Montag, 10. Juni 2013
10.6.13: - 1034km Pannenfrei mit den Rollstuhlreifen (Schwalbe Rightrun 559x23)
Heute erster Platten für dieses Jahr und auch erster Platten überhaupt mit dem Singlespeeder. Damit haben die Rollstuhlreifen zwei mal 517km ohne Platten durchgehalten. Ich denke, dass diverse andere Reifen bei diesen Einstich - es war wohl eine aufrecht auf der Straße stehende Scherbe - auch punktiert worden wären und einen Platten davon getragen hätten. Ich habe mich nicht lange damit rumgeärgert und den Schlauch gleich heute getauscht, sodass eines meiner Lieblingsräder direkt wieder einsatzbereit ist. Die Gunst des Wohnungsaufenthalts des Rockhopper habe ich gleich dazu benutzt, um den Sattel neu einzufetten und mit dem feuchten Tuch über den Rahmen und die Kette zu gehen. Jetzt ist es wieder "shiny".
Dienstag, 4. Juni 2013
3.6.13:
Heute mit hoher Trittfrequenz den Singlespeeder von Frankfurt nach Wiesbaden heimgefahren. Das städtische Ambiente in Kombination mit der Wendigkeit des rollstuhlbereiften Specialized Rock Hopper machen so eine Fahrt immer wieder zu einem schönen Erlebnis. Am Anfang, also so auf den ersten 25km hatte ich auch noch ordentlich Rückenwind, der erst ab Massenheim mehr von Vorne zu wehen schien. Das Fahren mit dem Singlespeeder wird mit zunehmender Fitness immer besser: 42km/h kurzfristig in der Ebene sind ausreichend für kurze Ampelsprints, bis 6% kann man sich die Berge noch halbwegs ordentlich hochquälen, und bergab macht man sich einfach klein und läßt sich rollen. Nicht ohne Grund ist das Rad schon im zweiten Jahr eines meiner meistgefahrenen Fahrräder. Auch dieses Jahr bin ich bereits mehr als 500km mit dem RockHopper gefahren.
Montag, 3. Juni 2013
2.6.13:
Heute seit langem mal wieder Mountainbiken gewesen, hat echt mal wieder Spaß gemacht. Teilweise haben sich die Reifen relativ tief in den von tagelangem Regen total aufgeweichten Waldboden gegraben. Nach über 1000km auf Asphalt tat es mal wieder gut, durch den Dreck zu fahren.
Dienstag, 28. Mai 2013
28.5.13:
Heute beim Paolo zu Besuch gewesen und einige Nahrungsmittel bekommen. Nach einem reichhaltigen Essen gab's noch Pfefferminze, Zitronenmelisse, Fenchel und Oregano to go. Danach Joggen gewesen mit geilem Soundtrack vom Handy. Beim Ausziehen der Kopfhörer habe ich leider den ersten der vier Paar Sony-Kopfhörer, die ich bei eb** ersteigert habe bereits zerstört: Das Kabel hat es auch dem Klinkenstecker gerissen. Ein 90ct-Totalschaden. Wegwerfen und vergessen. Dafür ist Taschenrechner #4 auf dem Weg.
Neues addiktives Spiel auf dem Android installiert: Crazy Jump. Macht nicht nur süchtig sondern AUCH agressiv!
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Montag, 27. Mai 2013
27.5.13:
zwei meiner drei neuen taschenrechner sind jetzt da und ich versuche stück für stück die einzelnen funktionen der gerät zu erfassen.
Donnerstag, 23. Mai 2013
23.5.13
Ich gehe wieder regelmäßig laufen. Niemals kann man so die Wahrheit sagen damit als zu dem Zeitpunkt, an dem man gerade zum zweiten Mal laufen war nach langer Pause. Denn damit muss man nur einen Zeitraum zwischen den Läufen betrachten. Und dieser Zeitpunkt ist damit gleich, also laufe ich wieder regelmäßig. Allerdings soll mein nächster Lauf bereits diese Regelmäßigkeit durchbrechen, weil ich nämlich nicht vorhabe, wieder erst nach 7 Tagen erneut laufen zu gehen. Dem Lernstreß und den Radtouren am Wochende geschuldet konnte ich keine weitere Einheit durchführen. Zusätzlich galt es ja auch, den Muskelkater des ersten Laufens auszukurieren. Heute bin ich guter Dinge, dass meine Beine nicht wieder so leer sind wie nach dem ersten Lauf.
Samstag, 18. Mai 2013
18.5.13:
Nach Monaten der Absenz ist mein Minipom wieder am Netz, und zwar am Strom- Wasser- und Kohlensäurenetz. Des Weiteren habe ich gestern einen neuen Ersatzteilträger bekommen, sodass auch in Zukunft die Versorgung mit karbonisiertem Wasser sicher gestellt ist. Als nächstes will ich mir einen Brita-Filter in die Zuleitung machen, und dann geht es richtig ab!
Donnerstag, 16. Mai 2013
16.5.13:
So. Sitze hier entspannt vor dem Rechner und schaue in einem Fernseher Kabel 1 ohne Ton und in einem anderen Fenster Spiegel.tv - noch kann man ja so viel Internet verbrauchen wie man will :-) Spiegel.tv ist da eigentlich ganz cool, da kommt nämlich eine Sendung nach der anderen. Vorher war ich mal wieder eine Runde laufen. Laut meiner Sport-Dokumentation habe ich es nach dem Halbmarathon im Oktober 2012 tatsächlich geschafft kein einziges Mal mehr laufen zu gehen. Jetzt muss ich aber binnen 4 Wochen wieder fit werden, um einen halbwegs anständigen Laufsplit bei meinem diesjährigen Sprint-Triathlon hinzubekommen. Ich habe mich deshalb heute gleich mal für 7km entschieden, schließlich kann man ja auch fit sein ohne laufenzu gehen. Der Plan ging (teilweise) auf, ich konnte die Strecke locker durchlaufen, würde aber nicht unterschreiben, dass ich morgen frei von Muskelkater bin :-) Egal.
Montag, 13. Mai 2013
13.5.13:
wie es halt so läuft in der Bucht. Da will man EINEN neuen Taschenrechner bei **a* schießen, und schwupps, hat man drei neue Rechner an der Backe kleben. Zu den mehr als drei die ich jetzt bereits habe ist das jetzt echt eine ziemlich harte Nummer. Aber: Ich kann jetzt schön vergleichen und mich für den besten entscheiden, den ich dann in den Schulranzen packe...
Lastenrad: Heute habe ich ein Babboe Big-E Lastenrad mit geschlossener Transportbox fast fertig zusammen gebaut. Es fehlen nur noch der Lenker und die Kiste. Was gibt es zu dem China-Rad zu sagen? Eine sehr gute Anleitung zur Montage, bunt, mit Bildern, und: komplett in niederländisch. Egal, ich habe bisher keine Probleme bekommen. Der Rahmen wirkt solide und ist aus Stahl gefertigt und die Priorität wurde hier nich auf Leichtbau gelegt. Die Schaltung ist eine einfache Shimano. Das Hinterrad mit 250W-Motor wird mit Scheibenbremse (mechanisch) gebremst, vorne verzögert an jedem Rad eine Trommelbremse von Sturmey Archer. Die Schlappen. Vorne wie hinten knapp 2 Zoll, vorne 20" und hinten 26". Der Sattel sieht aus wie ein aufgepumptes Sofakissen, ob man damit wirklich fahren kann ist mehr als fragwürdig. Der Schnellspanner für die Sattelstütze ist leider auch nicht so optimal, und um die Sache mit dem Sitzen komplett abzurunden kann man der Sattelstütze selbst auch eine gewisse Schlichtheit zertifizieren. Nichts desto trotz bekommt man viel für das Geld. Die Konstruktion wirkt durch und durch solide, und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf die erste Testfahrt morgen.
Lastenrad: Heute habe ich ein Babboe Big-E Lastenrad mit geschlossener Transportbox fast fertig zusammen gebaut. Es fehlen nur noch der Lenker und die Kiste. Was gibt es zu dem China-Rad zu sagen? Eine sehr gute Anleitung zur Montage, bunt, mit Bildern, und: komplett in niederländisch. Egal, ich habe bisher keine Probleme bekommen. Der Rahmen wirkt solide und ist aus Stahl gefertigt und die Priorität wurde hier nich auf Leichtbau gelegt. Die Schaltung ist eine einfache Shimano. Das Hinterrad mit 250W-Motor wird mit Scheibenbremse (mechanisch) gebremst, vorne verzögert an jedem Rad eine Trommelbremse von Sturmey Archer. Die Schlappen. Vorne wie hinten knapp 2 Zoll, vorne 20" und hinten 26". Der Sattel sieht aus wie ein aufgepumptes Sofakissen, ob man damit wirklich fahren kann ist mehr als fragwürdig. Der Schnellspanner für die Sattelstütze ist leider auch nicht so optimal, und um die Sache mit dem Sitzen komplett abzurunden kann man der Sattelstütze selbst auch eine gewisse Schlichtheit zertifizieren. Nichts desto trotz bekommt man viel für das Geld. Die Konstruktion wirkt durch und durch solide, und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf die erste Testfahrt morgen.
Samstag, 11. Mai 2013
11.5.13:
Nach dem World Klapp ist hoffentlich vor dem nächsten World Klapp. Was hier in der RTL-Reportage scherzhaft thematisiert wurde, ist für nächstes Jahr ein wichtiges Thema. Das Klapprad soll aerodynamischer werden, und dazu habe ich jetzt ein Jahr Zeit mir sinnvolle Maßnahmen einfallen zu lassen. Besonders bei den Laufräder wird sich einiges tun. Ich denke, dass bei Geschwindigkeiten von mehr als 35km/h viele kleine Maßnahmen wesentlich mehr Wirkung haben als beim Fahrradfahren auf der Straße mit 10 km/h weniger. Auch die Windbedingungen sind auf der Bahn sind auf der Bahn sicherlich besser vorhersehbar. Naja, jetzt muss das Klapprad aber erst mal für die Kalmit fit gemacht werden, danach beginnt das Projekt World Klapp 2014...
