Donnerstag, 11. April 2013

11.4.13:

Mein Klapprad entwickelt sich weiter. Heute ist meine Stahlplatte gekommen, die ich als Gegenhalter für meine Hinterradbremse benötige. An Stelle des Ständers nutze ich jetzt dessen Befestigungsplatte als Bremsanschluss, jedoch nicht, ohne diesen von der anderen Seite noch mal mit der 4mm Stahlplatte abzustützen. Bin gespannt, ob es funktioniert. Die Shimano Adamas AX Bremsen haben jetzt Jahre bei mir in der Kiste gelegen, und ich hätte eigentlich nicht mehr dran geglaubt, dass ich sie noch mal für irgend was gebrauchen kann. Die passen so gut zum Klapprad: Man das Antriebsdreieck leicht rausklipsen, sodass man das Klapprad immer noch in zwei Teile zerlegen kann, ohne dass ein Bowdenzug stören würde. Eigentlich ist mein Klapprad ja ein Zerlegrad, denn es hat kein herkömmliches Scharnier. Stattdessen kann man es komplett zerlegen. Der Stahlplatte will ich morgen noch ein bisschen gelbe Farbe spendieren, damit sie nicht rostet.Wenn dann endlich beide Bremshebel angeschlossen sind kann ich auch das Lenkerband wickeln, und dann kann ich endlich mit dem Vieh fahren...

Dienstag, 9. April 2013

9.4.13:

Gestern bin ich zum ersten Mal mit dem Rad von der Arbeit heim gefahren, heute morgen habe ich dann die S-Bahn nach Frankfurt genommen. Ein Hoch auf das Semesterticket, denn das Fiese war immer das frühe Fahrradfahren nach Frankfurt. Jetzt kann ich bei schönem Wetter heimfahren und am nächsten Morgen gemütlich mit der Bahn fahren und dabei noch Zeitung lesen.
Die erste Fahrt hat ~1:41 gedauert, also hatte ich mit dem Singlespeeder ein Stundenmittel von knapp über 25km/h. Das ist für den Anfang schon mal ganz ok.

Mit dem Klapprad habe ich heute eine erste Probefahrt unternommen, aber nur zum KFC und zurück. Die Bremse verzögert erwartungsgemäß sehr verhalten, ich denke es wäre ganz gut, wenn ich demnächst die zweite Bremse drangebastelt bekomme. Mir gefällt das Rad mit den neuen Laufräder noch besser als vorher. Durch die mit 11bar aufgepumpten sehr harten Reifen, die ausserdem auch noch mal dünner sind wird das Rad nicht komfortabler. Es reagiert sehr nervös und gibt wirklich alles an Unebenheiten an den Fahrer weiter. Kleinste Löcher und Kanten werden durch die kleinen Laufräder zu echten Hindernissen und schütteln einen ordentlich durch. Da der große Einsatz jedoch auf der Bahn sein wird, kann man das wohl erst einmal verschmerzen. Für diesen Zweck habe ich mir jetzt auch noch mal ein 13er und ein 14er fixed Ritzel bestellt, sodass ich auf eine Entfaltung von 6,72m (13T) bzw 6,24m (14T) komme. Reicht das? Bei 90 Pedal-Umdrehungen pro Minute entspräche das einem Tempo von 36,3 / 33,7 km/h. Ist eigentlich in Ordnung. Letztes Jahr hatte ich glaube ich so 7,20m, womit ich dann so auf 38,9km/h bei 90UPM käme. Der Gang war mir aber definitiv zu lang, also wird das Setup dieses Jahr besser sein. Leider muss ich fixed gear fahren, was mir zum jetzigen Zeitpunkt noch ein bisschen Sorgen macht, weil man das ausserhalb von der Bahn natürlich nicht so gut über kann, Ich hoffe, ich schaffe es zum Training.

Samstag, 6. April 2013

Nokia 8910

100 bis 300 Stunden Standby. 2 bis 4 Stunden Sprechzeit. Akkukapazität 830mAh. Gemäß den Spezifikationen des Nokia 8910 habe ich folgende Verbrauchswerte für das Handy berechnet: Standby: 15mW (bzw. 4,2mA). Telefonieren: 1000mW (bzw. 277mA). Dadurch kann ich folgende Formel für die Berechnung der Akkukapazität aufstellen:

C = tstandyby * 4,2mA + ttalk * 277mA

Gemäß dieser Formel müsste ich jetzt nach exakt einem Tag Standby mit eine Gesprächsdauer von 16 Minuten bereits

C = 24h*4,2mA+(16/60)h*277mA = 175mAh

Laut eb** hat mein neuer Ersatzakku 1400mAh, d.h. das 8910 müsste bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten noch 7 weitere Tage halten. Ich bin gespannt, noch habe ich alle 4 Akkubalken.
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Ein Tag später: nach 46,5 Stunden mit 49 Minuten Sprechzeit habe ich noch drei von vier Balken und die entnommene Kapazität beträgt nach der o.g. Formel 423mAh, was rund 30% der Akkukapazität entspricht. Ich bin gespannt...
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Nach 90,5 Stunden, also nach knapp 4 Tagen war der Akku dann so gut wie leer, dabei habe ich aber auch fast 2 Stunden telefoniert. Nach der Formel habe ich mehr als 900mAh entladen, was aber nur 60% seiner Kapazität entspräche. Vielleicht hänge ich den Akku mal an mein Lade/Entladegerät, um zu gucken, was er so kann.

Freitag, 5. April 2013

10 Tausend Hits auf meinem Blog

Seit Einführung meines Blogs im Dezember 2011 komme ich seit vorgestern auf 10000 Besucher. OK, ich werde selbst mitgezählt, und vermutlich viele Bots auch, aber das ist doch schon mal ganz nett.

5.4.13: update für mein Klappi

Endlich habe ich das Klapprad renoviert. Neben dem neuen Laufradsatz habe ich auch mein selbstgebasteltes Tretlager gegen ein Thompson-Vierkant-Lager getauscht. Die schmale Kette habe ich gegen eine gelbe Singlespeedkette getauscht, die ich leider durch vier Glieder graue Kette ergänzen musste. Durch die etwas größeren Felgen (ETRTO 451 statt 406) hat die Vorderradbremse nicht mehr gepasst, da habe ich jetzt meine NOS Shimano Adamas AX Bremsen von 1983 montiert, die seit gut fünf Jahren in meinem Besitz sind. Aber jetzt noch mal zu den Laufrädern, die sind so ziemlich das coolste, was man in das Klapprad stecken kann: Alex Rims DA22 Hohlkammerfelgen im großen 20"-Format, also 451er, mit gelben Speichen eingespeicht um einen Satz rot eloxierter Novatech-Bahnnaben. Vorne radial, hinten dreifach gekreuzt. Da hätte ich lieber mal zweifach oder einfach gekreuzt, die Speichen laufen jetzt ein wenig schräg in die Nippel. Egal, wenn was kaputt geht kann man es immer noch neu machen. Die Hinterradnabe hat eine Singlespeedaufnahme und eine Aufnahme für Fixed, und ich werden einen 16Zahn-Freilauf montieren und auf der anderen Seite wahrscheinlich ein 14Zahn-Bahnritzel. Vorher muss ich die Einbauweite von 120mm ein bisschen verkleinern, wahrscheinlich so auf ~115mm bis ~118mm, dafür habe ich mir ein paar Kontermuttern bestellt. Achja, und die Reifen: Schwalbe Ultremo ZX 23mm (!). Ein richtiger Rennradreifen, nur halt in 20 Zoll. Den kann man mit stolzen 11bar aufpumpen, ich hoffe, dass es ihn auf der Felge hält. Mit Ultremos habe ich ja leider schon andere Erfahrungen gemacht.
Hinten will ich jetzt noch eine Adapterplatte für eine zweite Bremse montieren, weil ich wohl hauptsächlich mit dem Freilauf fahren werden, sodass ich den wegfallenden Rücktritt kompensieren muss.
Das Prinzip des Thompson Innenlager gefällt mir eigentlich sehr gut: Die Lagerschalen werden einfach ins Gehäuse gesteckt, je nach Maßen benötigt man dazu evtl. einen Gummihammer, und dann wird die Achse durchgeführt. Die hat auf der einen Seite einen fest angebrachten Lagerkonus, auf der anderen schraubt man diesen per Linksgewinde (auf der Welle) auf, und zwar bis man kein Lagerspiel mehr hat und die Kugel noch freil laufen. Dann ein Deckel zur Abdichtung, und dahinter eine Scheibe mit Nut und die Kontermutter. Fertig ist die Gartenlaube. Das ganze Innenlager hat mich auf dem Fahrradflohmarkt glaube ich keine 5EUR gekostet und war new old stock.

Bilder folgen...

Mittwoch, 3. April 2013

3.4.13:

Gestern habe ich fast verzweifelt probiert, "frische" Vollmilch zu kaufen. Ohne dass ich es konkret mitbekommen habe hat sich die Situation im Kühlregal drastisch verändert. Frische Vollmilch wurde durch die sogenannte ESL-Milch abgelöst. Extended Shelf Life. Im Allgemeinen kaufen wir ja ohnehin H-Milch, aber hin und wieder will ich doch auch mal eine frische Milch kaufen. Frische Milch schmeckt schon besser als H-Milch, und auch besser als die "länger frische" Milch, wie die ESL-Milch gerne genannt wird. Beim REWE gab es nur noch eine Sorte "traditionelle" Milch, und zwar die Eigenmarke von "ja". Besoners erschreckend für mich: Edelmarken wie "Landliebe", "Weihenstephan" und "Schwälbchen" habe ich nur als ESL-Milch gefunden. Bei Aldi und Lidl gibt es wohl gar keine frische Milch mehr, und selbst Alnatura scheint nur noch 25% Frischmilch zu haben.

