Mittwoch, 1. Februar 2012

1.2.2012: Zurück aus Berlin

Wie schon im letzten Jahr waren wir auch dieses Jahr wieder zum 6-Tage-Rennen in Berlin und es war mal wieder eine grandiose Show. Nicht unbedingt die Puhdys, die am Samstag aufgetreten sind, dafür umso mehr die spannenden Jagden und Rennen. Jedem, der so was bisher noch nicht erlebt habe kann ich so ein 6-Tage-Rennen nur empfehlen, leider ist das in Berlin so ziemlich das letzte noch existierende Rennen.

Das Camping in Berlin hat sich unter dem Hoch Cooper zu einer echten Herausforderung herauskristallisiert, denn bei -12°C hat sich dann auch teilweise der Atem aus der Luft herauskristallisiert. Zum Glück habe ich in dem Stromschrank vom WoMo-Stellplatz eine 16A-Sicherung gefunden, sodass wir den Ölradiator auf 2000W durchlaufen lassen konnten. Im VW-Bus stellen sich dann Temperaturen über Null Grad ein.

Dank sparsamer Packstrategie haben wir auf die Mitnahme eines Campingkochers verzichtet und waren sehr einfallsreich, was die Wahl unserer Mahlzeiten anging: So haben wir festgestellt, dass man das Cevapcici in den Aluverpackungen innerhalb von 10 Minuten auf Esstemperatur bringen kann, wenn man es zwischen die Rippen des Radiators steckt. Weitere Erkenntnisse waren, dass 5-Minuten-Terrine innerhalb von kürzester Zeit ziemlich anstrengend wird, aber dass man sie mit ein bisschen geriebenem Käse und Chipotle-Sauce verbessern kann.

Übrigens: In Berlin kann man 37 TV-Sender und 6 Radiosender über DVB-T empfangen. Schlecht ist das nicht...

Aus Kältegründen haben wir die mitgebrachten Fahrräder unbenutzt auf dem Heckträger belassen, wo sie mit der Zeit eine Schicht aus Raureif und Schnee ansetzten. Statt eine Radtour zu unternehmen haben wir die "Grüne Woche" in Berlin besucht, wo es allerlei interessante Dinge zu bestaunen gab. Besonders beindruckend fand ich den vollautomatischen Stall, bei dem die Kühe freiwillig in die Melkmaschine hineinlaufen und sich dann von einem Roboter melken lassen. Faszinierend. Meinen Duvel-Yeeper konnte ich an einem Stand für belgische Bierspezialitäten befriedigen, wo ich sündhafte 3,50 EUR für eine Flasche meine belgischen Lieblingsbiers bezahlt habe. Die Flasche habe ich mit nach Wiesbaden genommen, weil man das Bier aus dem passenden Glas trinken muss. Das werde ich in den nächsten Tagen wohl mal tun...


Max und sein Lieblings Angry Bird


Ich will auch ein Vespa Ape


Catrin bei dem Versuch einen Bubbletea lecker zu finden...


Kuh in Melkroboter

Keine Kommentare:

Kommentar posten