Montag, 30. September 2013
29.9.13:
mindestens 25m Tauchen, Ringetauchen aus 3,60m, Kleiderschwimmen, Leute abschleppen und diverse anderen Übungen. Heute habe ich meinen DLRG-Rettungsschwimmerschein aufgefrischt und es hat mal wieder Spaß gemacht. Beim letzten Kurs waren die Mitglieder unseres Vereins die besten, hauptsächlich auch, weil sich um uns herum viele KindergärtnerInnen und LehrerInnen getummelt haben. Dieses Mal war die eine Lehrerin Unterwasser-Rugby-Spielerin und tauchte das 50m-Becken mühelos durch. Da konnten wir mit unseren lächerlichen 30m nichts reißen. Ausserdem waren ein paar Bademeister beim Kurs dabei, deren Schwimmstil so flüssig aussah, dass man von dem was ich schwimme gar nicht von der selben Sportart sprechen darf.
Sonntag, 29. September 2013
29.9.13:
Vor Kurzem habe ich einen kleinen 12V-Kompressor geschenkt bekommen. Das ist eigentlich so ein Billigteil, aber es macht mir viel Spaß. Zusammen mit einem Bleigelakku kann ich damit beispielsweise meine Fahrräder aufpumpen. Das geht zwar nicht schneller, aber ist irgendwie bequem. Der kleine Apparat schafft auch ausreichend Druck. Die Skala geht glaube ich bis 18 bar, und gestern habe ich manche Laufräder in meiner Sammlung mit 12bar befüllt. Nach einer guten halben Stunde Suche nach meinem Winkeladapter habe ich diesen auch gefunden und entschieden, dass ich ihn erst mal fest an den Kompressor anschraube. Ein weiterer Vorteil vom Kompressor ist nämlich, dass man die Hände frei hat. So kann man den Winkeladapter beim Pumpen ans Ventil halten, denn allein hält dieser nicht. Im Gegensatz zu den Normalen Pumpenköpfen kommt man mit dem Winkeladapter aber auch an die Ventile in Scheibenrädern.
Als ich dann gestern alle Laufräder aufgepumpt hatte, war der Kompressor glaube ich ziemlich am Limit. Das Rohr zum Manometer hatte bestimmt 70°C, und auch der Rest des Gerätes fühlte sich außergewöhnlich warm an. Man roch auch, dass er gut zu tun hatte. Bin mal gespannt, wie lange das Teil durchhält. Einen baugleichen Kompressor bekommt man bei eba* ja zum Glück schon ab 7 EUR....
Als ich dann gestern alle Laufräder aufgepumpt hatte, war der Kompressor glaube ich ziemlich am Limit. Das Rohr zum Manometer hatte bestimmt 70°C, und auch der Rest des Gerätes fühlte sich außergewöhnlich warm an. Man roch auch, dass er gut zu tun hatte. Bin mal gespannt, wie lange das Teil durchhält. Einen baugleichen Kompressor bekommt man bei eba* ja zum Glück schon ab 7 EUR....
