrecken / die Objektive der Fotografen nasszumachen. Das eine macht das übrigens schon seit mehr als 50 Jahren. Hier konnte man auch mit einem langen Arm am Zaun vorbei und direkt ins Maul des Hippos reinschießen. Alles in Allem war ich mit den Fotos zufrieden, zumal das Wetter ja jetzt auch nicht so optimal war zum Fotografieren. ISO1000 war hier das Mittel der Wahl. Ich habe festgestellt, dass man sowohl ein Telezoom als auch ein WW-Zoom braucht. Das 17-35 war mit seiner f2.8 dabei schon perfekt, an Stelle des 35-350 hätte ich gerne auch mal ein 70-200 probiert.












Mittwoch, 26. Dezember 2012

26.12.12:

Habe zur Weihnachtszeit endlich mal wieder die Zeit gefunden ein Buch zu lesen, und zwar die Hardcoverversion von Jussi Adler Olsens viertem Morck-Roman "Verachtung". Wie bei den anderen drei Bänden auch habe ich bis zum Schluss nicht herausbekommen, wie der Verlag auf den Titel kommt. Ich persönlich hätte mich in Anbetracht der Handlung teilweise auch für "Verwesung" entschieden, aber nichts desto trotz war es mal wieder ein gutes Buch. Im Original heißt das Buch einfach "Jornal 64", was wahrscheinlich so viel wie Krankenakte 64 heißt. Ich freue mich jetzt bereits auf einen neuen Teil.

Dienstag, 25. Dezember 2012

25.12.12:

Wie schön, dass Titanprodukte derzeit so krass verramscht werden auf dem Weltmarkt. Zuerst ist mir das bei meinen Trinkflaschen aufgefallen, die haben mit Titandeckel im Zweierpack weniger gekostet als meine Klean Kanteen aus Edelstahl. Jetzt habe ich mir - nachdem das Feedback zu meinem roten Armband doch eher negativ ausfiel - ein Titanuhrenarmband für 29 EUR gekauft. Da kann man wirklich nix sagen, oder um es in Altenburgs Worte zu fassen: "Da ist die Herstellung ja schon teurer". Gut, wie lange das Armband dann hält muss man halt mal abwarten, auf jeden Fall gefällt es mir ausgesprochen gut und die negativen Rückmeldungen bisher beschränken sich auf den Farbunterschied zwischen dem Titanband und dem Stahlgehäuse der Uhr. Das ist dann halt so. Durch die Erschwinglichkeit von Titanprodukten sind noch weitere Produkte in meinen Fokus gerückt: So habe ich beispielsweise eine Titan-Campingkocher gesehen, der mir sehr gut gefällt. Die Titan-Fahrradklingel dagegen ist mir mit 80 EUR definitiv noch ein bisschen zu teuer. Das kann ich einfach nicht machen.

24.12.12:

In der zweiten Woche konnten wir unseren Stromverbrauch noch ein bisschen in den Nebentarif schieben, sodass wir für den Zeitraum der letzten 7 Tage auf einen Arbeitspreis von 23,84ct gekommen sind. Den Verbrauch haben wir von 9,9kWh pro Tag auf 9,0 gesenkt, immerhin. So wie das jetzt also nach zwei Wochen ohne größere Einschränkungen läuft scheint sich die Tarifumstellung für uns zu lohnen. Im nächsten Schritt könnte man sich jetzt Gedanken über die Dauerverbraucher Satreceiver, NAS und Router machen, aber bis jetzt ist mir dazu noch nichts eingefallen.

Samstag, 22. Dezember 2012

22.12.12:

Nach 5:25h hat mein neuer Laptopakku noch 16%. Cool, also sollte der Akku so um die 6 Stunden halten. Das ist cool und evtl. kann man es noch steigern, wenn man nicht die zweite magnetische Festplatte montiert hat.

Nach dem doch sehr negativen Feedback zu meinem roten Uhrenarmband habe ich eingelenkt und mir ein weiteres Band gekauft, und zwar ein dezentes Titanarmband. Das kam heute bei meiner persönlichen Packstation an, also beim Neptun, und ich habe es gleich montiert. Ich muss selbst zugeben, dass es besser aussieht als die rote Gummiversion vorher.

Dienstag, 18. Dezember 2012

18.12.12:

Heute haben sich das Gucken von öffentlich-rechtlichem Fernsehen und das Bezahlen der Zwangsabgabe mal wieder gelohnt, denn im ZDF haben sie "Inside Man" gebracht, ein wirklich gut gemachter Film von Spike Lee, in dem unter anderem Denzel Washington, Clive Owen und Jodie Foster mitgespielt haben, und der bis zum Schluß richtig spannend geblieben ist. Es war echt ein Genuß einen Spielfilm ohne "Bleiben sie dran, nur 8 Spots" oder ähnlichen nervigen Unterbrechungen zu sehen. Es lohnt sich also immer mal wieder in den EPG der angestaubten Sender reinzuschauen, auch wenn ich über die Tageszeitung von diesem Film erfahren habe. 

Montag, 17. Dezember 2012

17.12.12: Erste Woche mit neuem Strom

In der ersten Woche mit Nachtstrom haben wir gespart! Das ist schon mal gut. Wir haben 69kWh in der ersten Woche verbraucht, davon 48 im Niedrigtarif und 21 im Hochtarif, was zu einem gemischten Arbeitspreis von 25,248ct pro kWh führt. Die kWh würde bei unserem alten Tarif 27,2ct kosten, wodurch wir 7,2% gespart haben. Allerdings muss man auch feststellen, dass 69kWh viel zu viel sind und sich auf das Jahr mit rund 3500 kWh niederschlagen würden. Hier ist ein Wert deutlich unter 3000kWh angestebt. Aber wir haben am Wochenende auch viel mit dem Dampfreiniger hantiert, ich glaube der schluckt ordentlich. Ich habe mir jetzt erst mal eine schöne Excel-Tabelle angelegt, in der ich die wöchentlichen Verbräuche dokumentieren will um den Langzeiteffekt des neuen Tarifs zu untersuchen.

Samstag, 15. Dezember 2012

15.12.12:

Mein neuer MP3-Player ist immer noch auf der Reise nach Deutschland, seit 7 Tagen hat sich nicht geändert am Sendungsstatus. Das Geburtstagsgeschenk vom Neptun ist mittlerweile scheinbar in FFM angekommen und versucht sich jetzt vor dem großen Schredder des Zolls zu verstecken. Ich bin ja sooooooooooooooooooooo gespannt, was ich tolles bekomme..
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Die erste Woche mit neuem Strom geht ins erste Wochenende. Am Wochenende ist immer Nacht, sodass man jetzt ordentlich Strom verbrauchen darf. Unter der Woche war der Verbrauch tagsüber minimal höher als nachts, was aber auch daran gelegen haben mag, dass die Catrin tagsüber zu Hause war.
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Bei dem Rätsel habe ich immer noch keine richtige Lösung bekommen, aber der Felix M. ist schon verdammt nah dran gewesen. Er hat bereits ein Schema gesehen, dass bis zur 168 funktioniert, aber nicht mehr für die 1497.
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heute das erste Mal Mathe geschwänzt und stattdessen das Bad mit dem Steam Buggy geputzt. Es ist einfach nur geil, wenn man sieht wie der Dreck von der Wand runterläuft...
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Mein PC-Kauf war wohl doch ein wenig zu intuitiv: Ich habe schlauerweise verpeilt, dass mein Mainboard wegen der Soundkarte und der TV-Karte zwei PCI-Steckplätze benötigt. Darüber hinaus habe ich wohl auch die Bezeichnung "TRAY" bei der CPU überlesen, dadurch fehlt mir jetzt der Kühlkörper. Fernhandelsgesetzt und Ball sei dank werden diese beiden Baustellen in der kommenden Woche gefixt, sodass ich in den kommenden Tagen noch genug Zeit haben werde den alten Beamer PC nach Backupmaterial zu durchforsten. Wird nicht viel sein, aber vielleicht die Senderliste von ProgDVB und so was.
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Mein Minipom läuft jetzt energieeffizient. Ich pilotiere gerade eine neue Betriebsart mit täglich 2,9h Dauerlauf (nachts) und einem zusätzlich schaltbaren 15min-Betrieb zum Zapfen. Der Eispanzer sollte diesen Betriebsmodus eigentlich verkraften, und ich erhoffe mir davon eine Stromersparnis von mehr als 70%. Die Umwälzpumpe arbeitet energetisch gegen die Kältemaschine, sodass die Kältemaschine auch weniger kühlen muss, wenn die Umwälzpumpe nicht läuft. Dazu kommt noch die abgeschaltete Steuerplatine mit ihrem gewickelten Trafo. Einziges Manko an dem Modus ist natürlich die Funktion des Sirupkühlfachs: Hier kann man in dieser Betriebsart keinen Sirup einlegen, weil dieser natürlich nur unzureichend gekühlt wird. Zum anderen wird der Kompressor bei "EIN" immer kühlen, weil nach dem Eispanzer das Sirupfach immer Bedarf anmelden wird. Zu diesem Zweck werde ich wohl den NTC-Widerstand zu Messung der Sirupfachtemperatur deaktivieren. Umgesetzt habe ich den neuen Betriebsmodus übrigens rein elektrisch, und zwar mit einer Zeitschaltuhr und einem Multifunktionsrelais und Eltako.

