Montag, 23. Januar 2023

23.1.2023


Gerade mal beim Handy den Akku mit dem "USB-Stromzähler" gecheckt. Bei 15% geladen, und ca. 9,9 Wh reingeschoben. Mal sehen:

bei angenommenem Lade-Wirkungsgrad von 0,90% sind im Akku angekommen:

W = 9,9 Wh * 0,90 = 8,9 Wh

bei einer Restladung von 15% wäre eine Vollladung

W = 8,9 Wh / 0,85 = 10,5 Wh

Neue Akku hat 3000 mAh / 3,85 V, das entspricht 11,55 Wh

Akku ist also noch bei 91%, auch wenn es sich gefühlt so anfühlt, als wäre der Akku immer viel zu schnell leer.

Ganz schön krass, dass diese Akkus bis 4,4V geladen werden und eine Nennspannung von 3,85V haben. Beim letzten Mal, als ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt habe, lagen diese Akkus noch bei 4,3V Ladeschlussspannung, was auch schon mehr war als die 4,2V, die man so typischerweise für eine Lithium-Zelle annimmt.



Sonntag, 15. Januar 2023

China Akkus für die Makita

 

Lohnt es sich, die billigen Chinaakkus für die Makita zu kaufen, oder gibt man lieber das Geld für die Originalakkus aus? Dieser Frage gehe ich seit geraumer Zeit nach und versuche peut-a-peut eine Anwort zu finden. Zuletzt habe ich zwei dieser Drittanbieterakkus für den neuen Staubsauger gekauft. Dass die angegeben 6 Ah wohl eher ein Marketingwert sind als eine echte Kapazitätsangabe, war mir schon vor dem Kauf bewusst, aber für 17 EUR pro Akku kann man das Risiko erst mal in Kauf nehmen. Die 17 EUR kamen im Übrigen dadurch zustande, dass ich nach dem Kauf eine Teilrückerstattung wegen zu geringer Kapazität erhalten habe. 

Nach dem Kauf lade ich die Akkus also erst mal auf 21,0 V auf, sodass ich davon ausgehen kann, dass sie 100% voll sind. Dann entlade ich sie mit so einem Ladegerät, dass ich vor Jahren mal so einem Modellbaukumpel abgekauft habe. Ergebnis war erwartungsgemäß: 3100 mAh. 

Dieser Akku ist 2P5S formiert, also 2 parallele Zellen fünf mal in Reihe geschaltet. Die Kapazität teilt sich also durch zwei, und die Spannung (18 V) teilt sich durch fünf. 3,6V / 1,5Ah - ein typischer Wert für die verwendeten 18650er Zellen, zumindest wenn man im Hochstrom- und Billigpreisspektrum sucht. Innerer Aufbau und die Zellen machen zumindest optisch einen passablen Eindruck, und die bisher ermittelten Werte für die Innenwiderstände der Zellen vermittelten mir ein homogenes Bild. Stellt sich also nur noch die Frage, wie viele Zyklen diese Akkus mitmachen. Hierzu sollte man im Umgang mit den Akkus folgendes beachten:

1. Die Akkus sollten nicht zu tief entladen werden, und nicht allzu lang im leeren Zustand verharren

2. Also sollte die Akkus nicht lange im leeren Zustand rumliegen

3. Auch ganz voll sollten sie nicht eingelagert werden, am besten so bei 19,5V...20,0V

4. Da die China-Akkus häufig keine Akkuanzeige haben, empfiehlt es sich, die Spannung ab und an mit dem Multimeter zu kontrollieren.

5. Es kann sinnvoll sein, bei einem fast leeren Akku mal die fünf einzelnen Spannungen zu messen und zu prüfen, ob diese fast gleich sind. 

Fazit: Ich verwende die China-Akkus jetzt erst mal und hoffe, dass ich bald auch Langzeiterfahrungen zu dem Thema sammeln kann.

Mittwoch, 28. Dezember 2022

28.12.2022:

Habe mir ein 54V / 9A Ladegerät für mein Notstrom-Batteriesystem gekauft. Der Plan ist, mit bis zu 400W in die Batterien einzuspeisen. 400W ist nämlich die Leistung des kleinen Stromaggregats, und es ist in etwa auch der durchschnittliche Stromverbrauch im Haus. Mit dem Wechselrichter, so der Plan, wären dann Leistungen bis zu 5,5 kW möglich.  

Gleichzeitig zeigt das europäische Stromnetz aus meiner Sicht keine Schwächen. Ich gehe eher nicht von einer längeren Abschaltung oder gar einem Blackout aus, halte das eher für eine künstlich aufgebauschte Panik. Aber, wenn es dazu kommen sollte, dann könnten wir uns helfen.

Bevor ich den chinesischen Wechselrichter an mein Hausnetz lasse, will ich ihn mal mit Nennleistung belasten und mir die Netzqualität, also Spannung und THD-U anschauen.

Dienstag, 27. Dezember 2022

erste Eindrücke der Kosmos Cyborg Hand

Habe ich zu Weihnachten bekommen, und hat echt Spaß gemacht, die Hand zusammen zu bauen. Man benötigt zwingend einen guten Elektronikseitenschneider, um die Bauteile aus der Spritzform zu lösen. Der Rest ist recht einfach: Die Anleitung ist sehr gut bebildert, und der Zusammenbau sollte jedem Kind zwischen 10 und 14 Jahren halbwegs gelingen. Die Grate sind kein großes Problem, wenn man die Stege gleich richtig abknipst. Das Ölen, Befüllen und Entlüften des Hydrauliksystems funktioniert gut und ist eine gute Übung für die Kinder, die dananch vielleicht auch ihre Scheibenbremse am Mountainbike entlüften wollen. Der mitgelieferte Schraubenzieher ist nur so mittelgut für die Schrauben geeignet, wenn man so einen kleinen Kreuzschlitz hat, sollte man vielleicht nicht den mitgelieferten nehmen.

Die Hand selbst ist bei Weitem nicht so agil und beweglich, wie es der Karton und die Anleitung einem glauben machen wollen: Dinge greifen geht noch ganz gut, aber es ist nicht wirklich realistisch, mit der Hand einen Stift zu führen und zu schreiben. Aber ich denke der Aufbau und das Verständnis eines hydraulischen Systems ist hier viel wertvoller als irgend ein Nutzen, den man aus der fertigen Hand zieht. Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, die Hand aufzubauen, und ich sehe hier auch keine wirklich schwierigen Schritte. 

Alles in Allem ein wirklich schönes Weihnachtsgeschenk.

Donnerstag, 22. Dezember 2022

22.12.2022:

Jetzt habe ich die Uhr mehr als 8,5 Tage laufen lassen, und irgendwie war die Umgebungstemperatur so optimal, dass die gerade mal um 0,97 Sekunden vorging. Das heißt:

0,0046 Sekunden pro Stunde

0,11 Sekunden pro Tag

3,31 Sekunden pro Monat

Ich denke, dass sollte an Genauigkeit reichen. Vermutlich ist die Gangabweichung der Casio G-Shock, mit der ich die Zeit stoppe, genauso groß.

Fazit: Bisher bin ich sehr erfreut über meine Atmos.

Donnerstag, 15. Dezember 2022

15.12.22

akutell geht die Uhr leicht vor, rund 2 Sekunden auf 49,75 Stunden, oder:

0,044 Sekunden pro Stunde

1,07 Sekunden pro Tag

32 Sekunden pro Monat

entspricht: 0,0013% Gangabweichung

Dienstag, 13. Dezember 2022

13.12.22:

0,21 Sekunden pro Stunde

5,515 Sekunden pro Tag

2:34 Minuten pro Monat

zu schnell

es ist nicht so leicht, den richtigen Punkt zu treffen bei der Uhr


Donnerstag, 8. Dezember 2022

8.12.2022: Ich muss mal wieder was über den Thermomix schreiben

Ich will mal wieder etwas über den Thermomix schreiben, den wir jetzt schon seit einigen Jahren haben, und der nach der anfänglichen Euphorie seinen Platz im Haushalt gefunden hat. Und dieser Platz ist selbstverständlich wesentlich kleiner, als es die Jünger des Thermomix gerne darstellen. 

Ich habe jetzt in den vergangenen Woche mit viel Freude leckere Nudelsaucen im "Thermi" gekocht. Basis waren immer frische Tomaten, und dann kam halt noch so einige dazu, was mir gerade in den Sinn kam: Kräuter, Olivenöl, Käsescheiben, Zwiebeln, etc. Der Thermi rührt, häxelt und kocht, und darin liegt auch sein großer Vorteil: Du kannst eine leckere Sauce zaubern, während die Nudeln kochen, und nach 10 Minuten hast Du ein leckeres, individuelles Sößchen, welches meistens sogar den Kindern schmeckt. 

Neben den Saucen ist er immer noch erst Wahl, wenn es darum geht, schnell mal einen Pizzateig zu basteln: Das geht tatsächlich in 90 Sekunden, und der Teig ist wirklich gut. Kein perfekter Teig, aber besser als alles, was man so an Fertigteigen kaufen kann. 

Und wenn man schon mal einen Pizzateig gemacht hat, dann kann man mit dem Thermomix auch gleich noch den Käse reiben. Das dauert auch noch mal 10 Sekunden. 

Darüber hinaus passiert mit dem Thermomix bei uns im Haushalt nur noch recht wenig. Ganz selten wird mal ein Lachs im Varoma gedämpft, noch seltener Gemüse. Reis haben wir eine zeitlang im Thermomix gekocht, aktuell geschieht das wieder ganz konventionell, im Kochtopf.

