Freitag, 15. Januar 2021

15.1.2021

Retroflag GPi Case versus PiBoy DMG. Das ist kein fairer Vergleich, denn außer, dass auf beiden Geräten Retropie läuft, unterscheiden sich die beiden Geräte elementar: Das Retroflag kann nur einen Raspberry Pi Zero aufnehmen und hat dementsprechend wenig Leistung. Das Gerät ist insgesamt auch wesentlich kleiner. Im PiBox steckt ein Raspi 4, der auch N64-Spiele emulieren kann, außerdem hat er zwei zusätzliche Knöpfe sowie einen analogen Stick. Wo der Retroflag noch mit drei konventionellen AA-Batterien auskommt, versorgt im PiBoy ein 3,7V/4,5Ah-Akku den stromhungrigen Kleinrechner. Die dem für das Gehäuse angepassten Betriebssystem integrierte Stromanzeige attestiert meistens einen Entladestrom von mehr als 1,5A, was bei ~4V etwa einer Leistungsaufnahme von 6 Watt entspricht. Die Akkulaufzeit beträgt also nur knapp drei Stunden. Der Retroflag hält deutlich länger und benötigt im Gegensatz zum PiBoy auch keinen Lüfter. Dieser ist dankenswerterweise komfortabel regelbar. Cool finde ich beim PiBoy die Verlängerung des Speicherkartenschachtes nach außen: Ein Flachbandkabel wird in den eigentlichen Slot gesteckt und verbindet damit einen am Gehäuse liegenden Schacht. Das Display soll wohl so angeschlossen sein, dass es etwas höhere Framerates unterstützt. DPI, display parallel interface heißt dieses Prinzip wohl. Mit einem zusätzlichen Adapter lässt sich der onboard-HDMI auch nach außen legen, sodass man das Gerät z.B. auch an einem TV anschließen kann. Wenn man bedenkt, dass auch KODI gut drauf läuft, kann man das Teil z.B. als portablen Mediaplayer einsetzen. 

Cool auch: Für die Schultertasten am PiBoy gibt es flache Knöpfe in grau und ein Päärchen rote, erhabende Knöpfe, die man alternativ einbauen kann. Ich habe mich für die grauen entschieden, weil diese nicht aus Versehen gedrückt werden, wenn man das Gerät auf den Rücken legt. 

Freitag, 1. Januar 2021

1.1.21:

Bäm! Das neue Jahr habe ich dieses Jahr mit der kleinen PA-Anlage eingeläutet und ich fand es mal ganz lustig. Dafür habe ich die HH-electronics vor die Werkstatt gestellt und die beiden Bassrutschen in der Werkstatt gelassen. Für Kodi habe ich mir dann die Fernbedienung aufs Handy installiert und den PreAmp mal so auf knapp über Hälfte gestellt. War ganz OK von der Lautstärke, mehr war mit den 150W-Boxen nicht rauszuholen. Nele wiederum fand es zu laut und hat lieber Knallerbesen auf den Boden geworfen und ein paar Wunderkerzen angezündet.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

23.12.2020:

 jetzt hängen weite Teile des Netzwerks stromversorgungstechnisch am PoE-Switch:

2x SAT>IP Server

4x Access Point

4x Switch

1x Fritz-Box

1x Raspberry Pi (Pi-Hole)

Die Satreceiver und der Router sind ab Werk nicht PoE-fähig und werden deshalb jeweils von einem PoE-Splitter von TP-Link gespeist. Alle drei Geräte bewegen sich dabei knapp unterhalb des Spezifikation der Splitter. Diese können pro Stück nur 1 A Strom, also 12 Watt liefern, Die Fritzbox liegt bei 10W, und die beiden Satreceiver je nach Auslastung bei 6 bis 12,2W. Knapp über 12W hat der Megasat, wenn alle 8 Tuner in Betrieb sind. Ein Zustand, der nicht ständig vorkommt. Trotzdem bin ich gespannt, ob die Versorgung der Splitter dauerhaft stabil ist. Neben der zentraleren Stromversorgung über den PoE-Switch hat diese Art der Versorgung noch einen zweiten Vorteil: Ich kann jedes Gerät aus der Ferne stromlos machen, sei es zum Stromsparen oder um ein hartes Reset durchzuführen.


Dienstag, 22. Dezember 2020

22.12.2020:

Ich glaube ich habe es jetzt geschafft, dass meine Sat-Radiosender untranskodiert auf den Squeezeboxen landen. Ich habe jetzt ein Streamprofil mit MP2-Codec, also dem Ursprungscodec der Radiosender angelegt, und input- und output-Bandbreite sind jetzt gleich, sodass ich hoffe, dass TVH nicht von MP2 nach MP2 kodiert. So richtig rausfinden konnte ich das bis jetzt allerdings noch nicht. 

Die URLs für die Streams funktionieren jezt übrigens auch auf dem Fritzfon, sodass ich auch Telefon Satellitenradio hören könnte. Machen tue ich das vermutlich jedoch niemals.

Samstag, 19. Dezember 2020

19.12.2020:

Bye bye, Chrysler. Nach ziemlich genau einem Jahr verabschieden wir uns wieder von dem kultigen US-Van mit seinen 4000 Litern Kofferraumvolumen und einem Verbrauch von weit mehr als 10 Litern auf 100km. Er hat mir immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn ich mit ihm cruisen war, und nicht ohne Grund nannte Jana ihn z.B. das "rollende Wohnzimmer". Seine 158 PS konnte er gut verstecken, und am wohlsten fühlte er sich beim Geradeausfahren mit Tempomat. Dazu ein paar schönes CDs aus dem serienmäßigen ALPINE/Infinity-Audiosystem, und zusammn mit den weichen Sitzen fühlte man sich tatsächlich wie in einem rollenden Wohnzimmer. Er war aber auch der Bringer unsere Rollrasens und der 13 Tonnen Pflanzenerde, die wir als Untergrund für den Rollrasen Hänger für Hänger geholt und in den Vorgarten gekippt haben. Ohne Murren und Knurren war der Chrysler auch mit Gespann unterwegs.

Für Besuche im Autokino war er geradezu prädestiniert. Vor allem bei "Benjamin Blümchen" profitierte ich sehr von der gemütlichen Rückbank. Ich glaube, ich bin tatsächlich mal kurz eingeschlafen.

Man kann über den Chrysler Voyager sagen was man will, aber er war der erste Wagen in dieser Klasse, in der später VW Sharan, Seat Alhambra und etliche andere Vans folgten. Unvergessen seine Hauptrolle in "Der Schakal" mit, Maschinengewehr im Kofferraum.   

Klar, heutige Autos vebrauchen weniger als die Hälfte des Treibstoffs, aber heutige Autos haben leider auch keine Seele mehr. 