Montag, 10. Dezember 2012

10.12.12: Zählerwechsel ging ja schon mal gut los...

Wow. Dienstleistungswüste. Die ESWE kommt, tauscht den Zähler und geht wieder. Klingeln und bescheid sagen? Warum? Brief schicken und Wechseltermin ankündigen? Langweilig. Aber mein NAS schön hart runterfahren und meinen PC. So ein Tarifwechsel soll ja spaß machen. Hab der ESWE mal geschrieben, mal gucken ob die in irgend einer Form auf mein Schreiben antworten...

Sonntag, 9. Dezember 2012

9.12.12:

So, ich habe mir einen neuen Rechner für den Beamer bestellt. Das ging recht schnell, einfach alles bei Mindfactory zusammengesucht und bestellt. Es wird ein Core i5 mit 4x3,4GHz aber ohne "K", weil ich eh nicht umtakten will. Dazu ein Z77-Board und 16GB RAM. Der Rest ist ja vorhanden. Der Kram wird mit der SSD, der High End Soundkarte und der Grafikkarte ins vorhandene A+-Gehäuse gebaut und gut ist. Dass der Beamer PC dann schneller ist als der Desktop könnte sich evtl. noch als Problem herauskristallisieren und eine Folgereaktion veursachen. Vielleicht siegt aber auch die Faulheit, und der Desktop darf noch ein bisschen weiterrechnen. Für den ATOM habe ich übrigens ein Design-Update bestellt, nämlich ein neues HTPC-Gehäuse, ein Techsolo 2200.
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Das Zahlenrätsel ist übrigens eine abgewandelte Version aus dem Buch "Das neue Haus vom Nikolaus". Das hat mir die Catrin zum Nikolaus geschenkt.

wie lautet die nächste Zahl ?














wer weiß, welche Zahl als nächstes kommt?

Freitag, 7. Dezember 2012

make your own ultimate ears ear plugs for free!

step #1: grab a pair of standart ear plugs - available for free in any good equipped datacenter / schnapp dir ein paar ohrstöpsel, gibts in jedem gut sortierten rechenzentrum oder sonstwo / 是愚蠢的
















step #2: cut off the top of the plugs - the remaining length should be a bit longer than the earphones shaft length - sharp scissors is better than a dull knife / jetzt die Enden mit der Schere abschneiden, und zwar ein bisschen länger als die Anschlussröhrchen der Kopfhörer / 可以燃燒我的手電筒,我寫愛你的天空,然後我做是正確的,不要讓我們更加獨立

















step #3: look for a reveter with which you normally cut new holes to your belt. / Such Dir eine Nietzange, mit der man normalerweise neue Gürtellöcher macht (nach Weihnachten) / 平安夜聖善夜,獨自睡覺,醒了,只有忠實和最聖潔的夫婦,金色捲髮的小男孩睡在天堂平靜,安詳睡在天堂...
















step #4: apply some pressure on the reveter - when you get the feeling of touching metal with metal you are through - make sure you punched out the whole hole area / Kräftig drücken, bis du merkst, dass Du durch bist. Stelle sicher, dass das Loch vollumfänglich freigestanzt ist / 我的高爾夫襪子例如有18個
















step #5: give your ear plugs time to uncrumple... / Warten, bis die Dinger nicht mehr aussehen wie eine Rosine sondern wie eine Traube愛需要時間












step #6: plug your ultimate earplugs to your in ear monitors / jetzt kannst Du Deine neuen Stöpsel anschließen /  女孩橡膠,然後它真的可以你去舊乾淨!

















step #7: now you can listen to your music with increased performance (compared with standart silicon plugs) / jetzt kannst Du mal so richtig ordentlich Musik hören mit optimaler Aussengeräuschunterdrückung und satten Bässen - viel besser als mit den Silikonstöpseln, die normalerweise mitgeliefert werden / 酸酸甜甜的鴨,牛肉燉牛肉和一包軟糖熊的獵人撒了謊的格但斯克

Dienstag, 4. Dezember 2012

4.12.12

Neues Armband für meine Armbanduhr bestellt. 11 EUR bei %&$#, mal sehen, wie es aussieht. Bin gespannt...

Montag, 3. Dezember 2012

3.12.12:

Man darf ja schon mal einen Platten haben. Aber auf dem Rollentrainer ?! Leider habe ich den letzten Reifen mal wieder ein bisschen sehr fahrlässig montiert, ein Defekt am Felgenband blieb von mir unbeachtet, sodass beim Aufpumpen vor meinem gestrigen Rollentraining der Reifen sich am Felgenband vorbei in die Hohlkammer gedrückt hat. Naja, zum Glück verwende ich die günstigen Decathlon-Reifen. Obwohl, gerade erkenne ich meine Verschwendung, ich hätte den Schlauch doch, gerade weil er zunächst eh nur auf der Rolle verwendet wird noch einmal flicken können. Da will man immer gegen die Wegwerfgesellschaft protestieren und ist eigentlich keinen Deut besser...

Sonntag, 2. Dezember 2012

2.12.12:

Gestern waren die Catrin und ich in der Mainzer Phönixhalle bei Urban Priol, und es war echt gut. Faszinierend, dass Herr Priol wirklich drei Stunden am Stück so gut reden kann. Witzig und schonungslos rechnet er mit der Politik, allen Voran seinem Feinbild Angela Merkel ab. Zum Schluß haben wir sogar noch ein Autogramm bekommen. Alles in Allem ein sehr gelungener Abend.

Mittwoch, 28. November 2012

28.11.12:

Heute muss ich mich mal über 90elf aufregen. Vom Prinzip her ist es ja genial, wenn man alle Bundesligaspiele live hören kann, da ist man auch gerne bereit, ein bisschen Werbung anzuhören. Leider kann ich aktuell kein 90elf mehr auf meiner Squeezebox hören, sodass ich nur noch die Wahl zwischen meinem Telefon und meinem PC habe. Bei dem PC muss auch noch Flash installiert sein, wodurch mein Atom-System bereits ausscheidet. Wenn ich da Flash installiere, geht nix mehr mit dem System. Achso, ein weiterer Empfangskanal fällt mir noch ein: DAB. Allerdings habe ich auch kein DAB-Radio mehr. 
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Update: Habe die Stream URL von 90elf jetzt herausgefunden:

http://85.239.108.41/90elf_basis_hq#4q613q8p 


Die muss ich jetzt nur noch per Hand in die Squeezebox eintragen, dann sollte es wieder funktionieren.

