Donnerstag, 28. Juni 2012

28.6.12: Endlich: Garmin hat mir einen neuen Edge 500 geschickt.

Ende gut, alles gut. Am 4.6. im Urlaub ist mein Edge 500 kaputt gegangen. Aus einer Bootschleife war er nicht mehr hochgefahren und hat mir den Urlaub versaut. Zumindest ein bisschen. Dann ist ja nach meiner Anfrage bei Garmin erst mal gar nichts passiert. Und zwar bis zum 15.6., und ich habe mich ziemlich darüber aufgeregt. Ob denn das Problem weiterhin bestünde, wurde dort lapidar nachgefragt, mit dem Hinweis, dass ich mich dann noch mal melden solle, ansonsten würde man das Ticket nun schließen. Ich antwortete kurz, dass das Problem weiterhin bestünde und umriss noch einmal die Problematik: Bootschleife, neu geflasht, formatiert, etc. Nix geht mehr. Die nächste Anwort folgte dann bereits am 18.6.12. Man teilte mir eine RMA-Nummer mit, eine Material-Rücksendeautorisierungs-Nummer. Nun investierte ich 6,9EUR für ein DHL Paket und schickte meinen Edge500 auf die Reise zum Garmin Reparaturservice. Der Onlinehändler, bei dem ich den Edge damals gekauft hatte war so freundlich, mir noch mal eine Rechnung vom Kauf zu schicken. Das Original dieser von Garmin angeforderten Kopie hatte ich verloren. Dann ging's wirklich schnell: Das Edge500 traf am nächsten Tag bei Garmin an, in deren FAQs ist zu lesen, dass die Artikel in der Regel 24h im Werk sind und dann wieder versendet werden. Und so war es dann auch. Der Edge wäre gestern bei mir eingetroffen, heute konnte ich ihn dann auf der Post abholen. Das Mehrgewicht des zurückgeschickten Pakets machte mich stutzig. Auf dem Hinweg hatte ich den Edge schön zwischen Polsterfolie in einen Karton gelegt, das zugeklebte Paket war so leicht, dass man meinen konnte, ich würde Luft verschicken. Jetzt hat ich ein deutlich schwereres Päckchen abgeholt. Noch auf dem Weg vom Postamt zum Auto malte ich mir aus, was für tolle Geschenke mir Garmin hier vielleicht als Wiedergutmachung in das Paket gepackt hat... Als ich das Paket dann im Auto öffnete, freute ich mich sehr über ein komplettes Bundle: Ich habe jetzt einen weiteren Trittfrequenzsensor, einen dritten Pulsgurt, zwei neue Halterungen, was mich übrigens am meisten freut, sowie ein weiteres Ladegerät und diverse Kleinteile, die man so im Bundle hat. Ich bin letzten Endes doch zufrieden, habe auch gleich ein Firmware Update gemacht und bin jetzt GPS-mäßig wieder gut ausgestattet.

Mein Fazit: Trotz der marktbeherrschenden Position Garmin wurde hier nach kleinen Anlaufschwierigkeiten sehr kulant vorgegangen. Dass ich ein defektes Gerät hinschicke und ein komplettes Bundle mit allem Zubehör bekomme tröstet mich ein bisschen über mein pulsloses Fahren im Urlaub hinweg. Garmin hat meine Wut damit vorerst resettet und ich bin ab sofort ein bisschen entspannter im Hinblick auf den nächsten Defekt...

Mittwoch, 27. Juni 2012

27.6.12:

Mein neues Trainingsziel auf dem Rad ist es, eine Steigungsgeschwindigkeit von 1000 Hm/h zu erreichen. Derzeit komme ich so auf 660, was sehr wenig ist. Top-Fahrer wie Contador oder Bjarne Riis haben in ihrer aktiven Zeit Werte von mehr als 1800 erreicht, Lance Armstrong kam laut eigener Aussage auf Wert um die 1700.

26.6.12:

9,6°C, Da habe ich heute morgen ein bisschen mehr erwartet. Sonst wäre ich wohl auch nicht in "kurz/kurz" auf meines Strecke "Wiesbaden>>>Frankfurt" gegangen. Aber egal, die Fahrt war auch in "kurz/kurz" ziemlich cool, weil ich auf der Höchster Farbenstraße trotz Singlespeeder zeigen konnte, was ich so drauf habe. Dritbeste Zeit dieses Jahr, von nunmehr 18 Fahrten nach Frankfurt bzw. von Frankfurt heim. Noch drei weiere Fahrten bis zum neuen Jahresrekord. Ich bin auf dem besten Wegm vor allem, weil gerade mal Juni ist.

