Mittwoch, 17. Juni 2015

17.6.15: No-Go des Tages: Frittierte Raffaellos

Heute waren wir mit Teilen des ASA-Teams im okinii in Wiesbaden und haben mit iPads essen bestellt. Klingt komisch, ist aber all-you-can-eat und damit unser Ding. Nach 88 Bestellungen waren dann unsere Augen größer als der Magen, und die krassesten Kohlenhydrate (wie z.B. Reis) standen wie Gebirge auf dem Tisch und wurden nicht weniger. Während dessen stellten die Bedienungen immer wieder neue kleine Tellerchen auf unseren völlig überfüllten Tisch, und die Angst breitete sich aus, dass wir das nicht schaffen. "Wer hat denn schon wieder Ente bestellt?" stöhnte jemand von uns, während ich mich gerade mit der Schale Algensalat beschäftigte. Plötzlich kam eine große Sushi-Platte hinzu. Wow. Kaum war der Algensalat leer, ersetzte eine Bedienung die leere Schale durch einen Teller mit vier leckeren Hähnchenschenkeln. Es war nur noch Kampf. Siggi hatte bereits eine weitere 20er Bestellung fertig und wartete auf das Ablaufen des 15-Minuten-Countdowns zwischen den Bestellungen. Zum Glück reagierten wir und löschten die Bestellung. Wir einigten uns auf eine Runde Nachtisch, und so orderten wir frittierte Raffaellos und gebackene Bananen. Während die Bananen absolut lecker sind und ja bekannterweise schon lange zum Handwerkszeug eines guten Asiaten gehört sind die Raffaellos einfach nur pervers! Ich bin ja durchaus für vieles aus der Friteuse zu begeistern, aber diese an und für sich recht leckeren Süßigkeiten in fettige, harte Golfbälle zu verwandeln geht wirklich gar nicht.

Den Magen schlossen wir dann mit Mangoeis und Grüner-Tee-Eis. Ich hatte Letzteres und fand es richtig lecker. Zusammen mit dem Weizenbier liegt mir alles aber jetzt extrem schwer im Magen. Ich werde wohl heute Nacht schlecht träumen und morgen nicht vor 18 Uhr was essen können.

Fazit: Das okinii ist qualitativ recht gut, es gibt eine feine Auswahl an bestellbaren all-in-Speisen mit sehr vielen leckeren Sachen. Die Portionen sind eigentlich auch schön klein, sodass man vieles probieren kann. Mit 24,90 EUR ist es auf keinen Fall das günstigste AYCE aber es ist sein Geld wert. Das Bestellen mit dem iPad hat den Vorteil, dass man nicht aufstehen muss und alles an den Tisch gebracht bekommt. Aber das Auge isst mit, und wenn man vorher sehen kann, was man gleich essen will, dann hat das auch seine Vorteile. Ein Buffet fänd ich also auch ok, und die mongolische Essensoption beim Vorgänger "Grand Asia" fand ich auch sehr reizvoll.

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