Samstag, 28. September 2013
HED. DEEP 650C mit Cycleops Powetap SL+ und SAPIM CX-Ray aufgebaut
Das ist doch endlich mal ein schönes, neues Hinterrad. Ein seit langem geplantets Projekt habe ich jetzt endlich in die Praxis umgesetzt: Eine HED DEEP Felge eingespeicht in eine Powertap Nabe. Das HED-Laufrad habe ich vor ca. einem Jahr bei eba* in USA ersteigert und seitdem nicht gefahren. Letzte Woche habe ich dann endlich eine 24Loch-Powertap-Nabe bekommen und so konnte es losgehen. 24 Speichen sind wenig, also kann und sollte man gute Speichen nehmen. Ich habe mich für die relativ teuren SAPIM CX-Ray entschieden. Bedingt durch die Tatsache, dass die Speichen im Alu hängen und nicht im Carbon, und dass man dadurch nur vom Felgenbett aus an die Nippel kommt fiel meine Wahl bei den Nippeln auf "hexagonale" Nippel, die also mit einem 5,5mm-Sechskant-Speichenschlüssel angezogen werden. Das Ausspeichen der alten 600er-Nabe erwies sich als ein bisschen kniffliger als gewollt, denn man muss sich jede einzelne durch die 80mm-Carbonhülle der Felge herausfriemeln. Ausserdem habe sich die alten Hex-Nippel ziemlich derb in die Alufelge geschmiegt und der Schlüssel hatte teilweise wenig Grip. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt Bedenken, die neuen Speichen überhaupt reinzubekommen. Unklar war auch, ob ich die erforderliche Länge (links 264mm und rechts 262mm) richtig ermittelt habe. Zwar habe mit dem Spoke Calculator von dtswiss bisher gute Erfahrung gemacht, aber ich musste alle Parameter des Laufrades von Hand messen. Besonders den ERD, den effektiven Felgen Durchmesser konnte ich nur bedingt genau ermitteln: Hierzu habe ich ein Stromkabel angelegt und dessen Länge als Messwert genommen. Scheint aber geklappt zu haben: Alle Speichenenden sind weit genug im Nippel drin und stehen nicht raus. Nach meiner negativen Erfahrung mit dem HED JET Vorderrad habe ich mich gleich für die Verwendung von Unterlegscheiben zwischen Nippel und Felge entschieden: Die Speichenlöcher sind nicht geöst, und man sieht an manchen Löchern jetzt schon Spuren einer Kaltverformung. Ich habe keine Lust, eine so seltene Felge frühzeitig durch Verschleiß zu verlieren. Nach ca einer Stunde Einstellarbeit ist das Laufrad recht gut, einzig ein leichter Höhenschlag stört mich noch ein bisschen. Jetzt habe ich erst mal ein Felgenband aufgeklebt und den Reifen aufgezogen. Nachspeichen kann man jetzt nur, in dem man den Reifen abmontiert und auch das Felgenband wieder runterreißt. Gut, dass das Felgenband im Zweierpack kam.
Die HED DEEP Felgen können wegen der Durchführungsöffnungen im Carbon scheinbar auch nur mit einem bestimmten Muster eingespeicht werden. Hier hatte ich Glück: Die 600er-Nabe war auf beiden Seiten 2fach gekreuzt eingespeicht. Auf der Felge befand sich auch eine handschriftliche Gravur mit "2x2x". Radial auf der Nichtantriebsseite, wie es bei diesen Laufrädern üblich ist wird von Cycleops nicht empfohlen für die Powertap. Ich hätte es aber wahrscheinlich trotzdem gemacht, wenn es notwendig geworden wäre. Ich kenne die genauen Messablöäufe in der Nabe allerdings nicht und kann so nicht beurteilen, in wie weit es die Leistungsmessung der Nabe beeinflußt hätte.
Ich bin froh, dass ich jetzt endlich ein aerodynamisches Laufrad mit Leistungsmessung habe. Was mich jetzt noch reizen würde wäre ein ebenfalls aerodynamisches Vorderrad mit Dynamo. Dazu würde sich ein HED JET mit 18Loch anbieten in Kombination mit einem preisgünstigen 36Loch-Shimano Dynamo. Bei dem Jet werden die Nippel allerdings auf der Nabenseit montiert, d.h. man müsste die Löcher in der Felge aufbohren oder kurze, innenliegende Nippel verwenden. Naja, mal sehen, als erste würde ich dafür ohnehin erst mal eine entsprechende Felge finden müssen. Das Zeug wird ja auch immer seltener bei e*a*.
Donnerstag, 26. September 2013
26.3.13:
Nach ca. 3 Stunden habe ich den Projektor zufrieden ausgeschaltet. Noch während des Lüfternachlaufens hat es dann "Peng" gemacht. Birne tot. Also habe ich jetzt wieder die Originallampe drin, die doch recht dunkel ist, und die 49EUR-Lampe geht heute noch zurück nach AMA***. Alles nicht so tragisch, außer dass ich jetzt nicht weiß, was für eine Lampe ich mir als nächstes kaufen soll? Noch mal eine andere 50€-Lampe testen oder die doppelt so teuren aber auch nachgemachten? Oder ganz crazy die original Lampe von Epson für 200 EUR? Ich kann mich einfach nicht entscheiden...
