Schweren Herzens habe ich den Minipom abgebaut und zum Wertstoffhof gefahren. Er war mittlerweile sehr kaputt: Die Umwälzpumpe war ja schon aus dem 3D-Drucker, ich musste schon einen Automat wegen fehldem Kältemittel ausschlachten, und der aktuelle Automat hat dann im Bereich der Hochdruckpumpe wasser verloren. Nebenbei gab es immer mal Stress mit dem Auslassventil, ab und an ist der Auslass eingefroren, sodass manchmal kein Wasser mehr kam und manchmal das Wasser nicht mehr aufgehört hat, nachzulaufen.
Jetzt habe ich einen Osmofresh Fusion, der auf ziemlich ähnliche Weise karbonisiert und nebenbei auch Wasser ohne Kohlensäure und heißes Wasser ausgeben kann. Dank eines 7-in-1-Filters inklusive Umkehrosmose und anschließender Mineralisierung kommt Wasser aus dem Automat, das einen guten Geschmack und eine gleichbleibende hohe Qualität verspricht. Hört sich erst mal gut an. Hier meine ersten Eindrücke:
Dank des großen LCD-Touchscreen ist die Bedienung einfach, aber der Glaube, dass dieses Gerät genauso lange hält wie der Minipom ist nicht da.
Wassermenge ist wie beim Minipom zeitgesteuert und klappt ganz gut. Man kann bis zu 1,1 Liter Sprudelwasser entnehmen, dann braucht der Automat ein bisschen Zeit zum Nachkühlen und -karbonisieren.
Stilles Wasser, ob warm oder kalt, kommt sehr langsam raus. In den Tank von der Jura passen 2 Liter, das dauert gefühlt 2 Minuten.
Der Filter soll bis zu 12 Moate halten, und die Filterleistung wird in TDS gemessen.
Es fehlt ein Mengenzähler für die entnommene Wassermenge. Oder ich habe das Feature noch nicht gefunden.
Installation ist extrem einfach. Menügeführt muss man den Wasseranschluss herstellen, den Filter spülen, den CO2-Anschluss herstellen und aufdrehen und eine Abwasserleitung rauslegen.
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