Donnerstag, 9. Mai 2013
9.5.13:
Heute war Saison-Eröffnung für mein Müsing beim Jügesheimer RTF. 74 relativ flache Kilometer mit nur 500Hm und fast stabilem Wetter. Damit bin ich dieses Jahr bereits sieben meiner Fahrräder gefahren. Mit 1453km liege ich immer noch deutlich vor dem Günter!
Mittwoch, 8. Mai 2013
8.5.13:
Das ging ja noch mal gut! Um ein Haar hätte ich meinen Handykauf ein wenig vorziehen müssen, denn nach dem Edge vor zwei Wochen habe ich heute beinahe mein kleines Mini-Handy mitgewaschen! Die Miele lief schon und hat schon kräftig eingeweicht, als es mir wie Schuppen von den Augen fiel! Dank des Bedienkomforts der Waschmaschine konnte ich die Tür noch mal öffnen und mein leicht angefeuchtetes Handy retten. Das habe ich dann auf den Röhrenverstärker gelegt und die Gunst der Stunde genutzt und Tom Petty gehört. Es scheint keine größeren Schäden von sich getragen zu haben, weder von dem Wasser noch von Tom Petty.
Nach 150km auf dem Klapprad in den letzten Tagen steht es wieder sicher und unbeachtet im Keller. Bewegt habe ich heute meinen Specialized Singlespeeder. Als nächstes wird wohl das Müsing benutzt, und dann muss ich mal wieder ein paar fahrbare Laufräder in mein P3 machen. Das Klappi wiederum werde ich demnächst wohl mal von dem 70er Kettenblatt befreien. Das ist einfach zu groß für außerhalb von der Bahn!
Nach 150km auf dem Klapprad in den letzten Tagen steht es wieder sicher und unbeachtet im Keller. Bewegt habe ich heute meinen Specialized Singlespeeder. Als nächstes wird wohl das Müsing benutzt, und dann muss ich mal wieder ein paar fahrbare Laufräder in mein P3 machen. Das Klappi wiederum werde ich demnächst wohl mal von dem 70er Kettenblatt befreien. Das ist einfach zu groß für außerhalb von der Bahn!
Sonntag, 5. Mai 2013
World Klapp die Zweite
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| Max im Windschatten des Flying Pfalzman |
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| Warm Up vorm Rennen |
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| Max, Udo, Eggi, Aldo |
Freitag, 3. Mai 2013
3.5.13:
Heute seit langem mal wieder schwimmen gewesen. Dieses Jahr werde ich wohl auch wieder an genau einem Triathlon teilnehmen, sodass es nicht schaden kann die erste Disziplin zu exerzieren. Nach einer Stunde hatte ich dann aber auch genug und bin zur Riesenrutsche gewechselt, wo ich versucht habe den Tagesrekord zu unterbieten. Leider ohne Erfolg, bis zum Schluß fehlten mir 0,8 Sekunden, was bei einer Rutschzeit von ~13 Sekunden Welten sind.
Morgen geht es zum World Klapp nach Ludwigshafen, ich bin schon gespannt...
Morgen geht es zum World Klapp nach Ludwigshafen, ich bin schon gespannt...
Donnerstag, 2. Mai 2013
2.5.13:
Was ist der am besten bewerteteste Zeichentrickfilm, wenn man IMDB fragt? Nicht Toy Story, nicht WALL-E, sondern Chihiros Reise ins Zauberland. Ich war skeptisch, aber dann haben wir ihn heute doch mal angeschaut, und ich muss sagen, der Film ist wirklich etwas ganz besonderes: Ein farbenfrohe Fantasiewelt, eine spannende Geschichte, und immer wieder sitzt man da mit offenem Mund und kann kaum glauben, wie ein Autor auf so eine Geschichte kommt. Den Oscar hat er sich verdient.
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Heute auf der Kalmit gewesen und schon mal den Berg für den Kalmit Klapprad Cup gecheckt. Er fährt sich so ähnlich wie der Anstieg nach Hausen v.d.H. hoch, außer, dass er ein klein wenig länger ist. Als Übersetzung muss ich wohl bei dem Laufraddurchmesser der 20"-Räder so in Etwa auf 1:2 kommen, also beispielsweise 48/24 oder 38/19. Mal schauen, was es so für Freilaufritzel am Markt gibt...
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Heute auf der Kalmit gewesen und schon mal den Berg für den Kalmit Klapprad Cup gecheckt. Er fährt sich so ähnlich wie der Anstieg nach Hausen v.d.H. hoch, außer, dass er ein klein wenig länger ist. Als Übersetzung muss ich wohl bei dem Laufraddurchmesser der 20"-Räder so in Etwa auf 1:2 kommen, also beispielsweise 48/24 oder 38/19. Mal schauen, was es so für Freilaufritzel am Markt gibt...
Mittwoch, 1. Mai 2013
1.5.13:
Heute mit dem Klapprad 70km in den Mai gefahren auf einem topfebenen RTF. Fazit: 28er Schnitt bei mittlerer Anstrengung, aber so in der Mitte der zweiten Stunde hat die Sitzposition auf dem gelben Blitz dann doch ein bisschen genervt. Die Übersetzung ist gut, aber ein 65er Blatt hätte wohl auch ausgereicht. Aber mit dem Blatt war das Rad dann doch ein immenser Blickfang bei den Kontrollpunkten. Manche Teilnehmer haben sogar ein Foto gemacht.
Montag, 29. April 2013
29.4.13:
Heute 30km-Probefahrt auf dem autofreien, genialen Kornsandradweg gemacht. Fahrkomfort mit 10bar auf den 23mm-Reifen, die nur 20" groß sind? Ist definitiv nicht mehr vorhanden. Der Zubringer über die Betonplatten war wie eine Fahrt über die belgische Landstraße. Da-dong-da-dong-da-dong. Dann Kopfsteinpflaster: BaBaBaBaBaBaBaBa-Aua. Der superglatte Asphaltstreifen machte dann aber die Pein der ersten 3km wett und so ging es bei leichtem Gegenwind mit >30km/h bis zur Fähre. Dort zurück und mit >>30 km/h wieder zurück zum Start. Die Übersetzung ist evtl. ein bisschen zu lang, aber man kann sie noch fahren. Und die 6,83m Entfaltung sind deutlich kürzer als die 7,20m letztes Jahr. Mal sehen was so geht am Wettkampftag. Besser geworden sind auf jeden Fall der Wirkungsgrad der Hinterradnabe, weil die Übersetzung der Torpedonabe als Reibung entfällt. Ausserdem sollte die Kette über ein 16er Ritzel minimal besser laufen als über ein 15er. Die dritte Verbesserung betrifft die besseren Reifen: Die Schwalbe Ultremo sind mit 23mm 5mm schmaler als die Stelvio und werden mit 10 statt 7 bar gefahren. Auch die minimal größeren Laufräder sollten besser Rollen. Der einzige erkennbare Nachteil kann die Speichenzahl im Vorderrad sein: Aus 18 Speichen wurden 32. Aber macht das bei 20-Zöllern wirklich viel aus? Ich bin wirklich gespannt...
Sonntag, 28. April 2013
28.4.13:
Heute waren wir auf der Spezialradmesse in Germersheim, die sich hauptsächlich mit Liegerädern und Human Powered Vehicles beschäftigt. Was gab es da Interessantes? Zum einen habe ich mir für das Klapprad ein 70er(!) Kettenblatt zum Messesonderpreis gekauft. 50 EUR. Ich habe kurz nach dem Kauf einen Russen getroffen, der den Preis zwar mit einem Kopfschütteln kommentierte, dann aber zugeben musste, dass man so etwas spezielles wohl nirgends billiger bekommt, auch wenn der Materialwert eines solchen Antriebsrades nur wenige Promille des Kaufpreises beträgt. Egal, im Internet kosten die Blätter 70 EUR, und ausserdem hilfts ja auch nicht, ich brauche diese Größe, um das 16er Freilaufritzel anzutreiben und nicht 13er fixed fahren zu müssen auf der Bahn. Ich habe das Kettenblatt dann gleich mal ans Klappi gehalten um zu gucken, ob es mit seinem Riesendurchmesser noch an der Sitzstrebe vorbeikommt. Bingo. Nach einer halben Stunde am Schneideplotter hatte ich das Design des nüchternen Blattes an das "Design" von meinem Klapprad
angepasst. Die Kette musste selbstverständlich auch noch um ein paar Glieder erweitert werden. Für den nächsten Urlaub in der Pfalz haben wir uns auf der Messe zwei Radkarten gekauft, der ADFC-Stand hat uns da gut beraten. Ansonsten hätte ich diverse Spezialräder Probe fahren können, was ich aber aus Sicherheitsgründer lieber mal gelassen habe. Ruckzuck hat man ein neues Rad gekauft und weiß nicht wohin damit :-) Aber an einem Stand gab es diverse Funny Bikes, z.B. ein Rad, dessen Vorderrad aus Gummistiefeln bestand, und ein Rad, bei dem man rückwärts treten muss. Diese Modelle habe ich dann doch mal ausprobiert. War lustig. Gut gefallen hat mir ein Gepäckträger, den man kaum sieht. Er ist entlang der Reifenkontur gebogen und fällt so auch an einem MTB kaum auf. Er kann wahlweise an Ösen oder auch am Cantisockel (oben) und an der Achse (unten) montiert werden. Bei 300g Gewicht kann dieser Edelstahlträger rund 8kg laden. Nicht die gleichen Topwerte wie bei meinem Tubus-Titan, aber dafür wesentlich weniger auffällig. An einem anderen Stand gab es Umsetzer von Bowdenzug auf Hydraulik. Das ist vor Allem bei der Verwendung von Maguras am Rennrad oder am Triathlonrad sindvoll. Was gab es sonst noch? Viele, viele unterschiedliche Fahrräder. Einige davon versetzen mich nicht ins Staunen, sondern erregen Mitleid. Viele Räder sind einfach zu klobig, zu verbaut. Das trifft oft auf Elektro-Räder zu, auch Liege-Dreiräder haben heute selten meinen Geschmack getroffen. Ausser halt die Velomobile von Leiba, Quest, Mango, etc. Die sehen einfach nur cool aus, und ich würde so etwas gerne mal mit 400Watt über eine freie Straße treten. Heute war es aber einfach zu voll, und wie gesagt, ich wollte nix riskieren...