8.12.2022:

6,19 Sekunden zu langsam in 41,7 Stunden, das ergibt:

0,15 Sekunden pro Stunde

3,5 Sekunden pro Tag

1:44 pro Monat

da muss ich wohl wieder ein bisschen zurückregulieren. Ein bisschen habe ich ja das Gefühl, dass die Geschwindigkeit der Uhr im Zusammenhang steht mit der Raumtemperatur...

Energiepreise im Vergleich am 8.12.22:

 kleines Ranking, welche Energie aktuell wie teuer ist:

 

Interessant in diesem Chart ist für mich der relativ günstige Preis von Heizöl derzeit, Heizöl hat ja den zusätzlichen Vorteil, dass man in der Regel eine große Menge davon lagern kann, und damit ein wenig unabhängiger von sich schnell ändernder Energiekosten ist. Obwohl Brennholz in den letzten Monaten sehr viel teurer geworden ist, sind Buchenholz und Pellets immer noch vorne. Die Preise für Flüssiggas und Autogas rangieren mit 11-13 ct in der Nähe von Heizöl. Die gehypte Wärmepumpe habe ich mal mit einem COP von 3,0 angesetzt, hier hängt es letztlich von den Umständen ab, ob die kWh hier vielleicht auch billiger sein kann. Ausserhalb der Wärmepumpe macht es keinen Sinn, elektrisch zu heizen: Der beliebte Heizlüfter kostet mit 45 ct pro kWh tatsächlich am meisten! Nicht viel billiger, aber wesentlich gemütlicher ist man mit Ethanol (Brennspiritus) unterwegs, mit dem man heimische Tischfeuerstellen betreiben kann. 

Fazit aus diesem Vergleich: Ab in den Wald und billig Holz selbst machen.

Dienstag, 6. Dezember 2022

6.12.2022:

13,95 Sekunden Vorlauf innerhalb von 71,2 Stunden. Das ergibt:

- 4,7 Sekundem pro Tag

- 0,2 Sekunden pro Stunde

- 2:21 pro Monat

Die Uhr ist also trotz "Nachregulieren"  etwas schlechter geworden, was ihre Ganggenauigkeit angeht. Auf in eine neue Runde...

Samstag, 3. Dezember 2022

3.12.2022:

Der bisher längste Messlauf mit der Atmos ging jetzt über 60 Stunden und 19 Minuten, und ich hatte in diesem Zeitraum einen Vorlauf von 6,08 Sekunden. Das ergibt:

- 2,41 Sekunden pro Tag 

- 1:13 Minuten pro Monat

interessanterweise ist die Uhr reltiv gut losgelaufen, und hat dann nach ca. 36 Stunden etwas beschleunigt. Ich werde ihre jetzt einen minimalen Push in Richtung langsamer geben und erneut messen...


Freitag, 2. Dezember 2022

2.12.2022:

Die Uhr geht jetzt nach 27 Stunden weniger als eine Sekunde vor. Ich glaube, ich kann die Einstellung jetzt so lassen. Vorgehen ist auch nicht so schlecht, dann kann man sie einmal im Monat kurz anhalten, bis sie wieder richtig geht. Die Haube der staubempfindlichen Uhr nicht allzu oft abzunehmen ist vermutlich nicht die schlechteste Idee. 

Die Schwingungsweite der Unruh ist aktuell bei ca. 530°, was recht ideal zu sein scheint. 


Sportabzeichen in einer Viertelstunde

 gestern bei 25,2 °C Wassertemperatur die beiden fehlenden Disziplinen für das Sportabzeichen absolviert:

- 800 m Schwimmen in 14:55 - gefordert waren 20:40

- 25 m Schwimmen in 15,9 s - gefordert waren 20,5 s

im Sommer habe ich den Medizinball bereits 14,2 m weit geworfen, hier waren 10,5 m gefordert.

Die einzige Disziplin, in der ich kein gold erreicht habe war der Weitsprung. Da habe ich mit 4,1 m gerade mal die Norm für silber erfüllt. 

Aber mit 3x gold und 1x silber bekommt man trotzdem das goldene Abzeichen.

lustig fänd ich, alle 4 Disziplinen am Stück zu machen, also:

Anlauf nehmen und Weitsprung ins Becken, dann losschwimmen, und nach 775m die letzte Bahn Vollgas, raus aus dem Wasser und schnell noch den Medizinball wegwerfen. Sportabzeichen in einer Viertelstunde :-)

Donnerstag, 1. Dezember 2022

1.12.2022:

Aktuell liegt die neu angeschaffte Uhr bei einer Abweichung von 0,18 Sekunden pro Stunde. Ich lasse sie jetzt immer ein paar Stunden laufen und messe dann die Abweichung. So hatte sie heute früh knapp 2 Sekunden Vorlauf über einen Zeitraum von ca. zehneinhalb Stunden. Das Ziel sollte sein, die Uhr unter 2 Sekunden pro Tag zu bringen. Mal sehen, ob es funktioniert.

Dienstag, 29. November 2022

29.11.2022:

Habe mir eine Tischuhr gekauft. Jaeger LeCoultre Atom 528-6. Eine Uhr, die sich durch kleiner Veränderungen der Umgebungstemperatur selbst aufzieht. Ich habe sie recht günstig bekommen, unter anderem, weil eine Glasscheibe des Gehäuses defekt war und sie nicht mehr lief. Die Scheibe konnte ich für 7 EUR bei Glas Kahl in Wiesbaden anfertigen lassen, und sie läuft jetzt auch wieder, seit ich das Drehpendel neu aufgehängt habe. Aktuell geht sie ein wenig vor, und ich versuche, sie zu justieren. Die Halbschwingung der Uhr dauert ganze 30 Sekunden, sodass man der Uhr beim Gang zuschauen kann. Mit meiner G-Shock stoppe ich die Zeit für eine Anzahl von Schwingungen, und versuche mit dem integrierten Rücker, die Ganggenauigkeit zu erhöhen. 

Ein großes Fragezeichen ist jedoch immer noch die Funktion der "Druckdose". Das Herzstück der Uhr ist ein metallischen Faltenbalg, der mit einem Gas gefüllt ist, welches durch Ausdehnung und Zusammenziehen die Aufzugsfeder spannt. Die Uhr hat in vollständig aufgezogenen Zustand eine Gangreserve von 7200 Stunden, also fast einem Jahr. Das heißt natürlich auch, dass ich erst in knapp einem Jahr bemerken würde, dass die Druckdose defekt ist. Der Verkäufer hat mir allerdings zugesichert, dass er die Uhr nicht irgendwie von Hand aufgezogen hat. 

Hoffen wir mal das Beste. Aktuell habe ich die Uhr bei einer Ganggenauigkeit von 2,4 Sekunden pro Stunde. Was sich recht viel anhört, ist prozentual schon verdammt wenig und entspricht einer Abweichung von 0,0625%

Montag, 21. November 2022

21.11.2022:

Wow, ESWE hat den Strompreis erhöht von 24,2 auf 46,9 ct pro kWh. Da weiß man gar nicht, ob man sich eine Wärmepumpe oder einen Tesla kaufen soll... 

Aber: Scherz bei Seite: Wenn sich der Arbeitspreis um fast 100% erhöht, dann ist das natürlich scheiße, aber auf der anderen Seite wird sich die Armotisierungszeit meiner PV-Anlage entsprechend verkürzen. Ich hatte ja mal was um die 6,X Jahre kalkuliert, das könnte jetzt deutlich kürzer werden. In den Sommermonaten sind durchaus Renditen von 4% pro Monat möglich

Freitag, 18. November 2022

18.11.2022:

Für die Nele und ihren schulischen Erfolg programmiere ich derzeit - ganz zu ihrer Freude - lustige Excel-Tools, die ihr beim  Lernen helfen sollen. Ich erpresse sie dann immer, von mir generierte Matheblätter gegen Folgen ihrer Lieblingsserien auf Netflix zu rechnen. Jetzt hat die Lehrerin gesagt, Nele hätte in Mathe gut aufgeholt, sodass ich ein neues Tool zum Lesen-Üben programmiert habe. Hierbei muss sie zufällige Worte aus den 131 Funktionswörtern des hessischen  Grundwortschatzes auf Zeit vorlesen, und das Programm misst, wie viel ms sie pro Wort benötigt. Eine wahre Foltermaschine! Zu diesem Zweck habe ich sogar extra die Schulausgangsschrift als TTF installiert und lasse in dem Tool die Schriftart immer zwischen dieser und Calibri hin- und herwechseln. Ich glaube, Nele hasst mich bald...

Mittwoch, 9. November 2022

9.11.2022:

 krass, was für eine Freude man an einer neuen Computermaus für 8 EUR haben kann. Die alte war so dermaßen kaputt, dass es gar nicht mehr schön war, etwas am Computer zu machen. Die neue hat mehr DPI und funktioniert einfach. Ich bin sehr begeistert.

Dienstag, 8. November 2022

7.11.2022: Werkzeuge (Teil 2) - Der Winkelschleifer

"Gib mal die Flex." So ziemlich niemand sagt Winkelschleifer, obwohl das der korrekte Name ist, und Flex ist so wie Tempo, Uhu oder Inbus nur der Markenname. Eine echte Flex habe ich auch ehrlich gesagt nur einmal gesehen. Meine beiden "Flex" sind von Makita und Bosch. Die erstgenannte läuft auf Akku und hat wenig Power, die andere hat ne Stecker und kriegt so ziemlich alles durch. Wenn man sich erst mal an das äußerst gefährliche Gerät gewöhnt hat, nutzt man es eigentlich so gut wie jeden Tag. Es kommt schon bald eine erkleckliche Scheibensammlung in der heimischen Werkstatt zusammen.Ganz vorne kommen die Trennscheiben, die man am besten im Familien-Pack kauft. Ist der T-Träger dick genug, braucht man für einen Schnitt manchmal schon mehrere Scheiben. 

