Mittwoch, 25. März 2026

erster Eindruck meiner neuen Wildling "Ino Stone" - der Bio-Chuck's für den Öko-Freak

mal von dem bescheuerten Namen abgesehen sind die Minimalschuhe recht interessant: Ich wollte eine Alternative zu den Sockenschuhen haben, die in Sachen Barfußschuh die konsequenteste Umsetzung sind. Leider sieht man mit den Sockenschuhen immer so aus, als hätte man das Haus aus Versehen ohne Schuhe verlassen. Der Wildling hat eine deutlich dickere Sohle, und diese "Aha"-Erlebnis bleibt dann ein wenig aus, wenn man über Unebenheiten wie Pflasterwege oder kleine Steine läuft. Trotzdem ist der Schuh angenehm zu tragen. Der Bezeichnung "Minimalschuh" wird er durchaus gerecht, er wirkt sehr leicht und hat verglichen mit einem "normalen" Schuh eine sehr dünne Sohle. Wie ein "Chuck's" könnte man meinen, aber dann kommt der sehr breite Zehenbereich, der seinen Anteil zum guten Tragekomfort beiträgt. Leider kommt hier auch der Optikanteil her, der dem Schuh eine gewisse Kinderschuh-Anmutung verleiht. OK, die meisten Wildlinge werden vermutlich auch von den Kindern irgendwelcher Öko-Eltern getragen. Das ist jetzt nicht unbedingt despektierlich gemeint, schließlich kommt der Schuh äußerst nachhaltig daher: Er besteht aus Öko-Baumwolle, Hanf, Flachs, recycletem Polyesther, natürlichem Gummi, recycletem Synthetikgummi usw... Auch die Verpackung scheint nur aus Pappe und Papier zu bestehen. Und beworben wird er mit "vegan"

Über den Preis von über 100 EUR kann man jetzt natürlich streiten, am Ende muss er sich über die Zeit bewähren. Wenn er die nächsten drei Jahre von mir häufig benutzt wird - das ist nicht 100% klar, weil es ein Schnürschuh ist und ich ein wenig faul bin - und er dann immer noch nicht auseinandergefallen ist, dann würde ich sagen, dass es ein guter Schuh ist.  

Samstag, 21. März 2026

21.03.26:

Zusammen mit meinem Einrad und dem Specialized Laufrad von Lene reicht die Sammlung bei uns daheim für ein Fahrrad-Quartett. Ich glaube, ich sammle mal die Daten, die ich für die Erstellung bräuchte

Phase 1 des Liegerad-Aufbaus: Der Sitz muss neu bespannt werden. Dafür habe ich 30 m Expanderseil bei eba* bestellt. Damit bindet man die Sitzfläche ans Gestell, sodass man eine Art leicht gedämpfte Hängematte erhält. Nach diesem Schritt steht einer ersten Probefahrt erst mal nix mehr im Wege.

21.3.26: Neues Fahrrad

 Mit dem Radius Peer Gynt habe ich heute mein erste Liegerad gekauft. Aber wie viele Räder habe ich eigentlich?

1. Rennad Wheeler Titan

2. Mountain Bike Wheeler Titan

3, Cervelo P3 Alu

4. Müsing Triathlon Rad

5. Softride Powerwing 650

6. Titan Triathlonrad

7. gelbes Klapprad Europa

8. graues Klapprad Vaterland mit Agresti Vorderwagen 

9. BMX Redline

10. Brompton 6-Gang 

11. Dahon Edelstahl Klapprad

12. weißes Bahnrad Alu

13. Specialized Rockhopper Stahl Singlespeeder

14. Oranges Klapprad Elektroumbau Bafang

15. blaues Klapprad von Rüdiger Klemm

16. Bonanza-Klapprad

17. schwarzes Trekkingrad Alu "Dark Hans"