26.9.13:
Nach 49 Stunden und ca. 15 Minuten hat mein Router wieder connected. Wunderbar, wie schnell so eine Telefonleitung zusammengeflickt werden kann. Aber nicht nur die DSL-Leitung ist wieder fit. Gestern habe ich auch die super-billig-Lampe für meinen Projektor beim Neptun abgeholt und eingebaut. Freudig konnte ich feststellen, dass die Helligkeit und die Bildqualität gut zu sein scheinen. Die Lampe läuft jedoch erst seit zwei Stunden und dampft noch diesen Neugeruch aus. Eine Rezension über die Lampe sollte ich jedoch nicht vor Ablauf von 100 Betriebsstunden verfassen.
Dienstag, 24. September 2013
24.9.13:
37 Stunden ohne DSL und Telefon. Die Hotline von der Telekom kann mir immer noch keine Auskunft über die Dauer des Ausfalls geben und will immer noch meinen Router resetten. Von der Baugrube vor meiner Haustüre wollen die nichts wissen. In dieser Baugrube hat die Catrin heute aber einen Subunternehmer der Telekom angetroffen, der den morgigen Tag als den Tag der Wiederkehr unseres DSL-Anschlusses ausgerufen hat. Als ich vorhin heimkam, konnte ich immerhin feststellen, dass die eine Seite der Telefonleitung mit einer Gießharzmuffe an eine "Verlängerung" angeschlossen wurde. Es geschieht also etwas in der Baugrube. Ich bin sehr gespannt, was als nächstes passiert.
24.9.13:
So, jetzt bin ich erst mal laufen gewesen. Die relativ schlechte Leistung von vor drei Tagen konnte ich deutlich steigern. Mein Körper hat also doch nicht ganz vergessen, dass ich vorm Urlaub regelmäßig laufen war. Jetzt geht es wieder los, ihr lieben Beine. Die Motivation konnte ich mit dem neuen Laufsensor noch mal steigern. Dieser zählt die Schritte, sodass ich die Schrittfrequenz und daraus sogar meine Schrittlänge errechnen kann. Ob diese und die Frequenz gut sind, weiß ich nicht, aber ich kann sie jetzt dokumentieren und den Fortschritt ermitteln. Vielleicht kann ich sogar mal irgendwann versuchen, die Auswirkung von leichten Veränderungen dieser beiden Werte zu ermitteln. Klasse. Und während ich da so gelaufen bin heute, musste ich feststellen, dass ich meinen Pulsgurt nicht an hatte. Mein heutiges Laufergebnis ist also eher subjektiv besser, weil ich gar nicht weiß, ob ich die bessere Zeit nicht vielleicht mit einem schlechteren Puls gelaufen bin.
Und während ich da so laufe, summiere ich die Anzahl der Batterien beim Sport auf: Da ist zum einen der Akku in der Laufuhr. Mit Pulsuhr und Laufsensor trägt man zwei weitere Batterien mit sich. Am Fahrrad ist ein Akku im Tacho, ggf. noch eine Batterie im Trittfrequenzsensor. Bei der Verwendung von Leistungsmessern sind diese auch noch mit Batterien versehen. Schaltungen sind am Fahrrad heutzutage durchaus auch elektrisch. Bei meiner Mavic Mektronic fallen dann drei weitere Batterien an, bei Shimanos Di2 nur ein weiterer, zentraler Akku. Die restlichen Batterien sind Peripherie. Im obligatorischen Handy befindet sich ein Akku, und wenn man den Autoschlüssel dabei hat ist dort auch oft eine Knopfzelle für die Fernbedienung drin. Mancher Läufer führt im Winter dann ggf. noch eine Stirnlampe mit sich, am Fahrrad analog dazu zwei Lampen. Wenn man sich das so überlegt, dann geht bei uns beim Sport ohne Batterien nicht viel. Am ehesten noch Schwimmen...