Montag, 25. Juni 2012

25.6.12: Heute: Makro-Video

Habe meinen alten m42-Adapter ausgegraben und ein Makrovideo gedreht. Sinn(los). Bei der 1080p-Version kann man sogar die Bewegung des Minutenzeigers sehen, finde ich witzig. 1080p ist irgendwie mitlerweile Standart, schließlich hat Canon ja auch schon die erste Kamera mit 4k-Auflösung rausgebracht. Genauso wird 4k wohl pünktlich dann in die weltweiten Wohnzimmer einziehen, wenn alle Nutzer einen 1080er Fernseher haben, der auch schon 3D und Multiview kann. Letzteres finde ich extrem witzig und ich persönlich habe mir das schon vor Jahren überlegt: "Warum nicht einfach zwei Bilder mit Shuttertechnik abwechselnd schalten, sodass zwei oder noch mehr Leute jeweils ein eigenes Bild auf dem Bildschirm sehen. Phillips hat das jetzt mit Polfiltern realisiert, noch besser, weil man so keine aktive sondern nur eine passive Brille braucht. Im Gegensatz zur 3D-Technik wäre das Multiview für mich übrigens eher ein Kaufanreiz.


24.6.12: Ein paar Testfotos in der Fasanerie

 Auf dem Weg zur Fasanerie erst mal über die Biohazard-Warnschild-beworbenen (1) Eichenprozessionsspinner gestolpert. Hier wurde mir gleich mal die Naheinstellgrenze des EF 35-350 bewußt. Catrins Makro-Funktion der Fuji hatte dort ein besseres Ergebnis erzielt als das Bild hier.

(2) In der Vogel-Voliere gabs dann neben tausenden Spatzen, die scheinbar freies Geleit durch eine Art Spatzenklappe genießen, Tauben, Fasana und irgendwelche Vögel, die ich nicht kenne, ich wollte mir auch nicht die Mühe machen die Schilder zu lesen auf denen sie erklärt werden.







 (3) Der Fasan und im Vordergrund eine Taube beim Start














(5) Rehe. Teilweise konnte ich von den hohen ISO-Geschwindigkeiten der Kamera profitieren, hier ISO2000





 (10) ungecropt



ISO800






Fazit des heutigen Nachmittags: Die Kamera ist mit dem 35-350 sau schwer, und auf der Wanderung zur Fasanerie hin hat man ihr Gewicht bereits deutlich gespürt. Man muss ganz definitiv zu einer DSLR noch eine Kompaktkamera haben, weil man zwar tolle Fotos machen kann, das Teil aber manchmal einfach viel zu schwer ist.

Samstag, 23. Juni 2012

23.6.12:

Die ersten 100km mit dem Edge 800. Ernüchtert muss ich feststellen, dass das Fahrrad fahren mit dem neuen GPS-Gerät nicht weniger anstrengend geworden ist. Auch feststellen musste ich, dass sich meine Fitness im Urlaub nicht verbessert hat, aber auch nicht verschlechtert. Aber zurück zum Garmin: Das Touchpanel ist resistiv und damit auch mit Handschuhen bedienbar. Gut, auch wenn kapazitive Touchdinger cooler sind. Die Neigungswerte - das habe ich glaube ich bereits erwähnt - sind genauer. Das Edge 500 hat gerne mal was von 70% Steigung erzählt, wenn es gerade den Höhenmesswert korrigiert hat. Das Edge 800 leistet sich dagegen bei nicht allzu steilen Anstiegen noch eine Nachkommastelle bei der Anzeige. Für die Vertikalgeschwindigkeit gibt es jetzt eine 30s-Wertung. Sehr gut. Hier meine Lieblings-Anzeigewerte bei dem Gerät:

1. Distanz
2. Puls
3. Höhe
4. Neigung
5. Geschwindigkeit
6. Leisung (3s)
7. Vertikalgeschwindigkeit (30s)
8. Fahrzeit
9. Sonnenuntergang
10. Sonnenaufgang
11. Temperatur
12. Fahrtrichtung
13. Gesamtanstieg
14. Gesamtkilometer
15. Durchschnittsgeschwindigkeit
16. Maximalgeschwindigkeit

Neben diesen Werten habe ich "Auto Lap" eingestellt, dass nach jedem gefahrenen Kilometer die Zeit anzeigt. Diese Funktion verschafft einem einen relativ guten Überblick über die aktuelle Geschwindigkeit. Unter 3 Minuten entspricht >20km/h, unter 2 Minuten entspricht >30km/h, usw. Da kann man sich während der Fahrt wirklich gut orientieren. Eigentlich hatte ich mir diese Funktion zum ersten Mal auf dem 500er für einen Volkslauf eingerichtet, aber das hat mir dann so gut gefallen, dass ich es beim Radfahren drin gelassen habe.