18. oranges / goldenes Klapprad Europa

19. Tandem Stahl 28"

20. Full Suspension MTB Alu

21. Rollentrainerbike "Hunter" Alu

22. Radius Peer Guynt Liegerad rot Stahl 

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Dazu kommen noch Räder vom Rest der Familie:

1. weißes Klapprad von Catrin

2. rotes Cube MTB Alu Catrin

3. rotes Cannondale Rennrad 650C Catrin

4. gelbes Puky Lene Stahl (kann weg)

5. rosa Cube 16" Stahl Lene

6. grünes Klapprad Nele (unfertig)

7. blaues Specialized Hot Rock 24" Stahl Nele

8. rosa Puky Lillifee (kann weg) Lene

 

Dienstag, 17. März 2026

17.3.2026:

vorletzte Woche gab es kleine Tomaten beim Frühstück, und irgendwie sind wir drauf gekommen, dass man die Kerne ja zum Anzüchten von kleinen Tomatenpflänzchen verwenden könnte. Aus einem mir nicht ersichtlichen Grund war unsere große Tochter Feuer und Flamme und begann damit, die kleinen Kerne auf dem Teller einzusammeln. Wir haben kurz in der Youtube-Akademie geschaut, wie das genau geht und haben uns "freestyle" dazu entschieden, die Kerne zu waschen und zum Keimen auf einem Stück Küchenrolle auszubreiten. In den meisten Videos wurde empfohlen, die Kerne erst mal zu trocknen. Aber es klappte auch so: Ein paar Tage später begannen die Kerne zu keimen, und die Tochter begann damit, die Keimlinge in Anzuchterde in kleinen Schälchen auszusetzen. Sie hat sogar angefangen, den einzelnen Pflänzchen Namen zu geben. 

Samstag, 14. März 2026

14.3.26:

 Mal wieder Langstrecke mit dem Model Y gefahren. Fazit:

2199 km Bärstadt => Wales => Bärstadt mit "nur" 3:06 Stunden Ladestopps, verteilt auf  5 Ladestopps auf der Hinfahrt und 7 auf der Rückfahrt. Dabei betrug die durchschnittliche Ladeleistung 122 kW. Der Gesamtverbrauch lag bei rund 500 kWh, wobei während Tour nur 379 kWh nachgeladen wurden. Der Rest waren zwei Ladungen vor Ort in Wales sowie die Differenz aus Anfangs- und Endladestand des Akkus.

Die längste Strecke am Stück waren 425 km von Wales bis an die Fähre in Dover, hier profitierte der Verbrauch von dem Tempolimit in UK. Der gesamte Durchschnittsverbrauch lag bei 23,5 kWh 

Die Ladestrategie war immer, möglichst weit an die 0% runterzufahren, um dann von dort bis 50% zu laden, falls die Ladestation eine hohe Anfangsleistung liefert. Ab ca. 45% fällt bei meinem Model Y die Ladeleistung meistens auf unter 100 kW So waren viele Ladepausen tatsächlich nur rund 15 Minuten lang. Mit den nachgeladenen 40 kWh kann man dann entsprechend des Verbrauchs knapp 200 km fahren, sodass der Zyklus aus Fahren und Ladepause so ca. alle 2 Stunden wiederholt.

  

Samstag, 21. Februar 2026

21.2.26:

Heute kam mit dem Tesla Update endlich Grok auf den Bordcomputer. Habe heute während einer Autofahrt mal ein bisschen mit Grok gesprochen und mich zunächst ganz technisch über Dieselgeneratoren und USV-Batterien informiert, um mir danach im "Conspiracy"-Modus über Aliens informieren zu lassen. Sehr witziges Features, aber schon bei den Diesel und den Batterien waren einige Halbwahrheiten mit dabei.