Montag, 26. November 2012

26.11.12:

Auf der Suche nach guter tragbarer Audioqualität bin ich auf den Colorfly C3 gestoßen. Ein sehr einfacher MP3-Player, der gar nicht schlecht sein soll. Ich habe ihn mir heute mal blind im Internet bestellt, und zwar in Hong Kong. Bin echt mal gespannt, zum einen darauf, wie lange er wohl bis zu mir nach Hause brauchen wird, zum anderen, ob man einen Unterschied zum iPod classic hören kann. Von den Eckdaten her übertrifft er die CD als Medium knapp: Mit 48kHz und 24bit Auflösung liegt er allerdings nur minimal oberhalb der Auflösung der Compact Disc. Neben der Samplerate und der Bitzahl sind natürlich auch die analogen Bauteile wichtig, und da bin ich echt mal gespannt. Es ist ja auch nicht gest, dass ich einen Unterschied höre, falls es einen gibt. OK, den Unterschied zwischen den UE-Kopfhörern und meinen alten Kopfhörern zu hören war extrem leicht. Aber der iPod ist eigentlich schon ganz ok, wenn man keinen direkten Vergleich hat. Im Verhältnis zu allen meinen HTC-Geräten kaum Rauschen, Lautstärke noch ok, etc. Ich bin echt gespannt. Wahrscheinlich muss ich eh noch zwei Wochen warten, bis der Colorfly da ist...
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11 Sekunden schneller geworden auf meiner Lieblingsstrecke auf dem Rollentrainer, und das waren genau 11 Sekunden, die aus einem 39,84er Schnitt einen 40,06er Schnitt gemacht haben. Wäre ich doch draußen auch so schnell. 

Sonntag, 25. November 2012

25.11.12:

Ich habe gerade unseren Stromtarif von ESWE Komfort auf ESWE Aktiv umgestellt. Nach Einbau eines neuen Zählers zahle ich im "Sparpreis" 21,48ct/kWh und im "Hochpreis" 33,86ct/kWh. Die Preise sind schon die nach der saftigen Preiserhöhung der ESWE zum 1.1.13. Ohne Tarifumstellung würde ich ab Januar rund um die Uhr 27,2ct/kWh bezahlen. Um jetzt herauszufinden, wann man mit dem neuen Tarif spart, habe ich folgende Gleichungssystem aufgestellt:

21,48x + 33,86y = (x+y)27,2
x+y = 100%

wenn man auf y, also auf den Anteil des Stromverbauchs tagsüber auflöst, kommt man auf y=46,3% Stromanteil tagsüber. Wenn man bedenkt, dass 35,7% der Wochenzeit Hochtarif sind, und dass wir in der Zeit hauptsächlich ausser Haus (weil auf der Arbeit) sind, kann man schon mal vorsichtig optimistisch sein. Dem Kühlschrank, dem NAS, dem Minipom und diversen Steckernetzteilen ist natürlich egal, ob wir daheim sind, aber dafür will ich mir auch noch was ausdenken. Hier übrigens noch die Lösung mit Matrize:


Donnerstag, 22. November 2012

22.11.12:

Der Rollentrainer ist endlich aufgebaut, die ersten beiden Touren sind absolviert. Erfreulicherweise konnte ich bereits beim zweiten Mal fahren feststellen, dass ein bisschen Restform übrig geblieben ist und dass es noch Spaß macht. Mit den Kilometern aus dem Frühjahr habe ich bereits über 700km, sodass ich es hinbekommen sollte, dieses Jahr mehr als 1000km auf der Rolle zu fahren.

Als Reaktion auf die nächste Runde bei den Strompreiserhöhungen habe ich mich für zwei konkrete Maßnahmen entschieden: zum einen will ich auf Nachtstrom umsteigen, mit entsprechenden Modifikationen an den Dauerverbrauchern. Zum anderen will ich wieder ein bisschen Strom sparen. Der Nachtatromtarif von der ESWE ist übrigens so bepreist, dass man dann Geld spart, wenn man mehr als 50% seines Stroms in der Nachtzeit, also werktags zwischen 20 und 8 Uhr oder am Wochenende verbraucht. Das müsste eigentlich funktionieren.

Donnerstag, 15. November 2012

15.11.12:

107 Stunden Backup für 470GB sind zu lang! Das war wahrscheinlich das letzte Mal, dass ich das vom NAS aus mache...

Montag, 12. November 2012

12.11.12:

Die Backup-Funltion von meinem Netgear ReadyNAS braucht gerade unterirdisch lange zwei Tage für ein 450GB-Backup und ist noch immer nicht fertig. Das ist hart. Ich glaube, ich sollte das nächste Backup nicht vom Gerät aus anstoßen sondern lieber vom PC aus, und dann am besten am USB und nicht über das Ethernet.

Dienstag, 6. November 2012

"...da müssten sie sich dann bei ebay melden..."

Herrlich, die kostenlose Kundenhotline meines Lieblingsauktionshauses im Internet hat mir heute Freude bereitet. Letzte Woche bin ich einem Spaßbieter aufgesessen, der einen Artikel ersteigert hat und statt zu bezahlen mir einfach mal eine negative Bewertung gegeben hat. Was tut man denn da? Beim Blick auf die Startseite fällt mir die Nummer der kostenlosen Hotline auf, also los geht's. Der Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung war auch sehr hilfsbereit, auch wenn er meinen Benutzernamen nicht gleich verstanden hat:

"Schweine Mezz?"

"Nein: M. E. T. T."

"Ah Schweine Metz mit TZ" 

"Nein, ganz ohne Z"... 

Naja, und dann wurde mir empfohlen, einen nicht bezahlten Artikel zu melden, und er erklärte mir, wo ich die entsprechenden Links auf der Seite finde.

"Und wenn mir das zu lange dauert, weil ich keine vier Tage mit einer negativen Bewertung ganz oben in meinem Profil leben will?"

"...da müssten sie sich dann bei ebay melden..."

noch während der Mitarbeiter mir diesen Rat erteilte fiel im selbst auf, dass ich mich ja gerade bei ebay meldete.

Mal sehen, diese Geschichte ist auf jeden Fall "to be continued". Ich bin echt gespannt, wie lange ich jetzt diese negative Bewertung habe. Aber egal wie es ausgeht, es ist schon frech, dass man als Käufer so gut wie keine negativen Bewertungen mehr bekommen kann, ich weiß zumindest nicht wie das gehen soll. Dazu kommt noch ein Käuferschutz, der eigentlich nur bei Paypal-Zahlungen oder bei Zahlungen über ebay selbst greift. Alles Argumente gegen ebay. Die ehemals hauptsächlich für Auktionen geschaffene Plattform hat ja schon längen ihren Slogan "3,2,1,meins" durch "Mein ein für Alles" ersetzt und damit klar unterstrichen, wo hin der Weg gehen soll. Kleine Privatverkäufer sind uninteressant und werden mit 9% Verkaufsprovision verprellt, während sich Powerseller getreu dem Motto "nur ein bisschen teurer als im restlichen Netz, dafür aber leichter zu finden" breit machen.

Für mich ist bei ebay eigentlich nur das Auktionshaus von Interesse. Ich kaufe so gut wie nicht per SofortKauf, und auf keinen Fall, ohne vorher im richtigen Internet nach dem besten Preis geschaut zu haben. Oft landet man dann bei Amazon, Bike24 oder Mindfactory. Je nach dem, was man halt grad kaufen will manchmal sogar ganz verrückt in der richtigen Welt. Im Laden um die Ecke.

Montag, 5. November 2012

5.11.12:

1,6km schwimmen gewesen im Kleinfeldchen, und dabei erstmals die Vorzüge meines neuen Studentenausweises ausgespielt. Eins Fuffzig statt Drei Fuffzig. Es ist schön, dass man als Student diese Vorteile hat. Wenn man nur 3/7 des Eintrittspreises zahlt muss man selbstverständlich auch nur 3/7 schwimmen...

