Samstag, 29. März 2014

29.3.14:

Heute bin ich zum ersten Mal dieses Jahr mit dem Klapprad draußen unterwegs gewesen und bin - obwohl ich eigentlich nur das neue Vorderrad und die Bremse testen wollte - gleich mal nach Rüdesheim und (fast) zurück gefahren. Die Fahrt endete dann bei Mutti, wo ich noch ein mal schnell joggend in den Schloßpark gekoppelt bin. Den Berg in Form der Biebricher Allee nach Hause wollte ich dann weder meinen Beinen noch meinem Rad antun. Immerhin ist der eine Gang so lange übersetzt, dass man bequem über 50 fahren kann. Bei Rückenwind hatte ich auf dem schnellen Teilstück von Erbach nach Hattenheim tatsächlich 50,3km/h erreicht. Ob 1980 jemand geglaubt hätte, dass dieses Rad 34 Jahre später mal so schnell sein würde, und dass es dann ein Carbon-Vorderrad und einen Carbonsattel sowie ein 70er Kettenblatt hat?

Dieses Jahr habe ich mich dazu entschlossen, den Lenker nach oben zu drehen, und heute auf der Fahrt war ich damit auch so weit ganz zufrieden. Man sitzt etwas entspannter, aber auch hier wird es aber eine Fahrtzeit von ~90 Minuten trotzdem unbequem. Ich gebe den kleinen Räder eine große Schuld daran. Je kleiner das Laufrad, desto mehr wirken sich kleine Unebenheiten und Schlaglöcher aus. Da überlegt man es sich dreimal, ob man einen Gullideckel überfährt oder doch lieber drum herum lenkt. Dann die Sitzposition: Sie ist anders als bei einem normalen Rad, und man will z.B. nicht so gerne aus dem Sattel gehen, sodass man die meiste Zeit sehr auf eine Position fixiert ist. Auch am Lenker kann man nur außen  greifen. Will man mehr "aero" und mit den Händen mehr innen fahren, bemerkt man sofort die Nervösität des Lenkers und ist froh, beide Hände an selbigem Bauteil zu haben.

Insgesamt eine sehr interessante Art des Fahrradfahrens. Weil mir mein neues Vorderrad so gut gefällt werde ich mir auch noch eine passende Felge für hinten bestellen und einspeichen. Das dauert aber noch bis das da ist, schließlich kommt die Felge auch wieder aus China.

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