Montag, 12. Januar 2026

12.1.26:

Heute habe ich mich mal drangewagt, den AIWA LX-70 zu reparieren. Einstellen hat es dann am Ende besser getroffen, denn es ging darum, dass der Tonarm manchmal in der Auslaufrille geblieben ist, was bei einem vollautomatischen Plattenspieler natürlich nicht erwünscht ist. Im Service-Manual aus dem Internet gab es dann eine gute Bescheibung, und dank eines intelligenten Aufbaus reichte es aus, eine kleine Revisionklappe unter dem abnehmbaren Alu-Drehteller zu öffnen. Dort gab es dann eine Verstellschraube für das "Auto-in and -out adjustment. Effektiv verstellt man damit scheinbar den Winkel des Tonarmwagens. Durch die geänderte Neigung fährt der Wagen relativ zur Nadelposition jetzt weiter vor, sodass der Sensor für das Plattenende nun erreicht wird, Bevor die Nadel am Ende der Auslaufrille angekommen ist. 

Als kleinen Nebeneffekt habe ich noch einen Schalter für die Nennspannungswahl gefunden, der neben 220V und 120V auch noch 240V angeboten hat. Das könnte die schonender Einstellung fürs deutsche Stromnetz sein.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

31.12.2025:

Heute mal einen der beiden selbstgebauten Akkupacks Probe gefahren und festgestellt, dass die Fahrzeit subjektiv recht lange wirkt, bin aber auch nur auf dem Grundstück gefahren, und dass der Akku, wenn er leer ist, sehr ausbalanciert ist. Eine Zelle hatte 3,435 und die andere Zelle hatte 3,44 Volt. Dankenswerterweise zieht der Fahrtenregler den Akku auch nicht zu tief runter, sodass er hier auch nicht wirklich überfordert wird.  

Dienstag, 30. Dezember 2025

30.12.2025:

 Mein erstes selbstgebautes Akku-Pack. Ich habe mich endlich an die Benutznug des Punktschweißgeräts herangetraut, und es war weniger spektakulär als ich dachte:Nach eine kurzen Ladezeit, die mit dem Fußtaster ausgelöst wird, funkt es mal kurz, und wenn die beiden Lötspitzen dann auf der Schweißstelle anliegen hat man direkt das gewünschte Ergebnis. Das Pack ist für Lenes RC-Auto und soll die Reichweite signifikant erhöhen. Mit 3Ah hat der Akku doppelt so viel Kapazität wie der Originalakku. Ich hoffe, dass die 30A ausreichend sind, ich habe die maximale Stromaufnahme des Autos bisher nicht gemessen. 

Von den Kosten her bin ich mit dem Selbstbauakku jedenfalls preislich recht günstig. Die Zelle liegt so bei 2,5 EUR, da muss man dann noch die Kosten für die beiden Stecker, Balancer und Stromanschluss rechnen. Isoband, Nickelband und die paar Zentimeter H07 kann man glaube ich in der Rechnung vernachlässigen, sodass man für das fertige Pack weniger als 7 EUR ausgeben muss. Der original Carson Akku mit 1,5 Ah kostet rund 20 EUR

Samstag, 27. Dezember 2025

26.12.2025:

Heute mal wieder auf der Eisbahn gewesen. Während Lene immer noch nicht ganz OK ist mit dem rutschigen Untergrund, hatte Nele ihren Spaß und dreht 2 Stunden lang ihre Runden. Ich ebenso, und ich stellte fest, dass so ein bisschen die Zeit stehen geblieben ist auf der Eisbahn. Immer noch die gleichen Leute, die bei 0 °C im T-Shirt fahren, weil es einfach cooler ist. Kufenposende One-Trick-Ponies, die entweder "Kanadier" können, oder cool rückwärts fahren, oder ähnliches. Dank Garmin konnte ich tracken, dass ich immerhin 15,4 km im Kreis gefahren bin, und das ohne Verletzung.