Donnerstag, 21. Juni 2012

21.6.12: Erster Eindruck vom Edge800

Ich bin jetzt zwei Mal kurz mit dem neuen GPS-Ding gefahren und stelle folgendes fest: Man kann bis zum 5 Infoseiten einstellen, auf der pro Seite bis zu 10 Parameter angezeigt werden können. Endlich kann man auch wieder den Sonnenauf- und Untergang angezeigt bekommen. Ausserdem wird die Neigung bei kleinen Anstiegen mit einer Nachkommastelle, also sehr genau angezeigt. Die Auflösung beträgt übrignes 240x160 Pixel und wirkt an vielen Stellen äußerst unscharf. Mitlerweile sind wir halt von 1280x720-Handybildschirmen verwöhnt, aber das Edge ist ja ein Tacho und hat nur Vorteile in Sachen Performance und Akkulaufzeit, wenn es keine so hohen Auflösungen fahren muss. Die Kartenansicht wirkt etwas moderner als auf dem Vorgänger, dem 705, und die Bedienung über Touch funktioniert zumindest ohne Handschuh ganz gut. Gut gefällt mir auch z.B. die Anzeige des Gesamt-Kilometerstandes. Der Powerknopf, der auch z.B. auch für die Tastensperre benötigt wird ist schwer zu drücken, und beim Betätigen meldet sich das Plastikgehäuse unter leichtem Knarxen. Nicht untypisch für Garmin, und wenn der Knopf erst mal zwei Jahre benutzt wurde dann wird der Druckpunkt wohl so weit verschwunden sein, dass man den Knopf evtl. nicht mehr drücken kann. Egal, noch ist das Gerät ja noch taufrisch. Genau wie den 500er kann ich den 800er auch als Uhr zusammen mit meinem eigens für den 500 angeschafften Armbandes tragen, wobei der 800er für diesen Einsatz doch sehr wuchtig am Handgelenk wirkt. Gut ist aber auch, dass ich nun weitere zwei Halterungen mein Eigen nennen darf, seit der 800er im Haushalt ist.

Dienstag, 19. Juni 2012

19.6.12:

So. Das Edge 500 ist erst mal eingeschickt zu GARM**, und ich bin mal gespannt was die so mit dem Ding machen. Da ich keine Lust habe, in den nächsten Wochen blind durch die Gegend zu fahren, habe ich mir ein Übergangs-GPS geholt, und zwar einen Edge 800. Naja, eigentlich habe ich beim 500 manchmal die Kartenfunktionen vermisst. Da die Catrin das 705 mehr oder weniger anektiert hat, und ich das Prozedere mit den Halterungen zu nervig finde ist das 800 eine gute Wahl, das immerhin mal mit der selben Halterung wie das 500 befestigt werden kann.

Montag, 18. Juni 2012

wie sind denn so die Autogas-Preise in Frankreich?

Heutzutage muss man sich das ja schon zwei mal überlegen, ob man mit dem Auto in den Urlaub fahren kann. Die Spritpreise steigen und mit ihnen selbstverständlich auch die Preise für LPG, oder GPL, wie die Franzosen das nennen. Haben wir bei unserem letzten Urlaub in Frankreich noch rund 83ct pro Liter Autogas bezahlt, so waren es jetzt auf der Autobahn meistens zwischen 94 und 97ct. Unser Verbrauch ist seit der Anschaffung des Heckträgers für die Räder auch noch mal leicht gestiegen: Das Busjen verbraucht jetzt ungefähr 15 Liter auf 100km. Wir sind also mit rund 14ct pro km vorwärts gekommen. Geht wohl grad noch so...

Sonntag, 17. Juni 2012

17.6.12:

Zurück aus dem Urlaub. Neben dem GPS habe ich am Fahrrad auch das Hinterrad und das linke Pedal geschrottet. Es hat sich also gelohnt. Am Hinterrad ist Mavic-typisch die Felge innen gerissen, sodass es die Flanke nach außen gedrückt hat und ein kontrolliertes Bremsen nun nicht mehr möglich war. Zum Glück gab's beim Decathlon um die Ecke ein Not-Hinterrad für 39 EUR. Das kann man im Urlaub ruhig mal bezahlen... Noch mehr Glück hatte ich bei dem Pedal. Bei km 30 auf einer unserer Touren fiel mir plötzlich der Pedalkörper ab, und ich schaute verdutzt auf die leere Achse, die noch an der Kurbel befestigt war. Ich entfernte die Kügelchen, die sich aus dem Lager gelöst hatten und "montierte" den Pedalkörper auf der nun freigelegten Achse. "Jetzt auf dem schnellsten Weg zurück auf den Campingplatz, denn diese Konstruktion ist nicht für die Ewigkeit gemacht..." war mein Gedanke, und ich rollte zunächst gemütlich vom Ort des Geschehens bergab in den nächsten Ort. Kaum 800m gerollt, erschien uns plötzlich ein Radgeschäft, und ich nutzte die Gunst der Stunde und betrat das Geschäft mit dem losen Pedal in der Hand. Der junge Verkäufer konnte mir direkt einen Satz neue Pedale montieren, und das ganze dauerte keine 5 Minuten und kostete 12 EUR. Ich war total geflasht von so viel Glück, und so haben wir an dem Tag insgesamt noch über 1000Hm gemacht. Wie schön...