Sonntag, 13. Dezember 2020

13.12.2020:

Heute mal mit Nele, Grünschnitt und dem Milchwagen durch den Ort gefahren auf dem eKlapprad. Wow, die Makita-Akkus gehen zwar übelst in die Knie auf dem Anstieg zum Schützenhaus, aber der Antrieb hievt das Gespann souverän den Berg hinauf. Nele hat sich über ihre Aufgabe der Ladungssicherung gefreut, Catrin war froh, dass der Grünschnittsack weg war und ich habe mich darüber gefreut, wie gut diese Kombination funktioniert hat.

Vorher haben wir übrigens traditionell den Weihnachtsbaum mit dem Milchwagen gekauft, also immerhin schon zum dritten Mal :-)

Donnerstag, 10. Dezember 2020

10.12.2020:

Meine kleine USV ist online und versorgt die NAS, das Pi-Hole, den Videoserver, die beiden Sat-IP-Server und den PoE-Switch. Aus der 24V-Batterie zieht die USV ca. 4,5A, nimmt also knapp über 100W auf. Bei 18 Ah sollte also eine Überbrückungszeit von mehr als 3 Stunden möglich sein. Alle neun Stromausfälle bisher hier im Haus waren kürzer als 3 Stunden, ich schaue also mit großer Vorfreude auf den nächsten Stromausfall, der nach Murphey vermutlich nie eintreten wird.

Neben der Stromaufnahme habe ich mir auch die THD und die Oberwellen unter Last angeschaut, und kam erneut zu einem erfreulichen Ergebnis: Das von der USV erzeugte Netz ist sauberer als das örtliche Stadtnetz, und auch die Spannung ist mit exakt 230V optimal, während das Stadtnetz auf der von mir betrachteten Phase 238V hatte. 

Die 18Ah-Batterien sind zu groß für das Gehäuse und wurden von mir deshalb mit 10mm²-Leitung professionell nach Außen geführt.

hier bei Entladung - alle Messwerte zufriedenstellend


Samstag, 5. Dezember 2020

5.12.2020:

 Heute zum ersten Mal einen Shelly-Schalter direkt hinter eine Steckdose montiert. So kann die Weihnachtsbeleuchtung am Wohnzimmerfenster pünktlich zum Sonnenuntergang ein- und zum Sonnenaufgang wieder ausgeschaltet werden. Hier habe ich festgestellt, dass ein halber Meter Douglasienholz, der sich zwischen dem Shelly und dem weniger als 2 Meter entfernten Access Point befindet so ein WLAN-Signal sehr abschwächen kann. Funktioniert trotzdem, zumal der Shelly ja auch kein WLAN braucht für seine Zeitschaltungen. Zur Sicherheit habe ich aber noch einen zweiten AP zugewiesen, nämlich den von der Terrasse.

5.12.2020:

Winterräder montieren kann richtig Spaß machen. Heute habe ich endlich die Räder bei Catrins Polo getauscht, und zum ersten Mal die neuen Torsionsstangen am Schlagschrauber verwendet. Ergebnis: Die Stangen begrenzen des Drehmoment tatsächlich wirkungsvoll und man muss danach wirkich nur noch ein klein wenig nachziehen mit dem Drehmomentschlüssel. Insgesamt dauert der Räderwechsel vielleicht eine Viertelstunde. Ich finde, dass man dafür nicht in die Werkstatt muss. Zumindest dann nicht, wenn man Druckluft, einen Schlagschrauber, einen Wagenheber und Drehmomentwerkzeug zur Verfügung hat.

Donnerstag, 3. Dezember 2020

3.12.20:

Habe mir eine gebrauchte USV gekauft. APC Smart UPS 1000 für 20 EUR, die Akkus sind kaputt, das wußte ich. Akkus habe ich noch ein paar rumfliegen, eventuell tausche ich die defekten 12Ah-Akkus gegen Modelle mit 17Ah, die ich dann extern anbinde. Ziel ist es, bei Stromausfall die NAS, den PoE-Switch und ggf. die Satreceiver weiter zu betreiben.

Als erstes will ich mir aber mal die "Netzqualität" der USV anschauen. Im Leerlauf sah der Sinus sehr sauber aus, und der THD lag mit 1,3% deutlich unter dem Wert des Stadtnetzes, so wie es bei uns zu Hause aus der Steckdose kommt. Wie die USV natürlich unter Last aussieht, muss ich in einem separaten Versuch herausfinden. 

Mit den Akkus hätte ich eine rechnerische Kapazität von 17Ah*24V=408Wh, wie viel Watt die Netzwerkkomponenten verbrauchen weiß ich aktuell nicht. Ich schätze die NAS mal auf 80W, Switch 50W und die beiden Satreceiver in Summe auf 20W. Das wären also 150W plus den Eigenverbrauch der USV, man könnte also eine Stützzeit von ~2 Stunden erreichen. Dürfte für die meisten Stromausfälle in Bärstadt reichen.


Sonntag, 29. November 2020

29.11.2020:

Heute habe ich für die Fahrzeugreinigung nicht nur den Staubsauger eingesetzt, sondern auch den Druckluftschlauch. Da bläst man ja wirklich jeglichen Staub aus den Ecken! Super, und weil ich gerade schon mal dran war mit dem Schlauch, habe ich mich endlich mal der Dichtung in der Druckluftkupplung gewidmet: Hier habe ich den O-Ring getauscht und die ganze "Mimik" mal leicht eingefettet. Ergebnis: die Kupplung bläst endlich nicht mehr ab, ich bin sehr zufrieden.

Sonntag, 22. November 2020

22.11.2020:

In einem schönen, kleinen Bastelprojekt habe ich meine Satellitenschüssel erweitert. Ein zweites LNB schielt jetzt nach links auf 28,2°OST und empfängt die Sender des britischen Freesat. Der Aufwand war extrem gering. Dank eines Unicable-LNBs konnte ich eine der 7 Leitungen vom bisherigen LNB abziehen und auf das neue LNB legen. Die Leitung kommt in meinem Netzwerkschrank an und geht auf einen zweiten SAT>IP-Server. Der Exip von Kathrein kann Unicable und so reicht eine Leitung für seine 4 Tuner aus. In TVHeadend, welches immer noch auf der NAS läuft, kommen dann sowohl die Daten vom alten als auch vom neuen Server an und Fernsehgucken ist überall im Netzwerk möglich. Die meisten Geräte haben mittlerweile KODI bekommen. Der Beamer-PC, der Werkstatt-PC, die Smartphones, das Tablet, der Retropie, der FireTV Stick, die Hörinsel, der Desktop-Rechner und die Raspberry Pis in der Werkstatt und im Waschraum. Mindestens an 8 Stellen kann ich jetzt gleichzeitig Astra 19,2° schauen, 28,2° geht nur an mindestens vier Stellen. Neben dem TVHeadend System gibt es nur zwei weitere SAT>IP-Receiver, einer in der Werkstatt und einer am Beamer. Genutzt werden die aber nur höchst selten. Die koaxiale Verkabelung wiederum liegt komplett brach. Außer für Radiohören während der Revovierung haben wir diese so gut wie gar nicht mehr verwendet. 

