Donnerstag, 28. Juli 2022

Blackoutszenario

 Hier habe ich mal mein Blackoutszenario aufgemalt: Wenn es zu einem längeren Blackout kommt, was ich ehrlich gesagt nicht glaube und nicht hoffe, dann könnte die Versorgung meines Hauses wie folgt aussehen: Unten links läuft der Kubota Generator, den mir der Joachim geschenkt hat. Er speist den Hybrid Solar Wechselrichter bei Bedarf. Die meiste Energie soll jedoch von den 3 kWp Solarpanels kommen, die normalerweise am netzparallelen Solax hängen, und dann auf den Hybrid Wechselrichter umgesteckt werden. Als Backup fungiert die 5 kWh große VRLA-Batterie. Da der Wechselrichter einphasig ist, muss ich bei einem längeren Ausfall alle drei Phasen brücken. Bis auf den Werkstattkompressor (und die Drehbank) sind dann aber alle Verbraucher lauffähig. Mit den 5,5 kW des Wechselrichters kann ich alle Verbraucher, natürlich nicht gleichzeitig versorgen. Die Praxis zeigt, dass ich Spitzen über 5,5 kW habe, aber eigentlich werden die immer nur unter Beteiligung des Induktionsfelds erzeugt. Man kann also alles machen, nur beim Kochen sollte man aufpassen :-) Je nach dem, wann ein solcher Stromausfall stattfindet, wird der Ertrag der PV-Anlage vielleicht sogar reichen, um auf den kleinen Generator verzichten zu können. Im Sommer habe ich Erträge bis 18 kWh, was meinen täglichen Verbrauch locker abdeckt. Im Winter werden es wohl ehe Erträge zwischen Null und 6 kWh am Tag sein, da wird man nicht ohne Generator auskommen.

Natürlich kann man ein paar Verbraucher abschalten. Ob man z.B. das gesamte Netzwerk mit allen Access Points und den Satreceivern braucht ist fraglich. Oder das Internet: Nach 12 Stunden sollte wohl auch der Vermittlungstelle im Ort der Saft ausgehen. Ob man in einem solchen Fall dann tatsächlich noch beide Kühlschränke braucht bleibt auch fraglich.

Mittwoch, 27. Juli 2022

27.7.22

Gestern hat mir Mike von Klapp Sabbath einen schicken, grünen Klappradrahmen geschenkt, der wohl einen recht kurzen Radstand hat und ideal sein könnte für Nele. Und natürlich später mal für Lene. Ich werde mal alle Teile zusammensuchen, die noch in der Werkstatt liegen, mal sehen, ob ich das Rad komplett kriege, oder ob ich was dazu kaufen muss...

Samstag, 23. Juli 2022

23.7.2022 - Solarthermie-Überlegungen

In den Sommermonaten verbrauchen wir rund 600 kWh für die Bereitung von warmem Wasser. Jetzt kam ich auf die Idee, diesen Energie großteils mittels Solar-Thermie bereitzustellen. Hierzu würde ich einen Röhrenkollektor auf dem Dach montieren. Die Größe eines solchen Moduls sollte also so bemessen sein, dass dieses rund 20 kWh Energie am Tag einsammelt. Aus meiner Erfahrung mit der PV-Anlage habe ich gelernt, dass ich an guten Tagen 6 Stunden Spitzenleistungsertrag erreichen kann. Für solche Tage wäre eine Modulleistung von 3,3 kW notwendig. Damit würde ich sicherstellen, dass ich nicht zu viel warmes Wasser habe und weder das Modul platzt, noch der Wasserspeicher überhitzt.

Samstag, 16. Juli 2022

15.7.22:

Schöne und entspannte Nachfahrt mit dem Brompton unternommen. Bin gemütlich nach Martinsthal gerollt, um mir dort an der Aral ein Beck's zu kaufen. Dann wieder heim. Die drei Gänge haben für den Anstieg zurück nach Bärstadt locker ausgereicht. Das Licht mit dem neuen Nabendynamo ist sehr schön hell. Die Marathon Reifen rollen ruhig über den Asphalt. Die neuen Bremsen bremsen gut und die Brems-Griffe fühlen sich gut an. Auch die neuen Lenkergriffe sind OK. Ich bin wieder neu von meinem geliebten Brompton begeistert. Es ist einfach ein gutes Fahrrad.

Donnerstag, 14. Juli 2022

14.7.2022:

Am Brompton habe ich jetzt alle Züge und Kabel mit so einem Spiralhüllendingsen umhüllt, sodass das Rad jetzt super aufgeräumt aussieht.  Bin auf meiner ersten Fahrt auch sehr zufrieden gewesen. Leider musst ich die Bremsschuhaufnahme an der Vorderradbremse ein wenig länger fräsen, weil ich den Schuh nicht weit genug unten montieren konnte. Bischen schade, weil die Bremse eigentlich explizit für die Verwendung am Brompton beworben wurde. 


Dienstag, 12. Juli 2022

11.7.22:

Das neue Vorderrad für's Brompton ist sehr schick geworden, und ich bin froh, dass ich mit der Hilfe des DT Swiss Calculators die richtige Speichenlänge ermitteln konnte. Natürlich läuft so ein Projekt nie ohne unvorhergesehene Herausforderungen. In diesem Fall war es die 10mm-Achse des Nabendynamos. Das alte Vorderrad hat eine 8mm-Achse. Also was tun? Wenn es nicht das Brompton wäre, hätte ich nicht lange gezögert und die Flex in die Hand genommen, um die Ausfallenden um 2 mm zu weiten. In diesem Fall habe ich mich aber dazu entschlossen, im Bereich der Ausfallenden die Achse auf 8 mm zu verjüngen. Dazu habe ich zunächst auf die Dienste einer Feile vertraut. Bis es mir zu lästig wurde, und ich die Schruppscheibe in die Flex eingespannt und das Problem maschinell gelöst habe. Mit dem neuen Vorderrad kam auch ein neuer Mantel, sodass ich jetzt vorne und hinten den grundsoliden Schwalbe Marathon fahre. Sieht weniger spektakulär aus wie ein Kojak, fährt sich aber auch gut und ist mit Sicherheit um einiges pannensicherer. Die Lichtanlage ging erst, als ich eine neue Leitung nach hinten gezogen habe. Diese muss jetzt noch zusammen mit den Zügen in einer Kabelspirale verstaut werden. Und dann werde ich mal eine schöne Nachfahrt unternehmen. Noch auf dem Postweg sind die neuen Bremsgriffe und die Bremskörper. Da freue ich mich auch schon sehr drauf, und zusammen mit den neuen Zügen wird die Performance der Bremsen vermutlich auf einem sehr viel höheren Niveau sein.

Und wie es so ist, wenn man ein Laufrad neu macht, dann kommt man ins Grübeln: Soll man hinten auch eine neue, leichtere Felge spendieren? Sieht das Rad nicht stimmiger aus, wenn vorne und hinten die gleiche Felge verbaut ist, jeweils mit roten Alunippeln? Könnte man in dem Zuge vielleicht sogar die Dreigang-Nabe gegen eine Alfine oder so tauschen? Ich hätte ja noch eine 11fach-Alfine in der Kiste liegen, scheue mich aber ein wenig vor dem Aufweiten des Hinterbaus. Angeblich soll das ja recht gut gehen, aber auch hier habe ich Respekt davor, dem Brompton etwas "anzutun". So wie bei den Ausfallenden.

Wenn man mal dran ist am Schrauben, dann kann man ja auch endlich mal die Titanflaschenhalter ans Rennrad dranschrauben. Gesagt, getan. War zumindest bei dem Flaschenhalter am Sitzrohr nicht trivial, weil ich auch hier die alte Aluschraube rausbohren und das Gewinde im Rahmen nachschneiden musste. Geübt habe ich das ja schon am Unterrohr-Halter, den ich kurz vorm Radrennen Frankfurt-Eschborn tauschen musste. Jetzt sind beide Flaschenhalter am Titanrahmen montiert und es sieht wirklich sehr stimmig aus. Ich glaube, ich werde jetzt - ähnlich wie ich es beim Titan-MTB mache - peux a peux aufrüsten mit sinnvollen, langlebigen Teilen.

Donnerstag, 7. Juli 2022

7.7.2022:

 Nach rund 1600 km wird das Brompton jetzt grundlegend renoviert:

- neue Felge vorne

- neue Speichen vorne

- Nabendynamo für vorne

- Reparatur Lichtanlage

- Neue Bremsen vorne und hinten

- Neue Bremshebel vorne und hinten

- Neue Reifen vorne

- Neue Jagwire Züge für vorne und hinten

- Die Faltpedale waren als erstes dran. Heute die erst kurze Fahrt zum Bäcker gemacht und für ganz gut befunden.

Eigentlich wollte ich nur den Seitenläufer-Dynamo auswechseln. Der neue war leider ein Linksläufer, und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Bin gespannt, ich freue mich jedenfalls schon auf das Bike.

Montag, 4. Juli 2022

4.7.2022:

Für morgen habe ich mal beide PV-Stränge in Reihe geschaltet, um zu sehen, wie sich der Ertrag ändert. Eventuell könnte damit der Wirkungsgrad des Wechselrichters höher werden, weil die DC-Spannung in einem für den Wechselrichter besseren bereich liegt. Es könnte außerdem sein, dass die Leistung morgens früher vorhanden ist, weil die Panel ggf. früher die Startspannung überschreiten. Es könnte aber auch sein, dass die Leistung bei Teilverschattung schneller einbricht. Wir werden sehen, ich hoffe, dass die Wetterlage morgen einen Vergleich zu bisher zulässt.

4.7.22: Fönen und Tee Kochen wie ein Nerd

Am Wochenende stand ich mit dem Smartphone neben der Catrin, und warf einen Blick auf die Leistungsbilanz. DIe Sonne schien, und meine Frau fönte sich die Haare mit dem Ferrari-Fön von Babyliss. Zu meinem Erstaunen zieht der Fön nur 1000W, und mit der restlichen Grundlast, und so konnt ich meiner Frau signalisieren, dass sie sich doch gerne so lange föne, wie sie mag. Also eigentlich so lange, wie die Sonne scheint. Jetzt kam von ihr die Idee, den Wohnwagen ebenfalls mit PV-Anlage auszustatten, sodass wir im Urlaub nicht die 3 EUR pro Tag Strom bezahlen müssen. Fand ich eine gute Idee, auch wenn ich ihr direkt einschränkend sagen musste, dass Fönen nicht drin ist. Aber halt Handy laden, Licht, Wasserpumpe, etc...

Tee kochen wir ein Nerd: Wenn man seine PV-Anlage ideal nutzen will, dann muss man möglichst dauerhaft so viel Strom verbrauchen wie man erzeugt. Beim Teekochen geht das wie folgt: kaltes Wasser in den Kessel. Kessel auf's Induktionsfeld. Langsam hochschrauben mit Blick auf's Janitza. Wenn die Leistung ganz knapp ins Positive geht, hat man die ideale Stufe gefunden, mit der man sein Teewasser kostenneutral kochen kann. Gestern Mittag waren das so um die 800W (Stufe 7), dann dauert es natürlich Minuten, während auf Stufe "P" mit heißem Wasser im Kessel das Teewasser bereits nach Sekunden fertig ist.

Freitag, 1. Juli 2022

1.7.22:

Im Juni, in dem die PV-Anlage bei mir 12,5 Tage lief, hat sie bis jetzt 162 kWh Energie gefördert. Davon habe ich 78 kWh selbst genutzt und den Rest ins Netz eingespeist. Die Kunst besteht in der Zukunft also darin, den Anteil der Eigennutzung zu erhöhen. Im Winter wird das recht easy, weil die Anlage vermutlich nicht mehr so weit über meine Grundlast drüber kommt. Im Sommer muss ich mehr Verbrauch ins Tageslicht ziehen. 

