Mittwoch, 17. Februar 2021

17.2.2021:

Die nervige Türklingel ist fertig, scheint aber noch nicht perfekt mit dem 4-Ohm-Lautsprecher klarzukommen. Ich vermute, dass der µController vielleicht eine Unterspannung bekommt, wenn der Pegel zu hoch wird. Zumindest springt er manchmal wieder zum "ersten Track" zurück, sodass ich nicht in den Genuß aller knapp 20 Sounds komme. Ich muss mal mit der Eingangsspannung und/ oder mit der Impedanz der Box experimentieren...

Samstag, 13. Februar 2021

13.2.21:

Heute schön Tonno/Cipolla Pizza aus dem Thermomix zum Abendessen gemacht und von Nele erklärt bekommen, dass man dazu einen Film gucken muss. Also ab ins Multimediazimmer, Cinderella auf der Leinwand und Fußball auf dem Plasma. Nele guckt den Disney-Film, Lene ist äußerst angetan von den bunten Bewegtbildern auf dem Plasma. Ich fand sowohl Axchenputtel als auch das Schalkespiel nur mittelmäßig, aber die Pizza war genial. 

Neues Projekt: Multi-WAV-Türklingel. Dafür habe ich bei ELV einen open-source-basieren Wave-Player eingekauft, der via µSD PCM-Audioschnipsel bekommt und diese am Ende beim Drücken der Türklingel durchrotieren soll. Aktuell fehlt noch ein Relais, mit dem ich aus den 12V der Klingel einen Schließkontakt ansteuern kann. Muss mal in den gelben Kisten stöbern...

Mittwoch, 10. Februar 2021

10.2.2021

 Raspi gegen FireTV-Stick. Am Baumstamm-TV kann ich mich nicht wirklich entscheiden, welches System ich verwenden soll, um den ollen Plasma smart zu machen. Derzeit sind sowohl der Billig-Stick von Amazon dran als auch seit heute Abend mein neuer Raspi4 im passiven Gehäuse. Der Stick kann halt Netflix, was mit dem Raspi irgendwie nur über sehr komplizierte Umwege klappt. KODI läuft auf beiden System, und so habe ich von beiden Geräten Zugriff auf meine Sat-Schüssel. Über den Raspi habe ich jetzt noch einen Desktoprechner (Raspbian) an Bord und Retropie. Beide Geräte haben eine Fernbedienung und lassen sich ähnlich bequem steuern. 

Das 11-EUR-Gehäuse aus China macht auf ersten Blick einen sehr guten Eindruck auf mich. Diverse kleines Säulen docken über kleine Wärmeleitpads direkt an kritischen Chips auf dem Raspi-Bord an und leiten die Wärme auf die Kühlrippchen an der Außenseite des Gehäuses. Ein superkleiner und lautloser Rechner :-)

Montag, 8. Februar 2021

8.2.2021

 

Heute Nacht scheint es kalt zu werden. Der Shelly-Schalter meldet derzeit eine Bodentemperatur von -6,4°C, und die FLIR zeigt sogar Bereiche mit -10°C an. Hier würde ich aber eher an eine unzureichende Kalibrierung tippen. Interessant jedenfalls zu sehen, wie gut das dichte Hasenfell die Körpertemperatur abschirmt. Eigentlich leuchten die Hasen nur an der Nase, innen im Ohr und an den Augen.

Donnerstag, 4. Februar 2021

PWM-Controller für die Carrera Bahn

 Heute habe ich einen Carrera "PROFI"-Handregler umgebaut. Die Widerstandsdrähte sind rausgeflogen, und an deren Stelle habe ich ein 20 mm langes Schiebe-Poti eingebaut. Der Handregler wird dann an einen Drehzahlgeber angeschlossen, der seinerseits mit 12V versorgt wird und je nach Stellung des Potis eine PWM-Spannung auf die Schiene gibt. Funktioniert eigentlich ganz ordentlich, und man vermeidet ein Überhitzen des Handreglers und spart auch noch Strom :-) Die Kosten für den Umbau sind überschaubar. Einen PWM-Controller bekommt man bei e*** schon ab 6 EUR, und das Schiebepoti verkauft Völkner für unter 1 EUR. Dazu noch ein bisschen Epoxy und Schrumpfschlauch, und schon ist alles schick.

Bilder folgen...

