Donnerstag, 28. April 2016

28.4.16: Ampmeterclockproject #3

Heute ist meine Bestellung bei Pollin angekommen, und während ich zu unfähig war, das Display über I²C anzuschließen, machte der DCF77-Empfänger so gut wie keine Probleme. Er hat auch nur 3 relevante Anschlüsse. Die Übertragung ist sehr simpel: Im Sekundentakt wird die Trägeramplitude des Senders abgesenkt, außer wenn die Minute weiterspringt. Die daraus entstehenden Impulse sind entweder 100ms oder 200ms lang, was Null oder Eins repräsentiert. So können 59 bit pro Minute übertragen werden, Die Uhrzeit wird dann ab dem 21. Bit übertragen, wobei zunächst 7 Bit für die Minuten kommen, dann 6 Bit für die Stunde. Der Rest der Übertragungsminute wird dann vom Datum eingenommen.

Damit dauert es im ungünstigsten Fall maximal 2 Minuten, bis man die komplette Zeit empfangen hat, guten Empfang vorrausgesetzt.



Im Video sieht man, dass die onboard-LED bereits im Sekundentakt blinkt. In meiner Hand halte ich den Ferritstab, der die Antenne des Empfängers darstellt. Parallel zum Eingang am µC zeigt das Oszi auch noch mal das Signal an, das komischerweise auch nach unten ausschlägt. Ob hier eine Induktion abgeschaltet wird? Den µC scheint es nicht so stören...

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