angepasst. Die Kette musste selbstverständlich auch noch um ein paar Glieder erweitert werden. Für den nächsten Urlaub in der Pfalz haben wir uns auf der Messe zwei Radkarten gekauft, der ADFC-Stand hat uns da gut beraten. Ansonsten hätte ich diverse Spezialräder Probe fahren können, was ich aber aus Sicherheitsgründer lieber mal gelassen habe. Ruckzuck hat man ein neues Rad gekauft und weiß nicht wohin damit :-) Aber an einem Stand gab es diverse Funny Bikes, z.B. ein Rad, dessen Vorderrad aus Gummistiefeln bestand, und ein Rad, bei dem man rückwärts treten muss. Diese Modelle habe ich dann doch mal ausprobiert. War lustig. Gut gefallen hat mir ein Gepäckträger, den man kaum sieht. Er ist entlang der Reifenkontur gebogen und fällt so auch an einem MTB kaum auf. Er kann wahlweise an Ösen oder auch am Cantisockel (oben) und an der Achse (unten) montiert werden. Bei 300g Gewicht kann dieser Edelstahlträger rund 8kg laden. Nicht die gleichen Topwerte wie bei meinem Tubus-Titan, aber dafür wesentlich weniger auffällig. An einem anderen Stand gab es Umsetzer von Bowdenzug auf Hydraulik. Das ist vor Allem bei der Verwendung von Maguras am Rennrad oder am Triathlonrad sindvoll. Was gab es sonst noch? Viele, viele unterschiedliche Fahrräder. Einige davon versetzen mich nicht ins Staunen, sondern erregen Mitleid. Viele Räder sind einfach zu klobig, zu verbaut. Das trifft oft auf Elektro-Räder zu, auch Liege-Dreiräder haben heute selten meinen Geschmack getroffen. Ausser halt die Velomobile von Leiba, Quest, Mango, etc. Die sehen einfach nur cool aus, und ich würde so etwas gerne mal mit 400Watt über eine freie Straße treten. Heute war es aber einfach zu voll, und wie gesagt, ich wollte nix riskieren...
Donnerstag, 25. April 2013
25.4.13:
Unter der Mondfinsternis heute habe ich mir ein wenig mehr vorgestellt als das hier. Dafür habe ich doch tatsächlich eine halbe Stunde am offenen Fenster gestanden mit meinem Reisezoom bei 490mm Brennweite. Naja, immerhin mal wieder was mit der Kamera gemacht...
Mittwoch, 24. April 2013
24.4.13:
Gestern habe ich dann mit dem Börner die 1000km-Marke vollgemacht. Wir sind 62 intensive km gefahren. Mit zunehmendem Alter löst der touristische Aspekt immer mehr das stumpfe Hämmern ab, und so sind wir zwar wie die Gestörten am Rhein entlang bis Geisenheim, haben da aber den schönen Heimweg über die Weinberge gewählt.
In Sachen Stromtarife habe ich gestern Abend vorbildlich alle dicken Verbraucher nach 20 Uhr ans Netz genommen. Beamer an um 20:15, Spülmaschine an um 1:00, und um 5:30 fängt die Miele mit einem 40°C-Waschprogramm an, und dieses Mal hoffentlich ohne Unterhaltungselektronik, die ich vergessen habe aus den Taschen zu räumen. Sie ist dann pünktlich um 8:00 fertig, wenn am Stromzähler wieder von NT auf HT geschaltet wird.
In Sachen Stromtarife habe ich gestern Abend vorbildlich alle dicken Verbraucher nach 20 Uhr ans Netz genommen. Beamer an um 20:15, Spülmaschine an um 1:00, und um 5:30 fängt die Miele mit einem 40°C-Waschprogramm an, und dieses Mal hoffentlich ohne Unterhaltungselektronik, die ich vergessen habe aus den Taschen zu räumen. Sie ist dann pünktlich um 8:00 fertig, wenn am Stromzähler wieder von NT auf HT geschaltet wird.
Montag, 22. April 2013
22.4.13:
Kurz vor dem Erreichen der 1000km-Marke für dieses Jahr bin ich heute vom Rad abgestiegen. Der rollstuhlbereifte Singlespeeder hat mich wieder prima von Frankfurt nach Wiesbaden gebracht. Bei Fahrten mit diesem Rad bin ich immer wieder begeistert, wie einfach Fahrradfahren sein kann. Gut, ich ertappe mich bei diesem Fahrrad hin und wieder dabei am rechten Griff mit dem nicht existierenden Rapidfire-Hebel hochschalten zu wollen, wenn ich über eine Kuppe fahre. Aber ich merke dann schnell, dass es keinen Hebel gibt und so erhöhe ich einfach die Trittfrequenz. Bis 45km/h kann man da beschleunigen, dann läßt man halt rollen. Mit den 47/17 kommt man auf der anderen Seite des Bergs gut bis 5%ige Steigungen hoch, darüber kann man sich noch bis ~10% irgendwie hochquälen.
Als Langzeitstudie an dem Bike verstehe ich die Rollstuhlreifen, die jetzt nach rund 300km immer noch gut aussehen und ihr Geld scheinbar wert sind. Auch die Half-Link-Kette unterzieht sich einer Dauerprüfung. Kurz nach dem Kauf wurde sie auf den ersten Kilometern deutlich länger, sodass ich die 48/17 aufgeben musste und einen Half-Link rausnieten musste. Derzeit habe ich die Theorie, dass man mit einer Half-Link und zwei Kettenblättern mit n und n+1 Zähnen an jedem Rahmen Singlespeed fahren kann. Die Kette ist derzeit ein bisschen schlabberig, fällt aber noch lange nicht beim Fahren runter. Viel länger wird sie wohl nicht mehr werden.
Weitere Umbauten am Singlespeeder: Irgendwann will ich eine rot eloxierte V-Brake für Hinten haben. Ausserdem wären Keramik-Felgen der Optik wegen schön, aber ich will die gut gespeichten Laufräder nicht zerstören, außerdem traue ich den Mavic Ceramic Felgen nicht zu, dass sie den 10bar der Rollstuhlreifen standhalten. Ich habe dafür einfach schon zu viele Mavic-Felgenbetten der 217,517, etc- Reihe zerstört. Darüber hinaus könnte ich mal ein neues Innenlager montieren. Beim jetzigen Lager höre ich von Zeit zu Zeit seltsame Geräusche. Ein Titan-Innenlager wäre schön, leider sind die goldenen Zeiten, in denen man bei e*** günstige Lager (z.B. Tange Titan) bekommen hat rum.
Als Langzeitstudie an dem Bike verstehe ich die Rollstuhlreifen, die jetzt nach rund 300km immer noch gut aussehen und ihr Geld scheinbar wert sind. Auch die Half-Link-Kette unterzieht sich einer Dauerprüfung. Kurz nach dem Kauf wurde sie auf den ersten Kilometern deutlich länger, sodass ich die 48/17 aufgeben musste und einen Half-Link rausnieten musste. Derzeit habe ich die Theorie, dass man mit einer Half-Link und zwei Kettenblättern mit n und n+1 Zähnen an jedem Rahmen Singlespeed fahren kann. Die Kette ist derzeit ein bisschen schlabberig, fällt aber noch lange nicht beim Fahren runter. Viel länger wird sie wohl nicht mehr werden.
Weitere Umbauten am Singlespeeder: Irgendwann will ich eine rot eloxierte V-Brake für Hinten haben. Ausserdem wären Keramik-Felgen der Optik wegen schön, aber ich will die gut gespeichten Laufräder nicht zerstören, außerdem traue ich den Mavic Ceramic Felgen nicht zu, dass sie den 10bar der Rollstuhlreifen standhalten. Ich habe dafür einfach schon zu viele Mavic-Felgenbetten der 217,517, etc- Reihe zerstört. Darüber hinaus könnte ich mal ein neues Innenlager montieren. Beim jetzigen Lager höre ich von Zeit zu Zeit seltsame Geräusche. Ein Titan-Innenlager wäre schön, leider sind die goldenen Zeiten, in denen man bei e*** günstige Lager (z.B. Tange Titan) bekommen hat rum.
Sonntag, 21. April 2013
21.4.13:
Bevor es sich bei mir wund legt habe ich es wieder dahin zurück geführt wo ich es her habe, nämlich in die elektronische Bucht. Mal sehen, ob ich mit Gewinn oder Verlust aus der Nummer rauskomme. Auf jeden Fall war es mal wieder cool, zwei Wochen mit diesem kultigen Retrohandy rumzulaufen. Als Fazit muss ich sagen, dass die Zeiten individueller Handy wohl rum sind, seit es nur noch Tastenlose Smartphones gibt.
21.4.13:
Unser aktueller Jahresverbrauch liegt bei 2636 kWh, und das bei einem durchschnittlichen Arbeitspreis von 24,7ct pro kWh. Das ist schon krass, dass man dem Energieversorger jährlich eine hohe dreistellige Euro-Summe bezahlen muss. Aber ohne Strom geht heute so gut wie gar nichts mehr, das sieht man ja, wenn mal Stromausfall ist. Nächste Woche will ich den Minipom wieder in Betrieb nehmen, dann bekomme ich nämlich endlich wieder Kohlensäure. Dann wird der Verbrauch wieder ein bisschen höher werden, auch wenn der Automat jetzt in meinem Energiesparmodus läuft.
21.4.13:
Gestern im Caligari einen sehr sehenswerten Film über Alfred Hitchcock und seinen "Psycho" gesehen. Der mit Jessica Biel, Scarlett Johansson, Helen Mirren und Anthony Hopkins topbesetzte Film war ein amüsanter und spannender Spielfilm mit einem leichten Making-Of-Charakter. Man lernte viel über das Leben von Alfred Hitchcock und die Entstehung einer seiner bekanntesten Werke "Psycho".