Die Montage des zweiten LNB war mittels Multifeed-Schiene sehr einfach. Beim Kauf sollte man beachten, dass der Winkel, den man mit der Schiene zwischen den beiden LNBs einstellen kann zu den Abständen der beiden anzupeilenden Satelliten passt. In meinem Fall war die Schiene tatsächlich für maximal 9° ausgelegt, sodass es genau gepasst hat. Da die Schiene starr ist, lässt sich eine Korrektur der Elevation zwischen den beiden LNBs nicht direkt realisieren, nur durch das Hoch- oder Runterdrehen des gesamten schielenden LNBs und der Schiene. Vermutlich zieht man das LNB damit aber auch ein bisschen aus dem idealen Fokus. Egal, bei mir hat der Empfang relativ schnell funktioniert, und das, obwohl ich auf 19,2° direkt draufhalte und auf 28,2° schiele. Durch unsere Lage westlich vom Rhein-Main-Gebiet reicht aber eine Schüssel <60 cm aus, sodass die 65er Schüssel auch schielend ausreicht. 

Das Ergebnis sind einige neue Sender, sowohl TV als auch Radio. Ob man die wirklich oft schaut bleibt abzuwarten, aber das Projekt war wirklich günstig. 20 EUR für das LNB, 12 EUR für die Schiene, und halt noch ein zweiter SAT>IP-Server, der zwar mit 140 EUR ziemlich teuer war, aber auch eine gewisse Redundanz für den Hauptsatelliten darstellt.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

28.10.2020

Heute habe ich endlich geschafft, die Bremse des neuen Rollentrainers zu kalibrieren. Das Ergebnis ist ganz gut, die Leistung, die von der Tacx-Software ermittelt wird stimmt in Etwa mit der Leistung an der Powertap überein. Die Powertap zeigt ein paar Watt weniger an, aber das bewegt sich so im Bereich von etwas mehr als 5%. Genau genug, wie ich finde.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Was kostet eigentlich eine Tasse Kaffee aus dem Vollautomaten ?

...da habe ich mich schon die ganze Zeit gefragt und dann hier mal eine Rechnung aufgemacht:

Zum einen braucht man Bohnen. In meinem Fall Jakob's Krönung, die ich ausschließlich im Angebot kaufe, wenn das Preisschild mit "3" anfängt. In meinem Rechenbeispiel sind es 3,50 EUR pro 500g, was bei einer Dosierung von 8 g Bohnen pro Tasse 7,35 ct macht. Den Stromverbrauch habe ich im ersten Schritt noch nicht gemessen, sondern nur pi mal Daumen erhoben. Hier bin ich von 35 Wh bei einem  kWh-Preis von 33 ct ausgegangen, macht dann 1,16 ct pro Brühvorgang, inklusive Vorheizen, Abschalten und Spülen. Beim Wasserverbrauch habe ich 0,25 Liter Verbrauch pro Tasse angesetzt, auch inklusive Spülen. Bei einem Wasserpreis von 6 EUR pro m³ kämen hier 0,15 ct für das Wasser dazu. Zu guter letzt muss der Apparat natürlich auch gewartet werden, hier bin ich mal von 50 EUR Wartungskosten pro 1800 Tassen Kaffee ausgegangen. Es ist natürlich schwer, Verschleißteile und Pflegemittel genau abzuschätzen und hängt sicher auch von äußeren Faktoren wie der Wasserqualität ab. 

In der Summe komme ich auf 11,43 ct pro Tasse Kaffee














Diesen  Eintrag habe ich komplett am Tablet erstellt. Habe mir nämlich eine Tastatur und Maus gekauft. Lässt sich noch nicht so gut bedienen wie ein PC, aber funktioniert. Finde ich ganz gut.

Samstag, 24. Oktober 2020

23.10.2020: Speist der Tacx Fortius Power Back wirklich ins Netz ein?

Speist der Tacx Fortius Power Back wirklich ins Netz ein?

ja, macht er. Ich habe heute das Fluke 41B angeschlossen und mich dann auf die Rolle gesetzt. Er speist tatsächlich rund zwei Drittel der Leistung ins Netz. Wenn man allerdings bergab fährt ohne großartig mit zu treten, zieht er auch rund 170 Watt aus dem Netz, nämlich um das Hinterrad anzutreiben.  

Zwei Drittel der Leistung? Leider habe ich noch nicht so genau rausgefunden, ob ich der angezeigten Leistung des Tacx trauen kann. In niedrigen Bereichen unter 200W liegt er meist deutlich höher als die Powertap, und umso höher man kommt, desto näher liegen die beiden Anzeigen zusammen. Genau ausmachen konnte ich das nach der heutigen Fahrt jedoch nicht, weil der Garmin Edge einen 10s-Mittelwert anzeigt und die Anzeige des Tacx eher sekündlich wechselt. Dadurch, dass ich mitten im "Training" eine Pause eingelegt habe, um eine Steckdosenleiste zu preparien für die Stromzange des Fluke, kann ich auch keinen Mittelwert aus der aufgezeichneten Strecke des Edge bilden. 

Was heute leider auch nicht wirklich funktioniert hat war das Kalibrieren der Motorbremse: Hier meldet die Software ganz emotionslos einen Fehler.

Montag, 19. Oktober 2020

19.10.2020:

 Neuen gebrauchten Drucker gekauft. Für 10 EUR gab es einen Ricoh mit lustigem "IchMeldeJetztMalTonerLeerObwohlErNochVollIst"-Zählwerk. Für 10 EUR habe ich dieses stylische Gerät bei E***-Kleinanzeigen bekommen und dank Lifehackvideo im Youtube konnte den Drucker wieder in Betrieb nehmen. Nebenbei ist der Drucker auch noch viel kleiner als der alte. Ich freue mich sehr.

Lene fordert ihren Tribut: Wir haben ein Upgrade für die Restmülltonne beordert, um den Windelbeutelmüllbergen Herr zu werden. Da hatte die Wohnung im Neun-Parteien-Haus damals schon den Vorteil, dass die Kosten für die Windelentsorgung von der Hausgemeinschaft getragen wurden. Ein erster Pluspunkt für den ehemaligen urbanen Lifestyle.