Ich kann nur dazu raten, bei der Verwendung der Flex immer eine Schutzbrille zu tragen, und wenn man schon dabei ist, dann zieht man gleich noch einen Gehörschutz auf. Die Flex ist gefährlich. Wenn man aber mit entsprechender Schutzausrüstung eingekleidet ist, dann kann man sich umso mehr an dem herrlichen Funkenflug, insbesondere beim Schneiden von Stahl und Eisen erfreuen. Fliegen die Funken auf den Fleecepulli, dann will dieser sich wieder zurückverwandeln in die Colaflasche, die er vielleicht mal war. 

Neben den Trennscheiben habe ich die Fächerscheiben lieben gelernt, mit dem man Holz auf die sehr schnelle (und grobe) Art abschleifen kann. Das sind eigentlich runde Träger aus CFK,auf denen kleine Schmiergelpapiersegmente (fächerförmig) montiert sind. 

Eine breitere Scheibe zum Schleifen sollte auch nicht fehlen. So etwas hält erfahrungsgemäß fast ewig. Auch Stein und Beton kann man gut mit der Flex schneiden, wenn man denn die richtigen Scheiben hat.

Generell sollte man bei der Wahl des Akkugeräts nicht zu klein wählen. Das Gerät sollte zum einen genug Power haben, und zum Anderen sollte das Gerät für die Aufnahme der größeren und gebräuchlichen 125mm-Scheiben ausgelegt sein.

Also eine Flex sollte man schon in seiner Werkstatt haben. Ob man wirklich sowohl eine kabelgebundene als auch eine Akkuflex braucht? Das ist fraglich. 

Den der Flex beiliegenden Schlüssel zum Wechseln der Scheiben sollte man an einem Ort aufbewahren, den man nicht vergisst. Zur Not kann man zwar auch mal eine Scheibe mit der Rohrzange wechseln, aber wenn man das 12 mal gemacht hat, sieht die Zentrierscheibe zur Befestigung der Scheibe entsprechend doof aus. Es gibt wohl  auch ein manuelles Schnellspannsystem für den werkzeuglosen Scheibenwechsel, aber so was habe ich nicht.

Fazit:

Muss-ich-haben-Faktor    10/10

Häufigkeit der Nutzung    8/10

Spaßfaktor                          5/10

Pflegeleichtigkeit                9/10

Robustheit                            7/10

Sonntag, 6. November 2022

6.11.2022: Werkzeuge (Teil 1) - Der Druckluft-Schlagschrauber

Heute habe ich, wie immer etwas später als gewollt, die Reifen gewechselt. Seit ich einen Wagenheber und einen Schlagschrauber habe, macht das Reifenwechseln fast Spaß. Gerade der pneumatische Schlagschrauber ist hier der entscheidende Faktor, warum man die Arbeit mit einem gewissen Lächeln absolviert. Wenn man ihn am Radbolzen ansetzt und den "Abzug" drückt, setzt sofort das martialische Hämmern ein. Eine Sekunde später ist die Schraube lose und das Hämmern wird durch eine Art Turbinensound abgelöst. Die Schraube wird in der Nuss beschleunigt, und während alles noch austrudelt, greift man sich die Schraube und setzt mit dem Werkzeug an der nächsten Schraube an. Auf diese Weise hat man nach 10 Sekunden alle fünf Schrauben und das zugehörige Rad ab. Die neuen Räder werden nicht "angewichst", sondern mit dem passenden Drehmoment angezogen. Zu diesem Zweck wird zwischen Nuss und Schrauber  eine Torsionstange eingesetzt, die für den passenden Drehmoment ausgelegt ist. Auf diese Weise ist das neue Rad ebenfalls nach wenigen Sekunden montiert. Auch hier wieder hämmernder Sound, an dem sich auch die Nachbarn erfreuen können. Ab und an höre ich dann im Hintergrund noch das (verhältnismäßig) leise Laufgeräusch meines Werkstattkompressors. Der Schlagschrauber braucht viel Luft.

Rational betrachtet würde man an Stelle des Druckluftschraubers ein modernes Akkugerät nehmen. Aber dann würde ich nicht die selbe Freude verspüren. Es wäre nicht die gleiche Zeremonie. Den Akku ins Ladegerät zu stecken ist halt nicht gleich befriedigend wie dem Schrauber nach getaner Tat einen Tropfen Öl zu geben und noch einmal durchzudrehen.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass trotz Torsionsstange das Drehmoment noch zweimal zu prüfen ist: Einmal direkt mit einem passenden Drehmomentschlüssel, und einmal nach ein paar Kilometern Fahrt. Und wenn der Druckluftschlauch schon ausliegt, dann füllt man selbstverständlich auch gleich die Reifen.

Was kann man sonst noch so mit dem Schlagschrauber anfangen? Mir fallen hier zwei Tätigkeiten am Fahrrad ein: Zum einen sollte man damit fast jedes Tretlager demontieren können, und zum anderen - und das habe ich sogar schon gemacht - kann man prima Schraubkränze  und Freilaufritzel abschrauben.

Fazit:

Muss-ich-haben-Faktor    7/10

Häufigkeit der Nutzung    2/10

Spaßfaktor                         7/10

Pflegeleichtigkeit               9/10

Robustheit                          10/10  


 

Montag, 31. Oktober 2022

31.10.22:

Mein Solarertrag im Oktober war erwartungsgemäß niedrig: Ich habe rund 97 kWh erzeugt, von denen ich aber auch knapp 70 kWh selbst verbraucht habe. Sind fast 17 EUR. Die Anlage ist derzeit zu 5,65% amortisiert.

Sonntag, 25. September 2022

25.9.2022:

Was für ein sparsames Fahrzeug der Super-B doch sein kann. Auf der Fahrt nach Wien und zurück habe ich mit ein bisschen hin- und herfahren insgesamt eine Reichweite von 1828 km mit einer Tankfüllung erreicht. Nach dem Tanken ergab sich daraus ein Verbrauch von 3,83 Liter / 100 km. Die lange Fahrt bin ich mit Tempomat auf 110 km/h gefahren, und ich hatte relativ wenig Stau. Ich denke, wenn ich nur Autobahn gefahren wäre, dann wäre eine Reichweit von mehr als 2000 km möglich gewesen. Für so ein großes Auto eigentlich nicht schlecht. Der Super-B ist ein 2-Liter-Diesel mit 110 kW

Sonntag, 18. September 2022

18.9.2022: Stromausfall #14

Seit Januar keinen Stromausfall mehr in Bärstadt gehabt, heute Nacht um 0:33 war es endlich mal wieder so weit, wenn auch nur für 68 Sekunden.

Montag, 12. September 2022

12.9.22:

Es sieht immer noch ganz gut aus mit meinem Jahresziel von mehr als 1000 km zu Fuß. Es zählen Läufe und Wanderungen, keine Schritte oder so. Aktuell liege ich mit knapp 702 km ca. 4 km über meinem Soll. Ich muss also in aller Ruhe weiterhin rund 20 km pro Woche absolvieren, was bei meinen relativ kurzen Einheit viele kleine Läufe bedeutet. 1000 km habe ich bisher nur im Jahr 2005 geschafft, das Jahr, in dem ich einen Ironman absolviert habe.

Freitag, 9. September 2022

9.9.22

 Am Dienstag habe ich die erste Megawattstunde mit meiner Solaranlage produziert.

Sonntag, 28. August 2022

28.8.22:

Interessante Gemengelage im Garten: Das Kaninchen ist wahrscheinlich trächtig. Zunächst hat es in seinem 2m-Tunnel ein Nesz gebaut, um es danach zuzuschütten. Was zunächst recht befremdlich wirkt, scheint relativ normales Verhalten zu sein bei Kaninchen. Selbst wenn der Wurf später mal drin liegt, wird das Kaninchen nur zwei Mal zum Stillen reingehen und den Bau stets wieder verschließen. Wir sind uns noch ein bisschen uneinig, ob wir diese Form der Geburt zulassen wollen, oder ob wir das Tier doch reinholen, um ungefährdeter zu gebähren. Draußen lauert der Fuchs, den wir mit einem von mir erworbenen Elektrozaun abwehren wollen. Ratten kommen eher von unten als über den Zaun vom Gehege, hier besteht die Gefahr, dass die Ratten die neugebohrenen Kaninchen angreifen könnten. Ich habe jetzt erst mal Lebendfallen aufgestellt, vielleicht können wir die Ratten ja umsiedeln bis zu Niederkunft. Diese sollte wohl so am nächsten Wochenende sein.

Donnerstag, 4. August 2022

4.8.22:

Die ersten 150 km mit dem frisch renovierten Brompton absolviert. Bisher sehr zufrieden, auch wenn die Bremsen ein wenig hinter den Erwartungen bleiben. Ich glaube, ich muss mal die Belege wechseln, ich glaube, die sind ein wenig kontanimiert mit Öl. Aber die 3 Gänge fahren sich derzeit gut, sodass diese 150 km mit über 2000 Höhenmeter einher gingen. So lang es bergauf nicht mehr als 10% Steigung hat, kommt man im Ersten eigentlich echt gut rauf. Bergab kann man im Dritten bis 45 mittreten, den Rest muss man dann halt rollen lassen. Dank Licht und Schutzblech neben dem Elektro-Klapprad der einzige "Daily Driver" in meinem Fuhrpark.

Dienstag, 2. August 2022

2.8.22:

Im Juli haben wir dank der neuen PV-Anlage "nur" 252 kWh Strom verbraucht. Im Schnitt waren es im letzten Jahr ca. 490 kWh, und ohne PV wären es im Juli 464 kWh gewesen. Damit hat die Anlage sich im Juli zu 1,9% amortisiert. Gar nicht mal so schlecht.