Dienstag, 23. Dezember 2025

22.12.25:

Heute zum ersten Mal mit dem Tesla im Autokino gewesen. Dabei stellt sich heraus, dass Autokino im Winter mit dem Elektrowagen perfekt ist. Die Wärmepumpe hat für eine gemütliche Innenraumtemperatur gesorgt, untersützt von der Sitzheizung. Irgendwie haben wir uns alle vier nebeneinander in die erste Reihe gesetzt und haben die Neuverfilmung von "Pumuckel" geschaut. Der Sound über UKW wurde von den (ich glaube) 13 Lautsprechern ganz OK wiedergegeben, gefühlt etwas weniger dynamisch im Vergleich zum bordeigenen Netflix, aber das mag auch am Film gelegen haben. 

Im Bild zu sehen: Der Camping-Modus des Tesla stellt eine schöne Lagerfeuerszene auf dem Bildschirm dar, im Rückspiegel kann man die Leinwand 1 des Autokino Gravenbruch erkennen. Über dem Spiegel die Infrarot-Leds, die den Innenraum für die Kamera beleuchten - der Tesla schaut Dir beim Autofahren zu und passt auf, dass Du keine Whatsapp schreibst, während der Autopilot aktiv ist. 

Samstag, 20. Dezember 2025

20.12.2025

Das beste was Du machen kannst, wenn der Elektrowagen mal wieder am HPC hängt: Zieh Deine Laufschuhe an und renne! Damit machst Du aus verschwendeter Lebenszeit etwas Sinnvolles, und der Wagen hilft Dir beim Verbessern Deiner Fitness. Und wenn Du es nachts tust, dann kannst Du nach dem Läufchen im Tesla direkt wieder Deine Stirnlampe auflanden :-)

 

Donnerstag, 6. November 2025

6.11.2025:

Einmal mehr aus der Zeit gefallen. Ich liebe retro. Ob Walkman, Laserdisc, Minidisc, alte Klappräder, Plattenspieler. Alte Dinge, die man irgendwie noch verwenden kann, aber auf keinen Fall verwenden muss, üben eine gewisse Anziehungskraft auf mich aus. Neueste Erungenschaft:

Der Samsonite-Aktenkoffer.

Viele Menschen fanden solche Koffer in den 80ern schon spießig. Taucht man damit im Jahr 2025 irgendwo auf, dann triggert man sofort Emotionen, hauptsächlich bei Menschen, die älter sind als ich. Denn ich war zur Blütezeit des Samsonite-Koffers noch im Kindergarten, und da hat man maximal einen kleinen Rucksack dabei gehabt. 

Das gute Stück ist mir in der Geschenkebox im Wertstoffhof ins Auge gesprungen. Mir war irgendwie sofort klar, dass ich ihn haben MUSS. Catrin schaute schon etwas skeptisch, und ich muss gestehen, auch mir war der Gedanke etwas fremd, von nun an meinen Rucksack, in dem ich die Utensilien für die Arbeit bisher verstaut habe, gegen den kleinen schwarzen Hartschalenkoffer zu tauschen. Wie würden die Menschen reagieren? Ich bin also mal ganz vorsichtig damit ins Büro und habe den Koffer recht kommentarlos in der Ecke abgelegt und aufgeklappt: Das Laptop liegt dann im Boden, nebendran das Netzteil, während sich in einem Fach im Deckel mit Remarkable2, mein Englischbuch und ein Notizblock befinden. Davor befinden sich kleine Fächer für Visitenkarten. Auch so ein Relikt. Nunja, am zweiten oder dritten Tag ging es langsam los, dass mich Leute meist mit einem Lächeln auf den Koffer angesprochen habe, und ich ihnen immer fröhlich erklärt habe, dass ich den Koffer gefunden habe und er mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Manche erzählten mir aus ihrer Jugend,wo sie selbstverständlich auch so einen Koffer hatten. 