Mittwoch, 14. Oktober 2020

14.10.2020

 Es gibt doch nichts schöneres, als nachts um 1 noch mal schnell das Hauswasserwerk auszutauschen. Ein Gutes hat das Ganze: Das Gardena Hauswasserwerk ist pünktlich vorm Frost nach Drinnen umgezogen und ist so geschützt. Jetzt werde ich das Billigteil vom Hornbach noch mal draußen testen, weil ich leider nicht genau weiß, ob es vielleicht wegen des relativ niedriegen Wasserstands in der Zisterne nicht mehr pumpen wollte. Es wird Zeit, ein zweites Gardena zu kaufen, glaube ich.

Donnerstag, 8. Oktober 2020

7.10.2020:

 Heute drei Temperatursensoren im bzw. am Hasenstall angebracht: Einer im Boden hinter dem Stall, einer in der Mitte des Stalls und einer im Hasen-Häuschen. Jetzt ist es mitten in der Nacht, und der Boden hat 7°C, der Stall 8°C und das Häuschen liegt noch bei 11,4°C. Den Hasen ist es wurscht, die sitzen immer noch vor ihrem Häuschen. Wir können aber jetzt - wenn der Winter kommt - die Temperaturen überwachen.

Das ganze läuft als Add-On auf einem der Shelly-Schalter der Terasse und hat knapp 15 EUR gekostet. Die drei Sensoren werden einfach parallel an eine dreiadrige Busleitung angeschlossen und konnten von mir sogar mit einem Stück Cat6-Leitung in den Gartenschuppen (zum Shelly) verlängert werden. 

Theoretisch könnte man jetzt sogar eine Schalthandlung bei Untertemperatur verknüpfen, also z.B. eine kleine Heizung damit aktivieren. Aber ich denke, die Hasen packen den Winter auch so. Vor den Torbogen ihres Häuschen kann man jetzt theoretisch noch eine Decke hängen, dann sollte es schön muckelig werden, wenn die beiden Hasen sich im Winter da oben reinkuscheln.

Dienstag, 29. September 2020

Projekt E-Klapprad

28.9.2020:

Projektbeginn mit dem Erwerb eines 1972er Europa-Steckrades. Es wird wahrscheinlich weitestgehend seinen originalgetreuen klassischen Stil beibehalten, auch weil bereits sehr viel Zubehör bei dem Kauf mit dabei war: Weißwandreifen, gut erhaltene Felgen, und auch Lenker und Sattel machen noch einen ganz ordentlichen Eindruck

hier noch mit Weißwandreifen

29.9.2020:

Bafang Mittelmotor bestellt. Mein Plan ist es, diesen ins Thompson Tretlagergehäuse einbauen zu können. Dieser Nachrüstmotor benötigt nämlich kein Gewinde im Tretlager und klemmt sich quasi über sein eigenes Gewinde fest. Nachteil des Antriebs ist jedoch, dass ein Freilauf integriert ist, und dann man dadurch leider keine Rücktrittsbremse realisieren kann. Zu diesem Zweck habe ich mir bereits vor einiger Zeit eine Dreigangnabe mit integrierter Trommelbremse gekauft. Diese wird dann wohl in die Chromfelge eingespeicht.

3.10.2020:

Das Motorset ist gestern gekommen und wurde von mir an das Klapprad montiert. Bis auf den Speed  Sensor gab es keine großen Probleme. Die Hardware von Bafang macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck und die proprietären Steckverbinder  wirken erst mal ganz gut. Der Speed Sensor selbst scheint defekt zu sein, ich habe kurzerhand das Kabel abgeschnitten und einen Tachosensor angelötet. Zack, funktioniert. Die Akkus habe ich erst mal provisorisch verklemmt und an den Gepäckträger getaped. Da Set aus 2x 18V 7,5Ah kommt gut mit der Last des BAFANG klar, die in der Spitze wohl weniger als 10A betragen dürfte. Im Kabelbaum ist jetzt noch ein Shift Sensor Stecker frei, der Sensor lag dem Set nicht bei, wird aber glaube ich auch nicht zwingend benötigt. Wenn man die geplante  Dreigangnabe mal schaltet, muss man sich halt  bewußt sein,  dass man mal kurz zu treten aufhört. Mit Sensor würde dann der Antrieb automatisch kurz unterbrochen.

zweckmäßiges Display
Als ich dann die 1,75er Weißwandreifen montiert habe, die schön unwuchtig auf den ollen Chromfelgen sitzen, habe ich entschieden, dass die schmalen Reifen des (defekten) blauen Klapprades  vielleicht die bessere Wahl sind, genau wie die Schutzbleche, die Bremse und  die Kombination Sattelstütze / Brooks-Sattel. Und wenn man schon mal dabei ist, macht auch der Tausch des Vorbaus und des Lenkers Sinn...

Am meisten Kopfzerbrechen macht mir noch die Finale Akkuhalterung. Sie sollten schnell zu montiern sein und die Grundplatte sollte nicht so schwer und kompliziert sein. Die Integration einer Sicherung wäre auch nicht schlecht. Ausserdem sollten die Kontakte mechanisch entkoppelt sein, damit Vibrationen nicht übertragen werden. Mal sehen was sich in der Werkstatt so improvisierenlässt. 

Akku + Tape

4.10.2020:

Ich habe jetzt die schmalen Reifen des (ehemaligen) Blauen Klapprades montiert, ebenso wie angekündigt auch die Sattelstütze und den Sattel. Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Vorbau und der Lenker, und so wie der Original-Vorbau flext, macht es glaube ich auch Sinn, diesen zu tauschen. 

Die Beleuchtung ist mittlerweile auch an den dafür vorgesehenen Ausgang des Motorgehäuses angeschlossen und läßt sich jetzt ganz bequem vom Lenker aus ein- und ausschalten. Parallel zur Hintergrundbeleuchtung des Displays, was ich ganz sinnvoll finde. 

Das Rad geht jetzt auch echt ganz gut vorwärts, auch wenn die Duomatic nicht wirklich die richtige Wahl ist. Der Bafang fühlt sich wohl bei einer Kurbeldrezahl von knapp 80 UPM am wohlsten, sodass ich je nach Steigung / Gefälle schalten muss. Das geht dann wie folgt: Aufhören zu Treten, linkes Pedal hoch, mit rechtem Fuß auf's Kettenblatt und Kette bis in den Rücktritt, also in den Schaltpunkt der Duomatic zurücktreten. 