Montag, 1. April 2013

2.4.13:

Smartphones habe ich schon seit Jahren. Das letzte klassische Handy war ein Nokia 6310i, und danach kamen das MDA Compact, das HTC Touch Diamond, das HTC Touch Pro, das Samsung Omnia, das Apple iPhone 3GS, das HTC Desire, das MDA Basic, das HTC Desire HD, das HTC Touch HD sowie zwei Geräten, deren Namen ich nicht mehr rekapitulieren kann. Das eine war ein Vodafone-gebrandetes Gerät mit Slider-Tastatur, und dann gab es glaube ich noch eins ziemlich direkt nach dem MDA Compact.
Jetzt war ich jedenfalls ganz verrückt und habe mir ein Nokia 8910 gekauft. Das ist ein Titan-ummanteltes Handy mit ca. 1 Zoll großem Monochrom-Display und mit für heutige Verhältnisse sehr überschaubarem Funktionsumfang. Ich habe es seit drei Tagen in Betrieb, finde es positiv, dass der Akku so lange hält, und will mal gucken, ob man ohne Smartphone nicht vielleicht ein bisschen freier ist. Mein Prognose ist aber, dass ich das Projekt ähnlich schnell wieder ablegen werde wie die Ausflüge mit meinen anderen klassischen Nokia-Geräten, wie z.B. dem 7110 und dem 6150.

Sonntag, 17. März 2013

17.3.13:

10% auf alles bei Netto. Wie schön, heute hat es geschneit wie Sau und in Wiesbaden ist verkaufsoffener Sonntag wegen "Frühling". Wenn Discounter zu Rabattaktionen blasen, dann muss man handeln und die überteuerten Artikel kaufen. Ganz zur Freude der Catrin habe ich fünf Päckchen Toffifee gekauft, und zwar für 98ct statt normalerweise 1,09€. Streng genommen sollte man sich aber schämen, am Sonntag einkaufen zu gehen. Die armen Leute, die dann auch noch Sonntags beim Netto arbeiten müssen!

Aus den 10% wurden auf Grund von Rundung bei meinem 12,23€-Einkauf sogar 10,14%. Die 10% wurden nämlich für jeden Artikel einzeln berechnet und auf 1ct gerundet, sodass sich zum Schluß 1,9ct zusätzlicher Rabbat ergeben haben.

Donnerstag, 14. März 2013

14.3.13:

Heute waren wir beim ADAC und haben unsere Jahresgabe abgeholt. Ein schöner, schmaler Bildband mit dem Titel "Faszination Erde", der recht liebevoll zusammengestellt ist und wirklich beeindruckende Fotos enthält.Dazu werden Informationen zu dem Planet Erde serviert. Insgesamt ein feines Heftchen.

Mittwoch, 13. März 2013

13.3.13:

Dieser Eintrag ist primär dazu da, meine neue Tastatur am HTPC zu testen. Die Logitech K400r ist eine Vollplastiktastatur, die ihre 27EUR wert ist, aber ganz klar billiger wirkt als die rund doppelt so teure Enermax Aurora am Beamer-PC. Das Plastikdesign wirkt schlichter, bringt aber auch Vorteile mit sich: So ist die Logitech wohl auch nur halb so schwer. Ein weiterer Unterschied ist die Mausintegration: Während die Enermax mit einem Trackball (rechts) arbeitet, und man mit der linken Hand die beiden Mausknöpfe drückt, wird die Logitech wie bei einem Laptop über so ein Touchpad bedient. Mal sehen,. welche Bedienung sich als besser herausstellt...

Sonntag, 10. März 2013

Bürgermeisterwahl: Wer hat am meisten ungültig gewählt?

Bei den Wiesbadener Bürgermeisterwahlen gab es insgesamt 503 ungültige Stimmen. Hier ein Ranking nach Wahlbezirken:


Bezirk ungültige Stimmen
1 Kloppenheim 13,29°/oo 11
2 Westend 13,17°/oo 37
3 Erbenheim 8,41°/oo 17
4 Breckenheim 8,18°/oo 10
5 Bierstadt 8,06°/oo 32
6 Dotzheim 7,76°/oo 47
7 Rheingauviertel 7,68°/oo 32
8 Schierstein 7,52°/oo 21
9 Sonnenberg 7,50°/oo 23
10 Biebrich 7,23°/oo 65
11 Nordost 7,11°/oo 55
12 Mitte 7,04°/oo 28
13 Nordenstadt 6,58°/oo 16
14 Delkenheim 6,48°/oo 9
15 Klarenthal 5,95°/oo 13
16 Medenbach 5,92°/oo 4
17 Kastel 5,89°/oo 11
18 Südost 5,87°/oo 32
19 Auringen 5,66°/oo 7
20 Kostheim 5,64°/oo 13
21 Heßloch 5,54°/oo 2
22 Naurod 4,97°/oo 9
23 Igstadt 3,84°/oo 3
24 Rambach 3,82°/oo 3
25 Frauenstein 3,14°/oo 3
26 Amöneburg 0,00°/oo 0

Freitag, 8. März 2013

geplante Obsoleszenz bei Bauknecht?

Was soll man davon halten, wenn an einer Spülmaschine die Lasche, in der die Frontklappe einrastet nicht aus Metall sondern aus Kunststoff besteht? Ich kann mir selbst nur eine schlüssige Antwort auf diese Frage geben: Es handelt sich hierbei vielleicht um das geplante Frühableben eines Haushaltsgeräts. Ein ähnliche Sollbruchstelle hatte mein alter Fernseher: Hier wurde ein äußerst fragiles Kunststoffteil als Verbindung zwischem dem Netzschalter auf der Platine und seinem Bedienknopf am Gehäuse des Fernsehers eingesetzt. Plastik wäre natürlich ein ideales Material für solche Aktionen. Sollte die Industrie das Ziel verfolgen, ein Ausfallzeitpunkt möglichst kurz hinter dem Ablauf der Garantie zu erreichen? Was wäre da besser als Kunststoff, den man durch seine Zusammensetzung so "programmieren" kann, dass er zu einem Zeitpunkt X porös wird und genug Weichmacher verloren hat um zu versagen? Ich bin echt gespannt, wann die Lasche an der Bauknecht versagt. Ich habe mir tatsächlich überlegt, Bauknecht sofort anzuschreiben und nach einem Ersatz für die Lasche zu fragen, noch bevor diese berstet. Ich könnte sie dann bequem aus Blech nachbauen und hätte sie bereits, wenn die Originallasche dann irgendwann kaputtgeht. An dieser Stelle mein Tipp an die Industrie: Baut Eure Sollbruchstellen an Stellen ein, wo der Kunde es nicht gleich sieht. Oder noch besser: Lass es einfach sein!

8.3.13:

Mir ist ein bisschen langweilig, habe irgendwie Lust mir was zu kaufen, aber ich habe keine Ahnung, was. Ich gucke bei e*** immer mal wieder nach ein paar InEar-Kopfhörern, z.B. die Triple.fi von UE, aber sie gehen immer ein bisschen teurer weg als meine Zahlungsbereitschaft. Genauso ging es mir auch mit den beiden Colorfly-Auktionen, wobei man hier ganz klar sagen muss, dass ich mich da nicht ärgere. Naja, und so falle ich ein wenig unmotiviert durch *b** und finde keine Sachen. In Sachen Fahrrädern fehlt mir ebenfalls die Lust, ausserdem habe ich hier auch schon so viel, dass mich nur ganz wenige Sachen wirklich noch reizen würden.Vielleicht sollte ich es einfach umgekehrt machen, und Sachen bei **** verkaufen...

Mittwoch, 6. März 2013

6.3.13:

Heute waren es bis zu 17°C da draußen, was mich nicht daran gehindert hat weiter auf der Rolle Fahrrad zu fahren. Gestern bin ich sehr wohl auch mal draußen fahren gewesen, aber nur nach Sonnenberg und zurück. Ich profitiere von meiner gewissen Konstanz was das Rollentraining angeht, und so konnte ich eine Saisonbestleistung bei meiner Lieblingsstrecke Dourango-Trimble fahren: 32:40 mit durchschnittlich 286Watt.