Sonntag, 31. Juli 2022

31.7.2022:

Heute erster Testlauf auf Batterien. Zum Aussaugen des Wohnwagens habe ich den Staubsauger an den Wechselrichter angeschlossen. Hat gut funktioniert. Allerdings habe ich mir noch nicht die Netzqualität des WR angeschaut. Auch hat er bei Weitem noch nicht seine Nennleistung von 5500W gesehen. Das werde ich vielleicht morgen mal testen mit Blick auf THDu und Spannungen.

Samstag, 30. Juli 2022

30.07.2022:

Heute Nacht habe ich die Batterien verkabelt, den Sicherungskasten für die Batterien zusammengebaut und den Hybrid-Wechselrichter mit den Batterien verbunden. Fast. Leider kam statt 10 Neozed-Schraubkappen nur eine, und so bleiben die Batterien ausgesichert, bis ich nachher im Baumarkt ein paar Schraubkappen kaufen kann. Aber immerhin hängt der Wechselrichter schon mal am Netz, und ich konnte mir einen ersten Eindruck der Menüführung machen. Batterieparameter kann man gut einstellen, also Werte für Float, Equalize und "Bulk"-Charge bestimmen. außerdem den Ladestrom. 

Wenn die Batterie dann dranhängt werde ich mal ein bisschen Last an den Inverter hängen und schauen, was der so kann, und wie die Netzqualität ist. Wenn das halbwegs sauber ist, werde ich mal einen Versuch im Hausnetz starten. Eventuell kann er ja während unseres Urlaubs die Stromversorgung des Hauses übernehmen, also Kühlschränke und Netzwerk. Mit den PV-Modulen und der Batterie sollte man eine autarke Stromversorgung in unserer Abwesenheit realisieren können.

Donnerstag, 28. Juli 2022

Blackoutszenario

 Hier habe ich mal mein Blackoutszenario aufgemalt: Wenn es zu einem längeren Blackout kommt, was ich ehrlich gesagt nicht glaube und nicht hoffe, dann könnte die Versorgung meines Hauses wie folgt aussehen: Unten links läuft der Kubota Generator, den mir der Joachim geschenkt hat. Er speist den Hybrid Solar Wechselrichter bei Bedarf. Die meiste Energie soll jedoch von den 3 kWp Solarpanels kommen, die normalerweise am netzparallelen Solax hängen, und dann auf den Hybrid Wechselrichter umgesteckt werden. Als Backup fungiert die 5 kWh große VRLA-Batterie. Da der Wechselrichter einphasig ist, muss ich bei einem längeren Ausfall alle drei Phasen brücken. Bis auf den Werkstattkompressor (und die Drehbank) sind dann aber alle Verbraucher lauffähig. Mit den 5,5 kW des Wechselrichters kann ich alle Verbraucher, natürlich nicht gleichzeitig versorgen. Die Praxis zeigt, dass ich Spitzen über 5,5 kW habe, aber eigentlich werden die immer nur unter Beteiligung des Induktionsfelds erzeugt. Man kann also alles machen, nur beim Kochen sollte man aufpassen :-) Je nach dem, wann ein solcher Stromausfall stattfindet, wird der Ertrag der PV-Anlage vielleicht sogar reichen, um auf den kleinen Generator verzichten zu können. Im Sommer habe ich Erträge bis 18 kWh, was meinen täglichen Verbrauch locker abdeckt. Im Winter werden es wohl ehe Erträge zwischen Null und 6 kWh am Tag sein, da wird man nicht ohne Generator auskommen.

Natürlich kann man ein paar Verbraucher abschalten. Ob man z.B. das gesamte Netzwerk mit allen Access Points und den Satreceivern braucht ist fraglich. Oder das Internet: Nach 12 Stunden sollte wohl auch der Vermittlungstelle im Ort der Saft ausgehen. Ob man in einem solchen Fall dann tatsächlich noch beide Kühlschränke braucht bleibt auch fraglich.

Mittwoch, 27. Juli 2022

27.7.22

Gestern hat mir Mike von Klapp Sabbath einen schicken, grünen Klappradrahmen geschenkt, der wohl einen recht kurzen Radstand hat und ideal sein könnte für Nele. Und natürlich später mal für Lene. Ich werde mal alle Teile zusammensuchen, die noch in der Werkstatt liegen, mal sehen, ob ich das Rad komplett kriege, oder ob ich was dazu kaufen muss...

Samstag, 23. Juli 2022

23.7.2022 - Solarthermie-Überlegungen

In den Sommermonaten verbrauchen wir rund 600 kWh für die Bereitung von warmem Wasser. Jetzt kam ich auf die Idee, diesen Energie großteils mittels Solar-Thermie bereitzustellen. Hierzu würde ich einen Röhrenkollektor auf dem Dach montieren. Die Größe eines solchen Moduls sollte also so bemessen sein, dass dieses rund 20 kWh Energie am Tag einsammelt. Aus meiner Erfahrung mit der PV-Anlage habe ich gelernt, dass ich an guten Tagen 6 Stunden Spitzenleistungsertrag erreichen kann. Für solche Tage wäre eine Modulleistung von 3,3 kW notwendig. Damit würde ich sicherstellen, dass ich nicht zu viel warmes Wasser habe und weder das Modul platzt, noch der Wasserspeicher überhitzt.

Samstag, 16. Juli 2022

15.7.22:

Schöne und entspannte Nachfahrt mit dem Brompton unternommen. Bin gemütlich nach Martinsthal gerollt, um mir dort an der Aral ein Beck's zu kaufen. Dann wieder heim. Die drei Gänge haben für den Anstieg zurück nach Bärstadt locker ausgereicht. Das Licht mit dem neuen Nabendynamo ist sehr schön hell. Die Marathon Reifen rollen ruhig über den Asphalt. Die neuen Bremsen bremsen gut und die Brems-Griffe fühlen sich gut an. Auch die neuen Lenkergriffe sind OK. Ich bin wieder neu von meinem geliebten Brompton begeistert. Es ist einfach ein gutes Fahrrad.

Donnerstag, 14. Juli 2022

14.7.2022:

Am Brompton habe ich jetzt alle Züge und Kabel mit so einem Spiralhüllendingsen umhüllt, sodass das Rad jetzt super aufgeräumt aussieht.  Bin auf meiner ersten Fahrt auch sehr zufrieden gewesen. Leider musst ich die Bremsschuhaufnahme an der Vorderradbremse ein wenig länger fräsen, weil ich den Schuh nicht weit genug unten montieren konnte. Bischen schade, weil die Bremse eigentlich explizit für die Verwendung am Brompton beworben wurde. 


Dienstag, 12. Juli 2022

11.7.22:

Das neue Vorderrad für's Brompton ist sehr schick geworden, und ich bin froh, dass ich mit der Hilfe des DT Swiss Calculators die richtige Speichenlänge ermitteln konnte. Natürlich läuft so ein Projekt nie ohne unvorhergesehene Herausforderungen. In diesem Fall war es die 10mm-Achse des Nabendynamos. Das alte Vorderrad hat eine 8mm-Achse. Also was tun? Wenn es nicht das Brompton wäre, hätte ich nicht lange gezögert und die Flex in die Hand genommen, um die Ausfallenden um 2 mm zu weiten. In diesem Fall habe ich mich aber dazu entschlossen, im Bereich der Ausfallenden die Achse auf 8 mm zu verjüngen. Dazu habe ich zunächst auf die Dienste einer Feile vertraut. Bis es mir zu lästig wurde, und ich die Schruppscheibe in die Flex eingespannt und das Problem maschinell gelöst habe. Mit dem neuen Vorderrad kam auch ein neuer Mantel, sodass ich jetzt vorne und hinten den grundsoliden Schwalbe Marathon fahre. Sieht weniger spektakulär aus wie ein Kojak, fährt sich aber auch gut und ist mit Sicherheit um einiges pannensicherer. Die Lichtanlage ging erst, als ich eine neue Leitung nach hinten gezogen habe. Diese muss jetzt noch zusammen mit den Zügen in einer Kabelspirale verstaut werden. Und dann werde ich mal eine schöne Nachfahrt unternehmen. Noch auf dem Postweg sind die neuen Bremsgriffe und die Bremskörper. Da freue ich mich auch schon sehr drauf, und zusammen mit den neuen Zügen wird die Performance der Bremsen vermutlich auf einem sehr viel höheren Niveau sein.

Und wie es so ist, wenn man ein Laufrad neu macht, dann kommt man ins Grübeln: Soll man hinten auch eine neue, leichtere Felge spendieren? Sieht das Rad nicht stimmiger aus, wenn vorne und hinten die gleiche Felge verbaut ist, jeweils mit roten Alunippeln? Könnte man in dem Zuge vielleicht sogar die Dreigang-Nabe gegen eine Alfine oder so tauschen? Ich hätte ja noch eine 11fach-Alfine in der Kiste liegen, scheue mich aber ein wenig vor dem Aufweiten des Hinterbaus. Angeblich soll das ja recht gut gehen, aber auch hier habe ich Respekt davor, dem Brompton etwas "anzutun". So wie bei den Ausfallenden.

Wenn man mal dran ist am Schrauben, dann kann man ja auch endlich mal die Titanflaschenhalter ans Rennrad dranschrauben. Gesagt, getan. War zumindest bei dem Flaschenhalter am Sitzrohr nicht trivial, weil ich auch hier die alte Aluschraube rausbohren und das Gewinde im Rahmen nachschneiden musste. Geübt habe ich das ja schon am Unterrohr-Halter, den ich kurz vorm Radrennen Frankfurt-Eschborn tauschen musste. Jetzt sind beide Flaschenhalter am Titanrahmen montiert und es sieht wirklich sehr stimmig aus. Ich glaube, ich werde jetzt - ähnlich wie ich es beim Titan-MTB mache - peux a peux aufrüsten mit sinnvollen, langlebigen Teilen.