Anbauteile geerbt vom blauen Klapprad


12.10.2020:

Heute eine kleine Testfahrt unternommen. Von Bärstadt nach Hausen, ca. 100 Hm mit bis zu 10%. Das elektrische Klapprad schafft mit der aktuellen Übersetzung hier ein Tempo von ca. 17 km/h, da muss man aber noch ein bisschen dazu bolzen. Gefühlt würde dem Fahrzeug eine etwas kürzere Übersetzung gut tun, diese realisiere ich hoffentlich bald mit der 3-Gang-Nabe von Sturmey Archer. Dazu muss ich jetzt aktuell noch deren Anbauteile bekommen sowie eine Felge und passende Speichen. Die Akkus liegen derzeit noch auf dem Gepäckträger und sind nur mit einem Expander gesichert. Die Kontakte sind mit 6,3mm-Kabelschuhen und einem Stück NYM-Leitung verbunden, was dann bei einem mini-Schlagloch direkt mal einen "Netzwischer" verursacht hat. Da stehste dann auf einmal komplett im Dunkeln, mitten im Wald zwischen Hausen und Bärstadt. Auf einmal knackt es um dich herum und du wirst klein. Sekunden, in denen man nach dem Handy und seiner Taschenlampenfunktion fischt, werden zur Ewigkeit. Vielleicht sollte ich die nächste Probefahrt mit fixiertem Akkupack machen :-)

dezenter Antrieb mit vielen Kabeln

Ich habe jetzt mal die Regelung "auf" gemacht, sodass der Motor den maximalen Strom ziehen darf. Hier zu würde es sich glaube ich anbieten, eine Probefahrt mit Stromzange und Loggin-Multimeter zu unternehmen, und herauszufinden, wieviel Strom das Bike verbraucht. 7,5Ah sind schnell leer, wenn der Regler beispielsweise permanent 20A aus den gefakten Makita-Akkus zieht...


14.10.2020: Heute kam die AKAI Hinterradfelge. Als nächstes muss ich passende Speichen für sie und die Sturmey Archer Nabe bestellen, und dann kann es losgehen...


21.10.2020: Heute ist dann erstmal die neue Sturmey Archer AB 3-Gang-Nabe mit Trommelbremse eingetroffen, und gleichzeitig auch ein Satz Speichen und Nippel. Das Ganze kann ich also in einer ruhigen Minute zu einem neuen Laufrad zusammenfrickeln. Da bin ich jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen, ob das funktioniert und wie das Bike dann fährt...

27.10.2020: Das Hinterrad ist zusammen- und eingebaut. Es fährt sich gut und ist mit dem 19er Ritzel extrem kurz übersetzt. Das macht das Klapprad extrem steigfähig und neigt sogar leicht zum Wheelie im ersten Gang, wenn man den Daumenschalter betätigt. Dafür ist die Höchstgeschwindigkeit nicht mehr wirklich viel größer als 30 km/h. Aber am Ende soll das Rad ja auch bei 25 km/h "abriegeln".

Ausserdem sind die Halteschalen für die Makita-Akkus gekommen, und ich habe entschieden, das Risiko einzugehen, die Schalen fest am Gepäckträger zu montieren, sodass man die Akkus von oben aufschiebt. Der Feind dieser Methode sind natürlich die während der Fahrt auftretenden Vibrationen, von denen ich vermutlich nur einen Teil mit den Puffern abfangen kann, die ich heute bestellt habe. Aber wir werden sehen, wie lange das Ganze hält...


30.10.2020: Die Schalen habe ich heute wie geplant montiert und eine Probefahrt unternommen. Sie haben die ersten 10 km gut ausgehalten und ich konnte ohne "Stromausfall" fahren. Unebenheiten klappern dezent, sodass ich mal davon ausgehe, dass einige Vibrationen von den Gummipuffern abgedämpft werden. Zur Sicherheit fixiere ich die beiden Akkus noch mal mit einem kleinen Expander, auch weil die Akkus in den Schalen ein bisschen Spiel haben. Als nächstes steht jetzt noch ein Nachspeichen des Hinterrades an, hier muss ich ggf. sogar die Speichen tauschen. Irgendwie habe ich wohl beim Konfigurieren der Speichen die beiden Flanschabstände zur Mitte vertauscht, sodass das Rad jetzt nicht mittig ist. Die Übersetzung darf glaue ich auch noch etwas länger werden, weil Steigungen bis 10% locker im dritten Gang gefahren werden können. Dann lieber den Zweiten (also den Direktgang) so lang machen wie den Dritten jetzt, das macht vermutlich mehr Sinn. Zu guter letzt muss ich noch mal mit dem Laptop dran und auf jeden Fall das Ansprechverhalten auf die Kurbelimpulse abschwächen. Kurzes Bewegen der Kurbel führt mitunter dazu, dass das Fahrrad beim Rangieren losschießt. Die Nachlaufzeit kann auch kürzer gestellt werden. Hier stelle ich also fest, dass die Default-Werte von Bafang besser gewählt waren als meine Änderungen. Dann muss ich noch mal auf die Strombegrenzung in den Stufen schauen, weil auf der höchsten Stufe die Unterstützung geringer ist als mit dem Daumengas. Von meinem Verständnis her müsste das aber gleich sein.

1.11.2020: Erste "produktive" Asufahrt mit dem elektrischen Klapprad. Über rund 400 Hm und 17 km ging es zum Bäcker und zurück. Die beiden Makita-Akkus waren nach der ca. 50-minütigen Fahrt leer. Leer bedeutete dann eine Spannung von ca. 17,5V pro Akku, hier könnte man also ggf. die Einstellung für die Abschaltschwelle der Steuerung auf eine niedrigere Spannung stellen. Ganz leergefahren hätte ich den Akku vermutlich auch dann nicht, wenn ich auf den Gebrauch des Daumengases verzichtet hätte. Hier bekommt der Motor mehr Leistung als beim Unterstützungsbetrieb, auch wenn ich die Unterschiede derzeit noch nicht beziffern kann. Ich werde also jetzt mal unter der Woche ein paar Anpassungen vornehmen und dann am nächsten Wochenende erneut eine Fahrt zum Bäcker unternehmen.

5.11.2020: Das 19er Ritzel habe ich durch ein 15er ersetzt, und jetzt ist das Klapprad schon ziemlich perfekt. Die Fahrstufen habe ich auf 7 erhöht:

Stufe Strom
1 40%
2 60%
3 80%
4 85%
5 90%
6 95%
7 100%

Damit kann ich gut testen, wie sich im oberen Strombereich die Leistung ändert. Vermutlich sind 80% wesentlich effektiver für die Akkulaufzeit als 100%. Heute bin ich jedenfalls auf meiner Probefahrt mit dem Akku durchgekommen. Knapp 20km und etwas mehr als 300 Höhenmeter.  

Die Spannungsgrenze habe ich jetzt auf den niedrigsten Wert eingestellt. Als ich die Akkus dann eben entnommen habe, hatte der eine Akku 17,1V und der andere 16,7V - das entspricht Zellenspannungen von 3,34V/3,42V. Das sind also noch keine kritischen Werte. 