Jetzt nach gut zwei Wochen ziehe ich ein positives Fazit. Mittlerweile habe ich auch den Schlüssel nachbestellt, es gibt dafür einen Onlinehändler. Was jetzt noch fehlt sind die Initialen auf den beiden Schlössern: Früher gab es hier passgenau Klebebuchstaben, heute könnte man ein P-Touch ausdrucken und passgenau zuschneiden. Ich tendiere aber dazu, vielleicht kleine Portraits meiner Töchter reinzukleben, um den Koffer zu "personalisieren". Eigentlich muss man ihn aber im Jahr 2025 nicht personalisieren, weil man eh der einzige Idiot ist, der mit so einem Koffer rumrennt.

Viel wichtiger ist es, auf die Oberseite irgend einen Sticker anzubringen, damit man ihn nicht überkopf öffnet. 

Donnerstag, 30. Oktober 2025

30.10.25:

Die Lupine Stirnlampe ist so hell, dass die Augen von Füchsen, die normalerweise unbeachtet im Feld sitzen, wie Reflektoren aufblitzen. Das ist faszinierend und gruselig zugleich, weil die beiden Leuchtpunkt sporadisch verschwinden, dann ein paar Meter wieder auftauchen. Mal sehen, vielleicht probiere ich beim nächsten Mal, ein kleines Video davon zu machen.

Freitag, 17. Oktober 2025

17.10.2025:

Heute habe ich ein Mixtape für Lenes Kindergeburtstag aufgenommen. Die Kassette gab es in der Geschenkebox des Wertstoffhofs, eine Maxell XL II in sehr gutem Zustand. Das ist ja schon fast eine Rarität, für die man bei e*** ein paar Euros hinblättern müsste. Als Rekorder kam wieder das geniale Pioneer mit Hinterbandkontrolle zum Einsatz. Mit der Möglichkeit, die Aufnahme direkt zu hören, während man es aufnimmt, kann man das Tape bis zur Verzerrgrenze aussteuern. Bei Lenes Kassettenrekorder ist das natürlich egal, sie kann ja einfach lauter drehen, wenn ihr danach ist, aber theoretisch nutzt man natürlich so den besten Signal-Rausch-Abstand und könnte den Walkmankopfhörern möglichst viel Pegel anbieten.

Als Zuspieler diente die Squeezebox, die wiederum von Spotify gefüttert wurde. Also eine sehr hybride Lösung aus 90ern (Tapedeck und Kassette), 2000ern (Squeezebox) und 2010ern (Spotify) und 2020ern (das hörende Kind), also eine bunte Reise durch 4 Jahrzehnte. Die Songs aus meiner Gedächtnis:

- Ghostbusters und Travel the World (Spookiz)

- Regenbogenfarben von Kerstin Otto

- Alles Gute von Badesalz

. Utan dig von Miss Li

- Doot Doot von Skrilla

- Blumen aus Beton und Piraten - Zwei Lieder von Schule der magischen Tiere 

- Fliegerlied

- Nur geträumt von Nena  

- Mein Lieblingstier ist die Bratwurst von Amigas

- Disco Pogo von Atzen

- Zombie von Cranberriers

- Golden aus KPOP Demon Hunters

- Unwritten

- Meine Mama hat gesagt

- Das tanzende Alpaka

- Gegenteillied

- Wildberry Lillet

und noch ein paar andere Lieder. Passt schon erstaunlich viel drauf auf so eine 90-Minuten-Kassette. 

Schade, dass es keine Autos mehr (neu) gibt mit Kassette. Da könnte man sich mal ein schönes Mixtape zum Cruisen zusammenstellen. Ja klar, man kann auch eine Playlist laufen lassen, aber man kennt das ja: Wenn man nicht analog unterwegs ist, dann fängt man an zu skippen... 

