Donnerstag, 26. April 2018

432 Hz - neues für die Goldohren

Musik, die nicht auf die Frequenz 440 Hz abgestimmt ist sondern auf 432 Hz ist die neue Antwort auf alles. Wenn man den Meinungen glauben schenken darf, macht diese kleine Tonhöhenänderung um 8 Hz aus gewöhnlichen MP3s feinste, audiophile Stücke. Der Genuß von auf diese Weise abgestimmter Musik tut dem Mensch extrem gut und fühlt sich unterbewußt gut an.

Ich sehe solche Dinge skeptisch, aber zum Glück gibt es die technischen Möglichkeiten dieser Anpassung, also nehem ich mir diese halbe Stunde und probiere es aus.

Zunächst zum Technischen:

Mit dem Tool Audacity kann man einen Track einladen, egal ob MP3, FLAC, WAV oder sonst was. Mit dem Menüpunkt "Frequenzanalyse" kann man sich nun den Spektrum eines Teils des Liedes anzeigen lassen. Hier such man in dem Bereich um die 440 Hz nach einem lokalen Maximum. Dies ist dann die verwendete Grundstimmung.

Mit "Effekt ==> Tonhöhe ändern" stellt man nun die Stimmung auf 432 Hz oder natürlich auch auf jede beliebige andere Frequenz. Das Ergebnis ist ein zumeist etwas tieferer Track mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Quelldatei.

Ob es wirklich besser klingt werde ich so schnell wie möglich mit meinem STAX-Kopfhörern ausprobieren.

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