Montag, 16. September 2013

16.9.13:

Um kurz nach Acht begann das Licht auf einmal zu flackern, und nach ein paar Sekunden wurde es dunkel. Der Backofen, der Röhrenverstärker, mein NAS, das Internet. Black Building. Eigentlich sogar eine ganz dunkle Straße. Ein Fest für mich. Zunächst habe ich mit meiner Handytaschenlampe geleuchtet, um die Gaslaterne zu finden. Als diese dann an war und sowohl Licht als auch Wärme spendete, habe ich das Baustellenradio und den iPod angeschaltet, um weiter Musik hören zu können. Als nächstes habe ich dann noch einen meiner (zum Glück vollen) Bleigelakkus genommen und eine 3W-LED angeschlossen. Jetzt war es hell, warm und gemütlich in der Küche und wir konnten Lesen und Musik hören. Ausserdem garte die Restwärme den Auflauf im Ofen fertig, sodass es auch was zu essen gab. Draußen war es sehr duster. Die ganze Straße war gespenstig dunkel, und nur den Schein von ein paar Kerzen und Ähnlichem konnte man aus manchen Fenstern herausleuchten sehen. Aus dem Parkhaus in etwa hundert Metern Entfernung leuchtete es noch schwach: Solche Gebäude verfügen in der Regel über ein batteriebetriebenes Sicherheitslicht. Der Plan sah nun vor, Wasservorräte aus dem Hahn zu zapfen, weil man ja nicht so genau weiß, wie lange der Stromausfall noch anhält. Ich stellte fest, dass wir mit unserer Campingausstattung schon mal ganz gut ausgerüstet sind für so einen Zwischenfall. Für "The Big Bang Theory" um 21:15 in Pro7 hätte unser akkubetriebener DVBT-Fernseher bereit gestanden. Dazu kam es dann jedoch nicht mehr, weil in unserem Block das Licht um kurz vor Neun wieder an ging. Schneller als für mich erwartet, aber bei Weitem noch nicht überall in der Innenstadt, wie man dann später im Internet lesen konnte. Wir jedenfalls konnten TBBT bereits wieder auf dem Projektor gucken...

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