 

Dienstag, 14. Oktober 2025

14.10.2025:

Heute bin ich mit Nele spontan auf Haarwild-Safari gefahren: Das ist relativ leicht - man fährt einfach ins Wispertal und nach ein paar Kilometern stehen die ersten Rehe und Hirsche auf der Straße. Insgesamt sind wir über 20 Tieren begegnet und Nele hat mir versichert, dass sie diese Tiere vorher nie in freier Wildbahn sondern nur im Tierpark gesehen hat. Dank Tesla war das Ganze sogar recht klimaneutral.

Sonntag, 5. Oktober 2025

5.10.2025:

mit neuer Nadel ausgestattet habe ich den AIWA Plattenspieler jetzt an den STAX-Verstärker angeschlossen, sodass er jetzt Teil meiner Hörinsel ist. Bisher war die Hörinsel ja sehr digital, mit DA-Wandler und einem Raspberry Pi und KODI als Zuspieler. Jetzt kann man auch voll analog bleiben. Die Kombi ist ebenso wie das bisherige Setup sehr faszinierend. Der STAX löst wirklich sehr klar auf, sodass jegliches Rillenrauschen, jedes Staubkorn und auch der kleinste Kratzer im Vinyl übertragen werden. Trotzdrem wirkt es nicht störend, und der akustische Eindruck ist überwältigend. Was noch zu dieser Faszination beiträgt ist aus meiner Sicht das Alter der Komponenten. Der STAX SRM-006t ist von 1999 und der AIWA LX-70 ist von 1983. Ein passender Pre-Amp für den AIWA wäre jetzt noch gut, ich habe aus der Not heraus irgendwas ganz einfaches, was ich mal auf dem Flohmarkt für drei Euro gekauft habe dazwischen geschaltet. 

Generell ist die Kombination Schallplatte und kabelgebundener Kopfhörer super. Die Schnurgebundenheit fesselt Dich an die Musik und sorgt dafür, dass Du nicht mal schnell für einen Kaffee herausläufst. Die Schallplatte selbst mit ihren 20 Minuten Spielzeit pro Seite gibt dann den Takt für kurze Pausen vor, in denen dann die Platte gedreht oder gewechselt wird. In dem Zusammenhang kann man sich dann noch schnell einen Tee holen oder auf's Klo gehen, und dann geht es weiter an der Hörinsel. Wenn ich digitale Musik konsumiere, habe ich diese natürlichen Pausen nicht, sondern ich bewege mich in der gefühlten Unendlichkeit meiner Festplatte oder des Internets. Die Linearität der Schallplatte, zugegeben etwas aufgeweicht durch die Trackwahlmöglichkeit bei dem AIWA, entschleunigt dich, sodass Du auch mal ein Lied zu Ende hörst, weil "skippen" einfach viel zu kompliziert ist. 

Der Plattenspieler macht noch mehr Insel aus dieser Hörinsel, einfach indem mit der Schallplatte ein sehr "bindendes" Medium Einzug erhält. Während Du den Klängen der Musik, meist aus den 70er oder 80er Jahren, lauschst, hältst Du das Cover in der Hand und verfolgst vielleicht sogar die Songtexte, die auf der Hülle abgedruckt sind. Musik wird dadurch mehrdimensional: Der STAX wandelt die Informationen der Rillen so echt es geht für Deine Ohren auf, während Du die Jahrzehnte der Papp-Cover riechen kannst, während Du versuchst, das Artwork des Covers zu analysieren, und Dich die Bilder auf der Hülle zu einer Traumreise in eine vergangene Zeit animieren. Alles in unendlicher Tiefe, die keine digitalen Schranken kennt.

Sonntag, 21. September 2025

21.9.25: genialer Flohmarktfund

Heute ist mir auf dem Flohmarkt in Biebrich ein AIWA LX-70 in die Hände gefallen: Ein vollautomatischer, direkt angetriebener Plattenspieler, mit dem man noch zielgenau die ersten 7 Tracks einer Schallplatte anvisieren kann.

