Sonntag, 7. Oktober 2012

7.10.12: back from benelux

Eine Woche Urlaub in Belgien und den Niederlanden ist schon wieder um. Wir waren zunächst in Arnheim, beim World Statue Festival, einer Weltmeisterschaft der besten lebenden Statuen. Sehr interessante Veranstaltung mit ein paar echt beeindruckenden Performances. Siegerin wurde eine Dame, die nackt in einem "Steinblock" gefangen war, nur Bauch, Beine, Gesicht und Hände waren bereits freigelegt. Eine beeindruckende aber auch sehr passive Statue, mein Favorit waren deshalb andere, unter anderem der hier abgebildete Copper Captain, der sehr smoothe Bewegungen gemacht hat, wenn er sich denn mal bewegt hat.

Danach sind wir in den Arnheimer Burgers Zoo gefahren, dessen Aquarium und Safari-Abteilung besonders sehenswert sind. Aber auch der künstlich angelegte Urwald ist eine krasse Erfahrung. Bei 100% Luftfeuchtigkeit und gefühlten 30°C beschlug das Objektiv innerhalbn von Sekunden. Egal, viele Tiere gab's dort ohnehin nicht zu sehen.

Dann ging's rüber nach Belgien, wo ich gestern am Brüssel Halbmarathon teilgenommen habe. Ich Uhrwerk: Ich habe meine Zeit vom letzten Jahr um 15 Sekunden verbessert. Das entspricht eine Steigerung meiner Laufgeschwindigkeit um 0,015km/h, also 15 Metern pro Stunde. Wenn man schon mal in Brüssel ist, dann macht man natürlich auch ein Bild vom VW Bus vorm Atomium. Das war ca. eine Stunde nachdem uns unser Bus ca. 2 Stunden unseres Urlaubs gekostet hat, weil die Scheibe an der Fahrertür sich von jetzt auf gleich nicht mehr hoch und runterfahren ließ. In der Folge mussten wir uns mit mitlerweile geübten Handgriffen hinter die Türverkleidung arbeiten und außerdem das Steuergerät der Fensterheber im Auto finden. Dieses befindet sich unterhalb des Handschuhfachs. Mit einem Boxenkabel habe ich dann das Antriebssignal des rechten Fensterantriebs auf den linken gelegt, damit wir unsere Stromleitung aus dem Fenster rausholen konnten und zum Atomium fahren. Ab jetzt heißt es erst mal rückärts durch den Drive-In Schalter beim McDoof, und so schnell es geht diese Fensterheber reparieren. Was gab's noch in Belgien? Natürlich Fritten mit Sauce Andalouse, natürlich Belgische Waffeln und selbstverständlich belgisches Bier. Da es aber demnächst schon wieder in den Center Parc geht, habe ich auf den großen Import von Bier verzichtet. Achja, und zum Lesen kam ich endlich mal wieder. Zunächst habe ich "Biosphere", einen extrem unrealisitischen aber spannenden Thriller über eine Insel mit einer hochgefährlichen Tierwelt gelesen. Danach habe ich "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." gelesen, ein Amnesiethriller mit ähnlicher Ausgangsposition wie "50 erste Dates", nur halt nicht in lustig sondern in aufregend.

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