Und während ich da so laufe, summiere ich die Anzahl der Batterien beim Sport auf: Da ist zum einen der Akku in der Laufuhr. Mit Pulsuhr und Laufsensor trägt man zwei weitere Batterien mit sich. Am Fahrrad ist ein Akku im Tacho, ggf. noch eine Batterie im Trittfrequenzsensor. Bei der Verwendung von Leistungsmessern sind diese auch noch mit Batterien versehen. Schaltungen sind am Fahrrad heutzutage durchaus auch elektrisch. Bei meiner Mavic Mektronic fallen dann drei weitere Batterien an, bei Shimanos Di2 nur ein weiterer, zentraler Akku. Die restlichen Batterien sind Peripherie. Im obligatorischen Handy befindet sich ein Akku, und wenn man den Autoschlüssel dabei hat ist dort auch oft eine Knopfzelle für die Fernbedienung drin. Mancher Läufer führt im Winter dann ggf. noch eine Stirnlampe mit sich, am Fahrrad analog dazu zwei Lampen. Wenn man sich das so überlegt, dann geht bei uns beim Sport ohne Batterien nicht viel. Am ehesten noch Schwimmen...
Montag, 23. September 2013
23.9.13:
Toll! Vor unserer Haustür ist eine große Grube gegraben worden, und an beiden Rändern der Grube gucken zerfetzte Telefonkabel heraus. Um 10:53 heute morgen meldete unser Router einen Verbindungsabbruch, und zeitgleich zum DSL-Ausfall ist wohl auch das Freizeichen in dem Grubenfernsprecher verschwunden. Die Telekom kann mir keine Information geben, wie lange der Ausfall besteht, Fakt ist aber, dass seit 17:00 nicht mehr an der Grube gearbeitet wurde. Ohne Netz ist doof, weil man total abhängig geworden ist. Radio hört man über's Netz, Mediatheken und Streamingdienste ersetzen peux à peux das konventionelle Fernsehen. Jetzt fühle ich mich wie auf dem Campingplatz im Urlaub, wo Internet auch immer nur reine Glückssache ist. Zum Glück gibt es heute hotspotfähige Handys, sodass man wenigstens seinen Blog updaten kann und seine Mails abrufen. Schön ist das aber nicht.
Sonntag, 22. September 2013
22.9.13:
In meinem Projektor - ich schreibe jetzt extra mal nicht Beamer, weil mir dieses Wort eigentlich nicht gefällt - arbeitet gerade die dritte Lampe, und diese Lampe wird jetzt nach knapp 1000 Stunden signifikant dunkler. Beim letzten Mal platzte nach dem ersten auffäligen Helligkeitsverfall relativ schnell , dieses Mal läuft sie scheinbar länger, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie noch auf ihre 3000 Stunden kommen wird. Eine "neue" Lampe habe ich bereits bestellt. "Neu" in Anführungszeichen, weil ich bei ama*** eine 49EUR-Lampe gefunden habe. Ich konnte an Hand der Rezensionen schließen, dass die Lampe qualitativ sehr unberechenbar zu sein scheint, mit ein paar guten und einigen schlechten Bewertungen. Tendenziell scheint die Lampe etwas dunkler zu sein, einige Nutzer schreiben sogar von Farbfehlern und dass sie gar nicht funktionieren. Ich bin also sehr gespannt, und werde die Lampe im zweifelsfall zurückschicken müssen oder als schlechte Erfahrung verbuchen müssen. Sollte die Lampe für 49€ jedoch gut sein, so kann ich mein Nutzungsverhalten des Projektors dramatisch ändern: Dann liegen die Betriebskosten pro Stunde deutlich niedrigen und werden dann primär vom Strompreis bestimmt. Den Projektor kann ich dann also ab 20 Uhr einfach wie einen Fernseher benutzen...
