Samstag, 7. Juli 2012

7.7.12:

Nach einigen Umbaumaßnahmen bin ich jetzt mit dem P3 fast zufrieden: Die am Reifen schleifende TRP Bremse habe ich gegen die KCNC Bremsen getauscht. Diese quietschen immer noch, auch die Bremsleistung ist im Verhältnis zur Handkraft eher gering. Aber im Gegensatz zu den Berichten über die Bremse im Internet fühle ich mich trotzdem nicht unwohl bei Abfahrten. Als Laufräder fahre ich derzeit vorne das DP18, das radial in einen Ultegra-Nabendynamo eingespeicht ist. So lange kein Verbraucher an dem Dynamo angeschlossen ist hält sich der Rollwiderstand in Grenzen. Hinten habe ich jetzt eine bergtaugliche Kassette auf das Powertap-Hinterrad montiert und komme nun endlich in den Genuß meiner selbst handverlöteten Speichen(kreuzungen). Eine auch im Wiegetritt steife Kombination. Den Sattel hatte ich vor ein paar Tagen um ca. 1,5cm höher gestellt, das ist jetzt auch besser. Einzig der Sattel selbst, ein SLR135 von Selle Italia, ist mir in der Triathlonposition zu unbequem. Hier wird wohl ein mehr als doppelt so schwerer und wohl auch mehr als doppelt so bequemer klassicher Flite montiert werden. Es sind jetzt alle neun Gänge fahrbar, und auch der Umwerfer wirft die Kette nicht mehr am großen Blatt vorbei. Der Flaschenhalter hinterm Sattel ist ständig im Weg, entweder ich sitze halb drauf oder ich trete ihn beim Auf- und Absteigen fast ab. Auf jeden Fall habe ich ihn so gut es ging festgeschraubt. Nicht das beste Produkt der Firma Tacx. Wenn ich mal Zeit und Lust habe, dann werde ich noch die neuen Carbonrohre für den Aufsatz montieren, dafür muss ich aber nich die ergonomisch sinnvollste Länge ermitteln und sie entsprechend kürzen. Bei meiner heutigen Ausfahrt habe ich mich übrigens für den Edge800 entschieden, der 10 Tachodaten gleichzeitig anzeigen kann. Ich habe mich entschieden für 1. Fahrzeit, 2. Distanz, 3. Leistung 10s, 4. Trittfrequenz, 5. Durchschnittsgeschwindigkeit, 6. Geschwindigkeit, 7. Vertikalgeschwindigkeit, 8. Neigung, 9. Höhe und 10. Herzfrequenz. Das ist schon ganz cool, dass man das alles gleichzeitig auf dem Bildschirm hat, ohne blättern zu müssen. Schade, dass man bei dem 705er nicht auch schon 10 Felder sondern nur 8 einstellen konnte. Die Auflösungen beider Geräte sind nahezu identisch: Der 705 hat mit 176x220 im Gegensatz zu dem 800 mit 160x240 sogar 320 Pixel mehr. Aber wie so viele Hersteller will auch Garmin nicht, dass wir ewig die alte Technik weiterverwenden sondern, dass wir uns alle zwei Jahre ein viel besseres Gerät kaufen...  

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