Freitag, 2. November 2012

2.11.12:

Alle SSDs sind wieder über 50ct pro GB. Das muss man an dieser Stelle auch mal anmerken. Also Neptun, vielleicht wird es doch noch mal knapp mit unserer Wette...

2.11.12:

Wird das vielleicht doch noch was mit mir und dem neuen Windows8? Habe mir ein paar kostenlose Apps aus dem wirklich sehr überschaubaren Store installiert und erfreue mich an höchst fragwürdigen Apps wie z.B. eb** und kicker. Auch eine Wikipedia-App gibt es für die Metro-Oberfläche. Das neue Betriebssystem läuft übrigens alles andere als flüssig auf dem in die Jahre gekommenen Atom-Rechner, der eigentlich schon verschrottet werden sollte. Auf dem 42" Plasma freue ich mich aber jetzt teilweise über die gefällige Oberfläche von Win8. Schade, dass der Plasma-TV keine Touchbedienung untertstützt.

Jetzt wo der Atom wieder läuft habe ich mal probeweise meine FLAC-Sammlung auf die Festplatte gezogen und die Squeezebox-Server-Software installiert. Siehe da, die Performance der Squeezebox ist deutlich gestiegen, also ist das träge Verhalten dem NAS zuzuschreiben und nicht der Squeezebox. Jetzt macht es auf einmal wieder Spaß, mit der Squeezebox Musik zu hören. Also, was mach ich jetzt? Ich kopiere den Rest meine Musiksammlung auch noch auf die Platte, mal sehen, ob dann immer noch alles smooth läuft. Dann muss ich halt immer den Atom einschalten, wenn ich Musik hören will.

Bezüglich Windows 8 bin ich echt mal auf die Akzeptanz und den Erfolg des OS gespannt.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

31.10.12: Neue Idee

Ich will mir ein Stirling-Handyladegerät bauen, also einen Generator auf Basis eines Stirling-Motors. Das ganze sollte am besten mit einem Teelicht befeuert werden können. Dass man so etwas eigentlich nicht braucht versteht sich auch bei diesem Bastelprojekt von selbst. Aber es ist bestimmt witzig, wenn man sein Handy auf so eine stylische Weise laden kann. Und wenn man dann wirklich mal Stromausfall hat, dann ist man der Gewinner. Vorrausgesetzt, man hat Teelichter im Haus...

Sonntag, 28. Oktober 2012

28.10.12:

Habe mir heute auf dem Flohmarkt einen Minidisc-Player mit USB gekauft, in der Hoffnung, damit meine Minidisc auf den PC übertragen zu können. Diese Rechnung habe ich ohne die Politik der Firma Sony gemacht. Es ist schlicht nicht möglich, Musik wieder runterzukopieren von der MD. Zumindest nicht mit dem Gerät, dass ich heute für 10 EUR auf dem Flohmarkt erworben habe. Ich habe tatsächlich nur die Möglichkeit, die Musik in Echtzeit über SPDIF zu transferieren. Vielleicht setze ich mich die Tage mal da dran. Habe dafür jetzt schon mal meine alte Terratec-Soundkarte in den PC eingebaut, weil die einen Digitaleingang hat. Aber ich werde wohl nur ausgewählte Tracks auf den PC holen, weil das echt ein nerviger Job ist.

Was gab es denn noch so auf dem Flohmarkt? Ein neues "Quietschi"-Objektiv. Das 28-80er habe ich zusammen mit einer EOS500 Analogkamera für 15 EUR erworben. Ein ideales Objektiv für Situationen, wo man kein 800EUR-Objektiv gefährden will. Ob ich jemals etwas mit der Analogkamera machen werde wird die Zukunft zeigen.

Ein paar Kleinigkeiten gab es noch auf dem Flohmarkt: Zwei Bücher, ein Locher und ein Kaffeefilter für die Campingkiste.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Die Macht des Konsumenten könnte so groß sein

Die Macht des Konsumenten. Sie könnte so groß sein. Wenn jeder so wie ich es seit kurzem mache keine Pfandflaschen mehr kaufen würde, dann würde vielleicht etwas passieren in der Pfandbranche. Ich finde, dass Pfand an sich keine schlechte Sache ist, aber nicht so wie es in Deutschland praktiziert wird. Pfand sollte im Zusammenhang mit Mehrweg stehen und nicht auf Getränkeverpackungen erhoben werden, die nach der Rückgabe ohnehin zerstört werden. Ich rege mich auch über die dutzenden verschiedenen Größen und Arten von Flaschen, Joghurtgläser, etc auf. Ich rege mich darüber auf, dass der Umweltvorteil - es werden weniger Flaschen in der Wald geworfen - durch sinnlose Rückbringfahrten aufgehoben wird. Es entsteht definitiv ein hoher Mehraufwand durch Pfand: Zum einen benötigt man irgendwelche Säcke, um die Pfandflaschen unbeschädigt zum Supermarkt zu bringen, zum anderen entstehen Energiekosten, wenn man seine leeren Flaschen nicht einfach in die Tonne vor der Haustür werfen kann sondern bis zum Supermarkt fahren muss, um sich dann unter einen knirschenden Geräusch der Zerstörung aus dem Automaten von ihnen zu verabschieden. Die Macht des Konsumenten könnte diesen Scheiß in die Knie zwingen.

Genau das gleiche Szenario bei den Energiekosten: Klar, uns Deutschen geht es ja noch viel zu gut, wir geben gerne viel Geld für Auto, Heizung und Strom aus. Aber wie würden sich die Spritkosten entwickeln, wenn man nur noch die notwendigsten Fahrten mit dem Auto macht, und nur noch ein Viertel des jetzigen Sprits verkauft würde? Ich denke, dann würden die Spritpreise um 10ct fallen. Ähnlich könnte es beim Strom laufen. Die Macht des Konsumenten könnte auch hier am längeren Hebel sitzen.

Als Einzelner hat man kaum Einfluß auf solche Prozesse, aber trotzdem profitiert man von seinem Handeln. Wer zu Fuß geht braucht nicht zu tanken und wer sich kein Pfandflaschen kauft, muss auch nicht am Pfandautomaten stehen und agressiv werden.

Ich fahr jetzt mal meinen Beamer runter und schalte den Röhrenverstärker aus. Ich will Strom sparen...

Dienstag, 23. Oktober 2012

23.10.12:

Klar können die dem Lance die Tour-de-France-Siege streichen und ihn auf die Rückzahlung von Siegprämien verklagen. Ist doch auch schön, wenn man mal einen Cheater erwischt. Aber trotzdem wird er weiter berühmt bleiben, weil er als einzigster die Tour de France sieben Mal gewonnen hat. Weil er sich innerhalb des korrupten Systems am besten bewegt hat und viel schlauer war als die anderen Doping-Sünder. Er war am skrupellosesten und war unterm Strich auch der fitteste in den sieben Jahren seiner großen Erfolge. Durch ihn hat das System kräftig mitverdient. Sei es Trek, dessen Räder ständig im Fernsehen zu sehen waren. Sei es HED, mit deren H3-Vorderrad er die meisten Einzelzeitfahren bestritten hat. Wir sind sicher auch ein bisschen wegen Lance zur Tour nach Frankreich gereist.

Mal gespannt, wie es jetzt weitergeht mit dem System Radsport. Mal gespannt, wer in diesem Dominospiel rund um Armstrong noch so alles umfällt, und wie es weitergeht, wenn sich alles wieder beruhigt hat. Wahrscheinlich wird munter weiterbetrogen, die Doper immer mit einem Vorsprung vor ihren Jägern.

Montag, 22. Oktober 2012

21.10.12: Auf der Suche

Nachdem ich sowohl "The Big Bang Theory" als auch "Pastewka" fast komplett durchgeguckt habe bin ich auf der Suche nach einer neuen Fernsehserie.

