Samstag, 29. Dezember 2012

28.12.12:

Heute waren wir, nachdem wir oft nur bis kurz davor kamen, IM Opel-Zoo. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt, endlich mal wieder meine Kamera und den Objektivpark zu benutzen. So hatte ich fast alle Objektive dabei, wobei ich dann effektiv nur mit drei Linsen gearbeitet habe: Das 24-70 hatte ich anfangs drauf, dann habe ich auf das 35-350 und das (relativ) neue 17-35er gewechselt. Der Nachteil vom Zoo sind ja immer die Glasscheiben und die Zäune, sodass man immer wieder von Tieren angezogen wird, die sich nahe an einem nach oben offenen Zaun befinden. Die Elefanten im ersten Bild standen leider so unfotogen an einem häßlichen, grünen Stahlzaun, dass überhaupt keine schönen Fotos möglich waren. Das Alpaca auf dem nächsten Bild war voll goldig, als es sich an dem Zaun  festgebissen hat, aber leider auch wieder ein Motiv mit Zaun :-( Bei den Lamas hatten wir dagegen viel mehr Erfolg: Der Zaun war nach oben hin offen, und die Lamas waren sowohl neugierig als auch gefräßig, sodass die Catrin sie durch Nesteln an der Handtasche anlocken konnte und ich sie mit 17mm abschießen konnte. Dabei musste ich natürlich aufpassen, dass sie meinem Objektiv nicht zu Nahe kommen, denn das Leck-Objektiv hatte ich leider im Wohnzimmer vergessen. Für diese Art von Naheinsatz habe ich mir nämlich letztens auf dem Flohmarkt ein EF 28-80 für 10EUR gekauft, quasi das Nachfolge-Objetiv von "Quietschi". Der Vogel auf dem nächsten Bild wurde beschrieben mit "Vorsicht, Vogel kann hacken", was er auch permanent an seinem Zaun demonstriert hat. Traurige Gefangenschaft, zumal nicht so viele seiner Art im Gehege waren, mit denen er sich hätte vergnügen können. Auf dem nächsten Bild sehen wir einen gegen das Licht fotografierten Rotpanda, der spielend in die Baumkrone klettern konnte. Dabei sahen die Äste alles andere als tragend aus, aber er saß kurz nach dieser Aufnahme fast ganz oben im Baum und konnte so wohl den halben Opelzoo überblicken. Dann kamen die geilen Säue: Die wurden extra auf Beton gehalten, weil sie in Schlamm sofort aufschwimmen würden mit ihren dicken Bäuchen. Man konnte gar nicht ihre Augen sehen, dafür aber diese geilen Säbelzähne, die sie zu irgendwas aus der Vergangenheit gemacht haben. Und dann die Erdmännchen, eine meiner Lieblingstiere! Sie stehen immer so schön in der Gegend rum und halten Ausschau. Nach was? Man weiß es nicht, aber dank der winterlichen Temperaturen haben sie sich unter einem 500W-Baustellenstrahler versammelt, was zu einem schönen Licht geführt hat. Hier gibt es eine kleine Keilerei, das Säugene Weibchen schreit einem Kollegen was zu, während das Kind Deckung sucht an der Mutter. Dann die Kolosse, die Nilpferde. Können minutenlang tauchen, um dann prustend wieder hochzukommen und die Besucher zu erschrecken / die Objektive der Fotografen nasszumachen. Das eine macht das übrigens schon seit mehr als 50 Jahren. Hier konnte man auch mit einem langen Arm am Zaun vorbei und direkt ins Maul des Hippos reinschießen. Alles in Allem war ich mit den Fotos zufrieden, zumal das Wetter ja jetzt auch nicht so optimal war zum Fotografieren. ISO1000 war hier das Mittel der Wahl. Ich habe festgestellt, dass man sowohl ein Telezoom als auch ein WW-Zoom braucht. Das 17-35 war mit seiner f2.8 dabei schon perfekt, an Stelle des 35-350 hätte ich gerne auch mal ein 70-200 probiert.












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