Hochgerechnet auf den vollen Monat hätte ich 389 kWh gefördert, was sich relativ gut deckt mit dem Erwartungswert für den Juni. Dieser liegt für den Juni laut einem Diagramm von der Hochschule Birkenfeld bei 135 kWh/kWp. Das wären also bei meiner Anlage mit 2,94 kWp rund 397 kWh. 

Bei meinem aktuellen Stromtarif hat das dazu geführt, dass sich die Anlage im Juni schon mal zu 0,85% armotisiert hat :-) Wenn ich die Leistung jetzt auf's Jahr hochrechnen - man muss dazu sagen, dass im Winter der Ertrag nur 27% des Jahresertrags erbracht wird - dann käme ich auf einen Ertrag von 3100 kWh im Jahr. Bei angenommenen 50% Eigennutzung würde ich also rund 1550 kWh selbst verbrauchen und hier rund 440 EUR Stromkosten einsparen. Bei meiner Investition für die Anlagen (2613 EUR) wären das 17% "Rendite" im Jahr, oder anders gesagt, wäre die Anlage nach 6 Jahren amortisiert.

An Hand dieser Zahlen sieht man, dass es keine schlechte Idee ist, eine relativ kleine Anlage zu kaufen. Bei mehr Leistung müsste man sich tatsächlich überlegen, wie man den Energie-Überschuss zwecks Eigennutzung sinnvoll zwischenspeichert. Bei meiner kleinen Anlage hätte ich bereits einen Speicher von ~10 kWh benötigt, um den Tagesertrag in die Nacht zu verschieben.

Donnerstag, 30. Juni 2022

30.06.22:


Bringt es was, seine PV-Panels zu kühlen? Wie man auf dem Diagramm sieht, steigt die Leistung schon ein wenig an, wenn man - wie hier in meinem Fall - die Panels mit dem Wasserschlauch berieselt. Über den Daumen gepeilt ist die Leistung um ~8% bzw knapp 200 Watt gestiegen. Die Hersteller geben bei ihren Panels auch einen Temperatur-Koeffizient an: In meinem Fall haben die Module einen Leistungsabfall von 0,43% pro K

Dienstag, 28. Juni 2022

28.6.22:

Mit 18,18 kWh heute den bisher höchsten Solarertrag gehabt. Das entspricht 6,18 Stunden der Peakleistung der Anlage. So weit ich es recherchiert habe, sind Werte über 6 hier gute Werte. Ich kann also mit der Anlage ganz zufrieden sein. Auf dem Screenshot sieht man den usage graph vom Janitza-Gerät. Das Gerät geht von einem Verbrauch aus, tatsächlich ist es aber die Energie, die vom Wechselrichter aus ins Netz fließt. Man sieht einen fast perfekten Tagesverlauf mit einem kleinen Einbruch zwischen 14 und 15 Uhr. Von 7 bis 18 Uhr konnte die Anlage unsere Grundlast abdecken. Hier gilt es also, den hauptsächlichen Strom zu verbrauchen. Heute waren die neuen Shelly Schalter in der Post, sodass ich einen von ihnen jetzt mal probehalber an den unteren Kühlschrank hänge und versuche, diesen überwiegend tagsüber laufen zu lassen. Neben dem Minipom wäre das dann das zweite auf die Solaranlage optimierte Gerät. Zum Glück sind hauptsächlich Getränke drin, die nicht so super kritisch auf Temperaturschwankungen reagieren, ich werde die Temperaturen trotzdem im Auge behalten. Sinn machte das nur, wenn der Kühlschrank dauerhaft unter 7 °C im Kühlfach und unter -18 °C im Eisfach bleibt.


Sonntag, 26. Juni 2022

World Klapp 2022 - mit 44 km/h über die Sandbahn

Nach ein fünf Jahren endlich wieder World Klapp. Nach Ludwighafen, Schopp, Mannheim und Berlin ging es dieses Jahr nach Herxheim bei Landau, wo wir auf der Speedwaybahn zum ersten Mal auf ziemlich alternativem Terrain unterwegs waren. Allen Befürchtungen zum Trotz war die Bahn zu Rennbeginn fast vollständig trocken und viel schneller als erwartet. Sowohl meine Übersetzung (54/13) als auch die Reifen (Maxxis 28mm BMX Reifen mit leichtem Profil) waren eine gute Wahl. Schnell war klar, dass im Vorlauf ein Renntempo über 30 km/h gefahren würde, und ich prognostizierte früh, dass bei dem 20-Minuten-Lauf wohl eher 11 Runden als die vom Veranstalter geschätzten 7 Runden gefahren würde. Also 11 km, denn eine Runde hat exakt 1000 m. 

Für die Quali reichten mir dann 34 km/h und besagte 11 Runden, wobei ich zu früh aufgehört hatte. Die Uhr an der Start-Ziel-Geraden stand schon auf Null, ging aber nicht richtig. Die Garmin zeigte dann nur 17:XX an, also ging es noch mal los. Zum Glück hatte ich nur 40 Sekunden verloren und meine Qualifikation war nicht in Gefahr.

Das Finale sollte dann mit 99 Fahren absolviert werden, und zwar ein Rennen über 40 Minuten. Es ging los mit einem nervösen Start eines sich sortierenden Feldes und mit Geschwindigkeiten von über 40 km/h. In der zweiten Runde kam es dann leider zum Crash: Mike von Team Klapp Sabbath ist schwer gestürzt. Was genau passiert ist, weiß ich nicht, obwohl es 2 Meter hinter mir statt fand. Es war an einer Stelle, wo der Sand wegen des Regens am Vortag uneben war. Das Rennen wurde zunächst unterbrochen.

Nachdem klar war, dass Mike zwar ins Krankenhaus musste, es ihm aber den Umständen entsprechend gut ging, wurde das Rennen mit einem spontanen, neuen Modus fortgesetzt. Um weitere Risiken zu vermeiden, aber trotzdem einen Sieger zu ermitteln, hat man sich dazu entschieden, ein Einzelzeitfahren über 5 Runden zu machen.

Es haben sich natürlich auch vereinzelt kleinere Züge gebildet, was auch erlaubt war, was aber natürlich das Ergebnis ein wenig verzerrt hat. Wir als Team klABBA hatten auch vor zu kreiseln, aber nach einer halben Runde waren nur noch der Blaue Reiter und ich übrig. Wir haben dann aber zumindest als Zweier bis ins Ziel so weiter gemacht, und wurden mit Platz 28 und Platz 30 belohnt. 8:15 Minuten für 5 km war dann deutlich schneller, als ich noch einen Tag vorher erwartet hätte.

Neben dem Rennen an sich gab es natürlich auch rund herum viel Geiles. Angefangen von den netten und bunten Menschen, die einem an dem Wochenende begegnet sind, über die Fachgespräche rund um das Themenfeld "Klapprad", bis hin zur Party mit DJ Hering, wo Nele und ich mal richtig schön abgetanzt haben. Und das ein oder andere Bierchen mit Leuten, die ich immer nur beim World Klapp und auf der Kalmit treffe, durfte auch nicht fehlen.

Die genialen Fotos sind (mal wieder) von Ute Herzog

Der SWR war vor Ort und hat zahlreiche Stimmen vor Ort eingeholt und diesen schönen Bericht daraus erstellt, in dem ich leider überhaupt nicht vorkam. Beim Interview haben sich Ton- und Kameramann weggeworfen vor Lachen, aber die Interviewerin war irgendwie nicht auf meiner Wellenlänge. Schade, aber der Bericht ist auch ohne mein Statement sehr sehenswert:


Donnerstag, 23. Juni 2022

22.6.22:

Heute noch mal 20 km auf dem gelben Klapprad getestet. Die Übersetzung 54/13 lass ich jetzt mal drauf, auch wenn die für die hässliche Sandbahn in Herxheim vielleicht ein bisschen zu lang ist. Aber bei dem 30er Schnitt heute hatte ich nicht das Gefühl, dass ich zu langsam getreten haben, und in Herxe geht es ja zumindest nicht bergauf :-) 

Die Solaranlage hat ihre erstn 58 kWh erzeugt, wovon ich 31 kWh selbst verbraucht habe. Das sind schon mal die ersten 9 EUR gesparter Strom :-)


Dienstag, 21. Juni 2022

21.6.2022:

Heute haben meine PV-Module mit 3048 Wp ihre Nennleistung von 2940 Wp knapp überschritten. Der höchste 15-Minuten-Wert lag bei 2,34 kW

Montag, 20. Juni 2022

20.06.22:

Heute bei dem Regenwetter eher Regenwasser als Sonnenenergie geharvestet. Aber auch hier waren es nur rund 200 Liter, was aber immerhin wieder 30 Klospülungen sind.

Sonntag, 19. Juni 2022

19.6.22:


Erster Tag mit voll ausgebauter PV-Anlage. Die Anlage hat am Ausgang des Wechselrichters eine maximale Leistung von 2,04 kW gehabt und diesen Spitzenwert so gegen 13 Uhr erreicht. Über den Tag hat sie knapp über 16 kWh erzeugt, was wohl auch dem Umstand geschuldet ist, dass heute ein sehr gutes Wetter herrschte und außerdem so ziemlich der längste Tag im Jahr war. Ich bin echt gespannt, wie die Leistung bei schlechterem Wetter und kürzeren Tagen aussieht. Fürs Erste bin ich aber erst mal zufrieden. Ich habe am Ausgang jetzt ein Power Analyser eingebaut, der alle möglichen Werte anzeigen kann, zusammen mit dem Analyser an der Hauseinspeisung kann ich herausfinden, wann es sinnvoll ist, bestimmte Verbraucher einzuschalten: Beispiel Nudeln kochen. Auf der Powerstufe zum Erwärmen des Wassers liegt der Verbrauch deutlich über der PV-Leistung, der Kochvorgang selbst auf Stufe 7 wird komplett vom Sonnenschein abgedeckt. Konsequenterweise würde man das Wasser also nicht auf "P" kochen, sondern langsamer auf 7 oder 8 - zumindest theoretisch. Praktisch sollte man es glaube ich eher vermeiden, sich derartig selbst zu gängeln.

 


19.6.22:

12x 245 Wp Solaranlage auf das Terrassendach geschraubt. Zwei Stränge à 6 Module. Solax Wechselrichter mit 4 kW, heute die ersten kWh produziert und so sinnlose Maschinen wie die Eiswürfelmaschine ans Netz gebracht.

Aber auch sinnvolle Dinge: Der Minipom lief bisher immer früh morgens für zwei Stunden zur Aufrechterhaltung des Eispanzers. Diese Zeit ist jetzt in den Mittag gelegt, an dem der meiste Sonnenschein zu erwarten ist.

Ich habe mich gegen einen konventionellen Batteriespeicher entschieden, also muss man die großen Verbraucher auf die Sonnenstunden aufteilen, um den größten Nutzen aus der Solaranlage zu ziehen. 

Warum kein Batteriespeicher? Nunja, die aktuelle Batterietechnik, z.B. Lithium-Eisen, habt eine hohe Zahl an Ladezyklen, z.B. so um die 4000. Aber auf der anderen Seite haben diese Speicher einen recht hohen Preis pro kWh, so dass es tatsächlich sehr lange dauert, bis sich der Speicher amortisiert haben wird.  

Speichern ist trotzdem eine Option. Einmal könnte man die Energie der Solaranlage als warmes Wasser speichern, zum anderen wäre es möglich, "Kälte" zu speichern. Beispielsweise könnte man den Kühlschrank in Zeiten des fehlenden Sonnenscheins abschalten, und ihn bei Sonnenschein kälter stellen.