6.11.2020: Heute ist der Akku nach 29,5km leer gewesen, mitten im Berg, als ich gerade durch Schlangenbad nach Hause fahren wollte. Ich denke, ich hätte den (moderaten) Anstieg über die B260 nicht auf Stufe 3 sondern auf 1 oder 2 fahren sollen, dann wäre ich sicherlich mit der Akkuladung bis nach Hause gekommen. Ausserdem habe ich dann entschieden, dass ich zwischen "0" und "1" vielleicht noch eine Stufe einbaue, damit man mit ganz wenig Unterstützung noch weiterfahren kann. Vielleicht 25%, dan, 50%, 75%, 80%, 85%, 90%, 95%, 100%  - oder 20,45,70,75,80,85,90,95,100, denn dann hätte ich alle 9 Stufen belegt.

9.11.2020: Ich hatte es schon befürchtet. Die Speichen sind zu dünn für die Löcher im Nabenflansch. Zwei Speichen sind bereits gerissen, sodass ich jetzt wohl diesen Umstand und die Tatsache, dass ich ohnehin nicht die korrekten Längen hatte nutze, um einen Satz neue Speichen zu bestellen und einzubauen. Lust habe ich keine, aber es muss sein. Dann am besten gleich 2,2mm-Speichem, denn auf's Gewicht kommt es bei dem Projekt ja eh nicht an.

Strombegrenzung in den einzelnen Fahrstufen (%)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die neuen Leistungsstufen (rot) habe ich jetzt wie im Bild angepasst. Die wichtigsten Fahrstufen sind 1,2 und 3, danach passiert meiner Meinung nach nicht mehr viel. Diese drei Stufen sind jetzt schwächer als beim alten Setup (blau), sodass ich sparsamer fahren kann. So der Plan. Für die Fahrt heute hat es am Anstieg von Fischbach nach Hausen leider trotzdem nicht mehr ganz gereicht mit dem Akku. Aber es ist trotzdem krass, wie locker ich mit dem Rad diese bergige Runde heute absolvieren konnte. 

14.11.2020: Gestern Abend habe ich mich in die Werkstatt eingesperrt, den Bullerjahn angeworfen und dabei Fernsehen geschaut und die neuen Speichen ins Hinterrad eingespeicht: Die neuen Sapim Strong sind am Kopf 2,3mm dick und an sonsten 2mm. Ich glaube das Laufrad ist jetzt super stabil mit seinen 36 Speichen. Den Freilauf der Sturmey Archer habe ich bei der Gelegenheit auch mal ein wenig nachgefettet, und dann habe ich es mir nicht nehmen lassen, eine kurze Probefahrt nach Hausen zu unternehmen. Die Akkus waren schön warm und ich bin dann man auf Stufe 9 gefahren. 20 km/h zum Dreispitz hoch, im flachen dann bei 27 km/h abgeriegelt. Die Reifen waren aber frisch aufgepumpt, und so konnte ich aus eigener Kraft bergab über 40 fahren. Der Anstieg raus aus Hausen zu Kuppe Richtung Kiedrich dann auch wieder knapp 20 km/h. Zurück in Bärstadt bin ich dann noch mal weitergerollt nach Wambach und von dort wieder nach Bärstadt zurück. Mit gedrückten Daumenschalter hier immer so um die 30 km/h, es geht nur moderat bergauf, im Schnitt 2,5%. Zurück in der Werkstatt waren die Akkus dann so bei 35,8V, und der BAFANG-Motor war trotz 9°C Außentemperaturen handwarm. Die Leistungsanzeige am Display zeigte teilweise eine Leistung von 400 Watt an, wobei das so weit ich weiß die Eingangsleistung (Strom * Spannung) ist. Bei einem Wirkungsgrad von maximal 80% kann das also bedeuten, dass die Leistung am Antrieb dann nicht über 250W beträgt. Aber 250W zu der Leistung, die man selbst treten kann ist halt relativ viel und bleibt beim Fahren nicht unbemerkt.

14.11.2020: Heute habe ich mir eine "Hutze" für die Akkus gebaut, die zum Einen die Akkus vor Regen und Dreck schützen, und zum anderen die Temperatur der Akku bei kalten Temperaturen etwas höher halten soll. Letzters hat heute gut geklappt, ohne dass ich jedoch eine weitere Reichweite gehabt hätte. Aber die Akkus waren handwarm, als ich sie aus der Hülle geholt habe.

17.11.2020: Heute etwas mehr mit der Akkuleistung gehaushaltet und die Batteriekapazität über die Teststrecke von 30km und 550Hm gebracht. Die Zeit war etwas schneller als das, was ich aktuell mit dem Rennrad brauchen würde, bei gefühlt weniger Anstrengung. Und mit 2,5 Gängen. Der dritte Gang rutschte leider bei größerer Last durch, sodass ich fast alles in den Gängen 1 und 2 gefahren bin. Die beiden ersten Anstiege habe ich in Stufe 1, also mit einer Strombegrenzung auf 4A absolviert, sodass ich am letzten Anstieg noch vier von fünf Balken im Display hatte, also konnte ich ab dort auf die "3" gehen, und das hat dann auch bis zu Hause gehalten. Die Akkus waren dann bei 34V, also wirklich noch nicht ganz leer. Jetzt muss ich halt mal die Sturmey Archer auseinanderbauen und schauen, ob Ölen reicht oder ob ich Bauteile ersetzen muss.

18.11.2020: Der Defekt ist lokalisiert. Das Sonnenrädchen ist in der Mitte durchgebrochen, und auch die vier Planten sehen nicht mehr so frisch aus. Ich habe kurzerhand den Plantenkäfig und das Sonnenrad samt Achse meiner anderen Sturmey Archer Nabe genommen, den ganzen Kram neu geölt und wieder zusammengeschraubt. Die erste Probefahrt war erst mal ok, jetzt hoffe ich natürlich, dass die Schaltung jetzt ein bisschen länger hält. Ich weiß natürlich nicht, ob die Nabe vielleicht schon angeknackst war, schließlich habe ich sie ungesehen verbaut. Insgesamt war es aber mal eine schöne Lehrstunde, die Nabe zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen.

19.11.2020: Heute kam der neue Bremszugsatz, den ich dann abends gleich eingebaut habe. Ich muss sagen, seit der Bremszug (weil er zulang ist) nicht mehr einmal ums Steuerrohr gewickelt werden muss, ist der Druckpunkt der Trommelbremse sehr gut. Das hat mich bei der heutigen Probefahrt sehr überzeugt und die Tatsache, dass die Nabe immer noch hält nach der Reparatur. Ich würde das Fahrrad im jetzigen Zustand als zu 95% fertig bezeichnen.


29.920: Akkutausch in den Rauchmeldern

Mal sehen, wie unterschiedlich die Rauchmelder in ihrem Stromverbrauch sind. Während ich letztes Jahr alle Batterien gleichzeitig ersetzt habe, werde ich jetzt nur dann tauschen, wenn die Melder es akustisch von mir verlangen. So hoffe ich, die Nutzungsdauer deutlich verlängern zu können, Geld zu sparen und natürlich auch die Umwelt zu schonen. Die ersten beiden AA-Zellen waren heute nach 339 Tagen dran, mal sehen, wann die anderen 8 Rauchmelder folgen...