Samstag, 20. April 2013
21.4.13:
von der Curry-Manufaktur in Wiesbaden bin ich heute ein wenig enttäuscht worden. Ich war zum ersten Mal da und voller Erwartungen, die nicht alle erfüllt wurden. Ich habe eine scharfe Rindscurry bestellt, dazu eine Pommes Frites mit Sauce Andalouse. Die Soße war leider aus, sodass ich auf Samurai ausweichen musste. Im Porzellanschälchen stilecht im Design einer Pappschachtel wurde die Currywurst mit Pommes serviert. Die Wurst selbst schmeckte mir besser als die Wurst vom BWIT, aber die Currysoße kommt nicht annähernd an die zahlreichen Variationen von Lars Obendorfer ran. Nicht nur nicht von der Schärfe her, sonern halt auch vom Geschmack: Die Manufaktur-Soße hat eigentlich so geschmeckt wie der Curry-Gewürz-Ketchup vom Netto. Und a pro pos Manufaktur: Wie geht denn eine Wurstschneidemaschine mit dem Begriff Manufaktur konform? OK, es ist mir eigentlich ziemlich wurst, ob die mit der Hand oder mit der Maschine geschnitten wird. Was mir jedoch nicht gleich ist, ist wenn die Wurststücke nicht ganz durchgeschnitten sind und noch aneinanderhängen. Man ißt ja schließlich nicht mit Messer und Gabel sondern mit einem Piekser, und da verlangt es nach mundgerechten Stückchen. Preislich geben die beiden Anbieter sich nicht viel, ich habe jetzt so knapp 5 EUR für die Kombo bezahlt, das kostet es auch so ungefähr beim Best Worscht. Das Bier, dass ich zum Menü dazu bestellt habe hat die Bedienung im Übrigen komplett vergessen. Schade.
Freitag, 19. April 2013
kurzer Review des Keymate Miniphone a.k.a. Melrose M001 a.k.a. MP3 Terminator
Eines der leichtesten und kleinsten Handys der Welt. Das Gerät hat mit Außenabmessungen 76,8mm x 34,1mm x 13,6mm ein Volumen von 35ml. Inklusvie Akku, Transflash und SIM wiegt das Handy rund 44g. Dadurch schwimmt es nicht auf Milch. Hier zu den Features:
MP3-Player: Er klingt fürchterlich ist aber recht gut zu bedienen, und auch der Lautsprecher ist trotz des kleinen Handys ganz gut. Geradezu überdimensioniert wirkt der praktische 3,5mm-Klinkenstecker an dem kleinen Telefon.
FM-Radio: Das Radio hat einen relativ guten Empfang, da habe ich schon schlechtere Handys erlebt. Man kann sogar Radioaufnahmen machen, die wahlweise als WAV oder AMR auf die Speicherkarte gelegt werden können.
Speicher: Intern rund 45kB, ausserdem hat das Telefon einen Slot für eine µSD-Karte. Bis zu 8GB werden unterstützt.
Bildschirm: Sehr kleiner 1"-OLED-Screen mit wenig Farben und wenig Pixeln, ich glaube die Auflösung ist so zwischen 128x128 und 96x96. SMS sind damit noch schlechter lesbar als bei meinem 11 Jahre alten Nokia 8910.
Bluetooth: Habe ich noch nicht ausprobiert, aber man kann scheinbar auch Musik streamen über Bluetooth.
Akku und Strom: 400mAh Lithium-Polymer-Akku. Extrem klein, und es wird noch ein zusätzlicher Zweitakku mitgeliefert. Geladen wird das Handy über µUSB-Buchse, ein entsprechendes Kabel ist dabei und auch ein hochwertig(er)es Ladegerät mit USB-Ausgang
"Multimedia": Das Handy hat einen Bildbetrachter, da fängt man doch wirklich an zu lachen! Die Bilder werden auf dem in der Diagonale 2,5cm kleinen Schirm noch nicht mal im Vollbild angezeigt. Bisher habe ich beim Versuch, bestimmte Bilder als Hintergrundbild festzulesen immer eine Fehlermeldung bekommen. Darüberhinaus kann man 3gp-Videos anschauen. Ich habe noch ein paar alte Parker Lewis Folgen auf dem Rechner gefunden und stelle fest, dass das Handy diese rund 10MB großen Folgen abspielen kann.
Klingeltöne: 20 Stück gibt es, dazu kann man MP3s auswählen. Also alles schön.
Preis: Ist der Preis ein Feature? Egal. Ich habe in der Bucht 40EUR inkl. Versand bezahlt. Den Preis bezahlt man hauptsächlich für die Größe. Es ist deutlich kleiner als die billigeren Simvalley-Geräte.
Weitere Infos folgen, wenn ich das Handy ein paar Tage benutzt habe...
Update #1: Die Bildschirmauflösung beträgt stolze 96x64 Pixel - nach intensivem Trial and Error habe ich es endlichgeschafft, ein passendes Hintergrundbild für den Homescreen zu basteln. Das entspricht übrigens einer Pixeldichte von 115ppi
MP3-Player: Er klingt fürchterlich ist aber recht gut zu bedienen, und auch der Lautsprecher ist trotz des kleinen Handys ganz gut. Geradezu überdimensioniert wirkt der praktische 3,5mm-Klinkenstecker an dem kleinen Telefon.
FM-Radio: Das Radio hat einen relativ guten Empfang, da habe ich schon schlechtere Handys erlebt. Man kann sogar Radioaufnahmen machen, die wahlweise als WAV oder AMR auf die Speicherkarte gelegt werden können.
Speicher: Intern rund 45kB, ausserdem hat das Telefon einen Slot für eine µSD-Karte. Bis zu 8GB werden unterstützt.
Bildschirm: Sehr kleiner 1"-OLED-Screen mit wenig Farben und wenig Pixeln, ich glaube die Auflösung ist so zwischen 128x128 und 96x96. SMS sind damit noch schlechter lesbar als bei meinem 11 Jahre alten Nokia 8910.
Bluetooth: Habe ich noch nicht ausprobiert, aber man kann scheinbar auch Musik streamen über Bluetooth.
Akku und Strom: 400mAh Lithium-Polymer-Akku. Extrem klein, und es wird noch ein zusätzlicher Zweitakku mitgeliefert. Geladen wird das Handy über µUSB-Buchse, ein entsprechendes Kabel ist dabei und auch ein hochwertig(er)es Ladegerät mit USB-Ausgang
"Multimedia": Das Handy hat einen Bildbetrachter, da fängt man doch wirklich an zu lachen! Die Bilder werden auf dem in der Diagonale 2,5cm kleinen Schirm noch nicht mal im Vollbild angezeigt. Bisher habe ich beim Versuch, bestimmte Bilder als Hintergrundbild festzulesen immer eine Fehlermeldung bekommen. Darüberhinaus kann man 3gp-Videos anschauen. Ich habe noch ein paar alte Parker Lewis Folgen auf dem Rechner gefunden und stelle fest, dass das Handy diese rund 10MB großen Folgen abspielen kann.
Klingeltöne: 20 Stück gibt es, dazu kann man MP3s auswählen. Also alles schön.
Preis: Ist der Preis ein Feature? Egal. Ich habe in der Bucht 40EUR inkl. Versand bezahlt. Den Preis bezahlt man hauptsächlich für die Größe. Es ist deutlich kleiner als die billigeren Simvalley-Geräte.
Weitere Infos folgen, wenn ich das Handy ein paar Tage benutzt habe...
Update #1: Die Bildschirmauflösung beträgt stolze 96x64 Pixel - nach intensivem Trial and Error habe ich es endlichgeschafft, ein passendes Hintergrundbild für den Homescreen zu basteln. Das entspricht übrigens einer Pixeldichte von 115ppi
Dienstag, 16. April 2013
16.4.13:
Heute mal wieder spontan mit dem Börner Fahrradfahren gewesen. Schön über Hausen gefahren, das war auf jeden Fall die bessere Entscheidung als bis Rüdesheim zu hämmern und irgendwann erschöpft in den Graben zu fallen. Der Edge hat gehalten.
Sonntag, 14. April 2013
T-DSL bald auf ein Volumen von 75GB pro Monat begrenzt?
Ist doch kein Problem, ich habe das mal eben für eine VDSL-Leitung mit 50MBits ausgerechnet: Da würde man die 75GB erst nach 3 Stunden und 20 Minuten erreichen. Die nächsten 30 Tage (im Februar sogar nur 28) kommt man doch dann schon mal mit 384MBit aus, oder? Die Mediatheken haben dafür extra eine Bandbreite, die auf 1-Zoll-Bildschirmen noch richtig mittelgut aussieht? Und selbst Internetradio und Musik aus der Cloud läuft ja selten mit mehr als 192kbit. Ich frage mich nur, wie man so etwas noch als highspeed bezeichnen kann. Frage: Wird Deutschland damit jetzt in die Internet-Steinzeit zurück katapultiert oder gibt es auch in eins, zwei Jahren noch genug bandbreitenunbegrenzte Internet-Tarife?
Samstag, 13. April 2013
Garmin Edge 800: frisch aus der Waschmaschine rausgeholt
![]() |
| Rückplatte des Edge: oben die Platine, schön mit Epoxy abgedichtet |
______
So, nach einer 63km-Ausfahrt heute (bei herrlichem Wetter) kann ich bestätigen, dass das Edge 800 tatsächlich noch funktioniert. Die Fahrt begann allerdings mit einer Schrecksekunde. Ich hatte noch nicht gestartet, und da schaltete sich das Edge nach ein paar Minuten automatisch ab. Komischerweise zeigte es dann ungewöhnlich lang das Ausschalt-Icon an, gleichzeitig konnte man ein wenig Beschlag an der Innenseite des Bildschirmglases sehen. Ich konnte dann allerdings wieder normal anschalten und es hat die Fahrt ohne Probleme aufgezeichnet, inklusive Puls, Trittfrequenz und Wattzahlen. Noch mal Schwein gehabt. Ich werde versuchen, es nicht noch einmal in die Waschmaschine zu stecken.
Freitag, 12. April 2013
12.4.13:
Mit dem Wetter Glück gehabt, aber bei massivem Gegenwind heute zum zweiten Mal von Frankfurt heim gefahren. Bei dem Wind kam ich mit dem Singlespeeder nicht über einen 23,5er Schnitt nicht hinaus. Aber ich will nicht meckern. Ich bin trocken heimgekommen und sehe jetzt, wie die Regentropfen am Fenster abperlen.