Naja, die Anlage läuft erst seit 24 Stunden, und das auch nur auf 6 Modulen. Ich werde mal beobachten, was die Anlage so liefert, vor allem der Winter und die Tage mit schlechterem Wetter sind hier interessant. Wenn ich das Einspeiseprofil der Anlage kenne, dann werde ich mir ein paar intelligente Maßnahmen der Energienutzung überlegen...



Sonntag, 5. Juni 2022

5.6.22:

Bin jetzt schon länger nicht mehr mein selbstgebautes Elektroklapprad gefahren, und war dann heute mal wieder begeistert. Bin zum Milchholen an die Tanke in Martinsthal, und das Rad hat den Anstieg auf dem Rückweg souverän weggebügelt. Das Ergebnis war ein 27er Schnitt, was ich bei 17km / 220 Hm ganz OK finde. Die Akkus, die nicht 100% voll waren, lagen bei Fahrtende noch bei deutlich über 18V. Den Verbrauch schätze ich mal so auf 75 Wh, was einem 100km-Verbrauch von 0,44 kWh entspräche. Mit dem Super-B hätte ich wohl so um die 0,6 Liter Diesel verbraucht.

Montag, 30. Mai 2022

30.5.2022:

So, jetzt ist die Zisterne nicht nur in echt, sondern auch im Quelltext der Wago "rund". Die Challenge lag darin, die Fläche eines Kreisabschnitts zu ermitteln, der dann wiederum, multipliziert mit der Länge der Zisterne das Volumen ergibt. Nach ein bisschen Trial-And-Error hat es funktioniert.



Dienstag, 24. Mai 2022

24.5.2022:

Die Wago habe ich jetzt mal in ein Gehäuse gepackt und an die Wand geschraubt. Beim Sensor habe ich jetzt noch festgestellt, dass der Wasserpegel bei voller Zisterne innerhalb der Blocking Distanz des Sensors liegt. Dieser kann erst ab 40 cm zuverlässig messen, also habe ich den Sensor um ca. 20 cm nach oben versetzt. Jetzt ist eigentlich erst mal alles zu meiner vollsten Zufriedenheit, und ich bin gespannt, wie sich die Messung in der Praxis bewährt, also z.B., ob die Steuerung stabil durchläuft, oder ob sie sich ab und an aufhängt. Aktuell habe ich das Gefühl, dass der Sensor hin und wieder Probleme macht, vorhin hat er im Display "9999" angezeigt und am Ausgang mehr als 20 mA ausgeworfen.

Sonntag, 22. Mai 2022

22.5.22: online Zisternen-Füllstandsmessung für rund 100 EUR

Füllstandsmessung mit Ultraschallsensor, Wago und Webvisu läuft. Bis jetzt noch linear, also ungenau, weil die Zisterne ja kreisrund ist, aber ich kann die gemessenen Höhe, die mir per 4-20 mA übermittelt wird, in Liter umrechnen. 

Jetzt lass ich das erst mal sacken und mache mir dann Gedanken, wie ich die ganze Sache noch ein klein wenig "pimpen" kann. Denkbar wäre:

Eine Wasserverbrauchs- und eine Ernteuhr, die die Deltas der An- und Abstiege des Füllstands addiert. 

Cool wäre eine Trendanzeige, aktuell scheint die Trend-Funktion nicht mit dem HTML-Workarround für Codesys 2.3 zu funktionieren. Original wird in einer uralten JAVA-Version visualisiert, und scheinbar kann bei dieser HTML-Lösung nicht alles realisiert werden.

Denkbar wäre auch eine Signal-LED für die Anzeige eines kritischen Füllstands, dafür müsste ich der Wago aber noch eine digitale Ausgangskarte spendieren. Praktisch wäre es allemal, denn wie häufig schaut man sich denn die Visu an?

so sieht die Visu derzeit aus
wie man sieht, ist die Visu eher schlicht: Ich zeige Uhrzeit und Datum an, darunter den Füllstand auf 100 Liter gerundet. Links gibt es noch eine Balkenanzeige, die sich auch bei dem gerundeten Wert bedient. 

Jetzt bin ich natürlich mal gespannt, wie sich der Füllstand in den kommenden Tagen reduziert bzw. nach einem Regen erhöht. Ich weiß immer noch nicht ganz genau, ob ich den Sensor jetzt schon 100% richtig eingestellt habe.

Tricky war übrigens für mich das Verständnis des Loop Powered Anschlussverfahrens des Sensors. Dieser wird mit 24V gespeist und über den Innenwiderstand (ca. 200 Ohm) des Analogeingangs der Wago geführt. Die Stromaufnahme ist also das Analogsignal 4 bis 20 mA. Vorher war ich immer an einem Prüfanschluss nebendran, dieser hatte aber nur 0,6 V Spannung, sodass er den Widerstand der Wago nicht mit Nennstrom speisen konnte. Dachte schon, der Sensor wäre defekt, bis ich die Aufschrift "Loop Powered" gelesen habe.

Eingesetztes Material:

- Endres und Hauser Prosonic FMU231 (70 EUR gebraucht, Schnäppchen)

- Wago 750-841 SPS (geschenkt bekommen)

- Wago 750-452 Analogeingangskarte (25 EUR gebraucht)

- Wago 750-600 Endbaustein (6 EUR gebraucht)

Da kommt jetzt noch ein Hutschienengehäuse dazu und fertig. Stromversorgung - derzeit noch aus dem Labornetzteil - bekommt die Wago dann aus dem Janitza-Netzteil, welches sogar Batteriegestützt ist. Also habe ich diese Netzwerk-Füllstandsmessung für schlanke ~100 EUR realisiert.

Bin ein bisschen stolz


Sonntag, 15. Mai 2022

15.5.2022: Erste Eindrücke des Cozze 13

480°C - das sollte für die meisten Pizzen reichen. Um ehrlich zu sein, ist das sogar für die meisten Pizzen zu heißt. Die 8 kleinen Pizzen, die ich heute mit Nele gebacken habe, haben wir eher so auf der mittleren Stufe gebacken. Direkt auf dem Stein, ohne Blech. Erste Erkenntnis: Der relativ kleine Backraum ist recht niedrig, und wenn der Teig allzu sehr Blasen schlägt, dann kommt es mitunter vor, dass die Pizza nicht mehr so ohne weiteres aus dem Ofen raus will ==> neues Teigrezept organisieren mit weniger Blasenwurfpotential, evtl. mit weniger Hefe?

Die Pizzen waren tatsächlich nach spätestens 2 Minuten fertig, also unglaublich schnell. 

Der Ofen wird - im Gegensatz zum Beefer - komfortabel mit einer batteriebetriebenen Piezo-Zündung gestartet. Das klappt gut.

Während im Inneren Temperaturen von knapp 500°C herrschen, kann der Ofen bedenkenlos auf dem Holztisch stehen. Es entsteht keine signifikante Wärme nach untern.

15.5.22: Bewässerungs-System für's Gewächshaus

kleine Tauchpumpe, Shelly-Schalter und ein bisschen Schlauch: fertig ist das Bewässerungssystem für das Gewächshaus. Natürlich kam auch hier wieder ein Drehteil zum Einsatz: Wenn man schon eine Drehbank in der Werkstatt hat, dann kann man den Adapter von 12mm-Schlauch auf 6mm-Schlauch natürlich auch selbst herstellen. 

Der Adapter ist noch nicht ganz dicht, sodass ich ihn ggf noch mal neu drehen muss. Außerdem muss ich die Schlauchlängen noch mal an die Position der Töpfe anpassen. 

Bilder folgen...

Freitag, 6. Mai 2022

erster Eindruck des Audio Technica AT-VM95E

erster Eindruck ist gut. Habe ihn relativ schnell installiert bekommen. Antiskate wie üblich mit einer Laserdisc eingestellt, Nadelgewicht mit Bodos Waage auf 2g eingestellt. Fertig. Für 44 EUR bekommt man einen ausgewogenen Klang, Pegel scheint ein bisschen geringer zu sein als bei meinem Trackmaster, den ich bis gestern drauf hatte.
 

Montag, 2. Mai 2022

2.5.22:

Heute schön das Brompton aus dem Kofferraum geholt und eine Runde durch Bayern gecruist. Da habe ich mich direkt mal wieder gefreut, dass ich damals das Geld in Hand genommen habe und mir dieses geile, kleine Klapprad gekauft habe. Mittlerweile hat es auch schon rund 1500 km auf der Uhr und könnte eigentlich mal wieder ein bisschen Wartung gebrauchen:

- Der Seitenläuferdynamo ist derzeit kaputt und müsste getauscht werden

- Der vordere Reifen (Schwalbe Kojak) hat einige Cuts und sollte wohl mal gegen einen Schwalbe Marathon getauscht werden. 

- Das Faltpedal sollte mal gegen was solideres getauscht werden. Vielleicht gibt es so was ja auch in Ganzmetall?

- und sauber gemacht werden müsste es demnächst mal :-(


Dienstag, 26. April 2022

26.4.2022:

Als die Zisterne dann voll war gestern, hat das Messgerät 22 mA angezeigt. Also 110%. Also noch mal Deckel auf und die Parameter überprüft. Jetzt ist die Zisterne immer noch voll und am Ausgang fließen jetzt 20,02 mA. Wenn wir im Sommer eine längere Dürre haben sollten, werde ich vielleicht auch den unteren Punkt der Zisterne einstellen können, falls ich hier noch ein Problem haben sollte. 


Montag, 25. April 2022

25.4.2022: Die Zisterne geht online

 

Wenn der Wohnwagen schon mal nicht auf der Zisterne steht, sollte man die Gunst der Stunden nutzen. Dieses Mal nicht nur, um das Einlaufsieb zu reinigen, sondern auch, um endlich den Füllstands-Sensor zu installieren. Dieser hat jetzt Monate sinnlos in der Werkstatt gelegen und freut sich jetzt endlich auf seinen Einsatz. Die mechanische Installation ging recht leicht von der Hand: Loch in Fichtenbrett, Sensor dran befestigen. Dann Fichtenbrett an eine Rohrschelle, die wiederum am Bypassrohr der Zisterne angeschlossen ist. 

Mittels Cat6-Kabel wird der Sensor mit 24V versorgt, und über ein weiteres Adernpäärchen wird der Füllstand mittels 4-20 mA Signal zurück geschickt ins Haus. 

Hier wartet aktuell noch mein Multimeter auf den Messwert, hier soll dann aber eine Visualisierung mit einer kleinen SPS stattfinden. Ziel ist es, eine Webseite im Heimnetzwerk zu haben, die über den aktuellen Füllstand berichtet, im idealen Fall sogar mit der Möglichkeit einer kleinen Statistik. Dazu muss ich mir jetzt noch eine Analogkarte für meine Wago organisieren und mir Codesys beibringen. Alles in allem glaube ich, dass es kein zu komplexes Projekt werden sollte.

Zu dem Sensor: Ein Ultraschallsensor, der den Abstand des Messkopfes zur Wasseroberfläche berechnet. Man kann dann den unteren und den oberen Füllstand eintragen, sodass sich ein Füllstand ergibt. Einfach gesagt: ganz leer wird als 4 mA angegeben, ganz voll als 20 mA.

Mittwoch, 20. April 2022

erster Eindruck des Quechua (Decathlon) Mini Holzofens MH500 (updated)

Die Zombie-Apokalypse kann kommen, wir haben den MH500 von Quechua. Der kleine Miniofen kommt im praktischen Transportbeutel und einem praktischen Metallstab, den man zum Öffnen und Schließen der Ofenklappe oder zum Bewegen des ganzen Ofens verwenden kann, ohne sich dabei die Finger zu verbrennen. Wir haben den Ofen heute zur Zubereitung unseres Abendessens verwendet, und dafür haben wir auf ein paar Zweige des Tannenbaums zurückgegriffen. Auch ein paar Stöcke, die sich auf die Schnelle im Garten fanden dienten als Brennstoff, sowie die Karton-Umverpackung der Camembers, die wir angebraten haben. 