Montag, 16. September 2013
16.9.13:
Um kurz nach Acht begann das Licht auf einmal zu flackern, und nach ein paar Sekunden wurde es dunkel. Der Backofen, der Röhrenverstärker, mein NAS, das Internet. Black Building. Eigentlich sogar eine ganz dunkle Straße. Ein Fest für mich. Zunächst habe ich mit meiner Handytaschenlampe geleuchtet, um die Gaslaterne zu finden. Als diese dann an war und sowohl Licht als auch Wärme spendete, habe ich das Baustellenradio und den iPod angeschaltet, um weiter Musik hören zu können. Als nächstes habe ich dann noch einen meiner (zum Glück vollen) Bleigelakkus genommen und eine 3W-LED angeschlossen. Jetzt war es hell, warm und gemütlich in der Küche und wir konnten Lesen und Musik hören. Ausserdem garte die Restwärme den Auflauf im Ofen fertig, sodass es auch was zu essen gab. Draußen war es sehr duster. Die ganze Straße war gespenstig dunkel, und nur den Schein von ein paar Kerzen und Ähnlichem konnte man aus manchen Fenstern herausleuchten sehen. Aus dem Parkhaus in etwa hundert Metern Entfernung leuchtete es noch schwach: Solche Gebäude verfügen in der Regel über ein batteriebetriebenes Sicherheitslicht. Der Plan sah nun vor, Wasservorräte aus dem Hahn zu zapfen, weil man ja nicht so genau weiß, wie lange der Stromausfall noch anhält. Ich stellte fest, dass wir mit unserer Campingausstattung schon mal ganz gut ausgerüstet sind für so einen Zwischenfall. Für "The Big Bang Theory" um 21:15 in Pro7 hätte unser akkubetriebener DVBT-Fernseher bereit gestanden. Dazu kam es dann jedoch nicht mehr, weil in unserem Block das Licht um kurz vor Neun wieder an ging. Schneller als für mich erwartet, aber bei Weitem noch nicht überall in der Innenstadt, wie man dann später im Internet lesen konnte. Wir jedenfalls konnten TBBT bereits wieder auf dem Projektor gucken...
Sonntag, 15. September 2013
15.9.13:
Heute aus dem Urlaub gekommen und - boom! - die Habanero-Plantage vorm Fensrter hängt voll mit orangenen Früchten. Also, was macht man denn dann damit? Ich habe mir zunächst eine kleingeschnitten und auf dem gebutterten Brötchen gefrühstückt. Boom! Sehr scharf. Weitere drei Prachtexemplare habe ich zerkleinert und in Olivenöl eingelegt und durch Zugabe sanfter Hitze die Feuchtigkeit ausgedampft. Das Ergebnis ist ein extrem scharfes Öl. Mal gucken, was ich mit den anderen Habaneros mache: Eine Idee, die allerdings wohl zu experimental ist wäre die Entwicklung eine "Habancellos", also einem Likör wie ein Limocello, nur mit Habaneros statt mit Zitronenschalen. Zu gewagt? Kann so was überhaupt trinkbar sein? Man weiß es nicht, es kommt wohl auf einen Versuch an...
Donnerstag, 12. September 2013
Mittwoch, 11. September 2013
11.9.13:
Heute bin ich zum ersten mal mit der Garmin Forerunner 910XT Beckenschwimmen gewesen, und zu meiner Überraschung hat die Uhr zunächst einmal keine Armzüge gezählt. Ich habe einen Neustart durchgeführt, und dann hat sie relativ zuverlässig die Bahnen gezählt. Die von mir ermittelte Poollänge von 20m konnte man als Custom-Länge eingeben, und die 20m haben sich nach späterer Recherche als korrekt herausgestellt. Ich teste die Beckenlänge immer mit einer Kombination aus Schwimmzeit, Zugzahl und Gefühl beim vollständigen Durchtauchen. Durch das kurze Becken und die damit häufigen Abstoßvorgänge am Beckenrand kam ich in einer Stunde auf 3240m. Also laut Garmin, denn 162 Bahnen zähle ich nicht mehr. Also bisher bin ich mit der Uhr eher zufrieden. Sie sieht wie ich bereits geschrieben habe für ein Garmin Produkt gar nicht so schlimm aus, die Akkulaufzeit ist gut, und die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten überzeugt mich. Jetzt wo ich auch zwei Laufsensoren habe kann ich sowohl beim Schwimmen, Laufen und Radfahren viele Werte erfassen. Bleibt nur die Frage, warum ich diesen Artikel mit einer Ameise bebildere. Weil ich es kann.