Donnerstag, 11. April 2013
11.4.13:
Mein Klapprad entwickelt sich weiter. Heute ist meine Stahlplatte gekommen, die ich als Gegenhalter für meine Hinterradbremse benötige. An Stelle des Ständers nutze ich jetzt dessen Befestigungsplatte als Bremsanschluss, jedoch nicht, ohne diesen von der anderen Seite noch mal mit der 4mm Stahlplatte abzustützen. Bin gespannt, ob es funktioniert. Die Shimano Adamas AX Bremsen haben jetzt Jahre bei mir in der Kiste gelegen, und ich hätte eigentlich nicht mehr dran geglaubt, dass ich sie noch mal für irgend was gebrauchen kann. Die passen so gut zum Klapprad: Man das Antriebsdreieck leicht rausklipsen, sodass man das Klapprad immer noch in zwei Teile zerlegen kann, ohne dass ein Bowdenzug stören würde. Eigentlich ist mein Klapprad ja ein Zerlegrad, denn es hat kein herkömmliches Scharnier. Stattdessen kann man es komplett zerlegen. Der Stahlplatte will ich morgen noch ein bisschen gelbe Farbe spendieren, damit sie nicht rostet.Wenn dann endlich beide Bremshebel angeschlossen sind kann ich auch das Lenkerband wickeln, und dann kann ich endlich mit dem Vieh fahren...
Dienstag, 9. April 2013
9.4.13:
Gestern bin ich zum ersten Mal mit dem Rad von der Arbeit heim gefahren, heute morgen habe ich dann die S-Bahn nach Frankfurt genommen. Ein Hoch auf das Semesterticket, denn das Fiese war immer das frühe Fahrradfahren nach Frankfurt. Jetzt kann ich bei schönem Wetter heimfahren und am nächsten Morgen gemütlich mit der Bahn fahren und dabei noch Zeitung lesen.
Die erste Fahrt hat ~1:41 gedauert, also hatte ich mit dem Singlespeeder ein Stundenmittel von knapp über 25km/h. Das ist für den Anfang schon mal ganz ok.
Mit dem Klapprad habe ich heute eine erste Probefahrt unternommen, aber nur zum KFC und zurück. Die Bremse verzögert erwartungsgemäß sehr verhalten, ich denke es wäre ganz gut, wenn ich demnächst die zweite Bremse drangebastelt bekomme. Mir gefällt das Rad mit den neuen Laufräder noch besser als vorher. Durch die mit 11bar aufgepumpten sehr harten Reifen, die ausserdem auch noch mal dünner sind wird das Rad nicht komfortabler. Es reagiert sehr nervös und gibt wirklich alles an Unebenheiten an den Fahrer weiter. Kleinste Löcher und Kanten werden durch die kleinen Laufräder zu echten Hindernissen und schütteln einen ordentlich durch. Da der große Einsatz jedoch auf der Bahn sein wird, kann man das wohl erst einmal verschmerzen. Für diesen Zweck habe ich mir jetzt auch noch mal ein 13er und ein 14er fixed Ritzel bestellt, sodass ich auf eine Entfaltung von 6,72m (13T) bzw 6,24m (14T) komme. Reicht das? Bei 90 Pedal-Umdrehungen pro Minute entspräche das einem Tempo von 36,3 / 33,7 km/h. Ist eigentlich in Ordnung. Letztes Jahr hatte ich glaube ich so 7,20m, womit ich dann so auf 38,9km/h bei 90UPM käme. Der Gang war mir aber definitiv zu lang, also wird das Setup dieses Jahr besser sein. Leider muss ich fixed gear fahren, was mir zum jetzigen Zeitpunkt noch ein bisschen Sorgen macht, weil man das ausserhalb von der Bahn natürlich nicht so gut über kann, Ich hoffe, ich schaffe es zum Training.
Die erste Fahrt hat ~1:41 gedauert, also hatte ich mit dem Singlespeeder ein Stundenmittel von knapp über 25km/h. Das ist für den Anfang schon mal ganz ok.
Mit dem Klapprad habe ich heute eine erste Probefahrt unternommen, aber nur zum KFC und zurück. Die Bremse verzögert erwartungsgemäß sehr verhalten, ich denke es wäre ganz gut, wenn ich demnächst die zweite Bremse drangebastelt bekomme. Mir gefällt das Rad mit den neuen Laufräder noch besser als vorher. Durch die mit 11bar aufgepumpten sehr harten Reifen, die ausserdem auch noch mal dünner sind wird das Rad nicht komfortabler. Es reagiert sehr nervös und gibt wirklich alles an Unebenheiten an den Fahrer weiter. Kleinste Löcher und Kanten werden durch die kleinen Laufräder zu echten Hindernissen und schütteln einen ordentlich durch. Da der große Einsatz jedoch auf der Bahn sein wird, kann man das wohl erst einmal verschmerzen. Für diesen Zweck habe ich mir jetzt auch noch mal ein 13er und ein 14er fixed Ritzel bestellt, sodass ich auf eine Entfaltung von 6,72m (13T) bzw 6,24m (14T) komme. Reicht das? Bei 90 Pedal-Umdrehungen pro Minute entspräche das einem Tempo von 36,3 / 33,7 km/h. Ist eigentlich in Ordnung. Letztes Jahr hatte ich glaube ich so 7,20m, womit ich dann so auf 38,9km/h bei 90UPM käme. Der Gang war mir aber definitiv zu lang, also wird das Setup dieses Jahr besser sein. Leider muss ich fixed gear fahren, was mir zum jetzigen Zeitpunkt noch ein bisschen Sorgen macht, weil man das ausserhalb von der Bahn natürlich nicht so gut über kann, Ich hoffe, ich schaffe es zum Training.
Samstag, 6. April 2013
Nokia 8910
100 bis 300 Stunden Standby. 2 bis 4 Stunden Sprechzeit. Akkukapazität 830mAh. Gemäß den Spezifikationen des Nokia 8910 habe ich folgende Verbrauchswerte für das Handy berechnet: Standby: 15mW (bzw. 4,2mA). Telefonieren: 1000mW (bzw. 277mA). Dadurch kann ich folgende Formel für die Berechnung der Akkukapazität aufstellen:
C = tstandyby * 4,2mA + ttalk * 277mA
Gemäß dieser Formel müsste ich jetzt nach exakt einem Tag Standby mit eine Gesprächsdauer von 16 Minuten bereits
C = 24h*4,2mA+(16/60)h*277mA = 175mAh
Laut eb** hat mein neuer Ersatzakku 1400mAh, d.h. das 8910 müsste bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten noch 7 weitere Tage halten. Ich bin gespannt, noch habe ich alle 4 Akkubalken.
____
Ein Tag später: nach 46,5 Stunden mit 49 Minuten Sprechzeit habe ich noch drei von vier Balken und die entnommene Kapazität beträgt nach der o.g. Formel 423mAh, was rund 30% der Akkukapazität entspricht. Ich bin gespannt...
____
Nach 90,5 Stunden, also nach knapp 4 Tagen war der Akku dann so gut wie leer, dabei habe ich aber auch fast 2 Stunden telefoniert. Nach der Formel habe ich mehr als 900mAh entladen, was aber nur 60% seiner Kapazität entspräche. Vielleicht hänge ich den Akku mal an mein Lade/Entladegerät, um zu gucken, was er so kann.
C = tstandyby * 4,2mA + ttalk * 277mA
Gemäß dieser Formel müsste ich jetzt nach exakt einem Tag Standby mit eine Gesprächsdauer von 16 Minuten bereits
C = 24h*4,2mA+(16/60)h*277mA = 175mAh
Laut eb** hat mein neuer Ersatzakku 1400mAh, d.h. das 8910 müsste bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten noch 7 weitere Tage halten. Ich bin gespannt, noch habe ich alle 4 Akkubalken.
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Ein Tag später: nach 46,5 Stunden mit 49 Minuten Sprechzeit habe ich noch drei von vier Balken und die entnommene Kapazität beträgt nach der o.g. Formel 423mAh, was rund 30% der Akkukapazität entspricht. Ich bin gespannt...
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Nach 90,5 Stunden, also nach knapp 4 Tagen war der Akku dann so gut wie leer, dabei habe ich aber auch fast 2 Stunden telefoniert. Nach der Formel habe ich mehr als 900mAh entladen, was aber nur 60% seiner Kapazität entspräche. Vielleicht hänge ich den Akku mal an mein Lade/Entladegerät, um zu gucken, was er so kann.
Freitag, 5. April 2013
10 Tausend Hits auf meinem Blog
Seit Einführung meines Blogs im Dezember 2011 komme ich seit vorgestern auf 10000 Besucher. OK, ich werde selbst mitgezählt, und vermutlich viele Bots auch, aber das ist doch schon mal ganz nett.
5.4.13: update für mein Klappi
Endlich habe ich das Klapprad renoviert. Neben dem neuen Laufradsatz habe ich auch mein selbstgebasteltes Tretlager gegen ein Thompson-Vierkant-Lager getauscht. Die schmale Kette habe ich gegen eine gelbe Singlespeedkette getauscht, die ich leider durch vier Glieder graue Kette ergänzen musste. Durch die etwas größeren Felgen (ETRTO 451 statt 406) hat die Vorderradbremse nicht mehr gepasst, da habe ich jetzt meine NOS Shimano Adamas AX Bremsen von 1983 montiert, die seit gut fünf Jahren in meinem Besitz sind. Aber jetzt noch mal zu den Laufrädern, die sind so ziemlich das coolste, was man in das Klapprad stecken kann: Alex Rims DA22 Hohlkammerfelgen im großen 20"-Format, also 451er, mit gelben Speichen eingespeicht um einen Satz rot eloxierter Novatech-Bahnnaben. Vorne radial, hinten dreifach gekreuzt. Da hätte ich lieber mal zweifach oder einfach gekreuzt, die Speichen laufen jetzt ein wenig schräg in die Nippel. Egal, wenn was kaputt geht kann man es immer noch neu machen. Die Hinterradnabe hat eine Singlespeedaufnahme und eine Aufnahme für Fixed, und ich werden einen 16Zahn-Freilauf montieren und auf der anderen Seite wahrscheinlich ein 14Zahn-Bahnritzel. Vorher muss ich die Einbauweite von 120mm ein bisschen verkleinern, wahrscheinlich so auf ~115mm bis ~118mm, dafür habe ich mir ein paar Kontermuttern bestellt. Achja, und die Reifen: Schwalbe Ultremo ZX 23mm (!). Ein richtiger Rennradreifen, nur halt in 20 Zoll. Den kann man mit stolzen 11bar aufpumpen, ich hoffe, dass es ihn auf der Felge hält. Mit Ultremos habe ich ja leider schon andere Erfahrungen gemacht.