Samstag, 20. Oktober 2012

20.10.12: neue SSD

256GB Samsung für meinen Laptop, und die alte OCZ kommt in den Beamer-Rechner. Das nenn ich mal Recycling. Naja, eigentlich ist die OCZ ja mit gerade mal 760 geschriebenen GB noch so gut wie neu, aber die magnetische Platte ist mir schon ein bisschen auf den Zeiger gegangen, und im Laptop schaden 256GB ja auch nicht. 

Freitag, 19. Oktober 2012

19.10.12: nach 6 Wochen immer noch Pfandverweigerer

Habe mir nach meinem Eintrag "Pfand ist so scheiße" eine Klean Kanteen Trinkflasche aus Edelstahl gekauft, die faßt 1,2Liter und ersetzt die wahllos gekauften PET-Flaschen, die ich mir während meiner Arbeitswoche so kaufe. Bisher bin ich mit dem System äußerst zufrieden. Die Stahlflasche ist im Gegensatz zu Plastik- oder Aluminiumflaschen Geschmacksneutral und muss nur nach Hause zurückgebracht werden, nicht aber in den häßlichen, stinkenden Pfandautomaten. Das Volumen reicht meistens für den Arbeitstag, wobei ich vor der Arbeit meistens noch was trinke, und beim Frühstück meist noch zwei Kaffee oder neuerdings den günstigeren Tee. Der Schraubverschluss meiner Flasche ist dicht genug für Wasser aus dem Minipom, allerdings kann es vorkommen, dass sie dann beim Öffnen etwas spritzt. Das passiert aber nur, wenn sie noch ganz voll ist. Leider habe ich die Flasche bereits in der ersten Woche voll auf den Asphalt knallen lassen, was sie mit einer hübschen Beule bestraft hat. Sie ist zum Glück aber immer noch ganz dicht. Eventuell will ich mir noch ein Fahrrad-Bidon von Klean Kanteen kaufen. Weil die auch aus Edelstahl sind, kann man sie dann aber am besten in Kunststoff-Flaschenhaltern mitführen. Mal sehen...

Mittwoch, 17. Oktober 2012

16.10.12:

Heute war ich ein Musterbeispiel an Ausgeglichenheit und Ruhe, als ich meinen Wohnzimmer-PC hochfahren wollte und feststellen musste, dass die Festplatte das Zeitliche gesegtnet hat. Zum einen habe ich keine wichtigen Daten verloren, weil der Rechner im Wohnzimmer nur zum Beamergucken verwendet wird, und zum Anderen warten eine neue Grafikkarte und ein neues Netzteil schon seit geraumer Zeit auf den Einbau in den Rechner Den Umbau schiebe ich schon lange vor mir her, weil ich keine Lust hatte, den bleischweren Röhrenverstärker auf dem PC abzubauen. Jetzt musste es wohl oder übel sein. Und so habe ich eine alte 2,5"-Platte zur Systemplatte ernannt, wohl nur als Übergangslösung. Hier muss eine SSD rein. Ausserdem habe ich einer 500er (genaue Bezeichnung weiß ich natürlich nicht) Geforce eingebaut und ein etwas zuverlässigeres Netzteil. Drei Minuten vor Anpfiff des Länderspiels war der Rechner wieder topfit und ich konnte das sensationelle 4:4 anschauen.

Habe mich in die USADA-Akten über den Fall Lance Armstrong eingelesen. Ich finde es sehr krass, wie tief man dabei im Leben von anderen herumstöbern kann. Hier sind ja über 1000 Seiten veröffentlicht worden und für jeden zugänglich. Das Bild von Lance Armstrong wird bei der Lektüre schon in ein etwas anderes Licht gerückt: Man erhält Einblick in ein komplexes Doping-Netzwerk und über den Machtmensch Armstrong, der dieses System nach allen Seiten hin verteidigt. Mit Erfolg, denn er ist der Athlet, der die Tour de France sieben mal gewinnen konnte. Fast alle Radsportler waren und sind gedopt, nur kaum jemand hat das so perfekt gemacht wie Lance Armstrong und niemand hatte so viele Fäden selbst in der Hand. Er hat das Peloton in den sieben Jahren extrem dominiert, obwohl es mit Sicherheit talentiertere Fahrer gab in der Zeit. Ich denke da an Jan Ullrichs Jahr bei Bianchi, wo er nur Sekunden hinter Lance geblieben ist. Mal sehen, wie die Geschichte weitergeht mit Lance Armstrong. Ich hätte ihn gerne noch mal bei Ironman in Hawaii gesehen, aber das wird denke ich mal nichts mehr. Vielleicht schreibt Lance ja mal ein weiteres Buch, in dem er alles aufklärt und die Wahrheit erzählt. Ich würde mir das Buch jedenfalls kaufen...

Donnerstag, 11. Oktober 2012

11.10.12:

Heute kam ich endlich dazu, das 47er Kettenblatt auf den Singlespeeder zu schrauben, sodass ich das Rad jetzt wieder in einem fahrbaren Zustand habe. Auf den Syncros-Laufrädern sind die Rollstuhlreifen montiert, sieht schick aus.

Auch fertig: Der Hütch-O-Mat für den Center Parc. Ich habe die Parallelschaltung für die beiden Dosierer und die Zeitverzögerung für das Auslassventil in meinen Ersatz-Automat eingebaut, sodass ich den eigentlichen Minipom unberührt in der Küche stehen lassen kann. Ich habe ja bis auf die CO2-Flasche alles doppelt. Ich musste beim Ersatzgerät den CO2-Durchsatz an der Umwälzpumpe erhöhen, dieser war etwas schwach. Churchners Tank habe ich gestern bekommen und musste ich noch elektrisch anschließen. Zu guter letzt habe ich dem Automaten dann noch eine Hand voll Kukident spendiert und den Druckbehälter gereinigt. Jetzt steht einem erfolgreichen Centerparcbesuch nix mehr im Weg....

Mittwoch, 10. Oktober 2012

10.10.12: Strom sparen, weil Wind so teuer ist.

Gegen die hohen Strompreise hilft dem kleinen Mann nur eins: Stromsparen. Kostenlose umgeschulte Energieberater kommen zu Dir nach Hause und stellen fest, dass ihr noch keine Energiesparlampe im Kühlschrank habt. Willkührliche Strompreise? Ich doch egal, wenn man im Dunkeln kaltes Mittagessen ist und dabei auf dem PC-Gehäuse Mau Mau spielt. Vielleicht kann der Energieberater uns ja noch Gitarrespielen beibringen, dann wird's ein CO2-freier Abend.

Die Windräder? Naja, da haben wir prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder auch abschalten, oder deren Strom auf dem Strommarkt verramschen. Ich glaube nicht, dass wir damit in eine Spirale reintrudeln: Weniger Grundlast macht den Strom bestimmt nicht teurer.

Die Energiesparlampe heißt nicht Geldsparlampe, das hat nie jemand behauptet. Im Hinblick auf die Situation bei den Strompreisen hätte ich Lust auf einen flächendeckenden Stromabnahmeverzicht:

1. Kühlschränke: Im Winter kommen die Sachen auf die Fensterbank. Im Sommer wird nix gekauft, was gekühlt werden muss. Wer einen großen Garten hat, kann sich einen Eisspeicher bauen.

2. Fernseher: Ersatzlos streichen und stattdessen Bücher kostenlos in der Bibliothek ausleihen. Gelesen wird tagsüber, oder im Schein der Dynamo-Taschenlampe.

3. Wasserkocher: OK, einen Liter Wasser kocht man elektrisch für rund einen Cent. Aber viel teurer wird's mit Gasflasche und Campingkocher auch nicht.

4. Kochen generell: Siehe Punkt 3.

5. PC & Internet: Nein! Router abschaffen, PC abschalten, Internet nur noch auf dem Smartphone

6. Smartphone, Handy & co werden an die Dynamo-Taschenlampe angeschlossen.

7. Licht: Neben der Dynamo-Taschenlampe gibt es nicht viele Alternativen: Sowohl Kerzen als auch Gaslaternen sind wohl teurer als Licht aus Strom. Trotzdem, es geht hier um's Prinzip.