Samstag, 2. März 2013

2.3.13:

Den Colorfly habe ich nicht gesnipert, was aber eigentlich auch nicht so schlimm ist. Ich habe zwei gute MP3-Player, und wer weiß? Vielleicht kommen demnächst noch ein paar weitere hochauflösende Player auf den Markt, sodass diese auch billiger werden. Aber mein Sony Sports 11 Outdoorradio für's Bad ist gekommen, und es funktioniert sehr gut. Trotz gerade mal 12 Transistoren funktioniert das knapp 40 Jahre alte Radio einwandfrei. Ich habe ein USB-Ladegerät umfunktioniert und an die Netzteilbuchse angeschlossen. Das mitgelieferte Netzteil war noch ein konventionelles, gewickeltes Netzteil, drei mal so gr0ß bei nur 200mA statt 500mA. Das Radio geht jetzt immer mit der Badbeleuchtung an, und das ist richtig cool. Das Radio verfügt neben den drei Radiobändern noch über einen Klinkeneingang für Tonbandgerät oder sonst was. Da habe ich auch probehalber schon mal den Bluetooth Receiver angeschlossen. Das funktioniert eigentlich ganz gut, nur weiß ich noch nicht, wie man das Radio in dieser Betriebsart ausschaltet, bzw ob das überhaupt geht. So entsteht eine bunte Mischung aus dem Radioempfang und dem Line-In-Signal. Vielleicht ja ein Defekt? Vielleicht wird der Radioempfang beim Stecken eines Klinkensteckers normalerweise abgeschaltet? Der Stromverbrauch von dem Radio ist kaum messbar und dürfte deutlich unter 50mA liegen. Ein Satz Baby-Batterien sollte damit tagelang halten. Was auch ziemlich cool ist, ist die Antenne, die eingeklappt als Tragegriff fungiert. Mir gefällt das Design des Radios sehr gut.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Montag, 25. Februar 2013

Anleitung: Wie man \/\/hatsapp weiter kostenlos nutzen kann:

Hier ein kurze Anleitung, wie ihr auch nach Ablauf der 12 Monate Probezeit weiter What*app kostenlos nutzen könnt:

1. Account löschen

2. Account anlegen mit Eurer Telefonnummer mit einer weiteren Ziffer hinten dran, z.B. 0

3. Die SMS-Verifizierung wird fehlschlagen

4. Whats*pp wird einen Telefonanruf vorschlagen.

5. Anruf erreicht Euch telefonisch, obwohl die Nummer eine weitere Ziffer enthält.

6. sechsstelligen Code aus der Telefonansage bei Wh*tsapp eingeben.

7. Ihr könnt den Dienst jetzt wieder 12 Monate nutzen, allerdings findet Euch keiner mehr in seinem Telefonbuch

8. Informiert Eure Leute über die neue Nummer

Natürlich kann man auch die 89ct für die Lizenz bezahlen. Das ist immer noch wesentlich günstiger als SMS-Schreiben, aber hier geht es ja auch ein bisschen um's Prinzip...

Donnerstag, 21. Februar 2013

21.2.13:

Nachdem da jetzt sechs Jahre lang eine NYM-Leitung unmotiviert oberhalb unseres Spiegels im Bad aus der Wand heraushing habe ich mir letzte Woche ein Herz gefaßt und diese NYM-Leitung mit Leben gefüllt. Wir haben ein Brett montiert, und auf dem Brett eine Steckdose. Ziel: Ein Badradio, das mit dem Licht im Bad automatisch angeht, sodass man beim Aufenthalt im Bad mit Musik berieselt wird. In der derzeitigen Ausbaustufe ist das Ganze jedoch noch nicht praktikabel, weil wir die häßliche iPod-Soundanlage  verwenden, um diese einzuschalten muss man fünf Knöpfe auf der Fernbedienung drücken. Also habe ich mal so recherchiert, was es für schöne Radios am Markt gibt und meine Wahl fiel auf ein Sony Sports 11 aus den 70er Jahren. Ein spritzwassergeschütztes Transistorradio, leider nicht ganz billig. Es wird wohl auf einen Kaufpreis von 60 bis 80 EUR herauslaufen, aber dafür hat man schon etwas ganz individuelles.

Dienstag, 19. Februar 2013

htpc fast fertig

Der HTPC läuft jetzt schon ganz gut. Ich habe Windows 7 mit 64bit installiert, und als Hardware kommt in dem Techsolo Gehäuse ein ASRock Board mit Z77 Chipsatz zum Einsatz. Das gleiche Board wie im Beamer-PC. Aber anders als beim Beamer PC habe ich mich für einen preisgünstigen Pentium G2130 entschieden. Die in die CPU integrierte onboard-Grafik scheint für FullHD ausreichend zu sein. Dazu sind noch 8GB RAM, die alte Seagate Platte und ein Bluray-Laufwerk installiert. Fertig. Der Ton geht direkt über optischen SPDIF auf den Onkyo Verstärker, der alle wichtigen Tonformate versteht.

Top10 unserer Elektrogeräte nach Anschlusswert:

Zugegeben eine unfaire Liste. Die Verbraucher, die immer an sind und viel Strom verbrauchen aber einen niedrigen Anschlusswert haben sind hier nicht aufgelistet:

1. Backofen/Herd 5400W Backofen 2800W / Herd 2600W
2. Waschmaschine 2300W keine Angabe bei Miele
3. Spülmaschine 2300W läuft bei uns mit Warmwasser
4. Wasserkocher 2300W läuft oft
5. Bügeleisen 2300W Wie viele Geräte für 10A konzipiert
6. Mikrowelle 2200W Im Betrieb Grill / Mikro kombiniert
7. Fön 1800W So klein und doch so viel Watt
8. Staubsauger 1800W So groß und doch nur 1800W
9. Sandwichmaker 800W auch effizient
10. Toaster 750W fast schon ein Kleinverbraucher

Neue Mikrowelle für weniger Stromverbrauch?

Letzte Woche haben wir uns eine neue Mikrowelle gekauft. Sie hat zwei Grills eingebaut, einen oben und einen unten. Damit kann man endlich Tiefkühlpizza machen, die auch in etwa so schmeckt wie aus dem Backofen. zwischen 8 und 10 Minuten dauert so eine Pizza, und die Mikrowelle zieht sich dabei rund 0,38kWh aus dem Stromnetz, also rund 9ct. Diese Werte sind noch nicht genau, weil ich bisher noch nicht die Muße hatte, Neptun's Meßgerät anzuschließen. Ich weiß auch nicht, was der Backofen so für eine Leistungsaufnahme beim Backen hat, aber es dürfte 1. mehr sein und 2. läuft der Backofen wesentlich länger. Unser Stromverbrauch ist minimal gestiegen, aber der Arbeitspreis liegt immer noch knapp unter 25ct.

Freitag, 15. Februar 2013

World Klapp 2013 - ich bin dabei!

Am 4. Mai ist es wieder so weit: World Klapp auf der Radrennbahn in Ludwigshafen. Mein Klapprad und ich sind wieder mit am Start, und es wird mit Sicherheit wieder geil werden! Ich freu mich tierisch. Ab sofort beginnt das Training...

Mittwoch, 13. Februar 2013

13.2.13:

Heute mal wieder Schlittschuhlaufen gewesen und festgestellt, dass man doch ganz schön unbeweglich ist auf den Kufen, wenn man diesen "Sport" nur ein mal im Jahr macht. Habe mir jetzt ziemlich fest vorgenommen, häufiger auf die Eisbahn zu gehen, weil es eigentlich spaß macht.

Sonntag, 10. Februar 2013

10.2.13:

Unser Stromverbrauch scheint sich auf rund 7kWh/d einzupendeln. Davon haben wir jetzt im letzten betrachteten Zeitraum 5,3 nachts und 1,7 tagsüber verbraucht. Seit der Umstellung beträgt der durchschnittliche Arbeitspreis 24,7ct pro kWh. Die Ersparnis seit Beginn vor exakt 2 Monaten beträgt etwas mehr als 12 EUR, also sollten es im Jahr rund 75 EUR Ersparnis sein. Das ist nicht die Welt, aber besser als nix.

Samstag, 9. Februar 2013

9.2.13:

Nachdem ich den Verstärker zunächst an meinem Canton System und dann an meinen Infinitys angeschlossen habe, habe ich die Boxen jetzt erst mal ins Bücherregal gestellt. Mal sehen, wie die Catrin darauf reagiert, wenn sie aus Östereich zurückkommt.
Von der Kombination mit den Canton Boxen inklusive Subwoofer war ich schon ziemlich beindruckt: Der kleine Tripath war laut genug und klang gut. Ohne es so richtig zu merken habe ich dann 3 Stunden über Akku Musik gehört, ohne ihn in der Zeit leer zu ziehen. Danach hat meine Neugier die Faulheit besiegt, und ich konnte mich dazu durchringen. den Röhrenverstärker von den Infinitys abzuklemmen und an seiner Stelle den Tripath zu montieren. Hier wurden dem kleinen Kerl seine Grenzen aufgezeigt: Bei 12V und 6Ohm kommt der Tripath wohl so auf knapp über 10W pro Kanal, und das hat definitv nicht ausgereicht für den Energiehunger der Boxen. Die Bässe waren dünner als mit dem Röhrenverstärker, und die größtmögliche Lautstärke vor hörbarem Clipping war gefühlt leiser. Also hat der Röhrenverstärker, der teilweise 100(!)mal mehr Strom verbraucht doch seine Daseinsberechtigung.
Jetzt steht der kleine Tripath hochkant im Bücherregel im Schlafzimmer und wartet auf dem Urlaub, wo er zur Beschallung von unserem VW-Bus mitreisen darf... Die Tatsache, dass man die ganzen Kabel und auch den Akku hinter den Büchern verstecken kann könnte der Grund sein, warum der Verstärker da bleiben darf. (WAF)

Freitag, 8. Februar 2013

8.2.13:

Hier sieht man mal schön die Größe von dem Tripath Verstärker. Ich habe ihn jetzt mal ein bisschen laufen lassen und bin immer noch positiv angetan. Logischerweise können die kleinen JBL-Boxen nicht so viel liefern, sie sind ja eigentlich Satelliten. Aber als Teil der Camping-HiFi-Anlage für den VW-Bus sollten sie gut sein. Der Stromverbrauch ist extrem niedrig, er hat ja an 8Ohm nur 2x 10W, und der Wirkungsgrad soll ja bei über 90% liegen. Jedenfalls reichte das 12V/2,5A-Schaltnetzteil locker aus, und jetzt habe ich noch ein Anschlusskabel für meinen 12V/7Ah-Akku gebastelt. Jetzt habe ich mir auch mal die Mühe gemacht und die Stromaufnahme gemessen: Der Verstärker zieht 93mA  (1,1 Watt) aus dem Akku, sowohl im Leerlauf als auch bei leiser Musik. Jetzt ist es gerade Abend, sodass ich hier nicht so laut machen will, deshalb bin ich eben kurz mal so auf 350mA (4 Watt) gekommen. Der Akku sollte also relativ lange halten.