Hinten will ich jetzt noch eine Adapterplatte für eine zweite Bremse montieren, weil ich wohl hauptsächlich mit dem Freilauf fahren werden, sodass ich den wegfallenden Rücktritt kompensieren muss.
Das Prinzip des Thompson Innenlager gefällt mir eigentlich sehr gut: Die Lagerschalen werden einfach ins Gehäuse gesteckt, je nach Maßen benötigt man dazu evtl. einen Gummihammer, und dann wird die Achse durchgeführt. Die hat auf der einen Seite einen fest angebrachten Lagerkonus, auf der anderen schraubt man diesen per Linksgewinde (auf der Welle) auf, und zwar bis man kein Lagerspiel mehr hat und die Kugel noch freil laufen. Dann ein Deckel zur Abdichtung, und dahinter eine Scheibe mit Nut und die Kontermutter. Fertig ist die Gartenlaube. Das ganze Innenlager hat mich auf dem Fahrradflohmarkt glaube ich keine 5EUR gekostet und war new old stock.
Bilder folgen...
Hinten will ich jetzt noch eine Adapterplatte für eine zweite Bremse montieren, weil ich wohl hauptsächlich mit dem Freilauf fahren werden, sodass ich den wegfallenden Rücktritt kompensieren muss.
Das Prinzip des Thompson Innenlager gefällt mir eigentlich sehr gut: Die Lagerschalen werden einfach ins Gehäuse gesteckt, je nach Maßen benötigt man dazu evtl. einen Gummihammer, und dann wird die Achse durchgeführt. Die hat auf der einen Seite einen fest angebrachten Lagerkonus, auf der anderen schraubt man diesen per Linksgewinde (auf der Welle) auf, und zwar bis man kein Lagerspiel mehr hat und die Kugel noch freil laufen. Dann ein Deckel zur Abdichtung, und dahinter eine Scheibe mit Nut und die Kontermutter. Fertig ist die Gartenlaube. Das ganze Innenlager hat mich auf dem Fahrradflohmarkt glaube ich keine 5EUR gekostet und war new old stock.
Bilder folgen...
Mittwoch, 3. April 2013
3.4.13:
Gestern habe ich fast verzweifelt probiert, "frische" Vollmilch zu kaufen. Ohne dass ich es konkret mitbekommen habe hat sich die Situation im Kühlregal drastisch verändert. Frische Vollmilch wurde durch die sogenannte ESL-Milch abgelöst. Extended Shelf Life. Im Allgemeinen kaufen wir ja ohnehin H-Milch, aber hin und wieder will ich doch auch mal eine frische Milch kaufen. Frische Milch schmeckt schon besser als H-Milch, und auch besser als die "länger frische" Milch, wie die ESL-Milch gerne genannt wird. Beim REWE gab es nur noch eine Sorte "traditionelle" Milch, und zwar die Eigenmarke von "ja". Besoners erschreckend für mich: Edelmarken wie "Landliebe", "Weihenstephan" und "Schwälbchen" habe ich nur als ESL-Milch gefunden. Bei Aldi und Lidl gibt es wohl gar keine frische Milch mehr, und selbst Alnatura scheint nur noch 25% Frischmilch zu haben.
Montag, 1. April 2013
2.4.13:
Smartphones habe ich schon seit Jahren. Das letzte klassische Handy war ein Nokia 6310i, und danach kamen das MDA Compact, das HTC Touch Diamond, das HTC Touch Pro, das Samsung Omnia, das Apple iPhone 3GS, das HTC Desire, das MDA Basic, das HTC Desire HD, das HTC Touch HD sowie zwei Geräten, deren Namen ich nicht mehr rekapitulieren kann. Das eine war ein Vodafone-gebrandetes Gerät mit Slider-Tastatur, und dann gab es glaube ich noch eins ziemlich direkt nach dem MDA Compact.
Jetzt war ich jedenfalls ganz verrückt und habe mir ein Nokia 8910 gekauft. Das ist ein Titan-ummanteltes Handy mit ca. 1 Zoll großem Monochrom-Display und mit für heutige Verhältnisse sehr überschaubarem Funktionsumfang. Ich habe es seit drei Tagen in Betrieb, finde es positiv, dass der Akku so lange hält, und will mal gucken, ob man ohne Smartphone nicht vielleicht ein bisschen freier ist. Mein Prognose ist aber, dass ich das Projekt ähnlich schnell wieder ablegen werde wie die Ausflüge mit meinen anderen klassischen Nokia-Geräten, wie z.B. dem 7110 und dem 6150.
Jetzt war ich jedenfalls ganz verrückt und habe mir ein Nokia 8910 gekauft. Das ist ein Titan-ummanteltes Handy mit ca. 1 Zoll großem Monochrom-Display und mit für heutige Verhältnisse sehr überschaubarem Funktionsumfang. Ich habe es seit drei Tagen in Betrieb, finde es positiv, dass der Akku so lange hält, und will mal gucken, ob man ohne Smartphone nicht vielleicht ein bisschen freier ist. Mein Prognose ist aber, dass ich das Projekt ähnlich schnell wieder ablegen werde wie die Ausflüge mit meinen anderen klassischen Nokia-Geräten, wie z.B. dem 7110 und dem 6150.
Sonntag, 17. März 2013
17.3.13:
10% auf alles bei Netto. Wie schön, heute hat es geschneit wie Sau und in Wiesbaden ist verkaufsoffener Sonntag wegen "Frühling". Wenn Discounter zu Rabattaktionen blasen, dann muss man handeln und die überteuerten Artikel kaufen. Ganz zur Freude der Catrin habe ich fünf Päckchen Toffifee gekauft, und zwar für 98ct statt normalerweise 1,09€. Streng genommen sollte man sich aber schämen, am Sonntag einkaufen zu gehen. Die armen Leute, die dann auch noch Sonntags beim Netto arbeiten müssen!
Aus den 10% wurden auf Grund von Rundung bei meinem 12,23€-Einkauf sogar 10,14%. Die 10% wurden nämlich für jeden Artikel einzeln berechnet und auf 1ct gerundet, sodass sich zum Schluß 1,9ct zusätzlicher Rabbat ergeben haben.
Aus den 10% wurden auf Grund von Rundung bei meinem 12,23€-Einkauf sogar 10,14%. Die 10% wurden nämlich für jeden Artikel einzeln berechnet und auf 1ct gerundet, sodass sich zum Schluß 1,9ct zusätzlicher Rabbat ergeben haben.
Donnerstag, 14. März 2013
14.3.13:
Heute waren wir beim ADAC und haben unsere Jahresgabe abgeholt. Ein schöner, schmaler Bildband mit dem Titel "Faszination Erde", der recht liebevoll zusammengestellt ist und wirklich beeindruckende Fotos enthält.Dazu werden Informationen zu dem Planet Erde serviert. Insgesamt ein feines Heftchen.
Mittwoch, 13. März 2013
13.3.13:
Dieser Eintrag ist primär dazu da, meine neue Tastatur am HTPC zu testen. Die Logitech K400r ist eine Vollplastiktastatur, die ihre 27EUR wert ist, aber ganz klar billiger wirkt als die rund doppelt so teure Enermax Aurora am Beamer-PC. Das Plastikdesign wirkt schlichter, bringt aber auch Vorteile mit sich: So ist die Logitech wohl auch nur halb so schwer. Ein weiterer Unterschied ist die Mausintegration: Während die Enermax mit einem Trackball (rechts) arbeitet, und man mit der linken Hand die beiden Mausknöpfe drückt, wird die Logitech wie bei einem Laptop über so ein Touchpad bedient. Mal sehen,. welche Bedienung sich als besser herausstellt...
Sonntag, 10. März 2013
Bürgermeisterwahl: Wer hat am meisten ungültig gewählt?
Bei den Wiesbadener Bürgermeisterwahlen gab es insgesamt 503 ungültige Stimmen. Hier ein Ranking nach Wahlbezirken:
| Bezirk | ungültige Stimmen | ||
| 1 | Kloppenheim | 13,29°/oo | 11 |
| 2 | Westend | 13,17°/oo | 37 |
| 3 | Erbenheim | 8,41°/oo | 17 |
| 4 | Breckenheim | 8,18°/oo | 10 |
| 5 | Bierstadt | 8,06°/oo | 32 |
| 6 | Dotzheim | 7,76°/oo | 47 |
| 7 | Rheingauviertel | 7,68°/oo | 32 |
| 8 | Schierstein | 7,52°/oo | 21 |
| 9 | Sonnenberg | 7,50°/oo | 23 |
| 10 | Biebrich | 7,23°/oo | 65 |
| 11 | Nordost | 7,11°/oo | 55 |
| 12 | Mitte | 7,04°/oo | 28 |
| 13 | Nordenstadt | 6,58°/oo | 16 |
| 14 | Delkenheim | 6,48°/oo | 9 |
| 15 | Klarenthal | 5,95°/oo | 13 |
| 16 | Medenbach | 5,92°/oo | 4 |
| 17 | Kastel | 5,89°/oo | 11 |
| 18 | Südost | 5,87°/oo | 32 |
| 19 | Auringen | 5,66°/oo | 7 |
| 20 | Kostheim | 5,64°/oo | 13 |
| 21 | Heßloch | 5,54°/oo | 2 |
| 22 | Naurod | 4,97°/oo | 9 |
| 23 | Igstadt | 3,84°/oo | 3 |
| 24 | Rambach | 3,82°/oo | 3 |
| 25 | Frauenstein | 3,14°/oo | 3 |
| 26 | Amöneburg | 0,00°/oo | 0 |
Freitag, 8. März 2013
geplante Obsoleszenz bei Bauknecht?