Donnerstag, 7. Juli 2022

7.7.2022:

 Nach rund 1600 km wird das Brompton jetzt grundlegend renoviert:

- neue Felge vorne

- neue Speichen vorne

- Nabendynamo für vorne

- Reparatur Lichtanlage

- Neue Bremsen vorne und hinten

- Neue Bremshebel vorne und hinten

- Neue Reifen vorne

- Neue Jagwire Züge für vorne und hinten

- Die Faltpedale waren als erstes dran. Heute die erst kurze Fahrt zum Bäcker gemacht und für ganz gut befunden.

Eigentlich wollte ich nur den Seitenläufer-Dynamo auswechseln. Der neue war leider ein Linksläufer, und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Bin gespannt, ich freue mich jedenfalls schon auf das Bike.

Montag, 4. Juli 2022

4.7.2022:

Für morgen habe ich mal beide PV-Stränge in Reihe geschaltet, um zu sehen, wie sich der Ertrag ändert. Eventuell könnte damit der Wirkungsgrad des Wechselrichters höher werden, weil die DC-Spannung in einem für den Wechselrichter besseren bereich liegt. Es könnte außerdem sein, dass die Leistung morgens früher vorhanden ist, weil die Panel ggf. früher die Startspannung überschreiten. Es könnte aber auch sein, dass die Leistung bei Teilverschattung schneller einbricht. Wir werden sehen, ich hoffe, dass die Wetterlage morgen einen Vergleich zu bisher zulässt.

4.7.22: Fönen und Tee Kochen wie ein Nerd

Am Wochenende stand ich mit dem Smartphone neben der Catrin, und warf einen Blick auf die Leistungsbilanz. DIe Sonne schien, und meine Frau fönte sich die Haare mit dem Ferrari-Fön von Babyliss. Zu meinem Erstaunen zieht der Fön nur 1000W, und mit der restlichen Grundlast, und so konnt ich meiner Frau signalisieren, dass sie sich doch gerne so lange föne, wie sie mag. Also eigentlich so lange, wie die Sonne scheint. Jetzt kam von ihr die Idee, den Wohnwagen ebenfalls mit PV-Anlage auszustatten, sodass wir im Urlaub nicht die 3 EUR pro Tag Strom bezahlen müssen. Fand ich eine gute Idee, auch wenn ich ihr direkt einschränkend sagen musste, dass Fönen nicht drin ist. Aber halt Handy laden, Licht, Wasserpumpe, etc...

Tee kochen wir ein Nerd: Wenn man seine PV-Anlage ideal nutzen will, dann muss man möglichst dauerhaft so viel Strom verbrauchen wie man erzeugt. Beim Teekochen geht das wie folgt: kaltes Wasser in den Kessel. Kessel auf's Induktionsfeld. Langsam hochschrauben mit Blick auf's Janitza. Wenn die Leistung ganz knapp ins Positive geht, hat man die ideale Stufe gefunden, mit der man sein Teewasser kostenneutral kochen kann. Gestern Mittag waren das so um die 800W (Stufe 7), dann dauert es natürlich Minuten, während auf Stufe "P" mit heißem Wasser im Kessel das Teewasser bereits nach Sekunden fertig ist.

Freitag, 1. Juli 2022

1.7.22:

Im Juni, in dem die PV-Anlage bei mir 12,5 Tage lief, hat sie bis jetzt 162 kWh Energie gefördert. Davon habe ich 78 kWh selbst genutzt und den Rest ins Netz eingespeist. Die Kunst besteht in der Zukunft also darin, den Anteil der Eigennutzung zu erhöhen. Im Winter wird das recht easy, weil die Anlage vermutlich nicht mehr so weit über meine Grundlast drüber kommt. Im Sommer muss ich mehr Verbrauch ins Tageslicht ziehen. 

Hochgerechnet auf den vollen Monat hätte ich 389 kWh gefördert, was sich relativ gut deckt mit dem Erwartungswert für den Juni. Dieser liegt für den Juni laut einem Diagramm von der Hochschule Birkenfeld bei 135 kWh/kWp. Das wären also bei meiner Anlage mit 2,94 kWp rund 397 kWh. 

Bei meinem aktuellen Stromtarif hat das dazu geführt, dass sich die Anlage im Juni schon mal zu 0,85% armotisiert hat :-) Wenn ich die Leistung jetzt auf's Jahr hochrechnen - man muss dazu sagen, dass im Winter der Ertrag nur 27% des Jahresertrags erbracht wird - dann käme ich auf einen Ertrag von 3100 kWh im Jahr. Bei angenommenen 50% Eigennutzung würde ich also rund 1550 kWh selbst verbrauchen und hier rund 440 EUR Stromkosten einsparen. Bei meiner Investition für die Anlagen (2613 EUR) wären das 17% "Rendite" im Jahr, oder anders gesagt, wäre die Anlage nach 6 Jahren amortisiert.

An Hand dieser Zahlen sieht man, dass es keine schlechte Idee ist, eine relativ kleine Anlage zu kaufen. Bei mehr Leistung müsste man sich tatsächlich überlegen, wie man den Energie-Überschuss zwecks Eigennutzung sinnvoll zwischenspeichert. Bei meiner kleinen Anlage hätte ich bereits einen Speicher von ~10 kWh benötigt, um den Tagesertrag in die Nacht zu verschieben.

Donnerstag, 30. Juni 2022

30.06.22:


Bringt es was, seine PV-Panels zu kühlen? Wie man auf dem Diagramm sieht, steigt die Leistung schon ein wenig an, wenn man - wie hier in meinem Fall - die Panels mit dem Wasserschlauch berieselt. Über den Daumen gepeilt ist die Leistung um ~8% bzw knapp 200 Watt gestiegen. Die Hersteller geben bei ihren Panels auch einen Temperatur-Koeffizient an: In meinem Fall haben die Module einen Leistungsabfall von 0,43% pro K

Dienstag, 28. Juni 2022

28.6.22:

Mit 18,18 kWh heute den bisher höchsten Solarertrag gehabt. Das entspricht 6,18 Stunden der Peakleistung der Anlage. So weit ich es recherchiert habe, sind Werte über 6 hier gute Werte. Ich kann also mit der Anlage ganz zufrieden sein. Auf dem Screenshot sieht man den usage graph vom Janitza-Gerät. Das Gerät geht von einem Verbrauch aus, tatsächlich ist es aber die Energie, die vom Wechselrichter aus ins Netz fließt. Man sieht einen fast perfekten Tagesverlauf mit einem kleinen Einbruch zwischen 14 und 15 Uhr. Von 7 bis 18 Uhr konnte die Anlage unsere Grundlast abdecken. Hier gilt es also, den hauptsächlichen Strom zu verbrauchen. Heute waren die neuen Shelly Schalter in der Post, sodass ich einen von ihnen jetzt mal probehalber an den unteren Kühlschrank hänge und versuche, diesen überwiegend tagsüber laufen zu lassen. Neben dem Minipom wäre das dann das zweite auf die Solaranlage optimierte Gerät. Zum Glück sind hauptsächlich Getränke drin, die nicht so super kritisch auf Temperaturschwankungen reagieren, ich werde die Temperaturen trotzdem im Auge behalten. Sinn machte das nur, wenn der Kühlschrank dauerhaft unter 7 °C im Kühlfach und unter -18 °C im Eisfach bleibt.


Sonntag, 26. Juni 2022

World Klapp 2022 - mit 44 km/h über die Sandbahn

Nach ein fünf Jahren endlich wieder World Klapp. Nach Ludwighafen, Schopp, Mannheim und Berlin ging es dieses Jahr nach Herxheim bei Landau, wo wir auf der Speedwaybahn zum ersten Mal auf ziemlich alternativem Terrain unterwegs waren. Allen Befürchtungen zum Trotz war die Bahn zu Rennbeginn fast vollständig trocken und viel schneller als erwartet. Sowohl meine Übersetzung (54/13) als auch die Reifen (Maxxis 28mm BMX Reifen mit leichtem Profil) waren eine gute Wahl. Schnell war klar, dass im Vorlauf ein Renntempo über 30 km/h gefahren würde, und ich prognostizierte früh, dass bei dem 20-Minuten-Lauf wohl eher 11 Runden als die vom Veranstalter geschätzten 7 Runden gefahren würde. Also 11 km, denn eine Runde hat exakt 1000 m. 

Für die Quali reichten mir dann 34 km/h und besagte 11 Runden, wobei ich zu früh aufgehört hatte. Die Uhr an der Start-Ziel-Geraden stand schon auf Null, ging aber nicht richtig. Die Garmin zeigte dann nur 17:XX an, also ging es noch mal los. Zum Glück hatte ich nur 40 Sekunden verloren und meine Qualifikation war nicht in Gefahr.

Das Finale sollte dann mit 99 Fahren absolviert werden, und zwar ein Rennen über 40 Minuten. Es ging los mit einem nervösen Start eines sich sortierenden Feldes und mit Geschwindigkeiten von über 40 km/h. In der zweiten Runde kam es dann leider zum Crash: Mike von Team Klapp Sabbath ist schwer gestürzt. Was genau passiert ist, weiß ich nicht, obwohl es 2 Meter hinter mir statt fand. Es war an einer Stelle, wo der Sand wegen des Regens am Vortag uneben war. Das Rennen wurde zunächst unterbrochen.

Nachdem klar war, dass Mike zwar ins Krankenhaus musste, es ihm aber den Umständen entsprechend gut ging, wurde das Rennen mit einem spontanen, neuen Modus fortgesetzt. Um weitere Risiken zu vermeiden, aber trotzdem einen Sieger zu ermitteln, hat man sich dazu entschieden, ein Einzelzeitfahren über 5 Runden zu machen.