Montag, 4. Februar 2013

4.2.13:

Heute kam mein Tripath TA2020-Verstärker. Ich bin wirklich geflasht! Das Ding ist einfach nur sehr klein und klingt unglaublich gut. Ich habe zunächst ein kleines Steckernetzteil mit 12V/2,5A angeschlossen. Dazu die JBL Control Boxen, und als Abspielgerät den Colorfly C3. Das klingt einfach nur geil. Ich habe wegen der späten Abendstunden noch nicht laut gehört, und an Stelle des Steckernetzteils will ich den Verstärker mit einem großen Akku betreiben. Da bin ich echt mal gespannt drauf. Der kleine S.M.S.L. SA-36A macht trotz seiner winzigen Abmessungen einen krass soliden Eindruck: schwarz eloxiertes Metallgehäuse, Metall-Lautstärkeregler und deutlich einrastender Ein-/Ausschalter. Hinten sind dann wirklich sehr kleine Boxenklemmen, die man entweder mit Litze beklemmen kann oder mit Banane. Nebendran sind auf der einen Seite zwei Cinch, genau wie die Boxenklemmen vergoldet, und auf der anderen Seite die DC-Hohlbuchse. Zu meiner großen Überraschung leuchtet der Verstärker DEZENT blau im eingeschalteten Zustand. Ein schwacher blauer Ring rund um den Lautstärkeregler schmückt das Gerät und signalisiert den Zustand "EIN". Für 43EUR ist dieser Verstärker ein absoluter Preissieger, auch wenn man TA2020-Verstärker sogar schon wesentlich günstiger bekommen kann. Ab knapp über 10 EUR geht es bei Bausätzen bereits los. Mein Verstärker war aber schon importiert und verfügt wie gesagt über das edle Gehäuse. Unglaublich, dass man für rund 100 EUR inklusive der gebrauchten JBL-Boxen so einen genialen Sound bekommt. Bilder folgen...

Sonntag, 3. Februar 2013

3.2.13: Kaffeetassenmakros

Heute habe ich mal ein paar Makroaufnahmen in der Kaffeetasse gemacht. Dabei bin ich eingetaucht in ein faszinierendes Universum, zwischen dessen Urknall und Zerfall nur 300 Millisekunden liegen. Wenn der Tropfen die Oberfläche berührt entsteht ziemlich bald die Krone. Flüssigkeit spritzt weg, und die Krone fällt wieder in sich zusammen. In der Mitte bildet sich der Pilz, an dessen Spitze sich eine Kugel von der Säule löst. Die Säule fällt zurück, während die Kugel für einen Zeitraum in der Luft stehen bleibt, um dann in das Loch, das die Säule gerissen hat einzutauchen. Ein paar Wellen breiten sich jetzt noch aus, und schon ist alles wie vorher. Wie vor 0,3 Sekunden.
Für die Fotos habe ich die Küche gewählt, und meine Ausrüstung auf der Arbeitsplatte installiert: Als Beleuchtung habe ich mich zunächst für die 4W-LED mit dem Bleigelakku entschieden. Den Akku habe ich zu den anderen Tassen in den Schrank gestellt, die Lampe hing am Kabel herunter und leuchtete direkt von oben in die Kaffeetasse. 4W sind zu schwach, also habe ich seitlich noch meine Fahrradlampe mit 10W angebracht, die ich lose auf dem Gorillapod positioniert habe. Jetzt war alles schön hell. Man sollte die kürzeste Belichtungszeit, in meinem Fall 1:8000s, wählen, um keine unnötige Bewegungsunschärfe zu erzeugen. Dann muss man noch die Tiefen-Unschärfe bekämpfen. Eine Kombination aus Blende 13 und ISO20000 war hier das Mittel meiner Wahl. Den Kaffee habe ich auf eine Einwegspritze aufegezogen, an die ich einen Teflonschlauch befestigt habe. Diesen habe ich mit Gaffa an eine Wasserflasche geklebt, die ich wiederum ebenfalls mit Gaffa an der Gafferolle selbst und an einer Salatschlüssel fixiert habe. Die Kamera selbst habe ich auf meinem Ur-Stativ montiert, und zum Vermeiden von Verwacklern habe ich meinen neuen Kabelfernauslöser angeschlossen. Den Fokus wählt man selbstverständlich manuell aus, dafür habe ich die Gabel über die Kaffeeoberfläche gehalten. Bingo. Nach 300 Fotos waren ein paar sehr interessante Bilder dabei. Ich war zufrieden.

der extrem kurze Moment der Krone

Die Kugel schwebt, die Säule fällt in sich zusammen

Die Kugel kehrt zurück
 

Montag, 28. Januar 2013

what the fuck?!

war schon scheiße die letzten Tage. Zum einen die feindliche Übernahme meiner Website - ich scheine das Problem jetzt langsam wieder im Griff zu haben - und dann der erfolglose Aufbau meines Verstärkers. Ich bin scheinbar zu blöd einen 13-beinigen Chip zu verdrahten, habe das Problem auch gleich mal an den Thurn ge-outsourced. Meine Hoffnung ist zwiespältig: Zum einen will ich einen funktionsfähigen Verstärker, zum anderen wäre es für mich eine Genugtuung, würde es der Thurn auch nicht hinbekommen. Also, es kann nur gut sein, dem Thurn ein paar dieser ICs zu schicken...

Und what the fuck geht mit den SSD-Preisen ab? Sind 55ct das richtige Signal? Es wird eng, die Wette war so gut wie gewonnen, jetzt ist es wieder so spannend wie vor dem großen Preisrutsch. Ich werde nervös, beginne Rücklagen zu bilden.

Sonntag, 27. Januar 2013

Homepage?

keine Ahnung, irgendwie ist mein Webspace bei Arcor zur Zeit gehackt oder so. Ich komme auf meinen FTP ganz normal drauf und alle Daten scheinen korrekt zu sein, die Domain selbst scheint derzeit falsch umgeleitet zu werden. Deshalb ist unter xferdinand.de derzeit nur mein Blog zu erreichen. Ich arbeite fieberhaft daran...
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update: mehrere meiner FTPs wurden gehackt, eine der Arcor-URLs wird auf eine andere Seite umgeleitet, ich glaube ich werde den Webspace mal komplett löschen, mal sehen, was dann passiert.
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zweites update: habe die beiden gekaperten webspaces glaube ich wieder sauber, will das aber erst noch beobachten. Ich weiß noch nicht, ob die Infiltration über einen meiner Rechner aus passiert ist, oder ob es eine Sicherheitslücke bei Arcor gab. Denkbar wäre auch eine Bruteforce-Attacke auf mein Passwort, wenn ich mir manchmal angucke, wie viele Kontaktversuche mein eigener FTP hat, wenn ich den laufen lasse, würde mich das auch nicht wundern.

Mittwoch, 23. Januar 2013

23.1.13:

Heute habe ich mir gedacht, dass ich die Welt an meinen Bastel-Skills teilhaben lassen kann und angefangen ein Paar meiner Ohrenstöpsel im weltweiten Auktionshaus feil zu bieten. Ohne Profit-Interesse, sondern eher mit der Frage, ob es dafür einen Markt gibt. Inzwischen habe ich mir in genau diesem Auktionshaus ein zweites Paar von meinen geliebten Ultimate Ears Kopfhörern ersteigert, und zwar für sensationelle 33EUR. Damit habe ich den bisherigen Amazon-Tiefpreis noch einmal um 17 EUR unterboten. Den zweiten UE werde ich jetzt einlagern in der Hoffnung, dass die anderen noch ewig halten. Leider munkelt man, dass die Kopfhörer Probleme in Sachen Knickschutz sowohl an den Ohrteilen selbst als auch am Stecker haben sollen. Sie sind ja eher aus dem Mittelpreis-Segment, wo Ultimate Ears noch keine austauschbaren Kabel anbietet. Das können dann erst die nächst teureren Kopfhörer, die man aber selten unter 100 EUR zu kaufen kriegt. Ich werde ohnehin das Gefühl nicht los, dass meine 700er die besten Kopfhörer von UE sind, vor allem, was Preis/Leistung angeht. Auch das Handling der Kopfhörer scheint wesentlich besser zu sein als das der Kopfhörer, die der Neptun mal hatte, ich glaube das waren die Triple.fi.

