Mittwoch, 4. Juli 2012

4.7.12: Erster Eindruck von der KCNC C6 Bremse

Die neuen Bremsen sind ganz in Ordnung. Mir ist aufgefallen, dass sie ein bisschen quietschen, und dass die Rückstellfeder extrem hart ist, sodass man unnötig hohe Handkräfte braucht, um zu bremsen. Trotzdem machen sie einen zuverlässigen Eindruck. Was ich ein bisschen verwirrend finde ist, dass laut Anleitung sowohl die Schrauben an den Padhaltern als auch die Befestigungshülsenmuttern der Bremsen mit einem 4,5mm-Inbus angeschraubt werden sollen, also einem Werkzeug, das der Fahrradschrauber erst mal nicht hat. Es gibt hier für drei Lösungen: Entweder man nimmt einen 4er Inbus und riskiert, den Schraubenkopf rund zu drehen. Oder man besorgt sich einen 4,5mm Inbus. Ich habe mich für die dritte Variante entschieden: Ich habe einen Torx 25 verwendet, der minimal größer ist als ein 4er Inbus. Es könnte sich jedoch auch um einen Druckfehler in der ziemlich traurigen Anleitung handeln. Die Bremsen kommen ja ganz edel in einer Verpackung, die auch jedem Butterfahrt-Präsent gerecht würde. Passend dazu ist die Anleitung ein fotokopiertes DIN-A4-Blatt. Da reißt auch der KCNC-Aufkleber nix mehr raus, der der Verpackung beiliegt. Ich will hier aber nicht anfangen zu meckern, die Bremsen haben pro Gramm gerade mal 50ct gekostet, also deutlich billiger als diverses High End Material der Mitbewerber. Ich werde an ein paar kritischen Stellen an den Bremsen noch ein bisschen Fett applizieren, um die Aluteile ein bisschen vor Korrosion zu schützen. Und dann schauen wir mal, wie die Bremsen sich in nächster Zeit bewähren...

Keine Kommentare:

Kommentar posten