Sonntag, 27. September 2020

27.9.2020

Nach ungefähr einem Jahr habe ich das Problem mit meinem Sigma Tacho BC 14.12 gelöst. Der zeigte mir "Batterie schwach" an, auch nach dem Wechsel der Batterie. Erst glaubte ich an eine schlechte Austauschbatterie, aber selbst der nächste Tausch brachte keine Besserung.

Jetzt habe ich es offensichtlich gelöst. Statt die Batterie innerhalb von Sekunden zu wechseln - eine Angewohnheit aus den Zeiten, als Tachos noch ihr Gedächtnis verloren haben - habe ich bewußt einfach mal eine Minute gewartet nachdem ich die Batterie herausgenommen habe. Danach hat der Tacho offensichtlich kapiert, dass er eine neue Batterie bekommen hat. Scheinbar wird die Batteriespannung nicht noch einmal geprüft, wenn einmal eine Unterspannung anliegt. Erst, wenn der Tacho komplett leer ist.

Montag, 21. September 2020

21.9.2020

Gestern Abend habe ich mal sicherheitshalber den Rollentrainer aufgebaut und bin mal probegefahren. Hat ganz gut geklappt, wie immer hat natürlich die Verbindung des Laptop mit der Rolle nicht gleich geklappt, und immernoch weiß ich nicht, was man machen muss. Ich ziehe immer wahllos die Stecker raus und stecke sie neu, und irgendwann funktioniert das Teil dann. Vielleicht sollte ich nach mehr als 15 Jahren mal über den Kauf eines neuen Rollentrainers nachdenken. Windows XP ist ja auch nicht mehr das neuste Betriebssystem für die Rolle.

Für's Rennrad habe ich ein sehr geiles Schnäppchen bei e*** gemacht. Für 111 EUR habe ich ein vollständiges Hinterrad mit Powertap Nabe bekommen. Als defekt deklariert, funktioniert aber einwandfrei. Im rechnerichen Vergleich auf der Fahrt nach Hausen konnte ich nur rund 8% Abweichung ermitteln, was für mich absolut OK ist.

Sonntag, 13. September 2020

13.9.2020:

 

Heute auf dem Bärstadter Flohmarkt habe ich ein sehr schönes Einrad erstanden. Gut investierte 5 EUR, auch wenn ich das Fahren auf dem Teil überhaupt nicht drauf habe. Ich werde jetzt mal üben, aber ich bin sehr skeptisch. Hochradfahren war schon schwer, aber diese zweidimensionale Gleichgewichthalten auf dem Einrad kann ich mir irgendwie gar nicht so vorstellen. Deshalb werde ich die Tuningmaßnahmen an dem Rad erst einläuten, wenn ich es fahren kann. Als Belohnung so zu sagen. Was dann gemacht wird:

Alufelge 24", bunter Alunippel, stylischer Reifen. Stylische Pedale.

Was schon gemacht wurde: Sattelstütze gekürzt mit der Akkuflex, Blitzventil repariert.

Samstag, 5. September 2020

5.9.2020:

 Rückkehr an die Kalmit. Obwohl als Kalmit Klapprad Cup offiziell ausgefallen, haben heute doch bestimmt 50 Klappradfahrer den Weg auf den Gipfel angetreten. Auch ich. Das Vaterland habe ich dafür in den letzten Wochen wieder fit gemacht. Das Hinterrad hat neue Speichen und Nippel bekommen, die Übersetzung wurde wieder auf bergauf umgebaut und ein neue Schlauch kam vorne rein. Letzteres leider ohne die wahre Ursache für den Defekt des alten Schlauchs auszuräumen, sodass es heute in Maikammer direkt nach dem Aufpumpen "Pfffft" gemacht hat und auch in dem neuen Schlauch ein risen Loch war. Als Ursache habe ich mich dann heute auf die Veloplugs festgelegt und noch direkt in Maikammer alles eingekauft für eine schnelle Reparatur und einen pünktlichen Start um 11:11

Das örtliche Radgeschäft hatte für mich zwei Montierhebel aus Kunststoff, ein Velox Felgenband zum aufkleben sowie ein 451er Schlauch, der schmal genug war für meinen 23er Schwalbe Reifen. Ich war froh, dass ich in der Eile nicht flicken musste.

Die Fahrt auf die Kalmit war leider dieses Jahr deutlich langsamer als 2015, aber ich habe auch dieses Jahr nur 1300 km in den Beinen, 2015 waren es zum Start fast 3000... Trotzdem konnte ich meine (langsame) Pace halten und bin gut oben angekommen. Auch der Schlauch hielt dann :-)

Donnerstag, 3. September 2020

3.9.2020


kaum ist es Herbst, fangen die Habaneros im Garten an, Früchte auszubilden. Damit sie während des goldenen Herbstes eventuell noch die ein oder andere Frucht orange färben, habe ich ein kleines Gewächshaus gebaut. Naja, eigentlich habe ich drei PVC-Wellbleche um eine Fahrradfelge gewickelt und mit Kabelbinder fixiert. Deckel drauf und gut. Mal sehen, ob es was bringt. Hängt sicher auch noch ein bisschen vom Wetter ab in den nächsten Wochen...

 Messungen tagsüber haben ergeben, dass ich bis zu 10K mehr Temperatur innerhalb des Gewächshauses gegenüber der Außentemperatur erreichen kann. Ich bin gespannt...


Freitag, 14. August 2020

13.8.2020

 langsam wird der Chariot zu klein für die Nele, oder halt die Nele zu groß. Heute ging aber noch mal für eine kurze Fahrt innerorts. Mal was  für den CO2-Fußabdruck tun und mal 2,4km Autofahrt substituiert. 

Donnerstag, 13. August 2020

13.8.2020:

Zehnter Stromausfall, seit wir in Bärstadt wohnen. Er kam mit einem heftigen Gewitter, das uns auch mehrere tausend Liter in IBCs und Zisterne gespült hat.

Donnerstag, 30. Juli 2020

30.7.2020

neue 10-Kilo-Flasche für den Minipom. Mit der neuen Flasche kam die Idee, mit einem µController die Laufzeit des Auslassventils zu stoppen und eine Anzeige der entnommenen Wassermenge zu realisieren. Sollte ja relativ easy-pisi (schreibt man bestimmt anders) umzusetzen sein...