Mittwoch, 4. September 2013
4.9.13:
Eule im Grenzbereich. Wochenlang lag mein neues Objektiv nur nutzlos herum, bis sich heute eine Eule in unserem Camp niederließ. Es war sacke Nacht, und so musste ich alle Parameter beim Fotografieren an die Grenze bringen: Blende 2.8, Belichtungszeit 1/25s und die ISO-Geschwindigkeit auf 25600. Um überhaupt was zu sehen, habe ich noch mit meiner selbstgebauten Taschenlampe draufgehalten. Dann konnte die Kamera sogar halbwegs fokusieren. Dass die Bildqualität dadurch nicht optimal ist sollte verständlich sein. Andererseit hätte man so ein Foto vor ein paar Jahren noch gar nicht machen können. Aber nicht nur eine Eule kam mir heute vor die Linse, auch eine Eidechse hatte heute die Ruhe, sich von mir fotografieren zu lassen. Das Makro musste ich dafür extra montieren, und ich habe zuvor oft erlebt, dass ich so lange an der Kamera hantiere, bis das Objekt nicht mehr da ist...
Montag, 2. September 2013
Wie viel Strom verbraucht der Gotthardtunnel?
Wie viel Strom verbraucht der
Gotthardtunnel? Ich weiß es nicht aber während der Durchfahrt
habe ich die 17km lange Fahrt dazu genutzt, um mir Gedanken darüber
zu machen. Beide Seiten des Tunnels werden von einem quasi ebenfalls
17km langen Band von Leuchtstoffröhren gesäumt. Durch die
Zwischenräume der Röhren habe ich einfach mal angenommen, dass die
1,5m langen Röhren ca. die Hälfte der Länge einnehmen. Auf die
Gesamtlänge von 17km käme man so auf rund 11333 Röhren. Die
Leuchtmittel haben 58W pro Stück, und mit Vorschaltgerät nehmen sie
denke ich mal so 65W auf. Die reine Lichtleistung sollte also schon
bei 735 kW liegen. Was da jetzt noch an Strom dazukommt? Keine
Ahnung, evtl. eine Belüftung, die noch ein bisschen Strom zieht.
Ich schätze also, dass der Gesamtverbrauch des Tunnels bei ~1
Megawatt liegt.
So weit meine Theorie. Es hat mich dann doch genauer interessiert, und ich wurde auf der Seite vom Tunnel fündig: Die Lichtleistung im Tunnels beträgt 1,16 Megawatt, da war ich ziemlich nah dran. Aber die Belüftung nimmt laut www.gotthard-strassentunnel.ch mit knapp 25 Megawatt den größten Teil der Energie auf. Das habe ich massiv unterschätzt. Dadurch dass ich keine Lüftungen gesehen habe habe ich naiverweise angenommen, dass die TUnnelröhre hauptsächlich natürlich belüftet wird, aber auf einer Länge von 17km wollen Autoabgase wohl irgendwie herausbefördert werden. Dafür sind laut Schema auf der Website des Tunnels sechst Lüftungszentralen mit insgesamt 23 Lüftern zuständig.
Mittwoch, 28. August 2013
Heute "Another Earth" gesehen
Einen beeindruckenden low-budget-Film habe ich heute gesehen, nämlich "Another Earth". Der Film fällt unter das Genre "Science Fiction", ist aber eher ein Drama mit SciFi-Komponente. Im mit einem Budget von 200.000$ produzierten Film geht es um eine junge Frau, die als Jugendliche betrunken mit dem Auto zwei Menschen tötet. Vier Jahre später hat sie als gebrochene Frau ihre Haft abgesessen und jobbt als Hausmeisterin. Als Aufarbeitung nimmt sie Kontakt mit dem ebenfalls gebrochenen Familienvater auf, dessen schwangere Frau und Kind sie mit dem Auto auf dem Gewissen hat. Sie gibt sich nicht zu erkennen, und wie es der Zufall so will entsteht eine Beziehung zwischen den beiden gescheiterten Existenzen. Alles noch kein SciFi? Wenn da nicht der große Erdball am Himmel wäre, dann würde das auch so bleiben. Aber in der Geschichte wird eine Art zweite Erde entdeckt, die eine exakte Kopie der eigentlichen Erde zu sein scheint. Ein reicher Privatmann verlost eine Raumfahrt zu "Earth2", und die "Hausmeisterin" gewinnt. Wird sie auf ihrer Reise zu "Earth2" sich selbst treffen, und wird das Schicksal dort genauso eingetreten sein?