Was soll man davon halten, wenn an einer Spülmaschine die Lasche, in der die Frontklappe einrastet nicht aus Metall sondern aus Kunststoff besteht? Ich kann mir selbst nur eine schlüssige Antwort auf diese Frage geben: Es handelt sich hierbei vielleicht um das geplante Frühableben eines Haushaltsgeräts. Ein ähnliche Sollbruchstelle hatte mein alter Fernseher: Hier wurde ein äußerst fragiles Kunststoffteil als Verbindung zwischem dem Netzschalter auf der Platine und seinem Bedienknopf am Gehäuse des Fernsehers eingesetzt. Plastik wäre natürlich ein ideales Material für solche Aktionen. Sollte die Industrie das Ziel verfolgen, ein Ausfallzeitpunkt möglichst kurz hinter dem Ablauf der Garantie zu erreichen? Was wäre da besser als Kunststoff, den man durch seine Zusammensetzung so "programmieren" kann, dass er zu einem Zeitpunkt X porös wird und genug Weichmacher verloren hat um zu versagen? Ich bin echt gespannt, wann die Lasche an der Bauknecht versagt. Ich habe mir tatsächlich überlegt, Bauknecht sofort anzuschreiben und nach einem Ersatz für die Lasche zu fragen, noch bevor diese berstet. Ich könnte sie dann bequem aus Blech nachbauen und hätte sie bereits, wenn die Originallasche dann irgendwann kaputtgeht. An dieser Stelle mein Tipp an die Industrie: Baut Eure Sollbruchstellen an Stellen ein, wo der Kunde es nicht gleich sieht. Oder noch besser: Lass es einfach sein!
8.3.13:
Mir ist ein bisschen langweilig, habe irgendwie Lust mir was zu kaufen, aber ich habe keine Ahnung, was. Ich gucke bei e*** immer mal wieder nach ein paar InEar-Kopfhörern, z.B. die Triple.fi von UE, aber sie gehen immer ein bisschen teurer weg als meine Zahlungsbereitschaft. Genauso ging es mir auch mit den beiden Colorfly-Auktionen, wobei man hier ganz klar sagen muss, dass ich mich da nicht ärgere. Naja, und so falle ich ein wenig unmotiviert durch *b** und finde keine Sachen. In Sachen Fahrrädern fehlt mir ebenfalls die Lust, ausserdem habe ich hier auch schon so viel, dass mich nur ganz wenige Sachen wirklich noch reizen würden.Vielleicht sollte ich es einfach umgekehrt machen, und Sachen bei **** verkaufen...
Mittwoch, 6. März 2013
6.3.13:
Heute waren es bis zu 17°C da draußen, was mich nicht daran gehindert hat weiter auf der Rolle Fahrrad zu fahren. Gestern bin ich sehr wohl auch mal draußen fahren gewesen, aber nur nach Sonnenberg und zurück. Ich profitiere von meiner gewissen Konstanz was das Rollentraining angeht, und so konnte ich eine Saisonbestleistung bei meiner Lieblingsstrecke Dourango-Trimble fahren: 32:40 mit durchschnittlich 286Watt.
Samstag, 2. März 2013
2.3.13:
Den Colorfly habe ich nicht gesnipert, was aber eigentlich auch nicht so schlimm ist. Ich habe zwei gute MP3-Player, und wer weiß? Vielleicht kommen demnächst noch ein paar weitere hochauflösende Player auf den Markt, sodass diese auch billiger werden. Aber mein Sony Sports 11 Outdoorradio für's Bad ist gekommen, und es funktioniert sehr gut. Trotz gerade mal 12 Transistoren funktioniert das knapp 40 Jahre alte Radio einwandfrei. Ich habe ein USB-Ladegerät umfunktioniert und an die Netzteilbuchse angeschlossen. Das mitgelieferte Netzteil war noch ein konventionelles, gewickeltes Netzteil, drei mal so gr0ß bei nur 200mA statt 500mA. Das Radio geht jetzt immer mit der Badbeleuchtung an, und das ist richtig cool. Das Radio verfügt neben den drei Radiobändern noch über einen Klinkeneingang für Tonbandgerät oder sonst was. Da habe ich auch probehalber schon mal den Bluetooth Receiver angeschlossen. Das funktioniert eigentlich ganz gut, nur weiß ich noch nicht, wie man das Radio in dieser Betriebsart ausschaltet, bzw ob das überhaupt geht. So entsteht eine bunte Mischung aus dem Radioempfang und dem Line-In-Signal. Vielleicht ja ein Defekt? Vielleicht wird der Radioempfang beim Stecken eines Klinkensteckers normalerweise abgeschaltet? Der Stromverbrauch von dem Radio ist kaum messbar und dürfte deutlich unter 50mA liegen. Ein Satz Baby-Batterien sollte damit tagelang halten. Was auch ziemlich cool ist, ist die Antenne, die eingeklappt als Tragegriff fungiert. Mir gefällt das Design des Radios sehr gut.
Mittwoch, 27. Februar 2013
sniper ich mir einen colorfly c4 bei e*** ?
Werden gerade zwei Stück ab 1EUR versteigert, mal sehen, wie die so weggehen...
Montag, 25. Februar 2013
Anleitung: Wie man \/\/hatsapp weiter kostenlos nutzen kann:
1. Account löschen
2. Account anlegen mit Eurer Telefonnummer mit einer weiteren Ziffer hinten dran, z.B. 0
3. Die SMS-Verifizierung wird fehlschlagen
4. Whats*pp wird einen Telefonanruf vorschlagen.
5. Anruf erreicht Euch telefonisch, obwohl die Nummer eine weitere Ziffer enthält.
6. sechsstelligen Code aus der Telefonansage bei Wh*tsapp eingeben.
7. Ihr könnt den Dienst jetzt wieder 12 Monate nutzen, allerdings findet Euch keiner mehr in seinem Telefonbuch
8. Informiert Eure Leute über die neue Nummer
Natürlich kann man auch die 89ct für die Lizenz bezahlen. Das ist immer noch wesentlich günstiger als SMS-Schreiben, aber hier geht es ja auch ein bisschen um's Prinzip...
Donnerstag, 21. Februar 2013
21.2.13:
Nachdem da jetzt sechs Jahre lang eine NYM-Leitung unmotiviert oberhalb unseres Spiegels im Bad aus der Wand heraushing habe ich mir letzte Woche ein Herz gefaßt und diese NYM-Leitung mit Leben gefüllt. Wir haben ein Brett montiert, und auf dem Brett eine Steckdose. Ziel: Ein Badradio, das mit dem Licht im Bad automatisch angeht, sodass man beim Aufenthalt im Bad mit Musik berieselt wird. In der derzeitigen Ausbaustufe ist das Ganze jedoch noch nicht praktikabel, weil wir die häßliche iPod-Soundanlage verwenden, um diese einzuschalten muss man fünf Knöpfe auf der Fernbedienung drücken. Also habe ich mal so recherchiert, was es für schöne Radios am Markt gibt und meine Wahl fiel auf ein Sony Sports 11 aus den 70er Jahren. Ein spritzwassergeschütztes Transistorradio, leider nicht ganz billig. Es wird wohl auf einen Kaufpreis von 60 bis 80 EUR herauslaufen, aber dafür hat man schon etwas ganz individuelles.
Dienstag, 19. Februar 2013
htpc fast fertig
Der HTPC läuft jetzt schon ganz gut. Ich habe Windows 7 mit 64bit installiert, und als Hardware kommt in dem Techsolo Gehäuse ein ASRock Board mit Z77 Chipsatz zum Einsatz. Das gleiche Board wie im Beamer-PC. Aber anders als beim Beamer PC habe ich mich für einen preisgünstigen Pentium G2130 entschieden. Die in die CPU integrierte onboard-Grafik scheint für FullHD ausreichend zu sein. Dazu sind noch 8GB RAM, die alte Seagate Platte und ein Bluray-Laufwerk installiert. Fertig. Der Ton geht direkt über optischen SPDIF auf den Onkyo Verstärker, der alle wichtigen Tonformate versteht.
Top10 unserer Elektrogeräte nach Anschlusswert:
Zugegeben eine unfaire Liste. Die Verbraucher, die immer an sind und viel Strom verbrauchen aber einen niedrigen Anschlusswert haben sind hier nicht aufgelistet:
| 1. | Backofen/Herd | 5400W | Backofen 2800W / Herd 2600W |
| 2. | Waschmaschine | 2300W | keine Angabe bei Miele |
| 3. | Spülmaschine | 2300W | läuft bei uns mit Warmwasser |
| 4. | Wasserkocher | 2300W | läuft oft |
| 5. | Bügeleisen | 2300W | Wie viele Geräte für 10A konzipiert |
| 6. | Mikrowelle | 2200W | Im Betrieb Grill / Mikro kombiniert |
| 7. | Fön | 1800W | So klein und doch so viel Watt |
| 8. | Staubsauger | 1800W | So groß und doch nur 1800W |
| 9. | Sandwichmaker | 800W | auch effizient |
| 10. | Toaster | 750W | fast schon ein Kleinverbraucher |
Neue Mikrowelle für weniger Stromverbrauch?
Letzte Woche haben wir uns eine neue Mikrowelle gekauft. Sie hat zwei Grills eingebaut, einen oben und einen unten. Damit kann man endlich Tiefkühlpizza machen, die auch in etwa so schmeckt wie aus dem Backofen. zwischen 8 und 10 Minuten dauert so eine Pizza, und die Mikrowelle zieht sich dabei rund 0,38kWh aus dem Stromnetz, also rund 9ct. Diese Werte sind noch nicht genau, weil ich bisher noch nicht die Muße hatte, Neptun's Meßgerät anzuschließen. Ich weiß auch nicht, was der Backofen so für eine Leistungsaufnahme beim Backen hat, aber es dürfte 1. mehr sein und 2. läuft der Backofen wesentlich länger. Unser Stromverbrauch ist minimal gestiegen, aber der Arbeitspreis liegt immer noch knapp unter 25ct.
Freitag, 15. Februar 2013
World Klapp 2013 - ich bin dabei!