Ich war gegenüber des sehr kleinen Brennraums doch ein wenig skeptisch und konnte mir nicht vorstellen, dass man hier ein ernstzunehmendes Feuer entfachen kann, dass zum Kochen reicht. Aber: Wir wurden eines Besseren belehrt, und schon nach ein paar Minuten konnten wir die fertigen Camembers von der Flamme nehmen. Weil es so viel Spaß machte, fanden wir immer mehr Brennmaterial, um den Brand im Ofen am Leben zu erhalten. 

Man kann ihn wahlweise von oben oder über die Klappe "füttern", die Holzstücke sollten halt so ca. 7 cm Länge nicht überschreiten. Ab und an mussten wir dann mal ein wenig pusten, um die Verbrennung zu beschleunigen, aber insgesamt war es doch beindruckend, wie man hier auf kleiner Fläche ein ordentliches, kleines Feuerchen zaubern kann. 

Der Brennraum selbst ist von einem doppelwandigen Gehäuse umgeben, nach oben ist der Brennraum offen, und selbst wenn eine Pfanne oder ein Topf auf dem Ofen steht, gibt es unterhalb Löcher, die den Zug sicherstellen. Tatsächlich hält sich die Rauchentwicklung in Grenzen, wenn man zu nasse Hölzer vermeidet. Am besten sucht man sich totes Holz, welches schon irgendwo auf dem Boden liegt.

Unterhalb der Brennkammer befindet sich eine Art Gitter, und darunter wiederum eine kleine Asche-Schublade, die im Zweifelsfall auch mit der Bedienstange herausgenommen werden kann.

Braucht man so etwas denn? Ehrlich gesagt eher nein, es gibt hervorragende Gas- und Benzinkocher, die nicht nur kleiner, sondern auch einfacher und schneller zu bedienen sind. Man darf ja auch nicht außer Acht lassen, dass der Holzofen nach dem Kochen noch eine gewisse Zeit zum Abkühlen braucht, bevor man ihn wieder in seiner Tasche packen kann. Aber er ist natürlich unabhängig von kommerziellen Brennstoffen und deshalb vielleicht dann eine gute Sache, wenn es mal richtig eskaliert. 

Man weiß ja nie...

hier noch zwei Videos in Betrieb. Die Glut ist zu diesem Zeitpunkt sehr gut, Verbrennung findet mit realtiv wenig Rauch statt:

Freitag, 8. April 2022

8.4.2022:

Heute extra für den Urlaub das Brompton repariert. Also ich haben den Schlauch geflickt, den ich mir vor rund zwei Monaten in Berlin kaputtgefahren habe. Hab mich auch gleich mal um die Lichtanlage gekümmert, leider scheint der Seitenläufer-Dynamo defekt zu sein. Was tun? Neuen Seitenläufer oder auf Nabendynamo umstellen? Ich sitze es erst mal aus...

Sonntag, 20. März 2022

20.3.2022:

Bis 21V laden bringt scheinbar wirklich einiges bei den Akkus. Heute Abend habe ich noch mal die gleiche Fahrt wie letzte Woche gemacht. Bei ersten Versuch war bei ca. 280 Hm der Akku leer, heute ging es über die kompletten 370 Hm und mit 2x 18,6V Restspannung. Bin relativ zufrieden und werde noch mal einen Kapazitätstest mit komplett vollem Akku machen. Könnte mir vorstellen, dass er dann auf 5,5 Ah kommt.

20.3.22:

Heute mal mit den bis 21V geladenen Akkus eine Probefahrt zum Bäcker und zurück unternommen. Bei 250 Hm hatten die Akkus bei Ankunft noch jeweils rund 19V, das fand ich dann erst mal ganz gut. Auch gut, dass beide Akkus fast die gleiche Spannung hatten. Ich hab die Probefahrt mit der Wärmeschutzhaube unternommen, sodass die Akkus bei meiner Ankunft handwarm waren, und das obwohl wir draußen wohl nur so 7°C hatten. 

Ich glaube, ich teste die Kapazität der Akkus noch mal im auf 21V aufgeladenen Zustand.

Mittwoch, 16. März 2022

Test des Vanon 18V 9Ah Makita Akkus BL1890B

für knapp unter 40 EUR bekommt man bei e*** einen 18V Akku mit einer Kapazitätsangabe von 9 Ah. Was kann der Akku?

Ich habe mir zwei dieser Akkus gekauft und sie ein paar Tests unterzogen.

Wenn man ihn aufschraubt, sieht man einen relativ sauberen Aufbau mit 15 Zellen des Typs 18650 - meistens tragen die Zellen eine Aufschrift mit Vanon, ohne aber direkt irgendwelche Ableitungen auf eine Nennkapazität machen zu können.

Um auf die 18V zu kommen, sind die Zellen "3P5S" organisiert, also 5 mal 3 parallele Zellen in Reihe geschaltet. So müsste also eine Zelle 3,6V und 3000 mAh haben, was schon mal sehr ambitioniert wäre. Zellen des Typs 18650 erreichen bis zu 3,4 Ah, aber vor allem im Bereich hoher Ströme, die bei Makita-Werkzeugen zu erwarten sind, haben solche Zellen meistens kleinere Kapazitäten zu gunsten einer besseren Hochstromfähigkeit.

Mein erster Test an einem LiPo-Charger hat den Akkus eine Kapazität von jeweils 3,1 Ah attestiert. Das kam mir dann doch ein bisschen frech vor, also habe ich noch einen zweiten Test durchgeführt, an einem 7,6W-LED-Fluter. Dieser nimmt zwischen 12 und 21 Volt eine konstante Leistung ab, sodass ich nach dem Test eine Energie in Wh ermitteln konnte, die sich dann beispielsweise auf 18V normiert in mAh angeben lässt. 

Bei diesem Test kam ich auf ungefähr 70 Wh bzw knapp 4 Ah - Der Akku hat also ganze 45% seiner Nennkapazität. Da mein Ladegerät nur bis ca. 20,4 V lädt, könnte der Akku noch etwas mehr Kapazität haben, ich tippe mal auf 1,5 Ah pro Zelle, also 4,5Ah für den Akku. Das bestätigt auch ein weiterer Versuch an meinem Opus, wo ich Zellen aus einem anderen Vanon-Akku rausgelöst und im Opus geladen habe. Bei vier Zellen kam für alle Zellen eine Kapazität von rund 1500 mAh heraus.

Taugt der Akku also? Ist er sein Geld wert? Eigentlich ja, weil ein 18V 5Ah Akku von Makita 66 EUR kostet und damit deutlich teurer ist. Gleichzeitig ist der Innenwiderstand der verbauten Zellen mit ca. 6,5 mOhm pro 3P-Einheit relativ gleichmäßig und unauffällig. Der Gesamtwiderstand des Akkus von 32 mOhm läßt auf einen sehr hohen Kurzschlussstrom schließen, rein rechnerisch über 500A. Oder anders gesagt: Bei einem Strom von 60A kann man mit einem Spannungsabfall von weniger als 2V rechnen. 

Im Gegensatz zu dem Original-Makita-Akku, der 2P5S organisiert ist, ist der Vanon allerdings deutlich größer und schwerer. Alleine die 5 Zellen zusätzlich bringen schon mehr als 200g auf die Waage, und das Gehäuse ist auch größer und schwerer. Ob der Vanon genauso zyklenfest ist wie der Makita ist fraglich. 

Ich werde jetzt noch mal testen, wie die Kapazität des Akkus ist, wenn ich ihn bis 21V, also 4,2V pro Zelle lade. Ausserdem werde ich mal die kleinen Akkus von Vanon ausprobieren, vielleicht sind da ja bessere Zellen drin.

Als Resüme kann man wohl feststellen, dass Qualität ihren Preis hat, und dass man eventuell zweimal kauft, wenn man billig kauft.

Das Bild zeigt übrigens das Ladesetup am Labornetzteil. Auch wenn ich davon ausgehe, dass das BMS im Akku die Zellenspannung ausbalanciert, habe ich mich für eine Ladung vor der Haustür entschieden. Wenn er anfängt zu brennen, dann werden nur ein paar Pflastersteine kontaminiert.


Montag, 14. März 2022

14.3.2022:

erste Testfahrt mit den neuen Akkus auf dem eKlapprad etwas ernüchternd: Nach 250 Hm auf relativ hoher Stufe war die Akku-Kombi leer. Dann habe ich auf Stufe 0 gestellt, sodass nur noch das Licht an war. Die zwei Balken der Akkuanzeige sind dann auf der weiteren Fahrt verschwunden, und ich war ganz neugierig, wie die Spannung der beiden Akkus daheim war:

1. Akku 17,7V - alles OK

2. Akku 12,4V - das ist ein bisschen wenig

jetzt mal beide Akkus aufladen und dann morgen noch mal eine Testfahrt. Ich würde nicht ausschließen, dass die Akkus nach ein paar Zyklen noch etwas besser werden.

Sonntag, 13. März 2022

13.3.22: Vanon fake Makita Akku 9 Ah für das Elektro-Klapprad ?

 Letzte Woche ist mir einer der Vanon-Akku kaputt gegangen, eine kurze Untersuchung ergab, dass ein 3er-Block komplett auf 0 V runter ist, eventuell dem Verweilen im Freien bei Temperaturen deutlich unter Null Grad geschuldet. 

Jetzt habe ich e*** angeworfen und mir neue Akkus dieses Typs bestellt, sodass das Klapprad wieder einsatzbereit ist. Für rund 45 EUR pro Stück bekommt man hier einen 3P5S-organisierten Akku, der sehr wahrscheinlich keine 9 Ah hat. So eine 18650er Zelle kann über 3000 mAh haben, aber wenn auch ein gewisser Entladestrom zur Verfügung stehen soll, dann haben diese Zellen eher zwischen 2000 und 2500 Ah. Aber 7,5 Ah wären für den Akku OK, und das Klapprad hätte dann W=7,5Ah*36V=240Wh- das ist auf jeden Fall ausreichend für den Einsatzzweck des Klapprads.

Um die Kapazität der Akkus zu ermitteln, brauche ich jetzt erst mal einen aussagekräftigen Messaufbau: Mein erster Versuch mit dem LiPo-Charger hat mich nicht ünberzeugt. Dieser hat mir für beide Batterien ca. 3100 mAh attestiert, was ich aber für unrealistisch halte. Ich werde wohl noch mal mit einer konstanten Last, z.B. mit einem meiner LED-Strahler testen und das Logging-Multimeter parallel schalten.

Sonntag, 6. März 2022

6.3.2022: Puky vs. Specialized 4:2

Neles Fahrzeuge bis jetzt:

- Dreirad: Puky

- Rutschfahrzeug: Puky

- Laufrad: Specialized

- erstes Fahrrad: Puky

- zweites Fahrrad Puky

- drittes Fahrrad: Specialized

 

 


Samstag, 26. Februar 2022

26.2.2022:

Ich denke ersthaft über die Montage einer kleinen PV-Anlage nach. Idee: ca. 3kW PV-Leistung auf dem Dach, kleine Batterie dran und kleinen Wechselrichter dran und dann geht es los. Zum einen wäre man dann nicht mehr so anhängig vom Netz, und zum anderen könnte man tatsächlich auch (tagsüber) ein bisschen Strom sparen. Strom über die Batterie zu beziehen ist wahrscheinlich eine Milchmädchenrechnung, aber das müsste man sich auch mal ausrechnen. Mal sehen, was sich so ergibt...

