Dienstag, 6. Januar 2015

6.1.15:

Eins steht mal fest: Zehn Stunden schwimmen vertrage ich doch wesentlich besser als 24 Stunden. Ist ja eigentlich auch klar, ist zwar beides lang, aber 24 Stunden sind noch mal fast zweieinhalb mal so lang. Da stellt sich natürlich die Frage, welche Länge für mich ideal wäre. Eigentlich waren die 10 Stunden schon nah dran, weil ich sie durchschwimmen konnte. Wie lange hätte ich noch weiterschwimmen können? Zwei Stunden bestimmt.

Heute ist jedenfalls viel weniger Muskelkater vorhanden als erwartet, und dieses Gefühl des völligen Ausgelaugtseins ist nicht da. Gut. Ausserdem kann ich mir bereits nach so kurzer Zeit vorstellen, dass ich so was noch mal machen könnte. Am Samstag Abend habe ich noch geglaubt, dass das für mindestens fünf Jahre ausreichen sollte. So kann man sich täuschen.

Bleibt die Frage, was ich besser machen kann. In den letzten beiden Jahren hatte der Sieger jeweils 30km, das ist extrem weit weg von meinen 25,35km. Selbst wenn ich auf so einen Wettkampf hintrainieren würde - wie macht man das eigentlich ?! - würde ich wohl nicht 20% schneller schwimmen können.

Oder sollte ich eine andere Taktik wählen? Vielleicht könnte ich versuchen, 10 Einheiten à 3km zu schwimmen, und dann immer eine kurze Pause einzulegen, in der ich esse und trinke. So ähnlich sah ja eigentlich auch bei jeder langen Radtour (Ironman, Nürburgring, Vätternrundan, Hockenheimring, diverse RTFs) meine Taktik aus. Fressen, trinken, fressen, trinken, und immer weiter fahren. Und auch in Spremberg hatte ich mehrere Pausen, in denen ich reichlich Nahrung aufgenommen habe. Funktionieren könnte so eine Taktik, wenn ich die 3km relativ locker in ~55 Minuten schwimmen könnte. Dann fünf Minuten Essen und Trinken und kurz aufrecht stehen, und dann wieder ins Wasser.

Wäre ein Ansatz. Mal sehen.

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