Donnerstag, 12. Februar 2015

12.2.15: kurzer Review des Sony ICF-SW1 Weltempfängers

Habe mir einen kleinen Weltempfänger von Sony auf e**y gekauft. Der ICF-SW1 hat nur 37 EUR gekostet, weil zwei Elkos, die immer in dem Gerät kaputt gehen, defekt waren und noch nicht getauscht wurden. Nicht defekt kostet das Gerät so um die 100 EUR. Also habe ich mir die beiden Elkos parallel bestellt und mich heute an den Versuch herangewagt, die beiden SMD-Bauteile auszutauschen. Nach anfänglicher Skepsis konnte ich das Radio dann nach gut einer Stunde in Betrieb nehmen. Ich habe es tatsächlich geschafft. Gut, ich bin Elektrotechniker, und ein paar Bauteile ein- und auslöten sollte ich ja wohl auch noch hinbekommen. Das fast 30 Jahre alte Gerät (Baujahr 1988) ist erstaunlich winziges Gerät mit vielen Knöpfen und einem LCD, das man sogar noch schwachgrün beleuchten kann. Es kann AM von 150 bis 29995 kHz und FM von 76 bis 108 MHz empfangen. Ausserdem hat es eine Uhr und einen Timer sowie eine Sleep-Funktion. Es gibt einen Sendersuchlauf, einen Local/DX Schalter für die Empfangsempfindlichkeit und zwei Antennen: Eine Teleskopantenne für den FM-Bereich sowie eine (interne) Ferritantenne für den AM-Bereich. Es hat einen Line-Out und eine Kopfhörerbuchse. Betrieben wird es mit zwei AA-Batterien oder mit externen 3V. Der Lautstärkeregler ist ein richtiges Poti. Schade, dass man kaum noch Sender auf AM empfangen kann. Durch die Satellitenschüssel, die wir fast immer im Urlaub dabei haben wird der praktische Nutzen dieses kleinen Empfängers ohnehin fast gegen Null gehen.

Den Stromverbrauch habe ich auf ca. 50mA bei kleiner Lautstärke und im Betrieb mit NiMH-Akkus ermittelt. Das entspricht also in Etwa einer Leistungsaufnahme von 120mW, was weniger ist als ich erwartet habe. Nachdem in der Anleitung was von ca. 12 Stunden stand bin ich mal von einem höheren Wert ausgegangen. Aber Sony hat da wohl durchschnittliche Batterien vorrausgesetzt und nicht die besten. Bei 50mA könnten die Akkus das Radio theoretisch über 40 Stunden lang betreiben.


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