Mittwoch, 29. Juli 2020

29.7.2020: Erster Eindruck der Jura Impressa C5

Alles Plastik in der Maschine. Der Tank ist aus Plastik, die Schläuche sind aus Plastik, die Brühgruppe ist aus Plastik. Und trotzdem macht die Maschine einen hochwertigen und durchdachten Eindruck. Die Komponenten sind alle gut erreichbar und super schnell austauschbar. Die Kabel sind ordentlich verlegt und die Platine sieht gut aus. Die Taster, die z.B. die Tropfschale oder den Öffnungszustand des Dampfventils überwachen sind Industrieschalter, wie sie auch schon vor 25 Jahren im Joystick Competition Pro Verwendung fanden. Wer sich eine Jura kauft, kann sicher sein, dass er ein gutes Gerät hat, das lange hält, und das im Zweifelsfall über Jahre durch verfügbare Ersatzteile günstig reparabel ist. Wer es nicht selbst machen will oder kann, der lässt das Gerät einfach reparieren und hat dann wieder für Jahre Freude an der Maschine.

Bisher habe ich meinen Kaffee klassisch mit Filter aufgebrüht. Dabei habe ich ca. 35 Wh an elektrischer Energie verbraucht sowie einen Kaffeefilter. Jetzt will ich mal messen, was die Jura so für eine Tasse Kaffee an Energie verbraucht. Natürlich muss man den ganzen Prozess von Einschalten, Vorheizen und Abschalten beleuchten. Ich bin gespannt...

Montag, 20. Juli 2020

20.7.2020:

kaltes Heimkino - heute habe ich die Multimedia-Ausstattung der neuen Terrasse fertiggestellt. Ziel war es, ein möglichst dezentes Ergebnis zu erzielen. Herausgekommen ist ein Päärchen Dynacord-Boxen, die an einem kleinen Class-D-Verstärker hängen. Gespeist wird via Bluetooth. An einem der Sparren hängt eine Motorleinwand, an einem anderen hängt der LED-Beamer, den es mal bei Globus für sehr kleines Geld gab. Beides ist werkzeuglos an- und abmontierbar. Im Beamer steckt ein Fire-TV-Stick, der wiederum über das Outdoor-WLAN angebunden ist. Licht wird über drei der vier Shelly Schalter ein- und ausgeschaltet, entweder über IP oder über richtige Taster. Der vierte Shelly schaltet den Class D ein und aus. So kann ich mit relativ wenig Aufwand sowohl Musik hören als auch TV, Netflix und was weiß ich noch alles schauen. Die Gesamtkosten halten sich hier echt noch in Grenzen. Der Klang ist dabei klar und frei von übertriebenen Bässen. Das Bild des Beamers läßt deutlich mehr Wünsche offen, reicht aber (bei Dunkelheit) zum einfachen Fernsehen aus. Dabei fehlt es dem Bild an Farbtreue, Schärfe und Auflösung, aber dank LED ist das Gerät wohl sehr ausdauernd und trotzderm Sparsam. Insgesamt ist es mit deutlich weniger als 100W Leistungsaufnahme möglich, großformatig fernzusehen.

Projektkosten:

Beamer: 30 EUR
Boxen: 100 EUR
Class D: ca. 40 EUR
FireTV: 20 EUR
Bluetooth: 15 EUR *)

Leinwand: 45 EUR

*) der Bluetooth-Empfänger ist noch so ein bisschen das Sorgenkind: Die Reichweite und damit die Übertragungsqualität ist unterirdisch. Ich bin noch auf der Suche nach einer besseren Lösung. Leider habe ich jetzt auch schon vier Stück verglichen, und der jetziges ist immer noch die beste Lösung. Das Problem ist, dass die ganzen HiFi-Komponenten im Schuppen stehen und der ganze Kram starten muss, ohne das man hinlaufen will. Da die meisten BT-Receiver mittlerweile - aus welchen Gründen auch immer - einen integrierten Akku haben, starten sie in der Regel nicht automatisch, wenn sie ans Netz geschaltete werden. Ich werde wohl noch mal etwas tiefer in die Tasche greifen müssen und einen Receiver bei Thomann kaufen müssen.

Samstag, 18. Juli 2020

18.7.2020:

Na da habe ich mich wie ein kleines Kind gefreut! Als ich vor ein paar Tagen eine abendliche Radtour unternommen habe läuft mir doch tatsächlich ein Kaffeevollautomat von Jura über den Weg. Stand da einfach so rum, mitten in einem Haufen anderem Elektroschrott. Als ich so weiter fahre entscheide ich, dass ich diese Kaffeemaschine mal auf Verdacht mit nach Hause nehmen will, die kann doch nicht einfach so kaputt sein. Es ist doch eine Jura. Also bin ich meine Runde im Rekordtempo zu Ende gefahren, um dann sofort wieder ins Auto zu steigen und die Maschine abzuholen. Natürlich hatte ich Angst, dass mir ein andere die Maschine vor der Nase wegschnappt. Endlich am Fundort angekommen, stelle ich fest, dass der Apparat noch da war! Super. Ab in den Kofferraum. Zu Hause stelle ich dann fest, dass das gute Stück nicht ganz komplett ist, insgesamt fehlen mit der Bohnenabdeckung, dem Bohnenfachdeckel, dem Tresterbehälter und -schale und dem Tropfblech insgesamt fünf Anbauteile. Ich habe also erst mal die Überwachung der Tresterschale überbrückt und versucht, das Teil in Betrieb zu nehmen. Nach rund einer Stunde kommt der erste Kaffee raus. Zur Hälfte in die Tasse, zur anderen Hälfte direkt in die Auffangschale. Nach ein wenig Googeln entscheide ich, zunächst einmal einen Satz Dichtungen zu bestellen und sowohl die Brühgruppe als auch das Drainageventil zu revidieren. Als sich diese Maßnahme als erfolgreich herausstellt, habe ich dann auch noch die fehlenden Teile bestellt und das Gerät gereinigt, sodass ich jetzt eine gut funktionierende Kaffeemaschine für rund 80 EUR habe. Ich hätte noch mal 20 EUR sparen können, weil ich gar kein neues Drainageventil gebraucht hätte. Ich habe nur aus Versehen bei dem alten einen O-Ring zu viel montiert, sodass es eine Undicht in Richtung des Steigrohres gab. Was solls, so habe ich noch ein Ventil auf Reserve. Jetzt gilt es, die Catrin von einem schönen Stellplatz im Haus zu überzeugen...

Dienstag, 7. Juli 2020

7.7.20

Manchmal muss man sich auch mal selbst loben. In dem Fall muss ich uns mal für die Gestaltung unseres Garten loben. Besonders gut gefällt mir unser mobiles Hasengehege mit bis zu 30 m² Fläche für die beiden Kaninchen. Aber auch unser neuer Bonanzazaun ist wirklich sehr hübsch geworden. Den hinteren Rahmen des Gartens bilden zahlreiche Pflanzen, wie z.B. Johannisbeere, Kiwi, Peperoni, Kartoffeln, Erdbeeren, usw. Es hat zwar jetzt echt ewig gedauert, bis das so weit war, aber umso schöner sieht es jetzt aus.