Dienstag, 22. Januar 2013

22.1.13:

Neues Bastelprojekt. Ich baue mir eine Aktivboxe, um daran wahlweise meinen iPod, den Colorfly oder ein Handy anzuschließen. Die Stromversorgung wird wahlweise über 12V Bleiakku, 14,8V LiPo-Akku, Zigarettenanzünder oder 12V-Netzteil möglich sein und die Leistung wird im ersten Versuch wohl so um die 10W betragen. Ich verwende dafür eine Hybridendstufe TDA1518, die mit exakt zwei externen Bauteilen auskommt, und eine JBL Control 1 Lautsprecherbox. Der Verstärker kommt mit in die Box rein, während die Stromversorgung des Volumens wegen eher draußen bleibt. Ich denke, so ein 1,8Ah-Akku ändert durch sein hohes Volumen die Klangeigenschaften. Ich bin gespannt, wie schlecht die TDA1518 ist. Sie kommt im Gegensatz zu anderen Chips mit 12V aus und ihre beiden Kanäle lassen sich brücken. Diese Tatsachen und der Fakt, dass der Chip nur knapp 3 EUR kostet haben mich zu dem 1518 gebracht. Ich hatte noch andere Chips mit z.B. +/-12V im Auge, das wäre mit zwei Akkus gegangen, aber schon nicht mehr am Zigarettenanzünder. Dann hätte ich zusätzlich noch einen Step-Up-Wandler einbauen müssen. Das wäre dann schon wieder zu teuer und zu kompliziert. Da ist man sehr schnell auf einem höheren Preis, als wenn man sich gleich eine kleine Autoendstufe mit über 100W kauft. Deshalb werde ich das zunächst mit dem 1518 probieren, der an 4Ohm theoretisch 24W leisten könnte. Da bleiben dann laut ohmschen Gesetzt bei 8 Ohm 12W übrig. Aber 12W können ja viel sein, man muss ja auch bedenken, dass der Akku ein bisschen halten soll...

Sonntag, 20. Januar 2013

20.1.13:

Mal was ganz anderes gekauft: Eine neue Waschmaschine. Die alte hat immer mehr Streß gemacht, war jetzt auch 11 Jahre alt. In dieser Zeit ist ziemlich viel passiert in der Waschmaschinen-Branche. OK, die Energieeffizienzklasse ist wohl Augenwischerei. Aber zum Beispiel die 7kg Fassungsvermögen sind 40% mehr als die 5kg der alten Maschine. Die Schleuderdrehzahl moderner Maschinen ist auch wesentlich höher. So hat sich diese von der alten zur neuen Maschine ebenfalls um 40%, nämlich von 1000 auf 1400 erhöht. Naja, die weiteren Features muss man dann wohl mal in der Praxis auf ihre Sinnhaftigkeit untersuchen. Die Startzeitvorwahl ist sicherlich eine nützliche Hilfe für Nachtstromuser. Die Vor-Einweichfunktion für hartnäckigen Schmutz halte ich für eine sinnvolle Funktion, da bedauert man direkt, dass man keinen Rheinwiesenfußball mehr spielt. Mal sehen, da gibts noch Kitterschutz, Auto Power Off und zwei Millionen anderer Features.
Aus dem alten Bullauge werden wir - das hat uns der Bodo beigebracht - ein schönes Bowlengefäß oder eine Salatschüssel bauen. 
Die Wahl fiel übrigens auf eine Miele Waschmaschine, auch wenn man nüchtern betrachtet vielleicht eher zu einer günstigeren Maschine greifen könnte. Selbst wenn die Miele 20 Jahre halten würde, dann könnte man auch zwei Bauknecht kaufen, oder drei noch günstigere. Auf die 20 Jahre kommt man bestimmt immer, und ob die Miele wirklich 20 Jahre hält? Ich will mich nicht drauf verlassen müssen. Die 98kg der Maschine und ihr erster Eindruck vermitteln allerdings Gutes: Allein die aufwändige, deutschsprachige Bedienungsanleitung, 60 Seiten auf dickem Papier, sauber gebunden, wirken hochwertig. Die Transportsicherung besteht aus 20mm dicken, fast einen halben Meter langen Stangen, nicht so kleine Plastiknippel wie bei der Bauknecht. Bei dem Design muss man von Retro-Nüchternheit sprechen, nicht ganz so geil wie bei Braun-Geräten der 80er Jahre aber ganz ok. Wir haben uns bewußt gegen so ein digitales Drehrad entschieden, und die Anzeigeelemente bestehen aus LED und es ist kein anfällige LC-Display oder so was eingebaut. 

Freitag, 18. Januar 2013

18.1.13:

Heute war Kochtag. Zunächst habe ich diese herrlichen Schokobretzelchen gebastelt, während mein Römertopf bereits im Wasser lag und durchweichte. Danach habe ich mir auf so ner Kochseite ein leckeres, ungarisches Gulschrezept tunergeladen und habe - meinem neuen Stromtarif zum trotz - alles im Römertopf zubereitet. Lecker, der Catrin und mir hat es geschmeckt. A pro pos geschmeckt. Was war das denn für ein doofes Interview heute Nacht auf Discovery Channel? Das hat mir nicht geschmeckt. Ich habe mir mehr von Armstrongs Aussagen erhofft. Er hat abgestritten, in den Jahren 2009/2010 gedopt zu haben, aber kann man wirklich im Alter von 38 Jahren ohne Doping Dritter bei einer Tour de France werden? Quatsch. Er hat keine anderen Fahrer belastet, das kann ich gut verstehen, aber er hat auch keine Funktionäre und auch nicht Dr. Ferrari belastet. Ein Sabbatjahr bleibt für den Radsport als aus, und wir stellen fest, dass die zwei Stunden Interview bei Oprah nicht viel gebracht haben. Schade, da hat Armstrong eine Chance verpasst.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Neue Fernsehstrategie...

...auf die mich so gesehen eigentlich der Siggi beim letzten ASA-Treffen gebracht hat. Einfach gucken, was so für Filme im Fernsehen laufen, und dann den Film gucken, der die beste Bewertung auf IMDB hat. Die IMDB-Skala geht eigentlich bis 10, aber die absoluten Top-Filme liegen so bei 9. Wenn man also im laufenden TV-Programm einen >7-Film findet, dann hat man schon einen besseren Film erwischt. Dieses System habe ich bereits zwei mal angewendet und ich muss sagen, dass ich zwei Mal 1. einen Film gesehen habe, der mir wirklich gefallen hat, und dass ich 2. keinen der beiden Film ausgewählt hätte, wenn ich nur nach dem Titel oder der Beschreibung in der Fernsehzeitung gegangen wäre. (Dem Siggi hatte ich von der Serie "Firefly" erzählt, und er hat erst einmal in der IMDB nach dessen Bewertung geschaut, bevor er meinen Worten Glauben geschenkt hat. Firefly wird übrigens mit 9,2 Punkten auf Platz 7 aller TV Serien geführt)

17.1.13:

Nachdem ich mir jetzt 6 Wochen lang immer wieder die Nase am Schaufenster vom Besier plattgedrückt habe und immer wieder abgewägt habe, ob ich mir das Sigma Makroobjektiv nun kaufen soll oder nicht habe ich heute, kurz vor Ladenschluß die Entscheidung für das Objektiv getroffen und es gekauft. Da es ein gebrauchtes Objektiv ist gehe ich damit kein großes Risiko ein und bekomme bei Nichtgefallen bei e*** oder sonstwo mein Geld wieder. Toll, mein zwölftes Objektiv ist endlich ein Makro mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1. Ich will mir jetzt noch ein LED-Licht basteln, dass man CSI-mäßig ans Objektiv andocken kann, und dann werde ich mal ein paar kleine Sachen fotografieren. Neben Aufnahmen von kleinen Sachen ist das Sigma EX 105mm f/2,8 DG auch ein brauchbares Portraitobjekiv. Sicherlich nicht so gut wie mein 85er, aber dafür ein bisschen länger und mit 2.8 immer noch ein bisschen lichtstark. 

Dienstag, 15. Januar 2013

Strompreis

Seit dem Umstieg auf Nachtstrom liegt mein durchschnittlicher Arbeitspreis bei 24,2ct/kWh. Das sind ziemlich genau 3ct weniger als mit dem ESWE-Standart-Tarif.  Gespart habe ich jetzt bereits knapp 10 EUR. Mal sehen, was noch so geht.

eine unvollständige Liste meiner Lieblings-CDs - formerly know as M.M.M.

Hier mal eine unvollständige Liste von CDs, die mir gut gefallen. Die Reihenfolge entspricht in etwa auch der Beliebtheit:

1. Piece by Piece – Katie Melua
Katie Meluas glockenklare Stimme kommt auf diesem Album am besten rüber. Spider's Web und 9 Million Bicycles sind nur zwei Beispiele auf dieser CD

2. Nevermind – Nirvana
Das Album ist schon über 20 Jahre alt, läßt sich aber immer noch gut hören. Trotz des Erfolgs von "Smells like Teen Spirit" ist das ganze Album homogen und hörenswert.

3. Toxicity – System of a Down
Anders als andere Alben, man muss es eigentlich nur einmal hören, um es gut zu finden. Das wohl beste Album von System of a down. Herausragend: Chop Suey

4. Hefty Fine – Bloodhound Gang
Uhn tis, uhn tis, uhn tis. Was für eine Ansage an die Techno-Industrie. Dazu Foxtrot, Uniform, Charlie, Kilo und Farting with a Walkman on. Die Bloodhound Gang ist derb. Das Album ist das beste, auch wenn Fire Water Burn nicht mit dabei ist :-)

5. Introspective – Pet Shop Boys
Sechs coole Maxi-Versionen von den Pet Shop Boys. Ein wirklich gutes Album, dass ich mir seinerseit bereits auf LP gekauft hatte.