8. Waschmaschine: Hier wird's eng. Den Trockner braucht man nicht, aber ohne Waschmaschine wird es richtig anstrengend und zeitintensiv. Aber es geht hier um's Prinzip

9. Heizung: Wird abgeschaltet. Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur die falsche Kleidung. In einem Wohnsack kann man auch bei 15 °C gut wohnen.

Wenn man die o.g. Punkte beherzigt, dann kann man seinen Stromanschluss getrost kündigen. Ich würde so etwas gerne mal erleben: 84 Mio Deutsche trennen sich vom Stromanschluss und werden alle zum Energiesparweltmeister. Peter Altmaier hätte vor Rührung Tränen im Auge. Alle Energiesparziele erreicht und der Weg ist frei für die subventionierten, industriellen Großabnehmer. Vielleicht kann man sich dann ja auch den teuren Netzausbau sparen, und die Windparks werden stillgelegt.

Die Realität in Bezug auf die Energiepreise sieht leider anders aus: Wir sind so doof, dass wir die Mondpreise für Strom und Treibstoff schulterzuckend hinnehmen. Ein Liter Super Plus kostet vier mal so viel wie ein Liter Milch und Strom wird immer teurer, weil der Wind so teuer ist.

Sonntag, 7. Oktober 2012

7.10.12: back from benelux

Eine Woche Urlaub in Belgien und den Niederlanden ist schon wieder um. Wir waren zunächst in Arnheim, beim World Statue Festival, einer Weltmeisterschaft der besten lebenden Statuen. Sehr interessante Veranstaltung mit ein paar echt beeindruckenden Performances. Siegerin wurde eine Dame, die nackt in einem "Steinblock" gefangen war, nur Bauch, Beine, Gesicht und Hände waren bereits freigelegt. Eine beeindruckende aber auch sehr passive Statue, mein Favorit waren deshalb andere, unter anderem der hier abgebildete Copper Captain, der sehr smoothe Bewegungen gemacht hat, wenn er sich denn mal bewegt hat.

Danach sind wir in den Arnheimer Burgers Zoo gefahren, dessen Aquarium und Safari-Abteilung besonders sehenswert sind. Aber auch der künstlich angelegte Urwald ist eine krasse Erfahrung. Bei 100% Luftfeuchtigkeit und gefühlten 30°C beschlug das Objektiv innerhalbn von Sekunden. Egal, viele Tiere gab's dort ohnehin nicht zu sehen.

Dann ging's rüber nach Belgien, wo ich gestern am Brüssel Halbmarathon teilgenommen habe. Ich Uhrwerk: Ich habe meine Zeit vom letzten Jahr um 15 Sekunden verbessert. Das entspricht eine Steigerung meiner Laufgeschwindigkeit um 0,015km/h, also 15 Metern pro Stunde. Wenn man schon mal in Brüssel ist, dann macht man natürlich auch ein Bild vom VW Bus vorm Atomium. Das war ca. eine Stunde nachdem uns unser Bus ca. 2 Stunden unseres Urlaubs gekostet hat, weil die Scheibe an der Fahrertür sich von jetzt auf gleich nicht mehr hoch und runterfahren ließ. In der Folge mussten wir uns mit mitlerweile geübten Handgriffen hinter die Türverkleidung arbeiten und außerdem das Steuergerät der Fensterheber im Auto finden. Dieses befindet sich unterhalb des Handschuhfachs. Mit einem Boxenkabel habe ich dann das Antriebssignal des rechten Fensterantriebs auf den linken gelegt, damit wir unsere Stromleitung aus dem Fenster rausholen konnten und zum Atomium fahren. Ab jetzt heißt es erst mal rückärts durch den Drive-In Schalter beim McDoof, und so schnell es geht diese Fensterheber reparieren. Was gab's noch in Belgien? Natürlich Fritten mit Sauce Andalouse, natürlich Belgische Waffeln und selbstverständlich belgisches Bier. Da es aber demnächst schon wieder in den Center Parc geht, habe ich auf den großen Import von Bier verzichtet. Achja, und zum Lesen kam ich endlich mal wieder. Zunächst habe ich "Biosphere", einen extrem unrealisitischen aber spannenden Thriller über eine Insel mit einer hochgefährlichen Tierwelt gelesen. Danach habe ich "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." gelesen, ein Amnesiethriller mit ähnlicher Ausgangsposition wie "50 erste Dates", nur halt nicht in lustig sondern in aufregend.

Freitag, 28. September 2012

28.9.12

Android ICS auf meinem Desire, ich scheine es hinbekommen zu haben. Cool. Hat mich ganz schön Nerven gekostet

Mittwoch, 26. September 2012

Dienstag, 25. September 2012

24.9.12:

Die Fahrradlampe ist vorübergehend fertig. Sie läuft auf 10W, was zum einen an der falschen Konstantstromquelle liegt, und darüber hinaus durch die teilweise Zerstörung der LED-Platine begründet ist. Diese habe ich nämlich ein bisschen zu fest auf das Alublech geschraubt, sodass es eine LED aus der Platine gedrückt und den Reflektor halb zerstört hat. Ich muss wir wohl noch einmal so eine LED bestellen :-(

Aber was bringen die 10W? Sie ist auf jeden Fall schon mal ordentlich hell, wirft einen unübersehbaren Lichtkegel auf den Boden und strahlt auch in die Ferne, sodass entlegendste Verkersschilder deutlich reflektieren.

Den Akku werde ich wohl doch in einer alten Trinkflasche versenken, weil er in der Tube-Box zu sehr klappert, und weils scheiße aussieht. Dann muss ich halt nur noch eine Lösung für die Leitungen und den Schalter finden...

Sonntag, 23. September 2012

23.9.12: 320W ist ok, aber das "Systemgewicht" ist zu hoch

Beim LCO-Bergzeitfahren heute konnte ich die Platte mit durchschnittlich 320W hochfahren, sodass ich für die knapp 6km vom Goldsteintal bis zum Jagdschloß 23:34 gebraucht habe. Mehr als acht Minuten langsamer zwar als die Schnellsten bei uns im Verein, aber ich bin trotzdem nicht unzufrieden. Ich habe mir meine Kräfte auch gut eingeteilt, sodass ich am Schluß nicht eingebrochen bin.

23.9.12:

Meine Konstantstromquelle ist leider kein Aufwärtswandler, sodass ich die nun fast fertige Fahrradlampe nicht mit dem LiPo-Akku betreiben kann. Ich muss mir also noch einen LED Senser kaufen, wie er auch in meinem Spengle-Leuchter im Flur verbaut ist. Für die Montage habe ich jetzt erst mal eine Lösung gefunden, jetzt muss ich eigentlich nur noch eine schöne Lösung für die Steckverbinder finden. Ich halte die Goldstecker größenmäßig für überdimensioniert. OK, wenn man den Akku mit 100A entlädt mag das ja noch gerechtfertigt sein, aber bei der Fahrradlampe wird er so bei 2A liegen. Weitere offene Fragen sind der Tiefentladeschutz und die Frage, wo und wie ich einen Schalter integriere. Ggf könnte ich auch die verschiedenen Stromstärken des Sensers schaltbar machen. Ich tendiere ohnehin dazu, die LEDs bei 1000mA laufen zu lassen, weil der Sprung von 1000mA auf 1400mA relativ gering ausfällt, was die Helligkeitszunahme angeht.

Donnerstag, 20. September 2012

20.9.12:

Den Dreibrückenlauf rückwärts, oder Ebsch-Seit-Lauf, bin ich heute wie geplant mit 5:43er Schnitt gelaufen und liege damit ganz gut in meinem Soll. Letztes Jahr am 17.9. bin ich in Hoegaarden 8km gelaufen, ähnlich schnell mit 5:40 pro km, allerdings auf einem etwas welligeren Profil. Trotzdem denke ich, dass die Form die gleiche sein müsste.