Ein guter Film, der eine Athmosphäre schafft, die stets eine Spannung aufrecht erhält. Guter Sound, passende Farben, schöner Film...
Mich hat beeindruckt, dass der Hauptdarsteller William Mapother - immerhin bekannt unter Anderem aus LOST - nur 100$ Tagesgage am Tag bekommen hat. Er hat quasi fast für umsonst bei dem Film mitgewirkt.
Ein guter Film, der eine Athmosphäre schafft, die stets eine Spannung aufrecht erhält. Guter Sound, passende Farben, schöner Film...
Mich hat beeindruckt, dass der Hauptdarsteller William Mapother - immerhin bekannt unter Anderem aus LOST - nur 100$ Tagesgage am Tag bekommen hat. Er hat quasi fast für umsonst bei dem Film mitgewirkt.
Dienstag, 27. August 2013
27.8.13:
Die Röhren in meinem Verstärker sind jetzt fast alle getauscht. Jedenfalls sind so viele Röhren getauscht, dass man weder das hochfrequente Pfeifen hören kann noch das Kruschbeln, das vor Allem beim Bewegen des Lautstärkereglers auftritt. Dann habe ich auch mal grob den Ruhestrom auf den untersten angegebenen Wert eingestellt, nämlich auf 35mA. Jetzt habe ich noch vier Ersatz-EL34s, und die 61NP-Röhren halten hoffentlich mehr als zehntausend Stunden.
Sonntag, 25. August 2013
25.8.13.
Mainz Triathlon. Einer der von mir am häufigsten absolvierten Triathlons. Dieses Jahr habe ich es beinahe geschafft, einen schnelleren Radsplit als Laufsplit hinzulegen. Dabei war ich doch so optimistisch, dieses Jahr gut zu laufen. Mit der echten Streckenlänge von >5,5km habe ich leider nicht gerechnet, dazu kam dann noch eine Radstrecke, die kürzer war als 20km. Aber fangen wir mal beim Schwimmen an: Letztes Jahr hat sich die Fähre verfahren und so kamen fast alle Schwimmer nach mehr als 10 Minuten raus, ich selbst bei 11:52. Dieses Jahr war die Strecke genauer bemessen und ich kam nach entspannten 9:40 aus dem Wasser und habe für die 1,05km stromabwärts laut neuer Garmin-Uhr 288 Züge gebraucht. Durch die Multisport-Funktion der 910XT konnte ich dann auch die Wechselzeit stoppen. Nachdem ich dann mein Rad gefunden hatte, Schuhe, Helm und Startnummer an hatte und aus der Wechselzone raus war sind 2:33 verstrichen. Es folgte eine zügige Radtour. Letztes Jahr bin ich im Wind verzweifelt, trotz Scheibenrad, Softride, HED-Vorderrad usw. Aus 37:57 letztes Jahr wurde 34:20 dieses Jahr. Klingt etwas krasser als es vielleicht war, weil da wohl die Wechselzeit mit drin war 2012. Ich kann ja jetzt fast alles messen, auch meine Leistung auf dem Rad. Diese war etwas besser als in Wien, 264W gegenüber 251W. Aber unter 300W, also überhaupt nicht der Rede wert. Der zweite Wechsel in 1:17 war erwartungsgemäß schneller als der erste, und dann ging's ab auf die Laufstrecke. Das Minimalziel von einem Schnitt unter 6 Minuten habe ich gerade so erreicht, wenn man der Garmin-Angabe zur Streckenlänge Glauben schenken darf. Nach 33:51 (letztes Jahr 34:15) war ich dann im Ziel, also ein ganz klein wenig schneller auf der exakt gleichen Strecke wie im letzten Jahr. Bei der Laufstrecke wird vermutlich nicht mehr so viel Wechselzeit reinkommen. Ich denke die meiste Wechselzeit wird zur Radzeit addiert, die dann ungefähr auch wieder so bei knapp unter 38 Minuten liegen dürfte. Die Radzeit wird bei knapp über 10 Minuten liegen. Was habe ich also dieses Jahr besser gemacht? Fast nix, wenn man bedenkt, dass die Schwimmstrecke kürzer wurde, war ich effektiv nur ein paar Sekunden schneller als letztes Jahr. Aber es war glaube ich lockerer.