Sonntag, 24. Januar 2021

24.1.2021

Stromausfall #11 seit wir in Bärstadt wohnen, und dieses mal liefen dank USV alle Netzwerksachen weiter: Access Points, Fritz-Box, Sat-Receiver, Videoüberwachung, Pi-Hole, NAS. Ein paar Verbraucher habe ich dann so nach 90 Minuten runtergefahren, um die Laufzeit der Batterie zu erhöhen, aber kurz danach kam dann auch wieder der Strom zurück. Fazit: Bin sehr zufrieden mit der Leistung der USV, vermutlich auch, weil ich an Stelle der kleinen internen Batterien größere externe Batterien verwende. Knapp 3 Stunden sind damit möglich.

Freitag, 15. Januar 2021

15.1.2021

Retroflag GPi Case versus PiBoy DMG. Das ist kein fairer Vergleich, denn außer, dass auf beiden Geräten Retropie läuft, unterscheiden sich die beiden Geräte elementar: Das Retroflag kann nur einen Raspberry Pi Zero aufnehmen und hat dementsprechend wenig Leistung. Das Gerät ist insgesamt auch wesentlich kleiner. Im PiBox steckt ein Raspi 4, der auch N64-Spiele emulieren kann, außerdem hat er zwei zusätzliche Knöpfe sowie einen analogen Stick. Wo der Retroflag noch mit drei konventionellen AA-Batterien auskommt, versorgt im PiBoy ein 3,7V/4,5Ah-Akku den stromhungrigen Kleinrechner. Die dem für das Gehäuse angepassten Betriebssystem integrierte Stromanzeige attestiert meistens einen Entladestrom von mehr als 1,5A, was bei ~4V etwa einer Leistungsaufnahme von 6 Watt entspricht. Die Akkulaufzeit beträgt also nur knapp drei Stunden. Der Retroflag hält deutlich länger und benötigt im Gegensatz zum PiBoy auch keinen Lüfter. Dieser ist dankenswerterweise komfortabel regelbar. Cool finde ich beim PiBoy die Verlängerung des Speicherkartenschachtes nach außen: Ein Flachbandkabel wird in den eigentlichen Slot gesteckt und verbindet damit einen am Gehäuse liegenden Schacht. Das Display soll wohl so angeschlossen sein, dass es etwas höhere Framerates unterstützt. DPI, display parallel interface heißt dieses Prinzip wohl. Mit einem zusätzlichen Adapter lässt sich der onboard-HDMI auch nach außen legen, sodass man das Gerät z.B. auch an einem TV anschließen kann. Wenn man bedenkt, dass auch KODI gut drauf läuft, kann man das Teil z.B. als portablen Mediaplayer einsetzen. 

Cool auch: Für die Schultertasten am PiBoy gibt es flache Knöpfe in grau und ein Päärchen rote, erhabende Knöpfe, die man alternativ einbauen kann. Ich habe mich für die grauen entschieden, weil diese nicht aus Versehen gedrückt werden, wenn man das Gerät auf den Rücken legt. 

Freitag, 1. Januar 2021

1.1.21:

Bäm! Das neue Jahr habe ich dieses Jahr mit der kleinen PA-Anlage eingeläutet und ich fand es mal ganz lustig. Dafür habe ich die HH-electronics vor die Werkstatt gestellt und die beiden Bassrutschen in der Werkstatt gelassen. Für Kodi habe ich mir dann die Fernbedienung aufs Handy installiert und den PreAmp mal so auf knapp über Hälfte gestellt. War ganz OK von der Lautstärke, mehr war mit den 150W-Boxen nicht rauszuholen. Nele wiederum fand es zu laut und hat lieber Knallerbesen auf den Boden geworfen und ein paar Wunderkerzen angezündet.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

23.12.2020:

 jetzt hängen weite Teile des Netzwerks stromversorgungstechnisch am PoE-Switch:

2x SAT>IP Server

4x Access Point

4x Switch

1x Fritz-Box

1x Raspberry Pi (Pi-Hole)

Die Satreceiver und der Router sind ab Werk nicht PoE-fähig und werden deshalb jeweils von einem PoE-Splitter von TP-Link gespeist. Alle drei Geräte bewegen sich dabei knapp unterhalb des Spezifikation der Splitter. Diese können pro Stück nur 1 A Strom, also 12 Watt liefern, Die Fritzbox liegt bei 10W, und die beiden Satreceiver je nach Auslastung bei 6 bis 12,2W. Knapp über 12W hat der Megasat, wenn alle 8 Tuner in Betrieb sind. Ein Zustand, der nicht ständig vorkommt. Trotzdem bin ich gespannt, ob die Versorgung der Splitter dauerhaft stabil ist. Neben der zentraleren Stromversorgung über den PoE-Switch hat diese Art der Versorgung noch einen zweiten Vorteil: Ich kann jedes Gerät aus der Ferne stromlos machen, sei es zum Stromsparen oder um ein hartes Reset durchzuführen.