Es haben sich natürlich auch vereinzelt kleinere Züge gebildet, was auch erlaubt war, was aber natürlich das Ergebnis ein wenig verzerrt hat. Wir als Team klABBA hatten auch vor zu kreiseln, aber nach einer halben Runde waren nur noch der Blaue Reiter und ich übrig. Wir haben dann aber zumindest als Zweier bis ins Ziel so weiter gemacht, und wurden mit Platz 28 und Platz 30 belohnt. 8:15 Minuten für 5 km war dann deutlich schneller, als ich noch einen Tag vorher erwartet hätte.

Neben dem Rennen an sich gab es natürlich auch rund herum viel Geiles. Angefangen von den netten und bunten Menschen, die einem an dem Wochenende begegnet sind, über die Fachgespräche rund um das Themenfeld "Klapprad", bis hin zur Party mit DJ Hering, wo Nele und ich mal richtig schön abgetanzt haben. Und das ein oder andere Bierchen mit Leuten, die ich immer nur beim World Klapp und auf der Kalmit treffe, durfte auch nicht fehlen.

Die genialen Fotos sind (mal wieder) von Ute Herzog

Der SWR war vor Ort und hat zahlreiche Stimmen vor Ort eingeholt und diesen schönen Bericht daraus erstellt, in dem ich leider überhaupt nicht vorkam. Beim Interview haben sich Ton- und Kameramann weggeworfen vor Lachen, aber die Interviewerin war irgendwie nicht auf meiner Wellenlänge. Schade, aber der Bericht ist auch ohne mein Statement sehr sehenswert:


Donnerstag, 23. Juni 2022

22.6.22:

Heute noch mal 20 km auf dem gelben Klapprad getestet. Die Übersetzung 54/13 lass ich jetzt mal drauf, auch wenn die für die hässliche Sandbahn in Herxheim vielleicht ein bisschen zu lang ist. Aber bei dem 30er Schnitt heute hatte ich nicht das Gefühl, dass ich zu langsam getreten haben, und in Herxe geht es ja zumindest nicht bergauf :-) 

Die Solaranlage hat ihre erstn 58 kWh erzeugt, wovon ich 31 kWh selbst verbraucht habe. Das sind schon mal die ersten 9 EUR gesparter Strom :-)


Dienstag, 21. Juni 2022

21.6.2022:

Heute haben meine PV-Module mit 3048 Wp ihre Nennleistung von 2940 Wp knapp überschritten. Der höchste 15-Minuten-Wert lag bei 2,34 kW

Montag, 20. Juni 2022

20.06.22:

Heute bei dem Regenwetter eher Regenwasser als Sonnenenergie geharvestet. Aber auch hier waren es nur rund 200 Liter, was aber immerhin wieder 30 Klospülungen sind.

Sonntag, 19. Juni 2022

19.6.22:


Erster Tag mit voll ausgebauter PV-Anlage. Die Anlage hat am Ausgang des Wechselrichters eine maximale Leistung von 2,04 kW gehabt und diesen Spitzenwert so gegen 13 Uhr erreicht. Über den Tag hat sie knapp über 16 kWh erzeugt, was wohl auch dem Umstand geschuldet ist, dass heute ein sehr gutes Wetter herrschte und außerdem so ziemlich der längste Tag im Jahr war. Ich bin echt gespannt, wie die Leistung bei schlechterem Wetter und kürzeren Tagen aussieht. Fürs Erste bin ich aber erst mal zufrieden. Ich habe am Ausgang jetzt ein Power Analyser eingebaut, der alle möglichen Werte anzeigen kann, zusammen mit dem Analyser an der Hauseinspeisung kann ich herausfinden, wann es sinnvoll ist, bestimmte Verbraucher einzuschalten: Beispiel Nudeln kochen. Auf der Powerstufe zum Erwärmen des Wassers liegt der Verbrauch deutlich über der PV-Leistung, der Kochvorgang selbst auf Stufe 7 wird komplett vom Sonnenschein abgedeckt. Konsequenterweise würde man das Wasser also nicht auf "P" kochen, sondern langsamer auf 7 oder 8 - zumindest theoretisch. Praktisch sollte man es glaube ich eher vermeiden, sich derartig selbst zu gängeln.

 


19.6.22:

12x 245 Wp Solaranlage auf das Terrassendach geschraubt. Zwei Stränge à 6 Module. Solax Wechselrichter mit 4 kW, heute die ersten kWh produziert und so sinnlose Maschinen wie die Eiswürfelmaschine ans Netz gebracht.

Aber auch sinnvolle Dinge: Der Minipom lief bisher immer früh morgens für zwei Stunden zur Aufrechterhaltung des Eispanzers. Diese Zeit ist jetzt in den Mittag gelegt, an dem der meiste Sonnenschein zu erwarten ist.

Ich habe mich gegen einen konventionellen Batteriespeicher entschieden, also muss man die großen Verbraucher auf die Sonnenstunden aufteilen, um den größten Nutzen aus der Solaranlage zu ziehen. 

Warum kein Batteriespeicher? Nunja, die aktuelle Batterietechnik, z.B. Lithium-Eisen, habt eine hohe Zahl an Ladezyklen, z.B. so um die 4000. Aber auf der anderen Seite haben diese Speicher einen recht hohen Preis pro kWh, so dass es tatsächlich sehr lange dauert, bis sich der Speicher amortisiert haben wird.  

Speichern ist trotzdem eine Option. Einmal könnte man die Energie der Solaranlage als warmes Wasser speichern, zum anderen wäre es möglich, "Kälte" zu speichern. Beispielsweise könnte man den Kühlschrank in Zeiten des fehlenden Sonnenscheins abschalten, und ihn bei Sonnenschein kälter stellen.

Naja, die Anlage läuft erst seit 24 Stunden, und das auch nur auf 6 Modulen. Ich werde mal beobachten, was die Anlage so liefert, vor allem der Winter und die Tage mit schlechterem Wetter sind hier interessant. Wenn ich das Einspeiseprofil der Anlage kenne, dann werde ich mir ein paar intelligente Maßnahmen der Energienutzung überlegen...



Sonntag, 5. Juni 2022

5.6.22:

Bin jetzt schon länger nicht mehr mein selbstgebautes Elektroklapprad gefahren, und war dann heute mal wieder begeistert. Bin zum Milchholen an die Tanke in Martinsthal, und das Rad hat den Anstieg auf dem Rückweg souverän weggebügelt. Das Ergebnis war ein 27er Schnitt, was ich bei 17km / 220 Hm ganz OK finde. Die Akkus, die nicht 100% voll waren, lagen bei Fahrtende noch bei deutlich über 18V. Den Verbrauch schätze ich mal so auf 75 Wh, was einem 100km-Verbrauch von 0,44 kWh entspräche. Mit dem Super-B hätte ich wohl so um die 0,6 Liter Diesel verbraucht.

Montag, 30. Mai 2022

30.5.2022:

So, jetzt ist die Zisterne nicht nur in echt, sondern auch im Quelltext der Wago "rund". Die Challenge lag darin, die Fläche eines Kreisabschnitts zu ermitteln, der dann wiederum, multipliziert mit der Länge der Zisterne das Volumen ergibt. Nach ein bisschen Trial-And-Error hat es funktioniert.



Dienstag, 24. Mai 2022

24.5.2022:

Die Wago habe ich jetzt mal in ein Gehäuse gepackt und an die Wand geschraubt. Beim Sensor habe ich jetzt noch festgestellt, dass der Wasserpegel bei voller Zisterne innerhalb der Blocking Distanz des Sensors liegt. Dieser kann erst ab 40 cm zuverlässig messen, also habe ich den Sensor um ca. 20 cm nach oben versetzt. Jetzt ist eigentlich erst mal alles zu meiner vollsten Zufriedenheit, und ich bin gespannt, wie sich die Messung in der Praxis bewährt, also z.B., ob die Steuerung stabil durchläuft, oder ob sie sich ab und an aufhängt. Aktuell habe ich das Gefühl, dass der Sensor hin und wieder Probleme macht, vorhin hat er im Display "9999" angezeigt und am Ausgang mehr als 20 mA ausgeworfen.

Sonntag, 22. Mai 2022

22.5.22: online Zisternen-Füllstandsmessung für rund 100 EUR

Füllstandsmessung mit Ultraschallsensor, Wago und Webvisu läuft. Bis jetzt noch linear, also ungenau, weil die Zisterne ja kreisrund ist, aber ich kann die gemessenen Höhe, die mir per 4-20 mA übermittelt wird, in Liter umrechnen. 

Jetzt lass ich das erst mal sacken und mache mir dann Gedanken, wie ich die ganze Sache noch ein klein wenig "pimpen" kann. Denkbar wäre:

Eine Wasserverbrauchs- und eine Ernteuhr, die die Deltas der An- und Abstiege des Füllstands addiert. 

Cool wäre eine Trendanzeige, aktuell scheint die Trend-Funktion nicht mit dem HTML-Workarround für Codesys 2.3 zu funktionieren. Original wird in einer uralten JAVA-Version visualisiert, und scheinbar kann bei dieser HTML-Lösung nicht alles realisiert werden.

Denkbar wäre auch eine Signal-LED für die Anzeige eines kritischen Füllstands, dafür müsste ich der Wago aber noch eine digitale Ausgangskarte spendieren. Praktisch wäre es allemal, denn wie häufig schaut man sich denn die Visu an?

so sieht die Visu derzeit aus
wie man sieht, ist die Visu eher schlicht: Ich zeige Uhrzeit und Datum an, darunter den Füllstand auf 100 Liter gerundet. Links gibt es noch eine Balkenanzeige, die sich auch bei dem gerundeten Wert bedient. 

