Mittwoch, 20. Mai 2015

20.5.15:

KFC mal anders. Heute haben wir uns zu unserem dienstäglichen KFC-Stammtisch getroffen, und wie es der Zufall so wollte waren sowohl der Börner als auch der Tobi als auch ich mit dem Fahrrad da. Was liegt da näher, als nach dem KFC noch eine schöne Radtour zu unternehmen? Also habe ich mal wieder meinen Vorschlag platziert: "Wir haben alle Licht am Rad, lass uns nach Rüdesheim fahren". Börner sagte ja, und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er es auch so meinen könnte. Er war mit Nike Free, kurzen Hosen und Wollpulli sicherlich nicht optimal für eine 50km-Tour ausgerüstet, aber ich konnte mit Jeans, Bench-Jäckchen und Crocs auch nicht wirklich mit einem perfekten Fahrrad-Outfit aufwarten. Da war der Tobi in seinen Radhosen noch am ehesten gedresst, hat aber auch am deutlichsten gegen die Idee votiert. Naja, die Hotwings mussten ja erst noch aufgegessen werden und eine ordentliche Basis Coke Zero in den Körper eingelagert werden. "Jetzt müssen wir aber langsam los, wenn wir um 11 Uhr zurück sein wollen", sagte ich immer noch halb ernst, halb im Scherz. Es war 21:30, Börner stimmte mir zu, und ich hatte langsam wirklich das Gefühl, als könnte die nächtliche Ausfahrt Realität werden. Um kurz vor Zehn ging's dann los. Börner mit seinem 8-Gang-Stadtrad, ich mit dem blauen Klapprad mit 2-Gang-Duomatic. Die Nabendynamos eingeschaltet, und los gings.

Es war eine sehr entspannte Tour. Kaum Verkehr, gutes Tempo, frische Luft, kaum Wind. Mit 13°C war es eigentlich auch nicht zu kalt. Wir sind durchaus ein paar sehr schnelle Abschnitte gefahren, waren oft über 30, aber sind doch recht entspannt geblieben, statt Windschatten haben wir lieber die Breite der Radwege und fast verkehrsfreien Straße genutzt und sind nebeneinander gefahren. Gut, die Beine waren dann natürlich trotzdem ein bisschen leer, als wir zurück in Wiesbaden waren.

Ganz nebenbei habe ich mit dem blauen Klapprad auf dieser Fahrt die 1000km-Marke überschritten. Mittlerweile kann man scheinbar auch mal etwas länger pannenfrei fahren, aber ich will hier den Teufel lieber nicht an die Wand malen.

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