Dienstag, 22. Dezember 2020

22.12.2020:

Ich glaube ich habe es jetzt geschafft, dass meine Sat-Radiosender untranskodiert auf den Squeezeboxen landen. Ich habe jetzt ein Streamprofil mit MP2-Codec, also dem Ursprungscodec der Radiosender angelegt, und input- und output-Bandbreite sind jetzt gleich, sodass ich hoffe, dass TVH nicht von MP2 nach MP2 kodiert. So richtig rausfinden konnte ich das bis jetzt allerdings noch nicht. 

Die URLs für die Streams funktionieren jezt übrigens auch auf dem Fritzfon, sodass ich auch Telefon Satellitenradio hören könnte. Machen tue ich das vermutlich jedoch niemals.

Samstag, 19. Dezember 2020

19.12.2020:

Bye bye, Chrysler. Nach ziemlich genau einem Jahr verabschieden wir uns wieder von dem kultigen US-Van mit seinen 4000 Litern Kofferraumvolumen und einem Verbrauch von weit mehr als 10 Litern auf 100km. Er hat mir immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn ich mit ihm cruisen war, und nicht ohne Grund nannte Jana ihn z.B. das "rollende Wohnzimmer". Seine 158 PS konnte er gut verstecken, und am wohlsten fühlte er sich beim Geradeausfahren mit Tempomat. Dazu ein paar schönes CDs aus dem serienmäßigen ALPINE/Infinity-Audiosystem, und zusammn mit den weichen Sitzen fühlte man sich tatsächlich wie in einem rollenden Wohnzimmer. Er war aber auch der Bringer unsere Rollrasens und der 13 Tonnen Pflanzenerde, die wir als Untergrund für den Rollrasen Hänger für Hänger geholt und in den Vorgarten gekippt haben. Ohne Murren und Knurren war der Chrysler auch mit Gespann unterwegs.

Für Besuche im Autokino war er geradezu prädestiniert. Vor allem bei "Benjamin Blümchen" profitierte ich sehr von der gemütlichen Rückbank. Ich glaube, ich bin tatsächlich mal kurz eingeschlafen.

Man kann über den Chrysler Voyager sagen was man will, aber er war der erste Wagen in dieser Klasse, in der später VW Sharan, Seat Alhambra und etliche andere Vans folgten. Unvergessen seine Hauptrolle in "Der Schakal" mit, Maschinengewehr im Kofferraum.   

Klar, heutige Autos vebrauchen weniger als die Hälfte des Treibstoffs, aber heutige Autos haben leider auch keine Seele mehr. 

Sonntag, 13. Dezember 2020

13.12.2020:

Heute mal mit Nele, Grünschnitt und dem Milchwagen durch den Ort gefahren auf dem eKlapprad. Wow, die Makita-Akkus gehen zwar übelst in die Knie auf dem Anstieg zum Schützenhaus, aber der Antrieb hievt das Gespann souverän den Berg hinauf. Nele hat sich über ihre Aufgabe der Ladungssicherung gefreut, Catrin war froh, dass der Grünschnittsack weg war und ich habe mich darüber gefreut, wie gut diese Kombination funktioniert hat.

Vorher haben wir übrigens traditionell den Weihnachtsbaum mit dem Milchwagen gekauft, also immerhin schon zum dritten Mal :-)

Donnerstag, 10. Dezember 2020

10.12.2020:

Meine kleine USV ist online und versorgt die NAS, das Pi-Hole, den Videoserver, die beiden Sat-IP-Server und den PoE-Switch. Aus der 24V-Batterie zieht die USV ca. 4,5A, nimmt also knapp über 100W auf. Bei 18 Ah sollte also eine Überbrückungszeit von mehr als 3 Stunden möglich sein. Alle neun Stromausfälle bisher hier im Haus waren kürzer als 3 Stunden, ich schaue also mit großer Vorfreude auf den nächsten Stromausfall, der nach Murphey vermutlich nie eintreten wird.

Neben der Stromaufnahme habe ich mir auch die THD und die Oberwellen unter Last angeschaut, und kam erneut zu einem erfreulichen Ergebnis: Das von der USV erzeugte Netz ist sauberer als das örtliche Stadtnetz, und auch die Spannung ist mit exakt 230V optimal, während das Stadtnetz auf der von mir betrachteten Phase 238V hatte. 