Sonntag, 16. Januar 2022

16.1.2022: Erster Eindruck von Aldi's Technisat VIOLA 2

 

Bei Aldi haben sie letztens ein kleines DAB+ Radio für 9,99 EUR abverkauft, war wohl am Anfang für 19,99 EUR drin und als ich dann zufällig in diesem Discounter stand, nahm ich es mal auf Verdacht mit. 

Es ist ein feines, kleines Gerät, das man sowohl mit vier Batterien (AA) als auch mit Akkus betreiben kann, außerdem ist ein kleines Netzteil mit 6V dabei.

Ich habe es ins Wohnzimmer gestellt und zum sunshinelive hören verwendet. Mit NIMH-Akku läuft es gut, aber ein wenig hellhörig wurde ich bei der Akku-Laufzeit. Irgendwann fängt das Display, ein von blauer LED hintergrundbeleuchtetes LCD, an zu flackern. Gefühlt fängt das viel zu früh an, also ab mit dem Gerät ans Labornetzteil und mal den Stromverbrauch messen. 

140 mA, egal bei welcher Spannung

Interessanterweise nimmt das Radio (auf mittlerer Lautstärke) immer 140 mA auf, egal ob es mit 3,8V betrieben wird oder mit 7,2V. Der Stromverbrauch ist also geringer, wenn man Akkus (4,8V) an Stelle von Batterien (6V) verwendet und beträgt

bei minimaler Spannung von 3,8V 532 mW und geht dann bei 7,2V auf 1,008W hoch. Mit guten Akkus kann man also von einer Laufzeit von ca. 20 Stunden rechnen, ebenso mit guten Batterien. 

Sparsam ist das Gerät damit auf keinen Fall, aber in den meisten Fällen wird man das Gerät wohl eh mit dem Netzteil betreiben können. Wenn man Batterien und Akkus verwendet, dann muss man sich halt bewusst sein, dass nach spätestens 20 Stunden Schluß ist. Der Stromverbrauch ist übrigens im FM genauso hoch wie im DAB+ Betrieb.

Empfang ist gut. Ich kann bei mir im Haus außer im Erdgeschoss überall sehr viele Sender empfangen. Den Klang habe ich tatsächlich noch nicht bewertet, das Gerät hat einen Kopfhörerausgang, den ich aber noch nicht benutzt habe. Die Kombinatiom DAB+ und Klang sehe ich wegen der meist sehr geringen Bitrate ohnehin skeptisch.


Samstag, 8. Januar 2022

8.1.2022: Stromausfall #13 seit wir in Bärstadt wohnen

mit dem Schnee ging der Strom, und zwar genau für 61 Minuten. Die USV hat selbstverständlich durchgehalten, und mein Janitza Gerät auch. Wir haben aber friedlich geschlafen, denn der Strom war zwischen 4:03 und 5:04 weg.


 

Freitag, 7. Januar 2022

7.1.2022:

"Neues" Handy bei e*** gekauft, Samsung Galaxy S9. Im Jahr 2022 nimmt man so was mit einem Schulterzucken hin, ist es doch gefühlt das 75. Handy, seit es Handys gibt. Es kann auch nix mehr als das alte, außer, dass das Display halt noch keine Risse hat.

Dienstag, 4. Januar 2022

4.1.2022

Heute hatte ich nach sieben Jahren Nele endlich so weit, dass sie meine Pacemakerin beim Joggen war. Das war ne schön Kombo, wenn auch nur über 4 km. Da ihr aktuelles Puky nur ein Gang hat, und ich auch nicht inbedingt die steilsten Berge hochkomme, kann man von zu Hause aus eigentlich nur nach Wambach laufen und zurück. 

Dienstag, 7. Dezember 2021

Triggerausgang mit dem USB-Port realisieren

Neuer Beamer. Von einem Epson 3LCD zu einem Acer DLP. Ich hasse den Regenbogeneffekt jetzt schon, liebe aber die Helligkeit, die fast zu hell für den Multimediaraum ist, und ich bin auch sehr überzeugt von der Bildschärfe, die leider bei meinem Epson aufgrund der (wahrscheinlich) defekten Polfilter in den Rändern sehr schlecht wurde. 

Der neue Beamer war schnell an der Decke an die alte Halterung adaptiert, und ich habe auch im Vorfeld die Brennweiten und Projektionsgröße mit einander verglichen, um hier keine böse Überraschung zu erleben. Ein Problem war dann aber noch übrig: Der fehlende Trigger-Ausgang.

Offensichtlich wird dieser Ausgang, mit dem man die Leinwand kabelferngesteuert mit dem Einschalten des Beamers absenken kann, bei neuen Modellen gerne mal weggelassen. 

Was tun also? Ich habe schnell im Internet einen USB-zu-12V-Adapter gefunden. Bestellt und zack eine 3,5mm-Klinkenkupplung angelötet. Jetzt fährt die Leinwand noch schneller runter als beim Epson, und ich bin äußerst zufrieden. Mal schauen, ich glaube ich baue noch einen zweiten Adapter und schaue mal auf e***, ob noch andere Leute dieses Problem gelöst bekommen wollen und dafür bereit sind, ein paar Euro zu investieren.

Mittwoch, 17. November 2021

CO2-Bilanz: eBike versus klassisches Fahrrad

Wie sieht denn so die CO2-Bilanz beim Fahrradfahren aus? Hierzu habe ich mal versucht, den mittleren Ausstoss pro km zu ermitteln.

Wenn ich so die Daten meines Powermeters betrachte, dann komme ich auf mittlere Werte von 90 bis 130 kWs pro gefahrenen Kilometer. Beispiel: Ich fahre eine Strecke mit durchschnittlich 240W, benötige dabei im Schnitt 100s für einen Kilometer. Einen Wirkungsgrad von 25% angenommen, komme ich dann auf

W = 240 W * 4 * 100 s = 96 kWs

Anderes Beispiel: Wellige Strecke mit 176 W, durchschnittlich 180 s pro km:

W = 176 W * 4 * 180 s = 127 kWs

Ich habe jetzt mal den Luftverbrauch bei hoher Belastung recherchiert, keine Ahnung, ob ich hier richtig liege, aber ich komme auf einen Verbrauch von 50 Litern pro Minute, den ich jetzt mal für die Fahrt mit 240 W ansetze. Der CO2-Anteil in der ausgeatmeten Luft liegt bei ca. 4%, und ein Liter CO2 wiegt bei Normaldruck 1,96 g. Dadurch komme ich auf einen CO2-Ausstoss pro km:

m = 1,96 g/l * 4% * 50 l/60s * 100s = 6,533 g

jetzt kommen wir mal zu dem eBike und unterstellen zunächst die volle Leistung aus dem Akku. In der Praxis wird der Fahrer wohl rund die Hälfte der Antriebsleistung selbst erbringen.

Pro km benötigen wir also 96 kWs, das entspricht 0,0266 kWh. Der C02-Ausstoss des bundesdeutschen Strommix liegt im Jahr 2021 (laut Statista) bei 366g pro kWh. Für die 96 kWs werden also 

m = 366 g / kWh * 0,0266 kWh = 9,76 g 

Wenn ich hier jetzt noch den Wirkungsgrad des Ladegeräts und des Fahrtenreglers mit einrechner - ich nehme mal für beide Werte 95% an - dann kommen wir auf einen CO2-Ausstoss von:

m = 9,76 g / (0,95²) = 10,8 g

Beim  eBike muss ich also mit einem CO2-Ausstoss von 6,5 bis 10,8 g pro km rechnen.

Fazit:

CO2-neutraler fährst Du, wenn Du kein eBike benutzt, oder wenn Du es mit einem autarken Stromnetz aus CO2-neutraler Energie auflädst. Beides ist aber besser als Autofahren, hier kommt man selten auf Emmissionswerte unter 100g / km. Beispiele von Spritmonitor:

Renault Twizzy: 42 g / km

Tesla Model S: 100 g / km

Skoda Superb TDI: 147 g / km

VW Lupo 3L: 78 g / km

Chrysler Voyager 3,3L: 271 g / km

 

 



Montag, 8. November 2021

8.11.2021:

Fairer Deal mit meiner Tochter: Sie muss mir abends die Überschriften der einzelnen Kapitel im Buch vorlesen, und "schaltet" damit dann jeweils ein Kapitel frei, dass ich ihr vorlese. Klappt mittlerweile richtig gut, auch wenn es sie teilweise ganz schön stresst.

8.11.2021: PoE-Notlicht für unter 15 EUR

 

Neues Bastelprojekt. Weil ich bei einem Netzausfall jetzt mindestens 12 Stunden Autonomiezeit für das Heimnetzwerk habe, liegt es nahe, auch eine Not-Beleuchtung über den PoE-Switch laufen zu lassen: Hierzu habe ich einen Preisgünstigen LED-Fluter mit einem PoE-Splitter verheiratet. Der LED-Fluter wird mit 10W angegeben und nimmt bei 12V ca. 600 mA auf, hat also nur 7,2W. Gut für den Splitter, der von den Chinesen mit 1-2 Ampere angegeben wird, also locker 0,6 A liefern können sollte. Für vier Stück habe ich dafür Sets gekauft, sodass ich im Fall eines Blackouts Ausreichend Licht haben sollte. Der Lichtstrom des Fluters wird mit 800 lm angegeben, was ich in Anbetracht der Leistung für realistisch halte. 

Der PoE-Switch zeigt eine Ausgangsleistung des Ports von 9,3 W an, was bedeuten würde, dass der Splitter 2,1 W Eigenverbrauch hätte. Das wäre aus meiner Sicht enorm und würde einem Wirkungsgrad von gerade mal 77% entsprechen. Vielleicht ist hier auch eine gewisse Ungenuigkeit bei der Messung vorhanden.

9,3 Watt Leistung am Switch



















Update: Wegen der kleineren Leistung als beim Artikel angegeben habe ich jetzt noch mal 5 EUR für die LED-Scheinwerfer erstattet bekommen und habe also jetzt pro Stück 4,14 EUR bezahlt. Der Splitter hat 9,50 EUR  pro Stück gekostet, sodass ich pro Lampe auf einen Preis von 13,64 EUR komme.

Mittwoch, 3. November 2021

Minipom. Kosten für 0,5 Liter Wasser aus dem Automaten.

Hier sieht man mal schön den Lastgang des Minipom. Die Flanke am Anfang ist der Einschaltvorgang mit ca. 440W, dann sieht man den Kompressor und den Grundverbrauch des Automaten mit um die 100W. Die Pumpe und das Auslassventil packen dann noch mal so ca. 260W drauf. 

Wenn ich also ein Getränk ziehe, dann verbrauche ich ca. 100W für 12 Minuten, also in etwa 20 Wh oder 0,02 kWh. Bei 27,1ct pro kWh sind das also in etwa 0,6 ct Strom. Geht fast, oder?


Gesamtkosten in ct pro 0,5 Liter:

Wasser 0,0005 0,2545
Strom 0,02 0,5418
CO2 0,004 0,8
Summe
1,5963



Dienstag, 2. November 2021

2.11.2021: Minipom goes Shelly

Nachdem wir im Oktober einen Stromverbrauch von 530 kWh hatten, habe ich einfach mal den Minipom-Automaten als einen Verursacher ausgemacht. Diesen hatte ich Anfang Oktober wieder in Betrieb genommen, und ich könnte mir vorstellen, dass er einen Teil des Mehrverbrauchs verantwortet. So habe ich jetzt wieder eine Zeitschaltung eingebaut, diese Mal aber nicht mit einem Eltako, sondern mit einem Shelly Schalter. Einmal am Tag läuft der Automat jetzt eine Stunde, um den Eispanzer aufrecht zu erhalten, und auf Knopfdruck geht er für jeweils für 720 Sekunden an. Mal sehen, vielleicht variiere ich die beiden Einstellwerte noch ein bisschen, damals hatte ich 2 Stunden Eispanzerlaufzeit sowie 10 Minuten Laufzeit pro Entnahme.