Am 4. Mai ist es wieder so weit: World Klapp auf der Radrennbahn in Ludwigshafen. Mein Klapprad und ich sind wieder mit am Start, und es wird mit Sicherheit wieder geil werden! Ich freu mich tierisch. Ab sofort beginnt das Training...
Mittwoch, 13. Februar 2013
13.2.13:
Heute mal wieder Schlittschuhlaufen gewesen und festgestellt, dass man doch ganz schön unbeweglich ist auf den Kufen, wenn man diesen "Sport" nur ein mal im Jahr macht. Habe mir jetzt ziemlich fest vorgenommen, häufiger auf die Eisbahn zu gehen, weil es eigentlich spaß macht.
Sonntag, 10. Februar 2013
10.2.13:
Unser Stromverbrauch scheint sich auf rund 7kWh/d einzupendeln. Davon haben wir jetzt im letzten betrachteten Zeitraum 5,3 nachts und 1,7 tagsüber verbraucht. Seit der Umstellung beträgt der durchschnittliche Arbeitspreis 24,7ct pro kWh. Die Ersparnis seit Beginn vor exakt 2 Monaten beträgt etwas mehr als 12 EUR, also sollten es im Jahr rund 75 EUR Ersparnis sein. Das ist nicht die Welt, aber besser als nix.
Samstag, 9. Februar 2013
9.2.13:
Nachdem ich den Verstärker zunächst an meinem Canton System und dann an meinen Infinitys angeschlossen habe, habe ich die Boxen jetzt erst mal ins Bücherregal gestellt. Mal sehen, wie die Catrin darauf reagiert, wenn sie aus Östereich zurückkommt.
Von der Kombination mit den Canton Boxen inklusive Subwoofer war ich schon ziemlich beindruckt: Der kleine Tripath war laut genug und klang gut. Ohne es so richtig zu merken habe ich dann 3 Stunden über Akku Musik gehört, ohne ihn in der Zeit leer zu ziehen. Danach hat meine Neugier die Faulheit besiegt, und ich konnte mich dazu durchringen. den Röhrenverstärker von den Infinitys abzuklemmen und an seiner Stelle den Tripath zu montieren. Hier wurden dem kleinen Kerl seine Grenzen aufgezeigt: Bei 12V und 6Ohm kommt der Tripath wohl so auf knapp über 10W pro Kanal, und das hat definitv nicht ausgereicht für den Energiehunger der Boxen. Die Bässe waren dünner als mit dem Röhrenverstärker, und die größtmögliche Lautstärke vor hörbarem Clipping war gefühlt leiser. Also hat der Röhrenverstärker, der teilweise 100(!)mal mehr Strom verbraucht doch seine Daseinsberechtigung.
Jetzt steht der kleine Tripath hochkant im Bücherregel im Schlafzimmer und wartet auf dem Urlaub, wo er zur Beschallung von unserem VW-Bus mitreisen darf... Die Tatsache, dass man die ganzen Kabel und auch den Akku hinter den Büchern verstecken kann könnte der Grund sein, warum der Verstärker da bleiben darf. (WAF)
Von der Kombination mit den Canton Boxen inklusive Subwoofer war ich schon ziemlich beindruckt: Der kleine Tripath war laut genug und klang gut. Ohne es so richtig zu merken habe ich dann 3 Stunden über Akku Musik gehört, ohne ihn in der Zeit leer zu ziehen. Danach hat meine Neugier die Faulheit besiegt, und ich konnte mich dazu durchringen. den Röhrenverstärker von den Infinitys abzuklemmen und an seiner Stelle den Tripath zu montieren. Hier wurden dem kleinen Kerl seine Grenzen aufgezeigt: Bei 12V und 6Ohm kommt der Tripath wohl so auf knapp über 10W pro Kanal, und das hat definitv nicht ausgereicht für den Energiehunger der Boxen. Die Bässe waren dünner als mit dem Röhrenverstärker, und die größtmögliche Lautstärke vor hörbarem Clipping war gefühlt leiser. Also hat der Röhrenverstärker, der teilweise 100(!)mal mehr Strom verbraucht doch seine Daseinsberechtigung.
Jetzt steht der kleine Tripath hochkant im Bücherregel im Schlafzimmer und wartet auf dem Urlaub, wo er zur Beschallung von unserem VW-Bus mitreisen darf... Die Tatsache, dass man die ganzen Kabel und auch den Akku hinter den Büchern verstecken kann könnte der Grund sein, warum der Verstärker da bleiben darf. (WAF)
Freitag, 8. Februar 2013
8.2.13:
Hier sieht man mal schön die Größe von dem Tripath Verstärker. Ich habe ihn jetzt mal ein bisschen laufen lassen und bin immer noch positiv angetan. Logischerweise können die kleinen JBL-Boxen nicht so viel liefern, sie sind ja eigentlich Satelliten. Aber als Teil der Camping-HiFi-Anlage für den VW-Bus sollten sie gut sein. Der Stromverbrauch ist extrem niedrig, er hat ja an 8Ohm nur 2x 10W, und der Wirkungsgrad soll ja bei über 90% liegen. Jedenfalls reichte das 12V/2,5A-Schaltnetzteil locker aus, und jetzt habe ich noch ein Anschlusskabel für meinen 12V/7Ah-Akku gebastelt. Jetzt habe ich mir auch mal die Mühe gemacht und die Stromaufnahme gemessen: Der Verstärker zieht 93mA (1,1 Watt) aus dem Akku, sowohl im Leerlauf als auch bei leiser Musik. Jetzt ist es gerade Abend, sodass ich hier nicht so laut machen will, deshalb bin ich eben kurz mal so auf 350mA (4 Watt) gekommen. Der Akku sollte also relativ lange halten.
Montag, 4. Februar 2013
4.2.13:
Heute kam mein Tripath TA2020-Verstärker. Ich bin wirklich geflasht! Das Ding ist einfach nur sehr klein und klingt unglaublich gut. Ich habe zunächst ein kleines Steckernetzteil mit 12V/2,5A angeschlossen. Dazu die JBL Control Boxen, und als Abspielgerät den Colorfly C3. Das klingt einfach nur geil. Ich habe wegen der späten Abendstunden noch nicht laut gehört, und an Stelle des Steckernetzteils will ich den Verstärker mit einem großen Akku betreiben. Da bin ich echt mal gespannt drauf. Der kleine S.M.S.L. SA-36A macht trotz seiner winzigen Abmessungen einen krass soliden Eindruck: schwarz eloxiertes Metallgehäuse, Metall-Lautstärkeregler und deutlich einrastender Ein-/Ausschalter. Hinten sind dann wirklich sehr kleine Boxenklemmen, die man entweder mit Litze beklemmen kann oder mit Banane. Nebendran sind auf der einen Seite zwei Cinch, genau wie die Boxenklemmen vergoldet, und auf der anderen Seite die DC-Hohlbuchse. Zu meiner großen Überraschung leuchtet der Verstärker DEZENT blau im eingeschalteten Zustand. Ein schwacher blauer Ring rund um den Lautstärkeregler schmückt das Gerät und signalisiert den Zustand "EIN". Für 43EUR ist dieser Verstärker ein absoluter Preissieger, auch wenn man TA2020-Verstärker sogar schon wesentlich günstiger bekommen kann. Ab knapp über 10 EUR geht es bei Bausätzen bereits los. Mein Verstärker war aber schon importiert und verfügt wie gesagt über das edle Gehäuse. Unglaublich, dass man für rund 100 EUR inklusive der gebrauchten JBL-Boxen so einen genialen Sound bekommt. Bilder folgen...
Sonntag, 3. Februar 2013
3.2.13: Kaffeetassenmakros
Heute habe ich mal ein paar Makroaufnahmen in der Kaffeetasse gemacht. Dabei bin ich eingetaucht in ein faszinierendes Universum, zwischen dessen Urknall und Zerfall nur 300 Millisekunden liegen. Wenn der Tropfen die Oberfläche berührt entsteht ziemlich bald die Krone. Flüssigkeit spritzt weg, und die Krone fällt wieder in sich zusammen. In der Mitte bildet sich der Pilz, an dessen Spitze sich eine Kugel von der Säule löst. Die Säule fällt zurück, während die Kugel für einen Zeitraum in der Luft stehen bleibt, um dann in das Loch, das die Säule gerissen hat einzutauchen. Ein paar Wellen breiten sich jetzt noch aus, und schon ist alles wie vorher. Wie vor 0,3 Sekunden.
Für die Fotos habe ich die Küche gewählt, und meine Ausrüstung auf der Arbeitsplatte installiert: Als Beleuchtung habe ich mich zunächst für die 4W-LED mit dem Bleigelakku entschieden. Den Akku habe ich zu den anderen Tassen in den Schrank gestellt, die Lampe hing am Kabel herunter und leuchtete direkt von oben in die Kaffeetasse. 4W sind zu schwach, also habe ich seitlich noch meine Fahrradlampe mit 10W angebracht, die ich lose auf dem Gorillapod positioniert habe. Jetzt war alles schön hell. Man sollte die kürzeste Belichtungszeit, in meinem Fall 1:8000s, wählen, um keine unnötige Bewegungsunschärfe zu erzeugen. Dann muss man noch die Tiefen-Unschärfe bekämpfen. Eine Kombination aus Blende 13 und ISO20000 war hier das Mittel meiner Wahl. Den Kaffee habe ich auf eine Einwegspritze aufegezogen, an die ich einen Teflonschlauch befestigt habe. Diesen habe ich mit Gaffa an eine Wasserflasche geklebt, die ich wiederum ebenfalls mit Gaffa an der Gafferolle selbst und an einer Salatschlüssel fixiert habe. Die Kamera selbst habe ich auf meinem Ur-Stativ montiert, und zum Vermeiden von Verwacklern habe ich meinen neuen Kabelfernauslöser angeschlossen. Den Fokus wählt man selbstverständlich manuell aus, dafür habe ich die Gabel über die Kaffeeoberfläche gehalten. Bingo. Nach 300 Fotos waren ein paar sehr interessante Bilder dabei. Ich war zufrieden.
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| der extrem kurze Moment der Krone |
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| Die Kugel schwebt, die Säule fällt in sich zusammen |
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| Die Kugel kehrt zurück |
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