Die 18Ah-Batterien sind zu groß für das Gehäuse und wurden von mir deshalb mit 10mm²-Leitung professionell nach Außen geführt.

hier bei Entladung - alle Messwerte zufriedenstellend


Samstag, 5. Dezember 2020

5.12.2020:

 Heute zum ersten Mal einen Shelly-Schalter direkt hinter eine Steckdose montiert. So kann die Weihnachtsbeleuchtung am Wohnzimmerfenster pünktlich zum Sonnenuntergang ein- und zum Sonnenaufgang wieder ausgeschaltet werden. Hier habe ich festgestellt, dass ein halber Meter Douglasienholz, der sich zwischen dem Shelly und dem weniger als 2 Meter entfernten Access Point befindet so ein WLAN-Signal sehr abschwächen kann. Funktioniert trotzdem, zumal der Shelly ja auch kein WLAN braucht für seine Zeitschaltungen. Zur Sicherheit habe ich aber noch einen zweiten AP zugewiesen, nämlich den von der Terrasse.

5.12.2020:

Winterräder montieren kann richtig Spaß machen. Heute habe ich endlich die Räder bei Catrins Polo getauscht, und zum ersten Mal die neuen Torsionsstangen am Schlagschrauber verwendet. Ergebnis: Die Stangen begrenzen des Drehmoment tatsächlich wirkungsvoll und man muss danach wirkich nur noch ein klein wenig nachziehen mit dem Drehmomentschlüssel. Insgesamt dauert der Räderwechsel vielleicht eine Viertelstunde. Ich finde, dass man dafür nicht in die Werkstatt muss. Zumindest dann nicht, wenn man Druckluft, einen Schlagschrauber, einen Wagenheber und Drehmomentwerkzeug zur Verfügung hat.

Donnerstag, 3. Dezember 2020

3.12.20:

Habe mir eine gebrauchte USV gekauft. APC Smart UPS 1000 für 20 EUR, die Akkus sind kaputt, das wußte ich. Akkus habe ich noch ein paar rumfliegen, eventuell tausche ich die defekten 12Ah-Akkus gegen Modelle mit 17Ah, die ich dann extern anbinde. Ziel ist es, bei Stromausfall die NAS, den PoE-Switch und ggf. die Satreceiver weiter zu betreiben.

Als erstes will ich mir aber mal die "Netzqualität" der USV anschauen. Im Leerlauf sah der Sinus sehr sauber aus, und der THD lag mit 1,3% deutlich unter dem Wert des Stadtnetzes, so wie es bei uns zu Hause aus der Steckdose kommt. Wie die USV natürlich unter Last aussieht, muss ich in einem separaten Versuch herausfinden. 

Mit den Akkus hätte ich eine rechnerische Kapazität von 17Ah*24V=408Wh, wie viel Watt die Netzwerkkomponenten verbrauchen weiß ich aktuell nicht. Ich schätze die NAS mal auf 80W, Switch 50W und die beiden Satreceiver in Summe auf 20W. Das wären also 150W plus den Eigenverbrauch der USV, man könnte also eine Stützzeit von ~2 Stunden erreichen. Dürfte für die meisten Stromausfälle in Bärstadt reichen.


Sonntag, 29. November 2020

29.11.2020:

Heute habe ich für die Fahrzeugreinigung nicht nur den Staubsauger eingesetzt, sondern auch den Druckluftschlauch. Da bläst man ja wirklich jeglichen Staub aus den Ecken! Super, und weil ich gerade schon mal dran war mit dem Schlauch, habe ich mich endlich mal der Dichtung in der Druckluftkupplung gewidmet: Hier habe ich den O-Ring getauscht und die ganze "Mimik" mal leicht eingefettet. Ergebnis: die Kupplung bläst endlich nicht mehr ab, ich bin sehr zufrieden.

Sonntag, 22. November 2020

22.11.2020:

In einem schönen, kleinen Bastelprojekt habe ich meine Satellitenschüssel erweitert. Ein zweites LNB schielt jetzt nach links auf 28,2°OST und empfängt die Sender des britischen Freesat. Der Aufwand war extrem gering. Dank eines Unicable-LNBs konnte ich eine der 7 Leitungen vom bisherigen LNB abziehen und auf das neue LNB legen. Die Leitung kommt in meinem Netzwerkschrank an und geht auf einen zweiten SAT>IP-Server. Der Exip von Kathrein kann Unicable und so reicht eine Leitung für seine 4 Tuner aus. In TVHeadend, welches immer noch auf der NAS läuft, kommen dann sowohl die Daten vom alten als auch vom neuen Server an und Fernsehgucken ist überall im Netzwerk möglich. Die meisten Geräte haben mittlerweile KODI bekommen. Der Beamer-PC, der Werkstatt-PC, die Smartphones, das Tablet, der Retropie, der FireTV Stick, die Hörinsel, der Desktop-Rechner und die Raspberry Pis in der Werkstatt und im Waschraum. Mindestens an 8 Stellen kann ich jetzt gleichzeitig Astra 19,2° schauen, 28,2° geht nur an mindestens vier Stellen. Neben dem TVHeadend System gibt es nur zwei weitere SAT>IP-Receiver, einer in der Werkstatt und einer am Beamer. Genutzt werden die aber nur höchst selten. Die koaxiale Verkabelung wiederum liegt komplett brach. Außer für Radiohören während der Revovierung haben wir diese so gut wie gar nicht mehr verwendet. 

Die Montage des zweiten LNB war mittels Multifeed-Schiene sehr einfach. Beim Kauf sollte man beachten, dass der Winkel, den man mit der Schiene zwischen den beiden LNBs einstellen kann zu den Abständen der beiden anzupeilenden Satelliten passt. In meinem Fall war die Schiene tatsächlich für maximal 9° ausgelegt, sodass es genau gepasst hat. Da die Schiene starr ist, lässt sich eine Korrektur der Elevation zwischen den beiden LNBs nicht direkt realisieren, nur durch das Hoch- oder Runterdrehen des gesamten schielenden LNBs und der Schiene. Vermutlich zieht man das LNB damit aber auch ein bisschen aus dem idealen Fokus. Egal, bei mir hat der Empfang relativ schnell funktioniert, und das, obwohl ich auf 19,2° direkt draufhalte und auf 28,2° schiele. Durch unsere Lage westlich vom Rhein-Main-Gebiet reicht aber eine Schüssel <60 cm aus, sodass die 65er Schüssel auch schielend ausreicht. 

Das Ergebnis sind einige neue Sender, sowohl TV als auch Radio. Ob man die wirklich oft schaut bleibt abzuwarten, aber das Projekt war wirklich günstig. 20 EUR für das LNB, 12 EUR für die Schiene, und halt noch ein zweiter SAT>IP-Server, der zwar mit 140 EUR ziemlich teuer war, aber auch eine gewisse Redundanz für den Hauptsatelliten darstellt.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

28.10.2020

Heute habe ich endlich geschafft, die Bremse des neuen Rollentrainers zu kalibrieren. Das Ergebnis ist ganz gut, die Leistung, die von der Tacx-Software ermittelt wird stimmt in Etwa mit der Leistung an der Powertap überein. Die Powertap zeigt ein paar Watt weniger an, aber das bewegt sich so im Bereich von etwas mehr als 5%. Genau genug, wie ich finde.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Was kostet eigentlich eine Tasse Kaffee aus dem Vollautomaten ?

...da habe ich mich schon die ganze Zeit gefragt und dann hier mal eine Rechnung aufgemacht:

Zum einen braucht man Bohnen. In meinem Fall Jakob's Krönung, die ich ausschließlich im Angebot kaufe, wenn das Preisschild mit "3" anfängt. In meinem Rechenbeispiel sind es 3,50 EUR pro 500g, was bei einer Dosierung von 8 g Bohnen pro Tasse 7,35 ct macht. Den Stromverbrauch habe ich im ersten Schritt noch nicht gemessen, sondern nur pi mal Daumen erhoben. Hier bin ich von 35 Wh bei einem  kWh-Preis von 33 ct ausgegangen, macht dann 1,16 ct pro Brühvorgang, inklusive Vorheizen, Abschalten und Spülen. Beim Wasserverbrauch habe ich 0,25 Liter Verbrauch pro Tasse angesetzt, auch inklusive Spülen. Bei einem Wasserpreis von 6 EUR pro m³ kämen hier 0,15 ct für das Wasser dazu. Zu guter letzt muss der Apparat natürlich auch gewartet werden, hier bin ich mal von 50 EUR Wartungskosten pro 1800 Tassen Kaffee ausgegangen. Es ist natürlich schwer, Verschleißteile und Pflegemittel genau abzuschätzen und hängt sicher auch von äußeren Faktoren wie der Wasserqualität ab. 

In der Summe komme ich auf 11,43 ct pro Tasse Kaffee














Diesen  Eintrag habe ich komplett am Tablet erstellt. Habe mir nämlich eine Tastatur und Maus gekauft. Lässt sich noch nicht so gut bedienen wie ein PC, aber funktioniert. Finde ich ganz gut.