Samstag, 9. Juni 2012

9.6.12:

Heute die 1000km auf dem MTB vollgemacht. Wie in den letzten Jahren scheint auch dieses Jahr das MTB das von mir meistegfahrene Fahrrad zu werden.

Donnerstag, 7. Juni 2012

8.6.12:

Lese gerade - nach dem ich schon den zweiten und dritten Teil gelesen habe - den ersten Teil von Jussi Alder-Olsens Morck-Reihe. Spannend wie die anderen beiden Bücher, und ich freue mich schon jetzt auf den September, wenn endlich der vierte Band erscheint. Den werde ich mir dann ganz oldschool als Hardcover kaufen, scheiß auf ebooks...

7.6.12:

Ganz ARme MInderwertige Navigationsgeräte. 72 Stunden sind rum und immer noch kein Lebenszeichen von dem Hersteller meines Edge500. Da kommt Freude auf, wenn man Fahrrad fahren geht und nicht die hunderte von Daten angezeigt bekommt, an die man sich mitlerweile so gewöhnt hat...

Dienstag, 5. Juni 2012

Montag, 4. Juni 2012

4.6.12: Alle meine Garmins gehen kaputt!

Bis auf das Edge 705. Aber egal: Forerunner 201: Bei einer Abfahrt in 2 Teile zerfallen! Forerunner 305: Nach Regenfahrt löste sich der Deckel, ausserdem ist die Gummiabdeckung von den Knlpfen so labberig geworden, dass man die Knöpfe nur noch gerade so drücken konnte. Und jetzt, heute ganz aktuell passiert: Der Edge 500 befindet sich in einer Reboot Loop, er pipst alle 10 Sekunden und ich hoffe, dass der Akku bald leer ist. Wie gesagt, der Edge 705 ist der Firma Garmin in Sachen geplanter Obsoleszens wohl etwas mislungen, denn er ist nicht totzukriegen. Gut, eine Zeit lang wollte er nach USB-Verbindung keinen Satelliten mehr finden, und auch an den Gummiknöpfen kann man die schwachen Versuche erkennen zu verschleißen, aber bisher ohne Chance. Im Fall von Garmin muss man mal ganz klar die Nachteile eines Marktmonopols für den Kunden aufzeigen: Die Geräte sind sehr teuer und von einer verbesserungswürdigen Qualität. Dieses Mal habe ich den Support von Garmin kontaktiert, ich bin gespannt, ob die mir helfen können. Die bisherige Laufzeit des Edge ist im Übrigen ein Witz: Ich habe den jetzt keine zwei Jahre gehabt. Und ich muss auch sagen, dass ich das Gerät nicht behandle als sei es Dreck: Eigentlich benutze ich es ganz normal und stecke es hin und wieder an den PC, um es aufzuladen und die Daten auszulesen. Das war übrigens auch die letzte Aktion im Leben meine Edge: Ich habe eine Tour für Morgen aufgespielt und es danach getrennt und in den Halter am Lenker meines MTB gesteckt, wo es dann direkt mit der Reboot Loop angefangen hat. Ich rege mich jetzt nicht weiter auf. Ich kauf mir meine Garmins einfach immer mit der Einstellung: "Hey, in zwei Jahren ist die Kiste nicht nur kaputt, sondern es gibt auch attraktive Nachfolgemodelle" Im aktuellen Fall wäre das ggf. der Forerunner 910XT, ich werde aber vermutlich eher einen Edge800 anschaffen. Gesetz den Fall, Garmin zuckt bei meinem geschilderten Problem auch nur mit den Schultern...

Samstag, 2. Juni 2012

2.6.12:

So gut die Idee mit dieser Squeezebox auch ist: Die Kombination Squeezebox Touch und Netgear ReadyNAS bringt mich um den Verstand und raubt mir die letzten Nerven. Ein einfaches Update hat mich jetzt mal gut und gerne zwei Stunden aufgehalten und die Kiste ist immer noch nicht wieder ganz funktionsfähig. Ich habe einen Hals, das kann ich gar nicht in Worte fassen. Die Kiste ist so lahm und träge, das geht gar nicht.