Dienstag, 19. Oktober 2021

19.10.2021:

Am Wochenende habe ich einige Platten erstanden, und heute habe ich endlich Zeit, ein paar von ihnen abzuspielen. Gerade läuft die "True Blue" von Madonna, die ich für 50 ct gekauft habe. Absolut ihr Geld wert.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

13.10.2021:

Schönen Tages-Ausflug ins Saarland gemacht. Ziel war eigentlich nur die Abholung eines kleine Stromerzeugers, wurde dann aber ergänzt durch Alpaka-Gucken, Wandern, Besuch eines Spielzeuggeschäfts, Plattenladens und eines Lebensmittelretter-Ladens. Außerdem waren wir noch im Baumwipfelpfad bei Cloef und haben Drei Fragezeichen im Auto gehört und dabei Pizza gegessen. Die Kinder waren danach schwuppdiwupp im Bett nach 12 Stunden Urlaub.


Dienstag, 12. Oktober 2021

12.10.2021

Der Minipom-Automat ist wieder am Netz und produziert wieder kaltes Wasser mit Kohlensäure. Preislich gibt sich das nicht viel mit dem Nassauer Land aus der Glasflasche, aber es ist bequem. Der Automat war jetzt am Wochenende mit im Centerparc, und zu diesem Zweck musste ich noch das Auslassventil tauschen, weil das alte Ventil nicht mehr zugemacht hat. Jetzt muss ich mal schauen, ob ich das kaputte Ventil irgendwie revidieren kann, weil es langsam knapp wird mit Ersatzteilen.

Mittwoch, 6. Oktober 2021

6.10.2021:

Das Kubta Aggregat ist jetzt komplett, heute habe ich die Betriebsleuchte getauscht, den Luftfilter montiert, die Gehäuseteile drangeschraubt und einen letzten Probelauf gemacht, bevor ich es an seinen Ehrenplatz in der Werkstatt gestellt habe. Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich es im Fall eines Blackouts einspeise, und vor allem, was ich im Fall eines Blackouts mit Strom versorgen will. Sinnvoll wäe sicherlich ein Kühlschrank, die Beleuchtung und die USV. Als nächstes sollte ich einen Probelauf mit dem Kühlschrank machen, ich könnte mir nämlich vorstellen, dass der kleine Stromerzeuger den Anlaufstrom des Kompressors nicht gestemmt bekommt. 



Montag, 4. Oktober 2021

erste Eindrücke des SMSL M300 MkII - Billo DAC aus China

Naja, "billo" muss man zunächst relativ sehen, denn mein bisheriger Cambridge DACmagic war gebraucht eigentlich nur halb so teuer wie SMSL, der bei Amazon für rund 240 EUR in meinen Besitz überging. Aber dieses Gerät konkurriert ja mit Geräten, für die die Goldohren-Hörerschaft vierstellige Beträge zu zahlen bereit ist. 

Die nackten Daten sprechen für das Gerät:

XLR-Ausgänge, PCM bis 768 kHz, DSD bis 512 und außerdem einen Bluetooth Empfänger. Geräte können per Coax, per Toslink und per USB angeschlossen werden. Regelbarer Line-Ausgang mit 40 Stufen, diverse Filterfunktionen.

optisch sieht das kleine Teil eher mickrig aus auf der Hörsinsel, und vor allem im Größenvergleich mit dem STAX-Röhrenverstärker geht es optisch schon ins Lächerliche. 

Klanglich konnte ich jetzt noch nix sagen, aber der erste Eindruck ist OK. KODI hat DSD-Material in PCM mit 352 kHz ausgegeben, da muss ich noch mal schauen, ob auch irgend ein Passthrough möglich ist. 

Die Bluetooth Funktion, die eigentlich nur ein nützliches Gimmick sein soll, hat mir einen neuen Anwendungszweck für die Hörinsel eröffnet. Der FireTV Stick im Plasma TV spricht ja auch BT und so kann ich beim Fernsehgucken jetzt spontan auch die STAX Kopfhörer nehmen. Der Empfang über 2,5 Meter und an zwei fetten Baumstämmen vorbei scheint stabil zu sein, ich hatte zumindest keine Probleme mit dem Ton. Wie dieser auf dem Funkweg umgesetzt wird weiß ich leider nicht, außer dass er im SMSL als 48 kHz Stream ankommt. 



Samstag, 2. Oktober 2021

2.10.2021

 Heute habe ich mir mal schnell bei e*** kleinanzeigen eine "Load Bank" gekauft. In Form eines 400W Halogenfluters. So was kauft man auf gar keinen Fall als Beleuchtung, wenn man nebenbei nicht auch noch die Bude damit heizen will. Für mich war es einfach eine praktische Lösung, den kleinen Stromerzeuger unter Volllast laufen zu lassen. 

Fast.

Da der Geno nur 220V ausgibt, und diese Spannung auch noch bei niedriger Frequenz abfällt, konnte ich mit dem Halogenfluter nur so etwa 350W Last erzeugen. Ich habe dann noch den Schleifstein dazugeschaltet, der aber im Leerlauf so gut wie gar nix zieht. Dafür war es lustig, den Start des Schleifsteins zu beobachten. Zusammen mit dem Fluter wurde der kleine Kubota erst mal in die Knie gezwungen. Ein Schutzschalter trennt die Ausgangspannung, wenn es zu "häßlich" wird. Ohne Fluter ließ sich der Schleifstein dann ganz gut starten, jedoch auch nicht ohne einbrechende Drehzahl für ein paar Sekunden.

Mit den knapp 400W habe ich den Apparat dann knapp über eine Stunde laufen lassen, und das hat der gut mitgemacht. Gerät scheint gut zu sein, und mit der 60er Hauptdüse habe ich scheinbar ganz gut gelegen. Vielleicht komme ich ja noch an Originalinformationen ran, die mir Aufschluss zur korrekt(er)en Bedüsung geben.

Bleibt nur die Frage, was ich mit dem Gerät mache. Ich könnte ja theoretisch mal ausprobieren, ob der Stromerzeuger genug Power hat, das Hauswasserwerk zu befeuern. Könnte vielleicht gerade so gehen. 

Die USV ist ja jetzt mit ihrer Laufzeit ganz gut aufgestellt, sodass ich zumindest die vergangenen Stromausfälle alle locker überbrückt hätte, auch mit weiteren Verbrauchern drauf. 

Theoretisch könnte man hier noch die Beleuchtung aufschalten, aber ich habe noch keine konkrete Idee, wie ich das am geschicktesten mache. Vielleicht nur ein Stockwerk (mitte), sodass ich zumindest schon mal nicht mehr mit mehreren FIs zu tun zu haben.

Freitag, 1. Oktober 2021

1.10.2021:

Notstrom-Tag. Heute habe ich die neuen USV-Batterien eingebaut. Die 18Ah-Akkus raus, die 86 Ah-Akkus rein. Bei 5A Entladestrom auf der Batterie kann ich das Netzwerk jetzt so um die 16 Stunden laufen lassen. Ob das auch in der Realität geht, teste ich gerade. Zwei Fragen müssen hier geklärt werden:

1. Kann die USV die Leistung für diesen Zeitraum bereitsstellen? Normalerweise muss sie ja nur Minuten halten, als wird der Wechselrichter hier über Gebühr beansprucht...

2. Kann die USV die Batterie laden? Der Ladestrom scheint nur so bei 2,5 Ampere zu liegen, sodass man davon ausgehen muss, dass eine vollständige Ladung fast zwei Tage dauert.

_______

Nach erfolgreichem Akkutausch habe ich dann noch eine neue Hauptdüse in das kleine Kubota Aggregat eingebaut. 50, 40 , 60, und mit der 60er läuft der Stromerzeuger am besten. Es wuselt mit knapp über 50 Hz und rund 220 V vor sich hin, leider hatte ich keine nennenswerte Last zur Verfügung, sodass ich nur mit Leerlauf plus zwei LED-Lampen testen konnte. Ich will jetzt noch mal mit Nennlast - ca. 450 Watt - testen und das Aggregat auf diesen Zustand stabil einstellen. Man kann, so wie ich es verstanden habe, an zwei Schrauben rumschrauben: Es gibt eine Art "Standgas" und eine Schraube, die glaube ich eine Art Düse zu sein scheint. Im Detail habe ich ja leider keine Ahnung von Vergasern, aber der hier eingebaute Vergaser scheint wenigstens weniger komplex zu sein als die Vergaser in Kettensägen.

Montag, 27. September 2021

27.9.21:

 

Das Trekkingrad von Hans ist jetzt so gut wie fertig. Neben seiner dezenten Optik fährt es sich auch ganz ok, und wenn man ehrlich ist, steht es ja einem Gravel Bike in nichts nach. Wahrscheinlich sind die Marathon-Reifen vom Rollwiderstand her sogar besser als so ein Gravel-Stollenreifen. 

Einzig die Pedale möchte ich jetzt noch tauschen, gegen irgend etwas Dezentes in schwarz. Mal sehen...

Sonntag, 26. September 2021

26.9.2021:

Habe von Joachim einen kleinen Stromerzeuger von Kubota bekommen, den ich jetzt wieder lauffähig machen will. Leider hat er jahrelang in der Ecke gestanden, und im Vergaser hat sich jetzt irgend eine harzige Substanz abgesetzt. Als Fehler habe ich als erstes jetzt mal die Hauptdüse festgelegt, die vollständig zu war. Nach Aufbohren lief das Teil dann mal kurz, ehe der Motor dann abgesoffen ist. Klar, Loch viel zu groß. Als nächstes werde ich jetzt mal die Hauptdüse ersetzen, für diesen Zweck habe ich mir ein Sortiment mit diversen Größen bestellt, die ich so lange durchtauschen werde, bis ich eine passende gefunden habe, die das Gerät mit Nennleistung betreiben kann. Nennleistung ist bei dem kleinen Baby gerade mal 450 VA, also eher was für Kleinstverbraucher. Aber wer weiß, vielleicht kann ich ja damit bei dem nächsten Blackout meine USV und ein bisschen Licht im Haus betreiben...

Samstag, 25. September 2021

25.9.21:

Gestern habe ich die frisch lackierte Gabel wieder in das Trekkingbike eingebaut, und bin mit dem optischen Gesamteindruck recht zufrieden. Man muss zwar sagen, dass ich unheimlich schlecht lackiert habe, aber von Weitem sieht man nur noch schwarz, und das passt zu dem Rad auch wesentlich besser als das Silbergrau der Gabel im Originalzustand.

Ausserdem hatten wir gestern eine feierliche Runde rund um den Heizpilz. Joachim hat das Aggregat vorbei gebracht und wir haben zu viert versucht, die Kiste wieder ans Laufen zu bringen. Keine Chance, die Hauptdüse war zu. Da muss jetzt eine neue rein, und ich muss irgendwie rausfinden, was für eine Bohrung und welches Gewinde die Düse hat. Der Heizpilz hatte bei dieser unterhaltsamen Runde mit Kaffee jedenfalls für ein angenehmes Ambiente im immer herbstlicher werdenden Bärstadt gesorgt, und ich denke mal 3kg Gas sind wohl durch den Pilz durchgelaufen. Umweltschutz geht anders, aber schön war es trotzdem.

Freitag, 24. September 2021

24.9.21:

Heizpilz gepimpt - neue Griffe dran gebastelt - Die Tragegriffe bestanden eigentlich nur aus Langlöchern im Blechkorpus. Mit einem längs aufgeschnittenen Kupferrohr habe ich jetzt Griffe realisiert, die nicht in die Hand einschneiden.