6. Music for the jilted Generation – The Prodigy
What we're dealing with here is a total lack of respect for the law... Geiler Sound, der mich auch immer an die Klassenfahrt nach Amsterdam erinnern wird. Die anderen Alben von Prodigy sind auch gut, aber das ist das beste.

7. Boheme – Annet Louisan
Das Debütalbum von Annet Louisan war was ganz Neues. Deutsches Chanson mit sinnvollen Texten und schöner Melodie. Die Katze, Das Spiel, Das Gefühl. Alles klasse Songs. Die Alben nach Boheme haben das nicht mehr erreicht. Leider.

8. Headache Music – The Torpedo Boyz
Eine Empfehlung vom Thurn. Die Torpedo Boyz sind gut. Einer meiner Favorites: AC Guy.

9. Shaman – Santana
Ist auch was für Leute wie mich, die eigentlich mit Carlos Santana nix anfangen können. Klasse Album, klasse Sound. Sehr breit.

10. The Doors in Concert – The Doors
Ist wohl mein Lieblings-Live-Album. Kam in den 90ern raus, ist aber eigentlich nur eine Neuauflage einer älteren Konzertplatte bzw. von zwei älteren Konzertplatten.

11. The Doors – The Doors
Das Debüt der Doors.

12. L.A. Woman – The Doors
Schon allein wegen Riders on the Storm eines meiner Lieblingsalben von the Doors

13. Eiskalte Engel Soundtrack
Wohl einer der besten Filmsoundtracks aller Zeiten

14. Basstard – D-Flame
hessisches Hip Hop. Die Platte von D-Flame ist sehr gut: "Leider ist das Leben nicht wie eine Kassette im Tapedeck, Stop und Zurück spulen, geht net!"

15. The Tarantino Connection
Eine Kompilation aus den 90ern mit den erfolgreichsten Filmsongs aus den Werken von Quentin Tarantino. "It's a dark night" - da muss ich immer an den VW Bulli denken, wenn wir in Italien auf dem Campigplatz eingerollt sind. Coooooool.

16. James Blake – James Blake
Geiles Klangkonstrukt! Geile Stimme! Muss man haben.

17. Deaf Dumb Blind – Clawfinger
Nigger! Niggerniggerniggerniggernigger! Kann man immer wieder mal hören.

18. Danzig – Danzig
Mother. Mother ist das bekannteste Lied von Danzig, aber der Rest der CD ist auch hörenswert. Z.B. "Hunter"

19. Stadtaffe – Peter Fox
Eine unglaublich gute CD vom Seeed-Mitglied Peter Fox. Mein Favorit ist "Lok auf zwei Beinen"

20. Waiting for the Sun – The Doors
Hello, I love you und Love Street waren so ziemlich die ersten beiden Songs, die ich von den Doors gehört habe. Die Waiting for the Sun ist das Album, wo nicht "Waiting for the sun" drauf ist. Das ist auf Morrison Hotel.

21. Marshal Mathers – Eminem
Der traurige Song "Stan" zusammen mit Dido hat nicht nur Eminem sondern auch Dido berühmt gemacht. Die Marshal Mathers LP ist wohl die beste Platte von Eminem.

22. Confessions on the Dancefloor – Madonna
"hung up", "Sorry" und "I love New York" haben mich nach diesem Album dazu animiert, auch das Folgealbum "Hard Candy" zu kaufen, was leider nicht an den Erfolg von "Confessions on the Dancefloor" angeknüpft hat.

23. The Dana Owens Album – Queen Latifah
Ein sehr chilliges Album von der Hip Hop Queen Queen Latifah, die in echt Dana Owens heißt und richtig gut singen kann. Finde ich.

24. Strange Days – The Doors
Da ich Doors-Fan bin befinden sich hier einige Doors-Alben in der Liste.

25. North Country Soundtrack
Gutes Album, auch weil man den sehr emotionalen Film an die Titel koppelt und ein Synergieeffekt eintritt.

26. Masterplan – Stefanie Heinzmann
In meinen Augen ist Stefanie Heinzmann das beste Produkt einer deutschen Castingshow. Ihr Debütalbum ist sehr gelungen.

27. Die Reklamation – Wir sind Helden
Wahnsinnig gute Songs wie z.B. Denkmal, Guten Tag, Du erkennst mich nicht wieder...

28. #1s – Mariah Carey
Man kann über "MC" sagen was man will, aber sie hat eine Menge Nummer Eins Hits gesungen. So viele, dass es für eine ganz besondere BestOf-CD reicht. Einer der wenigen SACDs, die ich besitze.

29. Ancient Heart – Tanita Tikaram
So ziemlich die erste CD, mit der ich in Berührung gekommen bin. Die CD auf "Twist in my sobriety" zu reduzieren wäre nicht fair. Die ganze CD ist gut.

30. The Legend of Johnny Cash – Johnny Cash
Johnny Cash ist grandios. Mir fällt gerade ein, dass ich das Album "At Folsom Prison" vergessen habe. 

31. The White Room – The KLF
The KLF war bestimmt keine Band, die den Anspruch hatte, sehr ernst genommen zu werden, aber sie konnten sehr gut produzieren. Das haben sie mit The White Room eindrucksvoll bewiesen. 

32. Let go – Avril Lavigne
Sehr komplettes Album.

33. Blackout – Britney Spears
Was für ein Comeback für Britney Bitch! Totgesagte leben länger, und dieses Album hat Britney wieder richtig zurück gebracht. 

34. American Idiot – Green Day
Wer hätte gedacht, dass nach "Basket Case" noch was kommt? Ich nicht, vor allem hätte ich nicht mit so einer imposanten "Oper" gerechnet. Wow.

35. Pennybridge Pioneers – Millencolin
Frischer Punk. Kann man sich immer wieder reinziehen. Macht dich automatisch ein bisschen fröhlicher.

36. Vier gewinnt – Die Fantastischen Vier
Ist es die da, die da am Eingang steht? Das wohl bekannteste Album der Fanta4. Damals waren die Jungs noch sehr bunt angezogen. Fast alle Lieder auf der CD sind hörenswert.

37. Unplugged – Die Fantastischen Vier
Wahnsinnige Kulisse in diesem Salzstock oder wo auch immer die da Untertage waren. Besonders herausragend finde ich Millionen Legionen. Dafür lohnt sich das Album bereits.

38. Manic Panic – Leila K.
Die meisten kennen wohl nur "Ca plane pour moi" oder "Open Sesame". Ich finde aber auch das Album "Manic Panic" ohne diese beiden Titel hörenswert.

39. Welcome to the Pleasuredome – Frankie goes to Hollywood
Ein uralter Klassiker. Man hört der CD ihr Alter kaum an. Sie galt lange als Referenz und ist heute auch noch wert, eingelegt zu werden.