Danach sind der Bö**** und ich an die Kostheimer Trinkhalle, was einen sehr herben Kulturschock dargestellt hat. Wir konnten uns selbst nicht daran hindern uns wie Touristen aufzuführen und habe lustige Andenken-Fotos mit uns vor dem Büdchen gemacht. Das war schon ziemlich hart. Standesgemäßg gab es selbstverständlich ein Fläschchen Binding Export. Alternativ gab's bei Günay sowieso nur Binding oder Hartalk zu kaufen. Letzterer wurde übrigens standesgemäß aus einer zweckentfremdeten "Schöller"-Einkremtruhe heraus feil geboten.

Sonntag, 16. September 2012

16.9.12:

Heute waren wir in Rüsselsheimer Ostpark im Kletterwald. War mal wieder lustig, ein bisschen durch die Bäume zu krabbeln, und immer wieder erschreckend, wie unbeweglich man ja eigentlich ist. Im Gegensatz zum Kletterwald auf dem Hohenrotskopf gibt es hier in Rüsselheim immer nur einen Weg, sodass man sich im Zweifelsfall nicht für die leichtere Variante entscheiden kann. Dafür fand ich alle Elemente gut machbar, während ich in Schotten manchmal verzweifelt bin. Das liegt wohl manchmal einfach an der Höhe der Halteseile und dem sich daraus ergebenen Körperschwerpunkt. Weniger Action boten in Rüsselheim die Seilrutschen: Während in Schotten jeder Kurs mit einer langen Seilrutsche beendet wird, muss man in Rüsselsheim am Ende eine jeden Parcours die Leiter hinabsteigen. Bei den Seilrutschenpassagen in Rüsselheim muss man selbst für Schwung sorgen, während in Schotten der Fokus eher auf dem Bremsen liegt, um nicht zu schnell zu werden. Wenn ich mich also entscheiden müsste, dann würde ich den Kletterwald in Schotten wesentlich besser bewerten, auch weil er etwas größer und abwechslungsreicher ist. Ausserdem sind die Karabinerhaken besser, und man bekommt Handschuhe. Was in Rüsselheim besser war, war die Live-Musik, die heute von einem Gitarrenspieler vorgetragen wurde. Der hat eine schöne Stimmung verbreitet.

Samstag, 15. September 2012

15.9.12:

Heute waren die Catrin und ich auf dem Biebricher Flohmarkt, und ich habe ein Levitron Magnetkreisel gekauft. Ich habe erst gedacht, dass das Teil mit Batterien läuft, aber es funktioniert mit Festmagneten. Der Effekt, wenn man das Geduldspiel beherrscht ist wirklich sehr faszinierend. Vorher muss man sowohl die Plattform als auch den Kreisel penibelst genau einstellen: Die Plattform muss absolut "im Wasser" sein, der Fußboden ist da teilweise nicht gerade genug. Und bei dem Kreisel muss man das Gewicht mit verschiedenen Scheiben auf ein paar hundert Milligrammgenau an die Umgebungsbedingungen anpassen. Wenn man das beherzigt stellt sich der im Video zu sehende Effekt ein, und der Kreisel kann so rund eine Minute schweben. Gebremst wird der Kreisel jetzt nur noch durch seinen Luftwiderstand. Geil. Das Teil war seine drei Euro wert...

Freitag, 14. September 2012

14.9.12:

Bin beim Laufen zum jetzigen Zeitpunkt exakt genauso fit wie letztes Jahr. Und das mit weniger Laufkilometern. Sehr gut. Jetzt wäre es wichtig, konsequent weiter zu laufen bis zum Brüssel Halbmarathon. Keine Erkältung mehr und auf keinen Fall eine längere Laufpause als drei Tage. Ich werde jetzt auch mal mit dem Schwimmen langsamer machen.  Kopfmäßig muss ich ausserdem zwingend mal eine Strecke von 15km oder mehr laufen, damit ich diese 21,1km laufen kann.

Mittwoch, 12. September 2012

12.9.12:

dank der galoppierenden Entwicklung im Bereich von LEDs und Lithium-Akkumulatoren, und durch den immer nähere rückenden Herbst habe ich mal wieder ein neue Lampen-Projekt am Start: Dieses mal wird eine sehr helle Fahrradlampe mit Akkubetrieb gebaut, die rund 15W hat und weniger als 100EUR inklusive Akku kosten soll. Protagonisten sind drei CREE LEDs mit mehr als 1400lm, eine Konstantstromquelle und ein LiPo-Akku aus dem RC-Modellbaubereich. Das Ergebnis wird eine sehr helle Lampe mit einer Leuchtdauer von ca. 2,5h.

Leider hat mir LumiTronix bei meiner Bestellung erst mal die falsche LED geschickt, sodass ich derzeit nicht anfangen kann. Der Akku ist auch noch nicht da. Bis jetzt fehlt mir auch noch ein exakter Plan, wie ich die Lampe am Lenker meines Rades montieren will. Ich denke, ich werde eine O-Ring-Lösung verwenden, zur Kühlung wird die LED wohl ausserdem zusammem mit der Konstantstromquelle auf einem Alublech montiert. Der Fahrtwind sollte dann für ausreichend Kühlung sorgen.

Dienstag, 11. September 2012

11.9.12:

Heute nach der Arbeit habe ich mit dem Messersammler ein fieses Wespennest in seinem Elektrogrill ausgehoben. Nach kurzem Gegoogel haben wir uns für die Kaffeesatz-Ausräucherung entschieden. Das hat ganz ordnetlich funktioniert, sodass wir den Grill innerhalb von einer halben Stunde zurückerobern konnten.

Montag, 10. September 2012

10.9.12:

Heute wieder im Kleinfeldchen gewesen. Wenn ich weiter so trainiere, dann kann ich den Brüssel Halbmarathon schwimmen.

Sonntag, 9. September 2012

9.9.12:

48/16 ist Mist auf dem Single Speeder. Viel zu langer Gang, um wirklich noch locker die Wiesbadener Berge erklimmen zu können. Also, was tun? Das Beste wäre wohl, ein 47er Kettenblatt zu beschaffen und dann mit der gekürzten Halflink Kette mit 47/17 zu fahren. Das sind nur 2,x% Unterschied zu 48/17, und die 2% gehen in Richtung leichter. Neben der längeren Kettenübersetzung hat sich die Abrolllänge derzeit auch noch durch die dickeren Reifen meines Nothinterrads verlängert. Ich werde jetzt mal ein bisschen googeln, ob ich ein schönes 47er Kettenblatt finde...

Donnerstag, 6. September 2012

Rollstuhlreifen auf's MTB?

Es ist ja teilweise echt verrückt, was man für einen hochwertigen Fahrradreifen so hinlegen muss. Da wundert es nicht, dass ich in alle Richtungen recherchiere und auf den Schwalbe RightRun stoße, der für einen 23mm-Reifen mit 6,90 EUR unterhalb von dem Preisniveau von KENDA liegt. Neben Sanitätshäusern und Radgeschäften wird der Reifen auch gerne in Einradshops feil geboten. Interessanterweise variieren die Preise in abhängigkeit zu den drei Quellen: Im Sanitsversandhandel kann man den Reifen für über 30 EUR kaufen. Ich habe jetzt mal zwei Stück geordert und freue mich schon, die Pneus auf den Singlespeeder zu ziehen.

6.9.12:

Habe mir heute ein Ersatzlaufrad in den Singlespeeder gebaut, schön, wenn man die Auswahl hat. In meinem weitläufigen Lager fand ich ein MTB-Hinterrad, ein Singlespeedkit und ein 16er Ritzel aus einer Rennradkassette. Dazu habe ich jetzt endlich mal die 1,4"-Reifen von Michelin aufgezogen. Diese passen leider nur hinten ins Specialized, vorne limittiert die Gabel auf cq 1,2". Schade, sehen nämlich cooler aus als die Contis. Die Contis sind dafür aber wahrscheinlich schneller :-)

Dann habe ich endlich mal angefangen, überflüssige Fahrradteile bei ***y einzustellen. Heute war ein Satz Magura HS77 dran und mein PowerV Rahmen, der wohl eh nie aufgebaut wird.