Hänger gepimpt: den 7-Pol-Stecker gegen einen 13-Pol-Stecker ersetzt. Vorher hatte ich ihn schon "entbranded" (Praktiker Aufkleber entfernt), jetzt bekommt er noch ein Schloss und eine Flachplane.

Hans' Fahrrad gepimpt: Die silberne Stahlgabel gesandstrahlt und dann schwarz lackiert. Jetzt gefällt mir das Rad glaube ich ganz gut, auch wenn meine Lackierung eher dilletantisch geworden ist.

Samstag, 18. September 2021

16.9.2021:

 Heizpilz gekauft

Anhänger fürs Auto gekauft

neuen Sattel für Hans' Fahrrad gekauft

bin mit Allem sehr zufrieden.

Freitag, 3. September 2021

3.9.21:

Heute die Bremsleitung gekürzt, hinten Bremsflüssigkeit nachgefüllt und entlüftet und die Bremsscheiben gereinigt. Dann eine Probefahrt mit 570 Hm und alle 27 Gänge ausgefahren. Hans' Offenbacher Stadtwaldübersetzung ist hier im Rheingau-Taunus-Kreis nicht ideal, aber mit drei Kettenblättern ist es gerade so noch machbar...

2.9.21:

Verbrauch August:

Gas 54,07 m³ - Wasser 8,79 m³ - Strom 0,39 MWh

alle drei Verbräuche höher als im Juli, aber wir waren ja auch dauerhaft anwesend.

Donnerstag, 2. September 2021

2.9.21:

 

Ach wie schön, mittlerweile bekommt man Drittanbieter-Bänder für das Brother P-Touch Beschriftungsgerät. Mit 2,50 EUR pro Band (12mm weiß mit schwarzer Schrift) deutlich preisgünstiger als das Original. Der Druck sieht eigentlich ganz gut aus, wie gut das Band im Vergleich zum Original klebt und wie widerstandsfähig das Band ist weiß ich aktuell nicht. Dazu fehlen mir die Langzeiterfahrungen.

Mittwoch, 1. September 2021

1.9.21:

Hans' Trekkingrad hat seine ersten Umbauten bekommen: Heute habe ich die Gabel eingebaut. Den Steuersatz habe ich wieder mit dem Beefer montiert, das Erhitzen des Steuersatzteils für den Gabelschaft hat sich bewährt, und auch hier fiel dieser Ring von alleine auf seine Endposition auf der Gabel. Mit der Flex musste ich dann nur noch den Gabelschaft kürzen und fertig. Auf eine Kralle und die Ahead-Set-Kappe habe ich wie so oft verzichtet: Ich habe mir dieses Mal mit einer langen Schraubzwinge geholfen, um den Steuersatz einzustellen. Ein verstellbarer Vorbau gehört genau wie eine Federgabel nicht an das Bike, und so wurde dieser durch einen Syntace F99 aus dem Sammelsurium ersetzt. Ich denke mit diesen beiden Teilen habe ich dem Bike schon knapp 2 kg abgenommen. Weiter ging es im Cockpit: Tacho weg, Batterie war eh leer. Ich habe ja viele gute Änderungen an dem Bike vorgenommen, und so hat Hans auch eine gute Sattelstütze bekommen. Aber mit seiner Länge von 40 cm konnte ich auch hier mit Hilfe der Flex ein paar Gramm und Zentimeter reduzieren. Der Rahmen ist eh so groß, da reicht eine relativ kurze Sattelstütze. Im Heck fielen mir direkt die beiden Canti-Sockel ins Auge, die zum Glück geschraubt sind und ebenfalls dran glauben mussten. Jetzt noch schnell Luft auf die Reifen, 5,5 bar sollten hier für's erste reichen. Licht dran, und ab geht es auf die erste Runde um den Block. Wow, rollt gut und fühlt sich gut an. Alu-Rahmen und jetzt auch Gabel aus Alu, das fühlt sich steif an. Die Schwalbe Marathon sind schön leise und wirken keinesfalls zu klobig, ohne einem Unsicherheit auf Schotter zu vermitteln. So häßlich sie auch sind, die Reifen bleiben drauf. 

Was ist jetzt noch zu tun? Der Hydraulikschlauch der vorderen Bremse muss gekürzt werden, klar. Fehlt ja jetzt sowohl der Federweg der alten Gabel und der Lenker ist deutlich tiefer. Aber immernoch sitzt man auf dem Bike sehr bequem. Hinten muss die Bremse wohl mal entlüftet werden, ggf. müssen hier auch neue Beläge spendiert werden. Für die Optik wäre es sicher vorteilhaft, die fragwürdigen "Cyctec"-Aufkleber zu entfernen. Eine richtige Marke ist es ja ohnehin glaube ich nicht, zumindest keine Marke, die ich kenne. Dem Brooks Sattel werde ich wohl auf mal ein bisschen Sattelwixe spendieren.

Schaltung? Hier erinnerte ich mich mit Blick auf die Rennradkassette wieder daran, dass Hans auf seiner Runde durch den Offenbacher Stadtwald nicht mehr als 20 Hm zu bewältigen hatte, die sich als Brücken darstellten und mit zwei bis vier kräftigen Tritten in die Pedale absolviert waren. Durch die MTB-Kurbelgarnitur vorne werde ich auch hier für Bärstadt bei der Übersetzung bleiben.


Sonntag, 29. August 2021

29.8.21:

 drei Sensoren an der Garmin-Uhr:

- Powertap Leistungsmessgerät vom Rennrad

- Laufsensor in meinen Nike Laufschuhen

- Brust-Pulsgurt

Das Koppeln war in allen drei Fällen sehr einfach. Mittlerweile hat die Uhr 5000 Hm aufgezeichnet und funktioniert eigentlich ganz gut.

29.8.2021: Ein Rad mit gutem Karma kommt bei mir an

Ja, das waren schon schöne Zeiten. Nach der Arbeit mit dem Messersammler durch den Offenbacher Stadtwald fahren. 37 km mit sehr ordentlichem Tempo. Ich auf meinem MTB und Hans auf seinem schwarzen Trekkingbike. 17 Jahre später - Hans fährt seit seinem Fahrradunfall nicht mehr - schenkt er mir das Rad und ich freue mich wie ein Schnitzel darüber, obwohl ich weißgott genug Fahrräder habe. Aber das Rad ist was besonderes, weil es immer an die schöne Zeit damals erinnert. Jetzt, wo es in meiner Obhut  ist, wird es moderat modifiziert: Die Federgabel kommt raus, der verstellbare Vorbau kommt raus. Die Aufkleber kommen ab. Fertig. Ein paar Modifikationen sind ja damals schon eingeflossen. So hat Hans einen schönen Brook's Sattel bekommen, der bleibt natürlich drauf. Und das Ritzel haben wir der Topografie des Offenbacher Standwalds angepasst. Die Kassette 11-23 ist eher ungewöhlich für ein Trekkingbike, aber für diese Strecke ideal. Und Hans ist ausschließlich diese eine Strecke gefahren. Wahrscheinlich so um die 20000 km mit diesem Rad. Ich glaube, ich werde es genießen, dieses Fahrrad ab und zu auszuführen... Und ich habe Hans auch gesagt, dass er es jederzeit zurück haben kann, wenn er doch noch mal auf's Rad steigen will.

Montag, 9. August 2021

9.8.21:

Toll, unser Kräutergarten. Zur Zeit besteht er allerdings nur aus Rosmarin, Salbei, Levendel und wildem Dost, aber ich denke, mit der Zeit kommen neue Pflanzen dazu. Die von mir ausgebrachten kleinen Rosmarin- und Lavendel-Pflänzchen entwickelten sich prächtig und sind deutlich größer geworden. Der Rosmarin, den ich von Kay übernommen habe war schon sehr groß und hält sich tapfer. Ab und an muss ich mal den ganzen Kram wegsensen, der in direkter Nähe wächst und dem Rosmarin Licht und Nährstoffe klaut. 

Heute gabe es Tortellinis mit Butter und Salbei, das war lecker.

Donnerstag, 5. August 2021

5.8.21:

1584 Kilometer mit einer Tankfüllung. Der Super-B ist ein recht sparsames Auto, wenn man ihn nicht tritt und man keinen Hänger dran hat. Im Urlaub waren es ja mit dem Wohnwagen hintendran auch mal 10,7 Liter pro 100 km. Der Verbrauch hat übrigens bei den 1584 km ca. 4,4 Liter betragen und war damit 0,4 Liter höher als die Anzeige am Bordcomputer.

Montag, 2. August 2021

2.8.21:

Im Juli, in dem wir zugegebenermaßen nicht jeden Tag zu Hause waren, war unser Verbrauch laut meinem Janitza-Gerät wie folgt:

Gas: 43,72 m³

Wasser: 7,09 m³

Strom 0,3 MWh

Mit diesen Werten hochgerechnet aufs Jahr wäre ich äußerst zufrieden, aber ich denke, dass alle drei Werte normal etwas höher ausfallen dürften. Bin gespannt, habe mir auf jeden Fall jetzt mal eine neue XLS angelegt und werden die Verbräuche im Auge behalten.

2.8.21:

 Gestern ist die Nele 30m am Stück geschwommen und hat einen Ring hochgeholt. Ausserdem ist sie vom Beckenrand ins Wasser gesprungen. Wenn wir ihr jetzt noch ein klein wenig die Baderegeln draufschaffen, dann können wir sie zum Seepferdchen anmelden :-)


Samstag, 31. Juli 2021

31.7.2021:

Wie schön. Ich habe heute meine letzte fehlende Klausur des Studiums geschrieben. Regelungstechnik. Ich durfte diese so oft schreiben, wie ich will, und so habe ich es tatsächlich im fünften (!) Versuch geschafft, diese Klausur auch zu bestehen. Und wie, glatte 2 und beste Note unter den immerhin 5 Leuten, die diese Klausur heute als Studienleistung geschrieben haben. 

Einen kleinen Teil zu der Note hat sicherlich mein neues ReMarkable-Gerät beigetragen. Mit ihm konnte ich nämlich die Vorgabe, nur eine handgeschriebene Formelsammlung zu verwenden, perfekt umsetzen: Eigentlich ist dieser Anwendungsfall wie für das Gerät gemacht: Man schreibt seine Formeln zusammen und kann die einzelnen Blöcke dann nach Belieben Vergrößern, verkleinern, verschieben, etc... Die fertige PDF war dann 4 Seiten lang und knapp 5 MB groß. Ich hatte alles drauf was ich brauchte und hätte sogar noch weitere 2 Seiten füllen dürfen.

Die Aufgaben waren zum Glück heute für mich machbar:

1. Eine Zustandraumdarstellung an Hand eines Blockschaltbilds aufstellen. Ausserdem noch eine Variable so einstellen, dass das System asymptotisch stabil ist.

2. Die Funktion eines Reglers an Hand seiner Sprungantwort bestimmen und die Funktion im Zeit- und Bildbereich aufschreiben.

3. Eine Wurzelortskurve zeichnen und den mit der Kurve skizzierten Regelkreis so einstellen, dass bestimmte Regelungsziele erreicht werden.

Vor allem bei der letzten Aufgabe war mir auch mein Taschenrechner eine große Hilfe, der mich in die Lage versetzt, viele Dinge nicht mehr selbst rechnen zu müssen. So habe ich z.B. für die WOK eine Tabelle mit verschiedenen K und den entsprechenden Polstellen aufgestellt, um zu verifizieren, ob die Kurve tatsächlich so verläuft wie von mir skizziert. Den Texas Instruments nspire CAS musste ich dann für dieses Semester erst wieder fit machen. Irgendwie hing er zunächst in einem komischen Testmodus fest, den ich dann mit Hilfe des Support und einer komischen Steuerdatei, beenden konnte. Gestern meldete sich dann der Akku zu Wort, dass er leer sei. Die zusätzlichen Batterien, die man auch in den Rechner einlegen kann halfen da auch nicht. Ich habe dann sicherheitshalber die AAA-Batterien getauscht und den LiPo-Akku ausgebaut. Sicher ist sicher, dachte ich mir, und nahm noch einen Casio als Backup mit.