Montag, 14. Januar 2013

kurzer Review des Colorfly C3

Der Colorfly C3 ist schon ein sehr interessanter Player. Eins zu aller erst: Er hat wirklich so gut wie gar nichts mit dem C4 zu tun, ausser vielleicht, dass beide Geräte mit microSD-Karten betrieben werden, die von Colorfly altmodisch noch TF, also Transflash-Karten genannt werden. Diese Bezeichnung ist noch aus der Zeit, als diese Karten 128MB hatten. Der Colorfly nimmt alle Größen bis 32GB an, und meldet sich dann am Rechner mit 2 Laufwerken, wenn er über USB angeschlossen wird. Zusätzlich zu der Speicherkarte verfügt der C3 noch über 8GB Speicher. Meiner allerdings nur 4GB, weil er auch HongKong kommt. Abspielen können soll er laut Datenblatt FLAC, WAV, MP3 und WMA. Das ist so weit auch korrekt, wobei ich nicht alle FLACs abspielen kann. Hängt vermutlich mit dem Kompressionsgrad der FLAC-Dateien zusammen, gefühlt würde ich sagen, dass es bis Level 6 geht und die Level 7 und 8 nicht unterstützt werden. Bei Samplingrate und Auflösung ist der Player auf 48kHz und 24bit beschränkt, sodass ich gezwungen war, meine Dateien mit 96kHz/24bit runterzusampeln auf 48/24. Das habe ich mit der kostenlosen Software Audacity gemacht, was ziemlich nervig ist mit der Hand. Klanglich kann ich keinen Unterschied zu meinem iPod classic ausmachen. Der Colorfly ist allerdings ein Nuance lauter. Die Navigation durch die Titel funktioniert beim iPod sehr, sehr viel besser: Nicht nur, dass der iPod mit Tags arbeiten kann, die Bedienung mit dem Clickwheel ist einfach eine sehr schnelle Methode, auch Sammlungen mit mehr als 10000 Liedern gut im Griff zu haben. Der Colorfly bietet nur die Ordnerstruktur an und sortiert diese Ordner zu allem Übel noch nicht einmal alphabetisch. Da kann man froh sein, dass bei 32GB nach rund 500 Flac-Titeln der Speicher voll ist. Trotzdem ist der Colorfly ein wie ich bereits ganz oben erwähnt habe interessantes Gerät. Das Gehäuse scheint aus Stahl zu sein, ist super schwer. Man glaubt keine Sekunde, dass der Winzling schwimmen könnte. Auch das kleine Display ist auf seine plumpe, monochrome Art irgenwie chic: Es ist vollgraphisch und kann zwei Zeilen anzeigen. Während des Abspielens wird die Spielzeit mit einer extrem kleinen 5 Punkte hohen Schrift dargestellt, wohingegen der Titel immerhin in 9 Punkten Schrifthöhe dargestellt wird. Alles ohne Tags, d.h. man sollte die Dateinamen etwas mitpflegen in seiner Sammlung. Sinnvoll ist hier auch, den Dateinamen ohne Interpret und Albumname zu speichern, weil es sonst sehr lange dauert, bis die Anzeige endlich bis zum Titel durchgescrollt hat. Unterhalb des Displays befinden sich insgesamt acht Knöpfe, die eine flotte Bedienung möglich machen. Sieben beleuchtete Sensorknöpfe und ein achter Power/Hold-Knopf. Unten befinden sich der USB-Anschluss, der 3,5mm-Klinkenanschluss und der Einschub für die microSD-Karte. Hinter einem winzigen kleinen Loch in der Nähe des Klinkenanschlusses befindet sich ein undokumentierter, neunter Knopf. Den habe ich erst beim Aufschrauben entdeckt, und ich denke es ist ein Reset Knopf. Bei nicht unterstützten Titeln hängt der C3 sich ja auch gerne mal auf, da könnte man dann mit einer dünnen Nadel Reset drücken und damit Zeit sparen. Hinter der mit 4 Torx Schrauben befestigten Stahlplatte auf der Rückseite erhält man Einblick in die Elektronik des C3: Zunächst fällt der Blick auf den 3,7V/1000mAh LiPo-Akku, der auf das Mainboard geklebt ist. Letzteres kann man mit 4 sehr kleinen Kreuzschlitzschrauben lösen und es von einer zweiten Platine lösen: Die Sensorknöpfe und das OLED-Display sind mit ähnlichen Steckverbindern auf das Mainboard geclipst, die man auch aus der Handytechnik kennt. Das Übertragen der Lieder auf den Player ist genauso unkompliziert wie langsam. Zwar benötigt man keine spezielle Software, ist aber gut beraten, die microSD-Karte mit einem Kartenleser zu beschreiben. Im C3 kommt man nur auf ~1,5MB/s, was in etwa der Geschwindigkeit von USB1.1 entspricht.
Fazit: Ich denke, der Colorfly C3 ist (wenn man ihn importiert) ein günstiger Player, der eine gute Klangqualität bietet und nichts weiter kann als Musik abzuspielen. Er ist wuchtig, kantig aber klein genug. Sein Design ist nicht besonders chic aber doch irgendwie einzigartig und wertig. Für 200 EUR würde ich ihn mir definitiv nicht kaufen. Aber in der Importversion für 79$ ist er sein Geld wert. Zusammen mit den Ultimate Ears UE700 Zweiwege-InEars, die zur Zeit (z.B. bei amazon) verramscht werden erhält man für sehr kleines Geld guten Klang für unterwegs...

Freitag, 11. Januar 2013

11.1.13:

So. ICS läuft jetzt auf meinem "neuen" Desire HD. Leider habe ich mich bis dato noch nicht an dieses viel zu große Gerät gewöhnt und muss feststellen: HD steht für "Handlich? Denkste!". Das Erscheinungsbild des Geräts mit seinem Metallkörper macht jedoch einen recht soliden Eindruck auf mich, ich werde es noch ein bisschen weitertesten, bevor ich mich doch dagegen entscheide. Der GPS-Empfang war vor dem Update übrigens grottenschlecht, ich hoffe, dass der nach dem Update ein bisschen besser geworden ist...

Zum Stromverbrauch: Den konnten wir noch einmal absenken auf nunmehr 7,4kWh pro Tag in der letzten Woche mit 80% Anteil im Niedrigtarif. Unser durchschnittlicher Arbeitspreis beträgt derzeit 24,03ct pro kWh. Das ist gut.

Wow, und mein Laptop hat heute Abend 7 Stunden durchgehalten und hatte danach noch 16%. Ich bin sehr zufrieden.

Donnerstag, 10. Januar 2013

10.1.13:

Endlich! Mein Colorfly C3 ist da, nach rund sieben Wochen Wartezeit. Nur auf einen Trabi warten dauert wohl noch länger. Ich habe noch keine Zeit gehabt, viel an dem C3 auszuprobieren, aber ich habe ihn bereits aufgeschraubt und reingeschaut. Sieht ok aus. Habe nach längerem Probieren mit diversen Tools endlich ein paar 24bit-WAVs erzeugt, die der C3 abspielt. Mit FLAC gibts ein paar Problemchen, aber das kenne ich bereits von meinem IPdio. Ich will auch den Klang vergleichen mit dem iPod, bisher konnte ich noch keinen Unterschied hören :-(

