Sonntag, 12. Oktober 2014

Coole Retro-Fahrradlampe mit Standlicht im Eigenbau für unter 15 EUR

aufgeräumtes Innenleben
Wer hätte gedacht, dass sich die alte UNION Fahrradlampe als so ein großzügiger Gastgeber für meine Standlichtfunktion herausstellt? Die erste Version ohne "Netzteil" ist ja leider wegen Überspannung und des daraus resultierenden Abbrandes des LiPo-Akkus zerstört worden. Jetzt habe ich etwas mehr investiert und neben dem Akku, dem Gleichrichter und dem Schalter noch eine kleine Spannungsreglerplatine integriert. In der Summe kosten alle Teile zusammen keine 15 EUR:

- Spannungsregler ~2 EUR
- Brückengleichrichter ~1 EUR
- LiPo Akku 7,4V / 250mAh ~6 EUR
- Schalter ~ 1 EUR
- LED-Birne E10 ~ 3 EUR
- UNION Fahrradlampe (gebraucht) ~ 1 EUR

Aktuell habe ich sogar noch die 2,4W-Glühbirne drin, und ich finde das warme Retrolicht irgendwie sogar ansprechend. Sollte ich das drin lassen? Immerhin hält der Akku hier noch rund eine halbe Stunde, das reicht doch auch locker aus als Standlicht. Der Nachteil ist halt nur die größere Gefahr einer Tiefentladung. Neben des Leuchtmittels bedarf es an der Lampe aber noch definitiv einer weiteren Modifikation: Akutell entlädt die Platine den Akku, ich muss also mit einer weiteren Diode das Rückfließen von Akkustrom in die Platine verhindern, und natürlich die Ausgangsspannung der Vorwärtsspannung der Diode entsprechend erhöhen. Und wie ich mich so kenne, werde ich jetzt keine passende Diode in meinen Kisten finden :-(

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