An Schreibutensilien kamen vier Kugelschreiber, ein Gelstift, ein Bleistift so wie ein paar von Nele geborgte Buntstifte ins Mäppchen. Ausserdem Radiergummi und Geodreieck. Und natürlich: Ersatz AAA-Batterien für den Rechner :-)

Viel Aufwand für die letzte Klausur. Aber es hat sich gelohnt. Genau wie die Vorlesungen, an denen ich aus dem Urlaub in Schweden teilgenommen habe.

Donnerstag, 22. Juli 2021

22.7.21:

Neue Jogging und Schwimmuhr - Garmin Forerunner 935. Musste ich kaufen, weil die alte einen Wasserschaden hatte. Die neue soll jetzt - so ist mein Ziel - 100000 Höhenmeter durchalten, bevor sie kaputt geht. Der erste Eindruck, wenn man erst mal die ganzen "Bling Bling"-Features der Uhr deaktiviert hat, ist ein guter. Die Uhr sieht immer noch nicht gut aus, aber wesentlich weniger globig als die 910XT. Viel Plastik vermittelt jetzt auch nicht unbedingt den hochwertigsten Eindruck. Aber: GPS Empfang ist gut, Akkulaufzeit ist besser geworden. Die integrierte Pulsmessung ist gar nicht mal so schlecht, auch wenn sie den Pulsgurt nicht vollständig ersetzen kann. Das gleiche gilt für den Schrittzähler: Er ist nicht so präzise wie der Sensor im Schuh, aber für eine schnelle Joggingrunde durchaus zu gebrauchen. Schwimmen habe ich nur sehr kurz ausprobiert, aber da gehe ich mal davon aus, dass sie das ebenso gut kann wie meine beiden vorherigen Schwimmuhren. Zu den "smarten" Funktionen kann ich nicht viel sagen, weil ich davon nichts nutze. Einzig ein Ziffernblatt mit einer hexadezimalen Zeitanzeige habe ich installiert, weil ich es einfach nur zu absurd finde.


Donnerstag, 8. Juli 2021

8.7.21: Warum auch die Casio G-Shock Rangeman (GPR-B1000) ihre Daseinsberechtigung hat

1. Solarzelle: Die Uhr funktioniert immer, wenn irgendwo die Sonne scheint. Klar, es dauert eine Ewigkeit, bis sie voll geladen ist, aber sie ist unabhängig von einer Stromquelle.

2. GPS-Zeit: So schlecht die "Navigations"-Features auch sind. Man kann mit der Uhr weltweit eine genaue Uhrzeit ermitteln, und ist so noch etwas unabhängiger als mit den 6-Band-Uhren, die über DCF-77 und co das Zeitsignal abrufen. 

2a. Mit dem GPS kommt auch die Fähigkeit, den Sonnenauf- und Untergang zu berechnen. Ein nettes Feature, was allerdings einen fast vollen Akku vorraussetzt.

3. Kompass: Einer der drei Sensoren ist der Kompass, und ich muss sagen, dass er sich hervorragend dazu eignet, die Satellitenschüssel schnell einzustellen. Das funktionert tatsächlich besser als mit dem Handy

4. Thermometer. Ideal, um beim Schwimmen schnell die Wassertemperatur zu ermitteln. Ausserhalb des Handgelenks kann man natürlich auch die Umgebungstemperatur ermitteln.

Das sind für mich die wertvollen Features der Uhr und die Gründe, warum ich sie auch weiterhin mit in den Urlaub nehmen werde. Die weiteren GPS-Funktionen sind verzichtbar, und wirkliche Erkenntnisse habe ich bisher nicht aus den Messdaten des Barometers ermittelt, sei es direkt der Luftdruck oder die Höhe. Der Stoppuhr fehlen die hundertstel Sekunden, der Uhr fehlt der Stunden-Beep. Die billig anmutenden Hintergrundbeleuchtung (LED)  wertet die Uhr ein wenig ab, das wuchtige Auftreten inklusive Mineralglas wiederum verleiht der Uhr wiederum eine markante Optik. Mit einer besseren Software könnte es eine geniale Uhr sein.

Samstag, 26. Juni 2021

26.6.2021

Urlaub in Schweden ist ganz schön. Wir sind jetzt auf dem dritten Campingplatz, und bisher immer am Wasser: Der erste lag direkt am Strand der Westküste, und jetzt tingeln wird durch Smaland und haben schon den zweiten Campingplatz, der direkt an einem Badesee liegt. Der aktuelle See hat sogar einen hölzernen Sprungturm mit 1er, 3er und 5er! Bisher bin ich nur vom 3er gesprungen, weil ich die Vorstellung irgendwie befremdlich finde, in trübes Wasser zu springen. Nele hat auch riesigen Spaß im Wasser, und bei 22°C Wassertemperatur hält sie es immerhin eine halbe Stunde aus, bis ihre Lippen blau werden und signalisieren, dass es langsam Zeit ist, wieder aus dem Wasser zu gehen. 

Wie in jedem Auslands-Urlaub sind auch hier die Lebensmittel fremd und spannend. Es gibt zum Beispiel unzählige (ich glaube es sind) Brotaufstriche in Tuben, die meistens auch irgendwelche Fischprodukte enthalten. Und Teilchen gibt es, sogar die in den Supermärkten sind super lecker. Und Knäckebrot in Hülle und Fülle. Aber auch normale Brötchen und Brot sind essbar. Bier ist in Schweden relativ teuer und kann in Form von "Starköl", also mit mehr als 3,5% nur in staatlichen Ausgabestellen gekauft werden. Interessant ist hier die große internationale Auswahl, aber die einheimischen Biere, die ich bisher probiert habe, konnten mich nicht wirklich überzeugen.  Babywasser, so wie man es in Deutschland kaufen kann, gibt es hier so gut wie nicht. Und normales Wasser gibt es nur in PET-Einwegpfandflaschen. Da sind wir in Deutschland schon sehr verwöhnt.

An diesem Wochenende ist Mittsommar in Schweden, und auch auf dem Campingplatz haben wir einige Familien traditionell feiern sehen. Bei Musik und (ein bisschen Sonnenschein) tanzte man blumengeschmückt um einen ebenfalls blumenbeschmückten Pfahl. Und es haben tatsächlich freitags und samstags alle Geschäfte geschlossen, obwohl in Schweden sogar sonntags die Supermärkte auf haben.

Der Satellitenempfang hat - nach anfänglichen Schwierigkeiten - mit der neuen Schüssel gut geklappt bisher. Die Routine ist mittlerweile auch recht gut: Mit dem Kompass der G-Shock wird die grobe Richtung ermittelt, Skew ist für das Areal hier eingestellt am LNB. Der Winkel ist so, dass die Schüssel leicht nach unter geneigt ist. Mit dieser groben Voreinstellung stecke ich den kleinen Fernseher an den HDMI-Anschluss der VU+ und stelle mit Hilfe des Satfinders der Box die Schüssel schnell ein. Schon kann ich über Pad oder Handy Fernsehen. Dank des späten Sonnenuntergangs war es wohl überflüssig, auch den LED-Beamer mit den Urlaub zu nehmen, so cool ich es auch gefunden hätte. Aber auch auf dem Tablet ist es völlig ausreichend, Fußball zu gucken. Und nicht von einem Kabel abhängig zu sein ist gerade mit 4 Leuten im Wohnwagen sehr wertvoll.

Urlaub mit 4 Personen in dem recht kleinen Wohnwagen war eine echte Herausforderung, die der kleine Weinsberg mit seinen 4,2 Metern Innenlänge bis jetzt gut meistert. Einzig der Stauraum wird jetzt langsam ein wenig eng, aber auch hier klappt es noch relativ gut. Ein echter Gewinn ist hier der neue Faltschrank, der zum Glück aufgebaut durch die Tür des Wohnwagens passt. Dadurch hat man nochmal enorm Stauraum und Abstellfläche für Kleinkram, und der Auf- und Abbau unseres Lagers geht mittlerweile in Windeseile. Die ebenfalls neuen Seitenwände wurde bisher nur teilweise eingesetzt, genauer gesagt ist eine Wand noch verpackt und die andere beim aktuellen Camp nicht montiert. Hier herrscht allerdings auch kaum Wind und wir haben irgendwie keinen Bedarf.

Berühmt ist Schweden im Sommer auch für seine Mücken, die uns nach Verlassen der Westküste im Landesinneren schmerzhaft begegnet sind. Bis wir "Mygga" in der örtlichen Apotheke gekauft haben, htten wir bereits 150 Mückenstiche. Aber auch mit dem Anti-Mücken-Roller sind die Biester immer noch eine Plage. Besonders schlimm war es beim zweiten Camp, jetzt ist es etwas moderater. Vielleicht haben wir uns aber auch schon daran gewöhnt.

Grund zum Frust gab mir mal wieder ein Gerät von Garmin, dessen geplante Obsoleszenz mich mal wieder heimgesucht hat. Die Forerunner 910XT ist voll gelaufen mit Badeseewasser. Für eine Uhr, die zum Schwimmen ausgelegt ist echt doof. Der Grund war auch schnell ersichtlich: Der Power-Knopf hat einen Gummiüberzug, und dieser ist leider eingerissen. Dass so etwas irgendwann passiert ist eigentlich relativ klar, und dass es bei mir erst nach ein paar Jahren passiert ist auch klar. Schließlich benutze ich die Uhr nicht allzu oft. Würde ich die Uhr täglich verwenden, währe sie vermutlich nach 3 Jahren kaputt gewesen. 


Samstag, 12. Juni 2021

12.6.21

Die "gelbe Kiste" funktioniert gut. In ihr befinden sich Fritz Box, VU+ Receiver und LTE-Router, außerdem noch ein paar Steckdosen mit USB-Ladegeräten, sodass ich hier auch meine akkubetriebenen Geräte laden kann. Ein kleines Manko ist, dass ich zum Ausrichten der Schüssel immer noch einen kleinen, tragbaren TV dabei habe, den ich wirklich nur für die Anzeige der Empfangsstärke kurz am Receiver anschließe. Danach funktioniert alles wie gewollt über WLAN, und wenn man auf dem Tablet mit OLED-Display fernsehen schaut, ist das zwar ein recht kleines Bild, aber mit exzellenter Bildqualität. Jetzt müsste ich für das nächste Mal noch eine Festplatte zum Aufnehmen und für Timeshift mitnehmen, dann wäre es fast perfekt. 

Um sich der gelben Kiste zu entledigen, könnte man eventuell einen "Multimedia-Tritt" bauen, der den bisherigen Eingangstritt vor der Wohnwagentür ersetzt. Diesen haben wir - Nele sei dank - in diesem Urlaub nicht dabei, sodass wir den Wohnwagen über einen rumgedrehten Einbecker-Kasten betreten.

Mittwoch, 9. Juni 2021

Heimnetzwerk für den Wohnwagen

 VU+-Receiver, Fritz-Box, LTE-Router, Festplatte, Campingschüssel. Zum ersten mal Camping mit eigenem Netzwerk. Ziel der Übung war es, dass man Fernseh gucken kann im Wohnwagen, ohne ein einziges Kabel in den Wohnwagen zu ziehen. Deshalb bilden die Enigma-basierte VU+ und die Fritz eine Symbiose und sorgen für ein WLAN im Wohnwagen. Über genau dieses WLAN zieht sich KODI die gewünschten Sender, und so steht der Fussball-EM während unserer Elternzeit nichts mehr im Weg.