Jetzt bin ich natürlich mal gespannt, wie sich der Füllstand in den kommenden Tagen reduziert bzw. nach einem Regen erhöht. Ich weiß immer noch nicht ganz genau, ob ich den Sensor jetzt schon 100% richtig eingestellt habe.

Tricky war übrigens für mich das Verständnis des Loop Powered Anschlussverfahrens des Sensors. Dieser wird mit 24V gespeist und über den Innenwiderstand (ca. 200 Ohm) des Analogeingangs der Wago geführt. Die Stromaufnahme ist also das Analogsignal 4 bis 20 mA. Vorher war ich immer an einem Prüfanschluss nebendran, dieser hatte aber nur 0,6 V Spannung, sodass er den Widerstand der Wago nicht mit Nennstrom speisen konnte. Dachte schon, der Sensor wäre defekt, bis ich die Aufschrift "Loop Powered" gelesen habe.

Eingesetztes Material:

- Endres und Hauser Prosonic FMU231 (70 EUR gebraucht, Schnäppchen)

- Wago 750-841 SPS (geschenkt bekommen)

- Wago 750-452 Analogeingangskarte (25 EUR gebraucht)

- Wago 750-600 Endbaustein (6 EUR gebraucht)

Da kommt jetzt noch ein Hutschienengehäuse dazu und fertig. Stromversorgung - derzeit noch aus dem Labornetzteil - bekommt die Wago dann aus dem Janitza-Netzteil, welches sogar Batteriegestützt ist. Also habe ich diese Netzwerk-Füllstandsmessung für schlanke ~100 EUR realisiert.

Bin ein bisschen stolz


Sonntag, 15. Mai 2022

15.5.2022: Erste Eindrücke des Cozze 13

480°C - das sollte für die meisten Pizzen reichen. Um ehrlich zu sein, ist das sogar für die meisten Pizzen zu heißt. Die 8 kleinen Pizzen, die ich heute mit Nele gebacken habe, haben wir eher so auf der mittleren Stufe gebacken. Direkt auf dem Stein, ohne Blech. Erste Erkenntnis: Der relativ kleine Backraum ist recht niedrig, und wenn der Teig allzu sehr Blasen schlägt, dann kommt es mitunter vor, dass die Pizza nicht mehr so ohne weiteres aus dem Ofen raus will ==> neues Teigrezept organisieren mit weniger Blasenwurfpotential, evtl. mit weniger Hefe?

Die Pizzen waren tatsächlich nach spätestens 2 Minuten fertig, also unglaublich schnell. 

Der Ofen wird - im Gegensatz zum Beefer - komfortabel mit einer batteriebetriebenen Piezo-Zündung gestartet. Das klappt gut.

Während im Inneren Temperaturen von knapp 500°C herrschen, kann der Ofen bedenkenlos auf dem Holztisch stehen. Es entsteht keine signifikante Wärme nach untern.

15.5.22: Bewässerungs-System für's Gewächshaus

kleine Tauchpumpe, Shelly-Schalter und ein bisschen Schlauch: fertig ist das Bewässerungssystem für das Gewächshaus. Natürlich kam auch hier wieder ein Drehteil zum Einsatz: Wenn man schon eine Drehbank in der Werkstatt hat, dann kann man den Adapter von 12mm-Schlauch auf 6mm-Schlauch natürlich auch selbst herstellen. 

Der Adapter ist noch nicht ganz dicht, sodass ich ihn ggf noch mal neu drehen muss. Außerdem muss ich die Schlauchlängen noch mal an die Position der Töpfe anpassen. 

Bilder folgen...

Freitag, 6. Mai 2022

erster Eindruck des Audio Technica AT-VM95E

erster Eindruck ist gut. Habe ihn relativ schnell installiert bekommen. Antiskate wie üblich mit einer Laserdisc eingestellt, Nadelgewicht mit Bodos Waage auf 2g eingestellt. Fertig. Für 44 EUR bekommt man einen ausgewogenen Klang, Pegel scheint ein bisschen geringer zu sein als bei meinem Trackmaster, den ich bis gestern drauf hatte.
 

Montag, 2. Mai 2022

2.5.22:

Heute schön das Brompton aus dem Kofferraum geholt und eine Runde durch Bayern gecruist. Da habe ich mich direkt mal wieder gefreut, dass ich damals das Geld in Hand genommen habe und mir dieses geile, kleine Klapprad gekauft habe. Mittlerweile hat es auch schon rund 1500 km auf der Uhr und könnte eigentlich mal wieder ein bisschen Wartung gebrauchen:

- Der Seitenläuferdynamo ist derzeit kaputt und müsste getauscht werden

- Der vordere Reifen (Schwalbe Kojak) hat einige Cuts und sollte wohl mal gegen einen Schwalbe Marathon getauscht werden. 

- Das Faltpedal sollte mal gegen was solideres getauscht werden. Vielleicht gibt es so was ja auch in Ganzmetall?

- und sauber gemacht werden müsste es demnächst mal :-(


Dienstag, 26. April 2022

26.4.2022:

Als die Zisterne dann voll war gestern, hat das Messgerät 22 mA angezeigt. Also 110%. Also noch mal Deckel auf und die Parameter überprüft. Jetzt ist die Zisterne immer noch voll und am Ausgang fließen jetzt 20,02 mA. Wenn wir im Sommer eine längere Dürre haben sollten, werde ich vielleicht auch den unteren Punkt der Zisterne einstellen können, falls ich hier noch ein Problem haben sollte. 


Montag, 25. April 2022

25.4.2022: Die Zisterne geht online

 

Wenn der Wohnwagen schon mal nicht auf der Zisterne steht, sollte man die Gunst der Stunden nutzen. Dieses Mal nicht nur, um das Einlaufsieb zu reinigen, sondern auch, um endlich den Füllstands-Sensor zu installieren. Dieser hat jetzt Monate sinnlos in der Werkstatt gelegen und freut sich jetzt endlich auf seinen Einsatz. Die mechanische Installation ging recht leicht von der Hand: Loch in Fichtenbrett, Sensor dran befestigen. Dann Fichtenbrett an eine Rohrschelle, die wiederum am Bypassrohr der Zisterne angeschlossen ist. 

Mittels Cat6-Kabel wird der Sensor mit 24V versorgt, und über ein weiteres Adernpäärchen wird der Füllstand mittels 4-20 mA Signal zurück geschickt ins Haus. 

Hier wartet aktuell noch mein Multimeter auf den Messwert, hier soll dann aber eine Visualisierung mit einer kleinen SPS stattfinden. Ziel ist es, eine Webseite im Heimnetzwerk zu haben, die über den aktuellen Füllstand berichtet, im idealen Fall sogar mit der Möglichkeit einer kleinen Statistik. Dazu muss ich mir jetzt noch eine Analogkarte für meine Wago organisieren und mir Codesys beibringen. Alles in allem glaube ich, dass es kein zu komplexes Projekt werden sollte.

Zu dem Sensor: Ein Ultraschallsensor, der den Abstand des Messkopfes zur Wasseroberfläche berechnet. Man kann dann den unteren und den oberen Füllstand eintragen, sodass sich ein Füllstand ergibt. Einfach gesagt: ganz leer wird als 4 mA angegeben, ganz voll als 20 mA.

Mittwoch, 20. April 2022

erster Eindruck des Quechua (Decathlon) Mini Holzofens MH500 (updated)

Die Zombie-Apokalypse kann kommen, wir haben den MH500 von Quechua. Der kleine Miniofen kommt im praktischen Transportbeutel und einem praktischen Metallstab, den man zum Öffnen und Schließen der Ofenklappe oder zum Bewegen des ganzen Ofens verwenden kann, ohne sich dabei die Finger zu verbrennen. Wir haben den Ofen heute zur Zubereitung unseres Abendessens verwendet, und dafür haben wir auf ein paar Zweige des Tannenbaums zurückgegriffen. Auch ein paar Stöcke, die sich auf die Schnelle im Garten fanden dienten als Brennstoff, sowie die Karton-Umverpackung der Camembers, die wir angebraten haben. 

Ich war gegenüber des sehr kleinen Brennraums doch ein wenig skeptisch und konnte mir nicht vorstellen, dass man hier ein ernstzunehmendes Feuer entfachen kann, dass zum Kochen reicht. Aber: Wir wurden eines Besseren belehrt, und schon nach ein paar Minuten konnten wir die fertigen Camembers von der Flamme nehmen. Weil es so viel Spaß machte, fanden wir immer mehr Brennmaterial, um den Brand im Ofen am Leben zu erhalten. 

Man kann ihn wahlweise von oben oder über die Klappe "füttern", die Holzstücke sollten halt so ca. 7 cm Länge nicht überschreiten. Ab und an mussten wir dann mal ein wenig pusten, um die Verbrennung zu beschleunigen, aber insgesamt war es doch beindruckend, wie man hier auf kleiner Fläche ein ordentliches, kleines Feuerchen zaubern kann. 

Der Brennraum selbst ist von einem doppelwandigen Gehäuse umgeben, nach oben ist der Brennraum offen, und selbst wenn eine Pfanne oder ein Topf auf dem Ofen steht, gibt es unterhalb Löcher, die den Zug sicherstellen. Tatsächlich hält sich die Rauchentwicklung in Grenzen, wenn man zu nasse Hölzer vermeidet. Am besten sucht man sich totes Holz, welches schon irgendwo auf dem Boden liegt.

Unterhalb der Brennkammer befindet sich eine Art Gitter, und darunter wiederum eine kleine Asche-Schublade, die im Zweifelsfall auch mit der Bedienstange herausgenommen werden kann.