Freitag, 23. August 2013
23.8.13:
Mehr Daten! Endlich habe ich einen Laufsensor, was mich in die Lage versetzt, auch noch meine Schrittfrequenz beim Laufen zu ermitteln. Und kennt man die Schrittfrequenz, dann kennt man auch die Schrittlänge, zumindest wenn der Empfänger den Satelliten erkennt. Meine Sporttabelle habe ich dann heute um eine weitere Spalte "Schrittlänge" erweitertert, die Frequenzspalte habe ich ja bereweits vom Fahrradfahren. Hier mal eine Liste, was für Daten man heute beim Sportmachen erfassen kann und theoretisch in Echtzeit kommunizieren könnte:
Geschwindigkeit (GPS, Tachosignal, Laufsensor) => Distanz, Durchschnittsgeschwindigkeit, V-Max, etc
Höhe (GPS, Luftdruck) => Vertikalgeschwindigkeit, Steigung, Gesamthöhenmeter
Herzfrequenz, Maximalpuls, etc...
Trittfrequenz (Sensor/Kurbelmagnet, Leistungsmesssystem)
Leistung => Energieverbrauch, Leistung pro Bein
Temperatur (Akkutemperatur GPS-Gerät)
Gewicht (Waage kommuniziert mit GPS-Gerät)
Schrittfrequenz => Schrittlänge
Geschwindigkeit (GPS, Tachosignal, Laufsensor) => Distanz, Durchschnittsgeschwindigkeit, V-Max, etc
Höhe (GPS, Luftdruck) => Vertikalgeschwindigkeit, Steigung, Gesamthöhenmeter
Herzfrequenz, Maximalpuls, etc...
Trittfrequenz (Sensor/Kurbelmagnet, Leistungsmesssystem)
Leistung => Energieverbrauch, Leistung pro Bein
Temperatur (Akkutemperatur GPS-Gerät)
Gewicht (Waage kommuniziert mit GPS-Gerät)
Schrittfrequenz => Schrittlänge
23.8.13:
Ich will jetzt nicht genau in meinem Blog recherchieren, aber irgendwann 2008 oder 2009 habe ich mein erstes größeres LED-Projekt verwirklicht, nämlich die 18W-Küchenlampe, die eigentlich so rund 14,5W hat. Sie bestand aus sechs 3W-LEDs und einem 1200mA-Netzteil mit 12V. Letzte Woche ist dann eine der LEDs durchgebrannt, und ich habe mich wegen der generellen Alterung der LEDs für einen Komplettaustausch entschieden. Die Lumileds in kaltweiß habe ich also jetzt durch warmweiße Samsungs getauscht, die mittlerweile nur noch 6EUR pro Stück kosten. Die Wirkung des wärmeren Lichttons ist erstaunlich, es sieht doch etwas wohnlicher aus. Mit der geschätzten Laufzeit von ~5 Jahren kann man auch mal eine etwaige Abschätzug geben, wie lange so eine LED hält. Betrachtet man die fehlende Kühlung sowie die fehlende Stromregelung, so sind die 5 Jahre glaube ich ein passabler Wert, auch wenn ich nicht weiß, wie lange die LEDs jetzt gebrannt haben. Ich schätze mal so zwei bis drei tausend Stunden. Wenn man also bedenkt, dass bei LEDs gerne fünfstellige Brennzeiten angegeben werden eher wenig. Mit besserer Kühlung hätte diese Einheit aber vielleicht noch ein bisschen länger brennen können. Um die Sache mit dem Strom etwas abzusichern, habe ich den zweiten Schalter, mit dem man bei der alten Lampe drei der LEDs abschalten konnte deaktiviert. Das hatte dann quasi einen Überstrom an den anderen drei LEDs zur Folge. SO, aber jetzt muss ich die Beleuchtung erst mal der Catrin vorführen, mal sehen was sie dazu sagt...
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