Freitag, 2. August 2019

2.8.19:

Vorgestern war ich seit Langem mal wieder im offenen Gewässer schwimmen. 20 km im Hallenbad kann ja (fast) jeder, aber einfach mal so einen Vulkansee in der Eifel zu durchschwimmen, da muss man den Kopf ein wenig ausschalten, und nicht über die 20 Sorten Fische nachdenken oder die 18 Meter maximale Tiefe. OK, das hört sich jetzt wesentlich dramatischer an, als es war. Das Meerfelder Maar ist zwar der größte See dieser Art in der Westeifel, aber trotzdem war die Schwimmstrecke vom Badestrand zum gegenüberliegend Bootsteg nur etwa 700 Meter. Laut meinem Garmin. Der Forerunner 910XT hat übrigens sein ein paar Tagen ein defektes Armband. So toll der Funktionsumfang der Garmin-Geräte auch ist, die Lebensdauer ist schon so eingestellt, dass man in der Regel spätestens nach 2 Jahren ein neue Gerät haben will. Wenn ich das labberige Band der 910XT mit dem Carbon-verstärkten Armband der G-Shock Rangeman vergleiche, dann kommen einem schon ein bisschen die Zweifel. Naja, was solls. Ich konnte mit dem einseitig eingerissenen Band ja noch schwimmen, und das neue Band hat dann auch nur 9 EUR inklusive Versand gekostet und scheint sich bereits in meinem Briefkasten zu befinden.

Dank des Besuchs auf dem kultigen Flohmarkt in der alten Glasfabrik in Bad Breisig wächst meine Vinyl-Sammlung stetig an, und ich tendiere mehr und mehr dazu, dass ich mich auf Maxi-Singles konzentriere. Derer habe ich gleich 39 Stück erstanden, unter anderem mit Perlen von Modern Talking und Tanita Tikaram. Catrin war hocherfreut, auch weil ich mir dafür Geld von ihr leihen musste.

Seit neuestem kann ich Kupferleitungen pressen, was zugegebenermaßen keine Raketentechnik darstellt, was mich aber jetzt in die Lage versetzt, eine schönes Druckluftnetz in meiner Werkstatt zu verlegen. Dazu einen passenden Kompressor zu finden wird sicherlich dann die schwierigere Aufgabe als die Verlegung der Leitung. Es gibt nämlich eine ganze Schwämme an preisgünstigen Billigkompressoren, die nicht wirklich lange halten, und dann geht es ruckizucki mit Geräten im vierstelligen Bereich weiter. Gebraucht gibt es so gut wie keine Geräte, weil irgendwie niemand seinen Kompressor verkaufen will. Naja, das gibt dann irgendwann ein Zufallstreffer.

Kettensägen-Reparatur, nächste Runde: Seit dem kapitalen Kolben- und Zylinderschaden an meiner Partner-Kettensäge ist das Projekt ein wenig eingeschlafen, aber jetzt habe ich einen neuen Anlauf gestartet und mir einen neuen Satz bestellt. Kolben, Kolbenringe, Zylinder. Mal sehen, ob ich den ganzen Mist zusammengefrickelt bekomme und die Partner wieder anspringt...

Neue Schraubheringe für das Vorzelt. Im Campingladen habe ich mich dazu hinreißen lassen, einen Satz Plastikschrauben zu kaufen, die man an Stelle konventioneller Heringe in den Boden schraubt. Dazu gibt es noch einen passenden Alu-Adapter, mit dem man die Schrauben mittels Akkuschrauber in den Boden schrauben kann. Eigentlich ein ziemlich geniales System, aber halt auch Plastik. Ich werde es vermutlich - sobald die Schrauben vom steinigen Erdreich zerstört sind - durch gleichgroße Metallschrauben aus dem Baumarkt ersetzen. Das ist am Ende preisgünstiger und hält länger. Aber man sollte ja nicht zu schnell über das System urteilen: Vielleicht ist das Plastik ja langlebiger als befürchtet. Als nächstest werde ich mir für die Satellitenschüssel eine Befestigungsplatte bauen, sodass ich diese auch mit den Schraubheringen befestigen kann.


Keine Kommentare:

Kommentar posten