Mittwoch, 5. September 2012

5.9.12:

900 km nach meinem optimistischen Posting bzgl. der Verwendbarkeit einer Halflink-Kette bei dem Specialized muss ich resigniert feststellen, dass es doch nicht so einfach ist: Nach den besagten 900km ist die Kette jetzt ein bisschen länger schlackert schwingt während der Fahrt hin und her. Das führt dazu, dass die Kette leider auch hin und wieder abspringt. Also habe ich heute mal ein Halflink rausgenietet. Jetzt ist die Kette zu kurz. So musste ich in den sauren Apfel beißen und ein 16er Ritzel bestellen, dass ich gegen das 17er ersetzen werde. Dann - das habe ich bereits mit einer anderen Nabe und einem darauf montierten 16er Ritzel probiert - passt es genau. Doof nur, dass der Unterschied von 48/17 zu 48/16 wohl das Zünglein an der Waage sein wird, das mich eventuell einige Berge nicht mehr hoch fahren läßt. Wir werden sehen. Fazit: Half Link Ketten kann man für Single Speed Projekte verwenden, wenn man nicht exakt auf eine gewünschte Übersetzung angewiesen ist. An Stelle des Ritzels kann man sicherlich auch am Kettenblatt veriieren. Ich habe mich wegen des roten Designs gleich mal gegen ein neues Kettenblatt entschieden.

Dienstag, 4. September 2012

Zweiter Review von der Garmin Swim

Heute 6km geschwommen mit der neuen Garmin Schwimmuhr. Die hat mir sogar 6,15km attestiert, aber ich habe sie überwacht und sie dreimal beim Schummeln erwischt. Zum Thema Schwimmstilerkennung kann ich feststellen. dass sie das mit einer recht hohen Treffsicherheit hinbekommt. Dass mein Delfin so schlecht ist, dass man den aus Sichter einer Armbanduhr mal nicht gleich als solchen erkennen kann, damit kann ich leben. Zwischen Kraul und Brust dagegen hat die Uhr bei diesem mehr als zweistündigen Test sehr gut differenziert. Trotz der Ungenauigkeiten bin ich begeistert von der Möglichkeit, meine Zeiten pro Bahn sehen zu können, auch wenn hier der Zeitpunkt der Wende auch nicht immer 100% genau gesetzt zu werden scheint. Im Mittel passt's dann aber, sodass ich schon eine grobe Tendenz bekomme, wie schnell ich schwimme. Die Möglichkeit, mal eine Distanz auf Zeit zu schwimmen finde ich recht angenehm, vor Allem, weil die Uhr das ja dann speichert und man das danach alles in Ruhe ansehen kann. Bleibt weiterhin der Makel, dass man sie nur zum Bahnenschwimmen einsetzen kann, weil ihr mangels GPS jegliche Ortsbestimmung fehlt. Den Hinweis in der Anleitung, sich bei der Wende möglichst kräftig abzustoßen sollte man auch beherzigen. Dumm nur, wenn man irgend eine Übung schwimmt, bei der man den Beckenrand nicht berührt. Ich denke da an das Donnerstagsschwimmtraining bei uns im Verein, wo der Trainer gerne 400m ohne Rand ansagt. Mal sehen, ob die Uhr mich dauerhaft zum Schwimmen motivieren kann oder ob sie in der Schublade vergammelt...

4.9.12:

Ich war ja wie gesagt gestern beim Neebi, und da konnte ich mir schon mal ein Bild von dem machen, was an meinen Habanero-Pflänzchen bald los sein wird: Neebis Balkon sieht aus wie ein dichter Urwald aus Pepperoni-Pflanzen, die dicht behangen sind mit Pepperonis in allen Farben, Formen und Größen. Ich hoffe nur, dass meine fünf Töpfe den kommenden Herbst und die damit einhergehende kürzere Sonnenscheinzeit pro Tag gut vertragen und sie über den Winter kommen. Bis zur ersten Ernte dauert es wohl noch ein paar Wochen.

Montag, 3. September 2012

3.9.12:

Diese Drecksäcke auf dem Flohmarkt wollten mich rippen! Ich hatte schon mit einem einfachen Schnäppchen gerechnet, als ich für 4,50EUR eine SKS Airworx Standluftpumpe erstanden habe. Sah noch aus wie neu und kostet neu rund 30 EUR. Also alles bestens. Ich Depp habe die Pumpe vor Ort dann auch mal getestet, in dem ich die Catrin angewiesen habe, ihren Finger auf den Ventiladapter zu legen, um daraufhin den Schließdruck zu prüfen. Die Pumpe hat dann so 5bar aufgebaut, der Kolben ist aber wieder zurückgedrückt worden. Dass das ein Mangel ist, war mir beim Kauf leider nicht klar. Das habe ich dann erst heute gemerkt, als ich die Pumpe mit in den Keller genommen habe und meinen Singlespeeder aufpumpen wolle, um damit zum Neebi zu fahren.

Ich musste mir zunächst mit dem Feuerlöscher aushelfen, den ich zur Reifenfüllstation umgebaut habe und konnte mich dann abends um die Pumpe kümmern: Den Fehler habe ich im Boden der Pumpe schnell lokalisiert: Dort fehlt ein mir unbekanntes Gummiteil, das den Rückfluss der Luft aus dem Füllschlauch in den Kolben verhindern soll. Ich habe dort jetzt eine Schraube mit einem O-Ring reingesteckt, und zu meiner allgemeinen Überraschung soll es das schon gewesen sein: Die Pumpe funktioniert tatsächlich wieder! Mal sehen, wie lange dieses frafile Konstrukt so hält. Ich werde sie nun wie geplant als Kellerpumpe für die Mountainbikes einsetzen. Sie kann nämlich nur 10bar und ab 5 bar muss man sich bereits mehr quälen als mit dem Rennkompressor. Der wiederum kostet ja auch gut das Doppelte...

3.9.12:

So. Der Heiko hat doch tatsächlich geheiratet. Mal sehen, wie es weitergeht mit den beiden. Ich war mit der Kamera dabei und habe rund 800 Fotos gemacht, von denen knapp 10% richtig schön geworden sind. Eine gute Ausbeute, wie ich finde. Ich habe diverse Objetkive eingesetzt, das 50mm, das 85mm, das 35-350, das 17-35 und das 24-105. Sogar den Blitz vom Ball habe ich dabei gehabt und bei ein paar Aufnahmen verwendet. Leider waren dann wie prophezeit nach ein paar Aufnahmen die Akkus leer, ich hatte zwar noch einen 4er Pack Mignon dabei, war aber zu faul, extra noch mal ans Auto zu laufen um die zu holen. Als Locations hatten wir uns übrigens zunächst den Bürgergarten in Hattersheim ausgesucht, wo eigentlich auch die Traunung hätte stattfinden sollen. Denen ist aber der Pächter abgehauen und so wurde die Trauung nach innen verlegt in den nahe gelegenen Trausaal. Vom Bürgergarten ging es dann Frauenstein, essen, und danach in den Schloßpark. So abgedroschen die Kulisse vorm Schloß auch ist, ein gebürtiger Biebricher sollte es als seine Pflicht sehen, einen gebürtigen Biebricher dort im Zuge seiner Hochzeit zu fotografieren. Danach wollten wir zu einer Burg im Rheingau, die der Heiko in Kaub gewähnt hat. Leider haben wir die entsprechende Burg nicht gefunden, und so stand als Alternative das Niederwalddenkmal auf dem Programm. Kurz vor der Dämmerung erreichten wir diesen für Heiko und mich durchaus geschichteträchtigen Ort. "Kochen am Niederwalddenkmal" stand hier mal auf dem Programm. Bis zum Sonnenuntergang waren dann noch ein paar Fotos im Kasten. Das hat auf jeden Fall Spaß gemacht.