Mir ist der Plattenspieler zunächst ins Auge gesprungen, weil er meinem Technics SL-10 äußerlich sehr ähnlich sah, als nächstes fiel mir der tangentiale Tonarm auf. Dann das Preisschild: 5 EUR ! Da habe ich weder lange nachgedacht, noch habe ich in irgend einer Form versucht, zu handeln. Ich fragte lediglich, ob das Gerät noch in Ordnung sei. 

Ja. Ich kaufte der Dame den Spieler ab, die bot mir dann noch an, ihn gerne zurückzugeben, falls er nicht gehen würde. Ich sagte ihr, dass ich ihn versuchen würde zu reparieren, falls er nicht geht.

Zu Hause angekommen, habe ich ihn eingesteckt und eine der Platten aufgelegt, die ich auf dem selben Flohmarkt gekauft habe. Anfangs kam ich noch nicht so mit der Bedienung klar, aber bereits nach ein paar Minuten war klar, dass er vollständig in Ordnung ist. 

Und dass er, wie der größere Bruder von meinem SL-10, der SL-15, auch eine Tracksuchfunktion hat. Wow. 

In dem Video sieht man die Arbeitsweise: Ein kleiner Lichtsensor fährt die Platte entlang und sucht nach den Pausen, die man auf den Platten optisch meist gut erkennen kann. Dann zählt er durch, bis er an der passenden Stelle angekommen ist und lässt den Arm wieder ab. Hat man sich für ein Programm entschieden, spielt er dieses zu Ende und geht dann wieder aus. Mit Repeat kann man die Platte oder das Programm wiederholen.

Besonders schnell ist das Ganze nicht, aber es begeistert einen. Das Gerät ist von 1983 und damit 42 Jahre alt. 

Ich habe direkt  eine neue Nadel von Audio Technics bestellt, und dann werde ich den Spieler mal an die Stereoanlage anschließen. Mit der alten Nadel und an der JBL hat sich das Gerät erst mal unauffällig angehört. 

Montag, 15. September 2025

15.9.2025:

Erster Testlauf mit der neuen Lupine Penta Pro Stirnlampe sehr erfolgreich. Sie hält recht gut am Kopf und hat eine beindruckende Ausleuchtung. Ein kleines Manko ist vielleicht die Position der beiden Bedienknöpfe: Beim Versuch, abzublenden habe ich beide Knöpfe erwischt. 

Die Laufzeit sollte für meine Laufeinheiten mehr als ausreichend sein. Auf der hellsten Stufe sollte sie fast zwei Stunden durchhalten. Mit der zweithellsten Stufe ist dann vermutlich schon ein Marathon möglich. Könnte man fast überlegen, den Akku ein bisschen kleiner zu gestalten, aber ich denke, die 2x 18650 in dem Gehäuse sind vermutlich das energiedichteste, was man hinbekommt. Man könnte alternativ über zwei einzelne LiPos nachdenken, die man dann links und rechts am Kopf verteilen kann, aber ehrlich gesagt haben die knapp über 100g vom Akkupack nicht wirklich gestört beim Laufen. 

Samstag, 13. September 2025

13.9.2025:

Heute habe ich mit meiner Fammilie einen Abstecher (mit dem Auto) auf die Hohe Wurzel gemacht. Für einen Spaziergang? Nein! Um meine Casio G-Shock  einzustellen. Der DCF-77-Empfänger muckt nämlich ein bisschen und um auszuschließen, dass der Empfang schlecht ist, bin ich mal an den zweithöchsten Punkt im Rheingau-Taunus-Kreis gefahren. 

Während ich dann also auf dem Parkplatz stand mit hochgetrecktem Arm, kam mir noch die Idee, dass ich die Uhr schon mal händisch in die nähe der korrekten Uhrzeit einstellen, und ich glaube, dass das auch noch mal geholfen hat. Da ich so eine G-Shock noch mal habe, probiere ich es mit der zweiten Uhr jetzt direkt von zu Hause.