Braucht man so etwas denn? Ehrlich gesagt eher nein, es gibt hervorragende Gas- und Benzinkocher, die nicht nur kleiner, sondern auch einfacher und schneller zu bedienen sind. Man darf ja auch nicht außer Acht lassen, dass der Holzofen nach dem Kochen noch eine gewisse Zeit zum Abkühlen braucht, bevor man ihn wieder in seiner Tasche packen kann. Aber er ist natürlich unabhängig von kommerziellen Brennstoffen und deshalb vielleicht dann eine gute Sache, wenn es mal richtig eskaliert. 

Man weiß ja nie...

hier noch zwei Videos in Betrieb. Die Glut ist zu diesem Zeitpunkt sehr gut, Verbrennung findet mit realtiv wenig Rauch statt:

Freitag, 8. April 2022

8.4.2022:

Heute extra für den Urlaub das Brompton repariert. Also ich haben den Schlauch geflickt, den ich mir vor rund zwei Monaten in Berlin kaputtgefahren habe. Hab mich auch gleich mal um die Lichtanlage gekümmert, leider scheint der Seitenläufer-Dynamo defekt zu sein. Was tun? Neuen Seitenläufer oder auf Nabendynamo umstellen? Ich sitze es erst mal aus...

Sonntag, 20. März 2022

20.3.2022:

Bis 21V laden bringt scheinbar wirklich einiges bei den Akkus. Heute Abend habe ich noch mal die gleiche Fahrt wie letzte Woche gemacht. Bei ersten Versuch war bei ca. 280 Hm der Akku leer, heute ging es über die kompletten 370 Hm und mit 2x 18,6V Restspannung. Bin relativ zufrieden und werde noch mal einen Kapazitätstest mit komplett vollem Akku machen. Könnte mir vorstellen, dass er dann auf 5,5 Ah kommt.

20.3.22:

Heute mal mit den bis 21V geladenen Akkus eine Probefahrt zum Bäcker und zurück unternommen. Bei 250 Hm hatten die Akkus bei Ankunft noch jeweils rund 19V, das fand ich dann erst mal ganz gut. Auch gut, dass beide Akkus fast die gleiche Spannung hatten. Ich hab die Probefahrt mit der Wärmeschutzhaube unternommen, sodass die Akkus bei meiner Ankunft handwarm waren, und das obwohl wir draußen wohl nur so 7°C hatten. 

Ich glaube, ich teste die Kapazität der Akkus noch mal im auf 21V aufgeladenen Zustand.

Mittwoch, 16. März 2022

Test des Vanon 18V 9Ah Makita Akkus BL1890B

für knapp unter 40 EUR bekommt man bei e*** einen 18V Akku mit einer Kapazitätsangabe von 9 Ah. Was kann der Akku?

Ich habe mir zwei dieser Akkus gekauft und sie ein paar Tests unterzogen.

Wenn man ihn aufschraubt, sieht man einen relativ sauberen Aufbau mit 15 Zellen des Typs 18650 - meistens tragen die Zellen eine Aufschrift mit Vanon, ohne aber direkt irgendwelche Ableitungen auf eine Nennkapazität machen zu können.

Um auf die 18V zu kommen, sind die Zellen "3P5S" organisiert, also 5 mal 3 parallele Zellen in Reihe geschaltet. So müsste also eine Zelle 3,6V und 3000 mAh haben, was schon mal sehr ambitioniert wäre. Zellen des Typs 18650 erreichen bis zu 3,4 Ah, aber vor allem im Bereich hoher Ströme, die bei Makita-Werkzeugen zu erwarten sind, haben solche Zellen meistens kleinere Kapazitäten zu gunsten einer besseren Hochstromfähigkeit.

Mein erster Test an einem LiPo-Charger hat den Akkus eine Kapazität von jeweils 3,1 Ah attestiert. Das kam mir dann doch ein bisschen frech vor, also habe ich noch einen zweiten Test durchgeführt, an einem 7,6W-LED-Fluter. Dieser nimmt zwischen 12 und 21 Volt eine konstante Leistung ab, sodass ich nach dem Test eine Energie in Wh ermitteln konnte, die sich dann beispielsweise auf 18V normiert in mAh angeben lässt. 

Bei diesem Test kam ich auf ungefähr 70 Wh bzw knapp 4 Ah - Der Akku hat also ganze 45% seiner Nennkapazität. Da mein Ladegerät nur bis ca. 20,4 V lädt, könnte der Akku noch etwas mehr Kapazität haben, ich tippe mal auf 1,5 Ah pro Zelle, also 4,5Ah für den Akku. Das bestätigt auch ein weiterer Versuch an meinem Opus, wo ich Zellen aus einem anderen Vanon-Akku rausgelöst und im Opus geladen habe. Bei vier Zellen kam für alle Zellen eine Kapazität von rund 1500 mAh heraus.

Taugt der Akku also? Ist er sein Geld wert? Eigentlich ja, weil ein 18V 5Ah Akku von Makita 66 EUR kostet und damit deutlich teurer ist. Gleichzeitig ist der Innenwiderstand der verbauten Zellen mit ca. 6,5 mOhm pro 3P-Einheit relativ gleichmäßig und unauffällig. Der Gesamtwiderstand des Akkus von 32 mOhm läßt auf einen sehr hohen Kurzschlussstrom schließen, rein rechnerisch über 500A. Oder anders gesagt: Bei einem Strom von 60A kann man mit einem Spannungsabfall von weniger als 2V rechnen. 

Im Gegensatz zu dem Original-Makita-Akku, der 2P5S organisiert ist, ist der Vanon allerdings deutlich größer und schwerer. Alleine die 5 Zellen zusätzlich bringen schon mehr als 200g auf die Waage, und das Gehäuse ist auch größer und schwerer. Ob der Vanon genauso zyklenfest ist wie der Makita ist fraglich. 

Ich werde jetzt noch mal testen, wie die Kapazität des Akkus ist, wenn ich ihn bis 21V, also 4,2V pro Zelle lade. Ausserdem werde ich mal die kleinen Akkus von Vanon ausprobieren, vielleicht sind da ja bessere Zellen drin.

Als Resüme kann man wohl feststellen, dass Qualität ihren Preis hat, und dass man eventuell zweimal kauft, wenn man billig kauft.

Das Bild zeigt übrigens das Ladesetup am Labornetzteil. Auch wenn ich davon ausgehe, dass das BMS im Akku die Zellenspannung ausbalanciert, habe ich mich für eine Ladung vor der Haustür entschieden. Wenn er anfängt zu brennen, dann werden nur ein paar Pflastersteine kontaminiert.


Montag, 14. März 2022

14.3.2022:

erste Testfahrt mit den neuen Akkus auf dem eKlapprad etwas ernüchternd: Nach 250 Hm auf relativ hoher Stufe war die Akku-Kombi leer. Dann habe ich auf Stufe 0 gestellt, sodass nur noch das Licht an war. Die zwei Balken der Akkuanzeige sind dann auf der weiteren Fahrt verschwunden, und ich war ganz neugierig, wie die Spannung der beiden Akkus daheim war:

1. Akku 17,7V - alles OK

2. Akku 12,4V - das ist ein bisschen wenig

jetzt mal beide Akkus aufladen und dann morgen noch mal eine Testfahrt. Ich würde nicht ausschließen, dass die Akkus nach ein paar Zyklen noch etwas besser werden.

Sonntag, 13. März 2022

13.3.22: Vanon fake Makita Akku 9 Ah für das Elektro-Klapprad ?

 Letzte Woche ist mir einer der Vanon-Akku kaputt gegangen, eine kurze Untersuchung ergab, dass ein 3er-Block komplett auf 0 V runter ist, eventuell dem Verweilen im Freien bei Temperaturen deutlich unter Null Grad geschuldet. 

Jetzt habe ich e*** angeworfen und mir neue Akkus dieses Typs bestellt, sodass das Klapprad wieder einsatzbereit ist. Für rund 45 EUR pro Stück bekommt man hier einen 3P5S-organisierten Akku, der sehr wahrscheinlich keine 9 Ah hat. So eine 18650er Zelle kann über 3000 mAh haben, aber wenn auch ein gewisser Entladestrom zur Verfügung stehen soll, dann haben diese Zellen eher zwischen 2000 und 2500 Ah. Aber 7,5 Ah wären für den Akku OK, und das Klapprad hätte dann W=7,5Ah*36V=240Wh- das ist auf jeden Fall ausreichend für den Einsatzzweck des Klapprads.

Um die Kapazität der Akkus zu ermitteln, brauche ich jetzt erst mal einen aussagekräftigen Messaufbau: Mein erster Versuch mit dem LiPo-Charger hat mich nicht ünberzeugt. Dieser hat mir für beide Batterien ca. 3100 mAh attestiert, was ich aber für unrealistisch halte. Ich werde wohl noch mal mit einer konstanten Last, z.B. mit einem meiner LED-Strahler testen und das Logging-Multimeter parallel schalten.

Sonntag, 6. März 2022

6.3.2022: Puky vs. Specialized 4:2

Neles Fahrzeuge bis jetzt:

- Dreirad: Puky

- Rutschfahrzeug: Puky

- Laufrad: Specialized

- erstes Fahrrad: Puky

- zweites Fahrrad Puky

- drittes Fahrrad: Specialized

 

 


Samstag, 26. Februar 2022

26.2.2022:

Ich denke ersthaft über die Montage einer kleinen PV-Anlage nach. Idee: ca. 3kW PV-Leistung auf dem Dach, kleine Batterie dran und kleinen Wechselrichter dran und dann geht es los. Zum einen wäre man dann nicht mehr so anhängig vom Netz, und zum anderen könnte man tatsächlich auch (tagsüber) ein bisschen Strom sparen. Strom über die Batterie zu beziehen ist wahrscheinlich eine Milchmädchenrechnung, aber das müsste man sich auch mal ausrechnen. Mal sehen, was sich so ergibt...