Dienstag, 8. Januar 2013

7.1.12: Curriculum Walkman

März 1985: Der kleine, siebenjährige Max liegt im Bett und schläft noch nicht, weil er Musik auf seinem ersten tragbaren Musikabspielgerät hört. Umgangssprachlich nennt man diese Geräte "Walkman", aber es ist kein echter Walkman von Sony, sondern ein wesentlich größeres Gerät, wesentlich günstiger. Dafür hat er aber auch ein eingebautes UKW-Radio, und dort hört der kleine Max das erstes Lied, an das er sich noch heute erinnern kann: "When we all give the power, we all give the best, Every minute of an hour. Don't think about the rest. Then you all get the power, You all get the best. And everyone gives everything and every song everybody sings. Live is Life." Der Abspieler hatte zwei LEDs, das weiß ich noch. Die rote LED war die Betriebsleuchte und die grüne LED hat den Stereo-Empfang signalisiert. Die Kopfhörer waren klassische, kleine Bügelkopfhörer mit sehr dickem Anschlusskabel, an dessen Ende ein 3,5mm-Klinkenstecker in biblischem Ausmaß tronte. Damals gab es noch keine abgewinkelten Stecker. Danach wird die Erinnerung etwas diffuser. Ich hatte sehr sehr sehr sehr viele Cassettenplaye. Mein erstes Tapedeck habe ich zusammen mit der alten Stereoanlage von meinem Bruder wohl so um 1990 geerbt. Nix besonderes, aber ich habe die Anlage geliebt! Endlich konnte ich meine Tapes selbst aufnehmen und laut Musik hören in einem annähernden HiFi-Niveau. Bei den Cassettenplayern gab es hauptsächlich zwei große Spieler für mich: Die original Sony Walkman(s) und die Kassettenspieler von Aiwa. Sonys erster großer Wurf waren die DD-Geräte, die allerdings etwas vor meiner Zeit waren. Ich bin dann glaube ich mit einem Aiwa eingestiegen. Mein erster Aiwa hatte zwar schon Auto-Reverse, aber noch keine Fernbedienung. Und wie bei fast allen guten Playern hatte auch mein erster Aiwa bereits das angedockte Batteriepack. Wahlweise konnte man einen Flachakku reinstecken oder zwei Micro-Batterien. Dann kamen diverse weitere Aiwas, die ich alle gebraucht erworben habe, entweder beim W&W, beim Mischa oder einem anderen der in den frühen 90er zahlreichen Second Hand Shops. Bei den Kopfhörern ging der Trend zu den In-Ohr-Hörern. Hier galten Gesetze, die teilweise noch immer für Kopfhörer gelten: Für 5DM hast Du nur Schrott bekommen, und die gefälschten Aiwa-Kopfhörer sahen den echten zwar ähnlich, wurde aber schon nach wenigen Takten Musik enttarnt. Also musst man schon so 15DM aufwärts in ein paar ordentliche Kopfhörer investieren. Die Stecker waren endlich abgewinkelt und kompakter. Zur sicheren Aufbewarung gab es häßliche, kleine "Kabeltrommeln" für die Ohrhörer. Von 1990 an verkaufte Nintendo seinen Gameboy in Europa und lieferte diesen mit Ohrhörern aus, die blau und rot codiert waren für links und rechts. Für die Hintergrundmusik von Tetris hat aber eigentlich niemand Kopfhörer gebraucht, sodass die Hörer auch hin und wieder an Walkmännern benutzt wurden.
Auto Reverse, Dolby B, Dolby C, Bandwahlschalter, Fernbedienung, immer kleiner. PLL Synthesizer Tuner. Technik kehrt in die kleinen Geräte ein, sie wurden filigraner, edler und empfindlicher. In der Jeanshose wurde der Player natürlich schön gequetscht und gestaucht, und so haben bei mir fast alle Walkman ihre Schräubchen verloren und sind langsam auseinandergefallen. Zum Glück hatte ich immer ein paar Ersatzschräbchen parat. Kleine Kreuzschlitzschrauben, die ich mit der Spitze meines Schweizer Messers in die Geräte einschrauben konnte. Was nicht exakt gepasst hat wurde passend gemacht. Meine Mitstreiter in Sachen Walkman waren der Comaschlumpf, mein Tischnachbar Thomas und ab 1993 auch der Neptun. Comaschlumpf hatte lange einen Sony Walkman, der an Stelle der oben erwähnten Flachakkus mit einer Mignon auskam, die den Walkman allerdings keilförmig machte. Thomas hatte diverse Aiwas und war mir immer ein Schritt voraus. Neptuns Topmodell war ein ganz flacher, aber großflächiger Sony Walkman mit Display neben dem Kassettenfach. Und dann kamen sie irgendwann: Die tragbaren CD-Player. Groß, schwer, nicht schüttelresistent aber mit zwei entscheidenden Vorteilen: 1. Perfekter Klang 2. Man kann in Sekundenbruchteilen zu jedem beliebigen Lied auf der CD springen. Einfach nur geil. Der Walkman hatte einen harten Gegner bekommen. Ausserdem wurden die tragbaren CD-Player flacher und leichter, bekamen irgendwann ESP, die electronic shock protection. Der PCM-Strom wurde zwischengepuffert. Doch war diese Entwicklung bereits zu spät. Ein neue Stern am tragaren Playerhimmel war aufgegangen. Die Minidisk war eine brutale Kampfansage an die beiden existierenden Medien: kleiner als eine Kassette, kleiner als eine CD. Gleiche Kapazität wie beider CD. Und: BESPIELBAR. Die MD war eine magneto-optische Scheibe, die mittels LASER erhitze wurde und dann magnetisiert wurde wie ein Tonband. Durch Abkühlen war die Scheibe wieder fixiert und man hatte ein komprimierte Abbild seiner CD. Dazu konnte man noch den Titel eingeben, eine Technik, die bei der CD als CD TEXT auch kurz darauf eingeführt wurde. Mein erster MD-Player war ein cooles Gerät, ich glaube von Sanyo oder so. 1994 hatte ich bereitsüber 50 bespielte Minidisks mit im Urlaub und zusammen mit Comaschlumpfs Harman Kardon Verstärker haben wir echt gute Stimmung in unserem Zelt gehabt. Juli 1995: Der vom Fraunhofer Institut bereits 1982 entwickelte Kompressionsalgorithmus bekommt seinen Namen als Datei-Endung: Zu diesem Zeitpunkt können nur wenige Menschen etwas mit dem Begriff MP3 anfangen. Eine meiner ersten MP3-Files habe ich wohl so im Jahr 1999 auf dem Rechner gehabt. Damals wurde sie auf MD überspielt. Es war "Out of Space" von Prodigy. Zu diesem Zeitpunkt hätten Sony und die Mitbewerber im Minidisk-Markt reagieren müssen, denn in Cupertino wurde ein Siegeszug vorbereitet, dessen Beben heute noch zu spüren ist. Die Geschichte wäre anders geschrieben worden, wenn 1. Minidisk früh für MP3s-Wiedergabe freigegeben worden wären und wenn 2. die Minidisk kein so ein einschränkendes Kopierschutzsystem gehabt hätte. Ein anderes System hat mit einer digitalen Version der Compact Kassette auf ein falsche Pferd gesetzt: Die DCC von Phillips war technisch aufwendig und kein großer Erfolg.
So machte es im Oktober 2001 "Bumm" und schon war der erste iPod am Markt. In weiß, mit weißen Kopfhörern, ohne abgewinkelten Klinkensteckern. 5000 Megabyte, also Platz für über 1000 Lieder. Und das ohne ein Speichermedium zu wechseln. Mit dem Scrollrad war das Navigieren durch sehr große Musiksammlungen superleicht, und nur der Preis konnte den krassen Erfolg des iPod noch dämpfen. Mir war der iPod viel zu teuer, und so habe ich mir einen Archos MP3-Player mit 20GB-Festplatte gekauft, das war glaube ich 2003. Der konnte zusätzlich noch DivX-Videos abspielen und sogar auf dem Fernseher ausgeben. Wahnsinn. Leider war der Audioteil nicht ordentlich geschirmt, und man konnte die Festplatte in den Kopfhörern hören. Als Zubehör habe ich dem Archos Player dann später noch eine Kabelfernbedienung spendiert, in die auch ein kleiner UKW-Radio integriert war. 
Dann kam mein Arbeitskollege Daniel und hat mir seinen "alten" iPod der 5. Generation mit 80GB verkauft. Ein Quantensprung.  Während der Archos eher zweckmäßig aufgebaut war war der iPod kleiner, stylischer und besser zu bedienen. Neben MP3s kann er auch Apple Lossless abspielen und diverse MP4-Videos. Das Format Podcast entstand 2003 und fand auf den iPods eine rasche Verbreitung. Der ab der 6. Generation "classic" genannte iPod mit seiner magnetischen Festplatte sollte aber auch wieder Konkurenz von zwei Seiten bekommen: Von der einen Seite wurden die HDDs vom Flash-Speicher angegriffen und von der anderen Seite zogen dunkle "Wolken" über die Nutzer mobilen Audios: Das Ergebnis sind Geräte, die online sind und keinen großen Speicher mehr brauchen. Eine 1,8" große Festplatte wie in dem iPod nimmt mehr als die Hälfte des Volumens des Players ein, Platz, den man eigentlich für ein gigantisches Display bräuchte. So wird der Platzhirsch, der selbst den Fall der Minidisk eingeleitet hat von einer neuen Geräteklasse abgelöst: Dem Smartphone. Sei es ein iPhone oder ein Android, Musik abspielen können sie mitlerweilse alle, wobei es hier deutliche Unterschiede im Klang gibt. Da ist aber scheißegal, weil die nutzende Generation gerne Musik über kostenlose Angebote im Netz hört. Das kann z.B. Youtube sein. 
Ich bleibe noch bei meinem iPod 5G und habe mir parallel dazu noch einen Colorfly C3 gekauft, den ich morgen endlich bekomme. Seit ich meine Ultimate Ears Kopfhörer habe ist es mir noch wichtiger, einen Player zuhaben, der guten Sound liefert. Der iPod ist passabel und von dem Colorfly erwarte ich, dass er mich vom Hocker haut. Ich bin gespannt.

Montag, 7. Januar 2013

6.1.12:

Heute war ich mit fünf Weibern im Technik-Museum in Speyer. Melissa will nämlich im Kindergarten ein U-Boot bauen, und da haben wir gedacht, dass es ein guter Einstieg in ein solch komplexes Projekt wäre, ein echtes U-Boot anzuschauen. So kann man nämlich ein paar Fehler bei der Montage vermeiden. Gegebenenfalls ist z.B. Holz nicht die optimale Materialwahl.  
Obwohl die Catrin und ich schon einmal in Speyer im Technikmuseum waren, war es trotzdem wieder sehr faszinierend und schön anzusehen. Besonders beieindruckend ist die Boeing 747, die auf ihren Pfählen auch das höchstgelegendste Ausstellungsstück ist. Aber 100 andere Sachen sind auch klasse, z.B. der Mercedes Benz 500 K mit der seltenen Erdmann & Rossi Karosserie. Ein Besuch lohnt sich meiner Meinung nach immer. Ich hatte aus Gründen der Bequemlichkeit übrigens nur das 40mm-Pancake Objetiv dabei und konnte so leider nicht zoomen. Das ist aber eigentlich ein ganz passables Objektiv, und mit 2,8er Lichtstärke sogar noch recht gut für drinnen geeignet. 
Was man im Museum auch anschauen kann ist das ehemalige Boot der Kelly Family, und ich muss immer schmunzelt, wenn ich das Boot sehe, denn Joey Kelly hat in einem Interview mal erzählt, dass sie früher damit auf dem Rhein gefahren sind, und um unter den Brücken durchzukommen haben sie Ballast in Form von Geldmünzen auf dem Boot gehabt: Mehr als eine Million D-Mark in Postkisten! Das gefällt mir.

Donnerstag, 3. Januar 2013

3.1.13:

So, die neue Sporttabelle ist angelegt und die erste Einheit auf der Rolle ist gefahren.

Dienstag, 1. Januar 2013

1.1.13:

Welcome 2013. Das Jahr, in dem die Strompreise steigen. Mit dem Nachstrom von der ESWE sind wir wohl bisher ganz gut aufgestellt und kommen derzeit auf einen durchschnittlichen Arbeitspreis von rund 24ct. Wenn man in den gängigen Preisprotalen im Netz diesen Tarif als Vergleich eingibt, gehen die Portale einfach mal rotzfrech von einem Arbeitpreis von 33ct aus. Ja glauben die denn, dass man seinen kompletten Strom nur werktags und tagsüber verbraucht? Folglich wird man im Netz auf der Suche nach einem günstigen Tarif nicht auf diesen Tarif stoßen. Stattdessen bekommt man relativ günstige Angebote für Strom-Pakete, z.B. à 3200kWh. Hier hat man die Wahl, entweder knapp zu kalkulieren und mit dem Paket auszukommen bzw Teile des Kontingents nicht zu verbrauchen oder mehr zu verbrauchen als im Paket gekauft und dann für weitere kWh'en um die 40ct zu bezahlen. Verrückt, und man sieht, dass der Strom-Markt sehr unübersichtlich und absolut weggerichtet vom Kunden ist. Kein Wunder, dass konservative Anbieter wie die ESWE so große Kundenzuwächse verzeichnen können, sogar überregional.

1.1.13:

Zu den SSD-Preisen und der Wette mit dem Neptun gibt es zur Zeit nicht viel zu sagen: Ich liege noch in Führung, aber die SSDs sind derzeit weit von ihrem bisherigen Tief (46ct) entfernt und kosten derzeit rund 53ct. Eine Gewinnmitnahme vor dem nächsten massiven Preisrutsch? Ich hoffe es, und stelle erfreut fest, dass meine Führung noch (ganz knapp) besteht. Der Sollpreis, um die Wette zu gewinnen liegt derzeit bei 59,2ct. Es ist aber wesentlich knapper als im Sommer, als ich schon klar wie der Sieger ausgesehen habe...